Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 609 (8.1.1936)
- Date
- 1936-01-08
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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ETr. 609. — Wien, Freitag*, 8. Jänner 1937. Dü tfIMMI 8«H« 7 Zionistischer Veranstältungs• holender Freitag, 8. Jänner 1937. Onegg Schabbatb, 8 Uhr abend®. 2. Bez.: Sektion und WIZO Prater, II., Stuwerstraße 1. Vortrag Rabbiner G. Horowi tz. Rczitation Prof. D. Weinstein: „Bialik“. Kantonale Gesänge. 2. Bez.: Sektion II., Pnatcrstraße 13. Vortrag Aron S c h w e r t, f i n g e r. Gesang: Smiroth. Sektion <1/5: Hauslabgasse 2. Ribelvortrag. Rabbiner Dr. Mehrer, mit anschließender Diskussion. Kantorale Gesänge. 17. Bez.: Sektion 16/17, Fra.uengaßse 9. Vortrag Samuel •* Weintraub: „Jüdische Sprache — Jüdisches Theater“. 20. Bez.: Sektion 20, Jägerstraße 30. Vortrag Julius Chaizer. Gesang Aron Sigal und S c h m e i d 1 e r. 20. Bez.: Sektion Zwisabenbriicken, Uni vorsumstraße 62. 20. Bez.: Brith Zion-Gdud Oha.jes, Heinzeimanngasse 20. Samstag, den 9. Jänner 1937. /. Res.: WIZO Schottenring 25, 5 Uhr nachmittags. Jakob Frostig: „Mosche Rab e n u,“ 2. Bez.: Sektion umd WIZO Pmter, II., Stuwerstraße 1, A9 Uhr abends. Großer Gesellschaftsabend!. Progratnm: Ansprachen, Violine: Prof. Josef Geringer, Mitglied der Staatsoper: „Arien und klassische Lieder“; Fräulein Motty Jonas, Mitglied der Staatsoper: „Humoristik und Komik“; Armin Drexler: „Humoristische und Jüdische Volkslieder; Josef Kamen (Wilnaer Truppe); Munjo Hausknecht (Jüdische Künstlerspiele); Conference: Frau Doktor Pia Klein. 4. Bez.: Sektion und WIZO 4/5, Hauslabgasse 2, 148 Uhr abends. Gesellige Zusammenkunft der Mitglieder der Sektion und WIZO sowie Gönner u. Freunde bei gesellschaftlichen Spielen wie Bridge, Rummy, Schach, Domino und so weiter. 2. Bez.: WIZO Praiter, II., Stuwerstraße 1- 4 Uhr nachmittags. 0 n e g g Schabbath für Kinder unter Leitung Frau Doktor Aschkenasy. 0. Bez.: Sektion 8/9, Währingerstraße 6—8, %9 Uhr abends. Dr. Tido Nußenblatt: „ff er zl G e g en wartsnähe.“ Montag, den 11. Jänner 1937.!. Bez,: WIZO, I., Schottenring 25, Al Uhr abend®, Dr. Leo Goldhammer: „Einführung in den Zionismus 4.“ 4. Bez.: Hauslabgasse 2, 148 Uhr abends, Zusammenkunft der Mitglieder WIZO; 349 Uhr abends, Zusammenkunft der Mitglieder der Sektion. An diesem Abend spricht Dr. N. Goldstein'- über: - „Inf ekiiönßk.rä:nkh e i t e n.“ Freunde und Gönner werden /höfiichst zu diesem Vortrag eingeladen. Nach dem Vortrage wichtige ’ Besprechung über die Generalversammlung und diverse Veranstaltungen. 12. Bez.: Sektion Meidling, Sechshauserstraße 53, Cafe Mariensäle, 349 Uhr abends, Dr. A. Groß: „Die gegenwärtige Lage in Palästina.“ Dienstag, den 12. Jänner 1937. 3. Bez.: Sektion und WIZO, III., Landstraßer Hauptstraße 9. Vereins- und Vortragsabend. 9. Bez.: Währingerstraße 6—8, 8 Uhr abends, Chug Ivrith unter Leitung von Prof. K estenbaum: „Jeremiahu.“ 2. Bez.: WIZO II. Im WIZO-Heime Schottenring 25, 8 Uhr abends, Zusammenkunft der Mitglieder. 20. Bez.: Sektion und WIZO, XX., Jägerstraße 30. 34 9 Uhr abends, Dr. A. Groß: „Die gegenwärtige Lage in Palä-. stina. Mittwoch, den 13. Jänner 1937. 1. Bez.iWIZO Mirjam, I., Schottenring 25, 8 Uhr abends, Frau Dr. Martha Ho ff mann: „Große Jüdinnen der Gegenwart.“ 2. Bez.: Sektion II., Praterstraße 13, 349 Uhr abends, Dozent Dr. H. I. Zimmels: „Humanes in der Alt-Jüdischen Rechtspfleg e.“ 2. Bez.: Sektion Prater, Sektor Schüttei, Cafö Residenz, III., Löwengasse 89, A9 Uhr abends, Vereins- und Vortragsabend. 12. Bez.: Sektion Meidling, Sektor Hetzendorf, Schönbrunner Allee 66. Cafö Silier. Doktor Richard Pokorny; „Geschichte der J u d e n.“ 20. Bez.: Sektion Zwischenbrilcloen, Unvversumstrgßc 62, A9 Uhr abends, Prof. Doktor Wilhelm Stet n: „J ud en im neue n E uro pa.“ Donnerstag, den 14. Jänner 1937. 1. Bez.: WIZO, Schottewring 25, A6 Uhr abends, Eugenie Fink: Aus eigenen Werken, 19. Bez.: Kasino Zögermtz, Döblinger Hauptstraße 72, AS Uhr nachmittags, Zmammenkimft der WIZO-Mitglieder bei gesellschaftlichen Spielen wie Bridge, Schach usw,; A9 Uhr abends, Zusammenkunft der Mitglieder WIZO md der Sektion. Vortrag Frau Doktor Henny Liechtenst ein-Rappaport: „Gegenwartsprobleme.“ 105 Jahre alt geworden In einem Altersheim in Haifa ißt am 3. Jänner der dort seit langem untergebrachto. Zwi Poderhoca im Alter von 105 Jahren geetoriben, Vortrag Babbiners Ooz, Dr• Zfm* mell Dt der zionistischen Bezirks• sektton Leopotdstadt Der neugewählto Rabbiner der Israelitischen Kultusgomeinde Wien, Dozent Doktor H. J. Zimmels, hält am Mittwoch, den 13. Jänner 1937, um halb 9 Uhr abends, in der zionistischen Bezirkssektion Leopoldstadt, II., Praterstraße 13, einen Vortrag über „Humanes in der altjüdischen Rechtspflege“. Sascha Fiderer veranstaltet Sonntag, den 10. Jänner 1937 8 Uhr abends, im Saale des Jttd. Volksheimes, II-, Untero Angartenslraße Nr. 38, einen modernen Liederabend mit sehr interessantem Programm. Zur Aufführung gelangen: moderne hebräische Lieder von Bialik, Avigdor Hamairi, deutsche Songs von Kästner, Wedekind, chassidische Nigunim und jiddische Volkßlieder. Karten ä S 1.— und 0.60, an der Abendkaasa. Rabbiner Mayer Gottesmann ge* storben Vor einigen Tagen ißt. in Wien der in weiten Kreisen bekannte Rabbiner Mayer Gottesraann aus Novo-Selec im 61. Lebensjahre gestorben. Sedt 20 Jahren wirkte er im Bethaus „Ausche Dath we Zedek“ im 20. Bezirk in segensreichster Weise. In ihm verliert die Judenschaft Wiens eine der sympathischesten und gelehrtesten Persönlichkeiten, die in ihrem Wirkungskreise volle Achtung gefunden haben. Rabbiner Gottesmann war eine sehr tolerante Erscheinung unter seinen Berufskollegen und hatte volles Verständnis für die Nöte der Zeit. Er brachte aktives Interesse den Fragen _ des Palästina-Aufbaues und der modernen jüdischen Kulturbewegung entgegen. Besonders hervorhebenswert ist seine Stellung zur jüdischen Jugend, die er im öffentlichen Wirkern in seinem Bethaus wie im privaten Verkehr immer zu fördern sich bemühte. Daß er für die Verbreitung taimudischen Wissens gesorgt hatte, ist bei einem Manne, wie er es war, selbstverständlich. Dazu kommt noch, daß er kluger Führer und Ratgeber aller Juden war, die ihn in ihrer Not und in ihrer Unsicherheit aufgesucht hatten. Seine ungeheure Beliebtheit zeigte sich bei der am 27. Dezember stattgefundenen Beerdigung, bei der viele hunderte Juden des Bezirkes anwesend waren, wie auch bei der Trauerfeier, die in seinem Bethaus am 3. Jänner abgehalten wurde._ In Anwesenheit aller Vereinsmitglieder, vieler Delegierter der Bethatisvereine . des Bezirkes, der zionistischen Bezirkssektion und einer ganzen Reihe von Rabbinern und sonstiger Persönlichkeiten haben der Obmann des Vereines Herr Pinhas Seiden, Herr Rabbiner Gerschom Hager aus Taust wie der ObmannstelK Vertreter. Herr Rudolf Feldschuh der Trauer um das Hinscheiden dieses wahrhaft edlen Gelehrten und Juden erschütterten Ausdruck verliehen. Herr Oberkantor Samuel Roth sang in ergreifender Weise das „El mole raohamim“. Die Vereinsmitglieder wie die Juden des 20. Bezirkes überhaupt werden diesem allseits beliebten Rabbiner ein ehrendes Andenken bewahren. L. M. Der Erste * Wiener Jüdische Turnverein Makkabi (Wien, IX., Liechtensteinstraße 20) veranstaltet Samstag, den 9. Jänner, um 8 Uhr abends im Cafö Altes Rathaus, Wien, I., Wipplingerstraße 24, einen Gesellschaftsabend mit Tanz. Normale Konsumation&preise, bescheidener Regiebeitrag! Gäste herzliehst willkommen. Histadruth Ivrith. Samstag, den 9. Jänner, halb 9 Uhr abends, spricht im Vortragsßaale des Cafö Central, H., Taborstraße 8, Simop Bloch über „Scheelath trajedisch wehabechirah“. Vorher, um halb 7 Uhr abends, Bibelseminar (Dr.. Schächter), halb 8 Uhr abends, Literatursemiinar (Auerbach). Der Jüdisch-Akademische Philosophenverein veranstaltet seinen nächsten 5-Uhr-Tee am 10. d. im Verbandeheim der Judaea, TX., Alserstraße 26. Mitwirkend: Ing1. R. Müller, Paul Siegner, M. Menzel und die Jazz der zionistischen Bezirkssektion XVIH. Zeire w’Hechaluz Hamisrachi, Wien, II., Praterstraße 60. Freitag, den 8. Jänner, 8.30 Uhr abends: Onegg-Schabbat Es spricht Dr. Josef R o ß n e r. Gäste willkommen! Samstag, den 9. d., um 8 Uhr abends: Vortrag Prof. Julian Siliberbusch (Jerusalem). Anschließend Heimabend mit reichhaltigem Programm. Jüdische Volksbibliothek „Zion“, Wien, II., Kleine Mohrengasse 3. Bei der am 5. Dezember stattgefundenen Generalversammlung und der darauffolgenden konstituierenden Sitzung1 wurde folgende Leitung gewählt: Dr. D. Rybaczewski, Direktor G. Wittlin, Dr. Julius Spiegler und Dr. Salamon Rosler. Ausschußmitglieder: Ddplomkaufmanh J. Ettinger, Doktor Jakob Klappholz, Dr. Moses Rosler, Efroirn Reich, P. Silber, Frau Rosa Günsberg, Frau Klara Weisbart, David Sonnenschein, A. Tennenbaum, Dr. Markup Nußbaum, J. Mermerlstein, I. Lindenbaum, Adolf Meißel®. — Schon um 80.Groschen monatlich (Jugendliche nur 50 Groschen), keino sonstigen Gebühren, verleihen wir die schönsten deutschen, jüdischen und hebräischen Bücher. Unsere Bibliothek ist geöffnet von Montag bis Donnevstag, 347 bis 9 Uhr abends, und Sonntags 3411 bis 34,1 Uhr mittags. Unsere Lesehalle ist allgemein zugänglich und geöffnet täglich,, außer Freitag, vou 5 bi® 3410 Uhr abend®. Zionistische Bezirkssektion XIV/XV, Wi<?n, XV., Herklotzgasse 21. Freitag, 15. Jänner: Onegg Sabbath, Rede: Prof. Dr. Leo Menozer. Mittwoch*,.- 20,- länger; Kortrag, Redakteur Bruno Heilig. | . > Der humanitäre Verein der Lemberger in I Wien, der seit 26 Jahren auf dem Gebiete der Fürsorge ganz Besondere« geleistet bat-, veranstaltet am 16., d. im Hotel Continental einen großen Abendmit Akademie u-nd Tanz. Karten im Cafö Franz-Josefs-Kai 45, Toi. U 25-308. Der Verein Greisenhilfe „Graubrüder“ (Obmann S. Altmia.nn) veranstaltet am 16. d., u.m 11 Uhr nacht®, iim Helios-Kino,. II., Taborstraße 36, eine Wohltätigkeits-Kinovorstellung, deren Roinerträgnie dem Fonds zur Unterstützung armer Greißo zugeführt wird. Der Vorstand bittet, mit Rücksicht auf den wohltätigen Zweck der Veranstaltung, sich rege an diesem Abend zu beteiligen. — Die diesjährige Wintorhilfsakfion findet Montag, den 25. d., um 4 Uhr nachmittags, im Vereinslokal im Cafö Nizza, II., Taborstraße 60, statt. Allen Spendern wird der Dank ausgesprochen .und sie werden zur Feier der Beteilung höflichßt eingeladen. Spenden wollen glitigst auf da® Postsparkassenkonto Nr. 117.707 überwiesen werden. Verlobung. Die Zionistische Bezirhssektion XIV/XV schreibt uns: Die Tochter unseres Vizeobmannes, Frl. Grete Mayer, hat sich mit Herrn Ing. Fritz Redlich verlobt. Die Sektion gratuliert herzlichst. ii niminn immwmmmimmnKMmnr-r” Restaurant Rillet Bestrenommierte Küche Reichhaltige Menüs ä S V90 u.2'6C H.,Hammerpurgstal!gasse3 (nächst Saiztorbrücke] Austritte aus dem Judentum Kurt Schlesinger, 20. XII. 1920, Wien, Schüler, II., Friedensgasse 2; Ludwig Varga, 31. VH. 1895, Ödenburg, Schildermaler, IV., Wiedner Hauptstraße 10; Hans Lindemann, 25. XI. 1905, Wien, akademischer Maler, I.. Karlsplatz 2; Dr. Eugenie Krott, 11. VI. 1891, Wien, Zahnärztin, XIV., Langauergasse 4; Katharina Holub geb. Kantuseher, 23. X. 1895, Waasen, XIII., Hütteldorferstraße 230; Max Holub, 20. HI. 1894, Neulengbach, Kaufmann, XIII., Hütteldorferstraße 230; Paul Weihs, 28. IV. 1901, Wien, Konsul, XIII., Gheleng. 11; Anna Klein, 9. IX. 1916, Wien, XHL, Hietzinger Hauptstraße 20; Edith Koritschoner, 27. H. 1922, Wien, Realschüler, XII., Neuwallgasse 49; Sophie Nacht, 18. VI. 1911, Jaroslau, Kunstgewerbelrin, VI., Linke Wienzeile 40; Karl Goldberg, 17. I. 1917, Wien, Handelsangestellter, IX., Sechsschimmelgasse 27; Paula Schönwälder geb. Kohn, 30., VIH. 1891, Wien, XIX., Hungerberggasse 1 a; Ernst Jokl, 19. IV. 1891, Wien, Kaufmann, XVII., Taubergasse 32; Emilie Drucker, 16. V. 1875, Wien, Tullnerbach-Lawies; Max Abeies, 2. IX. 1917, Wien, Tischlergehilfe, IT., Zirkusgasse 30; Bertha Schober geb. Kardegg, 5. IV. 1913, Wien, Mauer bei Wien, Mariengasse 11; Helene Brichta geb. Kornitzer, 18. V. 1901, Wien, Private, IY-, Schönburgstraße 52; Johanna Klein, 6. VII. 1902, Wien, Hilfsarbeiterin, XVI., Arltgasse 38; Emilie Dreiblatt geh. Liewehr, 27. VI. 1904, Wien, im Haushalt, XXI, Verbindungsweg 5; SIdonie Steiner geb. Löwy, 18. IX. 1897, Wien, Private, II., Reichsbrückenstraße 28; Ida Fischer geb. Schwarz, 7. X. 1893, Wien, IX., Nußgasse 12,; Mitteilungen der Isr. Kultus- 1 gemeinde Predigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Freitag, den 8. Jänner 1937, werden bei den um 4.15 Uhr beginnenden Abendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: V., Siebenibrunnengasse, la: Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; VI., Schmalzhofgasse 3: Rabbiner Dr. J. Drobinsky; vni, Neudeggergasse 12: Rabbiner Dr. M. Bauer; IX., Müllnergasse 21: Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; XIII., Eitelbengergasße 22: Rabbiner Dr. M. Lewin; XV., Turnergasse 22: Doz. Dr. H. J. Zimmels; XVI., Hubergasse 8; Rabbiner Dr. J. M. Bach; XIX., Dollinergasse 3: Rabbiner Dr. A. Frankfurter; XX., Kluokygasse 11: Rabbiner Dr. B. Murmelstein. Samstag, den 9. Jänner 1937, beim Vormittagsgottesdienste Sckrifterklärungen: XX., Ktuckygasse Nr. lf: Rabbiner Dr. B. Murmelstein; XXL, Ilolzmeistergasse 12: Rabbiner Dr. M. Rosenmann. * Jugendgottesdienste: 1. Für Volles-, Haupt- und Mittelschüler(innen): Samstag, den 9. Jänner 1937, um 3 Uhr nachmittags, in allen Gemeinde- und Beairkssynagogen. 2. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler imd -Schülerinnen für Unterklassen im lf., IX. und XX. Bezirk: Samstag, den 9. Jänner 1937, um 4.15 Uhr nachmittags, im Leopoldstädter Tempel, H„ Tempelgasse 5, und in den Bezirkssynagogen IX., Müllnergasse 21, und XX., Kluckygasse 11. * Jakob-Luxenburg-Stiftung. Gesamtverleihungsbetrag: S 500. Bewerbungsbereehtigt sind: Hilfsbedürftme jüdische Witwen, welche im dritten Wiener Gemeiridebezirk wohnhaft sind. Be vo rzugt sind: Von den oben bezeiohneten Personen Beamtenswitwon galizischer Herkunft, wenn ihnen durch die Verleihung eines Betrages zu einer Existenz verholten wird und die Erziehung der verwaisten Kinder ermöglicht, respektivo erleichtert wird. E i n r e i c u n g sfrist: Bis 81. Jänner 1937. G o s u eh s beilag e n: Geburtsschein, Totonsclioin dos Gatten, eventuell Geburtsscheine der Kinder. Eiu- Der Zionistische Landesverband für Österreich gratuliert seiner Beamtin Fräulein JUDITH DRIMMER anläßlich ihrer Verlobung mit Herrn FRIEDRICH WASSERMANN aufs herzlichste re i chs teil e: Fürsorge-Zentrale der israelitischen Kultusgemeinde, Wien, I., Seiten«tettengasse 2, I. Stock. Wien, im Jänner 1987. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde, Wien. Zur Bewerbung sind Gcsuohsbögen zu verwenden, welche in der Einreichstelle (Fürsorge- Zentrale. Wien, I., Seiten stettengasse 2, I. Stock) unentgeltlich ausgefolgfwerden. Die Gesuchsbögen enthalten auch nähere, für die Bewerberinnen wichtige Bestimmungen. * Adolf-, Therese- und Julius-Stern-Wohltätigkeitsstiftung. V e r 1 e i h u n g s b e t r a g: S 2000. Bewcrb u n g s b e r e c h t i g t sind: Würdige und bedürftige Personen jüdischei Konfession ohne Unterschied de« Geschlechtes und ohne Rücksicht auf die Staats- und GemeindezugHiörigkeit. Bevorzugt sind: Von allen Bewerbern solche der Unterstützung würdige und bedürftige Einschreiter, welche die Verwandtschaft oder Schwä-gerscnaft mit dem am 14. April 1899 verstorbenen Stiftei, Herrn Adolf Stern, oder dessen Gattin, Frau Therese Stern geb. Kanitz, nachzuweisen vermögen. Verleihungstag: 14. April 1937. Gesuchsb e i 1 a g e n: Geburtßschein, beziehungsweise Trauungsschein, Armutszeugnis, eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag d-e r Einreichungsfrist: 31. Jäunct 1037. Einreiebstelle: Fürsorge-Zentrale der israelitischen Kultiisgemeinde, Wien, I„ Seilenstettengasße 2,1. Stock, Tür 17. Wien, 1 Jänner 1937. Der Vorstand der israelitischen1 Kultusgemeinde, Wien. Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche in der Einreichstelle (Fürsorge- Zentrale, Wien, I., Seitenstettengasse 2, I. Stock) unentgeltlich ausgefolgt werden. Die Gesuchsbögen enthalten auch nähere,, für die Bewerber wichtige Bestimmungen * Karoline-Güterbock-Stiftung. Ges amt verleihungsbetrag: S 350. Bewerb ungßberechtigt sind: Arme, kranke Frauen und Mädchen mosaischer Konfession. Bevorzugt sind: Solche arme, kranke Frauen und Mädchen, mosaischer Konfession, welche in Holitsch leben oder daselbst z^ständig4 sind.' Gesiichsbe ilagen: Geburtsschein, ärztliches Zeugnis, Mittellosigkeitszeugnis. Letzter T a g der Einreichungsfrist: 31. Jänner 1937. Einr e i c h s t e 11 e: .Fürsorge-Zentrale der israelitischen Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 2, I. Stock, Tür 17. Wien, 1. Jänner 1937. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Zur Bewerbung sind Geßuchsbögen zu verwenden, welche in der Einreichstelle (Fürsorge- Zentrale, Wien, I, Seitenstettengasse 2) unentgeltlich ausge folgt werden. Die Gesuchsbögen enthalten auch nähere, füi die Bewerberinnen wichtige Bestimmungen., JÜDISCHER KfllENDER 8. bis 14. Jänner 1937 25. Teweth bis 2. Schwat 5697 Freitag (8.) Sabbath-Elngang 415 Samstag (9.) Sabbath-Ausgang 512 Wodienabsdmltt: Waejre FILME Filme ohne Arier-Paragraph Romeo und Julia. Der König der Frauen. — Show-Boat. — Erbfeind der Menschheit. — Fräulein Lüli. — Küß nicht im Kino, — Taraß-Bulba. — Der Kampf um die Barbee- Farm. — Silhouetten. — Die Matrosen kommen. — Der letzte Gaugster. — China-Gold. — Die Wunderbar. — Wir drei. — Wie es euch gefällt. — Mein Leben gehört dir. — Meuterei auf der Bounty. — Ein schwerer Junge. — Die Wüstenlegion. — Wenn du nur kochen könntest. — Blutiges Geld. — Eifersucht. — Sie und der Kammerdiener. — Der letzte Mohikaner. — Gehetzt. — Karriere. — Revolver oder Roulette. — Hasard. — Der Dickschädel. — Rembrandt. — Herr Sherlok und Frau Holmes. — Der wandernde Tod. — Ehe ohne Hochzeit. — Gefährliche Liebe. — Skandal in der Oper. — Lustig ist das Zigeunerleben. — Das Dreieck. — Dodsworlh. — Shirley ahoi. — Mordkommission. — San Franzisko, Menschenjagd. — Der Garten Allahs. — Anthone Adverse. — Vornehm und gefährlich. — Ein amerikanisches Duell. „1000 und 1 Affäre“ um Robert Montgomery. Robert Montgomery hat in seinen zahlreichen Erfolgsfilmen schon die seltsamsten Situationen miterlebt. Eines ist ihm aber bisher noch nicht passiert, daß er nämlich plötzlich im Besitze von zwei Vätern war. In dieser merkwürdigen Lage findet sich der affärenreiche Künstler in dem neuon Sohlagerlustspiel der Metro-Goldwyn-Mayer-Gala-Saison „1000 und 1 Affäre“, welches demnächst in Wien erscheint. Ein neuer Robert-Taylor-Fllni erscheint demnächst in Wien unter dem Titel „So gut wie verheiratet“, in dessen weiteren Hauptrollen Janet; Gayuer, Lewis Stone und Binuie Banne® beschäftigt sind, 1