Mannheim
Compact Memory

Die Stimme · 1937-01-05 · Heft 608 (5.1.1937) · page 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 608 (5.1.1937)
Date
1937-01-05
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/3053752-3054338-3054364--6384-3062228
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Nr. 608. — Wien, Dienstag, 5. Jänner 1987. DIB STIMME Seit« 5 j Otto von Habsburg an Jüdische Legitimlsten Anläßlich der Weihnachten haben jüdische Legitim taten Österreichs am Erzherzog Otto,, der bekanntlich das Ehrcnprotektorat über den Reichsverbaud Jüdischer Legitim täten Österreichs inneluit, ein Glückwunschtelegramm gesandt, worauf folgende Antwort an den 'Führer der Jüdi sehen Legitimsten, General Sommer, eingelangt ist: „Das offene Bekennen der kaisertreuen Juden und der feste Wille zur aktiven Aufbauarbeit im Staate werden es erreichen, daß der Tag bald anbriolvt, an dem Seine Majestät endlich wiederkehren wird m die geliebte Heimat, um die von seinen kaiserlichen Vätern ererbten Rechte, die ihm durch Jahre hindurch geraubt waren, zu Nutz und Frommen des österreichischen Volkes ausztiüben.“ Bronislaw Huberman: Schöpferische Jüdische Leistung auf dem Gebiete der Musik Der Schriftstellerbund und der Arierparapraph Die „Frankfurter Zeitung“ hatte vor einigen Tagen berichtet, daß sich in Wien ein Bund deutscher Schriftsteller Österreichs gebildet habe, der den Agrierparagraph aufgenommen hat. In Verbindung mit dieser Gründung wurde auch der Name des gewesenen Ministers Hammerstein- Equord genannt. Der „Morgen“ erklärt nun nach Mitteilungen aus dem Vorstand des neuen Vereines, daß die Frankfurter Meldung total unrichtig ist. Es ist ein Antrag auf Einführung des Arierparagraphen zuerst von dem Wiener •Schriftsteller Dr. Franz S p u n d a, dann von dem Grafen Schaffgotech gestellt, jedoch beidemale abgelehnt worden. Der Regierungskommissär Minister Ha.mmerstoin- Equord hat gegen den Antrag Stellung genommen und hinzugefügt, daß unter diesen Umständen mit seiner Mitgliedschaft und Mitarbeit nicht zu rechnen sei. Verweigerter Austritt aus dem Judentum ein Scheidungsgrund Ein christlicher Ehegatte in Wien reichte gegen seine jüdische Frau die Scheidungsklage ein, weil eie sich geweigert hat, aus dem Judentum auszutreten. Der Gerichtshof erblickte in der Weigerung der jüdischen Frau, zum römisch-katholischen Glauben überzutreten, eine empfindliche Kränkung des G atten und sprach die Scheidung aus dem Ver schulden der Gattin ans. Haß übers Grab hinaus Streichers „Stürmer“ druckt folgende Zuschrift ab: , ,Lieber ,Stürmer'! Mitte September 1936 segnete der jüdische Rassenschänder Motel Chronowitz, wohnhaft in der Adolf Straße 25 zu Stettin, das Zeitliche. Wir Stettiner atmeten auf, endlich wieder einen bekannten und berüchtigten Volks ver derber los zu sein. Die Bewohner des Hausier Adolf Straße 25. waren jedoch anderer Meinung. Nicht weniger als neun deutsche Volksgenossen und Volksgenossinnen, die in diesem Hause wohnten, steuerten zusammen, um dem Juden eine Kranzspende auf das Grab legen zu können. Du siehst also, lieber ,Stürmer1, wieviel Arbeit noch zu leisten ist in der Aufklärung des Volkes in der Judenfrage. Deutsche Männer und Frauen, die das Ab’leben eines jüdischen Rassenschänders bedauern uind zum sichtbaren Zeichen ihrer Trauer einen Kranz kaufen, haben von der Judenfrage und damit vom Nationalsozialismus noch keine blasse Ahnung.“_ Neue WIZO-Bauten in Palästina Jerusalem, „WIZO“ hat aufgenommen, für öffentliche 1. Jänner. (Palcor.) Die eine verstärkte Bautätigkeit die eine Reihe von Bauten Institutionen umfassen, wird. So wird der Bau eines Wohnhauses in der landwirtschaftlichen Frauenecliule in A j an o t h beendet werden, der während der letzten Unruhen in Palästina begonnen wurde. Ferner werden Projekte für den Bau eines Säuglingsheims in Jerusalem ausgearbeitet, das aus den Mitteln errichtet werden soll, die für diesen Zweck von den Damen Sief, Sacher und Marks in London gespendet worden sind. In der nächsten Zedt wird der Platz für diesen Bau gekauft werden. Auch in der landwirtschaftlichen Frauenschule in Afule wird ein neues Gebäude errichtet werden. Endlich wird der Erweiterungsbau der Mütterschule in Tel- A v i v ausgeftlhrt werden, der die Aufnahme der doppelten Anzahl von Hörerinnen ermöglichen sriwL Bei dem orsten Konzert, das das neue palästinensische Symphonieorohester am 26. Dezember in T o 1 - A v i v veranstaltet hat, hielt der Gründer und Organisator des Orchesters, Bronislav Huberman, eine Ansprache über sehiVpfcrische jüdische Leistung auf dom Gobieto dor Musik. Er führte aus: In diesem Augenblick, da das Palästina- Orchester sich von einer Idee in Wirklichkeit verwandelt, geziemt es uns, Betrachtungen anzußtollen über die Rolle der Juden in der Musik. Sogar in jüdischen Kreißen werden oft Zweifel geäußert über die musikalische Begabung der Juden in den höchsten Sphären schöpferischer Kraft. Niemals hat es, so argumentieren diese Skeptiker, einen jüdischen Bach, Mozart oder Beethoven gegeben; ergo müssen die Juden unfähig sein, ein Musik,genio solchen Maßetabes hervorzubringen. Das ist ein Trugschluß, der mit Rücksicht auf die große Zahl und Bedeutung jüdischer Musiker in der naohklassischcn und jetzigen Zeit nur zurückzuführen ist auf vollständige Außerachtlassung der politischen und sozialen Verhältnisse, die entscheidende Faktoren in der schicksalsschweren Geschichte der Juden waren. Kunst ist nicht bloß ein schöpferischer Akt des einzelnen, sondern auch der Ausdruck eines aktiven Kontaktes des einzelnen mit einer geistigen Gemeinschaft; sie faßt zusammen und versinnbildlicht die in einer gegebenen Gesellschaft latenten Gefühlswerte, ihre Ideale, ihre Sehnsüchte, ihre Hoffnungen, ihre Verzweiflung. Somit ist Kunst nur möglich in der ihr gemäßen Atmosphäre, die das Gemeinschaftsleben erzeugt. Besonders trifft dies für die Musik zu, die nicht Wirklichkeit wird, bevor sie vorgetragen und gehört ist. Aber aus dieser Atmosphäre dor Gemeinschaft waren die Juden durch die kulturelle, soziale und politische Absonderung jahrhundertelangen Ghettolebens ausgeschlossen. Erst die Emanzipation, die Napoleon den mitteleuropäischen Staaten mehr oder weniger aufgezwungen hat, schuf für die Juden die Möglichkeit, mit der herrschenden europäischen Kultur in Berührung zu kommen. Nach dem Sturz Napoleons entstand in dem für die Musik jener Zeit besonders wichtigen mitteleuropäischen Gebiet die Tendenz, die; Emanzipation rückgängig zu machen. Dies führte zu politischen und kulturellen Einschränkungen, die erst allmählich im Lauf des Jahrhunderts aufgehoben wurden. Es war daher kein Zufall, sondern in der Macht der Verhältnisse begründet, daß der erste titativ einen so hervorragenden Anteil an dem' musikalischen Loben Europas genommen, daß man ihre besondere Begabung auch auf diesem Gebiet, wie auf so vielen anderen, anerkennen muß. Es genügt, Namen zu nennen, wie Moyorbeer, Offenbach, Anton R u b i n s t e i n, G o 1 dm a r k, Max Bruch, Mahler, Schönberg, M i 1 h a u d, Emcet Bloch. Es muß zugegeben werden, daß sich unter! diesen kein Genie von der Größe Beethovens 1 hefindet. Aber wo gibt cs eine Nation, die in der Zeit nach dom Eintritt der Juden in das musikalische Leben Europas auf einen Beethoven hinwetäen könnte? Nicht alle Geschichtsepochen sind in gleicher Weise und ohne Unterschied fähig, ihren Ausdruck in jedem Zweig der Kunst zu finden. Bedenken Sie einen Augenblick lang; wie kurz etwa der Zeitraum war, in dem die Bildhauerei unter Phidias und Praxiteles in Blüte stand, nicht länger als sechs, höchstens acht Jahrzehnte, oder die Malerei unter Remibrandt und Franz Hals, oder die Dichtkunst unter Goethe und Schiller und zuletzt, aber nicht in letzter Reihe, die Epoche der Propheten in der Zeit von Jesaja und Jeremria. Einzigartige Erscheinungen wie diese, hervorgerufen durch ein einzigartiges Zusammentreffen günstiger Bedingungen, gibt es vielleicht einmal in tausend Jahren; sie sind atmosphärischen Hochspannungen zu vergleichen, die sich unter Donner und Blitz entladen und denen wieder vollständige Finsternis folgt. So hat auch die Musik ihre besonderen Bedingungen und Imponderabilien. Als, etwa in der Periode zwischen Bach und Beethoven, eine solche Konjunktur von Bedingungen und Imponderabilien zustande kam, lebten die Juden noch im Ghetto; als die Schranken des Ghettos endlich gefallen waren, hatte die Musik ihren Höhepunkt bereite überschritten, für Juden nicht minder als für Nichtjuden. Möglicherweise muß erst jene Idee des „modernen Funktionalismus“ überwunden werden, eine Errungenschaft, auf die musikalische Kreise vielleicht noch stolzer waren ale andere; wir müssen aufs neue Glauben und Vertrauen zu unserem Schicksal bekommen, damit unsere innersten Erlebnisse wert werden, durch Musik, diese mystischste aller Künste, geläutert und erhoben zu werden; vielleicht muß die Menschheit erst aufs neue lernen, den Nächsten zu lieben, bevor sie hoffen kann, „diesen Kuß der gauzem Welt“ von einer neuen Neunten Symphonie zu erhalten. Und wo in der Welt gibt es einen Ort, an dem jedermann, Gläubiger und große jüdische Komponist, Felix Men-, Ungläubiger, Jude, Christ und Mohammeda* delssohn, ein getaufter Jude war.:ner, so unwiderstehlich von einer unbe* ln der ersten Periode der Emanzipation war greiflich mystischen A t m o- Zlonlstlsche Bezirkssektfon Innere Stadt Donnerstag, 7. Jänner (937, 8 Uhr abds., Sonderaufführung im Jüdischen Kulturtheater, I., Kai 3 das mit großem Erfolg gespielten Lustspiels : „SCHWBR ZU SEIN EIN JUD“ von Scbolem Alejehem. Deutsch von Jakob Rosenthal. Karten zum Preise v. S 1*50 bis 3*— bei den Ausschußmitgliedem u.a.d. Abendkasse. mer jungen Landes steht nicht nur vor der Aufgabe, die Bewohner Erez Israels durch Stärkung ihres kulturellen Lebens bei dom Aufbauwerk zu unterstützen, es soll auch sein Ziel sein, einer musikalischen Kultur den Boden zu ebnen, die vielleicht, wenn der glückliche Tag kommt, der Welt einen großen scböpferißdten Musiker schenken wird. es den Juden nicht möglich, sich auch nur die elementarsten Bedingungen ziu sichern, die für die Erweckung und Entwicklung ihrer musikalischen Begabung notwendig sind, außer durch den Übertritt zum Christentum, der rasch alle Schranken beseitigte, die das Ghetto von dem geistigen Leben Europas trennten. Sobald jedoch die geistige Emanzipation aus dom Ghetto im Laufe des 19. Jahrhunderts zum Abschluß gekommen Sphäre ergriffen wird, wie in Pa 1 ä s t i n a? Gibt es ein anderes Land, das stär ker vorbestimmt wäre, die Welt durch eine neue, dritte Heilsbotschaft der Menschen würde und Menschenliebe au erlösen, als dieses unser Palästina, das gerade jetzt dicht bevölkert wird von denjenigen, die vor dem Haß der Welt fliehen, und das durch die Liebe seiner Bewohner umgewandelt, wird aus einer Wildnis in einen Garten Eden? war, haben die Juden qualitativ und quan- Das Orchester dieses immer alten und im Abend jüdischer Kunst Unter dem Protektorate des Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde/ Staatsrat Dr. Desider Friedmann, und des Präsidenten des Zionistischen Landesverbandes, Dr. Oskar Grünbaum, veranstaltet vom Hechaluz Haklal Zioni-Brith Zion im Festsaa! des Hotels „Bayrischer Hof", II., Taborstraße 39 Dienstag, 5. Jänner 1937, präzise Vä9 Uhr abends PROGRAMM: EVI WÄCHTER, KLAVIERVORTRÄGE KURT FUCHSGELB, Kapellmeister, Violine RICHARD MUELLER, Rezitation JOACHIM STUTSCHEWSKY, prof., cello J. L. MUELLER, oberkantor, gesangsvorträge HEITERES QUARTETT des jöd. Gesangvereines JOSEF KAMEN, (Wilnaer truppe) Rezitation HILDE DULITZKAJA, Volkslieder BOBBY WEISER, satirische vortrage DAVID SEIDERMANN, (JOD. kqnstlerspiele) tenor Am Flügel: Kapellmeister Rudolf Beck,Max Lubetzky u. Walter Robert Spitz Das Reinerträgnis fließt zur Gänse dem Stadtjdbuz (II., Rueppgasse 8) zu Karten zum Preise von S V— und S 1*50 erhältlich: Zionistischer Landesverband, I., Marc- Aurel-StraSe 5, Tel. U 22*2*11 f Wlzo, I., Schottenring 25, Tel. A 11-6-26, Jüdische Kulturstelle, Ein- und Ausfuhr im Oktober Jerusalem. 31. Dezember. (JTA.) Trotz der im allgemeinen ruhigeren Gesehüftebewegimg war auch in diesem Jahre im Monat Oktober die in dieser Zeit übliche Steigerung der Einfuhr festzußtellen. In dieser Steigerung Spiegeln sich auch die Bemühungen wieder, nach Beendigung der Unruhen die Wirtechaftsverhältnisee zu normalisieren. Es wurden im Oktober für 1,444.000 Pfund Waren eingeführt, während der Wert der Einfuhr im September nur 1,004.000 Pfund betrug. Die Steigerung gegenüber dem Vormonat beträgt ßomit 44 Prozent. Die Importsteigerung vom September 1935 biß Oktober 1085 betrug bloß 324.000 Pfund oder 23»Prozent. Trotzdem bleibt die Gewimthöhe de* Importe im Oktober d. J. noch gegenüber derjenigen des Oktober des vergangenen Jahres zurück. Damals wurden für 1,724.000 Pfund Waren eingeführt. In den ersten zehn Monaten des Jahres 1936 wa.r die Gesamteinfuhr um fast 3.75 Millionen Pfund kleiner alß in dem gleichen Zeitraum des vorangogangenen Jahres. Sie betrug 11,045.000 Pfund gegenüber 14,722,000 Pfund im Jahre 1935. Auch die A u ß f u h r hat im Oktober im Vergleich zum September eine Steigerung von 78.000 auf 129.000 Pfund auf zu weißen. Sie ißt sogar höher als die Ausfuhr'im Oktober 1935, die 114.000 Pfund betrug. Da die Einfuhr gleichzeitig hinter der des gleichen Zeitraums im vergangenen Jahr zurück* bleibt, ist eine Verbesserung der Handelsbilanz feßtzuste-Hen. Die Exportsteigerung von 57.000 Pfund ißt vor allem bedingt durch vermehrte Ausfuhr von Grapefruits und von Speiseölen .(außer Olivenöl). Der Export, von Rohstoffen und wenig bearbeiteten Halbfabrikaten ist gestiegen, während die Ausfuhr von Fertigwaren und stark bearbeiteten Halbfabrikaten zurückgegangen ist. Dieser Rückgang beträgt 16 Prozent (86.000 Pfund gegenüber 44.000 Pfund im Oktober 1935) und ist bedingt, durch die verringerte Ausfuhr von Bekl eidungsartikeln aller Art und künstlichen Zähnen In den ersten zehn Monaten 1936-machte der Ge&amtexport 2,594.000 Pfund gegen» über 3,529.000 Pfund in dem gleichen Zeitraum des letzten Jahres aus. Das von der Irak-Petroleimi-Gesellßcihaft in Haifa verladene Rohöl. betrug mengenmäßig in den ersten zehn Monaten 1936. 1,600.000 Tonnen gegenüber 1,524.000 Tonnen in dem gleichen Zeitraum des vorangegangenen Jahres In dem Wirtschaftsbericht d e r B a rclays Bank für November wird erklärt, daß die wirtschaftliche Situation im Lande allmählich wieder normal wird. Die Nachfrage nach einer Reihe von Waren war lebhaft. Der W eizenmarkt war bis Mitte November normal, dann wurde er schwächer. Rund 400.000 Tonnen Weizen wurden aus Syrien e i n g eführt. Der Preis bewegte eich zwischen 11 und 11.5 Pfund pro Tonne. Nachfrage nach Kleie war fest, doch wurde die Einfuhr auf 200 Tonnen monatlich eingeschränkt. Der Preis betrug 7 Pfund pro Tonne. Der Handel in Mais war ruhig. Nach Sesam herrscht*© starke Nachfrage bei geringerem Angebot. Die Preise haben infolgedessen angezogen. Der M e h 1 m a r k t war während des ganzen Monates normal, Zucker und Kaffee lagen fest. Eine Besserung ist auch auf dem Markt für W o 11-, Seiden-, und JBaumwollwaren festzustellern. Der Baumarkt hat sich im allgemeinen gebessert. Jüdische Künstlerspiele, II., Praterstraße 34. Mittwoch, 6. Jänner, Hi Uhr nachmittags, in Abänderung de® Spielplans die erfolgreiche : Revue „Chaasene im Städtel“, die auch täglich HO Uhr abends zur Aufführung gelangt. Baaleh-Mikzoah, alig. zion. Handwerkerverband» Erste Sektionsversammlung im neuen Heim; Montag, 11. Jänner 1937, 8 Uhr abend®, Novaragaese 29 (im Hofe). Erscheinen der , Mitglied«* lat Efliehi and Eiid

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.