Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 604 (15.12.1936)
- Date
- 1936-12-15
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seit« 4 Oll STIMM! Nr 604 — Wien, Dienstag, 15. Dezember 1936 Das Wunder der Geschichte Von Rabbiner Dr. Armand Kamlnka. (Chanukkah'Festrede im Leopoldstädter Tempel In der Pazmanltengasse.} Higdil adonai laassoth unanu. „Großes hat Gott an un« getan.“ Bei der FeieT des Chanukkah-Festes, welches wir nun schon seit 2100 Jahren begehen, haben wir Veranlassung, von aller Not der Zeit abzusehen und in Dankbarkeit der von der Vorsehung gefügten wiederholten wunderbaren Wendungen in den Geschicken unseres Volkes zu gedenken. Wenn auch, wie es im Feßtliede heißt, „gesättigt von Leid unsere Seele“ ist und wir mit Kummer die inneren Zwistigkeiten sehen, die unsere Kraft verzehren, so schwebt hoch über den Sorgen des Tages und des ganzen Zeitalters die leuchtende historische Erinnerung zunächst an jene Heldentaten, welche der Allmächtige im Zeitalter der Makkabäer unsere Vorfahren vollbringen ließ. Wir bezeichnen als Wunder ein Ereignis, das der gewöhnliche Menschenverstand nicht faßt. In der Geschichte der Völker wird eine von niemand erwartete überraschende Wendung, die ein Volk aus der Erniedrigung emporhebt und wieder zum Ruhme gelangen läßt, als ein Wunder betrachtet. Ein solches geschah durch die Helden der Makkabäer Erhebung. Man spricht von der Epoche des „Zweiten Tempels“, indem man zumeist die irrige Vorstellung hegt, ale wenn nach der babylonischen Gefangenschaft die Selbständigkeit des jüdischen Volkes wiederhergestellt worden wäre. In Wirklichkeit aber hat es seit dem Untergange des ersten Staates mehr als vierhundert Jahre hindurch keinen eigenen Staat und keine Unabhängig keit gegeben. Ee herrschten über dag Land die Perser, dann Alexander der Große, dann die ägyptischen Könige vom Ptolemäer- Geschlecht, und seit ungefähr 200 v. Chr die seleucidischen Könige von Antiochia Dieses Fehlen einer staatlichen Macht, einer repräsentativen politischen Zusammenfassung des jüdischen Volkes in seinem Lande, führte zunächst zu seiner Erniedrigung nach außen. Eg wurde Gegenstand der „Verachtung unter den Nachbarn“. Man begriff gar nicht, woran die winzige autonome Theokratie, die nur in einem kleinen Teile Judäas bestand, sich klammerte, und warum in Jerusalem noch ein kleiner Teil der Juden {die überwiegende Majorität war bereits hellenistisch assimiliert) eigensinnig an einen in veralteten Kultus in ihrem Tempel festhielten. Noch in späterer Zeit hat ein Historiker wie Tacitus die auf die Ausrottung der jüdischen Religion gerichtete Politik des Antiochus Epiphanes so dargestellt, daß jener König — der übrigens vor keiner Religion Achtung hatte und zuletzt in Persien von den Priestern eines heidnischen Tempels, den er schändete, erschlagen wurde — dem jüdischen Volke seinen „Aberglauben“, seine „Superstition“, nehmen wollte, um ihm die höhere griechische Kultur beizubringen. Im Innern hatte der Mangel einer eigenen Staatlichkeit, durch welche automatisch nationale Gesinnung, die eigene Volkssprache, die patriotische Treue des einzelnen für die Gesamtheit gepflegt wird, einen schmählichen geistigen Zufall und eine widerliche Demoralisation selbst der führenden priesterlichen Familien bewirkt. Kennzeichnend ist dafür, daß in der hohepriesterlichen Familie in Jerusalem zwei Brüder einander gegenüberstanden, der als Hohepriester fungierende C h o n j o, der noch an der überlieferten Religion festhielt (aber nicht etwa an der Spitze seiner Anhänger für sie zu kämpfen bereit war, sondern ein Asyl in Antiochien suchte) und sein Bruder Jason, der beim Regierungsantritt de« Antiochus Epiphanes ihm eine große Geldsumme anbot, damit ihm die Hohepriesterwürde verliehen werde, wofür er sich erbötig machte, für die Ausmerzung der letzten Reste jüdischer Überlieferung und Gesinnung unter seinen Stammesgenossen zu wirken, sie ganz zu hellenisieren und dahin zu bringen, daß sie gar nicht mehr Juden, sondern sozusagen bodenständige „Antiochener“ werden. Wie geschah nun das Wunder, daß, obwohl die treuen der Lehre Moses’ und der Propheten ergebenen Juden nur noch in einer so verschwindenden Anzahl waren, daß sie fast gar nicht zur Geltung kamen, bald darauf, nachdem Mattathias und seine Söhne, . . V i __in_;i:_ digungskampf für das Heiligtum gewagt hatten, sich auf einmal viele Tausende alß tapfere Streiter fanden? Das geschah folgendermaßen: Im Leben eines Menschen oder eines Volkes kommt es nicht darauf an, daß man etwas will, sondern w i e man es will, mit welcher Kraft, mit welchem Ernste, mit welcher Entschiedenheit man dafür eintritt und ob man vollgültiges Zeugnis für sein Bekenntnis durch Einsetzung seines Lebens ablegt. Das taten die Hasmonäer in einer die Welt so sehr in Erstaunen setzenden Weise, daß das Wort Zeugnis, „Martyrium“, als Blutzeugnis für ein hohes Ideal in die Religionsgeschichte eingegangen ist. Und wieso waren es plötzlich viele, die den Kampf aufnahmen und zum Siege gelangten? Weil viele Menschen nur deshalb charakterlos sind, weil sie die anderen für charakterlos halten und weil sie nicht mehr glauben, daß es überhaupt eine Charakterfestigkeit in der Welt gebe. Ein einziges Beispiel wahrhaft heroischer heiliger Gesinnung wirkt wie ein elektrischer Funke und in zahlreichen Menschen erwacht als dessen Wirkung im Innersten ihrer Seele schlummernde Rechtschaffenheit und Sehnsucht nach dem Edlen und Wahren. Durch jene wunderbare Wendung ist es nicht nur neuerlich zur Gründung eines Judenstaates und zur Hebung de6 Ansehens unseres Stammes in der Welt gekommen, sondern auch zur dauernden Erhaltung der prophetischen Lehren, welche in späteren Jahrhunderten die Grundlage der Religion aller Völker Europas werden sollte. Noch oft hat die Vorsehung in wunderbarer Weise in Zeiten, da das Judentum einen vollständigen Zusammenbruch zu erleiden schien, Ereignisse eintreten lassen, welche dessen Erhaltung, Ausbreitung und Erstarkung vor den Augen der ganzen Welt sicherte. Als im Jahre 1492 infolge der religiösen Unduldsamkeit in Spanien — welche dem Lande wahrlich im Laufe der Zeiten keinen Segen gebracht hat — allesamt aus dem Lande auswandern mußten, schien es ebenfalls, da gerade in jenem Lande damals die Elite des Judentums gelebt hatte, hervorragend durch Kultur, Wohlstand und soziales Ansehen, daß unsere Gemeinschaft der Welt endgültig zusammenbrechen würde. Ein hebräischer Schriftsteller, Joseph ibn Verga, schrieb damals die ergreifenden Worte: „O Gott, kein Wurm, der sich auf dem Erdboden krümmt, ist so erniedrigt, wie wir Juden in der Welt erniedrigt sind.“ Aber merkwürdigerweise wurde* gerade in jenem Jahre der neue Kontinent entdeckt, in welchem in der Folge Hunderttausonde, dann Millionen in der alten Welt verfolgter Juden aus politischer und wirtschaftlicher Bedrängnis Zuflucht finden, zu bürgerlichem Ansehen gelangen und zu einer Stütze für ihre notleidenden Brüder in Europa den sollten. wer- Unsere Weisen lehren uns, daß sogar die Strafen, die über das Volk Gottes verhängt wurden, ein wunderbares Walten der Vorsehung zeigen. Im Anfang des Buches Ezechiel erzählt der im babylonischen Exil lebende Prophet, er habe in einer Vision einen gewaltigen Sturm gesehen, der vom Norden wehte. Was sollte der Sturm, die mächtige Bewegung, fragen unsere Weisen. Er hatte zur Aufgabe, sagen sie, den Bestand aller Kleinstaaten Vorderasiens zu erschüttern und die Länder unter die Macht Nebukadnezars zu bringen, der über ein großes Reich regieren mußte. Denn nicht irgend ein winziger Nachbarstaat sollte es sein, der die Kinder Gottes in seine Gewalt bringen, und bedrücken würde, sondern der mächtigste Herrscher seiner Zeit, damit nach dessen unvermeidlichem Sturz das Walten Gottes um so deutlicher sei. Auch wir müssen es uns abgewöhnen, unsere Feinde und Verfolger mit Geringschätzung anzusehen. Eg ist eine kleinliche und unwürdige Denkweise, auch oft nur eine Selbsttäuschung, wenn man die Bedeutung seiner Feinde unterschätzt. Sagen wir es uns offen, daß es eine der größten Nationen der Welt ist, die uns mit ihrem grimmigen Hasse verfolgt und diesen Haß zum Eckstein ihrer Staatsweisheit gemacht hat. Eine Nation, die für Wissenschaft, Techeipe bescheidene priesterliche Familie in der nik und Kultur in der Welt ganz. Bcdeuten- Landstadt Modiin, den heldenhaften Verteides geleistet hat, und an deren Spitze Staatsmänner von ganz ungewöhnlicher Begabun und Energie und unübertroffenem organi satorischem Genie stehen. Aber wir Juden sind im Geiste und im Gottvertrauen stark genug, um den allergrößten und gewaltig sten Feind zu ertragen und zu überdauern und seine, phantastische Dimensionen an nehmende, Agitation gegen das Judentum welche er über sein Land hinaus, in Europa und Amerika, und sogar in den mohammedanischen Ländern betreibt, indem er, wie der berühmte edle spanische Ritter gegen Windmühlen kämpfte, gegen das Phantom einer angeblichen jüdischen Weltherrschaft Sturm läuft. Wir sind von der Überzeugung durchdrungen, daß das Gebäude der Un Wahrheit und der Verleumdungen, gleich der in der biblischen Vision zur Zeit Nebukad nezars geschilderten gewaltigen Metall statue, die auf tönernen Füßen stand, zu sammenbrechen muß, da für die Dauer die Wahrheit allein nur bestehen kann. In der weltgeschichtlichen Perspektive zeigt sich wieder einmal das Schauspiel, daß die mäch tig6ten Stürme des Hasses vergeblich wehen um das schwache Lichtlein unseres Stam mes und unserer religiösen Überlieferung auszulöschen. Darum wird das winzige Chanukkah- Lichtlein zu einem trefflichen Sinnbild. Licht bedeutet Geist, Denken, Wachsein, Erinne rung, Besinnung. Es war nicht Einfalt und Weltfremdheit, daß unsere Vorfahren nicht die großen Siege der Makkabäer besonders hervorhoben, sondern die Geschichte vom kleinen ölkrüglein, das herbeigeschafft wurde und zur Beleuchtung aller Tempelhallen während mehrerer Tage hinreichte Kein bloßes Wunder ist es, sondern eine Lehre. Auch der Prophet Elischa stellte an die arme Witwe, statt ihr ohne weiteres zu helfen, erst die Frage: Hast du denn gar nichts mehr in deinem Hause? Erst als sie ihr letztes eigenes Krüglein hervorholte, sollte dies unerschöpflich sein und ihre Rettung werden. Der Sohar erklärt dies: Der Segen des Himmels verwirklichtsich nicht imleerenRaume. Er wird nur denen gewährt, die aus eigener Kraft etwas beitragen. So wird das von uns immer wieder angezündete Lichtlein zu einer Mahnung. Jeremias 6agte: „Meine Worte sind wie Feuer“, spricht der Ewige. Man kann auch sagen: Die Feuerflämmchen, die aufzucken, werden zu Worten Gottes, die unsere Geschichte beleuchten und uns auch in der Gegenwart Antwort geben auf manche quälende Frage: Warum hat sich Gottes Zorn in unserem Zeitalter so über ung entladen? Warum hat er so harte Prüfungen über unser Volk ge schickt? Die Antwort ist: Ich will dich zwingen, Volk Israel, zur Besinnung und zum Bewußtsein: Du sollst nicht weiter wie ein Nachtwandler durch die Zeiten einhergehen und jeweilig einem Schatten nachjagen, sondern deine Selbstbestimmung zu erlangen trachten. Ich will dich zwingen zur Bescheide nh-eit und Demut; hochmütig und überheblich sind Menschen und Völker, wenn sie ihre Minderwertigkeit verbergen wollen. Du aber bist groß und wertvoll genug, daß kein Jude überheblich und unbescheiden jemals auftreten sollte. Ich will dich zwingen zu einem stärkeren Ehrgefühl, dazu gehört, daß jeder Jude sein eigenes Kulturgut in sich aufnehme, seine hebräische Nationalsprache und Literatur sich vertraut mache. Ich will dich zwingen zur Wahrhaftigkeit; ich will dich zwingen zur Einigkeit; ich will dich zwingen zur Kraft, damit du dich aue der Ohnmacht, der Hilflosigkeit, der Erniedrigung und der Verachtung der Umgebung orhebest. Volk Israel in Ost und West und Süd und Nord! In allen Ländern der Welt, in allen Wohnungen, wo heute abends das Licht der Menorah erstrahlt; Volk Israel in den Ländern der Zerstreuung, wo unsere Großeltern in den Gräbern ruhen; und im neuerwachten Lande Israels, wo unsere Kinder und Kindeskinder noch viele Generationen hindurch aufrecht und stolz die Geschichte unseres Volkes fortführen werden: Der Mythus, den unsere irregeleiteten Gegner verbreiten, daß unser Volk von Gott verflucht sei, wird zuschanden an der Tatsache der Gnade des Allmächtigen, die uns nie verlassen hat. Du darfst, Volk Israel, am Chanukkah-Feste das Psalmwort in deine Seele aufnehmen: Großes hat der Ewigo an uns getan, wir dürfen dessen froh sein! diC1 Jtidcfo 0 0 .? Diese Fragte, gestellt als stille Geste eines einzelnen oder als Schrei, gebrüllt von Massen, hören wir bei fast jeder Gelegenheit, wo Juden gezwungen sind Stellung zu nehmen. Sie ist ein Beweis dafür, wie unnatürlich unsere Stellung ist. Unser ganzes Tun und Lassen stellt unter strengster Beobachtung. Keine Mutter kann aufmerksamer jede Regung ihres Kindes, keine Katze lauernder die Bewegung der gefangenen Maus, kein Staatsanwalt durchdringender die Mienen des Verdächtigen beobachten, als die liebe Allgemeinheit jede Äußerung, jedes Geben oder Nichtgeben von uns Juden beachtet. Immer wittert die mißtrauische Gesinnung etwas Besonderes, natürlich Schlechtes, hinter unserem Tun. Was wir tun, immer sind wir im Unrecht, Wir können uns in irgend einer Sache nicht so entscheiden wie der nichtjüdische Mitbürger X oder Y. Wir müssen immer in Befrucht ziehen, daß wir Juden sind, daß wir alles von einem besonderen Gesichtswinkel aus betrachten müssen, daß wir immer Konsequenzen zu tragen haben. Die Folge davon ist, daß wir uns nicht mehr natürlich bewegen können, daß wir irritiert durch die stete Beobachtung, wie auf der Bühne befindlich gekünstelt erscheinen, in eine oder die andere Richtung übertreiben, oder was auch sehr arg ist: wenn wir uns natürlich geben, unglaubwürdig erscheinen. Man nimmt uns nicht einfach wie wir sind. Das vergiftet unser ganzes Zusammenleben, darum können auftauchende Fragen nicht objektiv beurteilt werden, das macht die Stellung eines jeden einzelnen unsicher, zwingt ihn oft in Situationen, die nicht nur ihm, sondern auch der Umgebung widersprechen, treibt ihn zu Handlungen, die entweder lächerlich oder schädlich sind. Man wirft dem Juden, nicht als Individium, sondern als Juden vor, daß er geizig und, protzenhaft, Kapitalist und Bolschewik, Revolutionär und konservativ, liberal und klerikal, Pazifist und Kriegshetzer usw. in lieblicher Reihenfolge ist. Man begeht bei der Beurteilung des Juden die krassesten Widersprüche. Dieselbe antisemitische Zeitung wirft einmal den Juden vor, daß eie sich assimilieren und sie sieht dabei ihr Volk in Gefahr, während sie kurz darauf gegen den Zionismus Stellung nimmt und ihn als Sabotage gegen ihre nationale Idee bezeichnet. Wir Zionisten wissen es ja ganz genau, daß das Auge des Hasses uns nicht anders betrachten kann. Wir müssen daraus die Konsequenzen ziehen. Geraden Weges gehend, werden wir unsere Pflichten gegen den Staat und das Volle, in dessen Milte toir wohnen, vol hend ganz erfüllen, wir werden, wie es in der Natur unseres Volkes liegt, uns beteiligen an den Aktionen des kulturellen und wirtschaftlichen Fortschrittes des Volkes und der Gesamtmenschheit, mit unserem Herzen dabei sein, wenn es gilt, für private oder öffentliche Wohltätigkeit zu wirken. Wir müssen aber darauf sehen, daß die Lage unseres Volkes eine normale wird, wie die eines jeden anderen Volkes mehr oder minder schon ist. Wenn wir die natürliche Grundlage für uns finden werden, die jedes Volk hat: die nationale Heimstätte, dann werden wir auch natürlich leben und arbeiten können. Dann werden wir als aufrechte Menschen, die eine gesunde, feste Grundlage unter ihren Füßen haben, nicht mehr als Karikaturen, als Masken erscheinen, sondern, wie alle andere Menschen, die sich frei und natürlich bewegen, ohne befürchten zu müssen, falsch und schlecht beurteilt zu werden. Gustav Seidemann. Hedialuz HaklalZioni - BrlthZfon 5. JHnner 1937,8 Uhr abends, im Festsaal des Restaurant „Bayrischer Hof“, Taborstr. Abend jüdischer Kunst Es wirken prominente Künstler mit Für Mifal Bizzaron I Am 9. Dezember sprach im Heime der zionistischen Ortsgruppe Krems Alfred W e i s h u t aus Wien über „Aufbau und Sicherheit in Palästina“. Im Anschluß an seine inhaltsvollen Ausführungen richtete der Referent an die zahlreich Erschienenen den Appell, für den Mifal Bizzaron mit allen Kräften Beiträge zu leisten. Die hierauf vorgenommene Sammlung für den Mifal Bizzaron zeitigte ein befriedigendes Ergebnis. Wir machen unsere geschätzten Leser auf das Inserat des Jüdischen Kinderheims „Attid“, Wintersport fürs Kind, ganz besonders aufmerksam. Die Winterhilfe der Kultusgemeinde hat begönnern spendet reichlich 1 Postsparkassen-Konto: B 29.659