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Die Stimme · 1936-11-20 · Heft 598 (20.11.1936) · page 7

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 598 (20.11.1936)
Date
1936-11-20
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nt. 598. **** Wleö, Fffeltag, 2Ö. Novembör 1036. OffltflMMi. 7 ■MM—MMMMMümi i m , murnrnmmimmtmmU Die Wledererwe<kun9 jüdischer Schiffahrt und Flsdierel Von Dr. Hugo Groß, Wien . NaciU zweiteitseftdjä’hrig’e.r Päu,se beginnt icläs jüdische Loben auf allen Gebieten ifte'n schlichen Wirken« wieder m funktiotUeteii. Palästinas langgestreckte Küste bat tofflnr ein seefahrendes Volk beherbergt. Allerdings sind ln der Geschichte bloß die Phönizier als Seefahrer bekannt, und be* rühmt .geworden» Ed steht Jedoch ander Zweifel und das beweisen biblische, griechische und römische Quellen, daß einer der zwölf jüdischen Stämme, nämlich Sobuiun. An der Küste Reinen Wohnsiti: batte und «ich mit Schiffahrt und Fischerei beschäftigt hat. E« ist eiu unvergängliche« Verdienst der Zionistischen Organtsntiön, daß sie gerade in der Haifa-Bucht, wo der größte und modernste Hafen des Mittelmeeres vor kurzem entstanden ist, sich große Ländereien ge siebe rt hat, welche als Eniek sobuiun bekannt sind und schon heute wichtige Vorskdietedlnngeh enthalten, die auf gemischte Wirtschaft eingerichtet sind. Haifa und sein Hinterland wird allgemein •als die Zukunft Palästinas angesehen. Auch in. dieser Hinsicht haben eich die prophetischen Worte Theödor Herzls in seinem Roman „Alt-Nöulaftd“ erfüllt. Wer däs moderne Palästina kennt, weiß, daß die jüdische »Seeschiffahrt Uber den IUhfneft sportlicher Betätigung und des pilettahtisitiUs weit hlnati^gewacheen int. Bio bedeutendste Schif fahrt.sgesellsölla.ft ist die Palesfcine Shipping Company, deren Dampfer „Tel-Aviv“ mit fast durchwegs jüdischer Bemannung unter der Führung des Kapitäns Rosenthäl und jüdischer Offiziere einen regelmäßigen Vierzehn tägigen Verkehr zwischen Haifa und Triest unterhält, Weitem sind die Schiffe „Mount Zion“ und „Mount CärineT, welche mit dem rumänißchen Haien Kohstähtza in Verbindung stehen, schließlich die schiffe „Atid“. ,.Äiüalrt und „Alisa", welche die Schwarze^ Meer-Sälen Und Donau-Häfen anläUfeh, zü nennen. Schon vor langer Zeit hat sich unter der Führung von Lady EHeigh und Mrs. Diamond die Schiff äh rtSgesClL schaft ,;Zebuluu“ gegründet, welche in der kurzen Zeit ihres Bestandes sich unerhörte Verdienste um die Wiedererweckung der jüdischen Seeschiffahrt erworben hat» in Tel-Äviv nhd HäSfä hat die Gesellschaft Möglichkeiten der Schulung der jüdischen Jugend für den SCoinannsberuf geschaffen. Da« Schulschiff „Bath Galim“ unternimmt bereit« ftoteen zwischen Cybern und Palästina. in Polen, Litauen, Kanada und in den Verein ig'tcn Staaten bestehen bereits Zwoigniederlafeuitgen der Gesellschaft „Zebnluü“ und in Riga befindet sich eu\6 Seemanns schule^ die vor kufzeta ein Begeh schiff in Dienst gesteht hat. Auch in Italien und war m Öiviiä VecChia, in der Nähe von Pom, wurde in der grölten staatlichen Marineschule auch der jüdischen Jugend die Möglichkeit der Ausbildung gegeben. Alljährlich finden dortsClbst eine Anzahl Von jüdischen Aspiranten Aufnahme, welche nunmehr auch ein 'eigenes Schulschiff, „Sarah“-, zur Verfügung haben. Aus diesen Anfängen wird sich bestimmt eine jüdische Seeschiffahrt 'entwickeln, welche dem Land große udtbschattliehe Vöfteale Und der Jüdischen Jugend einen neuen Beruf eUsehli'clßcn « \vtnL Wie wichtig die Ergreifung sämtlicher Pmmfe far die -Jugend ist, -hat zur Genüge der 'SCchsitfmYätige Araberstreik bewiesen. Der Haffen von Jaffa wurde bekanntlich vollkommen stillgclegt Und im Hafen von H&ifä Wurden viotö .jüdische Arbeiter eh\ge- »tofft. He fet auch .gplung'Cn, eiben Veil aCf Salonikcr Haffenarbeiter bereits nach . Palästina zu bringen-, und eine große Anzahl geschulter -Hafenarbeiter derselben Stadt warten heimlichst Mt die Moghchkeit dm- Einwandernng’ nach Palästina^ wodurch auch ein Stock erfahrener Hatenmanii,schaft der jüdischen 'Schiffahtt gesichert sein wird», mir durch daa Vö’i'handense'in kleiner -An-, sätze Air die wi'dhtigc Hafeuarheit und Kenntnisse .'in der -Seeschiffahrt ist es gelungen, die neue Haffmianläge in Lel-Aviv «o wunderbaiHU' Weise in kürz oster Zoit in Angriff <tfu wetluneu-. Heute ist die Lau-- düngssteile in TeLAviv schon 150 Meter lang und beftftat bereits zwei elektrische Kräne», Wodurch düo Eim und Ausladung ermogitcht wird-. Es kann nicht daran bezweifelt werden, daß die Hegoisteianig und ZäldgkeÄt jüdusetaor Pioniere auch auf dkseift Gebiet 4wM. Erietge fuhren und der Hafen von Tel-Aviv SU einiger -Zeit 'erstehen wird, als Wahrzeichen dieser jüdischen Stadt und alte Sühne für fast Pflö jüdische Tote, weiche durch die Ahabmainruhen als Märtyrer de« jüdischen Aufbatts im Lande der Väter gefallen sind. Auch die Fischerei hat in Palästina eino große Zukunft* Bin in Haifa lebender Gelehrter, Professor S t e i n i t z, hat im eigenen Wirkungskreis ProbeUiitorflUohungen atige,stellt uhd gefunden, daß die Sardinen* fischerei und auch der Fang anderer See* fische an der palästinensischen Küste sehr «aussichtsreich ist-. Um eine rationelle Aus* beututig zu ermöglichen, wäre natürlich eine umfangreiche Seeuntersitöhung notwendig, für welche vorläufig die Mittel nicht vorhanden sind. Sowohl die Regierung als auch private Initiative müßten Zusammenwirken, um die ohancenreiche Fischerei in Palästina betreiben zu können. Große Werke bedürfen immer begeistertet Initiatoren und Mitarbeiter. Mrs. Dia» mönd, die Vorsitzende der Seeschiffahrt«* Gesellschaft Zöbulun, hat ihren Wohnsit® in London Aufgegeben und Ist nach Tei-Aviv tlbersledolt, um eich der Werbung für die jüdische Schiffahrt und Fischerei vollkommen m widmen. Ihr ist c« m verdanken, daß diese Gesellschaft bereit« in vielen Ländern Gönner und Freunde besitzt und auch in Wien hat Mm vor einigen Tugen in der WtZO ahgehaltoner Vortrag über die jüdische Seeschiffahrt und Fischerei alle Zu» Hörer begeistert. Mrs, Diamond hat die Gründung eine« Ableger« der Sohfffahrts- 'OescUsehftft;,Zebttlnn‘‘ in Wien angeregt und auf die flöhe Stufe de« österroiclilschen Schwimimport« hingewiesen. Die Donau erschließt große Möglichkeiten, die Jugend im Paddel- und Segelsport zu ertüchtigen und sie für die Schiffahrt in weitgehendem Maße zu interessieren. Die Schwimmsektion aller jüdischen Sportvereine werden bfefttr leicht zu interessieren «ein und cs haben «ich bereite maßgebende Persönlichkeiten aur Verfügting gestellt. Der Keren Käjemeth im neuen Jahre ßelbsfkoitttttgentlertiftg im neuen Jahre Anläßlich der Anwesenheit dos Delegierten des Hauptbüro« Professor Julian Silbe r b u e c h Ist der Keren Kajesneth daran* gegangen, die Seibstkootingeintlerung, die seit oinef Reihe Von Jahren bei den Er* Wächsenen etngeführt wurde, au oh in den Kreisen der Bogrim der Jugendbünde durch* zuführefi. Als Grundlage wird ein Miftithunt — S 36 — für jeden Jugendlichen üb 1& Jührti festgesetzt. Die Hälfte des Selbstkontin.gentes hat der Boger durch Geiegenheitsspendoii ttufzu« bringen, vöft der Btiöbe&nleerUUg wird auf das Minimum nur 18 Sohilling angerechnet. Wenn das Minimum aufgebracht. ist, zur Hälfte mittels anderer Sämmeimlttel, wird dem jugendlichem Selbstkontingentler auch der ganze Betrag der Leerung auf sein Selbstkontingent gutgesChfieben. Jeder Jitgendbund erhält einen Wand* mach, auf welchem alle BOferim-Gelbfitkon* tingentler namentlich kflgefunrt sowie all* monatlich die von ihnen aufgebrachten Be« träge verzeichnet werdeh» Eine Kopie dieses Wandluach erhält auch der Koren Käjemeth, der mit dessen Hilf© allirtonatlieli dlo Arbeit der Bogrim kontrollieren wird. Schließlich bekommt jeder Böger-Salbstkontirigentler einen Pinkas, in welchem alle von ihm aufgebrachten Beträge verzeichnet werden. Prof. Silberbus oh und Dr. Cbaim Tartakower haben in den letzten Wochen folgende Jugendbünde besucht und dort die ieibstkontlögentleruftg durchgeführt: Haßohomer Hazalr, Brith Bilu, Teoheleth La- Wan, Brith Zion, Jordania, Naehmania, Haschomer Hadati, Haschachar. Dem Keren Kajehteth sind bisher folgende Selbetkonting^ntler gemeldet worden: Vom Brith Bilu 103, vom Haschomer Häzair 102, vom Teoheleth Lawan 46 und von der Jordank 17 Selbstkontlngentler. Paröllel mit der Aktion bei der Jugend wird von beiden Gg. der Ausbau der SÄstktöitingentiomng bei den Erwachsenen- Gruppon (Sektionen, WIZO, Föderationen) in die Wege geleitet. Außerdem wird der Versuph "gemacht durch Äirkelversammlungen , auch dem Zionißtaus fernstehende Kreiße zur aktiven regulären Mitarbeit für den Koren Käjemeth heranzuziehen und so die Grundlage für die „Liga der Keren Kajemeth-Freunde“ zu schaffen. tm Die Arbeit des Keren Knieatnth (Im Rahmen der Organisatiofts* und Pro» pagandaarheit für die „Liga der KRL.- PreundCrif.) Die nächsten Veranstaltungen. — Referate» Preb ilibefBuseh und Dr. Tartakowet* 19. Nov-., 9 Ühr abendßt Zirkoiveteamia* lä%, Xlii. Bezirk. 20. Nov„ '9 Uhr abelids: Zirkelversamm* hing, IK. Bezirk. 21. Növ., 7 Ühr abends: Jügehdbmxl „Äki»ba“, Liecbteiisteinstraße 30. 23. Növ», 8 Uhr abends: IV/V Hn großen ■Saal dös BJF., Haüslabgasee 2. 2h. Növ., halb iö Ühr abends: Haowed, Untere Angartenstraße. Oie hBcüsten Lelttungö» Im Monat Oktober b%r Um Mbdhmimgmithn Frau Direk* te¥ Bettina LUUpöl 270 S. Die beste (MiMSekec Wölf Seiler 55 S. Die beste Büchse in Wien; Seitenstettefitempei löi 3» Die beste. bütMe in der Provinz? Berta Grilnwald, Deutsch-Wagram 72.5Ö S. MiuuiiMiing Im Juli*» Insgesamt 2378 Büchsen. Fs h^ben folgende Gruppen je über H u n d e r t placiert: Hawhachac 461, Brith Bilu $27, Teoheleth Lawan Wl\ Nachaiauija 2Ö8, Mirjam Ä Makkabt Haanir 133, Güud Z’eiriift 105, WiZO lDo, i Ourtun «mf NmmN Dow utul flH Jehwlfc Anläßlich des Todeetageß Ihres Vater Dow — 9. Kislcw —- spendet Frau EsteY1 Schwarz einen Baum im Ohajee-Wald als ervsto Anzahbmg auf einen den Kamen ü^t^f Kiterft Dow uncl Pori Schwär« tnag'endcn Garten. JffJtrMf« Much d«a Kirui Kafcmcth Frm Dr. Erna Spumt durch dl© Sektion und W120 Vl/VII (ffr. 525); Frttu Htm PiaSthMs durch die Sektion und WIZO V!/VH (Nr. 526); Frau Rosa HbfOWitU durch die WIZO XX (Nr. 527): . Frau Frieda Appenzelter durch die Sektion und WIZO Vt/VII (Nr. 528); Fra« Sabine Eckstein durch die WIZO I (Nr. 529); / Frau Bettina Lampel durch diie WIZO I (Nr. 580). Klub Adult titAnd« Prater hat ift «einer am lö. November 1986 abgehaltenfeQ Präridialsitaung einstimmig beschlossen, Herrn imd Frau Leib und Ohaje Neufeld wegen ihrer Verdienste um den Zionismus ins Goldbuch des K» K. L. oinzntragen. Der hiefür entfallende Betrag wurde bereite zur Gänze aufgebracht. Das Göldbtteh für Dr Z. Finkeistein wurde vom Klub Adolf Stand bereite vervollständigt. Die feierliche Überreichung der Diplome an Obge nannte findet nächsten Monat statt. Sptntlt aulKfUieli dt* WaUsligu Die Schriftführer und zugeteilten Beamten der Israelit-isclien Kultusgemeinde gratulieren deu zionistischen Mandataren und Mitarbeitern zürn Wahlsieg und führen aus diesem Anlaß an den Keren Käjemeth 85 Schilling ab. Hebräisch-Kurs« der Sektion VIH/IX. Zu den unter bewährter Leitung statifindenden Kursen werden noch Neuanmeldungen täglich, außer Freitag, von 7 bis 9 Uhr im Scktionsheini, IX., Währiugerstraöe 6—8 (Eingang Hbrigasse s), Tck{Äon R 52*0-13 angenommen. Üntorriclitezeit für Anfänger Dienstag und Donnerstag von bis M» Uhr, für Vorgeschrittene Montag und Mittwoch von; 1/j8 bis ^lO.Üht. Gefunden wurden beim Vortrag Kurt Bin-, menfokfe im Ttordkns ein Paar Damcnhandschuhe, Abauholett beim Palästina-Amt, | I., Märc-Aurol-StraBe 5. , Orangen und Grape-fruit aus Palästina In Palflstfna tot bekanntlich die Citrusproduktion auf sehr hoher 8tufe und alljährlich wird mit der Zunahme fruchtragender Bäume die Ernte größer. Heuer werden voraussichtlich 10 Millionen Kisten Orangen und Grape-fruit zum Export gelangen. Österreich deckt seinen Bedarf an Orangen zum größten Teil in Italien, ln zweiter Linie in Spanien und Palästina. Da es unsicher ist, ob in diesem Jahre die spanische Ernte zur Ausfuhr gelangen wird, ist die Nachfrage nach palästinensischen Orangen sehr groß. Infolge der Notwendigkeit sicherer Verpackung für den Seetransport und der hohen Erachtspesen muß für die palästinensische Orange ein etwas höherer Preis angelegt werden, was jedoch durch die G li t e d e r Frucht wettgemacht wird. Allerdings wurden in den früheren Jahren sehr viele große Früchte exportiert, welche nur Sekundaware sind. In diesem Jahre wurden die Exportvorschriften in Palästina verschärft, wonach eine Kiste mindestens 120 Früchte enthalten müsse. Die Grape-fruit, eine ausgezeichnete Cedratfrucht, welche zum Unterschied von anderen Ländern in Österreich noch wenig bekannt ist, gewinnt immer mehr an Boden, seitdem die österreichische Regierung den Zoll auf diese Frucht um 50 Prozent ermäßigt hat, Interessenten für den Import palästinensischer Früchte nach Österreich wenden sich an die österreichisch-palästinensische Wirtschafts- und Handelskammer, Wien, I., Schellinggasse 1. aöaaMaMcSoDaaaöa 6. Dezem&ee SBBBBBBBBBBBBBB Hebräische Kurse der zionistischen Bezirkssektion Leopoldstadt, II., Praterstraße 13, Tel. R 42-407. Der Unterricht in hebräischer Sprache hat begonnen. Anfäugerkurs: Montag und Donnerstag vo-n Yi 8 bis ya 9 Öhr abend. Fortgeschrittener Kurs: Dienstag von ^8 bis Jä9 Uhr, Donnerstag von HO bis H10 Uhr. Kursierter: Lehrer I. Herzberg. Der Unterricht ist für Mitglieder der Bezirkssektion unentgeltlich. FILME ~ Filme ohne Arier>Faragraph Romeo und Julia. — Uebe vor dem Frühstück. Der König der Frauen. —• Uuder two Flags. Der Liebling der Frauen. — Die Botschaft an Garcia. — Amateur-Gentleman. — Mr. Deeds geht in die Stadt, — Ein Schrei in der Nacht. — Show-Boat. — Erbfeind der Menschheit. — Fräulein LlHi. — Küß nicht im Kino. — Der chinesische Spürhund. — TaraS- Bulba. — HClfcne. — Der Kampf nm die Barbee-Farm. — Der Mann, der Wunder wirkte, — Der kleine Lord. — Silhouetten. — Die Matrosen kommen. — Der letzte Gangster. — China-Gold. — Die Wunderbar. — Wir drei. ~ Wie es euch gefällt. — Mein Leben gehört dir. — Meuterei auf der Bounty.— Ein schwerer Junge. — Die Wüstenlegion, — Wenn du nur kochen könntest. — Blutiges Geld. — Eifersucht. — Sie und der Kammerdiener. — Der letzte Mohikaner. — Gehetzt Heute; „Der letzte Gangster“ — Kreuz-Kino. Im Kreuz-Kino erscheint heute der bereits vor längerer Zeit angekündigte Kriminal Rim der Metro-Goldwyn-Mayer, „Der letzte Gangster“. Eine der Hauptrollen dieses Films spielt Franchot Tone. Franchot Tone spielt in dem neuen Film die Rolle eines jungen Staateanwalts, der den Vernichtungskampf gegen die New-Yorker Unterwelt aufnimmt. Sein Gegenspieler ist Joseph Calleia. Fünf Männer um Joan Crawford. Joan Crawford hat fast in jedem ihrer Filme einen Kreis von Männern um sich, die sich mit mehr oder weniger Erfolg um ihre Gunst bewerben. In ihrem neuen Film „Karriere“, welcher im Rahmen der Metro-Goidwyn-Mayer demnächst ln Wien erscheint, ist die Zahl der Männer besondete groß. Es sind nämlich fünf. Zwei «davon heiratet Joan Crawford im Verlaufe des Films, zwei lieben sie treu, aber hoffnungslos, während der fünfte sich mit der Rolle des väterlichen Freundes begnügen muß. „Revolver oder Roulette?“ Diesen Titel trägt ein Großfilm, der den überaus schwere«, harten und scheinbar-endlos bleibenden Kam^f zwischen der Unterwelt und der Gerechtigkeit in einem schildert. Im Mittelpunkt der Handlung steht ein ehemaliger Kriminalbeamter, den Edward G. Robinson verkörpert. Seine Partnerin ist Joan Blondell, die das Oberhaupt einer Bande, die sich mit einer merkwürdigen Lotterie befaßt, spielt. Ein neuer Grace-Moore-Film „Hasard“, Amerikas |efeierte Sängerin Graee Moore hat Österreich in diesem Jahr leider nur als prominenter Gast der Salzburger Festspiele besucht, da ein Gastspiel an der Wiener Staatsoper an den hohen Gegenforderungen der Künstlerin scheiterte. Nun wird man in allernächster Zeit Graoe Mooro wenigstens im Film böreu können, und zwar in den Glanz stücken ihres Repertoires, Zionist 1 Bist Du schon Solbstkontingentlcr des Keren Käjemeth 7

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