Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 586 (13.10.1936)
- Date
- 1936-10-13
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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S«Tt# 6 Oll ST1MMI Nr. 586 — Wien, Dienstag, 13. Oktober 1906 Die Palästina-Debatte im Völkerbund I JÜDISCHER SPORT Genf, 7. Oktober. Die politische Kommission des Plenums der Völkerbundversammlung widmete ihre gestrige Sitzung fast ganz der Erörterung der Situation im englischen Mandatsgebiet Palästina. Der norwegische Vertreter Lange gab in seinem Referat über Palästina seiner Verwunderung, ja Bestürzung darüber Ausdruck, daß es England noch immer nicht gelungen ist, Ordnung in Palästina zu schaffen. Er kam zu dem Schlüsse, daß England nicht rasch und tatkräftig genug vorgegangen sei. Der polnische Gesandte beim Völkerbund, Komanicki, erklärte, Polen benötige Auswanderungsmöglichkeiten im allgemeinen, insbesondere aber für seinen jüdischen Bevölkerungsteil. Deshalb verfolge die Regierung Polens mit Aufmerksamkeit und Sympathie die Errichtung des Jüdischen Nationalheims in Palästina. Polen habe aber auch ein sehr starkes Interesse an der Schaffung von anderen Aus w a n d erungsmög.lichkeiten für seine Juden, da Palästina auf die Dauer nicht alle Juden, die ihre alten Heimatländer verlassen müssen, aufnehmen könne. Die jüdische Einwanderung in Palästina dürfe n i c h t a u f h ö r e n. Der türkische Außenminister Ruschdi Aras forderte von England die strikte und unparteiische Durchführung der in Palästina übernommenen Aufgaben. Der schweizerische Vertreter Prof. Rappard unterstrich, daß das Mandatssystem keineswegs zum Vorteil der Mandatarmächte, sondern vielmehr nun Schutze der internationalen Interessen und hauptsächlich zum Schutze der Bewohner der Mandatsländer geschaffen worden sei; in Palästina tritt für diie Mandatarmacht die besondere Pflicht hinzu, die Errichtung des Jüdischen National hei ms zu ermutigen. Namens der Staaten der Kleinen Entente erklärte der tschechoslowakische Vertreter, Gesandter Dr. 0 s u s k y, die Interessen der Araber und der Juden müssen miteinander versöhnt, die Balfour-Deklaration müsse unparteiisch respektiert werden. Zum Schluß wurde die Frage erörtert, für die Palä&tinafrage nötigenfalls eine b es o ti de re Sitzung der. Mandatskommission einzuberufen. Prachtvoller Rekord Judith Deutschs! Senator Copeland: Raum für Millionen! New York, 7. Oktober. (J. T. A.) In der Aufsatzreihe über die Lage in Palästina, die der amerikanische Senator Royal S. Copeland durch die Hearst-Presse verbreitet, ist ein weiterer Artikel erschienen, in dem die englische Palästina-Politik scharf angriffen wird und .demgegenüber die jüdischen Leistungen hervorgehoben werden. Der palästinensischen Justiz macht Senator Copeland den Vorwurtyd aß sie die Ak ti o.n. d e s Militärs sabotiere, indem sie die Terroristen verwöhne, den Juden gegenüber aber mit äußerster Schärfe vorgehe. Wie kann der Terror in Palästina ausgerottet werden, fragt der Verfasser, wenn die bürgerliche Verwaltung durch ihr Verhalten zu bürgerlichem Ungehorsam anspornt? Es gebe heute in Palästina eigentlich zwei Streiks; derzweit'e sei der, der von der Mandatarmacht „gegen die richtige Handhabung der Justiz“ geführt werde. Copeland fordert ein Eingreifen Amerikas, da die Mandatarmacht Mißwirtschaft treibe und das Land nachlässig verwalte. In dem nächsten Artikel hebt Senator Copeland, als ehemaliger Gesundheitskommissär der Stadt New York, die Errungenschaften der Juden in Palästina auf dem Gebiet der öffentlichen Gesundheitsfürsorge hervor, wobei er auf die g eringe Sterblichkeit bei den Juden Palästinas hinwedst. Der letzte Artikel be faßt sich mit der Entwicklung der Stadt Tel-Aviv. Weiters untersucht Copeland. die Bevölkerungs- und Einwanderungstatistik Palästinas. Die Juden, schreibt Copeland, haben durch ihre Leistungen bewiesen,' daß es in Palästina einschließlich Transjordaniens Raum für.weitere Millionen ihrer verfolgten Brüder gibt. kus (15), Zomberg Isak (71), Heftler Israel, Plombieret der Kulttisgemeinde (52), Rektor Rosalia (58), Kornreich Amalia (82), Fürth Moriz (57), Rosfenfeld, Dr. Josef (47), Donath j Berta (77), Weinreb Julie (84), Czezowitzka | ö s t e r r e i c h i s c b e Emil (90), Finkeistein Karl(56), Sittner Olga (71), Krämer,. Dr. Karl, Rechtsanwalt (47), Horowitz, Dr. Alexander, Hofrat (75), Uhrmacher Wolf (74), Weiß Berta (57), Husserl Simon (78), Blau Risa (88), Haymann Oskar (83),Breßler Rosa (78), Eckhart Walter (3 Wochen), Rischawy Marie (62), Feldmann Sosche Ester. (82). Pollak Carl (66), Pollak Helene (64), Perlmann Luise (19), Senzer Jakob (36), Steinberg-Emilie (52), Kirschen Golde (75), Edelstein Siegmund (30), Iritz Gabriel (40), Thaler Rachel (70), Gelbart Efroim (58), Gruber Heinrich (59). ifuittiittniiiiiiiimiiiimiuiimmimmiiimiiimiimmmiiiiiiimtiiimiiniimiiiiiiiiimmmiiiiiiiiiiiii Es geht um Ihr kostbarstes Gut,- „Ihre Augen!“ Lassen Sie sich fachmännisch unverbindlich beraten von Optiker Karl Seidner, I., Franz-Josefs-Kai 33, und II„ Hollandstraße Nr. 7. (Siehe Inserat) Das interne Sc.hwimmfest dor Hakoah, das Sonntag abends im Dianabad abgehalten wurde, brachte eine Reihe glänzender Ergebnisse, von denen vor allem die wunderbare Leistung der gesperrten Judith Deutsch hervorzuheben ist. Da der Sohwimmverbamd den Start 4er disqttalifl zierten Hakoahnerinnen im Rahmen der allgemeinen Konkurrenzen nicht gestattet hatte, mußten diese in ' einem ,,S c. h a uschwimmen“ gegeneinander a.ntreten. Ruth Langer, die auf der langen Strecke derzeit nicht in Form ist, gab Deutsch nur einen schwachen Gegner ab, so daß diese von allem Anfang an gleichsam allein schwimmen mußte. Trotzdem erreichte sie die ganz hervorragende Zeit von 5:51 Minuten, das ist um acht Sekunden besser als ihr alter Rekord. Obwohl diese Leistung offiziell nicht anerkannt werden wird, ist der Erfolg der Hakoahnerin deshalb um nichts geringer, da er neuerlich das große Können dieser besten jüdischen Schwimmerin der Welt unter Beweis stellte. Die Zwischenzeiten, die Judith Deutsch während dieses Rennen« schwamm, sind folgende: 100 m 1:16 Min., 200 m 2:46.2 Min,. 300 m 4 :19 Min. (besser als der Rekord!). Ruth hat mit seinem Sieg, die beste Zeit aller Maikka.bi-Sohwimmer im heurigen Jahr erzielt. Wir werden auf dieses Meeting in unserer Freitag-Nummer noch ausführlichzurückkommen. Langer blieb mit 6:15 Minuten weit unter ihrer Bestzeit. Die beiden Schwimmerinnen traten dann noch über 100 m Crawl gegeneinander an und auch dort siegte Deutsch in der ausgezeichneten Zeit von 1:13.9 Min. ver Ruth Langer, die mit 1:14.9 Mim. knapp geschlagen blieb. Von den übrigen Bewerben sind die guten Leistungen der Herren im Crawlschwimmen hervorzuheben. Herbert Wien siegte über 100 m in der glänzenden Zeit von 1:04 Min., das ist die beste Leistung über diese Strecke, die ein Hakoahner seit sechs Jahren erreichen konnte. Zweiter wurde Kurt Kulka in 1:06.6 Min., der auch das 400-m-Schwimmen in der sehr guten Zeit von 5:35.4 gewinnen konnte. Herbert Wien Kulturkonferenz der Juden Palästinas Tel-Aviv, 7. Oktober. (J. T. A.) Der Waad Leumi hat nach Tel-Aviv eine Kulturkonferenz einberufen, die die Aufgabe haben soll, die Kulturarbeit im ganzen Jischuw zu vereinheitlichen. An der Konferenz, die Sonntag abends eröffnet wurde, nehmen 400 Delegierte aller Parteien und Organisationen des Jischuw teil. In das Präsidium wurden Dr. Benzion Moses i n s o h n, Salman Rubaschow, Jehoschua Suprasky, Mosche S c b r a g a i und Rabbi Ostrowski gewählt. Jehuda Kaufmann referierte über die Kulturprobleme der jüdischen Bevölkerung Palästinas. Todesfälle von 25. September bis 10. Oktober. Rirech Amalia (86), Biel Cäzilie (68), Bäok Heinrich (80), Freidson Eva (59), Skutetzky Anton (51), Keff Chaje (82), Ultmahn Bertha (44) „ Kratter, Dr. David, Rechtsanwalt (60), Schäfer Hans (37), Neumann Ida (82), Flandrak Irene (69), Nachmann Charlotte (74), Weiß Ernst (16), Jaretzki Alfred (76), Rosen Ida (67), Wottitzki, Dr. Leopold, Arzt (73), Hauser Ella (28), Bratmann Margarete (33), Spitzer Therese (70), Löwenbein Siegmund (80), Weiler Josef (45) , Neuer Rosalie (91), TTebitsch Hugo (55), Jung Rosalie (83), Arnold Bernhard (68), Schafranek Amalie (67), Wagner I*ak (77), Ruberl Regine (82), Willig Ro6a (72), Hirsch, Dr. Leo, Rechtsanwalt (55), Turner Berta (83), Karpele« Alexander (66), Waag rekte Weißmann Abiscb (56), Feiger Laura (13), Loewe Luise (76), Wagschal false Kornblüth Mendel (57), Wiesel Mär* KINOPROGRAMME Vom 13> bis 15. Oktober BURG-KINO SRsT* Uraufführung Fred Astalre« Ginger Rogers ln „Die Matrosen kommen“ Beginn: 7*4, 7*6, */,8. 7-10 Uhr. ELITE-KINO ßß L, Wollzeile 34 Tel. R 21-0455 Uraufführung GARY COOPER In CHINA-GOLD“ Beginn: %4, VA 7*8, 740 Uhr. IMPERIAL-KINO I.. Rotenturmstraße 19 Telephon : U 22-1-12 Uraufführung Der groBeKorda-FUm nach dem Roman von H. G. Wells ,Der Hann,derWunder wirkte* Fred Astalre, Ginger Rogers in „Die Matrosen kommen" Beginn : 7*4. */*6. 7*8, l/*10.Uhr KRYSTALL KINO ii. Prafar. straBa das, i Mai «r.,40 Teiaphon R 48-2-75 Uraufführung für den Prater Marie Bell, Francolee Roaay, P. R. Vlllm In „DAS GROSSE SPIEL“ ffochantaa»: s, /, fl Uhr Sonnu. Faiertaoe- *'.4. ■/,&, */,#, vjo Uhi LEOPOLDSTÄDTER¬ VOLKSKINO sät; Telephon R 49-0-23 Wochentags: V,6. V48, 740 Uhr Sonntags und Feiertage ab 7»4 Uhr STAFA-KIHO V1L MarlahilferstraBe 120 Telephon B 83-0-68 Uraufführung Der grolle Korda-Fllm nach dem Roman vonH. G. Walls •Der Hann, der Wunder wirkte* Ab 9. Oktober: Fred Asteirea Ginger Rogers in Die Matrosen kommen" Beginn:‘/,4. v*6. r. « Uhr •..Wellsall« 17 Tal. R >4-2-16 KREUZ-KINO URAUFFÜHRUNG ROBERT MONTGOMERY In „STECKBRIEF Z. 48“ Beginn: 4. ‘'*6. * „8. l-4l() Uhr KINO KERN Dir. Kern 6t Perlmann - im Prater Telephon K 40-0-4! Lull. HOWARD, Bett. OAVIS In „Kein Weg zurück“ Wochen'aea ö. 7 9 Uhr Sonntags 2. *M. 7,K. V,H. */, 10 Uhi KINO TEGETTHOFF Im Planetarium am Praterstern Tel. R 410-26 Erstu. AllelnaufiUhrung für Prater u. Leopoldstadt C ARY COOPER In „PETER IBBETSON“ In deutscher Sprache. — Jugendliche haben Zutritt Wochentage: o. 7. D Uhr Sonntags: 2. %4. 7,0. 7,8. ‘/t10 Uhi Gerda Gottlieb zweifache Wiener Meisterin! Samstag und Sonntag fanden im Stadion bei strömenden Regen die Wiener Meisterschaften der Leichtathleten statt. Die Hakoah, die nur wenige Athleten zu dieser Konkurrenz genannt hatte, konnte wieder einmal große Erfolge feiern. Samstag errang B 1 ö d y zum zebntenmal die Wiener Meisterschaft in einem Rennen über 5000 Meter, das er in der sehr guten Zeit von 15:34.8 Minuten gewann. Der Hakoahner, der bei diesem Wetter keine Möglichkeit sah, Rekord zu laufen, ging das Rennen langsam an, um erst in den letzten Runden seinen Gegnern auf und davon zu laufen. Kaiser, dem man die größten Chancen über 800 Meter zugebilligt hatte, enttäuschte. Er lief ein taktisch ganz schlechtes Rennen und blieb in der für ihn schwachen Zeit von 2:02.9 Minuten Dritter. Den gleichen Platz erzielte Fink im Dreisprung; es war das erstemal, daß ein Hakoahner in dieser Konkurrenz antrat. Präger, der vor einigen Tagen eine Prüfung abzulegen gehabt hatte, war aus. diesem Grunde wegen Trainingsmarigel nicht in Form und blieb .über 200 Meter nur Vierter. Auch am Sonntag konnte er eich über 100 Meter auf dem tiefen Boden nicht durchsetzen und erreichte in 11:3 Sek. denselben Platz. An diesem Tag feierte Gerda Gottlieb zwei große Erfolge, da sie die Meisterschaften im Hochsprung und überraschenderweise über 100 Meter gewinnen konnte. Sie erzielte in der ersten Disziplin 1.50 Meter und im Laufen 13.1 Sek. Beide Leistungen sind in Anbetracht der schlechten Bahn und Wetterverhältnißse als ganz hervorragend zu werten, und es ist nicht zu verwundern, daß der Rekordversuch, den Gottlieb über 1.53 Meter unternahm, knapp mißglückte. Hakoahner heim Makkabi-Meeting ln Beuthen Die Beuthener Hakoah veranstaltete Sonntag ein großes jüdisches Meeting, bei dem auch einige Wiener an den Start gingen. B1 ö d y, der erst am Vortag die Wiener Meisterschaften gewonnen hatte und die Nacht durch^efahren c-ot „ i war, siegte im Laufen über 1000 Meter m 2:41.5 Erstu. Allelnauffuhrung fUr Prater u. Leöfftfdstadt vor’0rg?er (Wuppertal). Wie alle übrigen Kon- SCHAFFER-KINO V Tefephon ^ßlSblos3 ‘ 6. bis 8. Oktober ' „Luxuskabine 50 B" Ab 13. Oktober: Shirley Temple In Der kleine Rebell" ff Beginn: ®,4. */*6, ‘;410 (Jbr ff1 ROTEMTÜRW, Uraufführung Freddie Bartholomaw in Der kleine Lord" &giuu VA VA VA ‘/«IQ. ff Votlvpark-Kino ^elepho n^A ”18^96 * * Uraufführung Der grolle Korda-Fllm nach dem Roman von H.G. Wells .DerHann,der Wunder wirkte* Ab 9. Oktober: Fred Astalre, Ginger Rogers in „Die Matrosen kommen" Beginn: 7*4, 7*6, 7,8. 9M Bezugsbedingangen: Monatlich S 1.50, vierteljährlich S 4.20, ganzjährig S 16.-. Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.—, Tschechoslowakei vierteljährlich Kd 24.—, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40.—, Polen vierteljährlich Zloty 6.50, Ungarn vierteljährlich Pengö 4.20, Rumänien vierteljährlich Le) 120.—, übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4.50. Postscheck Konti: Österreich Nummer D 113.546, Polen Nr. 191,190, Tschechoslowakei Nr. 500.230, Jugoslawien Nr. 40.879. Redaktion und Administration: Wien, I„ Marc* Aurel-Straße 5 Tel.: U 22-3-91. Redaktion* Schluß Montag und Mittwoch vormittags. kurrenzen wurde das Rennen bei starkem Schnee fall gelaufen. Der Wiener Walter Beck fand im 30'00-Meter-Laufen keine gleichwertigen Gegner und siegte leicht mit 350 Meter Vorsprung, während K ä 1 b im 200ubd 4ÖÖ-Meter-Laufen beide Male mit Brustbreite geschlagen blieb. Die Wiener , wurden in Beuthen ungemeinh e r z 1 i c h' em p f a n g e n und waren während ihrer Anwesenheit Gäste jüdischer Familien, die sich an Liebenswürdigkeiten gegen die Hakoahner überboten. Semmeringfahrt der Hakoah am 18. Oktober. Fahrpreis S 6.50, Abfahrt 7 Uhr Wiesingerstraße. Anmeldung Telephon Nr. R 25-0-10. Hecht gewinnt den Robetin-PokaL In Prag wurde die Schlußrunde des Robetin-Pokais ausgetragen, in jder Hecht gegen Caska mit 7:5, 4:6, 7:5, 6:2 siegreich blieb. In den ersten drei Sätzen wurde ausgezeichnetes Tennis vorgeführt, erst im vierten lioß Caska, verärgert über einige Linienricbterentscheidungen, stark nach. Benny Lynch bleibt Weltmeister. Vor 80 000 Zuschauern verteidigte in London der Weltmeister im Fliegengewicht. Benny Lynch, erfolgreich seinen Titel gegen den Herausforderer Nat Palmer. Lynch war seinem Gegner währrend des ganzen Kameles überlegen und siegte schließlich in der achten Runde durch Knockout» Jüdische Erfolge ln New York. Henry Ciemann, der erfolgreiche jüdische Gehsportler aus Toronto, gewann bei einem Sportfest in New York das. Gehen über zwei englische Meilen in der guteu Zeit von 14:43,3 Minuten, wobei er den New-Yorkor Meister, den jüdischen Geher Nat Gaeger (,YMHA. New York) auf den zweiten Platz verwies. Auf dem gleichen Meeting gewann Phil Levy das Diskuswerfen mit 48,65 Metern. Morris Fleischer hatte vor wenigen Tagendas Gehen über eine Meile in 7:45,2 Minuten gewonnen. Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Zionistischer Landesverband für Österreich. Wien, I., Marc-Aurel-Straße 5. — Verantwortlicher Redakteur: Alfred Oswald Rosegg, Wien, L, Marc-Aurel Straße ß. — Druck: Vernay A, Cr* Wien, IX., Canisiusgasse $—10,