Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 584 (30.9.1936)
- Date
- 1936-09-30
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seit« S Oll 8TIMMI Nr. 584 — Wien, Mittwoch, 80. September 1^36 JODISCHER^PORT^^ Jüdische Weltbestleistungen Juden Wiens! Sorgt am 8. November dafür, daß kein Denunziant In die Kultusstube zurückkehre. Wählt die Zionistische Listei Der H a t o, die oberste Sportbehörde des Makkabi- Weltverbandes, veröffentlicht nach dreijähriger Pause die neue Liste der Makkabi-Weltrekorde in den leichtathletischen Disziplinen. In den meisten Übungen sind in diesen Jahren weitgehen die Verbesserungen erzielt worden, trotzdem ergeben die Resultate kein genaues Bild vom Können der jüdischen Sportler. Wenn auch die meisten jüdischen Athleten bereits in Vereinen, die dem Makkabi-Weltverband unterstehen, tätig sind, so ist — insbesondere in den Vereinigten Staaten — eine große Anzahl Juden noch in den Reihen anderer Klubs, vor allem in den Mannschaften der Universitäten zu finden. Es soll nun hier der Versuch gemacht werden, eine Liste aufzustellen, die die Namen der besten jüdischen Leichtathleten umfaßt, ohne Rücksicht, ob sie Makkabim sind oder nicht. Diese Tabelle wird wohl auch nicht fehlerfrei sein, ebensowenig wie die des Weltverbandes, sie wird aber jedenfalls ein weit besseres Bild vom Stande der jüdischen Athletik geben als diese. * Während die Reihe der Makkabi-Rekorde mit Engel (CSR.), 100 m in 10:6 Sek., beginnt, ist über diese Strecke ein anderer jüdischer Sprinter, Glickman (USA.), bereits 10:5 Sek. gelaufen. Auch bei den 200 m liegt Glickman mit 21:6. Sek. vor Engel mit 21:8 Sek. Rekordläufer über 300 m und 400 m ist König (Österreich) mit 35:3 Sek., bezw. 49:1 Sek. Insbesondere über die letztgenannte Strecke ist eine starke Verbesserung gegenüber der in der letzten Liste geführten Zeit zu verzeichnen. Neuaufgenommen wurde die Distanz von 500 m, die von Deutscher (Österreich) in 1:06.8 Min. zurückgelegt wurde. Der Sieger der Makkabiah. in Tel-Aviv, Abe Rosenfcrantz (USA.), ist mit seinem 800 m Rekord von 1:51 Min. einer der besten Mittelstreckler der Welt. Seine Bestzeiten über -1000 und 1500 m sind hier nicht bekannt. Die Makkabi-Rekorde über diese Strecken werden von B 1 ö d y (Hakoah, Wien) mit 2:38.3 Min. und 4:02 Min. gehalten. Die Bestleistungen der deutschen Olympioniken Katz über 3000 m in 8:35.2 Min., 3000 m Hindernis in 9:43.8 Min. und 5000 m in 15:04 Min. sind derartig gut, daß sie in absehbarer Zeit von keinem jüdischen Läufer der Welt unterboten werden können. Beck (Österreich) wird vom Weltverband als Rekordträger über 10.000 m geführt. Das muß augenscheinlich auf einem Irrtum beruhen, da der Makkabiah-Sieger Dr. Hurwitz (Südafrika) bereits 33:01.1 Min. gelaufen ist, eine Zeit, die der Amerikaner Steiner bei den Hochschulmeisterschaften auf 32:56 Min. herunterdrücken konnte. Hecks (CSR.) hält den Stundenrekord mit 16.542 m und die Bestzeit über die Marathonstrecke mit 2:41.35 Stunden. Über 110 m Hürden ist Klopstock (USA.) mit 14:5 Sek. ein Mann von Weltklasse. Auch die Zeit Greens (USA.) über 200 m Hürden, 23:9 Sek., ist hervorragend. Rekordmann über 400 m Hürden ist Dr. Jockl mit 58 Sek. Diese Zeit wurde bereits im Jahre 1929 gelaufen. In den t e c h n i s c h e n Disziplinen sind ausschließlich Amerikaner, die nur zum geringen Teil dem Makkabi angehören, vorne. Hier sind — insbesondere in den Wurfbewerben ganz erhebliche ‘Verbesserungen erzielt worden. Im Hochsprung wurde die beste Leistung von Liftschitz (USA.) mit 1:88 m erzielt; Green ist Rekordhalter im Weitsprung mit 7.60 m und im Dreisprung mit 14.09 m. Der Diskuswerfer Levy (USA.) ist mit einer Weite von 52.15 m einer der besten der Welt, auch seine Leistung im Hammerwerfep (über 40 m, das genaue Resultat liegt hier nicht vor) Ist besser als der vom Makkabi-Weltverband registrierte Rekord. Im Kugelstoßen erreichte Neill (USA.) 14.29 m. .Der Rekord im Speerwerfen ist 59.82 m (Minsky (USA.). Diese Disziplin scheint den Juden nicht zu liegen. Dies scheint auch vom Stabhochspringen zuzutreffen, wo die Juden nur Höhen von maximal 3M m erreichen. Die einzige Ausnahme bildet Weichert (USA.), dessen Leistung von 4.23 m allerdings zu den besten der Welt zählt. Die Liste der Frauenweltrekorde wurde dieses Jahr zum erstenmal aufgestellt. Hier liegen keine besonderen Leistungen von Damen, die dem Makkabi-Weltverband nicht angehören, vor, so daß man sich an die offizielle Tabelle halten kann, die allerdings auch nicht ganz fehlerfrei ist. Nach einigen Korrekturen bietet sie folgendes Bild: 100 m: Neumann (Österreich) 12:7 Sek. Dieselbe Läuferin hält auch den Rekord über 200 m mit 26:5 Sek. Die Bestzeit über 800 m erzielte Frl. Hornstein (Polen) mit 2:33.6 Min, Ihre Landsmännin Freiwald ist Rekordhälterin über 80 m Hürden in 12:2 Sek. In den technischen Übungen ist Frl. G o 111 i e b (Österreich), die den Weltrekord im Standhochsprung hält, als Meisterin im Hochsprung mit 1.45 m genannt. Diese Leistung wurde aber von Frl. Bergmann (Deutschland) auf 1.55 m verbessert. Frl. Göttlich scheint aber in der Tabelle noch ein zweites Mal auf, und zwar im Weitsprung mit der ganz ausgezeichneten Leistung von 5.45 m. Frl. Copeland ist in allen Wurfdisziplinen vorne; sie erreichte im Kugelstoßen 12.32 m, im Speerwerfen 36.92 m und im Diskuswerfen 40.58 m. * Diese Tabelle beweist, daß der jüdische Sport in aller Welt auf einer sehr hohen Stufe steht. Wenn man sie aber mit der Liste des Makkabi-Weltverbandes vergleicht, so muß man feststellen, daß eine große Anzahl von Athleten, die hier als Weltbeste verzeichnet sind, noch nicht dem Weltverband unterstehen. Es wäre eine dankbare Aufgabe, diese Leute für den Makkabi zu gewinnen und man sollte insbesondere in den Vereinigten Staaten versuchen, Leute wie Levy, Gneen, Weichert usw. in das jüdische Lager zu bringen. Wenn alle jüdischen Sportler für die blau-weißen Farben kämpfen werden, dann wird das Ziel des Makkabi-Weltverbandes erreicht sein. Dann werden auch diejenigen, die bis jetzt dem Juden die Eignung für den Sport absprechen wollen, erkennen müssen, daß der jüdische Athlet ebenso gut ist wie jeder andere. Hoffentlich wird dieses Ziel schon in kurzer Zeit erreicht werden, so daß im Jahre 1938, bei der nächsten Makkabiah in Tel-Aviv, wirklich alle jüdischen Klasseafchleten zum sportlichen Kampf in Erez Israel vereint sein werden! h. h. Ein erfolgreicher Sport* Sonntag Obwohl die Sportler der Hakoah durch’' das Fasten a.m Jom Kippur mehr oder minder geschwächt waren, konnten sie doch Sonntag in den meisten Disziplinen erfolgreich abschneiden. Die meisten Siege erfochten die Hockeyspieler, die mit der ersten Mannschaft das Meisterschaftsspiel gegen Arminen 4:0 gewinnen konnten. Die Hakoah, der man nach der schweren Niederlage gegen Währing nur geringe Chancen zugebilligt hatte, konnte nach torloser Halbzeit durch drei Treffer Jellineks und einem Tor Ullmanns einen glatten Sieg erzielen. Auch die Reserve gewann ihr Spiel gegen die zweite Mannschaft Arminens mit 4:3 Toren. Die Hakoahnerinnen siegten in der Meisterschaft gegen W. A. C. B mit 2:0. Die Tore schossen Frl. Spitzer und Frau Überall. In der Handballmeisterschaft gewannen die Blau-Weißen in einem äußerst hart geführten Kampf gegen Fünfhaus 5:3. Die Fünfhauser, die bereits 3:1 in Führung gelegen waren, versuchten beim Stande 3:3 durch Derbheiten die Niederlage zu verhindern, mußten sich aber dann doch geschlagen geben. Es ist dies bereits der dritte Sieg, den die Handballer in der Herbstsaison erzielt hoben. Die Hakoah-Reserve gewann 6:4. Weniger erfolgreich als ihre männlichen Kollegen wareu die Handballerinnen, die vom W. A. F. glatt 6:0 geschlagen wurden. Die österreichischen Staatsmeisterschaften im Staffellaufen, an deren ersten Tag die Hakoah wegen des Jom Kippur nicht antreten konnte, brachten nicht die erwarteten Erfolge. Bei den Lei chtathleten waren deutliche Ermüdungserscheinungen vom Vortag zu ersehen, insbesondere die Damen liefen weit unter ihrer gewohnten Form. In der 4X400- Meter-Staffel für Herren besetzte die Hakoah den dritten Platz. Kalb, der als Vorletzter lief, gab sich auf der Strecke derartig aus, daß er bei der Übergabe, noch bevor er den Stab an Deutscher übergeben konnte, zusammenbrach. Er war die Strecke in 52:5 Sekunden gelaufen, der besten Zeit, die er je erreicht hatte. Trotzdem konnte Deutscher die durch den Sturz Kalbs verlorene Zeit nicht mehr hereinbringen, da Ralph, Schwarz und Kaiser schon zu viel Terrain verloren hatten. In der 4X1500-Meter- Staffel war die Hakoah schon von Beginn auf verlorenem Posten. Blödy, der derzeit beste Mittelstreckler Österreichs, ist tschechischer Staatsbürger, und konnte daher an der Meisterschaft nicht teilnehmen. Ohne ihn war die Mannschaft der Hakoah zu schwach, um ernstlich in das Rennen eingreifen zu können. Sie endete auf dem fünften Platz. Die Damen- Stuffein konnten sich in den Vorläufen nichl halten und schieden aus. In den Rahmenbewerben der Jugend vermochten sich die Hakoahner besser zu placieren als bei den Senioren. Heilpern besetzte im Laufen über 60 und 100 Meter zwei dritte Plätze und Mehr sprang erstmalig 1.60 Meter; die Jugend-C-Staffel über 4X10t Meter wurde Dritte. Die relativ beste Jugendleistung vollbrachte Feuer, der über 1500 Meter in der guten Zeit von 4:30 Minuten Zweiter wurde. Fred Schwarz wurde in diesem Rennen Fünfter, Wiener Siebenter. Erweiterung des Badebetriebes beim Schwimmklub Hakoah. Um bei der großen Zahl der Besucher die Badegäste durch die Trainierenden nicht zu stören, hat der Schwimmklub Hakoah, beginnend mit Dienstag, den 29. September, an jeden Dienstag im Dianabad beide Hallen gemietet, so daß Badegäste die große Wellenbadhalle ausschließlich zu ihrer Verfügung haben, während das Training gleichzeitig in dev Sporthalle stattfindet. Einlaß ab V\1 Uhr abends. Donnerstag, wie bisher, Badeabend in der Sporthalle des Dianabades, ab Uhr abends, und Montag im Brünnlbad ab K7Uhr abends (für Kinder). Einschreibung an den Badekaesen. Israelitische-Theologische Lehranstalt ln Wien. Das Kuratorium der- Israelitischen Theologischen Lehranstalt hat den seit dem Ableben des Rektors Hofrat Dr. Schwarz als Vorsitzender des Professorenkollegiums fungierenden Herrn Professor Dr. Samuel Krauß, welcher seit drei Jahrzehnten an dieser Anstalt wirkt-, zum Rektor der Lehranstalt ernannt. Bei diesem Anlässe hat das Kuratorium dem ebenfalls an der Lehranstalt seit 28 Jahren tätigen Herrn Professor Dr. Vigdor Aptowüz:r in Würdigung seiner hervorragenden wissenschaftlichen Tätigkeit und seiner großen Verdienste um die Lehranstalt auf mündlichem und schriftlichem Wege seinen besonderen Dank zum Aufdruck gebracht. KINOPROGRAMME Vom 29. Sept. bis 5. Oktober Tel. R 24*8-16 URAUFFÜHRUNG Warner Oland im neuesten Charlie Chan-Film ,Der chinesische Spürhund' Ab 2. Oktober: Dick Foran in „Der Kampf um die Barbee-Farm" Beginn: 4, %6. 7S8. %10 Uhr ELITE-KINO *TeL ^21-0-65^ Uraufführung William Powell, Louise Rainer Myrna Loy in „Der König der Frauen“ Bei diesem Film nur 2 Vorstellungen: 4 und 8 Uhr. IMPERIAL-KINO I., Rotenturmstraße 19 Telephon : U 22-1-12 Uraufführung: Franz Lederer, Ida Luplno ln „Küß nicht im Kino“ (One rainy afternoon) Ab 2. Oktober: Der große Korda-Fllm nach dem Roman vonH. O.Wells .DerNann,tIerWunder wirkte* Beginn : 7*4, 7*6. 7*8, 7*10 Uhr KINO KERN im Prater Dir. Kern & Perlmann - Telephon K 40-0-49 Erstu. Alleinaufführung für Prater u. Leopoldstadt Wallace Beery in „Die Botschaft an Garda“ 2. bis 6. Oktober: Warner Oland im neuesten Charlie Chan-Film „Der chinesische Spürhund“ Wochentags; fi, 7. »Uhr Sonntage: 2, */,4, */,«. 7,#. %10 Uhr KRYSTALL-KINO IL Prater, StraBo de* i. Mai Nr. 40 Telephon R 48-2-75 Uraufführung für den Prater Gary Cooper, Jean Arthur in „Mr. Deeds seht In die Stadt" Ab 2. Oktober: Franz Lederer, Ida Luplno in „KUß nicht Im Kino” Wochentag*: a, i, u Uhr. Sonnu. Feiertage: '/<4, '/,b, */*», 'MO Uh: LEOPOLDSTÄDTER¬ VOLKSKINO l'ÄTä Telephon R 49-0-23 Wochentags: ‘/,6. ‘/*8, 7*10 Uhr Sonntags und Feiertage ab 7*4 Uhr KINO TEGETTHOFF im Planetarium am Praterstern Tel. R 41-0-26 29. Sept. bis 1. Okt.: Lyonel Barrymore in „Ein Schrei in der Nacht“ 2. bis 8. Oktober: Shlrley Temple in „Der Kleine Rebell" In deutscher Sprache. — Jugendliche haben Zutritt Wochentage: 5. 7, 9Uhr. Sonntage: 2, V,4. 7,ß, 7,8. ‘MO Uhi SCHAFFER-KINO Ab 2. Oktober Telephon B 20-203 tober Gary Cooper, Jean Arthur „Mr. Deeds seht In die Stadt" Beginn: 7*4, %6, V*8. 7410 Uhr fTACn.HINn VII-, Mariahilferstraße 120 alHrH lUllU Telephon B 33-0-68 Uraufführung; Franz Lederer, Ida Luplno ln „Küß nicht im Kino“ (One rainy afternoon) Ab 5. Oktober: Der große Korda-Fllm nach dem Roman vonH. O.Wells ,Der Kann, der Wunder wirkte* Beginn: 7*4. 7*6, 7, 9 Uhr Uotiupnrk-Klno n1 Telephoü A 18-3-96 Uraufführung: Franz Lederer, Ida Luplno ln Küß nicht im Kino“ (One rainy afternoon) Ab 5. Oktober: Der große Korda-Fllm nach dem Roman von II. O.Welle ,Der Hann, der Wunder wirkte* Beginn: 7,4. 7,6. 7*b. 9“ Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.30, vierteljährlich S 4.20, ganzjährig S 16.—. Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.—, Tschechoslowakei vierteljährlich K6 24.—, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40.—, Polen vierteljährlich Zloty 6.50, Ungarn vierteljährlich Pengö 4.20, Rumänien vierteljährlich Lei 120.—, Übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4.50. Postscheck Konti: Österreich Nummer D 113.546, Polen Nr. 191.190, Tschechoslowakei Nr. 500.230, Jugoslawien Nr. 40.879. Redaktion und Administration: Wien, I., Marc- Aurel-Straße 5 Tel.: U 22-3-91. Redaktionsschluß Montag und Mittwoch vormittags. Der Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, I., Kohlmessergas&e 4, Telephon U 27-0-65, sucht dringend Stellen für; A. Kontoristen, Buchhalter, Handelshilfsarbedter, Geschäftsdiener, Packer, Inkassanten, Verkäufer, Auslagenarrangeure, Kellner, Krankenpflegerinnen, Masseure, Bademeister, Nachhilfelehrer und -lehrerinnen für Mittelschulfäeber, Musiker für Konzert-, Jazz- und Stimmungskapellen; B. Arbeit für gewerbliche Kräfte aller Art — darunter auch Chemiker, Elektrotechniker (Heizungstechniker), Installateure, Bau- und Maschineningenieure. Chauffeure — sowie ungelernte Arbeiter; C. Handwerkliche und kaufmännische Lehrstellen für Knaben und Mädchen. — Iin selben Verein sind derzeit offene Stellen für: Kinderfräulein mit und ohne Sprachkenntnisse für In- und Ausland, Erzieherinnen mit Mittelschulnachhilfe und Fremdsprachen, gut eingearbeitete Konfektionsnäherinnen (Werkstätten- und Heimarbeit), Hauspersonal jeder Art. Diverse Auslandsstellen für deutsche Emigranten. Jüdischer Hochschulausschuß. Bewährte Hauslehrer, Hofmeister für alle Mittelschultypen mit Kenntnissen fremder Sprachen, Hebräischlehrer sowie Übersetzer für Englisch, Französisch, Polnisch und Russisch vermittelt prompt' und unentgeltlich der Jüdische Hochschulausschuß, Wien, IX., Alserstraße 26. Tel.: A 25-2-28. Todesfälle. Rappaport Ruchei (43), Samek Betti (93) Markus Walter (24), Ziemlich Rosa (55), Rappaport Pessie (79), Goldstein Johanna (59), Figdor Julius (57), Brichta Therese (29), Kohn Samuel (66), Weiner Bernhard (77), Baroti Jetti (64), Binder Fisch! (83), Reinkraut Elsa (29), Weißmann Abraham (77), Redlinger Bernhardt (71), Lwaw Cäzilie (77), Hugmann Gittel (74), Tischler Zallel (72), Landau Anna (68), Freund Wilhelm (67), Sabetey Charlotte (86), Krochmal Jakob Simon (58), Hendl Robert (64), Nougebauer Julius (82), Parnaß Rosa (55), Adorjan Ignaz (48), Kohn Berta (85), Hofmann Hennin« (68), Nußbaum Simon (38), Rechnitzer Gisela (66), Fleischer Paul (21), Schneider Moriz (72), Barer Laura (45), Stein Karl (51), Moskowitz Rosa (65); Loewe Rudolf, Komm.-R,, Fabrikant '32), Zweig Marie (80), Bruckner Moriz, (79), iebenschem Gisela (76), Kalmar Rosalie (65), Neufeld Lazar (90), Jaryczower Tony (57), Laub Dr. Max, Rechteanwaltanwärter (28). 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