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Die Stimme · 1936-09-25 · Heft 583 (25.9.1936) · page 8

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 583 (25.9.1936)
Date
1936-09-25
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Saft« S Oll STIMMI firühttoino iSäiiJSEi UIUUlHulllu Wien. L Seitenstettengasse Kr. 2 XI« Zentralfriedhof, neben dem l. Tor. Samstag geschlossen Jom Kippur J u cl c, wenn du seelische Bilanz machst, beantworte dir selbst die Frage: JFiw habe ich in diesem Jahre für Erez Israel getan? Tue „T sch-uwa h" und gedenke des Keren Kajemeth! Zionist, spende selbst und dann darfst und sollst du die anderen an ihre Pflicht dem KKL gegenüber er inner n, Rabbani m! Helft dem Keren Kajemeth durch Tat und Wort! JÜDISCHER SPORT Makkabi-Stadion in Brand gesteckt Wie uns aus Tel-Aviv berichtet wird, haben vergangenen Samstag arabische Hafenarbeiter an die Tribunen des Sportplatzes von Tel-Aviv, auf dem im Vorjahr die Makkab i a h durchgeführt wurde, Feuer gelegt. Umkleideräume und Tribünen wurden ein Raub der Flammen. Die Täter konnten verhaftet werden. Rumäniens Boxmeister geht nach Palästina Motzi Spakow, Rumäniens Meister für alle Gewichtsklassen, boxte kürzlich in Bukarest gegen seinen Herausforderer Serbanesku. Bei diesem Kampfe kam es zu schweren antisemitischen Kundgebungen gegen den jüdischen Meister. Als Serbanesku in der dritten Runde Spakow am Auge aufschlug, begannen die Zuschauer wie toll im Spreohchor „Wir wollen Judenblut!“ zu rufen. Die Demonstrationen nahmen erst lang nach Beendigung des Kampfes ein Ende, in dem Spakow. seinen Gegner glatt auspunkten konnte. Der jüdische Boxer behielt also den Meistertitel, den er seit neun Jahren erfolgreich verteidigt. Nach dem Kampfe erklärte Spakow, auf seinen Titel verzichten zu wollen und schickte der rumänischen Boxunion den Meistergürbel zurück. Er sagte, daß er kein Interesse mehr habe, Meister eines Landes zu sein, in dem er derartigen Anpöbelungen ausgesefczt sei. Der Boxverband nahm Spakows Verzicht mit Bedauern zur. Kenntnis und überreichte ihm im Rahmen einer Festsitzung eine goldene Medaille für seine Verdienste um den rumänischen Sport. Spakow, der in den neun Jahren seiner Meisterschaft nicht ■weniger als 146 Kämpfe absolviert hat und nur sechsmal geschlagen wurde, wird sich in den nächsten Tagen nach Palästina begeben und in Tel-Aviv eine Sportschule eröffnen. luden aus den rumänischen Fußball-Teams ausgeschlossen! Zum Präsidenten des rumänischen Fnßhallverbandes wurde der antisemitische Führer Viorel Tillea wiedergewählt. Am Tage der Wahl gab die Leitung des Verbandes bekannt, daß von jetzt ab nur „echte Rumänen“ an Fußballkämpfen für den nationalen Titel werden teilnehmen dürfen. Schwfmmersieg ln U. S. A. Shelda Lustig gewann die 200-Mefcer-Kraul- Meisterschaft des Staates New-Jersey in der ausgezeichneten Zeit von 2:18.2. Die Schachsektion Hakoah eröffnet die neue Spielsaison mit einem Vortrag des Großmeisters R. Spielmann, welcher am 29. d., um 8 Uhr abends, in unserem Klubheim Caf6 Tuschak, Börseplatz, stattfindet. Gäste willkommen! Das erste Meisterschaftsspiel findet Samstag, den 3. Oktober, in unserem Klubheim statt. Irving Thalberg gestorben Der bekannte Ohef-Producer der Metro-Goldwyn-Mayer, Irving Thalberg, ist im Alter von 37 Jahren plötzlich gestorben. Thalberg, der trotz seiner Jugend der „ungekrönte König von Hollywood“ genannt wurde, bekannte sich stets aufrecht zum Judentum und war ein eifriger Zionist und Förderer des Keren Kajemeth. So hat er vor kurzer Zeit bei einem Meeting, das er und sein Freund Eddie Canfcor für den Keren Kajemeth veranstalteten, aus eigenem 75.000 Dollar gespendet. Irving Thalberg war seit acht Jahren in glücklicher Ehe mit Norma Shearer verheiratet und hinterläßt zwei Kinder in zartem Alter. Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Zionistischer Landesverband für Österreich. Wien. I„ Marc-Aurel-Straße 5. — Verantwortlicher Redakteur: Alfred Oswald Rosegg, Wien, I., Marc-Aurel-Straße 5. — Druck: Vernay A. GL, Wien, OanisiusgaMe 8—10. Ritualmordlüge vor einem englischen Gericht London, 21. September (JTA.) Am 18. September begann vor dem Haupts trafgorieht (Central Criminal Court) unter dem Vorsitz von Just-ice Greaves-Lord gegen den Herausgeber der Zeitschrift „The Faselst“, des Organs der „Imperial Fascist League“, Arnold Spencer Leese, und den Drucker der Zeitschrift, Walter Whitehcad, ein Prozeß wegen „aufrührerischer V e r- 1 e u m d u n g“, begangen durch Veröffentlichung von aufreizenden judenfeindlichen Artikeln, in denen auch die Blutbesch'uldigung erhoben worden war. Die Anklageschrift wirft dem 57jährigen Leese vor, daß er als Eigentümer der Zeitung „The Fascist“ gesetzwidrig eine aufrührerische Verleumdung gegen das jüdische Volk und die Untertanen jüdischen Glaubens veröffentlicht sowie gesetzwidrig verschiedene skandalöse und verleumderische Erklärungen über die jüdischen Untertanen veröffentlicht und gedruckt habe in der Absicht, Mißstimmung zwischen den englischen Untertanen jüdischen und nichtjüdischen Glaubens und damit öffentliches Unheil zu erregen. Denselben Wortlaut hat die Beschuldigung gegen den 62jährigen Walter Whitehcad. Die beiden Angeklagten lehnten die Vertretung durch einen Anwalt ab und erklärten, sich selbst verteidigen zu wollen. Generalstaatsanwalt Somervell wies darauf hin, daß die Pressefreiheit Kritik eines Teiles der Bevölkerung gegen einen anderen zulasse. Diese Kritik könne gegen Engländer, Juden, Schotten, Irländer gerichtet sein, aber das Gesetz habe stets eine Grenze zwischen zu rechtfertigender Freiheit und nicht zu rechtfertigender Zügellosigkeit gezogen. Es war gesetzwidrig, so führte er aus, verleumderische Worte zu drucken und zu veröffentlichen, um Gefühle des bösen Willens und der Feindseligkeit zwischen zwei Klassen von Untertanen zu fördern und Unzufriedenheit und Abneigung zwischen gewissen Untertanen zu erwecken. Er entwickelte sodann die einzelnen Anklagepunkte, wobei er die inkriminierten Stellen aus der Zeitschrift „The Fascist“ zitierte. Als Mittel zur Bekämpfung der Juden werden an einer dieser Stellen Tötung, Sterilisierung und Absonderung angeführt. In einem anderen Artikel wird unter Bezugnahme auf den Ritualmordprozeß, der 1840 in Damaskus stattfand, von einer „Menge authentischer Ritualmordfälle“ gesprochen und die rituelle Sohlachtmethode als Freude an Quälerei hingestellt. Unter Hinweis auf die Stelle, in der von Sterilisierung der Juden die Rede ist, erklärte der Generalstaatsanwalt, ein solcher Vorschlag wirke außerordentlich aufreizend. Der ganze Passus stelle die betreffenden Menschen als Träger so unerhörter Charaktereigenschaften dar, daß in jedem gewöhnlichen Menschen der Wunsch erweckt wird, sie auszurotten oder aus dem Lande zu treiben. Die Angeklagten Lsese und Whitehead erklärten sich in bezug auf alle Punkte der Anklage als n i c h t s c h u 1 d i g. Der Vorsitzende machte die Geschworenen darauf aufmerksam, daß ihre politischen Überzeugungen bei dom gegenwärtigen Fall keine Rolle spielen dürften. Vielmehr müsse die Frage von Schuld oder Nichtschuld ausschließlich auf Grund des Beweisverfahrens geklärt werden. Das Urteil: 6 Monate Gefängnis für Leese, Geldstrafe für Whitehead Nach zwei Tagen Verhandlung wurde am 22. d. das Urteil gefällt. Arnold Spencer- Leese wurde zu sechs Monaten Gefängnis, Whitehead zu einer Geldstrafe verurteilt. Dem Prozeß und dem Urteil kommt eine grundsätzliche Bedeutung zu, weil hier, zum erstenmal in England eine öffentliche Anklage gegen Verbreiter der Ritualmordlegende erhoben wurde; das Urteil bietet nun die Handhabe zum Einschreiten gegen Personen und Organisationen, die in England Judenhaß zu erregen versuchen. Das Gericht gab in seinem Urteil den folgenden Anklagepunkten statt: 5. Gemeinsame Verabredung mit der Absicht, den „Fascist4 mit einem Inhalt verschiedener skandalöser und verleumderischer Behauptungen zu drucken und zu veröffentlichen; 6. Druck des ,Fascist“ am 4. Juli und damit Förderung öffentlichen Unheils. Emil Bernhard-Cohn aus der Synagoge heraus verhaftet Berlin, 22. September. (JTA.) Der bekannte Berliner Rabbiner und hervorragende Schriftsteller Emil Bernhard-Cohn (Pseudonym Emil Bernhard) wurde am 20. September im Studierzimmer seiner Synagoge von der Gestapo verhaftet. Dr. Emil Bernhard-Cohn wurde schon einmal, im Dezember 1935, während einer Predigt vom anwesenden Gestapo-Agenten verhaftet. Er verbrachte mehrere Wochen im Gefängnis. Erst vor etwa zwei Monaten fand der Prozeß gegen ihn statt, er wurde freigesprochen. KINOPROGRAMME Vom 25. bis 28. September. KREUZ-KINO URAUFFÜHRUNfl Warner Oland Im neuesten Charlie Chan-Film ,Der chinesische Spürhund1 Beginn: 4. %6. ‘/a8. 7410 Uhr KINO TEGETTHOFF Im Planetarium am Praterstern Tel. R 41-0-26 Erst- und Alleinaufführung für Prater und Leopoldstadt Carola Lombard, Fred Mac Murray in „Luxuskabine 50 B" Wochentags: &. 7, 0 Uhr. Sonntags: 2, */t4. 7-A 7,8. */,10 Uhi ELITE-KINO \2$S2tä Uraufführung William Powell, Louise Rainer Myrna Loy in „Der König der Frauen“ Bei diesem Film nur 2 Vorstellungen: 4 und 8 Uhr. SCHAFFER-KINO ’tömSÄ* Robert IWontgoracry, Myrna Loy in „Der Schürzenjäger" Ab 2. Oktober Gary Cooper, Jean Arthur in „Mr. Deeds seht In die Stadt“ Beginn: “/44, y,6, 74b. 741U Uhr IMPERIAL-KINO 1., Rotenturmstraße 19 Telephon : U 22-1-12 Uraufführung Franz Lederer, Ida Luplno in „Küß nicht im Kino" (One rainy afternoon) Beginn : 7*4, V46, 7*8, 7*10 Uhr STAFA-KIHO v\r“?,2° URAUFFÜHRUNG Franz Lederer, Ida Luplno in „Küß nicht im Kino" (One rainy afternoon) Beginn: 7*4. 7*6, <, U Uhr KINO KERN im Prater Dir. Kern & Perlmann — Telephon K 40-0-40 Erstu. Alleinaufführung für Prater u. Leopoldstadt jäw Wallace Beery in äw „Die Botschaft an Garcla" Wochentags: 6.7, II Uhr Sonntags: 2. */t4, 7,8. V»«. '/.10 Uhr VotlupniK-Klno URAUFFÜHRUNG Franz Lederer, Ida Luplno In „Küß nicht im Kino" (One rainy afternoon) Beginn: 7,4. 7,6. 7,b. üM KRYST ALL* KINO 11* Prater, StraBe des 1. Mai Nr. 40 Telephon R 48-2-75 Uraufführung für den Prater Gary Cooper, Jean Arthur in „Mr. Deeds seht in die Stadt" Wochentags: b, % 9 Uhr. Sonnu. Folortage: */,4, v,6, 7,8, '/,1Q Uh> Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.50, vierteljährlich S 4.20, ganzjährig S 16.—. Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.—, Tschechoslowakei vierteljährlich Kö 24.—, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40.—, Polen vierteljährlich Zloty 6.50, Ungarn vlerteljährlicb Pengö 4.20, Rumänien vierteljährlich Le. 120.—, übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4.50. Postscheck Konti: Österreich Nummer D 113.546, Polen Nr. 191.190, Tschechoslowakei Nr. 500.230, Jugoslawien Nr. 40.879. LEOPOLDSTÄDTER¬ VOLKSKINO £Ä7ä Telephon R 49-0-23 Wochentags: ‘/a0, 7*8, 7*10 Uhr Sonntags und Feiertage ab 7a4 Uhr Redaktion und Administration: Wien, I., Marc- Aurel-Straße 5 Tel.: U 22-3-91. Redaktionsschluß Montag und Mittwoch vormittags. Nr. 583 — Wien, Freitag, 25. September 1998 Beginn des Gottesdienstes am Jom-Kippur- Vorabend. Vom Vorstand der Israelitischen Kultusgemeindo Wien wird bekanntgegeben, daß der Gottesdienst am Vorabend des Jom- Kippur-Festes (Kol Nidre), das ist Freitag, den 25. September 1936, in den Gemeinde- und Vercinseynagogen um 17.40 Uhr beginnt. Konzertpianist und Pädagoge Prof. Jullusz Wolfsohn hat seinen Unterricht in seiner Wohnung, Wien, L, Goldschmiedga-sse 10, Telephon U 22-9-57, wieder aufgonommen. Sprechstunden von 2 bis 4 Uhr oder nach vorheriger telephonischer Vereinbarung. jüdische Kunststelle, I., Kai 3, R 28-2-36. Neuanmeldiungen für die diesjährige Spiel-, saison werden ganztägig entgegengenommen: Die Mitglieder erhalten ermäßigte Karten für“ sämtliche Privat-, Bundestheater und Konzerte.' Leihbibliothek, I., Kai 3. Die Mitglieder der Jüdischen Volkshochschule und der Kulturstelle beziehen ihre Lektüre aus der eigenen Leihbibliothek der Volkshochschule gegen geringe Leihgebühren. Jüdische Volkshochschule, I., Kai 3, R 28-2-36. Die Jüdische Volkshochschule eröffnet das Wintersemester 1936/37 Mitte Oktober in — dem Zuwachs der Hörerschaft entsprechend — erweiterten Räumen. Bezirkssektion und WIZO-Gruppe IV/V, Wien, IV„ Hauslabgasse 2. Erste Sitzung der WIZO-Gruppe am Montag, den 28. September 1936, um 7 Uhr abends. Erscheinen Pflicht,. Die Sektion ersucht ihre Mitglieder, zu der am Montag, den 28. September 1936, um!40 Uhr abends, im Heime stattfindenden dringenden Besprechung zu erscheinen. ■ * Der Kindergarten der zionistischen Bezirkssektion IV/V, Wien, IV., Hauslabgasse 2 (eigener Garben), unter der bewährten Leitung der diplomierten Monteseori-Lehrerin Olga Frankl, wurde bereits eröffnet. Einschreibung gen täglich von 9 bis 12 Uhr. Auskünfte auch telephonisch unter U 46-9-66 (Fritz Müller). Für diesen Kindergarten wird eine Hospitantin gesucht. Kenntnisse der hebräischen Sprache und Klavierspiels erwünscht. Vorzustellen im Heime täglich zwischen 9 bis 12 Uhr. Hebräischkurse Zionistische Bezirkssektion XX, Jägerstraße 30: Zwei Kurse für Erwachsene, einen für Anfänger und einen für Vorgeschrittene. Beginn der Kurse am 12. Oktober. Anmeldungen täglich im Sektionsheime zwischen 7 und 10 Uhr abends. ’ Bezirkssektion VIH/IX: Kurse für Anfänger und Vorgeschrittene. Anmeldungen täglich (außer Freitag) von 7 bis 9 Uhr abends im Sektionsheim, IX*, Währingerstraße 6—8 (Eingang Hörigasse 2), Tel. R 52-0-12. Kursbeginn: Montag, den 12. Oktober 1936, um H8 Uhr abends. Die zionistische Bezirkssektion IV/V eröffnet Hebräisch-Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene unter der Leitung des Herrn Dr. Brüll. Beginn: Donnerstag, den 24. September 1936, Yi8 Uhr abends. Anmeldungen im Heime von %9 bis Y12 Uhr vormittags und an den Heimabenden sowie telephonisch bei Herrn Müller, Telephon U 46-9-66, und Herrn , Feldschuh, Telephon A 31-2-66. Hebräische Sprach- und Bibelschule der israelitischen Kultusgemeinde, Wien, II., Tempelgasse 3. Der regelmäßige Unterricht des Schuljahres 1936/37 hat Montag, den 21. September J. J„ um 2 Uhr nachmittags begonnen. Dienstag wird in folgenden Klassen mit dem Unterricht begonnen: 8 bis 4 Uhr: 4. Klasse Volksschule für Knaben (8. Stock), 4. Klasse Volksschule für Mädchen (3. Stock), 1. und 2. Klasse Haupt- und Mittelschule für Knaben, Abt. B (3. Stock); 4 bis 5 Uhr: 4. Kla-s&e Volksschule für Knaben (3. Stock), 4. Klasse Volksschule für Mädchen (3. Stock), 1. und 2. Klasse Haupt- und Mittelschule für Mädchen, Abt. B (Beth Hamidrasch, Parterre), 1. und 2. Klasse Haupt- und Mittelschule für Knaben, Abt. B (1. Stock); 5 bis 6 Uhr: 1. und 2. Klasse Haupt- und Mittolschule für Mädchen, Abt. B. (Both Hamidrasch, Parterre), 8. und 4. Klasse, wie vorstehend, 3. und 4. Klasse Haupt- und Mittelschule für Knaben, Abt, B (3. Stock); 6 bis 7 Uhr: 3. und 4. Klasso Haupt- und Mittelschule für Mädchen, Abt. B. (3. Stock), 3. und 4. Klasse Haupt- und Mittelschule für Knaben, Abt. B (8. Stock). — Im Interesse des gedeihlichen Unterrichtes wird höfl. gebeten, die Schüler und Schülerinnen rechtzeitig und pünktlich in die obgenannte Schule zu schicken. Zionistische Bezirkssektion Wieden- Margareten. Hebräisch-Kurse: Dio Sektion eröffnet, Hebräisch-Kurso für Anfänger und Fortgeschrittene unter Leitung eines bewährten Lehrers. Anmeldungen nehmen die Ausschußmitgliedor Wilhelm Feldschuh, Wien, V., Wiedner Hauptstraße 90/92, und Alfred Berufeid im Hei/ra entgegen. — Kindergarten: Die Sektion eröffnet auch den Kindergarten. Anmeldungen beim Obmann Fritz Müller, IV., Argentinierstraße 62,

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