Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 9 (1935-1936)
- Issue
- Heft 572 (14.8.1936)
- Date
- 1936-08-14
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Mr. 157* —• Wien, Freitag, 14. August 1986 Dü STIMMI Das Glaubensbekenntnis eines zionistischen Veteranen Von Ahron Eliasberg (Jerusalem) Dfa vorM&gimde Sammlung von Aufsätzen Jehosohua Buchmdls*) enthält nur Arbeiten aus der Zeit nach dem Kriege. In Wahrheit ist sie der Niederschlag eines ganzen, dem Zionismus gewidmeten Lebens. Wenn Buohmil nach runid fünfzigjähriger Zugehörigkeit zur Bewegung der Wiedergeburt sieh im Zentrum des werdenden Nationalheiims, in dem sich rapid zum Zentrum der bewußten Judenheit wandelnden Jerusalem niedergelassen hat, so kann man bis zu einem gewissen Grade sagen, daß er nicht nur die verdiente Ruhe genießt, sondern mit auch die Früchte seiner Arbeit. Wie bei den meisten Zionisten der ersten Generation vereinigen sich in Buchmil viele BikLungselemente. Er kennt das jüdische Osteuropa, dem er entstammt, sowie die russische Sprache und Literatur, die iihm den Anschluß an Westeuropa vermittelt haben. Er hat studienhalber mehrere Jahre in Frankreich verbracht. Er hat die meisten Mittelmeergemeinden bereist und hat sich mit den Verhältnissen der sephardischen Juden vertraut gemacht. Diese Vielfalt auf dem Lebensweg gesammelter Eindrücke findet sich in Beispielen und Belegen wieder, deren er sich zur Illustrierung seiner Ausführungen bedient. Wenn er erwähnt, daß die Synagoge von Livorno immer mehr verwaist, so läßt er den Leser die ganze Kette der Wanderungen empfindend schauen, die die jüdische Geschichte durchzieht. Ebenso „evokatiiv“, wie man’s französisch sagen würde, ist die Erzählung von dem kleinen Ladeinbesitzer in Aigner, der mehrere tausend Francs für ein pompöses Denkmal am Grabe seines im Kriege gefallenen Sohnes ausgegeben hat und der mit einer Spende von hundert Francs für den Keren Hajlsod seine Verpflichtung gegenüber Palästina für abgegolten hält. Der Titel des Buches scheint etwas allgemein zu sein. Mit größerem Rechte müßte er „Verwirklichung des Zionifirn u s“ lauten, denn nichts anderes wird behandelt als der Auifibau Palästinas, dessen Voraussetzungen und Tendenzen, dessen Möglichkeitein und Schwierigkeiten, dessen Aussichten und Hindernisse, dessen Erfolge und Fehlgriffe. Werden die Verhältnisse, die heute das Schicksal der Juden Mittel- und Osteuropas bestämmen und die es vielleicht morgen in Westeuropa bestimmen werden, greller beleuchtet, hebt der Verfasser das Phänomen der unvermeidlichen Verdrängung der Juden aus ihren erworbenen Positionen hervor, so geschieht es nur, um den Leser zu zwingen, die richtige Schlußfolgerung zu ziehen, d. h. jene Antwort anzunehmien, die der Zionismus vor vierzig Jahren auf die Judienfrage gegeben hat. Wie lange noch, wendet er sich an die jüdische Welt, wollt ihr in den Ländern eurer Zerstreuung bleiben oder euer Hab und Gut dort lassen? Wollt ihr etwa aus Furcht, durch die Liquidation einen Teil eures Vermögens zu verlieren, das Ganze ednbüßen, wie es heute tagtäglich und im größten Teil von Europa geschieht? Und er entwirft den Plan einer raschen Liquidation, einer äußerst raschen. Denn, sagt er, morgen wird mau uns nicht mehr gestatten, mitzumehmen, was wir heute noch ausführen dürfen, und morgen wird der neue Weltkrieg ausibrechen, dessen größte Schrecken die Judenheit treffen werden. Um jeden Preis realisieren und den Rest in jüdischen Unternehmungen in Palästina anlegen. Die großen jüdischen Vermögen, sind dem Untergang ©weiht und darum stellen sie in der Galuth eute bereits einen geringeren Wert vor, als ein kleines, das man nach Palästina hat retten können. Dasselbe gilt für die öffentlichen Vermögen der Judenheit. Was nützen euch eure prächtigen Synagogen, die bald ganz leer stehen werden? In Spanien haben sich manche Syinagogengobäude erhalten, weil sie ln Kirchen umgewandelt wurden, nicht anders, wie wenn die Sowjetregierung tausende von Synagogen konfisziert, um darin Arbeiterklubs unterzuhringen. Saloniki, einst eine wahre jüdische Republik, entjudet rapid, eine andere ehrwürdige Metropole des sephairdischon Judentums, Livorno, befindet sich im Zustande des Verfalls. Also: schlichte Ablehnung der Galuth, unbedingter Passim Ismus gegenüber ihrer Zukunft — eine der Grundlagen alles ernsthaften Zionismus. *) Yoshua Buchmil: Problömos do la Renaissance Juivo. Actualitös et porspoctives. Jerusalem 1036. Horausgegeben mit Unterstützung der Hauptbüros des Keren Hajesod und des Koren Kajometh lTsragi, Zu beziehen durch1 den KKL, Vereinigt man die verstreuten Bemerkungen über die Beziehungen zwischen der Palästina-Regierung sowie den maßgebenden Stellen in London einerseits, und den Juden anderseits, so könnte man gut einen Leitfaden der jüdischen Politik gegenüber der Mandatarmacht bilden. Ihre Grundlage wäre die Aufrechterhaltung des Mandats, das Verfasser in einer hübschen „kritischen Studie“ gegenüber Smilanski verteidigt, einem Anhänger der Umwandlung Palästinas in ein britisches Dominion. Das Mandat, sagt Buchmil, die Versprechungen, die uns von mehr als fünfzig Nationen gegeben wurden, bedeutet für uns eine moralische und psychologische Waffe, die einmal uns wertvoller sein wird als eine ganze Armee. Diese Waffe richtet sich natürlich auch gegen die Mandatarmaoht selbst, die eich immer weniger wohlwollend gegenüber dem Nationalheim verhält. So gibt uns das Mandat das Recht einer legitimen Opposition gegen die Einführung des Legislative Council, welche „Verfassungsreform“ Buchmil mit gut formulierten Argumenten ablehnt. Die wirtschaftlichen und politischen Vorteile eines entwickelten und dicht bevölkerten Landes für Großbritannien sind gebührend hervorgeh oben. Aber: es ist auch unsere Schuld, wenn Großbritannien seinen Verpflichtungen lässig nachkommt, den unser relativer Mißerfolg hat unsere Schwäche offenbart. Es ist die Strafe der Geschichte für unsere Sünden und Unterlassungen. Wurde nicht Metulia, hoch oben im Norden des Landes, für Palästina gerettet? Eine größere Anzahl von Kolonien jenseits des Jordans hätte uns vor der verhängnisvollen Abtrennung Transjordaniens bewahrt. Man muß demnach alle Kräfte mobilisieren, alle privaten und öffentlichen Vermögen der Judenheit, zum Zwecke einer großzügigen und schnellen Kolqnisation. Vor allem einer schnellen. Verfasser zählt die schlimmem Folgen auf, die das langsame Tempo unseres Kolonisationswerkes in der Vergangenheit gehabt hat und künftig zeitigen würde. Dies ist Buchmils Antwort auf die blendende, aber alles praktischen Sinnes bare Formel: „Gebt uns eine gute Politik und wir wollen euch gute Finanzen schaffen.“ # Mehr oder minder ausführlich sind in dem Buche die meisten zionistischen Fragen berührt, so zum Beispiel Ursprung und Rechtfertigung der Bewegung, Geburtswehen aller Kolonisation und der unsrigen insbesondere, Voraussetzungen der Majoritätsibüdung, Notwendigkeit der Errichtung neuer Spezialinstitutionen (insbesondere Banken) und Erweiterung der bestehenden. Unentbehrlichkeit des nationalen Kapitals für die Besiedlung noch unbewohnter Gegenden, die Rolle des Privatkapitals und die Gründe für die verhältnismäßig geringe Einwanderung des Mittelstandes. Es ist nicht möglich, auf alle diese Gegenstände einzugehen. Nur ein Kardinalpunkt sei hervorgehoben. Der Pessimismus des Verfassers in bezug auf die Diaspora findet ein Gegengewicht in seinem zionistischen Glauben. Handelt es sich um Palästina, so glaubt Buchmil an das Walten der Vernunft und den Sieg des gesunden Menschenverstandes, „Kein Zweifel“, sagt er, „die Zeit ist nicht mehr fern, da die Araber verstehen werden, wie sie die klarsten arabischen Interessen schädigen, wenn sie das jüdische Aufbauwerk bekämpfen.“ Der Leser erinnert sich auch, daß Buchmil fest an den Völkerbund glaubt, diesen Treuhänder des Mandats. Vor allem glaubt er aber an die unbegrenzten Möglichkeiten der Propaganda für die Fonds. Er unterbreitet einen Fünfj a h r e s p 1 a n, um die jüdische Bevölkerung Palästinas, die Ende 1936 ungefähr 400.000 Seelen betrug, auf eine Million zu bringen. Wir beschränken uns darauf, das finanzielle Resultat dieses Planes wiederzugeben, der auf der „Einwanderung von 150.000 fortpflanzungsfähigen Paaren“ beruht, die Einwanderung von höheren Altersklassen und Kindern nicht mitgerechnet. Von absoluter Dringlichkeit sei es, die Einnahmen des KKL. auf eine Million Pfund jährlich zu bringen und diejenigen des KH. auf anderthalb Millionen. Nichts Übertriebenes sei in der Behauptung, daß fünfzehn Millionen Juden imstande seien, den beiden Fonds eine jährliche Summe von zwei oder gar drei Millionen Pfund zuzuführen. Das sei lediglich Sache des nationalen Willens. Ein ganzes Kapitel ist der Einordnung dieser ersten Million Juden in Palästina gewidmet. Aber gleich das folgende Kapitel beginnt mit den Worten: „Sobald die Existenz dieser ersten Million in Palästina konsolidiert ist, wird sich die folgende Kolonisation viel schneller vollziehen lassen...“ * Ein für jene Zeit recht ansehnlicher Jisobuw bot sich am Vorabend des Weltkrieges dem Auge des Besuchers, ein Jischuw, der mit schönem Optimismus aufgebaut wurde und mit Anpassung an die bestehenden Verhältnisse, unter dienen das Übelwollen der Türken der wichtigste Faktor war. Man mußte ihm mit den Möglichkeiten beikommen, die sich aus dem Regime der Kapitulationen und des Bakschisch, ergaben. Diese Mittel wurden im Kriege durch andere ersetzt, aber es gelang, die Kolonien und ihre Bewohner zu retten, diesen Jisdhuw, der dem Zionismus bei Friedensschluß einen, ungeheuren Dienst erweisen sollte, denn er war dessen einziges sichtbares Aktivum. So kam die große Stunde, die noch andauert und währen wird, und immer noch nicht nur Energie, Ausdauer und Anpassungsfähigkeit verlangt, sondern auch, und vor allem, Optimismus. Mögen die Skeptiker und die Überkritischen die „Proiblemes de la Renaissance Juive“ lesen, d'as Buch eines Mannes, der ein halbes Jahrhundert für cfie Erlösung Zions tätig gewesen ist, und dessen Seele so frisch und empfänglich geblieben ist wie die eines jungen Ohaluz. Mögen sie es lesen und aus 2hm Kräfte schöpfen, dieder zionistische Optimismus verleiht. Noch nicht abgeschlossene Goldbuch-Eintragungen Wir geben hiemit namentlich alle diejenigen angefangenen Goldbucheintragungen bekannt, zu deren Ergänzung noch Beträge fehlen, um die Interessierten, respektive die jüdische Öffentlichkeit aufmerksam zu machen, damit sie die Komplettierung durch Aufbringung der restlichen Beträge möglich machen können. Die Kosten der Eintragung betragen 700 Schilling. Schalom Asch, bisher aufgebracht S 48; Lord Balfaur, bisher aufgebracht S 659; Heinrich Bard, bisher aufgebracht S 260; Dr. Rubin Bierer, bisher aufgebracht S 140, die Erntrar gong wurde eingeleitet durch A. V. „Kodiimah“; Dr. Salomon Bohin, bisher aufgebracht S 20, eingoloitet durch Sekt XVI/XvH; Dir. Josef Boksenibaum, bisher aufgebracht S 10; Oberrabbiner Prof. Cha^es, bisher aufgebracht S 75, eingeleitet durch Sekt. H; Oberrabbiner Prof. Ohajes, bisher aufgebracht S 100, eingeleitet durch Niesan Taffet; Saul Ohajes! bisher aufgebracht S 73, eingeleitet durch B. B. Massadah; Oberrabbiner Chajes, bisher aufgebracht S 96, eingeleitet duroh „Erez Israel“; „Ehrmann“-Loge, Linz, bisher aufgebracht S 477, eingeleitet durch KKL.-Kommisskm, Linz; „Erez Israel“, bisher aufgebracht S 521: Die Gefallenen in Erez Israel, bisher aufgebracht S 201; Bert-hold Feldmann, bisher aufgebracht S 821, oingoleitet durch Griffel (Chajes-Gymnasium); Dr. Sigmund Finkeistein, bisher auft©bracht S 866, eingeleitot durch Zion. Lanesicoimitee; Mottl Golbaud, bisher aufgebracht S 276; Dr. N. M. Gelber, bisher aufgebracht S 184, oingoleitet durch die Zion.. Beamtenschaft; Dr. Abraham Glanz, bisher aufgebracht S 7, eingeleitet durch Sekt. XIV/XV; Regine Glaser, bisher aufgebracht S 58; Dr. Nissan Goldstern, bisher aufgebracht S 410; Dr. S. Goldstern, bisher aufgebracht S 120; Johanna (Gdffolj bisher aufgebracht S 305; N. A. Guttmann, bisher aufgebracht S 48, eingeleitet durch Dr. Tulo Nussenblatt; Moses Hammer, bisher aufgebracht S 110; Reverend Heokler, bisher aufgebracht S 149; Meier Henisch, bisher aufgebracht S 225; Dr. Holdengräber, bisher aufgebracht S 407, eingeleitet duroh J. A. V. „Jordania“; Moses Irom—Fanni Tedchthal, bisher aufgebracht S 354; Jüd. Pfadflnderbund Österreichs, bisher aufgebracht S 22; Dr. Victor Kellner, bisher aufgebracht S 226; Eugen Kemeny, bisher aufgebracht S 280; Robert Kien, bisher aufgebracht S 243; Dr. Isidor Klaber, bisher aufgebracht S 271; Rektor Samuel Kraus, bisher aufgebracht S 381; Dr. Josef Löwenherz, bisher aufgebracht S 461; Stefan Lux, bisher aufgebracht S 5; Oberkantor Gereon Margolies, bisher aufgebracht S 803; Kommerzialrat Max Markus, bisher aufgebracht S 434; Reh-Lehrer Rudolf Müller, bisher aufgebracht S 94; Saul Oppermann, bisher aufgebracht S 22, eingeleitet durch Sekt. Zwiischenbrücken; Dr. Srul Osterer, bisher aufgebracht S 100; Dr. Mair Pais und Frau, bisher aufgebracht S 679; Dr. Sigfr. Plaschkes, bisher auf- S ©bracht S 279; Marie Poüak, bisher aufgeracht S 141; Bez.-Rat Norbert Rappaport, bisher S 100; Otto R/uizok, bisher aufgebracht S 89; Max Schiffmann, bisher aufgebracht S 56; Jehuda Schmidt, bisher aufgebracht S 263; Gisela Sohorr, bisher aufgebracht S 657; Dr. Max Schur-—Heleno Kraus, bisher aufgebracht S 570; Benedikt Schwager, Linz, bisher aufgebracht S 415; Dr. Julius Schwarz, Mödling, bisher aufgebracht S 166; Karl Schwarz, Graz, bisher aufgebracht ß 72; Wolf Seiler, bisher aufgebracht S 173; Sektion Prater, bisher aufgebracht S 402; Sektion XLH, bisher aufgebracht S 62; Dr. Manko. Spiegel, bisher aufgebracht S 530; Aron Stornberg, bisher aufgebracht S 165; Ing. Robort Stricker, bisher aufgebracht S 474; Tniimpeldor, bisher aaifgobracht S 281; Verband Zion. Mittelschüler, bisher aufgebracht S 661; Ing. Jizchok Wachsmann, bisher aufgebracht S (58$ „WT40“, bisher aufgebracht S 400. Herz- und Frauenheilbad Tatzmannsdorf Burgenland & Mineral-, Moor- und natürliche Kohlen. efture-Sprudelblder. ZeltfltmABe Penttonspretee. Auskünfte u. Prospekte b. d. Kurdirektion o. b. d. Geiiarattertr«hing,Wlafi, l-KoblntorM I, Tel. U-26-104. — MoorpMkangen, Mson kompressen in sllenApotheken erhältlich. Zur Nachahmung empfohlen! » Wir erhielten folgende Zuschrift, der wir mit Vergnügen Raum geben. Sehr geehrte Redaktion! Mit Genugtuung und Freude habe ich zur, Kenntnis genommen, daß dte für Berlin genannten Mitglieder des Schwimmklubs Hakoah es vorziohdn, dem Sport auf zwei, Jahre entzogen zu werden, als Im Dritten Reich an den Start zu gehen. Mit mir freuen sich alle bewußten Juden und beglückwünschen die jüdischen Sportlerinnen zu ihrem tapferen Verhalten. Ich glaube aber als sicher annehmen zu dürfen, daß dem jüdischen Sport in Österreich mit beifälligem KopfnlcJcen nicht gedient ist, und gestatte mir deshalb, einen Weg vorzmchla■* gen und als erster selbst zu gehen, der der Hakoah die verdiente Anerkennung für die Tat ihrer Mitglieder bringen soll. In aufrichtiger Sympathie mit dem Verhalten dar Schwimmerinnen Deutsch, Langer und Goldner, trete ich fmemit dem Schwimmklub Hakoah als Mitglied bei. Ich habe dem Verein den Mitgliedsbeitrag für die ersten sechs Monate bereits übersendet. Ich hoffe, daß mein Vorschlag Beifall und Nachahmung in der jüdischen Öffentlichkeit finden wird und daß durch starke Beteiligung an dieser Aktion dem jüdischen Sport Mittel gegeben werden, seine Tätig* keit in noch stärkerem Maße als bisher auszubauen. Anläßlich meines Urlaubs hatte, ich Gelegenheit, die hervorragenden Leistungen der jüdischen Schummer bei den Jugendmeisterschaften zu bewundern und war —* obwohl ich selbst kein Sportler bin — begeistert von den Erfolgen der Hakoahner. In Würdigung der sportlichen Leistungen und des jüdischen -Geistes des ScbwimmMubs Hakoah . trete ich diesem nunmehr als Mitglied bei und hoffe, daß ich nicht der einzige bleiben werde, der seine Anerkennung auf diese Weise zum Ausdruck bringt. loh wäre Ihnen 'dankbar, wenn Sie meine Zeilen in Ihrem geschätzten Blatte zur Veröffentlichung bringen würden, und zeichne mit Zbngruß Dr. R. Hoffmam. Gegen den Strleh zeigt sieh die Qualität. Elastisch, rasch und sioher gleitet dte Künstlerische Veranstaltungen in Kurorten Vfefan. Saanstag, den 16. August, Uhr abends. Mitwirkende: Oberkantor Gerson Mar* golies, Jehuda Ehrenkranz, Mainio Hausknecht. Ort: KuTsalon Vöslam Baden. Sonntag, den 16. Anguet, Neuhebräiseber und ostjüdischer Liederabend J. Sega! Rosenbach (Tenor). Ernste und heitere Lieder. Begleitung: Lili Riegler. Ort: Badener Hof, Wassergasse 26. Semmering, Pension Eckstein. Sonntag, 23. August. Der Abend wird bestritten durch; Jebuda Ebrenkramz, J, Segel Rosenbach, Fräulein IM Riegler. PENSION ECKSTEIN-lliliniii neu renoviert Der Jüdische Klub der Jungen (J. K. J.) veranstaltet am Samstag, den 22. August, anf dem Motorschiff „Neiptun“ eine lustige Nachtfahrt mit Akademie. Abfahrt 19 Uhr ab Morzinplatz. Fahrkarten S 2.60. Bei Regenwetter findet die Fahrt am 29. August statt. Gäste willkommen! Restaurant Billet iw Bestrenommierte Küche iw Reichhaltige Menüs d S 1*90 u.2'60 H.,HammerpurgstallgäSs«3 CnüdtstSahrtorbrüdce)