Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 9 (1935-1936)
- Issue
- Heft 569 (4.8.1936)
- Date
- 1936-08-04
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Satt* © Nr. 569 — Wien, Dienstag, 4, August 1936 maamm WItTlMMI Audi in Spanien: „Der Jud' ist KhuldI" wmwwr Sport fl Vor kurzem meldeten Franz« ..che Zeitungen, daß die Lage der Juden in Spanisch-Marokko, dem Ausgangspunkt der spanischen faschistischen Erhebung des (3fr nerals Franco, gegenwärtig eine sehr tragische und ungewisse sei, und daß zum Beispiel die gesamte jüdische Gemeinde in Melilla in ein Konzentrationslager gebracht worden ist. Deutsche Agenten spielen eine sehr einflußreiche Rolle in der Aufstandsbewegung. Nunmehr kommen auch aus Spanien Meldungen, daß in Spanien seihst die Unruhen sich sehr traurig auf die kleine jüdische Gemeinde auswirkeh. Die von den Militärs geführte Aufstandspartei ist offen antisemitisch, im Radio Sevilla, das in der Hand der Aufständischen ist, erklärte einer der Führer, daß das „internationale Judentum“ einer der Helfershelfer der spanischen Linken sei. Bereits während des letzten Wahlkampfes hatte die Partei der spanischen Faschisten mit antisemitischen Schlagworten operiert. Der gegenwärtige Putsch wird von dem Bankier March, dem Inhaber der antisemitischen Zeitung ^Informädkmes“, die jetzt von der Linksregierung in Madrid verboten wurde, finanziert Die Haltuns der Linken Der Linksblock mit den Gewerkschaften ist zwar nicht antisemitisch, aber infolge der schwierigen Lage de« Arbeitsmarktes nicht ausländerfreundlich, insbesondere G e g n e r der N e u e i n wand er u n g. Die Maseenflucht von Ausländern aus Spanien, unter denen sich auch eine Reihe von Juden befindet, hat in manchen Fällen vielleicht weniger die Sorge um die persönliche Sicherheit zur Ursache, als die Überzeugung, daß die ohnehin von der Krise stark ergriffene spanische Wirtschaft durch die Revolution weiteren schweren Schaden erleiden wird. Wenn in Barcelona Requirierungen in einigen jüdischen Emigranten gehörenden Geschäften, insbesondere Lebensmittelhandlungen, vorgenommen wurden, so teilten die Inhaber Der Faschistenterror in London London, 2. August. (JTA.) Die Frage, welche Maßnahmen die englische Regierung gegenüber dem verstärkten Terror der englischen Faschisten in gewissen Stadtgegenden Londons treffen würde und getroffen hak war wiederum Gegenstand einer parlamentarischen Anfrage im Unterhaus. Der Abgeordnete James Hall fragte den Innenminister Sir John Simon, welche Maßnahmen er erwäcre, um Mitglieder der British Union of Fascists von Einscliüchterungsversuohen gegenüber Personen abzuhalten, die in jüdischen Läden kaufen wollten. Sir John Simon erwiderte, daß der Polizeikommissar für die Hauptstadt ihn daihin informiert habe, die Polizei schenke dieser Angelegenheit besondere Aufmerksamkeit. Abgeordneter Ha-Ilr Weiß der Innenminister, daß seit der Zeit, wo ich diese Angelegenheit zur Sprache gebracht habe, sich die Ein sohii ohter unigs ve rs u cli e gegenüber Käufern und Geschäftsleuten. vergrößert haben, daß Geschäftsleute angegriffen, daß alte Leute belästigt wurden, und daß in einem Falle die P o- Schicksal mit ihren spanischen Branchegenossen. Während dei' Veriiibhtungsfeldzuges der Anarchisten gegen die Kirchen in Barcelona, die fast alle in Brand gesteckt wurden, drang ein Trupp in das Bethaus der jüdischen.Gemeinde ein und fragte nach den „curats“ (Priestern). Die Schmucklosigkeit des Betsaales überzeugte aber die Eindringlinge, daß es sich hier nicht um irgend eine einflußreiche kirchliche Macht Handelt Spanien war seit der Judenaustreibung im Jahre 1492 judenrein, erst in den letzten Jahren sind einige tausend Juden dort eingewandert, die schwer um ihre wirtschaftliche Existenz kämpfen. Ein großer Teil von ihnen scheint, durch die Unruhen wieder heimatlos geworden zu sein. . ich fragen, ob der Innenminister darauf vorbereitet sein wird, die Angelegenheit in die Hand zu nehmen, und verhindern, wird, daß die Judenschaft genötigk sei, S eLbsts e!hu tz maßnahm en z u treffen, und ob diese gefühllose Verfolgung unterbunden werden wird? . ... Innenminister Sir John Simon erwiderte, wenn der Abgeordnete besondere Information besitze, so würde, er, sein; erfreut sein, sie zu erhalten, und er wünsche $fö£: liehe zu tun, und auch der Polizeikommissar hege den gleichen Wunsch. Der Abgeordnete fragte daraufhin, ab er Einzelheiten dem Innenminister unterbreiten dürfe. Sir John Simon nickte zustimmend. Der Abgeordnete Sir Percy Harris fragte sodann, ob der Innenminister wisse, daß Rundschreiben, die zum Boy k o t fc jüdischer Kautlente auffordern, in weitestem Umfange verbreitet würden, und ob er ihm eine Abschrift -eines - solchen Rundschreibens übermitteln solle. Sir John Simon stimmte dem zu. Auf die Frage des Abgeordneten Vyvian Adams, ob ein. Uniformverbot in Erwägung gezogen worden sei, erfolgte keine Antwort. Jüdische Schwimmerfolge Wir haben bereits von den Siegen jüdischer Schwimmer bei den Meisterschaften in Österreich und der Tschechoslowakei berichtet. Nun folgen Berichte aus anderen Ländern, in denen Mabkabisportler in Front endeten. In Ungarn kamen die Meisterschaftskämpfe im schönen Kaiserbad von Budapest zur Austragung. Im 100-Meter-Kraul belegte Magda Lenkey mit 1:133 Min. den zweiten Platz. Über 200-Meter-Kraul holte sie sich nach schönem Kampf den Meistertitel in der guten Zeit von 2:47,6 Min. Das Damemfeunstspringen war sehr schwach besetzt. In Polen wurden diesmal die Sohwimm- Meisterschäfteu in der Provinz durchgeführt. Man hatte das kleine Städtchen Ozechoczinek gewählt. Gleich die 100-Meter-Freistil für Damen gewann die Makkabischwimimerin Davidowitsch rräch einem wundervollen Endkamipf in 1:21 Min. und gewann damit ihrem Klub,' der Hakoah Bielitz, dem ersten Titel. Im 100-Meter-Brustschwimmen erwies sich Frl. Kandel als die Zweitbeste in der Zeit von 1:38 Min. Dann kam als Auftakt der ganzen A’eranstaltung der große ^prfolg der Hakoah Bielitz.' Die 3X100 - Meter - Lagenstaffel für Frauen wurde von der Hakoah in der neuen polnischen Rekordzeit von 4:48 Min. gewonnen. Am Abschluß der Veranstaltung beteiligte sich Frl. Davidowitscb, die neue polnische Meisterin, an.' dem 400-Meter-Frei8titechwimmen, bei dem sie in 6:41,5 Min. den zweiten Platz belegte. Bej den französischen Meisterschaften im Schwimmen,.die in Paris durchgeführt wurden, gab;es eine Überraschung. Dem Makkabisohwimmer Nacache gelang es, den heiß favorisierten Taxis über 100-Meter-Kraul auf den zweiten Platz zu verweisen. Die Zeit des Siegers von 1:01 Min. stellt gleichzeitig einen Makkabiweltrekord dar, den bisher Dr. Steiner mit 1:01,2 Min. gehalten hatte. Beim Länderkampf Belgien—Frankreich wirkten auf beiden Seiten jüdische Schwimmer mit. Nacache gewann 100-Meter-Freistil in 1:03,4. upd Taieb (Makkabi Tunis) 100-Meter- Rücken in 1:15,4 für Frankreich. Blitz, der alte belgische Internationale,, belegte in 1:17,8 Min. im Rückenschwimmen den zweiten Platz. Jeden Donnerstag ins 1. Kaffeehaus! Die Zionistische Bezirkssektion und WIZO- Prater treffen sich jeden Donnerstag (erstmalig am 30. Juli) ab halb neun Uhr abends im 1. Kaffeehaus des Gg. Natowics in der Pthi&r Bdttptitllee zu gemütlichem' Beisdm* mens ein. AUe ZioitistCfi und Zionisthmen Wiens shd höflichst eingeldden. Zeine w’Heehalntz Hamisrachi In Wien Wir’veranstalten am Sonntag, den 9. August eine eintägige Autobusfahrt nach Sauerbrunn. Der Fahrpreis für die Han- und Rückfahrt beträgt S 5.—. Jeder Teilnehmer erhält von der Reiseleitung. ein Geschenk. Anmeldungen werden bis Mittwoch, den 5. d. im Vereinsheim, Wien, .n., Pratersfcraße 60, zwischen K9. und 10 Uhr abends, bei gleichzeitigen Erlag des Fahrpreises entgegengenommen. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. dieses Iiz-ei - den -Täter lau Le e ß? - Darf Antisemitismus im Wahlkampf in U. S. A New York, 30. Juli. (JTA.) In die Reihen der Republikanischen Partei der Vereinigten Staaten, die für das Amt des Präsidenten der Republik Alfred L. Landon kandidiert, trat eine gewisse Zerrüttung infolge einer antisemitischen Äußerung des Vorsitzenden der Partei und Leiters der Wahlkampagne für Landon, John Hamilton. Hamilton soll bei einer Konferenz von Bankiers und Industriemagnaten der Wallstreet erklärt haben, er wünsche nacht, mit Juden in Berührung zu kommen. Die übrigen republikanischen Führer beschlossen in einer in New York abgehaltenen Beratung, John Hamilton aufzufordern, seine Äußerung näher zu beleuchten. Man glaubt, daß wenn Hamilton an der Spitze der Partei verbleibt, dieser viele hunderfctausende jüdische Stimmen verloren gehen könnten. ' Auch Pater Charles E. Caughlin, der Wahlleiter des dritten Präsidentschaftskandidaten, Lemke, schlägt eine antisemitische Note an. Todesfälle. Karnfeld Wilhelm (76), Pick Dr. Alfred (54), Amtmann Abraham (78), Kornreich Males (52), Kriwaczek Sophie (64), Mausner Moses (58), Raab David, Tauber Pani (33), Weiß Ignaz (64), Hirsch Jakob (74), Schultz Armin (51), Popper Maximilian (69), Sbhwärzwäia Alfons (13), Schmitz Julius (70), Braun Max (71), Marmorstein Adolf (64), Frommer Rosa (67), Kunstreich Laura (71), Eisinger David' (62), Mayer Gusta-v (65), Weisinger Scheindl Eugenie (56), Rode Hedi (56), Weiniger Oskar (57), Burghart Franziska (69), Schnabel Heinrich (82), Prager Oskar (60), Jokl Isak (64), Flamm Wilhelm (75), Exelbirt Leib (65), Heutier Hermann (46), Teltscher Wanda (13), Tezner Regine (77), Kuhn Emilie (64), Baratz Teak Leib (90), 'Baruch Eduard (79), Rfcemechem Oskar, Bruck Amalie (76), Steiner Gisela. saillcs. — Die neue Zeit. — Mandalay. — Rendezvous. — Polizeistation Chineaenviertel. — Spielhölle an der Goldküste. „Under two Flags“ In Salzburg Der mit großem Erfolg in Salzburg angelaufene 20th Century Fox-Film: „Under two Flags“ (Die Wüstcnlegion), der im dortigen Mozart-Kino in der englischen Originalfassung erscheint, hat bei Publikum und Presse einen Sturm der Begeisterung erweckt. Die in- und ausländischen Korrespondenten berichten in langen Artikeln über den ungeheuren Eindruck, den dieses Millionenwerk mit Claudette Colbcrt, Rosalind Russell, Victor MacLaglon und Ronald Colman in den Hauptrollen ge* macht hat. Richard Boleslavsky inszeniert „Desperados“. Ein neuer Film des russischen Regisseurs Richard Bolesiavsky erscheint kommende Woehe unter dem Titel „Desperados“ im Kreuz-Kino. Dieser Mctro-Goldwyn-Mayor-Fil.nl ist. Boleslavskye erster Versuch auf dem Gebiet des reinen Abenteurertum«. Die Hauptrollen sind mit Chester Morris, Lewis Stone und Irene Hcrvey besetzt. Romanze auf Umwegen. Eine Giftna.lt er, drei Verlobungsringo, ein scheugcwordeiies Pferd, ein blaues Auge, ein sinkendes »scgelboot und ein Orkan auf hoher See sind scheinbar völlig zusammenhanglose Dinge, doch ist dies nur ein kleiner Teil der Schwierigkeiten, die der Millionär Scott. Miller (Preston Fester) zu überwinden bat, um endlich die entzückende Kay Colby (Carole Lombard) heimführen zu können. Janet Beocher und Cesar Romero sind weitere Akteure in dem an lustigen und scharmanten Situationen reichen Unive rsa 1-Großlustspiel „Liebe vor dem. Frühstück“, das an» 7. August, im Burg-, Imperial-, Stafa- und VotivparkrKino zu sehen sein wird. Kinoprogramme Vom 3. bis 5. August KREUZ-KINO MTStX URAUFFÜHRUNG George O’Brien in JasGericilfiferGolMer“ Beginn: 4, %6, 7*10 Uhr ELITE-KINO Uraufführung Kay Francis, Lionel Barrymore in •Schuldige Hände* Beginn: Wochentags 7«6, V48, 7*10 Uhr Sonn- und Feiertag ab ‘/,4 Uhr KRYSTAIL-KINO ll„ Prater, Straße des 1. Mai Nr. 40 Telephon R 48-2-75 Uraufführung für den Prater Edmund Lowe, Constance Cummlngs m „Staatsanwalt unter Mordanklage“ Wochentags: 5,7, 9 Uhr, Sonn-u.Feiertags: */*4, V,6, V«8, V*tOUhr SCHAFFER-KINO V Tefephon Das entzückende franxös. Lustspiel „Schlafwn Paris-Toulon“ Beginn: 7*4, V»6, V48, 7*10 Uhr fTAHII tflNft VIL, Mariahilferstraße 120 J1 A111U Telephon. B 33-0-68 URAUFFÜHRUNG Kay Francis, Otto Krüger in „Ihre letzte Nacht" Beginn: 7*4, 7*6, 7, 9 Uhr VotlvpnrR-Klno ^Telephon18!118S9612 URAUFFÜHRUNG Kay Francis, Otto Krüger m „Ihre letzte Nacht" Exzesse in der Bukowina Czernowitz, 30. Juli. (JTA.) Meldungen, die aus verschiedenen Orten des Bezirks Radautz in der Bukowina eintreffen, behagen, daß die jüdische Bevölkerung infolge der immer sich wiederholenden antisemitischen Exzesse in einem Zustand steter Depression lobt. In Radautz selbst wurden vor einigem Tagen zwei Arbeiter überfallen und durch Messerstiche schwer verletzt, der Zustand des einen ist sehr ernst. Der greise jüdische Kaufmann Josef Moses Schieber wurde, als er um 11 Uhr nachts in die Apotheke ging, um Medikamente für seine kranke Tochter zu besorgen, von Exzedenten überfallen und blutig geschlagen. In einer großen Zahl Häuser in verschiedenen Radautz er Stadtteilen wurden die Fenster zertrümmert. Auch an den Synagogen „Otinia“ und „Hecht* wurden die Fensterscheiben eingeworfen. >. Bei Einbruch des Abends schließen alle öffentlichen Lokale, da sie? Überfälle befürchten, nachdem vor kurzem die jüdischen Restaurants Lehrer, Elias Schcchter, Reunert u. a. m. überfallen wurden. Die Kinos spielen vor leeren Häusern, In kaufmännischen Kreisen wird die Idee erwögen, zum Zeichen des Protestes gegen die passive Haltung der Behörden eine mehrtägige Sperre der Geechäftslokale durchzuführen. In jedes jüdische Haus „Die Stimme" FILME Film« ohne Arier-Paragraph Schulter an Schulter. — Schuldige Hände. — Das Gericht der Goldgräber. — Ihre letzte Nacht. — Der König der Frauen. — Bett Nr. 5. — Das Haus in der 56. Straße. — Rex, der König von Arizona. — Männer ohne Namen. — Der Weg ins Ungewisse. — Toni! — Staatsanwalt unter Mordanklage. — Corlandoli ln 1000 Farben. — Der größte Gauner des Jahrhunderts. — Fräulein Wirbelwind. — Seltensprünge. — Tom Mix räumt auf. — Gift, Schlafwagen Paris- Toulon. — Cafö Moskau. — Maternitä. — Die Schrec^ensinsel im Paziflk. — Ich bin eine anständige Frau, -r Liebe. Mädel aus der Unterwelt. — Ich lebe mein Lehen. — Broadway Melodles, — General Sutter. — Heut’ ist der schönste Tag in meinem Leben, — Zum Küssen gehören. — Hart ah der Grenze. — Musik 1101 Mitternacht, — Dubnrry. — Lerne liehen,'öfine sä wiihhn. — Cönrtisane von Ver- Beginn: ’M, 7*6, 7a8, 9“ Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.50, vierteljährlich S 4.20, ganzjährig S 16.—. Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.—» Tschechoslowakei vierteljährlich Kü 24.—, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40.—, Polen vierteljährlich Zloty 6.50, Ungarn vierteljährlich Pengö 4.20, Rumänien vierteläbrlich Lei 120.—, übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4.50. Postscheck Konti: Österreich Nummer D 113.546, Polen Nr. 191.190, Tschechoslowakei Nr. 500.230, Jugoslawien Nr. 40.879. Redaktion und Administration: Wien, Maro- Aurel-Straße 5. Tel.: U 22-3-91. Redaktlonsschluß Montag und Mittwoch vormittags. Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Zionistischer Landesverband für Österreich. Wien, I., Maro-Aurel-Straße 5. — Verantwortlicher Redakteur: Alfred Oswald Rosegg, Wien, I, Marc-Aurel-Straße 5. — Druck: Vernay A, ö., Wien, IX., Canisiusgasse 8—10.