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Die Stimme · 1936-07-07 · Heft 561 (7.7.1936) · page 4

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Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 561 (7.7.1936)
Date
1936-07-07
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Sott« 4 Dü STIMM« Nr. 661 — Wien, Dienstag, 7 Juli 1096. Palästina int Rahmen der englisdien Orientpolitik Von N* Y. Ben-gavriel Jerusalem, 4. Juli. Trotz fortschreitender Heranziehung neuer Truppen ist das Ende der Unruhen in Palästina einstweilen noch nicht abzusehen. Es ist ein Verzweiflungskampf, der heute von arabischer Seite geführt wird, aber, dies sei ausdrücklich betont, nicht ein Verzweiflungskampf des arabischen Volkes, sondern ein letzter Verzweiflungsakt der Führersohichte, die den Boden unter den Füßen wanken fühlt. Beinahe immer ging das Abtreten historischer Klassen von der Bühne der Geschichte unter krampfhaften Katastrophen vor sich. Was hier geschieht, äst der blutige Krampf im Zusammenbrechen der jahrhundertelang die Politik Palästinas machenden Effendifamilien. Wenn auch dieser unter nationalen Begleiterscheinungen vor sich gehende ökonomische Prozeß nichts anderes als einen Teil eines natürlichen Entwicklungsvorganges darstellt, ist seine allgemeine-politische, über die Grenzen des kleinen Landes weit hinausreichende Bedeutung nicht zu unterschätzen, denn die gegenwärtigen Vorgänge in Palästina greifen in die Gestaltung der allgemeinen Orientpolitik Englands ein, weil Palästina — leider — keine verbindungslose Insel im arabischen Meer ist, sondern vielmehr ein alle Bewegungen Arbiens mitmachender Teil dieses Lebensraumes. * England ging nach Palästina nicht aus Gründen irgend eines Sentiments, nicht, um dort Utopien zu gründen, sondern aus durchaus realpolitischen Erwägungen. Diese Gründe ergaben sich vornehmlich aus der strategischen Lage des Landes innerhalb des indischen Sicherungsgürtels. Die Schwierigkeiten, die sich aus dieser Mandat- Übernahme im Zusammenhang mit den Versprechungen an die Juden und an die Araber ergaben, waren vorauszusehen. Was nicht vorauszusehen war, war der Umfang dieser Schwierigkeiten, da die Errichtung einer neuen — parastaatlichen — Gemeinschaft eines noch nicht als Träger dieser Gemeinschaft konstituierten Volkes, wie es die im Mandatsvertrag vorgesehene Errichtung eines jüdischen Nationälheims darstellt, ein absolutes Novum nicht allein in der englischen, sondern in der Kolonialpraxis aller Völker ist. Die Schwierigkeiten aus der bald unlösbar erscheinenden Aufgabe wurden derartige, daß nicht nur England, sondern auch jede andere Macht sich dieses schwierigen Mandats begeben hätte, wenn, nun wenn Palästina nicht von derart überragender geopolitischer Bedeutung, und wenn es nicht Hinterland des als ölwie als Kriegshafen gleich wichtigen Haifa wäre. Schon aus diesem Grund kann die Aufgabe Palästinas für England niemals zur Diskussion stehen, sonderlich da es neben dem Suezkanal liegt, selbst wenn die Erhaltung des Mandats dem englischen Steuerzahler große Summen kosten würde, was nicht der Fall ist, da das Land einen bedeutenden Budgetüberschuß hat und als Abnahmeland englischer Industrieprodukte eine immerhin wichtige Bolle spielt. * Da nun eine Lösung des englisch-jüdischarabischen Problems in einer alle drei Faktoren befriedigenden Weise anscheinend nicht zu finden ist, muß England eine Politik der kurzen Sicht betreiben, eine Politik also, die heute diesem, morgen jenem etwas gibt, eine Politik, deren einzig unveränderliches Ziel die Festigung und Erhaltung der britischen Herrschaft im Hinterland von Haifa ist. Unter diesem Aspekt sind alle Äußerungen und Bemühungen Englands in Palästina zu betrachten und zu verstehen. Damit soll aber nicht gesagt werden, daß die britische Herrschaft seit 1918 dem Land nicht manches Gute gebracht hätte; die fast unvorstellbare Wandlung dieser ehemaligen verwahrlosten türkischen Provinz in ein Land großer Prosperität ist nicht ausschließlich auf den jüdischen Menschen- und Kapitalzustrom und auf die damit zusammenhängende wirtschaftliche Ermunterung gewisser arabischer Kreise zurückzuführen: auch England hat an diesem Gestaltwandel Teil, was niemals bestritten werden soll. Was aber gleichfalls unbestritten ist, ist die Tatsache, daß England nichts tat, um die beiden Staatsvölker in ihrer Arbeit für das Land einander zu nähern. Die Regierungsmethode des divide et impera, die sich, vom englischen Standpunkt aus, in Indien jahrhundertelang irgendwie bewährte, gilt auch in Palästina — wo sie sich aber, auch vom englischen Standpunkt aus gesehen, nicht bewährt hat. England ist nicht imstande, jener Schwierigkeiten Herr zu werden, die sich aus der Tatsache ergeben, daß zumindest ein Teil der Bevölkerung — die Araber — äußeren, antienglischen Einflüssen in steigendem Maß zugänglich ist. Aus dieser Schwierigkeit ist die Haltung der Mandatsregierung zu erklären, die wochenlang, trotzdem im ganzen Land Blut floß, noch immer versuchte, durch politische Unterhaltungen die arabische Bewegung zu versöhnen. Wiewohl die Generallösung der palästinensischen Frage auch nach den Kämpfen dieser Tage nicht zu erwarten ist, darf dennoch die Frage gestellt werden, welche Lösungsmöglichkeiten im Rahmen der englischen Orientpolitik liegen. Es scheint deren vier zu geben, und zwar: England führt in Palästina ein Regiment der starken Hand ein, nimmt das Land gleichzeitig, sozusagen durch einen Neutralisierungsakt, aus dem gesamtarabischen Lebensraum heraus und stützt sich auf das jüdische Element, indem es ihm die Möglichkeit gibt, schnell die Majorität in Palästina zu erreichen. Um die großarabischen Staaten an den Schicksalen dieses Landes zu desinteressieren und sie gleichzeitig im Bundesverhältnis zu erhalten, müßten ihnen natürlich Kompensationen irgend welcher Art gegeben werden. Oder: Palästina wird mit Transjordanien — mit oder ohne Parlament — unter der Herrschaft des Emirs von Transjordanien vereinigt, wobei entweder Transjordanien der jüdischen Einwanderung geöffnet wird, oder wobei England die Einwanderung nach Palästina stopt und Palästina als Teil des neuen Staates dies- und jenseits des Jordan sozusagen arabisiert. Diese letztere Möglichkeit, die einer Aufgabe der Balfour-Deklaration gleichkäme, würde aber eine bedeutende Erschwerung der außenpolitischen Situation diese® Mandatslandes mit sich bringen, die England gerade in diesem Augenblick kaum auf sich nehmen kann. Das gleiche gilt auch für die dritte Möglichkeit, die Sperrung der jüdischen Einwanderung auf einen langen Zeitraum, ohne dabei die staatsrechtliche Stellung des Landes zu ändern, das heißt ohne es mit Transjordanien zu vereinigen. Eine andere Eventualität schließlich, die der Teilung des Landes in national einheitliche Kantone — ähnlich der Schweiz — wäre denkbar, wenn dies eine Maßnahme wäre, die die weitere jüdische Einwanderung nicht stört. Es ist aber kaum zu erwarten, daß der intransigente Flügel der arabischen Bewegung, der heute mit Gewehr und Bombe sie diktiert, sich damit einverstanden erklären würde. * Palästina Ist ein Teil der vorderasiatischen englischen Einflußsphäre und sogar, wenn man die Existenz Haifas in Betracht zieht, ihre lokale Basis. Dies ist der erste und der letzte Grund, daß England stets die größten Anstrengungen machen wird, das Land in dieser oder jener Weise zu befrieden. Es ist aber kaum wahrscheinlich, daß jetzt, in dieser Zeit der Krise des Völkerbundes, der unübersichtlichen außenpolitischen Situation, der noch nicht erkennbaren Ergebnisse des ökonomischen Umformungsprozesses im arabischen Lager und schließlich der noch nicht fertigen Konsolidierung des jüdischen Wirtsohaftskörpers in Palästina England sich an eine General- Iösung des schwierigen Problem® heranwagen wird. Sowohl Juden wie Araber haben durch die Vorgänge der letzten zwei Monate unermeßlichen Schaden erlitten. Wie immer dieser Kampf ausgehen sollte, sind die Araber die ökonomisch Unterlegenen, denn ihr absolut unmoderner Wirtschaftskörper kann den Anforderungen eines zweimonatigen Streiks nicht standhalten. Die Juden hingegen werden sich, wenn man ihnen, sagen wir, fünf Jahre Frieden gibt, nicht nur erholen, sondern ihre Positionen endgültig befestigen. Das Ergebnis der beiden Tatsachen wird voraussichtlich zu der dem Land so notwendigen Annäherung der heute vollkommen getrennten Wirtschaftskörper führen. Neue Morde in Polen Warschau, 5. Juli. (2. T. A.) In der Pogromstadt Przytik haben sich die Leidenschaften noch nicht beruhigt. Zwei Nationaldemokraten lockten den jungen Sohn der Witwe Feige Schuch, der im Prozeß wegen des Przytiker Pogroms als Zeuge belastend für die Huligans ausgesagt hat, unter dem Vorwand, sie wollten ihn etwas fragen, aus der Wohnung. Als er zu ihnen trat, übergossen sie ihn mit Benzin und zündeten ihn an. Der junge Schuch glich bald einer lebenden Fackel. Er wurde mit schweren Brandwunden in das Hospital gebracht. Die jüdische Bevölkerung in Sosnowice steht unter starkem antisemitischen Terror. Der Ortsrabbiner Hager erhielt von den Nationaldemokraten telephonisch den „Befehl“, zusammen mit der ganzen jüdischen Gemeinde die Stadt zu verlassen, sonst — so wurde ihm gesagt —, werde man alle Juden der Stadt ausrotten. Im Städtchen Wolomin brannten Nationaldemokraten das Haus des Juden Pessach Fürst nieder, nachdem sie es vorher mit Petroleum begossen hatten. . . . aber verurteilt werden die Juden Das Polizeigericht in Plonsk verurteilte das jüdische Mädchen Chaja Jagoda zu zwei Tagen Gefängnis, weil es um Hilfe schrie, als Huligans ihren Vater mörderisch schlugen. Tobias Kohn, der von den Huligans blutig geschlagen wurde, erhielt drei Tage Gefängnis. Weitere zwei geschlagene Juden wurden zu je drei Tagen Gefängnis verurteilt. Von der Bande, die die Juden überfiel, wurde einer zu sechs Tagen, drei zu je drei Tagen und drei zu je einem Tag Gefängnis verurteilt. In Monasterzicka, Galizien, wurden der 49jährige Dorfjude Schmuei Polak, seine Frau und sein 12jähriger Sohn in der Nacht barbarisch abgeschlachtet. Genfer Arbeitskonferenz für deutsche Juden Auf Antrag des luxemburgischen Arbeiterdelegierten Peter Krier hat die internationale Arbeitskonferenz, deren Tagung soeben in Genf zu Ende gegangen ist, die nachstehende Entschließung in der Frage der Flüchtlinge aus Deutschland einstimmig angenommen: „Die Internationale Arbeitskonferenz ersucht den Verwaltungsrat, das Internationale Arbeitsamt zu beauftragen, die Lage mit der größten Aufmerksamkeit zu verfolgen; die Konferenz spricht hierbei die Erwartung aus, daß die Session des Völkerbundes im Jahre 1936 alle notwendigen Schritte unternehmen wird, um zu einer befriedigenden und endgültigen Lösung des durch die oben geschilderte Situation entstandenen Problems zu gelangen. Die Konferenz beschließt, diese Resolution dem Völkerbund zu unterbreiten/4 Vor Annahme dieser Entschließung ergriffen aus dem Plenum der Konferenz das Wort der Antragsteller Peter Krier und der Vorsitzende des Verbandes der holländischen Gewerkschaften, E. Kupers. Peter Krier erklärte, es wäre ein unverzeihlicher Irrtum, wenn man sich hinter diplomatische Gepflogenbeiten verstecken wollte, um einer aufrichtigen Stellungnahme gegenüber dem Los von Menschen aus dem Wege zu gehen, die ihrer Anschauungen oder ihrer Rasse wegen den barbarischesten Verfolgungen ausgesetzt sind. Man müsse im Gegenteil unumwunden erklären, daß diese Methoden eine Schande für die Menschheit und eine Beleidigung jedes Gerechtigkeitsgefühls sind. Bravo Judith! Die Hakoah - Schwimmerin Judith Deutsch wurde vom österreichischen Schwimmverband disqualifiziert, weil sie sich weigerte, an den olympischen Spielen in Deutschland teilzunehmen. Sie ging nicht einmal zu den Auswahlkämpfen. Wir bedauern es, daß wir Sie loben müssen, Judith Deutsch. Es müßte eine Selbstverständlichkeit sein, daß Juden nicht die Schmach auf sich nehmen, in Berlin zu starten. Man dürfte längst nicht davon sprechen, ob ein Jude dorthin geht oder nicht. Im ersten Augenblick, als die Frage überhaupt auftauchte, hätte jeder jüdische Sportler mit einer einfachen Reflexbewegung laut schreien müssen: Nein! Die Ehre duldet keine Überlegung. Es gibt nur eine Ehre und an der läßt sich nicht deuteln und kommentieren. Es bleibt natürlich jeder jüdische Sportler Anhänger der olympischen Idee, aber eben darum wehren wir uns erst recht gegen olympische Spiele in Deutschland! Es ist nichts Lobenswertes an dem, was Sie getan haben, Judith Deutsch. Es ist eine Selbstverständlichkeit. Kein jüdischer Sportler kann anders denken und fühlen. Sie haben die Gelegenheit gehabt, daß Sie die erste sein konnten, die offen und mutig für die jüdische Ehre und für die Ehre des jüdischen Sports eintritt. Sie müßten schon die hundertste oder tausendste sein. Aber mm sind Sie einmal die Erste und darum: Bravo Judith! Alle jüdischen Sportler ohne Ausnahme müssen Ihnen folgen. Sie haben gewußt, daß man Sie disqualifizieren wird. Sie haben diese schwerste Strafe für den Sportler auf sich genommen — als Jüdin und als Sportlerin. Der Sportler kann hundert Siege einheimsen, jeder Sieg bleibt doch eine Schande, wenn er um den Preis der Ehre erkauft ist. Es hat Sie der Schwimmverband disqualifiziert. Aber Sie wissen, für die, auf die es Ihnen wirklich ankommen muß, für die jüdische Öffentlichkeit, sind Sie nic/ä disqualifiziert. Im Gegenteil: für sie sind Sie durch Ihren Mut qualifiziert im höchsten Sinn des Wortes. ln Genf hat ein Jude für die jüdische Ehre freiwillig das Leben hingegeben. Kann es Juden geben, die die jüdische Ehre für einen Rekord, für eine Medaille hingeben? Stefan Lux hat mit seinem Opfertod gegen das Hakenkreuz demonstriert — kann es wirklich noch einen Juden geben, der unter der Haken• kreuzfahne kämpft und der zum Horst-WesseU Lied, das „zu Ehren“ des Siegers gespielt werden wird, stramm steht? Aber trotzdem: Bravo Judith! Der Mord von Bäumen „Wenn du eine Stadt lange Zeit belagern wirst, um sie zu bekämpfen, um sie in Besitz zu nehmen, so sollst du ihre Bäume nicht verderben und gegen sie nicht die Axt schwingen; denn von ihnen unrst du genießen und (daher) sie nicht ausroden; denn ein Mensch ist der Baum des Feldes ...“ (Moses, Buch V, 20, 19.) Also auch im Krieg zarte Rücksichtnahme auf die Pflanzenwelt in einer „barbarischen“ Zeit, der unsere moderne Kultur nicht bekannt war. Nach dieser Zeit kam die lange Golus- Zeit, wir wurden in die Ghetti gepfercht — die des Lichtes und der freien Natur entbehrte. Man sollte meinen, daß der Natursinn bei uns endgültig abgestorben sei. Aber siehe! Kaum ein halbes Jahrhundert ist vergangen, seit wir uns unsere Beimat in Erez Israel wiedererbauen, da dringt der unverwüstliche Sinn für Natur aus edlen Poren unseres Wesens hervor. Wir begannen das verkarstete Land wieder aufzuforsten — eine der ersten Spendenarten des Keren Kajemeth war die Baum- Stiftung. TJnd als in den letzten Monaten die alte Wüste und der moderne Nationalismus der Araber erneut gegen unsere Kultur anzukämpfen begannen, richtete sich dieser wilde zerstörende Instinkt auch gegen unsere Bawmpflanzungen. Diese nützen, wie alles, was wir im Lande schaffen, uns und den Arabern. Die jüdische Jugend baut, pflanzt, die arabische zerstört. TJnd wie reagiert die jüdische Seele auf diese vandalischen Akte? ln der jüdischen Presse des Landes gibt es eine neue Rubrik: „Die gemordeten Bäume“.* Nicht die Zerstörung der Nutzpflanze allein ist es, die uns erschüttert, nein es ist auch die Seele der Bäume, „deren Blut zu uns von der Erde schreit.“ Im jejsch Zedek jofija mijad! Gibt es Gerechtigkeit auf Erden, so erscheine sie sofort! Dr. Chaim T artakover. Begegnung mit Juden Unter diesem Titel erschien soeben ein Buch von Otto Abeies im Verlag R. Löwit. Otto Abeies schildert meisterhaft jüdische Typen und jüdische Gemeinden aus aller Herren Länder. Für die österreichischen Juden sind die Schilderungen die jüdischen Gemeinden im Burgenland besonders interessant. Abeies versteht e® ausgezeichnet, den Leser zu packen. Liebevoll schildert er den Existenzkampf der Juden in Ost und West, zornig erhebt er seine Stimme gegen die Assimilation in Ost und West. AbeJes versteht es, mit wenigen Strichen lebenssprühende Gestalten dem Leser vorzuführen. Dieses Buch ist eine meisterhafte Schilderung des jüdischen Volkes unserer Tage mit allen seinen Vorzügen und Schwächen. Abeies hat hier eine Arbeit geliefert, die für jeden Juden, nicht nur für zünftige Zionisten eine wahre Fundgrube für das Verständnis des Judentums unserer Tage ist. Die Lektüre dieses Buches ist ein wahrer Genuß. Schmerzerfüllt geben wir allen unseren Mitgliedern die traurige Nachricht, daß unser unvergeßlicher Ehrenpräsident Oberrabbiner Dr. David Feuthtwang Sonntag, den 15. Taxaus, verschieden ist. Wir werden im ewiges Andenken bewahren. JTSMUn Mlsradil. Landesverband.

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