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Die Stimme · 1936-07-02 · Heft 560 (2.7.1936) · page 2

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Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 560 (2.7.1936)
Date
1936-07-02
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seit® Z Oll STIMM! . Kr. 860 — Wien, Donnerstag,. 2. Juli 1986 Zusammenbruch des Denunziantentums Die Unionmitgliedcr des Wiener Kultus* Vorstandes haben am 4. Februar 1936 ihre Mandate in dieser Körperschaft zurückgelegt. Diesen Schritt beschlossen sic nach langen inneren Kämpfen unter dein Druck ihres Obmannes Dr. Hermann Oppenheim und des damaligen Vizepräsidenten der Kultusgemeinde Dr. Josef T i c h o. Dr. Oppenheim war es. der durch Wochen vor dem 4. Februar dem Magistrat und andern Behörden die Türen eingerannt hat, bald in dem, bald in jenem Vorzimmer zu sehen war, um seinen Krieg gegen die Autonomie der jüdischen Gemeinde „diplomatisch“ vorzubereiten, und nachdem alles so weit gediehen war, daß man sogar schon den Namen des zukünftigen Regierungskommissärs kolportieren zu können glaubte, vollzogen die Unionisten, jeder Zoll ein Held, den Austritt aus dem Kultusvorstande. Das war, wie sich sehr bald zeigte, nicht gerade das Klügste, was sie tun konnten, denn sie haben auf diese Weise der jüdischen Öffentlichkeit klar vor Augen geführt, daß sie in der Verwaltung der jüdischen Gemeinde vollständig überflüssig sind. Was aber dann folgte, war nicht nur läppisch, sondern von einer solchen Erbärmlichkeit, daß es beispiellos dasteht in der Geschichte unserer alten Gemeinde. Die Unionisten haben in rascher Aufeinanderfolge nicht weniger als vier Anzeigen gegen den Wiener Kultusvorstand beim „Magistrat der Stadt Wien zuhanden des Herrn Bürgermeisters Richard-Schmitz“ überreicht. In der ersten Anzeige stellten sie den Antrag, ,.im Sinne des §§ 30 u n d 32 d e s Gesetzes vom 21. März 1890 v o r z ug e h e n“, was sie damit begründeten, „daß nach Ausscheiden der unionistischen Kultusvorsteher die Beschluß u n fähigkeit des Vorstandes der Kultusgemeinde gegeben ist.“ Sie haben also, wenn sie auch, offenbar gehemmt durch eine Anwandlung von Scham, das Wort „Regierungskommissär“ nicht ausgesprochen haben, an dieser und auch an andern Stellen ihrer Beschwerden vollständig eindeutig die Bestellung eines Regierungskommissärs verlangt. Denn wenn vom Bürgermeister unter Hinweis auf die angebliche Bes chlußunfäh-igkeitdesK ultu svorstandes ein „Vorgehen“ begehrt wird, kann es nur in der Bestellung eines Regierungskommissärs liegen. In der zweiten Anzeige verlangten sie die Aufhebung der Bestellung des Dr. Löwenherz zum Amtsdirektor. In der dritten Anzeige haben sie dem Kultusvorstande daß Recht abgebrochen, für das Budget Vorsorge zu treffem — das sollte offenbar auch der Regierungskommissär tun — und in der vierten Anzeige führten sie darüber Beschwerde, daß die Wahlen in den Kultusvorstand erst für den 8. November ausgeschrieben wurden. Während die beiden ersten Anzeigen vom Magistrat dem Kultusvorstand zwecks Erstattung einer Äußerung zugestellt worden sind, hielt dies der Magistrat bei der dritten und vierten Anzeige nicht mehr für notwendig. Er hatte sich bei der Behandlung der beiden ersten Anzeigen offenbar schon ein genügend klares Bild über das Wesen der Beschwerden und den Charakter der Anzeiger gebildet. Nun ist die Entscheidung des Magistrats herabgelangt, die wir wegen ihrer Wichtigkeit im Wortlaut veröffentlicht haben. Der Magistrat hat sämtliche Beschwerden „a u f Grund der gepflogenen Erhebungen“ als unbegründet gefunden und hat seiner Entscheidung Bemerkungen angefügt, die nicht gerade ein Ehrenblatt in der Geschichte der Union bilden werden. Alle Beschwerden sind von denselben Personen unterfertigt. An der Spitze steht natürlich Herr Dr. Oppenheim. Mit diesem Mann wollen wir nicht rechten. Wir wissen, daß sein Haß gegen den Zionismus einen goradezu krankhaften Komplex bildet. Anders steht die Sache aber bei Dr. Josef T i c h o, wie wir später zeigen werden. Dieser Mann hat in der jämmerlichen Kampagne meinen wahren Charakter enthüllt. E r ist es. den die jüdische Öffentlichkeit in erster Linie für den Skandal der Unionbeschwerden wird verantwortlich zu machon haben. Es hat zwar noch eine Reihe anderer Personen die beschämenden Anzeigen mitunterfertigt, es sind aber —• abgesehen von dem früheren Kultusvorsteher Dr. Ernst Feldsberg — im Gemeindeleben unbekannte Menschen, die uns nicht weiter kümmern, flenn sie haben offenbar das unterschrieben, was ihnen von Oppenheim und Ticho vorgelegt worden ist. Wir werden uns heute bloß mit der ersten Anzeige etwas näher befassen. Es hat sich unseres Wissens zum erstenmal ln der Geschichte der Wiener Judengemeinde rreignet, daß gewählte Mitglieder des Kiiltusvorstandes von einer nichtjiidischfn Behörde die Auflösung des Vorstandes und die Einsetzung eines Regierüngskomrnissärs verlangt haben. Es war bisher immer ein geradezu geheiligtes Gesetz, Differenzen zwischen jüdischen Parteien im Rahmen der Kultusgemeinde auszutragen und die Autonomie der Gemeinde unter allen Umständen zu schützen. Steht also die Anzeige als solche schon ohne Beispiel da, macht sie die Begründung zu einem Dokument jüdischer Schande Die Entscheidung über diese Beschwerde konnte natürlich nur davon abhängig sein, ob der Magistrat den Wiener Kultusvorstand für beschlußfähig ansieht oder nicht. Es war also bloß die Frage zu untersuchen, ob nach den Bestimmungen des Statuts die nach dem Davonlaufen der 11 Unionisten zurückgebliebenen 17 Zionisten eine beschlußfähige Körperschaft bilden. Das ist eine reine Rechtsfrage, die nur unter Anführung rechtlicher Argumente zu erörtern war. Was ist aber in dieser Beschwerde alles erzählt worden? Es sei zunächst darauf hingewiesen, daß die Unionisten ihre Anzeigen an den Bürgermeister der Stadt Wien adressiert haben, wiewohl es insbesonders Herrn Dr. Josef Ticho als langjährigem Mitglied des Kultusvorstandes und ehemaligem Vizepräsidenten sicherlich aus seiner früheren Praxis nicht unbekannt war, bei welcher Behörde Aufsichtsbeschwerden zu überreichen sind. Nun ist aber bekanntlich der Bürgermeister von Wien ein gläubiger Katholik. Die Unionisten glaubten daher, daß sie bei ihm Glück haben werden, wenn sie die Zionisten als eine nationalistische Gesellschaft denunzieren, die für die religiösen Bedürfnisse der Judenscbaft nichts übrig hat. Sie führten deshalb in ihrer Beschwerde einleitend aus: „Die Tatsache, daß die derzeitige jüdischnationale Majorität des Wiener Kultusvorstandeg es für richtig befunden hat, weniger für die religiösen Bedürfnisse der Wiener Judenschaft Sorge zu tragen, als jüdischnationale, zionistische Parteipolitik zu treiben,, zum Beispiel durch die Errichtung einer jüdischnationalen Volksschule,...“ Aber auch in diesem Fall kann man sag8n: Lügen haben kurze Beine .Die Antwort des Magistrats ist die verdiente Zurückweisung . der skrupellosen Demagogie. Der Magistrat erwidert nämlich auf diesen Beschwerdepunkt folgendermaßen: „Was die Behauptung, weniger für die religiösen Bedürfnisse der Wiener Judenschaft Sorge zu tragen anlangt, ist darauf zu verweisen, daß im Jahre 1935 eine jüdische Gemeindepchule im II. Bezirke neu gegründet und mit Bewilligung des Bundesministeriums für Unterricht die Zahl der Religionsstunden erhöht sowie der Unterricht in hebräi'scher Sprache an dieser Schule e.ingeführt worden ist. Außerdem sind von der Kultusgemeinde die Subventionen an Tempel- und Bethausvereino bedeutend erhöht und die Gemeindebibelschulen von 21 auf 84 vermehrt worden. Im übrigen enthält die Beschwerde keine näheren Angaben, in welcher Weise im einzelnen Falle der Kultusvorstand für die Befriedigung der religiösen Bedürfnisse der Mitglieder nicht genügend vorgesorgt bat.“ Daß in'der Anzeige mit Nachdruck zweimal betont wird, daß Dt. Löwenherz „sich erst nach Kriegsende in Wien niedergelassen bat“ — was, nebenbei bemerkt, eine Unwahrheit ist, da er seit September 1914 in Wien wohnt — und daß er „erst im Jahre 1921 österreichiecher Staatsbürger wurde“ — eine fünfzehnjährige Staatsbürgerschaft genügt also den Unionisten für die Verleihung eines jüdischen Amtes noch nicht —, ißt für die Mentalität der Unionisten und ihre hemmungeloso, auf antisemitische Instinkte spekulierende, bedenkenlose Demagogie sehr bezeichnend. Sie glauben nämlich, einer antisemitischen Terminologie Rechnung tragend, sich als Verteidiger der Bodenständigkeit präsentieren zu müssen, woran sie der Umstand nicht gehindert hat, daß von den elf aus dem Kultußvorstand ausgetretenen Unionisten neun aus den gegenwärtig nicht mehr zu Österreich gehörigen Gebieten nach Wien augewandert sind, und es ist daher eine Kühnheit sondergleichen wenn eie sich in ihrer Beechwcrde über die „Zurückdrängung des in Österreich beheimateten, positivreligio« und vaterländisch fühle n d e n T e i 1 e ß der A n g e h ö r1g e n der Wiener Israelitischen Kultus g emei nd e“ ib eklag em, * Die Antwort de« Magistrat« versetzt den Herrschaften eine wohlverdiente Ohrfeige. Es ist traurig, daß sich der ehemalige Vizepräsident der Kultusgomeinde Dr. Josef Tioho, mit dessen Wiener Beheimatung es bekanntlich nicht weit her ist und der sich nicht scheut,’ die bravo Union dem Wiener Bürgermeister in Gegensatz zu den anderen Wiener Juden als „positivreligiö« und vaterländisch fühlend“ hinzußtellen, sich von den christlichen Beamten des Wiener Magistrat« darüber belehren lassen muß, daß „nach § 2 des Statuts der Kultusgemeinde jeder Israelit, der in Wien seinen ordentlichen Wohnsitz hat, ohne Rücksicht auf seine Heimatbereohtigung und Staatsbürgerschaft der Wiener Kultußgemeinde angehört“. Wir verweisen diesbezüglich auf die Ausführungen des Magistrats und fügen noch hinzu, daß derselbe Dr« Josef Tldio der sich darüber beklagt, daß ausländische Juden in der Wiener Kultusgemeinde das Wahlrecht haben, Obmann des Wahlreformausschusses war, über dessen Antrag im Jahre 1924 vom Kultußvorstand einstimmig das aktive Wahlrecht, das bloß bei einer einzigen Wahl den Ausländern genommen war, diesen wieder zurückgegeben wurde. Nicht ohne Ironie verweist dor Magistrat darauf, daß cs dem Dr. Ticho und seinen Genossen erst „nach zwei Jahren“ eingefallen ist, zu behaupten, daß im Februar 1934 an Stelle der damals ausgeechiedenen vier „werktätigen Juden“ vier Unionisten in den Kultusvorstand hätten einberufen werden sollen. Auch hier genügt der Hinweiß auf die Bemerkungen des Magistrats. Er hätte allerdings auch noch ausführen können, daß derselbe Dr« Josef Tldio der in seiner Anzeige behauptet, daß alle Beschlüsse des Kultus vors tandea infolge Nichteinberufung dieser vier Unionisten seit Februar 1934 ungültig sind, sich von eben diesem Kultusvorstand am 6. Jänner 1935 und sogar noch am 6. Jänner 1936, also ganz kurz vor Überreichung seiner famosen Beschwerde, zum Vizepräsidenten der Kultußgemeinde1 hat wählen lassen. , In derselben feinen Weise, in der die Union ihre Anzeige eingeleitet hat, schließt sie auch ihre Beschwerde. Sie empfiehlt sich dem Wiener Bürgermeister mit folgenden Worten: Die „Union österreichischer Juden“ ist die Organisation aller Wiener Juden, die auf diesem positiv-religiösen und vaterländischösterreichischen Boden stehen. Wir stehen fest auf dem Boden dieses Staates, dessen Schicksal wir seit Jahrhunderten in Leid und Freud geteilt und für den wir allezeit gerne Opfer bringen. Österreich ist unser Vaterland und unsere Heimat. Wir lehnen jede nationale Absonderungspolitik ab, wir wollen als österreichische Juden keine Sonderstellung im Staate und wenden uns insbesondere daegen, daß die Kultusgemeinde, die zur orge für die Befriedigung der religiösen Bedürfnisse ihrer Angehörigen berufen ist, zu nationalpolitischen Zwecken mißbraucht wird. Mit den vielen Dummheitoh, welche diese Stelle dieser Beschwerde in einem nicht gerade vorbildlichen Deutsoh ausführt, wie beispielsweise mit der Behauptung, daß ausgerechnet die seit fünfzig .Jahren bestehende Union mit ihren in den letzten Jahrzehnten nach Österreich zugewanderten Mitgliedern „seit Jahrhunderten da« Schicksal Österreichs in Leid und Freud teilt“, wollen wir uns nicht weiter befassen. Was von ihrer Angeberei zu halten ist, daß die Kultusgemeinde, statt für die religiösen Bedürfnisse zu sorgen, zu nationalpolitischen Zwecken mißbraucht wird, hat der Magistrat auch schon mit aller wünschenswerten Klarheit ausgesprochen. Wenn sich die Union aber noch überdies als die 0 r g anisation aller Wiener Juden boz e i c h n e t, d i o auf diesem poeitivreligiösen und vaterländischößtorroiq bis eben Standpunkt stehen, wodurch sie sich eben in Gegensatz stellt zur Masso jener Wiener Juden, die als nicht positiv-religiös und vaterländisch hingestellt werden und gegen die sie. deshalb die Hilfe des Wiener Bürgermeister anruft, macht dieser Satz das Maß der Schande voll. Wir haben bisher trotz der ständigen Provokationen der Union geschwiegen, weil wir der Ansicht sind, daß eine bei den Behörden anhängige Angelegenheit nicht zum Gegenstand öffentlicher Diskussion gemacht werden soll. Heute hat aber der Wiener Magistrat gesprochen und 'er hat die widerliche Demagogie, deren schamloses Treiben die jüdische Öffentlichkeit durch Monate beunr ühig t hat, in. ihrer g a n z e n V o r 1 o g e n h eit u n d J ä mm e r 1 i c h k o i t a u f g e d%c;k't.' Wir haben heute nur einiges aus den Anzeigen 'f«4en Sonntaff billige Ferien-Sonderfahrten mit dar Ccernowltzer Allgemeinen Zeitung nies Polen .Czeraowllz Abfahrten: 5., 12., 19. Juli Anmeldungen ausschließlich Reisebüro „Marienftrflckc“, I. RotenturmstraQe 20 Telephon R 24-3-86/87 der Union hervorgehoben, Eine weitere Aufklärung der Öffentlichkeit wird aber notwendig sein. Wir werden «io gründlich besorgen: im Interesse der öffentlichen Moral, die für die begangenen Angebereien Sühne verlangt, im Interesse der Notwendigkeit der Befriedigung unserer jüdischen Gemeinde, die erst eintrete n kann, bis die jüdische Öffentlichkeit von den Miasmen des Denunziantentums und der verlogenen Demagogie entgiftet ist. Ein skrupelloser Angriff auf die uns teuere Autonomie der jüdischen Gemeinde ist abgewehrt, und wir werden alle unsere Bemühungen darauf richten, daß freie Bahn geschaffen wird für sachliche und aufbauende Arbeit. SlafenEeibstt fWlMtCt ärjtL »firmften» empfohlen ÖttttCtbCUtttt Verlautbarung des Zionistischen Landeskomitees Die Exekutive der Zionistischen Organisation (Jerusalem) hat dem Zionistißchen Landeßkomitee auf eine Anfrage darüber, ob die Kompetenz des Verbandsgerichtes des Zionistischen Landesverbandes sich auch a/uf solche Zionisten erstreckt, die weder im Lande«verband noch bei einem Sonderverband organisiert sind, folgende« eröffnet: „Auf Ihre seinerzeitige Anfrage teilen wir Ihnen mit, daß die Zuständigkeit der Gerichtsinstanzen Ihres Landesverbandes sich auf sämtliche Schekelzahler Österreichs erstreckt, die nicht Mitglieder der zionistischen Sonder verbände sind, ohne Rücksicht darauf, ob sie Ihrem Landesverbände ausdrücklich als Mitglieder angebören. Mit vorzüglicher Hochachtung und Zionsgruß Dr. Lauterbach m. p. Organisations-Dept. der Exekutive. gfcgfae 17h 0oi5bH«teff(ta«fil Oi. N, Bialik-Andachtsfeiern in Wien Samstag, den 11. Juli (21. Tamus) fährt sich zum zweitenmal der Todestag unseres?iationalen Dichters Ch. N. Ulalik. Bialik hat ln Wien seine Augen für ewig geschlossen, und das jüdische Wien wird auch diesmal sein Andenken würdig und andachtsvoll feiern. Seitens der Wiener Kultusgemeinde wird am Donnerstag, den 9. Juli, abends im Seitenstettentempel ein gemeinsamer Herzl - Bialik - Trauergottesdienst veranstaltet werden, wobei Oberrabbiner Doktor D. F euc htwang die Gedenkrede halten wird. Samstag, den 11. Juli, halb 9 Uhr abends, veranstaltet der Bialik-Klub im großen Saale des Botels Continental, ll., Taborstraße 7, die zentrale Bialik-Trauerfeier, Oberkantor G. Margulies verrichtet das „El male rachmim", Der. Präsident des Bialik-Klub, Dr. D. Rothblu m, hdt Me deutsche Gedenkrede und Prof. Dr, Abr. Sonne die hebräische Gedenkrede. Ein Chor, unter Leitung Prof. Artur Wolfs singt Bialik- Lieder, vertont durch Prof. Wolf, und andere. Außerdem tragen zwei Solisten Bialik-Lieder vor. Frl. Mar garte Bach rezitiert einige Dialik-Dichtmigen. Kleiner Regiebeitrag. Am 9. Juli erscheint die „Stimme“ mit einer. Bialik-Beilage. Treffpunkt der Strohwitwer im Restaurant Barschak II., dr. Schiffgasse 3, Tel. A 46-4-39 Die Vorbereitungen für eine Gesellschaftsreise aus allenLändern Europa« —• Durchführung Palestine Express —< zum GründungBkonzert (Professor H uberma n) des P a 1 ä s t i n a o r o beste r s sind im vollem Gange. Anmeldungen; Paleßtlne Express Vertretung für öster* reich, Ko i s ob ü r o 0 i ty; Dr. I. II. Kör-i rt o r, W i e u, I., K o h 1 m a r k t 8, Telepho^ U 20-4-29.

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