Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 9 (1935-1936)
- Issue
- Heft 558 (23.6.1936)
- Date
- 1936-06-23
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 558 — Wien, Dienstag, 23. Jnnt 1936 Olt STIMME Seit« 5 Olga Frankl, die Leiterin des MONTeSSORI-KINDERQAIITBN der Zionistischen Bezirks-Sektion Wieden-Margareten eröffnet am 4. Juli 1936 ein KINDERSOMMERHEIM (für 3- bis 14 jährige) in MARIAZELL. Auskunft: Kindergarten Wien, IV., Hauslabgasse 2, 9 bis 12 Uhr und Telephon A 41-2-85 (Scher) Morris Schwartz Im Jahre 1918 erkannte Morris Schwgrtz, ein prominentes Mitglied des New-Yorker David-Kessler-Theaters, daß das jüdische Theater in Amerika nicht länger in einem engen Käfig bleiben und an naiven Melodramen und Schdbtonen-Operetten Genüge finden dürfe. Der Augenblick erforderte eine revolutionäre Tat auf dem Gebiet des Theaters. Und Morris Schwartz nahm den Kampf auf. Er erfaßte den Moment und ging daran, mit neuen jungen Kräften und Stücken neuer Autoren, die den Zeitgeist erfüllten, ein Theater zu schaßen — ein ernstes, strenges, jüdisches Theater, Morris Schwartz war damals kaum 30 Jahre alt, aber bereits reif für die große Aufgabe. Er nahm vom primitiven jüdischen Theater Abschied, organisierte eine Truppe junger Künstler, unternahm mit einer kleinen Summe Geldes das Irving Place-Theater in New York — es war dies ursprünglich ein deutschsprachiges Theater mit vornehmer Tradition — und errichtete dort das jüdische Kunsb theater. Die marktgängigen Theaterfinanciers glaubten nicht an Schwartzens neues Theater und hielten das Unternehmen für eine Don-Quichotterie. Aber schon in der ersten Spielzeit führte er Autoren wie den Russen Gorki, den , Engländer Oskar Wilde, August Strindberg, Leonid Andr e j ew und die jüdischen Dichter Scholem Al ec hem, J. L. P er ez, Perez Hirschbein, Schalem Asch und andere auf. Jede Inszenierung begeisterte das Theaterpublikum und das Irving Place-Theater wurd-e nach kurzer Zeit das Theater der New-Yorker Intelligenz. Der berühmte Kritiker Alan Dale schrieb über die Aufführungen von Gorkis „Nachtasyl“: „Morris Schwartz’ Kunsttheater wird den Grundstein zum besten Theater Amerikas legen.“ So geschah es. Die erste Spielzeit der Schwartzschen Tätigkeit hatte das Entstehen von vier ernsten Theater Zentren in New York zur Folge. Im Verlauf von drei Jahren gelang es Morris Schwartz, die besten jungen Kräfte, Schauspieler, Musiker, Maler und Dramatiker an sein Theater zu bringen. Als ihm der Wirkungsraum zu eng wurde, übernahm er das berühmte Madison Square-Theater auf der 27. Straße, wo er eine Drehbühne mit einer bisher unbekannten Beleuchtungsapparatur baute. Im Madison Square-Theater führte er das chassidische Legendenspiel „Dybuk“ von Anski und die russischen Stücke „Anathema“, „Peter der Große“, „Revisor“, „Onkel Wanja“ und „Schmattes“ von N. Leiwi k, die Goldfadenschen Komödien „Kuni Leml“, „Die Hexe“, ferner Schulawski-Aschs „Sabbatai Zwi“, Romain Rolands „Wölfe“, die dramatisohen Werke Scholem Alechems auf. Diese Tätigkeit dauerte sieben Jahre. Im Jahre 1924 kommt Morris Schwartz auf einer Tournee über London und Paris nach Wien, wo er im Carl-Theater acht Wochen hindurch mit sensationellem Erfolg sein Repertoire spielt. Die Wiener Presse nimmt sein Wirken für das gesunde moderne Theater, wie Stanislawsky es betitelt, mit Entfmsiasmus auf. ln Wien findet auch die Uraufführung des Schauspiels „Moschke Chaser“ von J. L. Berkowitsch statt, das später in den amerikanischen Spielplan aufgenommen wird. Von Wien nimmt Morris Schwartz die Burgtheaterschauspielerin Lva Rosen mit, die in Klabunds „Kreidekreis“ in New York das Publikum begeisterte. Nach seiner Rückkehr baut M. Schwartz für sein Kunsttheater ein neues Heim auf Second Avenue, das rund 1 Million Dollar kostete, ein Theater mit den modernsten technischen Möglichkeiten, für alle Experimente eine große Bühne. Hier führt er die Werke der Welt- Uteratur auf. Josef Achrons Musik und Baruch Aronsohns Dekorationen haben das jüdische Theater zu hohem Rang erhoben. Morris Schwartz zieht eine Reihe neuer Talente heran, welche heute die Stütze der jüdischen Bühne sind. Im Jahre 1933 kommt es zur Aufführung von J, /, Singers „lösche Kalb“, einem Bühnenwerk, mit dem er nach unzähligen Aufführungen kn New York eine Welttournee antrat. Buenos Aires, Paris, London, Brüssel, Amsterdam, Warschau sind die Stätten seiner großen Erfolge. Die Wiener Aufführungen sollen die bisherigen Erfolge bestätigen. a. I. Vorlesung Israel Marchevka Dienstag hält der jüdische Rezitator Israel M a r che v k a aus Paris im Saal des Hotel Stefanie eine Vorlesung aus Werken von Mendele Mocher Storim, Scholem Aleichem, Perez, Biaük, Anski, Nadir, Lutzki, Steinbarg und Tunkeler. Marohevka ist ein international anerkannter Künstler, der namentlich in den westeuropäischen Ländern große Erfolge erlebt hat. Als Interpret neuer jüdischer Literatur hat er sich um deren Verbreitung große Verdienste erworben. „Der ausgezeichnete junge Künstler“, so charakterisiert ihn das Genfer Israelitische Wochenblatt anläßlich eines Gastspieles in der Schweiz, ,yhat durch sein feines und geistvolles Spiel und seine sorgfältig nuancierte Vortragsart die Atmosphäre und die Menschen der kleinen polnischen Stadt zum Greifen lebendig gemacht.. Umcm £esu haben volles Verständnis gezeigt für unsere Aufforderung, die zionistische Presse durch Zuführung neuer Leser zu stärken. Unsere Administration hat alle Hände voll zu tun mit der Sichtung und Aufarbeitung des uns zur Verfügung gestellten Adressenmaterials. Es haben aber noch nicht alle unsere Leser auf unsere Aktion reagiert. Wir können nicht glauben, daß ihnen unsere Argumente nicht eingeleuchtet hätten. Jeder Tag bringt doch neue Bestätigungen der absoluten Notwendigkeit einer Stärkung der zionistischen Presse. Holen Sie das Versäumte schnell nach, geben Sie uns Adressen neuer Abonnenten und Adressen von Interessenten an, denen wir Probeexemplare senden können! iiiuniiiiiiiiiiiiniiininiuiiniiiiiiiitiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiimiiiiiiiiiiiiiiii!iiniiiiiiiii:iiiniiia Schaffet Kindern Freude! Die WIZO und Bezirkssektion XVlll veranstalten unter dieser Devise Dienstag, den 30. Juni, 8 Uhr abends, im Türkenschanzpark eine Sommerakademie unter Mitwirkung prominenter Kunstkräfte. Die guten Willens sind, Kindern Freude zu schaffen, werden dieser Veranstaltung zum Erfolg verhelfen. Konzert Jakob Gimpel In einigen Kammermusikabenden dos Vereines zur Förderung jüdischer Musik wurden viele größere und kleinere Werke neuer jüdischer Musik uraufgefübrt; Kompositionen von Alexander Krein, Weprik Rosowski u. a. hörte man zum erstenmal, und es sei gleich gesagt, in einer ausgezeichneten Wiedergabe. Dies bewirkte ein junger, damals unbekannter Pianist, Jakob G i m p e 1. In den letzten Jahren wurde er durch seine meisterhaften Begleitungen bei Konzerten Nathan Millsteins und bei den unvergeßlichen Huberman-Abenden bekannt und beliebt. Seine grundtiefe Musikalität hat es bewirkt, daß ihm die langjährigen Begleitungen nicht nur nicht geschadet haben, sondern im Gegenteil sein Spiel vertieften, verfeinerten und vervollkommneten. Drei Sonaten: Schumann, Beethoven und Chopin standen auf dem Programm seines Klavierabends und als Abschluß und sozusagen als Kontrast L’Isle joyeuse von Debussy. Gimpel ließ in diesem Stück Raketen aufleuchten, alles glühte und funkelte. Mit demselben vulkanischen Temperament 'brauste der letzte Satz der H-Moll-Sonate von Chopin, während in der darauffolgenden Mazurka Cis-Moll das Resultat des ständigen Musizierens mit dem Violinpoeten Huberman unverkennbar war. Jul. Wolfsobu. In jedes jüdische Haus „Die Stimme" Im Konzerte des Opernsänger Cavara erspielte sich einen großen Separaterfolg die bekannte und beliebte Pianistin Sarra S t u kk a r. Die E-Dur-Etüde und Polonaise As-Dur von Chopin sowie die zwölfte Rhapsodie von Liszt waren Leistungen von sehr hohem Niveau und es ist kein Wunder, wenn das „Neue Wiener Journal“ dieses Auftreten der jungen Künstlerin als ein „pianistisohee Ereignis“ bezeichnet. Durch brausenden Applaus empfangen, wurde ßie zu Zugaben gezwungen. Beim III. Internationalen Wettbewerb für Gesang und Klavier wurden folgende jüdische Künstler durch Preise ausgezeichnet, beziehungsweise zur Mitwirkung in den Festkonzerten eingeladen: Jakob F1 i e r (I. Preis für Klavier), Samuel Gilels (II. Preis für Klavier), Stephan Kovaos (IV. Preis), Jeanne G i a n o 1 i (IV. Preis a), Frieda Storch, Felicitas L e v i n t e r, Klara Benedikt, Lore J e 11 i n e k und die 18jährige, in Wien bereits beliebte Pianistin Evi Wächter. Aktion „Rettet die Jugend" Herr Eugen Haupt antwortet auf die Aufforderung des Herrn Dr. B. Ebner mit S 3.— und lädt zu Spenden ein: Dr. Ludwig Kübln, Dr. Paul Eckstein, Ing. Fred Weitz, Stefan Händler, Leon Piepes, Dr. J. Müller, Jakob Kaufmann. Herr Dr. Oskar Schwarz antwortet auf die Aufforderung des Arch. Siegfried Bojko mit S 5.— und lädt zfu Spenden ein: Dr. Samu Spitzer, Dr. Heinrich Kojcem, Ing. Salomon Nadel, Dr. Deutschberger Otto, Salomon Deutschberger, Wilhelm Simenauer, Dr. Oskar Samek, Ing. Theodor Steinherz, Dir. Otto Großmann, Dir. Arnold Rona, Dr. Rudolf geller, Fr. Elli Subak, Prim. Dr. Jonas Borak, r. Friedländer, Dr.. Mautner, Dr. Heinrich Thaler, Dr. Berger Josef. Herr Dr. Alfred Löwy eröffnet neuerlich eine Kette mit S 5.— und lädt zu Spenden ein: Dr. Emil Herz, B. W. Leser, Josef Schmerz, Univ.-Doz. Dr. Rud. Strisower, Med. Dr. Siegfr. Herz, Leo Hollenberg, Dr. Josef Löw, Josef Steiner, Julius Toch, Dr. Oskar Stein. U n i v.-D r. L. Haupt antwortet auf die Aufforderung des Herrn Dr. Ebner mit S 10.— und lädt zu Spenden ein: Heinrich Keßler, Siegfr. Keßler, David Fränkel, Max Fischhof, Dr. R. Pollatschek, Dr. N. Frachtmann. Aus der Provinz Professor Dr. Manfred Papo wurde, nach erfolgter behördlicher Genehmigung vom 8. Juni d. J., zum Rabbiner der Kultusgemeinde von St. Pölten bestellt. Todesfälle vom 10. Juni bis 17. Juni 1936: Klein Julie (79): Rosenzweig Otto (35); Bergmann Ernestine (46); Joelson Oskar, Magister (58); Alt Dr. Franz, Arzt (54); Reiß Adolf (85); Fischer Friedrich, Komm.-R. (62); Aberdam Dr.. Felix, Arzt (40); Landau Simon (57); Barta Eugen (62); Löbl Oskar (43); Spitzer Julius (74); Ublfelder Abraham (80); Hacker Meier (83); Weiß Dr. Seraphine, Ärztin (36); Krell Jakob (83); Samek Max (88); Meller Israel (59); Brok Herbert, Ing. (28); Neumark Baruch (52); Bachrach Edmund (65); Wodak Adolf (85); Berger Heinrich (67); Bernhard Herschl (64); Rechtwag Adolf (38); Wottitz Sigmund (75); Hahndl Emil (60); Hochhäuser Karl (82); Teichtner Sigmund (81); Altmann Sigmund (66); Ungar Rosa (85); Wagenberg Sophie (46); Bondi Oskar (92). Zionistischer Veranstaltungskalender Dienstag, 23. Juni 1936. 2. Bez.: Sektion und WIZO Prater, Stuwerstraße 1, HO Uhr abends: Lieder- und Arienabend. Mitwirkend: Igo Guttmann, Opernsänger, Berlin. Flügel: Dr. Ernst Müller. Programm: Brüll: Secbso. sieben oder acht. Thomas: Arie aus „Mignon“. Meyerbeer: Arie aus „Hugenotten“. Guttman: „Wschomru hno jisroel“. Bizet: Duett aus „Carmen“; Arie aus „Lalune“. Halevy: Arie aus „Jüdin“. Samborsky: Schir Haemek, Duett. Saint-Saens: Rezitativ und Arie aus „Samson und Dalila“. Lied aus „Veilchen von Montmartre“. Korngold: Lied. Lehar: Wolgalied aus „Zarewitsch“. 8. Bez.: Sektion und WIZO III, Wiener Ringoafö, Stubenring 18, K9 Uhr abends: Vereinsabend. Wir geben tiefbetrübt Nachricht vön dem Ableben der Frau Sarah Dunkelblum yt welche nach langem und schwerem Leiden am 22. Juni verschieden ist. ABRAHAM DUNKELBLUM als Gatte, im Namen der Kinder, Schwestern, Brüder und Sehwiegerkindor. "TSiun sa I 4. Bez.: Brith Zion IV/V, Hauslabgasse % * 8 Uhr abends: Heimabend. Mittwoch, 24. Juni 1936. 1. Bez.: WIZO TT, Schottenring 25, 8 Uhr abends: Gesellige Zusammenkunft. 2. I3ez.: Brith Zion Prater, Stuwerstraße 1» HO Uhr abends: Heimabend mit Referat^ 6. Bez.: Brith Zion. Klub junger Zionisten, VI., Loquaiplatz 11, 8 Uhr abends: Heimabend. 9. Bez.: Brith Zion VIII/IX, Währingerstraßö 6—8. 8 Uhr abends: Heim- und Vortragsabend. 9. Bez.: Sektion VIII/IX, HO Uhr abends: Chug Ivri unter Leitung Prof. Kestenbaum: „Sifruth chadaschab-tkufah“, Band XI. 10. Bez.: WIZO X, Pernerstorfergasse 25, HO Uhr abends: Dr. Ada Kaestenbaum: „Moderne Kosmetik“. 12. Bez.: Sektion Breitensec, Franz Joscfskai 3, HO Uhr abends: .Jüdisches Kulturtheater. Aufführung des Schauspiels „D i e Grenz e“. Donnerstag, 25. Juni 1936. 18. Bez.: Brith Zion XVIJI., Weimarerstraße Nr. 7, 8 Uhr abends: Heimabend. Der jüdisch-akademische Technikerverband veranstaltet Dienstag, den 23. d. M„ um H8 Uhr abends im Chajessaal der Judaea, Wien, IX., Alserstraße 26, einen Diskussionsvortrag des Kultusvorstehers Ing. Eugen Buchbinder über das Thema: „Dio Stellung dos jüdischen Ingenieurs in P a 1 äs t i n a“. Gäste willkommen. Schmerzgebeugt gibt Frau Gisela Lichtenstern im eigenen und im Namen ihrer Töchter Ktefie Diamant und Pcninah Lcwanon (Jerusalem) und ihrer Söhne Hans und Adolf Nachricht von dem Ableben ihres innigstgelichlen Gatten, bezw. Vaters welcher am 21. Juni plötzlich verschieden ist. Das Begräbnis findet am Mittwoch, den 24. Juni halb 11 Uhr vorm., (IV. Tor) statt. Es wird gebeten, von Kondolenzbesuchen abzusehen. Mitteilungen des Keren Kajemeth Wien, I., Marc-Aurel-Straße 5, Tel. U 29-1-29, Postsparkassenkonto A 100.208. AUSWEIS Nr. 17 vom 1. bis 15. Juni 1936. Spezifikation der Bezirkssektionen u. Gruppen (alphabetisch geordnet). Zentrale S 1373.73; Akiba 193.37; Arbeitskomitee f. Erez Is.rael-Zwischenbrücken 25.55; Baden 30.—; Bnai Brith 10.44; Brith Bilu 85.15; Brith Herzl 7.45; Brith Zion 35.09; Bruck a. d. Leitha 90.—; Gdud Zirim 164.37; Graz 715.03; Haowed 64.75; Hasch. Hadati 144.50; . Haech. Hazair 41.43; Hist. Gordouia 138.69; Hohenems 25.—; Jordania 2.84; Judenstaatsjugend 17.—; Judenstaatspartei 31.15; Jüd. Künstlerspiele 118.73; Jüd. Pfadfinderbund Österreich 10.—; Jgd. Bund rad. Zion. „Haechachar“ 50.12; Jgd. Gruppe XVI/XVII 2.82; Jung-WIZO-Mirjam 171.35; Kibuz Ironi 15.28; Klagenfurt 85.77; Klub „Adolf Stand“ 372.40; Klub junger Zion. VI/VI1 2.—; Linz 10.—; Makkabi Hazair 64.90; Makkabi Turnverein 9.14; Mödling 40.—; Mödling: Makkabi Hazair 10.50; Pernitz 3.—; Sekt. I 17.70; Sekt. H 33.—; Sekt. Prater 140.—; Sekt. III 10.—; Sekt. IV/V 222.70; Sekt. VI/VH 34.59; Sekt. VHI/IX 15.50; Sekt. X 16.90; Sekt. XII 6.—; Sekt. XIII 19.50; Sekt. XVIII 102.—; Sekt. XIX 22.—: Sekt. XX 46.36; Semmering 20.—; Teheleth Lawan 35.15; Verband radik. Zionisten 402.01; WIZO insgesamt 496.08, einzelne Gruppen: Zentrale 269.20, I 19.42, Prater 15,—, IV/V 18.20, VI/V1I 48.29, VII 36.30, XIH 10.50, XIX 31.85, XX 20.—, Mirjam 32.32; Ziroj Misracki 54.54; Zirotli Misrachi 7.16. Spender und Selbstkontingentier (alphabetisch geordnet). A. Spender: Akiba: Smlg. b. „Hallo, Hallo“ 11.—; Adlersberg Viktor 5.—; Verein „Altersheim“ 25—; Akiba: Smlg. b. Herzl-Grabgang 35.15. Selbstkontingentier: Altmann Josef 51.50; Altmann Rudolfino 66.—. B. Spender: Brith Zion.: Smlg. b. Gedenkfeier Sokolow 6.28; Brith Zion.: Smlg. b. „Hallo, Hallo“ 17.22; Böhmer Rudolf 20.—; B. B. Loge „Wien“ 10.44; Baden: Israel. Kultusgemeinde 30.—; Borak Prim. Dr. Jonas 10.—; Bar Mizwah Robert Wenkort durch seinon Vater Isak Wonkert 5.—; Bar Mizwah Alfred Bellak durch ßeinen Vater Ernst Bellak 15.—; Brandeistein Dora 7.—; Bernstein Nathan und Familie 10.50; Bar Mizwah Herbert Kendo 40.—; Brunner lug. Felix f. Goldbuch Dr. Julius Schwarz 40.—; Brith Bilu: Smlg. b. Herzl- Grabgang 35.15. Selbstkontingentler: Berger Elias 88.20; Brandeletein Dora 40.10; Balaban Markus f. Goldbuch Dr. Klaber 33.—. C. Selbstkontingentler: Charasch Amalie 50.—. D. Selbstkontingentler: Doll Markus 24.—; David Arnold 21.—. E. Selbstkontingentler: Ebner Dr. Hermann 102.—. F. Spender: Frey Dr. N. Ilonorarablöso 5.— u. 8.—; Frischwasser Felicia 2 Bäume v, ihrer Familie anl. ihres Geburtstages im „Ing, Ernst Grimbergev s. A.-Gartcn“ 21.—; Fink llerseh Nodor 5.—; Frünkol 5,— Soll) 61kontingentier: Fränkel Arjoh 10.—; Feuer Regine 75.80; Frage Hermann 9.50. G. Spender: Gelander Jizehak f. Se-fer Hajeled s. Sohnes Sehamai Gelander 15.—$