Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 9 (1935-1936)
- Issue
- Heft 550 (22.5.1936)
- Date
- 1936-05-22
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 550 — 22. Mai 10,% 9eite 7 016 1TIMMB Der Verein „Tiferes Bachurlm“ sendet uns folgenden Anfrufs Für die Thora lernende Jugend In einer Zeit, da die jüdischen Positionen 5m Kulturleben so vieler europäischer Staaten auf da« schwerste gefährdet, wenn nicht gar .vollständig erschüttert erscheinen, erwacht in der bedrängten Judenheit eehnstichtsvoll der Ruf nach der Pflege jener Kultur, die, allen Kulturen der Gegenwart tim Jahrtausende vorangehend, sich seihst als das unveräußerliche „Erbteil Jakobe“ bezeichnet. In einer Zeit, da die Kultur der Gegenwart sich den Juden mit dem Fanatismus des Mittelalters zu verschließen droht, wenden sich jüdische Menschen immer mehr und mehr reuig dem ach so lange vernachlässigten urowigeö Sinäiworte, das der jüdischen Nation während all der Schreckensjahrhunderto dos Mittelalters als eine der wahren und bewährten Kraftquellen erwiesen hat. Wir kennen die Zeit nicht, der wir entgegen gehen, wir wissen aber — und jedes Blatt der Geschichte unseres Volkes lehrt es uns —, daß jüdischer Geist allein imstande Ist, a/11 die Anfeindungen und brutalen Gewalten der Umwelt siegreich zti bekämpfen! Die unlösliche Schicksäilsgemeinschaft der jüdischen Nation mit seinen geistigen Werten, sie leuchtet uns heute klarer, bewußter und entschiedener als je entgegen! Das vereinigte Hilfskomitee „Rettet die jüdische Jugend“ im „Tiferes ßachurim“, unter Führung fast aller geistigen Führer Österreichs stehend, ist es nun, welches aus dieser Erkenntnis heraus die praktischen Konsequenzen ziehen will, und alle übrigen Juden ganz Österreichs zu gleichem Handelt! auffordert. Haben wir das geistige Ethos der Tofah als eine der bedeutendsten Lebens- Und Kraftquelle des jüdischen Volkes erkannt, so dürfen wir keinen Augenblick zögern, sie der schwer kämpfenden jüdischen Jugend näher zu bringen. Und so arbeitet „Tiferes Bachurim“ mit unermüdlicher Hingabe und schickt Semester für Semester viele, viele jüdische Kinder in die großen Thorah-Lehrstätten, wo sie mit Begeisterung für Ihr Judentum erfüllt, bereit stehen, wenn es sein > muß, auch ihr Leben für ihr jüdisches Volk liinzugeben. Mehr als hundert jüdischen jungen Mensehenermöglicht der Verein ,,Tiferes Baehtcriiö“ den Aufenthalt im den Jeschiwotb, ein Vielfaches dieser Zahl kann und muß es noch werden! Von der Wichtigkeit dieser Aufgabe durchdrungen, hat sich weit über den Rahmendieses Vereines hinaus die gesamte österreichische Judenheit ohne Unterschied der Parteirichtung unter besonderer Förderung durch, die Israelitische Kultusgeraeinde, Wien, 5n dem Dienst dieser heiligen Sache gestellt und den einstimmigen -Beschfuß gefaßt, die Thorahsponden eines S a b b a t h s aller Tempel und Bethäuser diesem Zwecke zu widmen. Bedeutsam war die Einheitlichkeit und die Harmonie der Zusammenarbeit unter fast allen Parteien und Gruppen des österreichischem Judentums, zur Durchführung dieser großen Aktion! Und so darf mit Recht angenommen werden, daß im heurigen Jahre an dem biefür bestimmten Sabbath Parschath Bamidbar (23. Mai) sowie an dem Schebuothfeste die Judenschaffc Österreichs ihre Pflicht tun wird! Es ergeht an sie der Ruf der verantwortungsvollen Führer dieses große Werk mit aller Kraft zu fördern! Keiner stehe heute bei dieser heiligen nationalen Arbeit zurück, dio für unser aller Zukunft entscheidend istl Muttertagsfeier der Wizo Klagenfurt Seit Bestand der WIZO ist dio jüdische Muttertagsfeler bereits Tradition geworden. Auch heuer kann auf eine schöne, zum größten Teil von der Jugend bestrittene Veranstaltung hingowiosen werden. Eingeleitet wurde die Feier durch Frau Pepi Babad, deren Featrode „Die jüdische Frau in Vergangenheit und Gegenwart“, dio zahlreiche Zuhörerschaft fesselte und zu begeistertem Beifall hinriß. Es folgten Bezitationon der jüngsefcn Stans, IIja Schiller und Elfi Friedländor, ferner orgroifendo Verso von Bialik, Zuckermann, Rachel, sowohl in doutscher als hebräischer Sprache, sehr gut wiodergegeben durch Erna Z o i c h n o r und Rolf Friedlilnder. Der jugendliche Klaviorspiolor Friedrich Ilausor hat anerkannte Probon, eines vielversprechenden Talentes. Es sei noch des schönen, durch die WIZO oingeführton Bvanchos erwähnt, daß Mütter als Festgabe „Scholloneponden“ von ihren Kindern erhalten, was auch heuer einen nahmhaften Betrag für Keren Kajometh einbrachte. Et. BBaaMH9H»sa9BM! Die Arbeit des Keren Kajemeth M8rz-Btichsenleeriiflg des Kf«rt Kajenfetli. Die nächste Büchsenleertrng findet in der Zeit vom 31. Mai bis U. Juni 193‘6 statt. Bei der diesmaligen Leerung Werden die Mitarbeiter des Keren Kajemeth gelbe Legitimationen' erhalten. Diese Legitimationen müssen auf den1 Leerungslisten atrfgcklebt Sein. Sie müssen Namen und Adresse des Biichsenleerers enthalten. Ohne gelbe Legitimationen, die auf den Leerungsbögen ätffgekiebf »ind, darf keine Leerung vorgenommen werden. Pes9ach-Aktioffc Bisher bar eingegnngert S 14.450.—. Fratl Regine Glaser hat an Pessnclt- Sammlung S 55.— abgeführt, die sio ln Floridsdorf gesammelt hat. Zusammen mit den früheren S 08.— hat die WIZO' XX S 153.— für diese Aktion erlegt. Das Preisausschreiben des Keren Kajemeth erfreut sich einer regen Beteiligung, pie Liste' jener Büchsen und tmi-Taschen1, die S 5.— oder mehr ergeben haben, liegt beim Keren- Kajemeth zur allgemeinen Einsicht auf. Sie umfaßt bisher 521 Personen. Die Liste wird in Kürze abgeschlossen, sobald einige noch au’sstehende Ergebnisse der letzten Leerung vorliegen. Der Tag der Verlosung wird sodann bekannfgegeben werden. Der erste' Preis ist bekanntlich eine Freifahrt nach Erez Israel, 20 Nebenpreise bestehen aus Büchsen und Tozereth Haarez. Große Spende für Keren Kajemeth, Ein Ungenannter hat im Büro S 1000;— für den Keren Kajemeth erlegt. Titimath Regew (Schollenspende) als Mutter^ tagsgeschenke. Die WIZO Klagenfurt hat Schollenspenden als Muttertagsgeschenke Überreicht. Silbernes Bach des Keren Kajemeth. Davis Fischer-Else Reich durch die IlochzeitsgäSte (Nr. 471)i Naftali Halpern anläßlich Bar Mizwah durch die Festgäste (Nr. 472). In der letzten Nummer wurde infolge eines Druckfehlers zweimal die Eintragung. David Kofler angeführt. Richtig ist nur die unter Nr. 461 angeführte. Cafe FUrstenhof OB., Prafersfrafle 25 Mitteilungen des Keren Kajemeth Wien, U Marc-Aurel-Straße 5, Tel. U 29-1-29, Postsparkassen-Konto A 100.208. AUSWEIS Nr. 15 für die Zeit vom 1. bis 15. Mai 1936* Spezifikation der Bezirkssektiouea u. Gruppen (alphabetisch geordnet). Zentrale S 3266.13; Äkrba 72.75;. Arbeitskomitee für Erez Israel-Zwfsohenibriicken 154.63; Baden (Hist. Gordonia) 157.88; Arbeitsgemeinschaft desarbeitenden. Palästina: Binjan Haarez 168.23, Binjan Haarez XX 1.35, Brith Bilu 637.22, Haowed 188.80, Haschomer Hazair 444.85, Heatid 1.50, Histadruth Gordonia 514.88, Tcheleth Lavvan 408.89; Bnai Brith 79.41; Brith Zion 303A9; Gdud Zirim 405.90; Haschomer Jfadati 172.69; Innsbruck 3.—; Judenstaatsjugend 277.40; Judenstaatspartei 2.—; Jüd. Künstlerspiele 31.61; Jüd. Pfadfin derb und Österreich 371.65; Jgd. Bund radik. Zionisten „Haschaehär“ 727.18; Jugendgr. IV/V 6.69; Jugendgr, XVI/XVIf 195.01; Jugendgr. XVEEI 102.77; Jung-WIZO-Mirjam 229.67; Klub „Adolf Stand“ 451.70; Klub „Erez Israel“ 170.30; Klub junger Zion. VI/VIT' 113.70; Krems 4.—; Lackenbach 11.—; Lese- und Redehalle 4.—; Makkabi llazair 1356.89; Makkabi Turnverein 10.34; Mißtelbach 60.01; Mödling-Makkabi Haz-aiir 13.50; Reehnitz 4.50; Sektion I 3.50; Sekt. II 583.40; Sekt. Prater 217.92; Sekt. IH 163.—; Sekt. IV/V 548.10; Sekt. VI/VII 769.40; Sekt. VIII/IX 36.—; Sekt. X 693.56; Sekt. XH 709.03; Sekt. XIII 372.50; Sekt. XIV/XV 49.50; Sekt. XVI/XVII 67.05; Sekt. XVIII 40.83; Sekt. XIX 74.—; Sekt. XX 113.70; St. Pölten 7.—; Technikerverband 7.70; V. Z. H. Theodor Herzl 8.—; Thoologia 25.—; Verband radik. Zionisten 573.43; „WIZO“ insgesamt 3041.76, einzelne Gruppen: Zentrale 6.52, I 20.88, II 26.10, Prater 198.—, III 374.—, IV/V 195.38, VI/Vn 611.10, VIII 2.09, IX 271.05. XII 498.—. XIII 30Q.10, XVI/XVII 53.80, XVm 97.—, XIX 286.74, XX 98.—, Mirjam 3.—; Zion. Gehörlosenver. 16.50; Zirej Misrachii 26.94; Zirotk MisracM 84.50. Spender ttnd Selbstkontingentier (alphabetisch geordnet). A. Spender: Appell Naftali 5.—; Adlereberg Viktor 5.—. B. Spender: Brith Zion: Smlg. im Kadrmarin 13.32; Bnai Brith „Wien“ 13.40; Baden: Smlg. b. Pal. Film 7.86, 20% Abgabe v. Film 25.—; Bnai Brith „Massädah“ 40.15; Bnai Brith „Wien“ 6.30; Bar Mizwah Naftali Halpern 30.—; Bnai Brith „Wahrheit“ 8.—; Brith Bilu f, Goldbuch V. Z. M. 80.— Smlg. b. Jüd. Kün«Hörspielen 6.86; Bar Mizwah Leo Hirsch Smlg. durch Eduard Sehreiber 11.10. Selbstkontingentler: Dr. Kopol Blum 25.—. C. Spender: Chajes Richard 5.—. F. Spender: Frenkel Ing. Jakob 5.—; Feuchtwang Oberrabb. Dr. David f. Goldbuch Rektor Krauß 10.—; Feldschuh Rudolf ein Baum a. N. Pinkas Seiden 10.50. G. S p e n tl o r: Griinfeld Brüder anl. Bar Mizwah Altmann 5.—; Gutwillig Herbert 5.—; Gertlor M. 5.—; Glückmann & Söhne ß.—; Geiger Gebrüder 5.—; S e 1 b s t kontingentier: Glanzmami Leo. 7.10. H. Spender: Hirsch Anna 10.—; Händel Jettö 5i—; Hahn' Dr. B.: 10.—; Haber Hermann 18.—; Haber Susi u. Willy zum. Andenken an ihre Mutter Frieda Haber s, A. 20.—; Hochzeit Else Reich-David Fischer 10JL—; Selbstkontingentier: Smlg. b. Vortrag Doktor Goldmann. 34.18; Hude« Gisa f. Garten Mirjam Rebekka Hudes 9t50. Jv Spe n.der: Jgd.rGruppe XVT/XVH f. G. Ik Dr. Löwenherz 10.7t); Jüd. Schülerinnen der L a Klasse d. Döbl. Mädchenmittolschule zwei Bäume a, N. der jiicL Kriegsgefallenen 21.—; Jüd. Schülerinnen der II. Klasse d. Mariahilfer Mädchengymnasiums 1 Baum a. N. Oberrabb. Dr» Feuchtwang 10.50;. Jüd. Künstlerspiele Smlg. b. „Hallo, Hallo, hier Jerusalem!“ 31.61. K. Spender: Krasny Ob. Ing. Otto 10.—; Kremenezky Dir. Josef anl. d., Hinscheidens d. H. Theodor Berkowitsch, Odessa, f. Kfar Krem. 800.—; Klub „Erez Israel“ f. Goldbuch Gelbba,nd 15.30; Selbstkontingentler: Koll'mann Dr. 15.10; Kotier David 5.—; Kalinhof Oi 10.99; Käsz Hilda f. Sefer Hajeled Susi Käsz 6.20. L. Spender: Lehr Ing. Karl 20.—; Lederer Erna 20.—; Lackenbach: durch Max Grünsfeld 11.—; Selbstkontingentler: Lampel Josef 5.70; Lampel Bettina 21.94. Mi Spender: Mendel Karoline 10.—; Mödling: Makkabi Hazair 1 Baum a. N. Benjam. Eisler 10.50; Makkabi IX f. Gustav Spegler- Jaar 10.34; Meißner Dr. Otto a. N. Ing. J. Rathsprecher 3.—, Spender 5.—. _ Selbstkontingentier: Makkabi Hazair für Dir. Gustav Spicgler-Jaar 11.—; Jehoscbua Malioach 7.48. N. Spe nder: N. N. f. Goldbuch Dr. Siegfried Plaschkes durch eine dankbaren Patienten 700.—; N. N. 200.; N. N. 1000. O. Spender: Ornstein Dr. Jakob f. Goldbuch Rektor Krauß 15.—. S e I b s t kontingentier: Ornstein Dr. Felix 40.15. P. Spender: Palästinaamt: Anmelde- und Alijahmarken: 55.50; Frau Sabine Paßweg ein Baum im Mutterwalde auf Namen ihrer Mutter Frau Deborah Gottesmann anl. ihres 75. Geburtstages 10.50. Selbstkontingentler: Piernikarz Nathan 26.—. R. Spender: Rumelt Chaim 10.—; Rosenthal Dr. Gurt 10.; Rosenbium Neder 10.—. S'. Spender: Sekt. XIV/XV: Smlg. b. Vortrag Monteser 7.—. Selbstkontingent- 1 e r: Seiler Wolf 7.11; Spitz Prof. 21.50. St. Spender: St, Pölten: Kult. Gemeinde 7.—. Selbstkontingentler: Stern lasp. Ignatz. L Goldbuch Paula Stern 260.—: Ignatz Stern 100.—, Frau Dr. Liebmann-Kohn 10.—, Berta Schnür macker 56.—, Dr. Josef Deutsch 30.—, Nathan Deutsch 10.—, Gehr. Marohfeld i0.—, Friedr. Stern 10.—, Dr. Covler 5.—, Renee Markovite 5.—, Max Schißmann 10.—, Lotte Schallinger 5.—. Adolf Sachsel 5.—, Prof. A, Freud 5.—, diverse 5.—; Storch Dr. Egon 6.—; Silbiger Prof. Josef 58.—. Sch.. Spender: Schwoner Dr. Beno 15.—. .Selb s tk o nt i ng en 11 er: Schräge. Leo T27.5Ö; Schmerler Dr. Pauline 31.50. T. S p e n d e r: Tempel „Tefilath Jesehurun“ 13.50-, „Beth Israel“ 54»—, „Beth Jakob“ 20.—, „Cliewra Beth Hatfilah“ 10.—; Tcheleth Lawan: Smlg. in Jüd. Künstlerspielen 6.37. ,W. Spe.nder; Werner Hofrat Dr. Ludwig 10.—. Selbstkontingentler: Wenkert 5.30; Werner Hofrat Dr. Ludwig 19.90; Werner Dr. Alfred 8.—; Weiß Dr. Ruth 31.51. Kinder als Selbstkontingentler. Heinz Bettelheim 1.54; Alfred Krauß l.Ol; Hans Jakob Plaschkes 13.—; Robert Plaeehkes f. Sefer Hajeled Michael Plaschkes 5.12; Grogora Seidmann 1.62; Salo Pieper hat ein Kontingent von S 10.— übernommen und hat S 15»— aufgebracht. PEHSIOH ECKSÜRf-SeuierlBi Mittellustgen der Isr« Kultu$- gesnelnde Konkursausschreibungen I. Im Spitale der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, XVIH., Währinger Gürtel 97, gelangen zwei Primararztensstellen auf den internen Abteilungen zur Besetzung. Bewerber, welche österreichische Bundesbürger sein müssen, wollen ihre mit den Persolnakiokumenten (Geburtsschein, Heimatsebein, . Gesundheitszeugnis, Doktordiplom, Curriculum vitae, Nachweis der Zugehörigkeit zum Jugentume) und den Zeugnissen über die bisherige fachliche Verwendung belegten Gesuche bis längstens 5. Juni 1936, 12 Uhr mittags, beim Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, 3. Stock (Amtsdirektion) zu überreichen. Nähere Auskünfte über die Anstellungsbedingungen erteilt die Amtsdirektion der Kultusgemainde. I. Im Spitale der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, XVHI., Währinger Gürtel 97, gelangt je eine Assistentenstelle auf der medizinischen und chirurgischen Abteilung mit I. Jänner 1937 zur Besetzung. Zur Anstellung sind erforderlich: die österreichische Bundesbürgorschäft, lediger Stand, die Berechtigung zur Ausübung der Heilkunde im österreiohischon Bundesstaat, die körperliche Eignung (nachgewiesen durch ein von einem Primarärzte des eigenen Spitals ausgestelltes Zeugnis) und ein Alter von unter 35 Jahren. Mit der Stelle ist nebst dem in der Besoldungsordnung für die Abteilungsärzte des Spitale der Kultusgemeinde fixierten Barbezug wBmmmmmmammssmBsmmsaaam die Benützung einer möblierten Naturalwohmtng samt Beleuchtung, Beheizung und Bedienung sowie die voBe Verköstigung verbunden. Für die letztere werdet» die Eigenkosten von den Monatsbezügen in Abzug gebracht, wobei der Abzug ein Viertel der Bezüge nicht überschreitet. Mit den Personaldokumenten (Geburtsschein. Heimatschein, Doktordiplom, Zeugnisse über die bisherige fachliche Verwendung, Nachweis der Zugehörigkeit rum Judentum«) belegte Gesuche sind beim Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seftenstetiengasse 4, 3. Stock (Anitadirektion) bis längstens 15. Juni 1936, 12 Uhr mittags, zu überreichen. Verlautbarung Im Spitale der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, XVHI., Währinger Gürtel 97, gelangt die Stelle einen Vorstandes der otologischen Ambulanz zur Besetzung. Bewerber, die österreichische Bundesbürger sein müssen, woHen ihre mit den Personaldokumenten (Geburtsschein, Heimatschein, Gesundheitszeugnis, Doktordiplom, Currieulum vitae, Zeugnisse über die bisherige fachliche Betätigung sowie dem Nachweis über die Zugehörigkeit zum Judentum) belegten Gesuche bis längstens 15. Juni 1936, 12 Uhr mittags, beim Vorstand der Israelitischen Kultus-' gemeinde Wien, I, Seitenstettengasse 4, 3. Stock (Amtsdirektion) überreichen. Wien, 5. Mai 1936. £ Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien beabsichtigt, an der Station für physikalische Therapie im Spital der Kultusgemeinde Wien, XVHI., Währinger Gürtel 97, einen in diesem Fach entsprechend ausgebildeten Art einzuteilen. Bewerbungsfrist bis 15. Juni 1936, 13 Uhr mittags. Qualifizierte Bewerber können nähere Informationen in der Amtsdirektion der Israelitischen Kultusgemeinde, I„ Seitenstettengasse Nr. 4, 3. Stock, zwischen 10 und 12 Uhr yormittags erhalten. m Der Vorstand der Israelitischen Kultus* gemeinde Wien beabsicht, anläßlich der diesjährigen hohen Feiertage Funktionäre (Kan-, toren, Vorbeter, die auch im Kaur’im wirken können, und Chorsänger) für die temporären gottesdienstlichen Veranstaltungen zu besteh' len. Nähere Auskünfte werden im Schulamt der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, In Seitenstettengass« 8, 1. Stock, während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr vormittags erteilt. ‘ Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde, Freitag, den 22. Mai 1936, Hei dem um 7 Ub¥; 46 Minuten beginnenden Abendgottesdienst Predigt in der Synagoge, HL, Untere Viadukt-' gasse 13, durch Rabbiner Dr, K, Kupfer, Predigten in den Gemeinde- und Bezirks- 1 Synagogen. Am diesjährigen Woohenfeste werden in* nachbenannten Gemeinde- und Bezirkasynagogen Predigten abgehalten ,und zwar: Am Vorabend (Dienstag, den 26. Mai), Beginn des'1 Abendgottesdienstes 7.85 Uhr: III., Untere Viaduktgasse 13, Rabbiner Dr. K. Kupfer. — Am ersten Tag (Mittwoch, den 27. Mai), Beginn des Vormittagsgottesdienstes 8 Uhr: I., Seitenstettengasse 4, Oberrabbiner Dr. D. Feucht-- wang; II., Tempelgasse 5, Oberrabbiner Dr. L Tagliobt; IX., Müllnergasse 21, Rabbiner Doktor A. Z, Schwarzi X., Humboldtgasse 27, Rabbiner Dr. A. Weiner; XVI., Hubergasse 8, Rabbiner Dr. J. M. Bach; XIX., Dollinergasse Nr. 3, Rabbiner Dr. A. Frankfurter; XX,^ Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein. — Am zweiten Tage (Donnerstag, den 28. Mai), Beginn des Vormittagsgottesdienstes 8 Uhr: II., Pazmanitengasse 6, Rabbiner Dr. Z. Taubes; HI., Untere Viaduktgasse 13, Rabbiner Dr. K. Kupfer, V., Siebenbrunnengasse la, Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; VI., Schmalzhofgasse 8, Rabbiner Dr. J. Drobinsky; VIII., Neudeggergasse 12, Rabbiner Dr. M. Bauer; XIH., Eitelbergergasse 22, Rabbiner Dr. M, Lewin; XV., Turnergasse 22, Doz. Dr. H. J. Zimmels; XVIII., SchopenhauerBtraße 39, Rabbiner Dr. A. Schwarz; XIX., Dollinergasse Nr. 8, Rabbiner Dr. A. Frankfurter; XX., Kluokygasse 11, Rabbiner Dr, B. Murmelstein; XXI., Holzmeistergasse 12, Rabbiner Dr. M,' Rosenmann, Jugendgottesdienst für Volks-, Haupt- und Mittelschüler (-Schülerinnen), Samstag, den 23. Mai, um 3 Uhr nachmittags in allen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen für Unterklassen im 2., 9. und 20, Bezirk. Samstag, den 23, Mai, um H5 Uhr nachmittags Im Leopoldstädter Tempel, II., TempeK gasse 5, und in den Bezirkssynagogen, IX.* Müllnergasse 21, und XX., Kluokygasse 11. Gottesdienst für die reifere Mittelschuljugend, Freitag, den 22. Mai, um 6 Uhr nachmittags im Stadttempol, I., Seitenstettengasae 4. (Ansprache des Herrn Prof. Dr, M. Papo: „Israels Wüsten zug,“) Gottesdienst für Gehörlose am diesjährigen Schowuaus-Fest. Der Vorstand der Israelitischen Kultuagemeinde Wien veranstaltet am diesjährigen