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Die Stimme · 1936-04-24 · Heft 542 (24.4.1936) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 542 (24.4.1936)
Date
1936-04-24
Page
– (sequence 6)
Language
German
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*g ■a Safte 6 Dfl STIMM! Nr. 512 — 24. Äpffl ISS!! 9 Von Sammy Gronemann (Schluß des Artikels aus „Die Stimme“ vom 6. April.) Da haben wir also den halben Narren Antonio inmitten seiner speicbelleckerischen Freunde, einer verfressenen, eauflustigen, verlotterten, gedankenlosen Gesellschaft. Da iet der skrupelloseste aller Mitgiftjäger: Bassanio — da ist der leichtsinnige, lockere Lorenao, der den Frieden der Bürgerhäuser bedroht, da sind die platten Schwätzer und Schmeichler Solarino und Solanio. Sie bilden die rechte Folie für die Großmannsucht des Antonio, der nichts lieberes kennt, als zu prunken, den Protektor zu spielen und im Mittelpunkt dieser liederlichen Gesellschaft zu sein, über die er sich natürlich hoch erhaben dünkt. Dabei fühlt er sich als eine Säule der Gesellschaft und der Christenheit, fühlt sich erhaben über alle kleinlichen Anfechtungen, als unangreifbar und sicher in seiner gesellschaftlichen und sozialen Position. Er ist die Selbstgerechtigkeit selber. Was tut nur der Dichter, um diese Narrheit des Antonio ine rechte Licht zu setzen und ad absurdum zu führen? Er gebraucht dieselbe starke Arznei, die Heinrich von Kleist im „Prinzen von Homburg“ den Kurfürsten anwenden läßt, um den Prinzen zu kurieren — die Todesfurcht. Antonio muß durch seine eigene Schuld in die größte Gefahr für Leib und Leben kommen. Der flache Stolz des Antonio selbst muß ihn in die schwere Situation bringen, ihn demütigen. Und nun führt der Dichter den Geigenspieler ein, Shylock, den Juden. Dem großen, dem königlichen Kaufmann, dem allseitig verehrten, freigebigen und großmütigen Wohltäter jedermanns, stellt er das verachteteste Subjekt Venedigs, den berüchtigten und verschrienen Wucherer, den als hartherzig und habsüchtig bekannten Juden gegenüber. Mit unendlicher Verachtung sieht Antonio von seinem Piedestal auf ihn herab, er speit ihn an, er nennt ihn einen Hund, beschimpft ihn wegen der Zinsen, die er nimmt — und dann zeigt es sich, daß der Jude in Wahrheit der stärkere und stolzere, der große Kaufmann, aber der erbärmliche, kleine Mensch ißt. Bassanio geht den Antonio um ein größeres Darlehen an; daß er benötigt, um auf Brautschau zu gehen. Antonio, der nie nein sagen kann, aber im Augenblick keine flüssigen Mittel hat, wendet sich an Shylock, den Juden. Das ginge noch an; dann, als Shylock seine Verwunderung darüber ausspricht, wie er. Antonio, nach all der Verachtung, die er ihm bezeugt hatte, eich jetzt mit der Bitte um ein Darlehen an ihn wenden kann, antwortet Antonio, das sei Geschäftesache. Leihe Deinem Feinde! Nimm hohe Zinsen! Treibe sie mit aller Strenge bei! Shylock aber sagt darauf — und, wohlgemerkt, zunächst ohne jede Bedingung: „Ich will Euch Liebes tun, Freund mit Euch sein. Die Schmach vergessen, die Ihr mir angetan — Das Nötige schaffen und keinen Heller Zinsen für mein Geldverlangen! Der Antrag ißt doch liebreich?“ „Ja, daß ist er!“ ruft Antonio aus und will mit tausend Freuden darauf eingehen. Also, Shylock, der Jude, handelt nach dem Worte der Feindesliebe, und Antonio, der stolze Antonio, verschmäht es nicht, von dem verachteten, von dem mißhandelten Juden einen derartigen Liebesdienst anzunehmen! Er gestattet ihm, sich ihm, dem Feinde gegenüber, derartig großmütig zu zeigen. Welche Erniedrigung! Und das ändert sich, wohlverstanden, vom Standpunkt Antonios aus nicht im geringsten, alß nun Shylock die berühmte Klausel wegen des Pfundes Fleisch vorsohlägt, denn er, Antonio, hält ja dieee Klausel nur für eine Laune, nur für eine Schrulle des Juden, eine Laune vielleicht, die ihren Grund in der Absicht des Juden haben mag, durch diese Klause! Ihn, Antonio, zu demütigen. Aber was verschlägt daß! Geschehen kann nichts — bis zum Verfallstage sind die Schiffe längst herein — nie und nimmer kann jene Klausel in Kraft treten, Antonio reibt sich die Hände, daß er von dem Juden das Geld umsonst bekommt, und er ist bereit, alle Demütigungen auf sich zu nehmen, sich von dem Juden jede Wohltat gefallen zu lassen, wenn er nur sein Gesohäft dabei machen kann. Kann man den falschen Stolz, die Hohlheit der angemaßten Würde dieses königlichen Kaufmannes klarer zum Ausdruck bringen?! Aber — und damit kommen wir auf die alte Frage zurück — wa« kann einen Shylock veranlassen, auf solch eine minimale Chance hin das Geschäft zu wagen? Das Gefühl, den stolzen Christen so gedemütigt vor sich zu sehen, durch Wohltaten glühende Kohlen auf sein Haupt zu sammeln, reicht als Motivierung nicht aus. Ich behaupte, Shylock ist seiner Sache sicher, ist absolut dessen gewiß, daß Antonio gegen alle menschliche Berechnung die Schuld nicht zum Fälligkeitstag einlöaen können wird. Unmittelbar vor dem Abschluß des Geschäftes erzählt Shylock zur Rechtfertigung des Zinsenannehmene die Geschichte aus der Bibel, wie Jakob sich , von Laban die gesprenkelten Lämmer ausbedungen hatte und dann sämtliche Lämmer geßprenkelt zur Welt kamen. Antonio bemerkt dazu: „Das war ein Glücksfall, worauf Jakob diente In seiner Macht stand nicht, es zu bewirken, Des Himmels Hand regiert und lenkt e b s o!“ Des Himmels Hand! — Hier dämmert es dem Shylock: Jakob konnte sich dem „Zufall“ anvertrauen — der Himmel mußte ihm beißtehen — auch gegen alle Wahrscheinlichkeit. So kann auch er, da der verhaßte Feind sich ihm nähert, die Sache dem Himmel anheimstellen. Er ist des guten Ausganges ebenso sicher, wie es nur Portia und Portias Vater bei der Kästchenlotterie sind. Shylock ruft ein Gottesgericht an, das Recht sprechen soll zwischen ihm, dem Verfolgten, und Antonio, dem Verfolger. Alle Chancen sind auf der Gegenseite — nur ein Wunder kann für ihn, Shylock, wirken. Entscheidet aber das Gericht für ihn — durch ein Wunder wie das, welches Jakob geschah — so ist Antonio vom himmlischen Gericht verurteilt und hat seine Strafe zu tragen — und so wächst in diesem Augenblick Shylock zur Riesengröße — alle kleinen, habsüchtigen Regungen, alle Menschlichkeiten fallen von ihm ab — er will eine Entscheidung. des Höchsten über sein, über seines Stammes Recht — und wenn er dann später, da das Wunder geschehen, da in sichtbaren Zeichen der Himmel für ihn gesprochen und Antonio verdammt hat, den Spruch unerbittlich vollziehen will, eo fühlt er sich als Vollstrecker höheren Willens, als Vollzieher des Spruches des höchsten Gerichtes, als Rächer seines Gottes und seines Volkes. Und noch einmal muß f es tges teilt werden: Wenn der Dichter im Streit der Juden mit ihren Widersachern das Gottesgericht für den Juden entscheiden läßt, so ist nicht zweifelhaft, auf wessen Seite er das Recht sieht. Shylock hat seinen Prozeß gewonnen — vor dem höchsten Gericht, dem göttlichen Gericht nämlich. Aber das besagt durchaus nicht, daß er auch vor dem irdischen Gericht recht bekommt, jenem Gericht, das aus Menschen eben jener Welt zusammengesetzt ist, zu der er in unverbrüchlichem Gegensatz Bfceht, Shakespeare wäre nicht Shakespeare, wenn er nun nicht in der köstlichsten Tragikomödie aller Zeiten den Gegensatz zwischen göttlichem und irdischem Gericht gezeigt hätte. Ee genügt durchaus nicht, Recht zu haben, um auch an der Tafel der irdischen Justiz Recht zu erlangen. Und wer weiß das besser alß der Jude? Wann hat er je in dem großen, jahrtausendelangen Prozeß sein Recht erhalten, an dem er trotzdem nie gezweifelt hat? Und Shylock, der einen Augenblick an einen gerechten Richterspruch dieser Welt zu glauben wagte, wird grausam von seinem Irrtum geheilt. Das klare Recht des Shylock wird durch einen rabulistischen Kniff, einen bösen, juristischen „Dreh“, in Unrecht verwandelt. Urplötzlich wandelt sich die Tragödie in eine Groteske. Eben noch stand der Jude, der große Anwalt des Rechtes seiD«» vergewaltigten, entweihten und entwürdigten Volkes, der Vollstrecker göttlicher Rache an dem Vertreter der niederträchtigen, feigen Verfolgonschar, hochaufgerichtet da, das Richterschwert in der Hand — ihm gegenüber der alberne, früher so dummstolz sich gebärdende Repräsentant des gedankenlos dummer Völlerei und Liederlichkeit ergebenen, grausamen, vornehmen Plebs —, da verwandelt der kleinlich-pfiffige Advokatenkniff eines listigen Weibchens die Szenerie. Es triumphiert die Brutalität des Diesseitsmenschen und der stolze Ewigkeitsmensch, der Jude, bricht zusammen. Es gibt keine Gerechtigkeit auf dieser Erde — für den Juden schon gar nicht. Aber vor dem Forum der Ewigkeit behält er recht. So sagt’s der Dichter. Das Stück klingt aus in einem jubelnden Feste, das die Leute dieser Welt, der Welt des Scheins und des gegenwärtigen Tages, feiern. Des Juden wird nicht mehr gedacht. In Tanz und Trunk, in Küssen und Jubel dauert die ewige Orgie fort. — Wann wird der Regisseur kommen, der es wagt, uns diesen „Kaufmann von Venedig“ zu zeigen? Venedig müßte auferstehen in all seiner märchenhaften Pracht, erfüllt von dem Karnevalstreiben sorgloser, leichtfertiger Menschen. Zwischen ihnen stolziert der hohlköpfige, aufgeblasene, billige Phrasen um sich streuende Antonio, umgeben von dem liederlichen Pack der geputzten jeunesse doröe. Blumengeschmückte, bunte Gondeln ziehen durch die Kanäle und geben den Liebespärchen ein lauschiges Asyl — in der Loggia Antonios stehen köstliche Speisen, Früchte und Weine zur Verfügung seiner Freunde. Bunte Maskenzüge wirbeln vorüber, ein toller Strom der Lust geht durch die Stadt, und in den Wirbel wird alles hineingerissen, was nicht fest auf eigenem Boden wurzelt, so Jessica und Lanzelot, und selbst einer, der die Hohlheit durchschaut, wie der gescheite, zynische Graziano, kann sich «■■■BBaanaaaBHoanBnBini Jüdische National- und Universitäts- Bibliothek Soeben erschien das erste Heft des XIII. Jahrgangs der von der Jüdischen National- und Universitäts-Bibiliothek in Jerusalem herausgegebenen bibliographischen Vierteljahrschrift „Kirjath Sephor“. Außer der Bibliographie von Paläßtinadrucken, sowie Judaica und Ilebraica aus allen Ländern, bringt das Heft eine Anzahl von Besprechungen wichtiger Werke aus der Feder von: S. H. Kuk, B. Schecktelmann, I. Olsvanger, F. Noack, A. Reifenberg, S. Ussischkin, II. Bergmann, H. Roßenberg, R. Straus, A. Sandler, S. D. F. Goitein, M. Narkis. Ferner enthält das Heft folgende Aufsätze: S. Liebermann: Über zwei Manuskripte; A. M. Habermann: Frauen als Kopistinnen; A. Yaari: Bibliographische Notizen 15: Nachkommen der Soncinos; J. da Silva Rosa: Zufügungen zu Yaaris Katalog der spanisch-jüdischen Bücher. Zionistischer Veranstaltungskalender Freitag, 24. April 1936. 2. Bez.: „Brith Zion“, Novaragasse 29, HO Uhr abends: Onegg Sabbath. 10. Bez.: Sektion X, Pornerstorfergasse 25, HO Uhr abends: Onegg Sabbath. 16. Bez.: Sektion XVl/XVII, Fraueugasse 9: Onegg Sabbath der Jugendgruppe, HO Uhr abends. Gäste willkommen! Samstag, 25. April 1936. 4. Bez.: Sektion, WIZO und Jugendgruppe IV/V, Hauslabgasse 2, 8 Uhr abends: Bridgeabend. 0. Bez.: Sektion VlllflX, Währingerstraße Nr. 6—8 (Eingang Hörigasse 2), H9 Uhr abends; Heben Der Mensch erwacht. Tag ist’s um ihn und grau, Des Leidens Weg er schreitet, des Todes Nähe ständig ihn umgibt. Ist doch die Lebensukr nur kurz und Besser seiner Seele Freude Als körperhafte Qier. Ach! bloß Der Traum ist gut, doch Tag bedeutet Kampf. Der Tod erst ist Geburt zu bess’ren Tagen. Oskar Rosenzweig. dem Strom nicht entziehen. Durch dieses Gewühl sorgloser Müßiggänger, die nur das Heute kennen, schreitet der finstere Mann der Ewigkeit, der Jude. Er hat mit dieser Welt nichts zu schaffen und er blickt auf sie mit Verachtung. Gassenjungen bewerfen ihn mit Schmutz, jeder blöde, geputzte Laffe beschimpft ihn; aber er ißt ein stolzer Mensch, ein großer Einsamer. Durch tausendfaches Unrecht verbittert, zwingt er das Wunder vom Himme! herab, das ihm die ersehnte Rache bringen soll, und muß erfahren, wie listiges Gaukelspiel ihn um Rache und Recht bringt, und er aufs neue, schlimmer als je, erniedrigt wird. Das unsinnige Faßtnachtstreiben geht weiter. Antonios Hochmut hat ihn zur tieffiten Erniedrigung gebracht, aber das Gewitter, das über ihn schwebte, zog vorüber — es blieb beim Wetterleuchten, und bald wird jede Erinnerung an die dräuende Gestalt verschwunden eein, die sich vor ihm erhoben hat. Und wenn Graziano die Hohlheit dieses Treibens erkennt, und wenn William Shakespeare den Kesselflickern und Kaufleuten, den Schlaus und Antonios seines Publikums, die Wahrheit ins Gesicht sagt — der Tanz geht weiter, lind weder der eine noch der andere sind töricht oder mutig genug, eich dem Reigen zu entziehen. Einsam und außerhalb des Reigens bleibt nur der Jude. Ihm bleibt nichts, als das Bewußtsein seines Rechtes — sein Reich ist nicht von dieser Welt. Restaurant Rillet wd Bestrenommierte Küche -wd Reichhaltige Menüs ä S 1'90 u. 2“60 ll.,Hammerpurgstal!gasse3 (nächst Sa'ztorbrücke) Dr. Marek S c h e r l a k: „Neues aus eigenen Werke n.“ 20. Bez.: Sektion XX, Jägerslraße 30, H9 Uhr abends: Lehrer Herzberg und Oberlehrer. J c Hin eh: „Die Jüdische V olksschul e.“ Montag, 27. April 1936. 1. Bez.: Verband Jüdischer Ingenieure und Techniker für den Aufbau Palästinas, Kohlmessergasse 4, HO Uhr abends: Voreinsabend, 2. Bez.: Klub Erez Israel, Praterstraße 13, HO Uhr abends: Vortragsabend. 4. Bez.: Sektion, WIZO und Jugendgruppe IV/V, Hauslabgasse 2, 7 Uhr abends: Ausschuß- »itaung der WIZO und Zusammenkunft der Mitglieder. %0 Uhr abends: Ausschußsitzung der Sektion und Zusammenkunft der Mitglieder. 12. Bez.: Sektion und WIZO XH, Oafö Mariensäle, Sechshauserstraße 52, HO Uhr abends: Vortrag über: „Zur Frage des Gesetzgebenden Rates in Palästina (Legislative Council).“ Dienstag, 28. April 1936. 3. Bez.: Sektion III, Wiener Iiingcafe, Stubenring 18, HO Uhr abends: Dr. Paul Berger, Vizepräsident des Zionistischen Landesverbandes für Österreich: „Aktuelle Zionistische Problem e.“ 4. Bez.: Jugendgruppo der Sektion IV/V, Hauslabgasse 2,. 8 Uhr abends: Vereinsabend. 13. Bez.: Sektion Breitensee, Schanzstraße 32, HO Uhr abonds: Vereinsabend. 21. Bez.: Sektion Zwischenbrücken, Engerthstraße 81, HO Uhr abends: Vereinsabend. Mittwoch, 29. April 1936. 2. Bez.: Zionistische Jugendgruppe Prater, Stuwerstraße 1, HO Uhr abends: Heimabend mit Referat. 4. Bez.: Sektion, WIZO und Jugendgruppo IVIV, Hauslabgasse 2 (Großer Saal des B.I.F.), HO JJkr abends: Gesprochene Zeitung. Es sprechen: Frau Sophie Löwenherz, Präsidentin FUSSBALLMATCH HAKOAH GEGEN MAKKABI, BRATISLAVA C* *a._ - J 1 W iÖO* * T TI!il i . n «i i« . < ft . i .» . _ . - _ . _ W Freitag, den 1. Mai 1936, 2 Uhr nachmittags, findet ein Fußballmatch Hakoah gegen Makkabi, Bratislava auf dem Hakoah*Platz, Krieau, statt. Vorher Vorspiel, Leichtathletik. Dieses Match wird von dem Fußballklub Hakoah gemeinsam mit der Zionistischen Bezirks- Sektion Prater veranstaltet Karten sind im Heim der Zionistischen Bezirkssektion, Stuwerstr 1 (Tel. R 40-1-86L), im Klubheira der „Hakoah , I., Uraniastr. 2 (Tel. B 51-0-90), Optiker oeidner, I., Kai 33 (Tel. U 28-9-66), C?Biei2“Ä,un* firmier, Schottenring 33 (Tel. A12-7-78). sowie Parfümerie M. Federbusch, XIX., Döblinger Hauptstr. 34 (Tel. A 15-9-31), und XIX., Silberg. 7 (Tel. B10-2-60), erhältlich jf L KM

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