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Die Stimme · 1936-04-06 · Heft 538 (6.4.1936) · page 11

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Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 538 (6.4.1936)
Date
1936-04-06
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Kr. 598 —6. April 1995 DIB STIMM! Seite 11 Jüdische Künstlerspiele I!., Praterstraße 34, Tel. R 45-4-94. Scha, scha, dar Robbe fuhrt Premiere In der Praterstraße. Großes Rätselpreisaussdtreiben ly,,,':'".................... Mehr Verwicklungen und schönere Lösungen, als sie dos neue Stück der „Künstlerspiele“ bietet, kann man von einer Operette wirklich nicht mehr verlangen. Aus dem Sohn des "Rabbi im Städtl, der mit der Barmizwah gleichzeitig die Ernennung zum "Nachfolger des verstorbenen Vaters bekommt, aber kein Rabbi werden will, ist im letzten Akt dar berühmteste Advokat von New York geioorden: was will man noch mehrt Das ganze Städtl findet sich im letzten Akt drüben in Amerika, und es gibt ein dreifaches Happyend mit Strauß-Walzer. Die Aufführung Ist bravourös. Der Sohn des Rebben ist Sevilla Pastor. Entzückend sieht sie im letzten Akt im Frack aus. Jeder GesandtschaftsattachA kann sie um ihre Eleganz beneiden. Es spielt das ganze Ensemble mit, einer ist besser als der andere. Darum sei diesmal keiner besonders genannt... —et— * / Die nächsten Aufführungen von „Schia, scha, der Rebbe fahrt“ finden Mittwoch, den 8. und Samstag, den 11., Sonntag, den 12. und Montag, den 13. April, abends, XA9 Uhr, statt. Direktor M. Siegler der Leiter der ausgezeichneten Künstlertruppe Siegler-Pastor, ist einer der Begründer des jüdischen Theaters in Wien. Schon vor mehr als 40 Jahren war er ein Bahnbrecher für das jiddische Wort und die jiddische Literatur, und die ältere Generation wird sich noch erinnern können, wie unter Sieglers Direktion jüdisches Theater vom primitivsten Anfängen tan Hotel Arco und Stefanie bis zu den glanzvollen Vorstellungen im Bürger- und Carltheater gespielt wurde. Siegler ist ein vortrefflicher Darsteller besonders gewichtigerer Typen aus dem Osten, und war stets bemüht, volkstümliche Stücke zut Aufführung zu bringen. Die Sondervorstellung der Jüdischen Künstlerspiele am 9. April wird willkommene Gelegenheit bieten, Herrn Siegler zu ehren, um so mehr, als er gemeinsam mit Sevilla Pastor in einer seiner besten Rollen, ln „Sed er nacht“, auftritt, Vortrag Alfred Werner In der Wizo „Theodor Leasing — ein Rufer in der Wüste“, betitelte sich ein Vortrag, den der junge Dichter Du Alfred Werner in der WIZO hielt. Dr. Werner, der Lyriker, gebietet auch über eine bemerkenswerte Kunst des Dozierens. Der Vortragende skizzierte das schicksalsvolle Leben Theodor Leasings, dieses Kämpfers für Gerechtigkeit und Freiheit, das er mit dem Lebenslauf des wesensverwandten Philosophen Nietzsohe ln Parallele setzte. Den Durchbruch Theodor Leasings, der einer völlig assimilierten, zum Teil sogar christianisierten Familie entstammte, zum Zionismus, seinen Kampf mit der feindlichen Umwelt, die ihm und seiner adeligon, zum Judentum übergetretenen Gattin den Lebensbedarf versagte, seine Bemühungen, eine Professur zu erlangen, die damit endeten, daß man ihn als unbesoldeten Privatdozenten nach Hannover verbntinte, sein geistiges und schließlich auch physisches Exil, seine Ermordung zn Marienbad 1933 — dieses auf- und abwogende Leben schilderte Dr. Werner in farbigen Meisterstrichen. An die Biographie schloß sieb eine Würdigung des Lebenswerkes. Lessing hat Bedeutendes geleistet als Dichter, Arzt, Philosoph, Volksbildner, sozialer Schriftsteller, Redner. Für uns Juden ist speziell seine tiefschürfende psychologische Studie über den „jüdischen Selbsthaß“, welche einen genialen Fedorfeldzug gegen die Assimilation darstellt, von größter Wichtigkeit. Ottilie Gröbl. „Jüdische Jugend" Die PessachnummeT der ausgezeichneten Zeitschrift „Jüdisohe Jugend“ umfaßt 32 Seiten. Ans ihrem reichen Inhalt sind horvorzuhebon: Ein Leitartikel „Pessach“ von Dr. Emil Lehmann; ein Zitat „Die Sederfeier“ aus Heinrich Heines Romanfragment „Der Rabbi von Bacharaoh“; ein Artikel über die jüdischen Nobelpreisträger; die Fortsetzung der Novelle „Der Rabbi von Rothenburg“ von Oberrabbiner Dr. David Feucbtwang; ein instruktiver Beitrag zur Frage der Berufswahl von dem jüdischen Psychologen und Berufsberater Dr. Ernst Dichter. Das jüdische Kind findet in dem Heft wieder alles, was anregt, unterhält und belehrt. Die Zeitschrift dürfte ln keinem jüdischen Hause, wo Kinder sind, fehlen. Neschef Bialik — Blalik-Abend. Der hebräische Liederinterpret, Konzert- und Radiosänger J. Seg'al-RoBenbach, Bingt am 11. d. im Rahmen eines vom Volksbilaungsheim „Bialik“ (VII., Kaiserstraße 80), veranstalteten B'alik-Abends eine große Auswahl von B i a 1 i k - Li ed e r n (Musik: Alman, Miln er, Engel u. a). Am Klavier: Lili IUoglor. der „Stimme7' An dem, Rätselwettbewerb, der mit der heutigen Hummer begonnen hat, können nicht nur unsere alten Abonnenten teilnehmen, sondern es kann ihm jeder beitreten, der im Laufe des Monats April ein Abonnement für wenigsten ein halbes Jahr löst. Wer erst nach Beginn des Wettbewerbs abonniert, dem werden die fehlenden Nummern nadigeliefert. Der erste Preis ist, wie wir schon mitgeteilt haben, eine Fahrt Triest—Haifa—Triest. Heute teilen wir weitere Preise mit: Eine Donaufahrt Wien—Engelhardszell und zurück, ein Radioapparat und 25 Bücher. Wir bitten, die gelösten Rätsel aufzubewahren und nach Abschluß des Wettbewerbs gesammelt einzuschicken. Die Auslosung der Gewinner erfolgt durch einen öffentlichen Notar. 1. Preis Eine Rehe Triest - Haifa - Triest 2. Preis Donaureise Wien - Engelhardszell - Wien ..Ausschneiden.—-----—. 1. Kreuzworträtsel 1 2 8 um ■ 4 5 6 0 7 8 9 10 ■ 11 12 13 1 14 ■ 15 H 16 17 H 18 19 ■ 20 21 ■ 22 23 24 25 ■ ■ 26 27 28 flil 80 H Ha 31 82 ■ 33 H 34 Waagrecht: 1. König in Israel. 4. Das heutige Merkwort. 7. Deutsch-jüdischer «Schriftsteller. 10. Kleine« Längenmaß (Abk.). 11. Gatitn König Davids. 14. Franz. Artikel. 15. Griech. Gott. 16. Biblisches Buch. 18. Abk. für Eisenbahnstation. 20. Ber. franz. Schriftsteller t (Leugner der Gottheit Christi). 22. Seevogel. 24. Priester (hebrA 26. Stadt in Benjamin. 28. Hochherzig. 29. Türk. Befehlshaber. 81. Destillationsprodukt. 32. Ital. Musiknote. 83. Stadt in Palästina. 34. Ägypt. Gottheit. Senkrecht.: 1. Altjüdisohe Münze. 2. Vorwort mit Artikel 3. Röm. Hausgott. 4. Bekannter zionistischer Rabbiner in U. S. A. 5. Chem. Zeichen für Silber. 6. Erzmutter. 7. Betagt. 8. Röm. Zahl für „150“. 9. Synagogale Totenfeier 12. Europ. Hauptstadt. 13. Gering an Jahren (i j). 15. Flaschenbaum. 17. Besitztum. 19. Waschmittel. 21. Ber. japan. Feldherr f. 23 Ungefüllt. 25. Hohepriester (j i). 27. Ber. japan. Staatsmann f. 29. Flächenmaß, 30. Abk. für anni currentis. M. Kr. Die Serie umfaßt 19 Räteei. In jedem Rätsel ist ein Merkwort enthalten. Liest man die Merkwörter in der. Reihenfolge des Erscheinens, so ergibt eich eine markante Stelle aus einem berühmten zionistischen Werk. Die Diagramme sind auszufüllen, auszußchneiden, aufzubewähren und am Schlüsse der Serie gesammelt an die Redaktion der „Stimme“ zu senden. Die Zuteilung der auegesetzten Preise erfolgt durch das Los unter Ausschluß jedes Rechtsweges. Näheres wird rechtzeitig mitgeteilt. Aktion: „Rettet die Jugend!" Dr. Isidor K1 a b e r antwortet auf die Aufforderung Dr. G r ü n b a u m s mit S 5.— und lädt zu Spenden ein: 1. Dr. Johann Messing. 2. Dr. Heinrich Schiffmann. 3. Dr. Moritz Schiller. 4. Dr. Kaspar Blond. 5. Dr. Friedrich Kornfeld. 6. Dr. David R o t h b 1 u m. 7. Prof. Moses Rath. 8. Josef Bielitz. 9. Georg Freilich. 10. Frau L u p u. Rudolf 0 r n s t e i n (Salzburg) antwortet auf die Aufforderung Dr. Grünbaums mit S 5.— und lädt zu Spenden ein: 1. Doktor Paul Schwarz. 2. Max Sonn. 3. Doktor Grün. 4. Walter Schwarz. 5. Ludwig Fischer. 6. Josef Fleischer. 7. Josef Schönhorn. 8. Heinrich A n i n g e r. 9. Fritz Kral. Herr Rabbiner Dr. M. Mehrer antwortet auf die Aufforderung Karl R e p h a n s mit S 3.— und lädt zu Spenden ein: 1. Dr. Leon Preis. 2. Fritz Müller. 3. Dr. Friedmann, IV. 4. Dr. Manfred Braun. 5. Dr. M. G r o ß k o p f. 6. Dr. R. Gottesfeld. 7. Rabbiner Dr. A. Weiner. 8. Rabbiner Dr. Z. Taubes. 9. Dr. Elkan David. 10. Frau Direktor Lazarus. 11. Wilhelm F e 1 d s o h u h. Spenden für die Aktion „Rettet die Jugend" Sektion VIII/IX 80.—; Sektion X S 6.—; David Kleiner 5.—; Dr. W. Frey 10.—; Josef Fruchter 2,—; Oberingenieur Otto Krasny 5—. S. Friedländer (Klagenfurt) S 3.—; Professor Dr. K. Kupfer (Wien) S 3.—; Lustig Nandor (Klagenfurt) S 2.—; Lederer Gustav (Wien) S 5.—; Fa, Robinsohn, Rubin & CaJwill (Wien) S 10.—; Dr. S. Singer (Weiten) S 5.—; Siegfried Stiaßny (Wien) S 5.—; Doktor Moritz Tischler (Wien) S 5.—; Dr. Georg Weiner (Wien) S 3.—. Herr Dr. Hugo Groß antwortet auf die Aufforderung Dr. Bergers mit S 5.— und fordert zu Spenden auf: Richard Pappenhedm, Leo Friedländer, Dr. Richard Pokorny, Dr. Karl Ettinger, Professor Dr. Erwin Panetb, Dr. Lotte Friedman, David Kleiner, Mariens Grauer, Dir. Artu-r Sternfeld, Prok. Adolf Süß, Fritz Mayer. Herr Börsenrat L H. Walltuch antwortet auf die Aufforderung Dr. Grünbaums mit S 5.— und lädt zu Spenden ein: Dr. Max Bernhardt, Dr. Josef Berger, Doktor Eduard Birnstein, Architekt Siegfried Bojko, Dr. Karl Ettinger, Dr. Oskar Kemeny, Berthold Klein, Max Rudolf Meiseis, Dr. Kurt Offenberger, Eduard Weißmann, Dr. Maurizius Selzer, Moses Zwecken Herr Dr. Georg Weiner antwortet auf die Aufforderung Karl Rephans mit S 8.— und fordert zu Spenden auf: Dr. Walter Werner, Dir. Philipp Kantor, Josef Schein, Dr. Emil Winter, Dr. Felix Omstein, Dr. Artur Pollaozek, Dr. Friedrich Steiner, Ing. Leo Steiner, Dr. Nathan Korn. Firma O. Fischbach, Villach, antwortet auf die Aufforderung Tsidor Weinrebs mit S 5.— und lädt zu Spenden ein: Firma D. Langfelder, Brd. Donner, Artur Manos, H. Friedmann, Firma „Trifa“. „Nicht nur die Juden geht es an" Im Verlag der Victoria-Druckerei (IV., Schäffergasse 13 a, Tel. B 28-4-95), erscheint Dienstag das Buch Bruno Heilige mit einer Sammlung von zwanzig Artikeln zum Judenproblem. Das Buch ist 64 Seiten stark und kostet (kartoniert) S 2.~. Es wird in allen Buchhandlungen aufliegen. Oberkantor Bohomilny ln Linz. Anläßlich eine« kurzen Aufenthalten in Linz fungiorte Herr Oberkantor D. Bohomilny vom Döblinger Tempel in Wien im hiesigen Gotteshaus in vollkommen uneigennütziger Weise beim Freitagabend- und Mussaph-Gottosdienst als Chasan und errang sowohl in liturgischer als künstlerischer Weise allgemeinen Beifall. Zionistischer Mittwoch, 8. April 1936. 2. Bez.: WIZO Prater, Stuwerstraße 1, 8 Uhr abends: Zionistisches Seminar unter Leitung Frau Dora H a I p e r n. 4. Bez.: Sektion und WIZO IV/V, Hauelabgasse 2, 8 Uhr abends: Zusammenkunft der Mitglieder der Sektion, der WIZO und der Jugendgruppe zwecks Besprechung der Keren- Kajemeth-Aktion. Erscheinen ist Pflicht. 6. Bez.: Klub Junger Zionisten, Loquaiplatz Nr. 11, %9 Uhr abends: Dr. Ernst Dichter: „Jüdische Berufsbora tun g.“ 9. Bez.: Jugendgruppe der Sektion Vin/IX, Währingerstraße 6—8 (Ein^an^ Hörigasse 2), 8 Uhr abende: Vereius- und Vortragsabend. 9. Bez.: Sektion VIII/IX, Währingerstraße Nr. 6—8 (Eingang Hörig. 2), \49 Uhr abends: Chug Ivri, Prof, Kestenbaum: Sifruth Chadascha, J. L. Gordon“. 10. Bez.: Sektion X, Pernerstorfergasse 25. %9 Uhr abends: Dr. Chaim Tartakower: „Die Bedeutung des Keren Kajemeth Lejisrael für das jüdische V o I k.“ 15. Bez.: Sektion XIVIXV, Herklotzgasse 21, }49 Uhr abends: Lichtbildervortrag, Dr. Mast Seid mann: „Ost jüdische Volkskunst und ihre Beziehung zur Herkunft der Ost ju de n.“ 20. Bez.: Sektion Zwischenbrücken, Engerthstraße 81, ^9 Uhr abends: Vereinsabend, Donnerstag, 9. April 1936. 17. Bez.: Sektion und WIZO XVIIXVU, 17. Bez., Frauengasse 9, y29 Uhr abends: Frau Dr. Sophie Löwenherz, Präsidentin der WIZO Österreich: „Aufgaben und Leistungen der jüdischen Fra u.“ Dr. Paul Berger, Vizepräsident des Zionistischen Landesverbandes: „Aktuelle zionistische Problem e.“ Mitteilungen der Isr. Kultusgemeinde Predigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Am diesjährigen Passahfeste werden in pachbenannten Gemeinde- 'Und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: Sonntag, den 12. April 1936 (Vorabend des 7. Festtages, Beginn 6.30 Uhr abends): IX., Müllnerga&se 21: Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz. — Montag, den 13. April 1936 (7. Festtag, Beginn 8.30 Uhr vormittags): II., Tempelgasse 5: Oberrabbiner Dr. I. Taglicht; XVI.. Hubergaese 8: Rabbiner Dr. J. M. Bach; XVni., Schopenhauerstraße 39: Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; XX., Kluckygasse 11: Rabbiner Dr. B. Murmelstein. — Dienstag, den 14. April 1936 (8. Festtag, Beginn 8.30 Uhr vormittags): I.. Seitenstettengasse 4: Oberrabbiner Dr. D. Feuchtwang; n„ Pazmanitengasse 6: Rabbi ne’ Dr. Z. Taubes; 1IL, Untere Viaduktgasse 13: Rabbiner Dr. K. Kupfer; V., Siebenbrunnengasse la: Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; VI., Schmalzhofgasse 3: Rabbiner Dr. J. Drobinsky; VIII., Neudeggergasse 12: Rabbiner Dr. M. Bauer; X, Humboldtgasse 27: Rabbiner Dr. A. Weiner; XIII., Eitelbergergasse 22: Rabbiner Dr. M. Lewin; XV., Turaergasse 22: Doz. Dr. H J. Zimmels; XIX.. Dollinergasse 3: Rabbiner Dr. A. Frankfurter; XXI., Holzmeistergasse 12: Rabbiner Dr. M. Rosenmann. Israelitische Jugendgottesdienste. Jugendgottesdienst für Volks-, Haupt- und Mittelschüler (Schülerinnen). Samstag, den 11. April, um 3 Uhr nachmittags in allen Gemeinde- und Bezirbs- Bynagogen. Besondere Jugendgottesdtenste für Mittelschüler- und Schülerinnen für Unterklassen im II., IX. und XX. B e z i rk e. Samstag, den 11. April, um Ab Uhr nachmittags, im Leopoldstädter Tempel, II., Tempelgasse 5, und in den Bezirkssynagogen, IX., Miilluergasse 21, und XX., Kluckygasse 11. Maskir-Andachten am Pessachfeste. Zur Vermeidung des großen Andranges in den Gemeindetempeln zur „Haskarah“ veranstaltet der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien am diesjährigen Pessachfeste am Dienstag, den 14. April, um 6 Uhr früh, im Stadttempel, I., Soitenstettengasse 4, und im Loopoldstädter Tempel, II., Tempelgasse 5, sowie um 9 Uhr vomittags im Festsaal. des Hotel „Post“, I., Fleischmarkt 24 (Eingang Drachongasse), anläßlich der Maskir- Andachten feierliche Gottesdienste. Eintritt frei — ohne Karten. Es wird aufmerksam gemacht, daß am Samstag, don 11. April, beim Kleinhandel mit . Lebensmitteln die Geschäftsräume bis %9 Uhr abends offen gehalten werden dürfen.

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