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Die Stimme · 1936-04-03 · Heft 537 (3.4.1936) · page 8

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Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 537 (3.4.1936)
Date
1936-04-03
Page
– (sequence 8)
Language
German
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n\f s 0» STIMM! Nr. m — 8. Aprfl 1000 Zionistische Bezirkssektion und Frauengruppe WIZO MarlahllF-Neubau Fßicrllchs Seder-Abentle am 6. und 7. April Im Helm, VI., Loqualplatz ll Lcltungt Rabbiner Dr. i. SCHNEIDMANN Anmeldungen Im Helm oder telephonisch B 25-1-84 Z erbeten Konzerte (Gesellschaft für jüdische Musik. Geiger.) Den 2. Kammermusikabend der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Musik bestritt das bekannte und beliebte Galimir-Quartett. Ein Quartett von Gnessin — Variationen über ein Volkslied — und ein Satz aus dem Quartett „Hebraica“ von Almann, bildeten die Hauptnummern des außerordentlich interessanten Abends. Die vier Geschwister Galimir bilden ein Ensemble, das durch die unfehlbare Präzision sowohl im technischen als auch im dynamischen, durch die absolute Aneinandergleiehung in der Phrasierung, in der Bogenführung und in der Gestaltung des Werkes sich mit den besten Quartettvereinigungen der Welt messen kann. Felix Galimir, der Führer des Ensembles, ließ sich auch als Sologeiger in dem überaus schwierigen Konzert von Josef Achron hören. Ein ungemein interessantes Werk, das durchwegs im Troppstil gehalten ist. Man sollte einmal das Experiment machen, den letzten Satz, der organisch mit dem ersten nicht verbunden ist, allein spielen zu lassen. Vor einigen Jahren tat man es — mit großem Erfolg — in Krakau beim ersten Orchesterkonzert der neuen jüdischen Musik. Galimir als Geiger ist ein großer Könner. Durch und durch musikalisch, bis in den Fingerspitzen. Ein großes Können verrät auch Heinrich Haftel — einer der sehr wenigen Schüler Hubermans. Von dem Meister hat er die musterhafte Bogenführung, reine Intonation und in allen Details ausgefeilte Technik erlernt, die er in den Dienst des Werkes stellt. Das Tschaikowsky-Konzert glitzerte in allen Feinheiten der Technik; im „Nigun“ von Bloch schwang hingebungsvoll die jüdische Saite mit. Zum Schluß das Konzert der größten derzeitigen Geigerin Erika Morini. Es war schlechthin ein Erlebnis. Wenn eine Steigerung in ihrem Spiel möglich ist, so war es diesmal. Das Mozart-Konzert klang wie ein ' Elfengesang, Bachs Chaconne wiederum wie ein gigantischer, aus Granit geschaffenener Bau, und die kleinen spanischen und französischen Kompositionen flatterten mit einer überirdischen Leichtigkeit. Es ist unmöglich, alle Vorzüge ihres genialen Spiels ajufzuzählen; um nur einige herauszugreifen: vor allem ihr ergreifender, zu Tränen rührender, großer Ton, warm pulsierende Vibration, höchste Noblesse der Phrasierung und ein undefinierbarer Scharm in der ganzen Gestaltung des Werkes; ganz abgesehen von den diversen Spikkatis, Stakkatis, Flagioletten usw., die alle als Selbstverständlichkeit klingen. Kurz gesagt — ein Kasais der Geige plus feurigem Temperament. Jul. Wolfsohn. Restaurant Billet Bestrenommierte Küche Reichhaltige Menüs a S V90 u. 2a60 II,, Hammerpurgstallgasse 3 (nächst Salztorbrücke) Jugendorchester. Der Allgemein-zionistische Jugend verband „Brith Zion“ hat ein unter fachmännischer Leitung stehendes Jugendorchester gegründet und ladet alle Jugendlichen, die ein OrchesterinstTument spielen, ein, im Zionistischen Landesverband, I., Marc- Aurel-Straße 5, ihren Namen, Adresse, Instrument, und eine kurze Geschichte dee Studienganges anzugeben. Auszahlung der Arbeitslosenunterstützung. In Anbetracht der bevorstehenden Pessachfeiertage werden jene strenggläubigen jüdischen Arbeitslosen, deren Kontroll- oder Auszahlungstag auf einen der Pessachfeiertage fällt, ciugeladen, in unserem Sekretariat um Ausstellung einer Bescheinigung anzusuchen, auf Grund welcher die Arbeitslosenämter den Kontroll-, beziehungsweise Auszahlungstag auf einen anderen Wochentag verlegen. Hug Akademi Ivrl, Wien, IX., Alserstraße 26. Freitag, den 3. April, spricht Koll. Baruoh Schwarz im Chajes-Saal des Zentralheimes, IX., Alserstraße 26, über J. L. Gordon. Beginn 8 Uhr abends. Gäste willkommen. HUtadruth Ivrlth, II., Kleine Mohrengasse 3. Sämstag, den 4. April, 8.15 Uhr, Vortrag det> Dr. Cb. Tartakower im Helm TI., Kleine Mohrengasse 3, Uber das Thema „Hoziomäth WÄiu Mendelfl“, Das große Pessach-Programm der „Jüdischen Kunstlerspiele“ „Scho, scha, der Rebbe fuhrt“ — aber auf Rollschuhen. Denn es handelt sich um den erst dreizehnjährigen Sohn des verstorbenen Rabbiners eines polnischen Städtchens, den der Gabbe, um die Macht in der Rehilla an sich zu reißen, zum Rebben machen will. Die sich daraus ergebenden komischen Situationen sind in der Pessach-Novität der Jüdischen Küne tierspiele („Scha, scha, der Rebbe fuhrt“) voll ausgenützt, um so mehr, als dieser junge Rebbe von Sevilla Pastor dargestelit wird. Die lustige Komödie, die Freitag, den 3. April, zum erstenmal aufgeführt wird und von da ab ständig auf dem Spielplan bleibt, ist mit original jüdischen Volksweisen reich a/usgeetattet, auch die Tänze tragen rein chassidisohen Charakter. Sonntag, dien 5. April, nachmittags, wird bei ermäßigten Preisen der letzte große Schlager „Ein Garten Eden für zwei“ mit Sevilla Pastor in der männlichen Hauptrolle aufgeführt. * Sondervorstellung in den „Jüdischen Künstlerspielen“. Donnerstag, den 9. April, findet zu Ehren des Dir. Siegler die einmalige Aufführung des berühmtem Volksstückes von Lateiner „Sedernacht“ mit Sevilla Pastor und dem kompletten Ensemble statt. Für diese Vorstellung zeigt sich besonderes Interesse, weshalb es sich empfiehlt, Karten im Vorverkauf rechtzeitig zu sichern. Dr. Julius Schwarz gestorben Am 29. März 1. J. ist Dr. Julius Schwarz a,us Mödling in Graz, wohin er sich zur Feier des 80. Geburtstages seines Vaters begeben hatte, im 50. Lebensjahre einer tückischen Krankheit erlegen. Der Verstorbene war Vizeobmann der Zionistischen Ortsgruppe Mödling, der er seit ihrer Gründung als eifriges Mitglied angehört hatte und Alter Herr der zionistischen Verbindung Charitas in Graz. Er hatte sich als junger Arzt in Mödling niedergelassen und es in mehr als 20jähriger rastloser Arbeit durch seine Tüchtigkeit und seinen untadeligen Charakter zu hohem Ansehen gebracht. Er war ein opferfreudiger, begeisterter Zionist und hat auch seine Kinder in der Treue zum Judentum und zu unserer Bewegung erzogen. Zu dem Leichenbegängnisse in Graz hatten sich viele Trauergäste aus Mödling, darunter auch ein Vertreter der Stadtgemeinde Mödling, eingefunden, der dem Verstorbenen herzliche Worte des Gedenkens widmete. Der Witwe und den jungen Waisen wendet sich allgemein innige Teilnahme zu. Begräbnis. Mittwoch, den 1. d. M., fand das Leichenbegängnis des Gg. Herrn Rudolf Kobn statt. Der Verstorbene war ein aufrechter, selbstbewußter Jude, der den Annen und Bedürftigen stets hilfreich zur Seite gestanden ist. In ihm verliert die Zionistische Bezirkssektion XVT/XVTI einen langjährigen, treuen Mitkämpfer. „Jom-Halvrim“-„H©bräertag“. Samstag, den 11. April, Y>9 Uhr, findet ion Heime der Histadruth, II., Kleine Mohrengasse 3, der diesjährige „Jom-Haivrim“ („Hebräertag“) mit folgender Tagesordnung statt: 1. Eröffnung. 2. Begrüßungen. 3. Die hebräische Bewegung: Dr. D. Rotblum. 4. Das hebräische Buch im Jahre 5695/96: Dr. Ch. Tartakower. 5. Hebräische Arbeit in Österreich: M. Ungerfeld. 6. Jüdische Erziehungsprobleme in Wien: Morch Padgog. 7. Debatte und Beschlüsse. Alle Hebräischspreohenden in Wien sind zu dieser Tagung eingeladen. Schriftliche Einladungen wurden nicht ausgesendet. Jüdisches Volksbildungsheim „Biallk“. Sonntag, den 11. April, 8.15 abends: Bialdk-Äbend. Es wirken u. a. mit: J. Segal- Roeembach (Bialik-Lieder, neue paläst. Lieder und Herras, Ostjüdische Volkslieder), Klaviervorträge und Rezitation. „Purim in Tel-Aviv" Die WIZO HI veranstaltete vor kurzem in den Jüdischen Künstlerspielen eine Kinder- Purimfeier, bei welcher das reizende zweiaktige Spiel „Purim in Tel-Aviv“ von Else Nebenzahl aufgeführt wurde. Kinder waren die „Schauspieler“ — eie machten übrigens ihre Sache ganz vortrefflich —, Kinder die Mehrzahl der unerhört interessierten und beifallsfreudigen Zuschauer. Ein erfreulicher Anblick, diese frischen Kinder in farbenprächtigen Kostümen, die Hauptgestalten der Bibel von Kain und Abel bis zu den Helden der Megilla und Juda Makkabi aufmarschieren, spielen, tanzen zu sehen, die strammen jungen Turner und Turnerinnen, die unwillkürlich an die Verse Herzls gemahnten: „Wann erscheint mir als gelungen Mein Bemüh’n auf dieser Erden? Wenn aus armen Judenjungen Stolze junge Juden werden.“ Eg wäre wegen der starken, aber unaufdringlichen propagandistischen Wirkung dieses Spieles wünschenswert, daß auch andere Be- Kunst- und Literaturpreise der Stadt Tel-Aviv . Die Stadtverwaltung von Tel-Aviv hat die Verteilung von Preisen für Verdienste auf dem Gebiet von Kunst und Literatur vorgenommen. Die Schauspielerin der Habima Channa Rowina erhielt einen Preis von . 100 Pfund, der russisch-hebräische Schriftsteller F r e i m a n einen Preis von 50 Pfund, und ebenfalls einen Preis von 50 Pfund Dr. L e v i n für seine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Geschichte der gaonäischen Zeit. Hasmoflica-MakkaM—Viktoria X3fcl 0:2 Sonntag spielte Hasmone.vMakkabi ln Fortsetzung der Meisterschaft gegen Viktoria XXI am Siemensplatz und unterlag nach schönem, offenem Kampfe 0:2. Es wurde von beiden Seiten sehr flott, gespielt und der Erfolg der Stürmerreihen scheiterte an der gediegenen Abwehrarbeit beider Verteidigungen. Viktoria XXI hatte mehr Glück und konnte die zwei Treffer aus einem Freistoß und einem Elfer erzielen und so beide Punkte gewinnen. Bei Hasmonea-Makkabi fiel Grünbaum in der Verteidigung und Kohn im Sturm auf. Als Mittelstürmer wurde das erste Mal der Spieler Blau aus der Jungmannsohaft. erfolgreich verwendet. Kommenden Sonntag spielt Hasmonea-Makkabi um 10 Uhr am Elektra-Platz gegen Ostmark-Aspem. Die Aufstellung: Gruber; Löwenbraun, Griinbaum; Agatsein, Edelstein, Landau; Tabak, R öfter, Pottasch, Kohu, Schnabel Vorher tritt die Reserve gegen Brigitta XX an, während die Schülermanschaft Samstag um 3 Uhr W. F. C. XX zum Gegner hat. Zionistische Bezirkssektion und WIZO Prater gratulieren Familie Karl Seidner zur mxtt-na ihres Sohnes Albert I und Familie Josef Weisinger zur ihres Sohnes Siegmund Zionistischer Veranstaltungskalender Freitag, 3. April 1936. 2. Bez.: Sektion und WIZO, Prater, Stuwerstraße 1, 8 Uhr abends, Onegg Sabbath. Vortrag: Dr. O. J. Glaser, Prof. Weinstein: Rezitationen aus Bialiks Gedichten. Liturgische Gesänge: Oberkantor Vogel (Zagreb) unter Leitung Wolf Beizers. 2. Bez.: Jugendblind Brith Zion, Novaragasse 29, 8 Uhr abends, Onegg Sabbath. Gäste herzlich willkommen. 4. Bez.: Sektion IV/V, Hauslabgasse 2, halb 9 Uhr abends: Onegg Sabbatih. Vortrag Rabbiner Dr. Mehrer und kantonale Gesänge. 6. Bez.: Sektion und WIZO VI/VII, Loquaiplatz 11, 8 Uhr abends: Onegg Sabbath. 10. Bez.: Sektion X, Pernerstorfergasse 25, 8 Uhr abends: Onegg Sabbath. 20. Bez.: Sektion und WIZO XX, Jägerstraße 80: Onegg Sabbath. 20. Bez.: Sektion und WIZO XX,' Jägerstraße 30, %9 Uhr abends: Abschluß-Onegg- Sabbath-Feier. Gesang: Oberkantor Wahrmann, Chordirigent Deutsch. Samstag, 4. April 1936, 2. Bez.: WIZO Prater, Stuwerstraße 1, 4 Uhr nachm.: KLnder-Onegg Sabbath. 2. Bez.: Jugendorganisation „Akibah“, Praterstraße 13, 8 Uhr abends: Heimabend mit Referat. 4. Bez.: Sektion IV/V., Hauslabgasse 2. Im Hinblick auf die Feiertage entfallen die Bridgeabende am 4. und 11. April. 9. Bez.: Sektion VIIIIIX., Währingerstraße Nr. 6—8 (Eingang Hörigasse 2), 8 Uhr abends: „Die Juden in den freien Berufen“. Es sprechen: Prof. Dr. Ludwig Braun, Dr. Gustav JeUinek, Dr. Josef NebmzaJil, Dr. Ing. Richard Löw. Montag, 6. April 1936. 4. Bez.: Sektion IV/V, Hauslabgasse 2. Im Hinblick auf die Feiertage findet die Zusammenkunft statt Montag am Mittwoch, den 8. April statt. Mittwoch, 8. April 1936. 2. Bez.: WIZO Prater, Stuwerstraße 1, 8 Uhr abends: Zionistisches Seminar unter Leitung Frau Dora II a 1 p e r n. 4. Bez.: Sektion und WIZO IV/V, Hauslabgasse 2, 8 Uhr abends: Zusammenkunft der Mitglieder der Sektion, der WIZO und der Jugendgruppe zwecks Besprechung der Keren- Kajemeth-Aktion. Erscheinen ist Pflicht. 6. Bez.: Klub Junger Zionisten, Loqualplatz Nr. 11, Ys9 Uhr abends: Vereinsabend. 9. Bez.: Jugendgruppe der Sektion VIII/1X, Währingerstraße o—8 (Eingang Hörigasse 2), 8 Uhr abends: Vereins- und Vortragsabend. 9. Bez.: Sektion VIII/IX, Währingerstraße Nr. 6—8 (Eingang Hörig. 2), %9 Uhr abends: Chug Ivrl, Prof. Kestenbaum: Sifruth Chadascha, J. L. Gordon“. 10. Bez.: Sektion X, Pernerstorfergasse 25. 3^9 Uhr abends: Dr. Chaim Tartakower: „Die Bedeutung des Keren Kajemeth Lojisrael für das jüdische V o 1 k.“ 15. Bez.: Sektion XIVIXV, Herklotzgasse 21, %9 Uhr abends: Lichtbildervortrag, Dr. Max Seid mann: „O st jüdi sc he Volkskunst und ihre Beziehung zur Herku*tt Qatludg»? Mitteilungen der Isr. Kultus* gemeinde Sederfelern für die Schuljugend: Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien veranstaltet eigene Sedarfeiern für jene Schulkinder, die sonst keine Gelegenheit hätten, an einer solchen teilzunehmen, in folgender Einteilung: Montag, den 6. April, um 144 Uhr nachmittags, für schwerhörige Kinder im Dr.-Krüger-Heim, II., Malzgasse 7. Montag, den 6. April, 7 Uhr abends, im Heim, XV., Herklot. zgasse 21. Montag, den 6. April, 7 Uhr abends, im Heim, XX., Othmargasse 46. Dienstag, den 7. April, 4 Uhr nachmittags, im Dr.-Krüger-Heim, II., Malzgasse 7. Dienstag, den 7. April, 4 Uhr nachmittags, im Heime, IV., Hauslabgasse 2. Dienstag, den 7. April, 4 Uhr nachmittags, im Tempelgebäude, IX., Müllnergasse 21. Dienstag, den 7. April, 4 Uhr nachmittags, im Heime, XVIII., Weimarerstraße 7. Sederfeier für erwachsene Gehörlose: Montag, den 6. April, um 7 Uhr abends, im Heime, II., Malzgasse 12. Gottesdienst für erwachsene Gehörlose am Pessachfeste: Am 'kommenden Pessachfeste wird ein besonderer Gottesdienst, für Gehörlose im kleinen Tempel, II., Tempelgasse 3, in folgender Einteilung abgehalten: Montag, den 6. April, und Sonntag, den 12. April, 6 Uhr abends, Montag, den 13., und Dienstag, den 14. April (Maskir), 10 Uhr vormittags. Unter Aufsicht des ehrwürdigen Rabbinates der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (Rosch Beth Din Rabbiner Josef Babad) stehen derzeit folgende Betriebe: Mazzothfabriken: Nathan Brodetzky, XXI., Mengergasse 19; Hermann Strum, II., Rotenstemgasse 11; Moriz Vortrefflich, II., Obere Auga.rtenstraße 52. Für Mazzoth und Mazzothprodukte, welche von auswärts eingeführt werden, übernimmt das ehrwürdige Rabbinat keinerlei Verantwortung. Milchbetrieb (nur für Pessaoh 1936): Milchindustrle-A. G„ (M3AG), III., Lechnerstraße 4. Das Rabbinat übernimmt die rituelle Verantwortung nur für Flaschen, die am .Verschlüsse mit einer Vignette1 flDS7 IttQ 3711*) versehen sind. Weinkellereien: Markus Bartfeld, II., Sebastian-Kneipp-Gasse _ 3, für österreichische, ungarische und Palästinaweine; Gustav Wilder, IV., Ramerga&se 31, ausschließlich für Palästinawelne. Verschleiß von Gewürzen und Tee: Moses Blind, II., Obermüllnerstraße 7, Tel. A 41-9-48. Das Rabbinat übernimmt die rituelle Verantwortung nur für Gefäße, beziehungsweise Packungen, welche mit dent Rabbinatssiegel verschlossen sind. Restaurant: Aron Barschak, II., Große Schiffgasse 3. Für alle anderen Betriebe, die nicht die Aufschrift „Unter Aufsicht des ehrwürdigen Rabbinates der Israelitischen Kultusgemeindo Wien“ tragen, übernimmt das ehrwürdige Rabbinat — auch wenn diese Betriebe eine Tafel mit der Bezeichnung „koscher“ führen — keinerlei Verantwortung in ritueller Beziehung und es werden die Gemeindemitglieder auf diesen Umstand besonders aufmerksam gemacht; insbesondere müssen dieselben beim Einkauf von sämtlichen Lebensmitteln für Pessach entweder einen Hechscher verlangen oder sich _ von der Verläßlichkeit des Lieferanten in ritueller Beziehung überzeugen. Predigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Freitag, den 3. April, werden bei den um 6. Uhr 25 Minuten beginnenden Abendgottesdiensten in naehb ernennten Gemeinde- und. Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: IH„ Untere Viaduktgasse 13, Rabbiner Dr. K. Kupfer; XIX., Dollinergasse 3, Rabbiner Dr. A. Frankfurter. Samstag, den 4. April, beim Vormittagfigottesdienste Sehrifterklärung: I., Seitenstettengasse 4, Oberrabbiner Dr. D. Feuchtwang. Im diesjährigen Passahfeste werden in niaeh- Predigten abgehalten, und zwar: Dienstag, den 7. April (1. Festtag, Beginn 149 Uihr vormittags): I., Seitenstettengasse 4, Oberrabbiner Dr. D. Feuchtwang; II., Tempelgasse 5, Obernabbiner Dr. I. Ta,glicht; II., Pazmanitengasse 6, Rabbiner Dr. Z. Taubes; HL, Untere Viaduktgasse 13, Rabiner Dr. K. Kupfer; V., Siebenbrunnengasse la, Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; VI., Schmalzhofgasse 3, Rabbiner Dr. J. Drobinsky; VIII., Neudeggorgasee 12, Rabbiner Dr. M. Bauer; X., Humboldtgasso 27, Rabbiner Dr. A. Weiner, XIII., Eitelbergergasso 22, Rabbiner Dr. M. Löwin; XV., Turnergasse 22, Doz. Dr. II. J. Zimmels: XVI., Hubergasso 8, Rabbiner Dr. J. M. Bach; XVIII., Schopemhauerstraße 39, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; XX., Kluckygasso 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein; XXL, Holzmeistergasso 12, Rabbiner Dr. M. Rosonmann. Mittwoch, den 8. April (2. Festtag, Beginn!49 Uhr vormittags): IX., Müllnergasse 21, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz. * Sonntag, den 12. April (Vorabend des 7. Festtages, Beginn 6.30 Uhr abends): IX., Müllnergasse 21, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz. Montag, den 13. April (7. Festtag, Beginn Yi9 Uhr vormittags!: II.. TempHgasise n, Oherrabbiner Dr. 1. Tagiiclu; AVL, lluburgasse 8, Jüabbiaei; Di, J, M, Bach; XVJII., .Schapen-

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