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Die Stimme · 1936-02-21 · Heft 525 (21.2.1936) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 525 (21.2.1936)
Date
1936-02-21
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 DIB STIMM! Nr. 525 — 21. Februar 1986 Vortragsabend Benno Welser Auf Einladung des Klubs „Erez Israel" las Montag, den 17. d. M., im Saal der WIZO, L, Schottenring 25, der junge Dichter Benno Weiser aus eigenen Werken. Kannte man ihn von früher her als Verfasser der Revuen „Der achtjährige Krieg", „Honick nach Palästina,“ usw., so hatte er sich diesmal ein anderes, höheres Ziel gesteckt. Er ist-, wie er in den einleitenden Worten von sich sagte, ,.am kritischen Kabaretterfolg vorbeigehuscht“ und wandte sich ernster schriftstellerischer Tätigkeit zu. Aus allen seinen Schriften spricht eine originelle, persönliche Kote, ob er nun aus seinem Roman, seinen Gedichten oder der „Ein-Mann- Zeitung“ liest: überall kommt die Silhouette des Erlebten zum Vorschein. Bemerkenswert ist die Vielseitigkeit seines Schaffens, dem Prosa und Gereimtes gleich gut liegt wie Satire. Ist manches Wort zu stark, mancher Satz überheblich, so muß man das seinem jugendlichen Alter zu gut halten. Besonders hervorzuheben waren die Abschnitte seines noch unvollendeten Romans ,ßalpern vergißt Europa", der den Versuch darstellt, die Probleme der jüdischen Jugend vom Gesichtspunkt eines Zionisten aus, dichterisch zu gestalten. Ergreifend ist hier die Schilderung der seelischen Qualen dieser hoffnungslosen Jugend. Der Abend gab Zeugnis von dem Schaffen des vielversprechenden jungen Dichters. Dr. F. P. Jüdische Kulturstelle Im Rahmen ihrer Musikbestrebungen gründet 'die Jüdische Kulfcuißtelle eine Chorschule, wodurch allen Stimmbegabten Gelegenheit geboten wird, einen Blattsingekurs mitzumachen. Die erste Probe findet Montag, den 2. März, 19 Uhr, im Theatersaal der Jüdischen Kulturstelle (I., Kai S, Tel. R 28-2-36) statt. Interessenten wollen sich an diesem Zeitpunkt einfinden. Voranmeldungen werden entgegemgenommen. * Sonntag, den 23. Februar, 18.30 Uhr, liest im Jüdischen Kulturtheater (I., Kai 3) Dr. S. Rosenrauoh, der Autor des Dramas „Helden von Babylon“, aus eigenen Werken. Karten in der Jüdischen Kulturstelle. * Photo-Sektion. Führung der Photo-Sektion: Sonntag, 23. Februar: Photo-Ausstellung „Land und Leute“. Leitung: Dr. Emil Meyer. Treffpunkt: österr. Museum, I., Weißkdrchmerstraße Nr. 3, 10.30 Uhr vormittags. * Ermäßigte Karten für sämtliche Privat- und Bundestheater, Konzerte sowie den Palästina- Film „Land der Verheißung“ in der Jüdischen Kulturstelle. * Sonntag, 23. Februar, findet (an Stelle der vorgesehenen Führung ine Jüdische Museum) unter der Leitung von Architekt Dr. Jonas Mond eine Führung in die „Oskar-Strnad- Gedächtnisausstellung“ statt. Treffpunkt: Hagenbund, I., Zedlitzgasse 16, 10.30 Uhr vormittags. Ehrenabend Elly Jolles Aus Anlaß der Alijah der Leiterin des Klubs Junger Zionisten, Frl. Jolles, fand am 15. Februar im Heim der Sektion Mariahilf- Neubau ein vom Klub Junger Zionisten im Verein mit der Bezirkssektion und WIZO Mariahilf-Neubau veranstalteter Ehrenabend statt. Die hervorragenden Verdienste der bewährten Leiterin wurden in überaus herzlicher Weise vom Vizepräsidenten des Landesverbandes, Herrn Dr Paul Berger, gewürdigt, der ihr auch die Wünsche des Landesverbandes überbrachte. Der Obmann der Bezirkssektion, Doktor A. Groß, hob die Bedeutung des Abends als Kundgebung des in der Sektion herrschenden Einvernehmens und der harmoni- DEN PRIVATANGESTELLTEN DIE VORSORGE-VERSICHERUNG MONATLICH! PRÄMIE SCHILLING! STERBEGELD RENTE 3-60 UNFALL-TOD UNFALL- INVALIDITAT 7i KOSTEN¬ BEITRAGE: SPITAL OPERATION II LCIITHM S JOD’— S «<- S 300*— f 300'— S f— s wo*— LEBENSVERS.-GES. PHONIX WIEN/ I., RIEMERGASSE 2 Nadiridifen am Erez Israel Oie Sanktionen in den palästinensischen Häfen Aus Jerusalem meldet Paicor: Im Zusammenhang mit den wirtschaftlichen Sanktionen gegen Italien hat die Leitung des Jaffa er Hafens von der Regierung die Aufforderung erhalten, Waren, die mit italienischen Schiffen oder mit anderen Schiffen aus italienischen Häfen ankommen, nicht ausztiliefem, solango die Empfänger der Waren nicht den Nachweis führen, daß diese nicht aus Italien stammen. Im Gefolge dieser Verordnung ist im Jaffaer Hafen bereits eine große Menge von Waren z u r ü c k b e h a 11 e n worden. Die Vorfälle in Bethlehem Paicor meldet: Von den fünf jüdischen Jugendlichen, die angeblicher Friedensstörungen in der Geburtskirche in B e t Ii 1 e 1] (i m angeklagt waren, sind vier freigesproch en worden. Der fünfte erhielt riim kleine Geldstrafe. Der Richter hob hervor, das Benehmen des Kirchendieners sei |i r uvokativ gewesen und er habe in ungcreehtfertigterweise die Besucher angegriffen. Die Angelegenheit ist in maßlos aufgebausehter Weise von gewissen europäischen Blättern zu einer Hetze verwendet worden. Nun stellt das Urteil des englischen Richters die wahre Sachlage fest. Nützen wird es nichts. Der Mufti gründet eine S. A. In einer großen Jugendvemmmlung in Jerusalem wurde — unter dem Vorsitz Jemal Husseiniß — die erste Sturmabteilung der Mufti-Partei gegründet. Jemai wies in seiner Ansprache wiederholt auf das deutsche Beispiel hin und zitierte bei dieser Gelegenheit verschiedene Aussprüche Hitlers. Strumpffabrik „Gerew“ in Ramat-Gan in Tätigkeit Paicor meldet: Die große Strumpffabrik „Gerew“ in Ramat-Gan, die vor einigen Monaten infolge finanzieller Schwierigkeiten ihrer Besitzer geschlossen wurde, wurde jetzt wieder in Betrieb gesetzt. Vorläufig wurde eine Abteilung eröffnet, man glaubt jedoch, daß in Kürze auch die übrigen Abteilungen zu arbeiten beginnen werden. Der Budgetvoranschlag der Gemeinde Jeruealem erniedrigt sich dieses Jahr auf 92.000 Pfund gegen 105.000 im Vorjahr. Im Vorjahr bekam Jerusalem von der Regierung 42.000, in diesem Jahr bekommt es nur 25.000 Pfund Zuschuß. sehen Zusammenarbeit hervor und wies auf die Verdienste Arnold Davids als Initiator des Abends hin, dem auch in erster Linie das Gelingen der Veranstaltung zu verdanken ist. Die folgende Akademie fand jubelnden Beifall bei dem Publikum, das den Saal bis aufs letzte Plätzchen füllte und den Künstlern, die sich in uneigennütziger Weise in den Dienet der guten Sache gestellt haben, begeistert dankte. Frau Hilda Dulitzkaja entzückte in gewohnter Weise die Zuhörer. Der Klaviervirtuose Grünberg und der Tenor J. Segall-Rosenbach, begleitet von Frl. Lilly R i e g 1 e r und der Rezitator Richard Müller trugen zum Gelingen des Abends bei. In meisterhafter Weise las Dr. Max Prager eine Szene aus Richard Beer-Hoffmanns „Graf von Oharolats“. Der Abend war ein neuer Beweis für die regen Bemühungen der Sektion VI/VII, ihren Mitgliedern jüdische Werte zu bieten. Vortrag Hofrat Dr. Montzka und Prof. Doktor Nathansky. Am Mittwoch, den 26. Februar 1. J. sprechen der ehemalige Gymnasialdirektor Hofrat Dr. Montzka und Prof. Dr. Nathanfiky über die aktuellen Themen „Die Eltern und ihre Obergymnasiaeten“ und „Zur Psychologie des Obergymnasiasten“. Eintritt frei. Mit Rücksicht auf’ die beschränkte Anzahl der Plätze wird um vorherige. Anmeldung ersucht (Te1. A 20-4-48). Ort: Verein „Studienhilfe“, IX.. Garnisongasse 3. Beginn präzise halb 8 Uhr abends. Wizo XX. Aus Anlaß der Chamischa-Assar- Feier veranstaltete die äußeret rührige „Wizo“ des XX. Bezirkes eine schöne Konzertakademie, bei der ebenso wie bei einem Empfangßabend der „Wizo“ des II. Bezirkes Philharmoniker Joeef Geringer seine hohe Geigenkunst in den Dienst der guten Sache stellte. Dieser große Geiger nennt alle Vorzüge der Wiener Schule sein eigen, verbindet einen bestrickend süßen Ton mit überlegener Musikalität und erspielte eich mit Werken von Wiemiawski, Saint-Saens, Francois Schubert und mit einer Gavotte eigener Erfindung einen durchschlagenden Erfolg. Am Flügel erwies sieh Siegmund Wolf sohn aLs durchaus ebenbürtiger Partner und ermöglichte durch seine anschmiegsame und vollkommen sichere Begleitung die freie Entfaltung des Solisten. E. W—r. WIZO-Gruppe XVI—XVII. Am 22. Jänner fand die Generalversammlung der zionistischen Frauengruppe XVI—XVH stabt. Die Leiterin dieser Gruppe, Frau Rosa Blumenfeld, eröffnete die Versammlung, begrüßte die Anwesenden und unter ihnen die erschienenen Damen der Leitung der WlZO-Zentrale. Es folgten die einzelnen Referate, die eine gute Übersicht über die Arbeiten im verflossenen Jahre boten. Die nach Erteilung des Absolutoriums für die alte Leitung vorgenommenen Wahlen ergaben folgendes Resultat: Leiterin: Fraiu Rosa Blumenfeld, Vizeleiterinnen: Frau Dr. Rosl Kubin, Frau Käthe Löwy, Kassierin: Frau Jenny Pipper, Schriftführerin: Frau Käthe Löwy, Kulturreferentin: Frau Dr. V. Neuer, Keren-Kajemeth-Referentln: Frau Jenny Pipper, Keron- Hanaßchim-Referentin: Dr. Rosl Kubin. Frau Sabine Paßweg referierte über (lio Entwicklung der zionistischen Bewegung und Uber die Gründung der WIZO, Dr, A. Kantor über die ersten m E®ez. Israel. Kaufet Karten für die Hakoah-Redoute. Unter dieser Devise veranstaltet die Sektion West des Sportklubs Häkoah am Sonntag, den 23. d., ihre zweite Nachmdttagsakademie mit Tanz in ihrem Klubheim, VII., Kaisers traße 30. Beginn um 16.30 Uhr. Es wirken mit Marcelle Luzatto, Happy Smart, Rita Rotter und Reinhard- Löwenstein, Jazz am Doppelklavier. Tanz: Herbert Kruh. Gäste willkommen. — Klubabende jeden Mittwoch und Sonntag ab 7 Uhr. — Unter Leitung des Herrn Professors Beigel finden am unseren Klubabenden ein Englischkurs statt. Kursbeitrag monatlich 3 Schilling. „Eine Nacht in Tel-Aviv.“ Gruppen, die kostümiert zum großen Purimhall erscheinen wollen, mögen sich zwecke Beratung an den Klub Erez Israel wenden. Täglich außer Freitag von 19 bis 22 Uhr. Tee-, Brot- und Wärmestube in der Leopoldstadt. In den großen Lokalitäten des Auespeisungsvereines „Soudat-Sabat“, II., Krummbaumgasee 8, wurde Mitte Dezember 1935 eine Tee-, Brot- und Wärmestube eröffnet, welche sich eines großen Zuspruchs erfreut. Die Wärmestube ist von 8 Uhr früh bis 5 Uhr nachmittags gut geheizt, wobei täglich an 150 bis 200 Personen ab 3 Uhr nachmittags Brot mit Marmelade oder Jam und Tee unentgeltlich verabfolgt wird. Um Ytl Uhr abends wird noch eine kräftige Suppe mit Brot an zirka 200 Menschen verabreicht. Am Freitag abends werden gleichfalls 350 Pereonen mit einem kompletten Menü, bestehend aus Vorspeise, Suppe, Fleisch, Gemüse und Barches unentgeltlich ausgespeist. Det Verein bittet die Gönner, ihm in seinem Werk durch Spenden an Naturalien oder Geld zu unterstützen. Telephon: A 49-9-36. Postßparkassenkomto: B 150.891. „Spezial-Agent“. Ein ganzer Staat, bis ins kleinste genial durchorganisiert, ist die amerikanische Unterwelt. Ihre führenden Männer sind unumschränkte und absolute Machthaber m ihren Bezirken. Die Geschäftswelt ist don Gangstern im irgend einer Weise tributpflichtig und ihre Verbindungen reichen bis zu den höchsten Politikern hinauf. Seit Jahren steht die kleine Truppe der „G-Men“ im schweren Kampf gegen die Unterwelt und so groß auch ihre Erfolge sind, ist es ihnen noch nicht gejungen, den Endsieg zu erreichen. Diese Kämpfe schildert in einer überaus spannenden Weise der Film „Spezial-Agent“ mit Bette D a v i 8, George B r e n t und Ricardo Corte z. Jfidi8cher Angestelltenverband „* munah“, Wien, II., Praterstraße 11/13: 22. Februar 1936, 20 Uhr: Rabbiner Dr. M. Rosenmann: „Jüdische Katakomben im alten Rom“. — 28. Februar 1936, 18 Uhr: Unterlialtungsabend mit Tanz. Itegiebeitrag: 50 Groschen. Gesellschaftsabend der WIZO Prater. Am 15. Februar veranstaltete die WIZO Prater (Stuwerstraße 1) einen Gesellschaftsabend mit Akademie, der großen Erfolg zu verzeichnen hatte. Nach den einleitenden Worten der Präsidentin der WIZO Prater, Frau Dr. Malvine Frey, sprach die Vizepräsidentin der WIZO, Frau Sabino Paßweg, über: „Die programmatische Arbeit der WIZO.4 Es wirkten folgcndo Künstler mit: Gina Lederer, Frau Dr. Morgenstern, Frau Prof. Funk, Josef Geringer und Dr. Max Hönig. Die Conference hatte Frau Dr. Pia Klein über. Den Künstlern, die in uneigennütziger Weise zum Gelingen dos Abonds beigetragen haben, ist der Dank auszusprechen. Weiters wird allen Damen des Ausschusses für ihre Bflfettsponden und ihre Mitarbeit gedankt. Unter den Gästen konnte mau untei ainlorn bemerken: Den Präsidenten dee Ziemistischien JUDEN WÄHRINGS! Decket Euren Bedarf an Lebensmitteln, Delika* tessen, Waschartikeln sowie Weine und Liköre bei Gesinnungsgenossen Isidor Tllllnger, XVIII., Gersthoferstraße 103 (R 60-8-38), welcher schon bei Kauf von S 51— aufwärts franko Haus liefert. Für Pessach erstklassige Mazzoth. Landesverbandes für Österreich Dr. Oskar Grünbaum und Gemahlin, Frau Staatsrat Elly Friedmamn, Frau Dr. Geschwind. Histadruth Ivrlth-Liclitbildervortrag. Samstag, don 22. Februar, 8.15 Uhr abends, hält Prof. Dr. M. E. Kkrmann im Heime der Hista^- druth, II., Kleine Mohrengasse 3, einen Lichtbildervortrag über das Thema: „Eine Reise über Palästina". — Seminare der Histadrutib, Samstag, den 22. Februar, 6.30 Uhr abends: Literatursemiuar. 7.30 Uhr: Publizistiksemina.r (Auerbach). Chewra Kadrscha I. Der Vorstand der Chewra Kndisclni I veranstaltet. Samstag, den 29, I'ebruar 1936, 7 Uhr abends, im Gemeindetempel, I., Sei tonst et tcngassc 4, eine Gedächttiißfeier für die im abgolaufencn Jahre verstorbenen Vereinsmitgliedcr. Die Gedenkrede hält Oberrabbiner Dr. Feuehtwang. Wohltätigkeitsvorstellung. Der Verein der Märkte besuchenden jüdischen Kaufleute in Wien, II., Taborstraße 49, Tel. A 45-0-77, veranstaltet zugunsten seines Unterstützungsfonds in den Jüdischen Küiistlerspielen Donnerstag, den _ 27. Februar, eine Sondervorstellung. Zur Aufführung gelangt „Hulio Kabtzen“ mit Sevilla Pastor. Ortsgruppe Innsbruck der WIZO. Samstag, den 8. Februar, fand ein Unterhaltungsabend aus Anlaß des Chamischa-Assar-Fes t es «statt, der sehr gut besucht war. Frau Erna Gellert- Haber erklärte im Rahmen ihrer Vorträge über jüdische Sitten und Gebräuche den Sinn und das Wesen des Festes in eindrucksvoller Weise. Ein Obst-Picknick, zu dem alle 15 Früchte beigestellt worden waren, trug viel zur Erhöhung der Stimmung bei. Anläßlich der Feier wurde im Wege einer amerikanischen Versteigerung der Betrag für einen ölbaum aufgebracht. Der Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, I., Kohlmessergasse 4, Tel. U 27-0-65, sucht dringendst Stellen für: a) Kontoristen, Buchhalter, IlandeLshilfsarbeiter, Geschäftsdiener, Packer, Inkassanten, Verkäufer, Auslagenarrangeure, Kellner, Krankenpflegerinnen, Masseure, Bademeister, Nachhilf sichrer und -lehreriiinen für Mittelschulfächer, Musiker für Konzert-, Jazz- und Stimmungskapellen, Auslandsreisende mit Fremdsprachen; b) Arbeit für gewerbliche Kräfte aller Art — darunter auch Chemiker, Elektrotechniker (Heizungstechniker), Installateure, Bau- und Maschineningenieure, Chauffeure — sowie ungelernte Arbeiter; c) handwerkliche und kaufmännische Lehrstellen für Knaben und Mädchen. — Im selben Verein sind derzeit offene Stel- 1 e n für: Kinderfräulein mit und ohne Sprachkenntnisse für In- und Ausland, Erzieherinnen mif Mittelechulnachhilfe und Fremdsprachen, gut eingearbeitete Konfektionsnäherinnen (Heimarbeit und Werkstätte), geschultes Haußpersonal jeder Art, diverse Auslandsstellen für deutsche Emigranten. Haivri. Die beste hebräische Wochenschrift zur Erlernung der hebräischen Sprache, punktiert mit einem Vokabular in vier Sprachen. Abonnementsgebühr S 8.50 im Halbjahr. Zu beziehen durch Prof. Dr. Klar mann, XIX., Gebhardtgaese 1. Amtliche Verlautbarungen der Israelitischen Kultusgemeinde öffentliche Plenarsitzung des Kulturvorstandes am Dienstag, den 25. Februar 1936 und Mittwoch, den 26. Februar 1936, um 8 Uhr abends. Tagesordnung: Beratung und Beschlußfassung über den Voranschlag der Kinnahmen und Ausgaben des Venvaltungsjahres 1936. Predigten in den Gemeinde und Bezirkssynagogen. Freitag, den 21. Februar 1936 werden bei den um 5 Uhr 25 Minuten beginnenden Abendgottesdiensten in nachbeuannten Geineinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: I., Seitenstettengasse 4, Oberrabbiner Dr. D. Feuehtwang; II., Pazmanitengasse 6, Rabbiner Dr. Z. Taubes; II., Untere Viaduktgasse 13, Rabbiner Dr. K. Kupfer; V., Siebenbrunnengasse la, Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; XHI., Eitelbergergasso 22, Rabbiner Dr. M. Löwin, XV., Turnergasse 22, Doz. Dr. H. J. Zirnmels; XVUI., Schopenhauerstraße 89, Rabbiner Dr, A. Z. Schwarz; XIX., Dollinergas.se 3, Rabbiner Dr. A. Frankfurter. Samstag, den 22. Februar 1936, beim Vormittagsgotbesdienste Schrifterklärungen: XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein, XXI., Ilolzmoistergasse 12, Rabbiner Dr. M. Rosenmann. Jugendgottesdienst für Volks-, Haupt- und Mittelschüler (Schülerinnen). Samstag, den 22. Februar d. J., um 3 Uhr nachmittags, in allen Gemeinde, und Bezirkßsynagogen. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und Schülerinnen für Unterklassen im II., IX. und XX. Bezirk. Samstag, den 23. Februar d. J. um %ö Uhr nachmittags im Leopoldstädter Tempel, II., Tempolgasse 5 und in den Bezirk ssynagogoii (X, Müllnorgasso 21 und XX., Klucky* gasao 11,

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