Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 9 (1935-1936)
- Issue
- Heft 523 (14.2.1936)
- Date
- 1936-02-14
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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8«f1« 0 DII STIMMI Nr. 523 — 14. Februar 1936 testamentarischen Willen Herzls erfüllt und seine Gebeine noch nicht nach Erez Israel überführt. Ich spreche es hier im Namen von ungezählten Tausenden von Herel-Freunden aus, daß ich den Gedanken als unerträglich empfinde, daß das jüdische Volk den letzten Wunsch seines grüßten Toten noch immer nicht erfüllt bat, und wir wollen hier der zuversichtlichen Erwartung Ausdruck verleihen, daß der letzte Wunsch Herzls, daß das jüdische Volk seine Gebeine am Karmel zur ewigen Ruhe bestatten möge, noch im heurigen Jahre endlich durchgeführt werden wird. Darüber hinaus aber soll in Palästina als Zeichen jüdischer Dankbarkeit für Herzl und alle, Juden und Nichtjuden, die ihm hilfreich zur Seite gestanden sind, ein Herzl- Institut gegründet werden, das sich mit der Herzl-Forschung und der Geschichte der Zeit Herzls befassen und überhaupt eine Stätte wissenschaftlicher politischer Arbeit sein soll. Diese von dem Herzl-Forscher Dr. Tulo Nussenblatt stammende Idee harrt der Verwirklichung. Von diesem Jubiläumsabend richte ich den Appell an die Herzl-Freunde in der ganzen Welt, sie mögen durch großzügige Spenden den Bau und die spätere Arbeit des Herzl-Instituts ermöglichen. Der Zionistische Landesverband für Österreich stellt sich hiemit an die Spitze der Vorarbeiten und will «ein bestes tun, um im Einvernehmen mit dem Wiener Herzl-Archiv-Komitee und der zionistischen Exekutive das Herzl-Institut bald entstehen zu lassen. Vierzig Jahre nach der Veröffentlichung des .,Judenstaates“, in einer Zeit, wo Herzls ,,A 11 n e u 1 a n d“ beglückende Wirklichkeit für uns Juden ist, muß unser Dank an Herzl auch seinen Ausdruck durch verstärkte Arbeit für die von ihm geschaffene Zionistische Weltorganisation finden. Besuche von Versammlungen und Zeitungslektüre genügen nicht, auch nicht Spenden für unsere Fonds. Persönliche Mitarbeit in der zionistischen Organisation muß die zwangsläufige Antwort jedes Juden auf die Judennot sein. Nach vierzigjähriger zionistischer Arbeit erkennt die ganze Welt, daß Herzl die Wahrheit verkündet hat, und daß alles, was wir Zionisten hier und in Erez Israel für das Gedeihen unseres Volkes versuchen, auch machtvoll und beglückend hinauswirkt zum Wohle der Menschheit. In Herzls Gedenken wollen wir die Kraft finden, sein Werk zu vollenden, um dem unglücklichen jüdischen Volke eine bessere Zukunft zu bereiten und dem Frieden der Menschheit zu dienen. Der Vorfrag Kasfeins ln formvollendetem Vortrag besprach, nachdem Dr. Grünbaum seine große Gedenkrede beendet hatte, Dr. Josef Kastein das Thema „Das Geschichtserlebnis des jüdischen Menschen“. Er legte dar, daß das Judentum heute daran geht, eine neue Geschichtskonstruktion zu realisieren. Das Judentum macht den Versuch, sich jene geschichtlichen Bedingungen zu schaffen, unter denen die anderen Völker selbstverständlich zu leben gewohnt sind. Das gleiche hat das Judentum wiederholt tun müssen, sehen am Anfang seiner Geschichte, als es nach der Periode der ägyptischen Knechtschaft zum erstenmal in Palästina einzog. Keule muß es neuerlich ein Land erobern und eine neue Kultur und neue Wirtschaftsformen schaffen. Es entsteht ein geistiges Zentrum, zu dem sich das Judentum der Diaspora, das notwendigerweise außerhalb des Landes bleibt, m die Beziehung der Peripherie setzen soll. Auch in anderen Epochen hat das Judentum die gleichen äußeren Verhältnisse erlebt wie heute, so, als die Rückkehr aus dem babylonischen Exil erfolgte oder als die Marranen zurückkehrten und schon früher zur \Zeit der Makkabäer. Die jetzige Rückkehr der Juden nach Palästina ist eines der bedeutungsvollsten historischen Experimente des letzten Jahrhunderts, und man wird sicherlich damit die Geschichte um ein gutes Stück weiterführen, weil Reibungsflächen verschwinden, die sich bisher störend bemerkbar machten. Der Vortrag fand mhaltenden Beifall. Wir veröffentlichen einen ausführlichen Bericht über die Rede in unserer nächsten Kummer. JÜDISCHER SPORT Makkabi-Winterspiele in Banska Bistrica Nur noch wenige Tage und in Banska Bistrica, einem der schönsten tschechischen Wintersportorte, werden die II. Makkabi- Winterspiele feierlich eröffnet. In Anwesenheit der bedeutendsten und bekanntesten Führer des jüdischen Sports, des Vorstandes der jüdischen Partei der Tschechoslowakei, der Vertreter der tschechoslowakischen Regierung wird die blau-weiße Fahne des Makkabi in die Höhe steigen als schirmendes Symbol unserer Eintracht und Kraft, die wir in der gewaltigen Kundgebung der Makkabiah zum Ausdruck bringen. Es ist nicht wichtig, ob in allen sportlichen Disziplinen dieser Veranstaltung Höchstleistungen erzielt werden. Es ist für ims nicht entscheidend, ob unsere Skispringer und Eisschnelläufer Rekorde erreichen. Wichtig ist für uns nur, daß im sportlichen Wettkampf die einigende Kraft unseres jüdischen Willens und unseres jüdischen Bewußtseins zum Ausdruck kommt. Auf dem Wort Makkabi liegt die Betonung, nicht auf den Winterspielen. Zwischen Makkabiade und Olympiade besteht einp gewisse Ähnlichkeit. Aber die olympische Idee, die den Zwiespalt zwischen Nationen und Rassen überbrüoken sollte und dies nicht vermag, ist nicht dasselbe wie die Idee der Makkabiade, die die Juden der ganzen Welt einigen soll und auch einigen wird. Fritz A. Präger. Die Vorbereitungen der Oesterreicher sind abgeschlossen Die österreichischen Skiläufer, die unseren Makkabi-Kreis in der Tatra vertreten werden, haben sich in der letzten Zeit noch einem scharfen Training unterzogen. Besonders zu bemerken ist der Formanstieg Ali Schapiras, der bei dem am letzten Sonntag vorgenommenen Training ausgezeichnete Leistungen im Slalom und auch im Abfahrtslauf zeigte. Die Eishockeyspieler absolvierten Montag ein gemeinsames Training, nach dessen Beendigung die endgültige Aufstellung der Mannschaft bci kanntgegeben wurde. Es ist allerdings noch ungewiß, ob der Wiener Eislaufverein dem ausgezeichneten Stürmer Kulka die Freigabe erteilt, da dieser Spieler für die Meisterschaft dringend benötigt wird. Auch die W. A. C.- Spieler Sonnenfeld und Kahane haben Urlaubsschwierigkeiten, die man jedoch zu tiberbrüc-ken hofft. Wenn alles klappt, wird folgende Mannschaft die österreichischen Farben vertreten: Tor: Kahane (oder Glanz). Verteidigung: Spira, Weigl. I. Sturm: Kulka, Winter, Sonnenfekl. H. Sturm: Donath, Eisenstein, Griinbaum. Außerdem stehen noch die Skiläufer Medak und Klempner und der Eishockeyspieler Reschovsky zur Verfügung. Die Mannschaft ist außerordentlich stark, sie dürfte nicht viel schwächer als die erstklassigen Wiener Mannschaften des W. E. V. und E. K. E. ohne Kanadier sein. Es ist nicht anzunehmen, daß irgend ein anderes Land den Wienern den Endsieg streitig machen könnte, da die anderen Länder über kein derartig hochwertiges Spielermaterial verfügen. Als letzter Probegalopp findet am Freitag noch ein Spiel gegen den Wiener Eishockey-Verein, das ist die Seniorenmannschaft des Eislaufvereins, statt. Der Österreichischen Expedition schließen sich noch die bekannten Paarläufer Papetz— Zwack an, die in einem Schaulaufen gegen das ungarische Paar Rotter—Szollasz antreten werden. In der offiziellen Konkurrenz starten für Österreich Fräulein Herta Weintraub, eine talentierte Läuferin von Engelmann, und Fräulein Lisi König, die sich erst unlängst als beste jugendliche Kunstläuferin ihrer Altersklasse erwiesen hatte. Allerdings treffen die beiden auf. Fräulein Kla-ri Erdös, die ungarische •luniorenmeisterin, die wegen einer Verletzung (?j nicht nach Garmisch fahren konnte, sich aber jetzt schon so weit erholt hat, um in Banska antreten zu können. Der Eisschnelläufer Mosauer hat in der letzten Zeit sehr eifrig trainiert. Es dürften aber( auch zwei oder drei der Eishockeyspieler im Schnellaufen in den kurzen Strecken an den Start gehen. Fap. Und die Ausländer! Der deutsche und der tschechische Makkabi- Kreis haben vor kurzer Zeit ihre Meisterschaften ausgetragen und es hat sich gezeigt, daß die Tschechen über einen ganz hervorragenden Läufer verfügen, den Re i ch en be rge r Czermanek, der sowohl Langlauf wie Abfahrtslauf überlegen gewinnen konnte. Die besten Deutschen waren auf der Langlaufstrecke Bloch und Schwaraschild, im Äbfahrtslauf Schwarzsehild und Dr. Kahn. Besonders die Leistungen der Abfahrtsläufer waren ganz hervorragend, da sie eine zweieinhalb Kilometer lange Strecke in 1.51 durchfuhren. Auch bei den Damen schnitten die Tschechinnen besser ab als die deutsche Konkurrenz. Fräulein Abeies aus Karlsbad war hier die beste, Löwy (Prag) dicht auf. Ein bei der gleichen Veranstaltung ausgetragenes Probespringen wurde wegen der schlechten Beschaffenheit der Schanze abgebrochen. Immerhin sprang der Breslauer Matzner einige Male gegen 30 Meter. Außerdem verfügen die Tschechen über eine starke Eishockeymannschaft, die vielleicht sogar über das deutsche Team, das bei Walter Brück trainiert, gestellt werden kann. Aus Norwegen kommt der Langläufer und Springer Krips, der auf guten Schanzen 65 Meter erreichte. Auch die Schweiz hat eineu Skispringer genannt, jedoch ist über seine Leistungen bisher nichts bekannt. Letzte Meldungen aus Banska Bystrlca Außer den schon gemeldeten Eisläufern beteiligen sich an der Exhibition das weltberühmte Paar Papetz—Zwack, Herr Kasper, der bei den Meisterschaften Europas den zweiten Preis errang, Fräulein Holzmann, Fräulein König, die Juniorenmeisterin Österreichs, Frau Ritscher, Berlin, Dr. Flommingor, Berlin, Architekt Weinberger, Bratislava, Reichsthaler, Nürnberg, und andere in- und ausländische Eiskunstläufer. Zu dem Eisschnellauf meldeten sich unter anderem der Meister Ungarns Windner, Mosauer, Wien, Agronovic. Riga, Granat und Dr. Bloch, Deutschland, Jatfe, Norwegen. Restaurant Rillet Bestrenommierte Küche ^3 Reichhaltige Menüs ä S V90 u. 2’60 ll.,Hammerpurgstargasse3 (nächst Salztorbrücke) Mannschaftsmeisterschaft im Bingen Zu den Kämpfen um die Mannschaftsmeisterschaft von Österreich im Ringen waren die Polizei, Hertha (Wels), Simmering und die Hakoah angetreten. Die Simmeringer fühlten sich bei ihrem Kampf gegen Wels benachteiligt und traten ab, wodurch die Hakoah zu einem kampflosen 21:0-Sieg kam. Auch gegen die Welser siegte sie überlegen mit 8:15 Schleehtpunkten, verlor aber gegen Polizei mit 9:16. Die Polizei ihrerseits verlor wieder gegen Wels, so daß jetzt alle drei Vereine 4 Punkte erzielt batten. Bei Punktegleichheit entscheidet nun den Ausschreibungen gemäß die Anzahl der erzielten Touche-Siege, das heißt Schultersiege. Nun hatten die Hakoahringer vier Schultersiege gegen drei der Polizisten und zwei der Welser erzielt und hätten eigentlich Meister werden müssen. Aber den Kampfrichtern war leider ein Versehen paasiert: Der Simmeringer Leichtgewichtler war übergewichtig gewesen und die Herren hatten den Kampf nicht nur mit 3:0 Punkten für Polizei, sondern auch als Schultersieg gebucht und dadurch auch eine gleiche Anzahl der Schultersiege errechnet, wodurch die Polizei Meister geworden wäre, da dann ihr Sieg gegen die Mtliidie Bezitoltion will 10 WieMaireten. 1 Hauslalwi! I Mittwoch, den 19. Februar, % 9 Uhr abends, Dr. Jakob Ehrlich, Rat der Stadt Wien’ Vizepräsident der Kdltusgemeinde: „Analogien In der Jüdischen Geschichte*1 MlschtiMentl mit Akademie Her (OIZO Prüfer Samstag, den 15. Februar, 7,9 Uhr abends, II., StuwerstraBe 1. Gesellschaftsabend mit Akademie. Programm i Eröffnung! Frau Dr. Malvlne Frey, Referat, Frau Sabine Paßweg Ober „Jung WIZO", Viollnvorträge: Mitglied der Staatsoper Prof. Jasef Geringer, Jüdische Liederi Dr. Max Hönlg, Mundi Hausknecht von den Jüdischen Künstlerspielen, Opernsängerin Frau Lederen Tanzvorführung der KInder Usl und Sonja Jura, Klav/ervorträge: Frau Dr. Morgenstern, Conference: Frau Dr. Pia Klein Im Sommar kühl, Im Wlntar angenehm warm I Neu renovierter, geräumiger eleganter Spelte* saal In der bestrenommierten Selchwarenfabriksniederlage Wien, 11., Haidgasse S Tel. A 45-7-98 Bel gleichbleibender Qualität aue dar Fabrik tlicn * Hönlgsbar. Herabgeietsta Prelle, kein Trinkgeld. Reichhaltiges Lager in allen Wuritspcsiatttäten» Vtricind nach dem Ifl» und Aueland. Täglich von halb 8 bis 82 Uhr geöffnet. Arrangement! für Sudes, Festlichkeiten und Vereinsabende wardan In und außer Haus schönstens ausgeluhrt. Hakoah entscheidend ist. Dieses Versehen wurde aber rechtzeitig erkannt und so wird der Kraftsportverband in seiner nächsten Sitzung Uber Sieg und Placierung entscheiden. Nun zu den einzelnen Resultaten. Gegen Wels erzielten Bloch, Müller und Birnbaum Schultersiege, wobei besonders der überaus spannende und aufregende Kampf Birnbaums zu erwähnen ist. Schneider und Finczus gewannen nach Punkten, nur Hirsch und Polzmann verloren ihre Begegnungen. Weniger gut ging es gegen die Polizei. Da blieben nur Finczus und Birnbaum siegreich; FLnczus nach Punkten und Birnbaum auf Touche nach fünf Minuten durch Sohlendergriff und Eindrücken der Brücke. Auch Mülfer war absolut nicht schlechter als sein Gegner Schöll, die Richter entschieden aber doch 1:2 gegen den Hakoahner. Bloch, Schneider, Hirsch und Pelzmann verloren trotz tapferster Gegenwehr. fap. Die Marathonnadel an Judith Deutsch Das Marathoixkomibee ist eine Vereinigung von Männern, die sich als Aktive, Funktionäre, Journalisten oder als Förderer uni den österreichischen Sport verdient gemacht haben. Dieses Komitee verleiht nun alljährlich an die drei besten österreichischen Sportler dio goldene Marathonnadel, die dadurch zur höchsten sportlichen Auszeichnung unseres Landes wird. Als erstes Mitglied der Hakoah erhielt nun unsere Rekordsohwimmerin Judith Deutsch die Nadel in Anerkennung der hervorragenden Leistungen, die sie dieses Jahr geboten hatte. Der Festakt war mit einer Ansprache des Prä-* sidenten Dr. Fürth verbunden; für Judith und den Sehwimmkhib Hakoah dankte Rudolf Morberger. Sehwimmkhib Hakoah. Zur Ergänzung den Jugendmannseliaft werden Knaben bis zu 14 Jahren, die für den Schwimmsport Interesse haben, eingeladen, sich bei unseren jeden Dienetag von %7 bis %8 Uhr und jeden Donnerstag von %7 bis % 9 Uhr abends im Diana* bad statt.findenden Trainingsabenden zu melden. Der Erste Wiener Jüdische Turnverein Makkabi, Wien, IX., Liechtensteinstraße 20 (gegründet 1898), veranstaltet bei genügender Beteiligung jeden Dienstag und Freitag von 4 bis 6 Uhr nachmittags Kurse in moderner rhythmischer Gymnastik für Damen mit Klavierbegleitung. Nach dem Turnen stehen kalte und warme Duschen zur Verfügung. Anmeldungen jeden Dienstag und Freitag 7 bis 9 Uhr abends bei Herrn Herz im Turnlokal, Wien, IX., Liechtensteinstraße 20. Sportklub Hakoah, Sektion West. Klubheim: Wien, VII., Kaiserstraße 30, Tel. B 37-1000 U. Klubabende jeden Mittwoch ab 7 Uhr, Sonntag ab 5 Uhr. Die Jahresvoll Versammlung der Sektion West fand unter reger Teilnahme ihrer Mitglieder am Mittwoch, den 29. Jänner, im Klubheim statt. Die Berichte von Gustl Wix ergaben, daß die Sektion derzeit über vier Fußballmannschaften verfügt, die recht gute Resultate erzielt haben. Die Neuwahlen ergaben: I. Sektionsleiter: Amtsleiter Jul. Rosenfehl; II. Sektionsleiter: Joschi Arm; I. Kassier: Kurt Futterweit; II. Kassier: Frl. Relly Neumann; I. Schriftführer: Egon Huth; II. Schriftführer: Frl. Nora Mayer; sportlicher Leiter: Hans Schneider; Materialverwalter: Egon Huth; Heimverwalter: Gustl Wix; Beiräte: Walter Schleire, Max Blumenzweig, Kurt Reinhardt, Norbert Weininger; Revisor: Fritz Huth. Außer den Sportdisziplinen Fußball, Handball, Ping-Pong wird derzeit ein Englischkurs unter Leitung des Herrn Professor Beigel abgehaJton und werden Interessenten gebeten, sich an den Klubabenden zahlreich zu beteiligen. Histadruth Iwrith. Samstag, den 15. Februar, 8.15 Uhr abends, spricht im Heimo, II., Kleine Mohrengasse 3, Herr Dr. J. Schächter über das Thema: „Hafilosofia sohol hahistoria“. — Seminare der Histadruth: Samstag, den 15. Februar, 6.80 Uhr abends, Literaturseminar. 7.30 Uhr: Publizistikseminar (Auerbach). Der Jüdische Witwen-, Waisenhilfs- und Ausspeise-Verein Im IX. Bezirk hält Montag, den 17. d. M., um K8 Uhr abends, im Promenadencafö, IX., Roßauerlände 27, seine Generalversammlung ab. JUDEN WÄHRINGS! Decket Euren Bedarf an Lebensmitteln, Delikatessen, Waschartikeln sowie Weine und Liköre bei Gesinnungsgenossen Isidor Yllllnger, XVIII., Gerethoferstraße 103 (R 60-8-38), welcher schon bei Kauf von S 5'- aufwärts franko Haus liefert. Für Peesaoh erstklassige Mazzoth.