Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 9 (1935-1936)
- Issue
- Heft 519 (31.1.1936)
- Date
- 1936-01-31
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/3053752-3054243-3054275--5643-3061400- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 519 — 31. 'Jänner 1936 DIB 8TIMMB Seit« 7 Kurze Nadiridilen aus Erez Israel Jerusalem, Ende Jänner. Vor einigen Monaten wurden aus dem Büro der Fahndiingsabteilung der .Jerusalemer Polizei Waffen gestohlen. Man fand sie vor einigen Tagen bei einem Araber in Hebron. Der Mann wurde verhaftet. In Schchem (Nablus) wurde _ von einer arabisch-deutschen Gesellschaft eine Z ü n dholzhandelsgesellschaft mit eiuem Kapital von 22.000 Laj gegründet. Es werden Anteilscheine zu fünf Pfund herausgegeben. * Vom 1. Februar an werden die von Ägypten nach Palästina und umgekehrt fliegenden Luftschiffe in El Arisch zur Zollkontrolle landen. Bisher geschah dies in Port Said. * Der Budgetvoranschlag der Stadtgemeinde von Jerusalem für das Jahr 1936/37, der dieser Tage dem Bat der Gemeinde zuging, beträgt 160.000 Laj. * Der frühere Khedive von Ägypten, Abbas Hilmi, der wiederholt versuchte, in Palästina und Syrien eine politische Rolle zu spielen und der immer wieder als Thronkandidat für Palästina genannt wird, hat in Jericho ein Grundstück angekauft, um sieh dort einen Palast zu bauen. * Aus Amman wird gemeldet, daß in der nächsten Zeit dio transjordanische Armee vergrößert werden wird. Überdies wird sie mit neuen Gewehren, Maschinengewehren und schwerer Artillerie ausgerüstet. SOEBEN ERSCHIENEN: (Der Fortgeschrittene) von Ben-Chaviv DaB interessanteste und beste Lohrbuch der letzten Zeit für fortgeschrittene Selbstlernende und für Abendkurse. Das Buch, das eine langst empfundene Lücke in der hebräischen Lehrliteratur endlich ausfülit. Benützen Sie die <es Lehrbuch, Sie lernen leient und schnelll Erhältlich in allen einsc iläg gen Buchhandlungen! IN VORBEREITUNG: MINIATUR-WÖRTERBUCH von demselben Verfasser. Hebräisch-Deutsch, Deutsch- Hebräisch. Verlag: Jos. Schlesinger, Wien, 1., Seitenstettengasse 5 Zionistischer Veranstaltungshalender Freitag, 31. Jänner 1936. 2. Bez.: Sektion Prater, Stuwenstraße 1, 8 Uhr abends, Onegg Sabbath, Vortrag Dr. M. Patron, Prof. Weinstein: Rezitationen aus Bialiks Gedichten. Smiroth: Arie Feldmann-Scherz. 2. Bez.: Sektion II. Praterstraße 13, gemeinsam mit der Jugendorganisation „Akibah“, punkt 8 Uhr abends, Onegg Sabbath unter Leitung des Herrn Dr. Chaim Tart akower. Gäste herzlich willkommen! 4. Bez.: Sektion IV/V, Hauslabgasse 2, A9 Uhr abends, Onegg Sabbath, Bibelvortrag Rabbiner Dr. Mehrer, Kantorale Gesänge. 6. Bez.: Sektion VI/VII, Loquaiplatz 11, 8 Uhr abends, Onegg Sabbath. 20. Bez.: Sektion XX, Jägerstraße 30, A8 Uhr abends, Onegg Sabbath. Referent: I. M. Frostig. Thema: „Der Sinn der Galuth.“ Gesang; E. Grüner. Samstag, 1. Februar 1936. 1. Bez.: WIZO I, Schottenring 25 AG Uhr abends, Onegg Sabbath, Frau Dr. Luise F a r c h y: D;e Bibel. 2. Bez.: Sektion und WIZO Prater, Stuworstraße 1, 9 Uhr abends, Gesellschaftsabend. Festrede: Dr. Josef Löwenherz. Programm: Prof. Z im hier, Violinsolo; am Klavier Frau Raab; Frau Lide D u 1 i t z k a j a: Jüdische und hebräische Lieder; Frl. Herta Kram: Klaviersolo; Igo Gutmann: Jüdische Liedor; Herr Lang: Humoristische Vorträge; Conference; M. N e u b a r t. Künstlerische Leitung: Frau Prof Rosenbltith. Karten voo S —.50 aufwärts. 4. Bez.: Sektion und WIZO IV/V, Hauslabgasso 2, 8 Uhr abends, Bridge-Abend. 9. Bez: Zion. Sektion VII1/1X Wfthringerstraße 6 Vt9 Uhr abends, Mendele Mocher Sforim-Feier. Dr Z. F. Finkeistein: „Mendole Mocher Sforim.“ Voilesung aus den Werken Mendele Mocher Sforims. Ji./Ho. Oberkantor Gerson Margulies: Hebräische Palästinalioder. Sonntag, 2. Februar 1936. 4, Bez: Jugendgruppe der Sektion IV/V, Hauslabgasse 2, ß Uhr nachmittags, Gesellige Zusammenkunft. QROSSFLEISCHHAUERE' flEGM. KORNMEHL ZENTRALE IX., BERGGASSE NUMMER 19 fElEPHONNUMMEff A 17-3-99 unrt A 1R-9-34 Lieferant tür Heilanstalten Abteilungen t. ^a-Fleisch unte< Aufyloht de« Ehrwürdigen Rabbinaisdei Israelitischen Kultusgemeinde Wien Autozustellung kostenlos IX., Berggasse 15, XVIII., Währingerstraße 71 6. Bez.: Sektion und WIZO VUVll> 11 Uhr vorm. Stafa-Kino, Vorführung des Palästinafilms: „Land der V er heiß un g.“ Festrede: Dr. Josef Löwenherz. Im Beiprogramm: „Der Lüsterner Kongreß.“ 20. Be-z Sektion XX, Toymbeehalle, _ Denisgasse 33, 9 Uhr abends. Große Akademie. Mitwirkend. Frl Paula Dernier, Frl. Margit Sellinger, Max Bartfeld, Kapellmeister, Rudolf Beck, Oberkantor B o h o m i 1 n y, Wolf Icht, Max Lustig, Samuel W eintrau b, Prof. Josef Zimbler und das Heitere Quartett des Jüdischen Gesangsvereines Montag, 3. Februar 1936. 1. Bez.: WIZO I, Schottenring 25, Al Uhr abendis, Dr. Rudolf D r e j k u; er „Die Stellung der Frau in der menschlichen Gesellschaft.“ 1. Bez.: Verband jüdischer Ingenieure und Technikei für den Aufbau Palästinas, I., Kohlmessergasse 4, )49 Uhr abends, Vereinsabend. 2. Bez.: Klub Erez Israel, Praterstraße 13, A9 Uhr abends, Vortragsabend. 2. Bez.: Sektion und WIZO Prater, Stuwerstraße 1, A9 Uhr abends, Schalom Asch: „Unsere Not und unsere Hilfe.“ Karten von 1 bis 3 S im Sektionsheim und beim Optiker Karl Seidner, I., Franz-Josefs-Kai 33, Tel. U 28-9-66, erhältlich. 4. Bez.: Sektion IV/V, Hauslabgaßse 2, 7 Uhr abends, Ausschußsitzung und Zusammenkunft der Mitglieder der WIZO, %d Uhr abends, Vortrag Prof. Dr. Leo Men.czer im Rahmen der Vorträge über die Geschichte des Zionismus; „Dr. B j i?. 1, sein Werk und seine Bedeutung.4 Nach dem Vortrag Aueschußsitzung der Sektion Wegen der Bedeutung des Vortrages und wichtiger für die nächsten Veranstaltungei zu fassender Beschlüsse, ist Erscheinen allei Mitglieder Pflicht. 12. Bez.* Sektion XII, Cafe Mariensäle, Sechshauserstraße 52, A9 Uhr abends, Simon S a s s: „Der Jüdische Krieg.“ Dienstag, 4 Februar 1936. 1. Bez.: W1ZC L, Schottenring 25, 8 Uhr abends, Dr. Michael S t e i n be rg: „Theorie und Geschichte d s Zionismus“ Pflichtkurs für Gruppenführerinnen. 3. Bez.: Sektion Ul, Wiener Bingcafe, Stubenring 18, A9 Uhr abends, Dir. Dr. V. Keil ne r: „Palästina-Problem e.“ 4. Bez.: Jugendgruppe der Sektion IV/V, Hauslabgasse 2, 8 Uhr abends, Zusammenkunft der Mitglieder. 18. Bez.: Sektion und WIZO XVHI, Weimarerstraße 7, 8 Uhr abends. Rabbiner W. Z. A. Schwär7: „Gebcu?chte der Juden in der spanischen Epoeb e.“ Mittwoch. 5. Februar 1936. 1. Bez.: WIZO I, Schottenring 25, A5 Uhr abends, Klub Jüdischer Frauen. 6. Bez.: Kiub jungej Zionisten, Loquaiplatz Nr. 11, y29 Uhr abends. Vereinsabend. 9. Bez: Jugendgruppe der Sektion VIII/IX, Währingerstraße 6—8 (Hörlgas?e 2), 8 Uhr abends Zusammenkunft dei Mitglieder. 9. Bez.: Sektion VUI/IX, Währingerstraße Nr. 6—8 (Eingang Hörlgasse 1), 7 Uhr, Schlomo Auerbach: „Jesaja.“ — A9 Uhr: Professor Kestenbaum: „Awoth.“ 10. Bez.: Sektion X., Pemerstorfergasse 25, A9 Uhr abend, Dr. Richard Pokorny: „Geschichte der Wiener Juden.“ Donnerstag, 6 Februar 1936. 1. Bez.: WIZO 1. Schottenring 25, AG Uhr nachmittags, Alle« Urbach: „Moderne Ernährung und Kochkunst“ 1. Bez.: Jüdischer Klub der Jungen, I., Goldschmledgasse 9 (Graben 27—28), 4 Uhr abends, Dr. Oskar Grünbaum, Präsident des Zionistischen Landesverbandes: „Die rechtlichen Grundlagen des Palästina-Aufbaues.“ 2. Bez., Sektion 11, Prater straße 13, l/z9 Uhr abends, Gesprochene Zeitung: Dr. Isidor Klabe r: „Jüdische Erziehung“; Doktor Ch. T art alt ow er: Hebräische Literat u r. 2. Bez.: Sektion Prater, Stuwerstraße 1, A9 Uhr abends, Frau Dr. Bianka Steinhardt: „Krankheit und Vererbung.“ 6. Bez.: Sektion VI/VII, Loquaiplatz 11, A9 Uhr abends, Dr. Viktor E. Pordes: „Das Gebot der Stunde.“ 13. Bez.: Sektion XIII, Hietzinger Hauptstraße 22, A9 Uhr abends, Dr. Ernst Müller: „Bialik als Dichter und Richter unseres Volkes.“ Jubiläum des humanitären Vereines der Lemberger. Anläßlich des 25jährigen Bestandes dieses Woliltätigkeitsveroines fand am 25. Jänner im Hotel Continental eine gelungene Veransaltung statt. Eingeleitet wurde das Programm mit der Begrüßung der erschienenen Gäste seitens des Obmannes Oswald Reicher, worauf Obmannstellvertreter Adolf Tarier die Festrede hielt. Dann folgten die künstlerischen Darbietungen. Simon F o s t e 1 brachte jüdische Lieder zum Vortrag, Else Zolin, begleitet von Luise Hochdorf, sang die Arie aus „Butterfly“, den „Kuß“ von Arditi, und „Marion“ von Massonet, und erntete für ihre Darbietungen lebhaften Beifall. Max L i c h t e g g trug in bewährter Weise mehrere Lieder vor. Lotte Menaa ergötzte mit ihren interessanten Darbietungen als Mimikerin und Grotesktänzerin. Der kleine Holzknecht eroberte im Sturm die Herzen der Gäste. Zum Schluß erheiterte Eugen Strohn mit seiner „Lohengrin“- Parodie. Die Conference besorgte Ada Kelsen, die Klavierbegleitung oblag Hans Stricker. Nach Schluß der künstlerischen Darbietungen tanzte das Publikum nach der Musik der Jazzkapelle „The Winaple Band“ Das Tanzarrangement lag in den Händen des Tanzmeisters Birkenfeld. Kinus Hamorim Haiwrim. Am 2. Februar um 7.30 Uhr abends im Chorzimmer, Tempelgasse 3, Aussprache über den Vortrag des Vorsitzenden des Hebräisch-Lehrerverbandes der Histadruth Iwrith, Prof. Zwi Weinstein: „Kejzad morim?“ Der Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, I., Kohlmessergasse 4, Tel. U 27-0-65, sucht dringendst Stellen für: A) Kontoristen, Buchhalter, Handelshilfsarbeiter, Geschäftsdiener, Packer, Inkassanten, Verkäufer, Auslagenarrangeure, Kellner, Krankenpflegerinnen, Masseure, Bademeister, Nachhilfelehrer und -lehrerinnen für Mittelschulfächer, Musiker für Konzert-, Jazz- und Stimmungskapellen; B) Arbeit für gewerbliche Kräfte aller Art, darunter auch Chemiker, Elektrotechniker (Heizungstechniker), Installateure, Bau- und Maschineningenieure, Chauffeure sowie ungelernte Arbeiter; C) Handwerkliche und kaufmännische Lehrstellen für Knaben und Mädchen. Im selben Verein sind derzeit offene Stellen für: Textilzeichner, Absolvent der Textilschule (Weberei) mit Praxis, Kinderfräuleins mit und ohne Sprachkenntnisse für In- und Ausland, Erzieherinnen mit Mittelschulnachhilfe und Fremdsprachen, gut eingearbeitete Konfektionsnäherinnen (Werkstätten- und Heimarbeit), geschultes Hauspersonal jeder Art, verschiedene Auslandsstellen für deutsche Emigranten. Jüdischer Angestelltenverband „Emunah“ (II., Praterstraße 11, 1. Stock). Sonntag, den 2. Februar Akademie mit Tanz. Mitwirkung beliebter Kunstkräfte (Dr. Karl Ritter, Fritz Schick, Ronis usw.). Beginn des Tanzes um 17 Uhr, Beginn der Vorträge um 20 Uhr. Regiebeitrag S 1.—. Gäste willkommen! — Anfangs Februar beginnen neue Abendkurse in Hebräisch und Englisch. Jüdisches Volksbildungsheim „Bialik“ Seminarvorträge: 3. Februar, 8 Uhr abends: Doktor Benjamin Klar: Seminarvortrag Heilige- Schriften-Buch IJOB. 4. Februar, 8.15 Uhr abends: Dr. Leo Goldhammer: Ein jüdischer Abenteurer. 6. Februar, 7.30 Uhr abends: Dr. O. J. Glaser: Talmudvortrag Traktat Bawa Mezia. — Hebräischkurse: Montag: 6.30 Uhr abends für Erwachsene (Anfänger). Mittwoch: 4.30 Uhr nachmittags für Kinder (Anfänger). Donnerstag: 7 Uhr abends für Erwachsene (Anfänger). Dienstag: 6.30 Uhr abends für Fortgeschrittene. Donnerstag: 8 Uhr abends für Fortgeschrittene. Freitag: 8 Uhr abends Onegg-Sabbath der Juge-nd. Samstag: 4.30 Uhr nachmittags Onegg-Sabbath für Erwachsene. — Englisch-Kurse in Vorbereitung. LKammermusikabend desVereines zur Förderung jüdischer Musik Das Interesse des Publikums für die Renaissancebewegung der neuen jüdischen Musik scheint im Wachsen begriffen zu sein. Der Andrang zum ersten Konzert des Vereinsjahres war so groß, daß viele keinen Einlaß finden konnten. Es war allerdings ein Werbekonzert für Mitglieder und geladene Gäste. Hoffentlich waren die Anwesenden künstlerisch vollauf befriedigt und werden den Anlaß nehmen, Mitglieder dieses Vereines zu werden. Das künstlejische Niveau des Abends stand auf einer respektablen Höhe. Gleich am Anfang machte man die Bekanntschaft einer jungen Pianistin, Ruth Friedman n, die wegen ihrer technischen Sicherheit, ihres feurigen Temperaments und ihrer sinnreichen Rhythmik zu den schönsten Hoffnungen berechtigt; sie spielte die effektvollen und geistreich gemachten Variationen von Josef Achron über „El jibneh Hagalil“ und im zweiten Teil fünf Stücke von Jakob W einb er g, dem erfolgreichen Autor der ersten palästinensischen Oper „Hechaluz“, die in Amerika bei einem Wettbetverb von 200 eingesandten Werken preisgekrönt wurde. Die kurzen, klangvollen Klavierstücke sind auf bekannten Volksliedern oder Tänzen auf gebaut, und wenn auch manches in der Harmonik wenig originell klingt — als Ganzes ist es gewiß eine Bereicherung der leider so kleinen Klavierliteratur echter jüdischer Musik. Es folgte ein interessanter Versuch S. Alm ans die „Nigunim“ der Haftarah als Violinstück zu verwenden. Kurt Fuchsgelb, dessen kunstsinniges, auf hohem Kulturniveau stehendes Violinspiel schon bekannt ist, bewährte sich wiederum wie gewöhnlich. Er spielte außerdem die bereits bekannte Stempenju-Suite von Achron, soivie einige Werke von Weinberg, Ro s ows ky (ein prächtiges Stück „An der Wiegeund S a mins ky mit Präzision und schönem beseelten Ausdruck und Ton, I Der Gesang wurde von dem jungen, zukunftsreichen Baritonisten Duno Tendier bestritten. Eine warme, volumenreiche, schön timbrierte Stimme, die sich in Steigerungen schier unendlich in ihrer Kraft und Breite entwickelt. Engels „Gibt's ein Land auf Erden“, „Höre“ und, „Hakotel“ (Die Mauer), ferner Gnessins „Das Grab Rahels“ und ein palästinensisches Volkslied „Bar Jochai“ klangen prachtvoll. Alle Mitwirkenden wurden mit stürmwehem Applaus empfangen. Aus begreiflichen Gründen kann ich mich über die Leistungen des Begleiters dieses Abends, des jungen Pianisten Sie g mund W olf so hn nicht äußern und lediglich seinen Anteil an dem Erfolg beim Publikum feststellen. Jul. Wolfsohn. In Haifa auf dem Karmel bietet sich günstige Ge’egenheit, in einem neuerbauten Haus (Zinsvilla) emsseine Woßnungen bestehend aus 3—4 Zimmern und sämtlichen Nebenräumen als Eigentum (grundbücherlich) zu erwerben. Anzahlung.£ 300—400, der Rest in monatlichen Raten in 12 Jahren. Auskünfte erteilt Ing. J. Laszkovlfz, III., Landstraßer Gürtel 19, Tel. B 52-3-58. Jüdische Kulturstelle Sonntag, 3. Februar, 16 Uhr: „Höre Israel“ von Ossip Dymow, Inszenierung E. JubaL Kleine Preise. Karten: L, Kai 3. Jeden Samstag um 17 Uhr im Theatersaal Musiknachmittag. Samstag, 1. Februar, im Zyklus „Hört jüdische Künstler“: Rudolf Herbert (Bariton), begleitet von Dr. Kurt Baar. * Samstag, 1. Februar, 19 Uhr: Dr. Karl Ritters: „Jüdische Porträts in Maske und Kostüm.“ * Sonntag, 2. Februar, 18 Uhr 45: Heiterer Vortragsabend Mirjam Horwitz-ZiegeL. (Altenberg, Heine, PoigaT, Tucholsky u. a.) Karten in der Kulturstelle, bei Gronner, Rath, Lanyi und Mejstrik. * Führungen: 2. Februar: „Photographie der Heimat.“ (Urania.) Treffpunkt: 10 Uhr vormittags, Jüdische Kulturstelle, I., Kai 3. — 6. Februar: „A. E. G. Union.“ Treffpunkt: 9 Uhr vormittags, XXI., Pirquetstraße 114. PENSION ECKSTEIN-Senn« Jüdische Ktinstlerspiele. David Breßlers „Urke Nachalnik“, die erfolgreiche Neuheit der Jüdischen Künstlerspiele, bleibt mit Sevilla Pastor und H. Kosowskv auch Freitag, Samstag und Sonntag abends auf dem Spielplan. Sonntag nachmittags geht bei ermäßigten Preisen „Barmizwah“ in Szene. Der weitere Spielplan lautet: Montag Sondervorstellung „Hallo Lilly“; Dienstag, Mittwoch und Donnerstag „Tanzt, Jüdalech, tanzt“. — Die Schauspieler der Jüdischen .Künstlerspiele veranstalten Montag zugunsten ihrer schwerkranken Kollegin Paula Dreiblatt eine Wohltätigkentsvorstellung. Zur Aufführung gelangt zum erstenmal in dieser Saison die Operette „Hallo Lilly“ mit Sevilla Pastor in der Titelrolle. Liederabend Maria Wlnkler-Fialko. Bei ihrem diesjährigen Liederabend sang Maria Winkle r - F i a 1 k o ein Programm, das mit Händel begann und bis zu Werken zeitgenössischer Autoren führte. Den Abschluß bildeten russische Lieder. Reicher Beifall belohnte die Künstlerin für ihren vorzüglichen Vortrag. Der Primgeiger der Philharmoniker, Josef Geringer, der an dem Abend mitwirkte, gab eigene Kompositionen. Walter Fischer begleitete die Künstlerin vortrefflich. Oberkantor Feuer, einer unserer besten Sänger, hat vor kurzem in Liebau einen außerordentlichen Erfolg erlebt. Man hatte ihn zu einem Probesingen eingeladen, dessen Ergebnis seine Kandidierung für den Posten des Liebauer Oberkantors war. Feuer wird nach Liebau übersiedeln, sobald die Frage der ArbeitBerlaubnis geregelt ist. Lichtbildervortrag in der Histadruth Iwrith. Samstag den 1. Februar, 8.15 Uhr abends, hält Zwi Sofer aus Palästina im Heim, II., Kleine Mohrengasse 3, einen Lichtbildervortrag über das Thema „Mechaje haarawim beeretz Israel“. — Seminare der Histadruth: Samstag, den 1. Februar, 6 Uhr abends: Literaturseminar; 7 Uhr abends: Seminar für Publizistik (S. Auerbach). JÜDISCHER KALENDER 31. Jänner bis 6. Februar 1936 7. bis 13. Sdiwat 5696 Freitag (31.) Sabbath-Elngang.4®° Uhr Samstag (1.) Sabbath-Ausgang.5*° Uhr Wodienabsdinltt: Bo