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Die Stimme · 1936-01-09 · Heft 513 (9.1.1936) · page 8

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Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 513 (9.1.1936)
Date
1936-01-09
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seit« 6 Dil SfIMMI Nr. 618 — 9. Jänner 1986 Palästinafilm und Kongreßfilm Einen sehr erfreulichen Beweis für das große Interesse, das die Wiener Juden für den Aufbau Palästinas haben, liefert die Tatsache, daß die bisherigen Aufführungen des großen Palästina-Tonfilms der Fox „Das Land der Verheißung" durchwegs glänzend besucht waren, so daß über 12.000 Besucher den fünfzehn bisherigen Vorstellungen beigewohnt haben, Die am vorigen Sonntag stattgefundene Vorführung des Films durch die Sektion Ottakring, war derart überfüllt, daß Hunderte keinen Einlaß finden konnten. Die nächste Aufführung von „Land der Verheißung'1 mit dem hochinteressanten Beifilm „Der Luzerner Zionistenkongreß" findet am Sonntag, den 12. d., vormittags 11 Uhr, im Schweden-Kino als Sonderveranstaltung der Leichtathletiksektion der Hakoah statt. Rechtzeitige Kartenbestellung ist unbedingt geraten. Jüdische Künstlerspiele Tausende Menschen waren begeistert, die Gelegenheit hatten, Sevilla Pastor in der musikalischen Komödie „Tanzt Jüdalech, tanzt“ zu sehen. Das Stück hat einen einzig dastehenden Serienerfolg zu verzeichnen und geht bereits die vierte Woche en suite bei ausverkauften Häusern. Aus diesem Grunde hat sich die Direktion der Jüdischen Künstlerepiele entschlossen, „Tanzt Jüdalech. tanzt“ auch noch Freitag, den 10., Samstag, den 11. und Sonntag, den 12. Jänner, abends, auf dem Spielplan zu belassen. Sonntag, den 12. Jänner, nachmittag VA Uhr, geht bei ermäßigten Preisen „Die Schickerte“ mit Sevilla Pastor in Szene. Der weitere Spielplan lautet: Montag, den 13., „Getzl Schlimasl“, Dienstag, den 14., „Der letzte Tanz“, Mittwoch, den 15., „Unser Rebbeniu“, und Donnerstag, den 16. Jänner, „Getzl Schlimasl“. Nochmals „Die Schickerte“. Auf allgemeines Verlangen wird in den Jüdischen Künstlerspielen Sonntag den 12. Jänner, nachmittags um VA Uhr, bei ermäßigten Preisen, Sevilla Pastor in ihrer Glanzrolle in der Schlagerkomödie „Die Schickerte“ auftreten. Es empfiehlt sich. Karten (auch telephonisch R 45-4-94) zu sichern. Bialik-KIub, I., Bräunerstraße 7/10. Der berühmte Dichter Schalon Asch, Präsident des jüdischen Pen-Klubs und Ehrenmitglied des Welt-Penklubs, spricht als Gast des Bialik-Klubs Samstag, den 25. Jänner 1936, um 8 Uhr abends, im Großen Konzerthaussaal, Wien, III., Lothringerstraße 20, über das Thema: „Die geistigen Bestrebungen der Juden und des Judentums“. Karten erhältlich: Keren Kajemeth, I., Marc-Aurel-Straße 5, Bücherstube Rath, II., Taborstraße 20a. Jüdische Kulturstelle. Donnerstag, den 9. Jänner, 19.15 Uhr, liest der bekannte Wiener Schriftsteller Dr. Leopold Hichler, der Autor von „Sohn des Moses Mautner“ und „Heimweh nach Wien“, aus eigenen Werken. Die einleitenden Worte spricht Franz Sonntag. Karten in der Jüdischen Kulturetelle (I., Kai 3). Der jüdische Gesangsverein Graz hielt in seinem neuen VeTeinsheim seine 14. ordentliche Generalversammlung ab. Obmann Stefan Freiberger konnte als Gäste begrüßen: Dr. Spieler als Vorstandsmitglied der Kultusgemeinde Graz. Ing. R o s n e r für die Ortsgruppe Graz des Bundes jüdischer Frontkämpfer, Dr. L ö w y vom Sportklub Hakoah und Herrn Mandl vom Chelet Lawann. In seinem Bericht über das abgelaufene Vereinsjahr gedachte Stefan Freiberger der künstlerischen Erfolge des Frühjahrskonzertes und des Konzertes im Kurort Gleichen/berg, wobei er dem musikalischen Leiter des Vereines, Kapellmeister Friedrich P o 11 a c k, Worte der Anerkennung für die verdienstvolle Führung des Vereines zollte. Er sprach der Kultusgemeinde den Dank für die Unterstützung des Vereines aus. Hlstadruth Ivrith, II Kl., Mohrengasse 3, Samstag, den 11. Jänner, 8.15 Uhr abends, spricht Herr Schlomo Auerbach über das Thema: „Berkowioz ben chaimitschim“. Seminare der Histadruth. Samstag, den 11. d„ 6.30 Uhr abends: Literaturseminar. 7.30 Uhr abends: Seimiinar für Publizistik. Chanukkahieiern Der Jüdische Angestelltenverband „Emunah“ veranstaltete im Marmorsaal des Hotels National seine Chanukkahfeier. Nach der Begrüßung durch Obmannstellvertreter Grtlnhut nahm Arnold Donath das LichteranziLnden vor, worauf Dr. Emil Lehmann die Festrede hielt. Im Rahmen des reichhaltigen Akademieprogramms sprach Jehuda Ehrenkranz, worauf Lilli R i e g 1 e r palästinensische und ostjüdieche Volkslieder vortrug. Den musikalischen Teil des Programms besorgte die Musiksektion des Verbandes unter Leitung des Kapellmeisters G e f t e r. Hervorzuheben ist noch ein Cellovortrag von Dr. Friedrich Löwenkopf. der von Fräulein Olga B a n o w i t z begleitet wurde. Die Conference besorgte Karl R o d e c k. Der jüdische Wohltätigkeiteverein „Brüderlichkeit“ veranstaltete in den Mierachi-Sälen in der Praterstraße seine diesjährige Chanukkah- Bekleidungsfeier. Es wurden Begrüßungsschreiben des Oberrabbiners Dr. Feuchtw a n g. des Amtsleiters Engel und anderer Persönlichkeiten verlesen. Als Gäste wohnten der Feier unter anderem bei: Rabbiner Salomon Friedmann, Prof. Dr. Chaim Tenenhaus, Zahnarzt Breiner, Joachim Deutsch, Rabbiner Dr. Gerstel und der städtische Lehrer Josef Pick. Eil! Illllllllllll! Voraus muß man denken/ sidi sichern — versichern Phoni Allgemeine VeniAerangn C3e«*i Wien ,IX»* Alaerplaf s 3 Dienstjubiläum Josef Poppers Am 1. Jänner hat der Oberverwalter des Israelitischen Altereheims, Josef Popper, sein 35. Dienstjahr vollendet. Er war aue diesem Anlaß Mittelpunkt einer Feier, die im festlich geschmückten Anstaltssaal stattfand. An der Veranstaltung nahmen teil: Die Arzte des Heims unter Führung des Primarius Doktor Infeld, die Beamtenschaft und das Anstaltspersonal, der Direktor des Spitals der Kultusgemeinde Generalstabsarzt Dr. Raschk e s, Oberkantor P o s t o 1 o v, der Obmann des Beamtenvereins Sekretär Josef Fuchs mit den Vorstandsmitgliedern F e r s t e r, Mautner, Dr. F r i e d, Fräulein Hedwig Rosenthal und Isidor Löbensohn. Für die Kollegenschaft der Amtsdirektion erschien der zweite Sekretär Heinrich Holzer. Der Obmann der Kommission für das Altersheim, Kultusvorsteher Dr. Körner, feierte in einer Ansprache die Verdienste des Jubilars •um die Anstalt, worauf Sekretär Josef Fuchs namens des Beamtenvereins im Rahmen einer Ansprache dem Jubilar ein Geschenk des Anstaltspersonals und des Beamtenvereins überreichte: eine Fahrkarte nach Erez Israel. Der Jubilar dankte gerührt für die Ehrungen und versprach, auch weiterhin seine besten Kräfte der Anstalt widmen zu wollen. Mittags erschien der Präsident der Kultusgemeinde Staatsrat Dr. F r i e d m a n n in Begleitung des Obmanns der Füreorgekommission Dr. Landau und des Amtsvorstehers Engel zur Begrüßung des Jubilars. Doktor Fried mann überreichte ihm ein Gratulationsschreiben des Kultus Vorstandes. Herr Dr. Max Seidmann bittet uns, mitzuteilen, daß die „Jüdische Wochenpost“ in Bielitz ihm nachgewiesen hat, daß sie eine von ihm geforderte Berichtigung tatsächlich gebracht hat. Der Makkabi Hazair in Mödling weihte kürzlich seine neue Fahne ein. Die Feier wurde im Festsaal der Kultusgemeinde mit der Absingung des „Techesakna“ eröffnet. Dann marschierte die Makkabi-Jugend in den Tempel, wo nach dem Gesang des Psalmes 150 und des „Aschrenu“ Rabbiner Dr. Schweiger im Rahmen einer Ansprache die religiöse Weihe der neuen Fähe vornahm. Anschließend schlug er den ersten Nagel in die Fahne ein, ihm folgten die Führer des Bundes. Die Feier wurde mit einer Ansprache des Bundesführers, mit Absin-gung der „Tikwah“ und einer Horrah um die Fahne beendigt. Am Abend fand nach der Teilnahme am Gottesdienstes ein stimmungsvoller Onegg Schabbath statt. Todesfall. Am 10. Tebeth ist hier im 80. Lebensjahr der Arzt Dr. Nathan Berger, der Vater des Herrn Dr. Paul Berger, Mitglied des Landesk^mmitees gestorben. Er erfreute sich wegen seines humanen Wesen in weiten Kreisen großer Beliebtheit. Das Leichenbegängnis hat, dem Wunsche des Verblichenen gemäß, in aller Stille am 12. Tebeth stattgefunden. Verein zionistischer Hochschüler „Theodor Herzl“, II., Krummbaumgasse 10. Dienstag, den 7. Jänner, VA Uhr, spricht bei uns Herr Aron Scbwertfinger über „Die Gründe des Austrittes der Revisionisten aus der zionistischen Organisation.“ Hochschüler willkommen! Hug Akademi Ivri (dee Gesamtverbandes jüdischer Hochschüler Österreichs „Judäa“). Freitag, den 10. Jänner, um 8 Uhr abends, im Chajessaale des Zentralheimee, IX., Alserstraße 26, „Mendele-Mocher-Sefarim-Feier“. Gäste willkommen! Gesamtverband jüdischer Hochschüler Österreichs „Judäa“. Dienstag, den 14. Jänner, um 19.30 Uhr, findet ein Vortrag dee bekannten Psychoanalytikers Dr. J. Sa dg er über das Thema „Vom unbewußten Schuldgefühl“ statt. Gäste willkommen! Vorlesung Dr. Broll. Sonntag, den 6. Jänner 1936, las Herr Doktor Otto Broll in einem Kreise von geistig interessierten Zuhörern aus seinem Werke „S a bbatei Zwi“ vor. Der Vortragende verbindet hier in gedankentiefer Weise daß Messias- P oblem mit dem Menschlichen des jüdischen Volkes. Diese Vorlesung Unterließ einen nachhaltigen Eindruck auf alle Anwesenden. Haivri. Die beste hebräische Wochenschrift zur Erlernung der hebräischen Sprache, punktiert mit einem Vokabular in vier Sprachen. Zu beziehen durch Prof. Dr, Klar mann, XIX., Gebhardtgasse L Zionistischer Ver anstatt ungshütender Donnerstag, 9. Jänner 1936. 2. Bez.: Sektion und WIZO Prater, Stuwerstraße 1, V 9 Uhr abends, Univ.-Prof. Dr. Ludwig Braun: „Talmudische und moderne Medizi n.“ 6. Bez.: Sektion und WIZO VUVH, Loquai platz 11, VA Uhr abends, Rabbiner Dr. S. Murmel stein: „Verschwundene jü dische Kulturzentren“. 13. Bez.: Sektion und WIZO XIU, Hietzinger Hauptstraße 22, %9 Uhr abends. Direktor Doktor Viktor Kellner: „Zionistisch Problem e.“ 18. Bez.: Jugendgruppe der Sektion XVIII, Weimarerstraße 7, 8 Uhr abends, Heimabend. Freitag, 10. Jänner 1936. 2. Bez.: Sektion Prater, Stuwerstraße 1, Vj8 Uhr abends, Onegg Sabbath. Vortrag und liturgische Gesänge. 2. Bez.: Sektion H, Praterstraße 13, gemeinsam mit der Jugendorganisation „Akibah“, punkt 8 Uhr abends, Onegg Sabbath unter Leitung des Herrn Dr. Ohaim Tartakower. Gäste herzlich willkommen! 6. Bez.: Sektion VI/VII, Loquaiplatz 11. 8 Uhr abends, Onegg Sabbath. 20. Bez.: Sektion XX, Jägers t-raße 30, 8 Uhr abends, Onegg Sabbath. Vortrag Rabbiner Dr. M u r m e l s t e i n; Gesang Korn. Samstag, 11. Jänner 1936. 1. Bez.: WIZO I, Schottenring 25, VA Uhr nachmittags, Onegg Sabbath. Vortrag Frau Dr. Luise F a r c h y: Die Bibel. 2. Bez.: WIZO Prater, Süuwerstraße 1, 4 Uhr nachmittags, Onegg Sabbath für Kinder. 2. Bezirk: Sektion und WIZO Prater, II., Stuwerstraße 1. VA Uhr abends: Empfangsabend mit Akademie. Programm: Rosenb a c h (Gesang), Nachbar (Jüdische Bühne), Frau Ledner (Arien), Frl. Saphir (Lieder). Artistische Leitung: Frau Prof. Rosenblut h. 4. Bez.: Sektion IV/V, Hauslabgaßse 2, 8 Uhr abends, Bridgeabend. 6. Bez.: Klub Junger Zionisten, Loquaiplatz Nr. 11, 8 Uhr abends, Onegg Sabbath. 9. Bez.: Sektion VIII/IX, Währingerstraße Nr. 6—8 (Eingang Hörlgasse 2), VA Uhr abends, Dr. M. Landau: „Nationales und Ghetto-Judentum.“ Saaleröffnung 8 Uhr abends. 13. Bez.: Sektion Breitensee, Schanzstraße 32, 8 Uhr abends, Geeelligkeitsabend. Sonntag, 12. Jänner 1936. 20. Bez.-. Sektion XX, Jägerstraße 30 VA Uhr abends, Bunter Abend unter Mitwirkung bekannter jüdischer Künstler. v Zionistische Ortsgruppe Linz, Dr. Sami Gronemann: „Die Umschichtung und der Aufbau.“ Montag, 13. Jänner 1936. 1. Bez.: WIZO I, Sohottenring 25, VA Uhr abends, Dr. Leonhard Deutsch: „Kann man musikalisch werden.“ 4. Bez.: Sektion und WIZO IV/V, Hauslabgasse 2, 7 Uhr abends, Ausschußsitzung der WIZO und Zusammenkunft der Mitglieder. — VA Uhr abends, Prof. Dr. L. Menczer; „Geschichte des Zionismus.“ — 9 Uhr abends, Ausschußsitzung der Sektion und Zusammenkunft der Mitglieder. 12. Bez.: Sektion XH, Secbshauserstnaße 52, VA Uhr abends, Vortragsabend. Dienstag, 14. Jänner 1936. 2. Bez.: Sektion Prater, Stuwerstraße 1, VA Uhr abends, Univ.-Prof. Hofrat Dr. S. Frankfurter: „Jüdische Erzieh u n g.“ 3. Bez.: Sektion III, Wiener Ringcafd, Stubenring 18, VA Uhr abends, gesellige Zusammenkunft. 4. Bez.: Sektion IV/V, Hauslabgasse 2, 8 Uhr abends, Zusammenkunft der Jugendgruppe. 7. Bez.: Sektion und WIZO VI/VII, Kaiserstraße, Cafö Kandlihof, VA Uhr abends: Werbevortrag. 20. Bez.: Sektion und WIZO XX, Jägerstraße 30, VA Uhr abends, Oberkantor I. L. Müller: „Synagogale Musi k.“ Mittwoch, 15. Jänner 1936. 1. Bez.: WIZO I, Schottenring 25, VA Uhr abends, Klub jüdischer Frauen: Vortrag. 6. Bez.: Klub junger Zionisten, Loquaiplatz Nr. 11, VA Uhr abends, Vereinsabend. 9. Bez.: Jugendgruppe der Sektion VHI/IX, Währingerstraße 6—8 (Hörigasse 2), 8 Uhr abends, Zusammenkunft der Mitglieder. 9. Bez.: Sektion VLH/IX, Währingerstraße Nt. 6—8 (Eingang Hörlgasse 1), 7 Uhr, Schlomo Auerbach: „Jesaja.“ — VA Uhr: Professor Kestenbaum: „Awoth.“ Donnerstag, 16. Jänner 1936. 1. Bez.: WIZO I, Sohottenring 25, VA Uhr abends, Prof. Dt. Wilhelm Stein: „Der Geschichtswandel Europas und die Jude n.“ 2. Bez.: Sektion n, Praterstraße 13, VA Uhr abends, Prof. Dr. Wilhelm Stein: „Die Juden im neuen Europa.“ 2. Bez.: Sektion PrateT, Stuwerstraßo 1, VA Uhr abends, Univ.-Prof. Dr. Hans König- 61 e i n: „W issenswertes über die Hau t.“ Konstituierung eines Zionistischen Sektionssprengels im VII. Bezirke (Zentrale: Zionistische Sektion und Frauengruppe Mariahilf- Neubau, VI., Loquaiplatz 11). Die Zionistische Sektion WIZO—Mariahilf-Neubau hat im Hinblick auf die zahlreichen Neubeitritte aus dem VII. Bezirke dort einen eigenen Sektionssprengel geschaffen, mit dem Ziele, die Zionistischen Arbeiten in diesem judenreiohen Bezirke zu erweitern und zu intensivieren. Der Sitz dieses bereits konstituierten Sprengel« befindet sich vorläufig im Cafö Kandlhof, VII., Kaiseretraße 61, woselbst die regelmäßigen Zusammenkünfte stattfinden werden. Donag, dei ... Große Werbeversammlung. 19. Bez.: Sektion und WIZO XIX, Dolliner Tempel, Dollincrgaßse 3, VA Uhr abends, Rudolf Langer: „Die letzten Ereignisse im Judentu m.“ Hebräischkurse der Sektion und WIZO Prater. Die Sektion und WIZO Prater werden in Kürze im neuen Heime, II., Stuwerstraße 1, Hebräischkurse für Kinder und Erwachsene (sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene) eröffnen. Anmeldungen werden täglich von 6 bis 10 Uhr abends im Sektionsheim und beim Kursleiter Prof. Zwi Weinstein entgegengenommen. Zionistische Sektion und WIZO Döbling. Ab Donnerstag, den 16. Jänner 1936, finden die Zusammenkünfte der WIZO und Sektionsmitglieder im Dolliner Tempel, XIX., Dolliner- Srese 3, um VA Uhr abends, jeden zweiten onnerstag, statt. Amtliche Verlautbarungen der Israelitischen Kultusgemeinde Predigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen: Freitag, den 10. Jänner 1936, werden bei den um 16.20 Uhr beginnenden Abendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: 1., Seitenstettengasse 4: Oberrabbiner Dr. D. Feuehtwang; II., Pazmanitengasse 6: Rabbiner Dr. Z. Taubes; III., Untere Viaduktgasse 13: Rabbiner Dr K. Kupfer; V„ Siebenbrunnengasse la: Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; XV., Turnergasse 22: Doz. Dr. H. J. Zimmels; XVIII., Schopenhauerstraße 39: Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; XIX., Dollinergasse 3: Rabbiner Dr. A. Frankfurter. Samstag, den 11. Jänner 1936, beim Vormittagsgottesdienste Schrifterklärungen: XX., Kluckygasso 11: Rabbiner Dr. B. Murmelstein; XXI., Holzmeistergasso 12: Rabbiner Dr. M. Rosenmann. * Israelitische Jugendgottesdienste: 1. JugendgottesdienetfiirVolks-, Haupt- und Mittelschüler und -Schülerinnen: Samstag, den 11. Jänner 1936, um 15 Uhr, in allen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. 2. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen für Unterklassen iim II., IX. und XX. Bezirk: Samstag, den 11. Jänner 1936, um 16.15 Uhr, im Leopoldstädter Tempel, 11., Tempelgasse 5, und in den Bezirkssynagogen IX., Müllnergasse 21, und XX., Kluckygasse 11. Barmizwah-Kurs. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien bringt zur Kenntnis, daß die» Einschreibungen für den nächsten Barmizwaln Kurs für Kinder mittelloser Eltern im Schuljahre 1935/36 Freitag, den 10., und Freitag, den 17. Jänner 1936, jedesmal v o n 14 b i s 15 U h r, im Lehrziimmer der Israelitischen Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 4, IV. Stock, stattfinden. Der Unterricht findet jeden Freitag, von 14 bis 15 Uhr, im genannten Schullokale statt. * Karoline-Güterbock-Stiftung. Gesamtverleihungsbetrag: S 140. Bewerbungsberechtigtsind: Arme, kranke Frauen und Mädchen mosaischer Kon- Bevorzugt sind solche arme, kranke Frauen und Mädchen mosaischer Konfession, welche in Holic leben oder daselbst zuständig sind. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, ärztliches Zeugnis, Mittellosigkeitszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Jänner 1936. Jakob-Luxenburg-Stiftung. Gesamtverleihungsbetrag: S 500. Bewerbungsberechtigtsind: Hilfsbedürftige jüdische Witwen, welche im III. Wiener Gemeindebezirk wohnhaft sind. Bevorzugt sind: Von den oben bezeichneten Personen Bearntenswitwen galiziseher Herkunft, wenn ihnen durch die Verleihung eines Betrages zu einer Existenz verholten wird und die Erziehung der verwaisten Kinder ermöglicht, respektive erleichtert wird. Einreichungsfrist: 31. Jänner 1936. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Totenschein des Gatten, eventuell Geburtsscheine der Kinder. « Adolf-, Therese- und Julius-Stern-Wohltätlgkeitsstiftung. Verleihungsbetrag: S 2000. Bewerbung «berechtigt sind: Würdige und bedürftige Personen jüdischer Konfession ohne Unterschied des Geschlechtes und ohne Rücksicht auf die Staats- und Gemoindezugehörigkeit. Bevorzugt sind: Von allen Bewerbern solche der Unterstützung würdige Einschreiter, welche die Verwandtschaft oder Schwägerschaft mit dem am 14. April 1889 verstorbenen Stifter. Herrn Adolf Stern oder dessen Gattin, Frau Therese Stern, geb. Kanitz, nachzuweisen vermögen. V e r l e i h u n g s t a g: 14. April 1936. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, beziehungsweise Trauungsschein, Armutszeugnis, eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichuugsr i s t: 31. Jänner 1936. Einreich stelle: Fürsorge-Zentrale der Israelitischen Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 2, I. Stock. Wien, 1. Jänner 1936. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien« ^999999

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