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Die Stimme · 1935-12-06 · Heft 505 (6.12.1935) · page 2

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Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 505 (6.12.1935)
Date
1935-12-06
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seit« 2 DIC 8TIMMI 505 — 6. Dezember 1935 Anjirithme Sonderfahrten roch Polen und Czernowitz am 19., SS. Du. and 8. Jänner. Rückfahrt J. Jänner u. aufgeläst Reisebüro IRUt (P, Rosenkranz) I., Karlsplat* 1, Tel. U 44>5*79 „lleichäverwaltungsblatt“ mit der Judenfraae, wie sie sich nach den Nürnberger Geseiren (larstellt. Er ist der an sich richtigen Auffassung, daß die Ju gen frage eine Weltfrage ist. Sie bt ein — nicht durch jüdische Schuld entstandenes — Problem, dessen Lösung nur so möglich ist, wie dio* der Zionismus angibt. Aber wenn Dr. Lösener behauptet, daß der reinblütige Jude den geringsten Grund hat, über die Rassengosetze empört zu sein, so mag er an das Wort des Erdgeistes im „Faust'4 erinnert sein: „Du gleichst dem Geist, den du begreifst, nicht mir!*4 Das deutsche Volk, sagt Lösener, habe sich durch einen scharfen Operationsschnitt von den Juden getrennt. Aber noch nie vorher hat man gehört, daß ein Patient vor der Operation angespuckt und mißhandelt wird. Das ist es, was der vom Nationalsozialismus beliebten Operation ihren Charakter gibt, noch mehr aber diese Richtung, die (nach Lösener) bestenfalls zum Gefühl des gegenseitigen Fremdseins führen soll. Eine jede Staatsräson muß sich die gegenseitige Freundschaft zum Ziele setzen. Im Nationalsozialismus ist das anders. Dort wird eine halbe Million Menschen legal und illegal außerhalb des Staates gestellt, wird diffamiert, jedem Schulkind als eine noch unter dem Ungeziefer stehende, von Natur I aus verabscheuungswerte Gemeinschaft vor Augen geführt. Es gibt für einen Menschen des 20. Jahrhunderts keine Rechtfertigung für diesen Vorgang. Und wenn es eine solche gibt, dann wünscht jeder Kulturmensch sie nicht zu kennen. Dr. Lösener verweigert den Juden, die er als Minderheit ansieht, jedes Recht. Sie sind „eine völkische Minderheit und nicht eine nationale im völkerrechtlichen Sinn44. Den Unterschied zwischen völkisch und national zeigen die Judengesetze auf, die Ausschließung vom Winter- Liköre—Weine l Fl. 3*80 l fl. 1.1*80 IX.. Porzellansasse 64, b. Franz Josefs-Bahnho hilfswerk, die Verjagung von Waisenkindern, die Enteignung der jüdischen Geschäftsleute, die Vertreibung der jüdischen Professoren. Es ist gut, daß nicht das Dritte Reich über Völkerrecht zu entscheiden hat. Der Vö'kerbund, der aus den Kulturnationen besteht, weiß, sehr wohl von der jüdischen Minderheit, die er unter Schutzbestimmungen gestellt und der er auch den Anspruch auf ihre nationale Freiheit bestätigt hat. Auch das deutsche Volk bat Minderheiten. Was würde wohl das Dritte Reich ins Werk setzen, wenn irgendwo, in Nord- oder Südamerika, Gesetze von der Nürnberger Art gegen Deutsche erlassen würden! Hier aber •liegt der Grund für die deutsche Form der Judengesetzgebung im Besitz des Territoriums. „Zu einer Nation“, sagt Lösener, „gehört auch ein Staat.“ Das ißt in diesem Sinn unwahr, denn es würde jederzeit jedem das Recht zum Unrecht geben. Die Juden haben keinen Staat, also darf man sie zertreten. Das ist die Ethik der heldischen Weltanschauung. Sie wird davon bestimmt, ob das auserkorene Opfer einen Revolver hat oder nicht. Hat es ihn, nun dann geschieht Dicht3 weiter. Besitzt es ihn nicht, dann — siehe Juden in Deutschland. „Hätten die Juden“ — schreibt Lösener — „bereits einen eigenen Staat, so könnte die Judenfrage schon heute als vollständig gelöst gelten.“ Wir bedauern, daß Lösener hier eine Wahrheit ausspricht. Und er weiß vermutlich gar nicht, wie sehr recht er hat. Bestünde der Judenstaat schon jetzt, so hätte das Dritte Reich im Umgang mit Juden etwas bessere Sitten gezeigt, denn es hat keinen Respekt vor dem Menschenrecht, sondern nur Angst vor Fliegerbomben. Die Jurlerifrage ist eine Weltfrage. Der Judenhaß hat durch die Vorgänge im Dritten Reich und durch das Schweigen des europäischen Gewissens überall einen mächtigen Aufschwung erfahren. Hitlers Tendenzen kämpfen in Polen und in Rumänien gegen jüdische Studenten und jüd’sche Auslage-eheiben. Überall arbeiten die Emissäre des Dritten Reiches, um mit Hilfe les antisemitischen Pöbels die Rechtsordnung Bturniireif zu machen. Es gibt für uns nur den Wog nach Erez Israel, nur den Bau dee Juden Staates. Wir müssen uns aber auch vor Augen halten, wer es verhindert, laß der Judenstaat entsteht. Es sind äußere Feinde, noch mehr aber die inneren. Solche ..national-deutsche Juden gibt os ln allen J Ländern. Und auß ihrer Existenz, aus ihrem Solbsthaß ziehen die Streicher und Goebbelß ihre besten Argumente. Die Assimilation, die in sich ehrlos und ehrvergessen ist, muß bekämpft werden, wo immer sie sich zeigt. Billige Sonderfahrt der „Czernowftzer Allgemeinen Zeitung“ um 22. Dezember 1935 und 2. tliinncr 1936 mit Sammelpnß nach Polen und Czernowitz RUokfah'h 8. .Iflnner 1936 und aufgelöste ROokfahrtmögllcIikcIt Auskünfte und Anmeldungen: Oesterr. Vcrkeltrsbftro: l., l'ricdrtclistruBc 7, Tele« phon B 27-500 un I Ornbcn 20, Telepon U 20 0-35. I’olnlscbes Reisebüro „Orbis“: I., Kil.nlnera» aßc 41, Telephon R 21-5-78. Reisebüro Unrlenbrlhbe: I., Rotenturnistrußc 26, Telephon R 24-2-86/87. Adolf Böhms Buch „Die zionistische Bewegung"*) 8Hmillllll8fflflllllliB^IIMBBIIHgBfflllllMggillllllHIIB8HIIIIISHBWWIIBMn „Man sollte die guten, reichen und einfachen Worte nicht verschwenden. So auch das Wort „Bewegung“ nicht. Man sollte nur da von Bewegung sprechen, wo eine Aufwärtsbewegung von Keimen »ich kundgibt. Kräfte werden gehemmt, Kräfte wollen frei werden; so bewegen eie sieh, so bewegen sie die Welt, Die Bewegung eines Volkes ist das Fruchtbarwerden eines Volkes.“ Unwillkürlich kommt uns diese Sinncleutung aus Martin Bübers Frühzeit wieder ins Bewußtsein, wenn wir in Adolf Böhms Buch das Werden der zionistischen Bewegung noch einmal miterleben. Nicht eine Geschichte des Zionismus soll es sein, denn zu einer exakt wissenschaftlichen Darstellung fehlt uns noch die innere und äußere Distanz. Böhm will gerade die lebendige Bewegung noch einmal im Geiste naohformen: „des Zionismus wirkenden und sich verändernde Kraft“. Nicht, was geschehen ist, soll Gegenstand der Beschreibung sein, denn er will das Verständnis für die siegreiche Kraft der Bewegung, für die Wandlung aus der potentiellem Energie in kinetische lebendig machen. Darum schreibt Böhm das spannung&reiche Epos des Zionismus. Aber er wäre nicht er selbst, würde das lebensvolle Buch, das den ganzen Reichtum deT Persönlichkeit seines Verfassers ahnen läßt, die ethische Pflicht der Gerechtigkeit und Objektivität vernachlässigen, oder würde es das Tatsächliche willkürlich konstruierend auswählen und zurechtbiegen. Das ist vielmehr das zweite Verdienst des Werkes, da Böhm mit beispielloser Sachkenntnis das zionistische Quedlenmaterial und das zionistische Schrifttum auswertet, nach der Weiträumigkeit des Interesses sowohl als nach der Tiefe der Erkenntnis hin. Man wird kaum einen Zeitschriften- oder Zeitungsartikel von Bedeutung in den Hinweisen vermissen, so daß es° zugleich Enzyklopädie und Bibliographie des zionistischen Wissens ist. Da aber der Zionismus dynamisches Judentum ißt, sind seine wesentlichen Probleme mit einbezogen, wie etwa die Auseinandersetzungen über das Wesen der Religion- So wie Böhm auch die Verflechtung mit im weltpolitischen und geistesgeschichtlichen Entwicklungen außerhalb des Judentums aufzeigt; man denke an den Zusammenhang von A. D. Gordons „Am Adam“ mit der Lebenephilosophie der Zeit, seines Pazifismus mit Ghandi und seiner Lehre vom Primat der Arbeit mit Ideen Tolstois. Die Darstelhmgskunst und die psychologische Spürkraft Böhms bewähren sich, an der Schilderung bestimmender Persönlichkeiten und entscheidender Ereignisse. Männer wie Aohad Haam, Nathan Birnbaum, A. D. Gordon, Martin Buber werden auf engem Raum allseitig* und doch abgerundet in ihrer Eigenart, ihrer Leistung. und ihrer Wirkung vor uns hingestellt: in ihrer Zeitbedingtheit und in ihrer Einmaligkeit. Den Höhepunkt erreicht das Buch in der Schilderung Theodor Herzls und der . Auswertung des Gedruckten, Handschriftlichen, mündlichen Materials. Die seelische Wendung des Schöpfers des Zionismus wäre ebenso plastisch heraußgearbeitet wie das grundsätzlich Neue an seinem Auftreten gegenüber den Vorläufern, Aus dem meisterhaften Kapitel „Herzls Erbe“, das seine Tat heraushebt, die eben im Tun und nicht in Programm und Ideologie gelegen ist, fällt helles Licht auf das vielumstrittcne Problem des „Judenßtaates“. Aber eine eolche Analyse hat nichts zu tun mit einer engen Herzl-Philologie oder einer längst präjudlzierten Parteinahme, sondern Ist der geglückte Versuch, in die Größe und Problematik dieses schöpferischen Menschen rinzudringen. Wie ein Drama, in dem der Held den dunklen Mächten unterliegt, die *) Adolf Böhm, Die zionistische Bewegung, '/.weite erweiterte Auflage, I. Band: Die zionistische Bewegung bis zum Lude des Weltkrieg«. 1935. Hozaah Jvrith Go. Ltd. Tel-Aviv. Idee ßich aber mit sieghafter Kraft durchbricht, zwingt uns dieses Kernstück dee Buches in seinen Bann. Herzls historische Tat ist es gewesen, dem Sein ein Sollen, der dumpfen und stumpfen Wirklichkeit die Vision gogenüberzustellen. Und nun entrollt Böhm vor uns die Bewährung der Idee iim Kampfe mit den Gegebenheiten, das Entstehen und Wachsen der Bewegung, die, mit dem Judentum als ungeheures Einzugsgebiet, alle lebendigen Kräfte in sich aufnimmt: Die Kolonisationsversuche in Palästina, die neuerwachende hebräische Dichtung, die ersten Anläufe zur Umschichtung und die verschiedenen Richtungen der Arbeiterbewegung. Diese neue Wirklichkeit verlangt ihrerseits wieder ideologische Klärung und theoretische überschau, so daß dieses Zeitalter des Zionismus mit seiner fruchtbaren Wechselwirkung von Theorie und Praxis allen Fehlschlägen zum Trotz von einem prachtvollem Elan durchseelt ist. „Rhythmus, Dynamik, intension eilen Charakter“ des Zionismus darzustellen, gelingt Böhm, weil das seinem eigenen Wesen entspricht. Und dann wieder als konkreter Erfolg des mühevollen Weges die Balfour-Deklaration, das Wunder im Augenblick der Katastrophe, die den besten Teil des Volkes, das russische Judentum, zur Unfruchtbarkeit verdammt. Aus der unübersehbaren Literatur in England und Frankreich und aus dem diplomatischen Aktenwerk hebt Böhm mit sicherer Kritik das heraus, was eine verläßliche Darstellung der Ereignisse zuläßt, die zur Magna Charta des Palästinawerkes geführt haben. Der Schwierigkeit aber, diesen Strom der Bewegung objektiv zu beschreiben, in dem Böhm selbst mit seiner ganzen Seele und mit seiner ganzen Kraft steht, ist er durch die „Universalität des Mitgefühls“, vor allem aber durch die Unbestechlichkeit seines Charakters in einem Maße entgangen, das selbst die parteimäßigen und ideologischen Gegner werden anerkennen müssen, soweit sie guten Willens sind. Gerade die Tatsache, daß Böhm nicht als innerlich unbeteiligter Forscher darstellt, sondern daß er seit mehr als drei Jahrzehnten an entscheidenden Stellen mittut — man denke nur an seine Arbeit für den Keren Kajemeth, an seine Stellungnahme für den „praktischen Zionismus“ und an die Herausgabe der Zeitschrift „Palästina“ — daß er mit den meisten bedeutenden Männern der Bewegung in Fühlung steht, ist der Lebendigkeit und Wirklichkeitstreue seines Buches besonders zugute gekommen. In vornehmer Bescheidenheit glaubt Böhm mit seinem Buche lediglich Referenten und Leitern zionistischer Seminare und Kurse ein „Geländer im Strom der Bewegung“ zu geben. In Wirklichkeit aber ist es das Standardwerk des Zionismus. Nicht nur wegen der Weite und Fülle des Inhalts, sondern weil es das wahre Ziel aller Gefichichtsdarstellimg anstrebt: es gibt uns das Wissen um die lebendige Verbundenheit mit dom früher Gewesenen, mit der Vergangenheit, die schöpferisch in das Heute hineinragt und darum .dem Kommenden unendliche Möglichkeiten weckt. W. Stein. 39ci Grlranfttttgen Der tttmimgsorgtme toenbe geblattet Soueibtunn gemengt m t beißet äRUd) Josef Kasteln, „Herodes“, Geschichte eines fremden Königs. Leinen M 6.—• Zu den bisherigen Werken von Josef Käst e i n tritt der „H e r o d e s“ als eine neue Spitzenleistung seines historischen und psychologischen Könnens hinzu. Alte Geschichte »md alte kulturelle Auseinandersetzungen werden mit einer erstaunlichen Kraft und Meisterschaft zum aktuellen Leben der Gegenwart in Beziehung ge.M'i/.. bin Work voll Spannung, Vertiefung und glanzvoller Diktion. „Das Dorf der 12.000" Wir erhalten die folgende Zuschrift: ln der „Stimme“ vom 3. d. berichten Sic, daß die „Jüdische Wochenpo»t“* i n B i e 1 i t z den Plan des „Dorfes der 12.000“ nicht billigt und in ihm einen Versuch erblickt, „die Lage der jüdischen Front.sc hinten Deutschlands für zionistisch-propagandistische Zwecke auszuschroten.“ Die jüdischen Frontsoldaten würden sich in Kürze gegen diese Machinationen wenden. Sinngemäß vermutet die „Wochenpost“ zionistische Drahtzieher hinter diesem Werk. Damit die „Wochenpost44 und die angekündigte Kundgebung der deutschen Frontsoldaten gleich gegen den wirklich Schuldigen gerichtet werden können, melde ich mich hiemit als Autor des Vorschlags. Ich habo ihn in aller Öffentlichkeit auf der letzten Landeskonferenz des Keren Kajemeth erstattet. Das anwesende Präsidialmitglied des „B. I. F.“, Herr Direktor W i t tl in, hat die Idee sofort aufgegriffen und sie an den Bundesf(ihrer des „B. I. F.“, Herrn Hauptmann Fr i e dmanu, weitergeleitet, der gleichzeitig das Präsidium des Wcltverbandes jüdischer Frontkämpfer innehat. Hauptmann Friedrnann billigte den Vorschlag und kündigte kurz nachher seine Verwirklichung an. Der Vorschlag geht von der Idee aus. daß wir Juden künftig unsere Toten nicht nur durch Grab steino ehren sollen, sondern auch durch Bau steino. Siedlungen für die lebenden Nachkommen der zu ehrenden Toten, das will in Kürze der Vorschlag. Er hat mit Politik und politischer Propaganda nichts zu tun. Er ist gegen niemand gerichtet, er will nur aufbauen. Auch Gefallene anderer Länder sollen so geehrt werden und auch Personen, die eines zivilen Todes verstorben sind. Die „Wochenpost“ ist offenbar in der Meinung befangen, daß es unser Hauptziel sein muß, gegen jemand oder gegen etwas zu kämpfen, ich glaube, daß wir lediglich u m und für etwas zu kämpfen haben. Daß. ich als Zionist die Durchführung de» Vorschlags in Palästina zontrierte, ist verständlich. Ich habe nichts dagegen, daß die „Wochenpost“ eine ähnliche Siedlung in Bielitz oder vielleicht gar in Preußen errichtet. Und nun noch eine Bemerkung über die „Wochenpost“ selbst. Das Blatt druckte einen Aufsatz von mir, betitelt „Die überflüssigen Juden“, der in Dr. Birnbaums „Ruf“ und in der „Ostjüdi-chen Zeitung“ erschienen war, ab und korrigierte ihn derart, daß sein Sinn ins genaue Gegenteil verkehrt wurde. Auf meine Beschwerde versprach Herr Dr. Seifter eine Berichtigung. Sie ist meines Wissens nie erschienen. Es ist zu wünschen, daß die „Wochenpost“ mit ihren Verbesserungsversuchen zunächst bei sich selbst anfängt. Dr. Max S e i d m a n n. + SCHWERHÖRIGE. Große Erleichterung durch Hörtrommel mit Membrane nnd Dr. Ranke. Sehallstärkend, unschtb. b. I ragen, obrschütz. Vollkoin. klar. Versteh, d. Gesproch. Paar S7.-. ST. POTOXY, Wien, VI., Stiegwng. 15. Seit 80 J. Der Palästina-Tonfilm „Das Land der Verheißung“ ist in dieson Tagen mit demselben Riesenerfolg, den er allabendlich findet, auch in Amerika züm emtenmal gezeigt worden. Die Premiere fand in einem der grüßten Kinos New Yorks, dem Astor-Theater, statt und wurde von Presse und Publikum als oin großes künstlerisches Ereignis begrüßt. Kürzlich wurde „Das Land der Verheißung44 unter dem Titel „Lecbaim Hedaschim44 zum erstenmal in Palästina (selbst gespielt. Daß die bisherigen Wiener Vorstellungen bei ausvorkaufton Häusorn stürmischen Beifall fanden, darf bereits als allgemein bekannt vorausgesetzt werden. Die nächsten Aufführungen des Films finden Sonntag, den 8. d. M., vormittag» '/jit und %12 l’hr Irn Schweden-Kino »statt. Ansprachen hallen Sammy Gronomann (Berlin ) und Dr. 1. <i w e n n o r z. Mitwirkend de; K'm .:- i Kuitiu-g'-meiude, Dirigent: Kurt Fuchsgelb (siebe Inserat).

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