Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 9 (1935-1936)
- Issue
- Heft 501 (22.11.1935)
- Date
- 1935-11-22
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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Nr. 601 — 22. November 1936 DIE STIMME Seif« 3 LE1XTCMACHRICHTEN Forderungen der Handwerker Palästinas Dieser Tage lm t, Handwerkerverbändc Mnrl Jerusalem eine den Mitgliedern der Agency, J. G r ii n und Dr. R o t1 ( e.ine Abordnung der von Tel-Aviv, Haifa längere Beratung mit Exekutive der Jevisl) Ii a u m. Elieser K a [) I a n n s t r e i c li, abgfdialten. Der Führer der Abordnung, Dr. Zwi H e Iler, brachte eine Reihe1 von Forderungen der Handwerker in bezug auf Kredite, wirtschaftliche Begünstigungen und Alija vor. Er wies darauf hin. daß die Handwerker mit bedeutenden Kreditsehwierigkeiten 7,11 kämpfen haben, da die Zahlungen der Unternehmer und Geschäftsinhaber unregelmäßig einfließen und eine Möglichkeit zur Diskontierung von Wechseln zur Zeit nicht besteht. Darum verlangen die Handwerker Kreditg a r a n t i e und Hille durch R e d i s k 0 n t. Außerdem mögen die .Jevish Agency und der Keren Kajemcth zur Lösung der Lokalfrage beitrugen, der Konzentrierung in den S t ä d t e 11 e n t g e g e nwirken, die Exportmöglichkeiten erhöhen usw. Bezüglich der Alijah wird verlangt, daß den Handwerkern dieselben Rechte wie den Kolonisten und dem Industriellenverband zuerkannt werden. Die Mitglieder der Exekutive gaben zu, daß viele Forderungen der Handwerker b er c c h t i g t seien. Die Jevish Agency werde diese Forderungen im Auge behalten. Die Mitglieder der Exekutive versprachen, dahin wirken zu wollen, daß eine gemeinsame Beratung der Vertreter des Handwerks mit den Direktionen der Anglo-Palestine Bank und der Barclays Bank über die Kreditfragen zustande komme. Man werde sich CAFE WEGHUBER (hinter dem Deutschen Volkstheater) Samstag» Sonn- und Feiertag s Konzert, Tanz und Stimmungsmusik Beginn '/,9 Uhr abends * Besucherkarte 60 g KAPELLE ISY GEIGER ■wmi—iiii n.v»n. auch mit, der s 0 n d e r e n Frage der Bildung einer b 0- A I) t e i 1 u n g f ii r H a n dw e r k e r f r a g e n befassen. bei der Jevish Agone Ein Kataster der jüdischen Bevölkerung Palästinas Jerusalem, 20. November. (Z. T. A.) Nach Beseitigung gewisser juridischer Schwierigkeiten hat der Waad Leumi euer gisch die Arbeiten zur Anlage eines Kata sters der jüdischen Bevölkerung Palästinas in Angriff genommen. Sobald der Kataster fertiggestellt sein wird, können die Wahlen zur Assefat Haniwcharim, der Jüdischen Nationalversammlung Palästinas, ausge schrieben werden. „Mein Kampf“ in Lettland freigegeben Riga, 20. November. Der ,.L e 111 ä n d i s c h e R e g i r u 11 g s a n z e i g 0 r“ bringt eine Verord nung, die das bisher geltende Verbot der Einfuhr und Verbreitung von Adolf Hitlers „Mein Kampf“ aufliebt. Sei (Mältuttgsfwmltijeiten, rfjeuma tifcfjeit unb gtdjtifdjcrt 93cfd)lücröett jtttb Togal Ta-Wcttcn unübertroffen. Togal fdjetbef bie öarnfäure au§ unb geT)t baljer bireft jur 93LM.tr.3cI bc§ Uebe(§. teilte fcfjäölidjcn ^ebett intrfuugen. allen Styotljefett. $ßrei§ S 2.40 Im Verfolg der von uns eingeleiteten Diskussion nimmt im folgenden die jüdisch - akademische Verbindung „Emunah“ das Wort, für deren Äktivitas die ( Herren cand. piiarm. Martin T y n d e 1 j und stud. med. Oskar Male r uns schreiben: Als Aktive der jüdisch-akademischen Verbindung „Emu nah“ möchten wir uns erlauben, zur Frage des studentischen Nachwuchses Stellung zu nehmen. Wenn heute den jüdisch-akademischen Verbindungen der Vonvurf gemacht wird, den t>s che tu de 111 i s ch e Sitten bis auf das letzte i-Tüpfelchen naohzu ahmen, so ist, unserer Meinung nach, der Augenmerk auf Kleinigkeiten gelenkt. Das Überragende in den jüdisch-akademischen Verbindungen ist und bleibt die geistige und ideelle Vorbereit 11 n g des jüdischen Akademikers für den Zionismus, für Palästina. Hiezu gehört außer jüdischem und zionistischem Wissen, außer der Kenntnis der hebräischen Sprache auch Erziehung zur Disziplin, zu unbedingtem Gehorsam seinen Führern, respektive seinen Vorgesetzten gegenüber, sowie das Bewußtsein, jederzeit für die persönliche Ehre, für die Ehre der Gemeinschaft und fiir die Ehre des jüdischen Volkes, wenn nötig auch mit der Waffe in der Hand, e intreten zu müssen. Dies zu erreichen, ist der althergebrachten Form der jüdisch-akademischen Verbindung Vorbehalten gebtioben. Es wäro daher geradezu schädlich, eine bewährte Form zu Amnvorfen, weil jemand darin nur eine Nachahmung deutscher Form und Sitte sehen könnte. Um vielfach verbreiteten Mißverständnissen zu begegnen, möchten wir kurz über die Arbeit in einer jüdisch-akademischen Verbindung sprechen. Als Beispiel dient uns die jüdisch-akademische Verbindung „Emun a h“. Das Prinzip ist die unbedingte treue Freundschaft unter den Bundesbrüdern. Diese wurde und wird in keinerlei Weise durch die verschiedenen zionistischen Richtungen der einzelnen Bundosbriidor beeinträchtigt. Daraus erklärt sich die strenge Auswahl der einzelnen Mitglieder und in weiterer Folge die verhältnismäßig kleine Zahl der Aktiven (8 bis 20). Es wird großes Gowiolit auf geistige und sportliche Zusammenarbeit sämtlicher Buudesbrüdcr gelegt. So pflegen wir durch Abhaltung von fortlaufenden Referaten über Zionismus, jiidiecho Geschichte, jüdische Literatur, durch Hebräischkurse, gemeinsamen Besuch von Vorträgen jüdischen und zionistischen In halt es und durch unsere reichhaltige Biblio thek unsere Bundesbrüder dazu zu bringen sich mit jüdischem und zionistischem Wissen vertraut zu machen. Diskussionen über die verschiedenen Probleme des Zionismus finden ihren Raum in den Nachrichten der Verbin düng (herausgegeben vom Palästinenser Alt Herren-Verband der I. A. V. „Emunah“ in Ercz). Der sportlichen Betätigung dienen regelmäßige Feeht- und Turnabende. Auch auf anderweitige sportliche Betätigung Avird großes GeAvicht gelegt. Es Averden auch regelmäßig gesellige Veranstaltungen, teils im engeren Rahmen, teils zusammen mit den anderen jüdischen Verbindungen abgehalten. Auch Averden jüdische Veranstaltungen kor porativ besucht. Ziel dieser Arbeit ist es geistig lind körperlich volhvertige Menschen und selbstbewußte Juden hervorzubringen die einerseits in der Lage sind, Führer der zionistischen Bewegung zu sein, anderseits bereit sind, bedingungslos bis zum letzten für die Idee sich einzusetzen. Der jüdische Couleurstudent soll im Gegensatz zu vielen Zionisten, deren Zionismus mehr durch äußere Umstände bedingt ist, jederzeit die ihm selbstverständliche Idee hoehhalten und so dazu verhelfen, die BcAvegaing Zeiten dos Rückschlags überleben zu lassen. Warnung Das Präsidium der israelitischen Kultusgemeinde Wien macht darauf aufmerksam, daß I11 der letzten Zeit bei Privaten und Unternehmungen wioclerholt Personen unter Vorweisung eines Sammelbuches oder Sammelbogcns angeblich im Namen der Kultusgemeindc Spenden für die Winterhilfe der Kultusgemcinde erbaten. Dio Kultusgemeinde wirbt für ihre Aktionen unmittelbar schriftlich, nicht jedoch von Haus zu Haus mittels Sammelbücher oder Sammelbögen. Sammlungen dieser Art, im Namen der Kultusgemcinde vorgeimimnen, sind ein grober Mißbrauch und eine boAvußte Irrcf ü li r u n g der ö f f 0 n 11 i 0 h k e i t. Es Avird geboten, im Falle der Vorsprache derartiger Personen Namen und Adresse der Betroffende:i fest zustellen odor dutch behördliche Organe feststellen zu lassen, damit der Vorstand der Kultusgemeinde in die Lage versetzt Avird, dio entsprechenden Schritte zu unternehmen. Dr, Jakob Bronner — 50 Jahre Heute begeht unser Gesinnungsgenosse Prof. Dr. Jakob Bronn er seinen fünfzigsten Geburtstag. Prof. Brenner bekleidet seit vielen Jahren das Amt eines Religions Professors an Wiener Mittelschulen, zuletzt an den beiden Mittelschulen des!). B( zirkee. Er war stets bestrebt. seinen Schülern eine echt jüdische Weltanschnmm zu vermitteln, sie zu Juden im positiven Sinne zu erziehen und ihnen das Bewußtsein der unbedingten Zugehörigkeit zum jüd sehen Volke mitzugehen. Aber nicht nur als Jugendhihlner Avirkt Prof. Brenner. sondern wir verdanken seiner Tätigkeit als Kustos des Jüdischen Museums die Koneervn r u n g von K u 11 u r d e n k m ä 1 e r n d e österreichischen und speziell des Wiener Juden t, U m s. Die heute bestehende Sammlung und ihre Übersicht liehe, geschmackvolle Anordnung ist di Frucht seiner unermüdlichen Arbeit. Zionistischer Vortragshalender Freitag, 22. November. 2. Bez.: Sektion Prater, Jungstraße 8 14S Uhr abends. Onegg Sabbath. Vortrag Dr. Michael Patron, und kantorale Gesänge 2. Bez.: Sektion II, Praterstraße 13, gemein sam mit der Jugendorganisation „Akiba“ punkt 8 Uhr abends Onegg-Sabhath unter Leitung des Herrn Dr. Chaim T a r t a kowe r. Gäste herz lieh Avillkommen! 2. Bez.: Sektion II, Pratcretraße 13, 8 Uhr abends, Onegg-Sabbatii. 4. Bez.: Sektion IV/V, Hiauslabgasse 149 Uhr abends, Onegg-Sabbath. Vortrag Rabb Dr. M ehre r, Gesang Kantor E h r e n t e i 1. G. Bez.: Sektion VI/VI1, Loquaiplatz 11 8 Uhr abends, Onegg-Sabbath. 20. Bez.: Sektion XX, Jägerstraße 30, 8 Uhr abends, Onegg-Sabbath. Vortrag Rabb. Samuel Alte r, Gesang Deutsch. Samstag, 23. November. 1. Bez.: WIZO, L, Schottenring 25, 5 Uhr nachm. Frau Dr. Luise Farcliy, Onegg Sabbath. 2. Bez.: WIZO Prater, Schottenring 25, 8 Uhr abends. Empfangsabend mit Akademie. Pro gramm: Eröffnungsansprache: Frau Dr. Mal vine F r e y über „Die Aufgaben der WIZO Frl. Grete H o 1 m. Klavier: Frau Dr. Morgen stern. Geige: Heinz Z a b 1 a t o av s ky, Jii disehe Lieder: Dr. Max Honig und der be kannte Schauspieler der Jüdischen Künstler spiele F o s t e 1. Gäste Avillkommen! 2. Bez.: Heimabend der Jugendorganisation Akiba“ mit reichhaltigem Programm im Saale der Zionistischen Bezirkssektion, II., Pra terstraße 13. Beginn 8 Uhr abends. Gäste herz lieh Avillkommen! 1. Bez.: Sektion und WIZO IV/V, Hauslab gasse 2, 149 Uhr abends. Akademie mit jüdischem Gesang, jüdischer Musik und Tanz 9. Bez.: Sektion IX, Währingerstraße 6—8 (Eingang Hörigasse 2), 149 Uhr abends, Vortrag. Saaleröffnunig 14S Uhr abends. Beginn pünktlich 149 Uhr abends. Dr. M. N. S c h n irer: „Aus den Anfängen des Z i o n i sm u s“. 9. Bez.: Zionistische Jugendgemeinschaft Brith Herzl“, IX., Sorvittengasse 8, 149 Uhr abends. Dr. Benjamin Doll: „Jiicl i s che Geschichte vor der Zerstörung des ersten Tempels bis Esra“. Montag, 25. November. 1. Bez.: WIZO I, Schottenring 25, 147 Uhr abends. Dr. Franz Iv o b 1 e r: „W i e haben die Juden die Fremden behandelt 1. Bez.: Sektion I, Neutorgasse 6, 8 Uhr abends. Rabb. Dr. B. Murmelstein: „Jüdischer Geschichtskurs“. 2. Bez.: Klub Erez Israel, n., Praterstraße 13, 8 Uhr abends. Vereinsabeud mit Vortrag. 2. Bez.: WIZO I., Schottenring 25, 8 Uhr abends. Generalversammlung. 4. Bez.: Bezirkssektion, WIZO und Jugendgruppe IV/V, Wien, IV., Hauslabgasso 2. 7 Uhr Ausschußsitzung der WIZO und Zusammenkunft. der Mitglieder. x/x 9 Uhr Vortrag Prof. Dr. Binom Ä s c h k e n a s y: „B osondere K a p i t e 1 d e r jüdischen Geschieht e“. Nach dem Vortrag Ausschußsitzung der Sektion. 14. Bez.: Sektion XIV., Sechshauserstraße 52, 149 Uhr abends. Genoralversammlu n g. Dienstag, 26. November. 3. Bez.: Sektion und WIZO III. Wicnor Ringcafö, Stubenring 18, 149 Uhr abends. Red. Brunno Heilig: „Die deutschen Juden in Palästina“. 4. Bez., Jugendgruppo der Sektion IV/V, Wien, IV., Ilauslabgasse 2, 8 Uhr abends, Zuammenkunft der Mitglieder. 18. Bez.: Sektion und WIZO XVIII, Weimurorstraßo 7, 8 Uhr abends. Lichtbildorvortrag Dr. Max Soidmann: „Ostjüdische V o1k s ku n st und ihre B e zie hung ur He r k u u f t d er Os t j u d o n“. 19. Bez.: WIZO XIX, Caf6 Döblingerhof, Billrothsl raße 49, 141 Uhr abends. Generalversammlung. Anschließend um 8 Uhr abends: Vortrag Frau Dr. Sophie L ö w e n li e r z: „A u f g a 1) e n d e r W 1 Z O“. 20. Bez.: Sektion XX, Jägerstraße 30, 149 Uhr abends. Prof. Dr. L. Mene. 7, er: „Der P'aTä-i s t i n a g e d a 11 k e i n d e r j ii d i s 0 h e n G 6s e h i e li t 0“. Mittwoch, 27. November. 1. Bez., Klub jüdischer Frauen, I., Schottenring 25, 149 Uhr nachm. Vortrag. 9. Bez.: Sektion VIII/IX, Währingerstraße 0—8, 149 Uhr abends. Chug Jvri unter Leitung Prof. K;i fiten b a 11 m s. 9. Bez.: Jugendgruppe VIII/IX, 8 Uhr abends. Zusammenkunft der Mitglieder mit Vortrag. 10. Bez.: Sektion X. Pernerstorfergasse 25, '/,9 Uhr abends. Generalversammlung. 20. Bez.: WIZO XX. Jägerstraße 30, 8 Uhr abends. O e n e r a 1 v e r s a in m 1 u n g. Donnerstag, 28. November. 1. Bez.: WIZO I., Schottenring 25, 14h Uhr nachm. Frau Dr. M. Ilofmann: Einführungskum III. — 14G Uhr abends. Dr. Z. F. F i nk 0 1 s t e i ii: ,.P a 1 ii s t i 11 a h e u t z u t a g e“. 2. Bez.: Sektion II, Praterstraße 13, 8 Uhr abends: Dir. Dr. Viktor Kellner: „Z i 0 n is t, i s c h e Problem e“. G. Bez.: Sektion VI/VII, Loquaiplatz 11, 8 Uhr abends. G c n e r a iver s a m m 1 u n g. 9. Bez.: Sektion VIII/IX, Währingerstraße G—8. Englischkurs 9—10 Uhr abends. 20. Bez.: Sektion XX, Jägerstraße 30, 8 Uhr abends. J. Sonnenschein: „Die jüdische S c h u 1 e“. ension Eckstein - Semmering Pensionspreis bei von 3 Tagen S 10*— Mindestaufenthalt inklusive Abgaben Die Arbeit des Keren Kafemeth Goldbucheintragung des verewigten Hermann Plaschkes. Die Familie des allseitig hochgeachteten Gg. Hermann Plaschkes soAvie dessen Freunde und Bekannten haben eine Sammlung zwecks Eintragung desselben ins Goldene Buch eingeleitet. Eine Reihe von Personen und Institutionen haben beschlossen, statt Kränze Spenden an den Keren Kajemeth für diese Goldbucheintragung abzuführen. Goldbucheintragung Frau Dr. Manka Spiegel, Graz, derzeit Erez Israel. Die Ortsgruppe Graz hat beschlossen, diese Gesinnungsgenossin als Dank für ihre großen Verdienste um die zionistische Sache anläßlich ihrer Übersiedlung nach Erez Israel ins Goldene Buch einzutragen. An den Keren Kajemeth ist bereits ein größerer Teilbetrag abgeführt worden. Goldbucheintragung Frau Malcie Heftler, geb. Storch. Die Verwandten und Bekannten der Frau Malcie Heftler geb. Storch haben eine Sammlung zwecks Eintragung derselben ins Goldene Buch eingeleitet. Die ersten Beträge sind bereits an den Keren Kajemeth abgeliefert worden. Silbernes Buch des Keren Kajemeth. Frau Dir. Erna G u 11 ma n n durch die „WIZO“ VI/VII (Nr. 382). Nervenleidenden und Gemütskranken schafft, das überaus milde, natürliche „Franz - Josef“ Bitterwasser regelmäßigen Stuhlgang, gute .Verdauung und erhöhte Fßlust. Jüdisches Volksbildungsheim „Bialik“, Wien, VII., Kaiserstraße 30. Seminarvorträge: Montag, den 25. November, 8 Uhr abends: Heilige Schriften, Buch Amos und Ijoib. Vortragender: Prof. Dr. Benjamin Klar. — Dienstag, den 26. November, 7.30 Uhr abends: Talmudvortrag Traktat BaAva Mezia. Vortragender: Prof. Dr. O. J. Glaser. — Mittwoch, den 27. November, 4.30 Uhr nachm.: Hebräischkurs für Jugendliche. Lehrerin Fr. Engelberg. Ferner finden Hebräischkurse für Erwachsene (Anfänger) jeden Montag von 6.30 und Donnerstag A^on 7 Uhr abends, für Fortgeschrittene jeden Dienstag von 6.30 und Donnerstag von Uhr abends statt. Anmeldungen für Hebräischkurse Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag ab 7 Uhr abends. Gesellschaft für Soziologie und Anthropologie der Juden: Mitgliedervensammlung, Mittwoch, den 27. d. M., 20 Uhr, Cafö Altes Rathaus, Wipplingerstraße 24: Referat Prof. Dr. Sicher über dio Veröffentlichung der tschechischen Akademie der Wissenschaften, „Die Gleichwertigkeit der europäischen Rassen und die Wege zu ihrer Vervollkommnung“. Anschließend Diskussion. Gäste willkommen. Jüdische Volkshochschule, Wien I., Franz- Josefs-Ivai 3, Tel. R 28-2-36. Brüll, Dr. L.: Hebräisch für Anfänger. Dienstag, 19 bis 21 Uhr. Weinstein, Dr. H.: Hebräisch für Voreßchrittene. Montag, 19 bis 21 Uhr. Brüll, Dr. L.: Hebräisch für Vorgeschrittene. Mittwoch, 19 bis 21 Uhr. Papo, Prof. Dr. M.: Biblisches Hebräisch. Mittwoch, 20 bis 21 Uhr. Frünkl, Oborkantor E.: Entwicklung des Syngogengesanges. MittAvoch, 19 bis 20 Uhr. Lehmann. Dr. E.: Bücher der Zeit. (Besprechung von Neuerscheinungen über Juden und Judentum.) Donnerstag, 20 bis 21 Uhr. Weißkopf, Dr. A.: Bilder aus der Geschichte des jüdischen Volkes. Mittwoch. 19 bis 20 Uhr. Kolhnann, Dr. E.: Die Well um Palästina (Arabien und Ibn Saud). Montag 19 bis 20 Uhr.