Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 9 (1935-1936)
- Issue
- Heft 499 (15.11.1935)
- Date
- 1935-11-15
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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DIB STIMME s«?t« r Nr. 499 __ j5. November 19«% THEATER UND KUNST SwMa macht Kameec Das Gasteipnel Sevilla Pastors und ihrer Truppe an den Jüdischen Künsfflerspielen hat einen triumphalen Start zu verzeichnen. Schon die ersten 14 Tage haben der beliebten Künstlerin bei der Wiener Tagesprease und beim Publikum einen ganz besonderen Erfolg gebracht. In der Tat ist dio Popularität dieser reizenden, immer aufs neue bezaubernden Schauspielerin eine ganz außergewöhnliche. Es ist dies um so bemerkenswerter, als ihr letzter großer Publikumserfolg einem Stück zuzuschreiben ist, das man eher als Yerlegenheitsetück des jiddischen Theaterrepertoires anzusehen geneigt ist. „Reisei macht Karriere“ ist eine Art jüdischer „Arm, wie eine Kirchenmaus“ und man wollte schon den Einwand erheben, ob denn nicht dem jiddischen Theater andere, vor allem im jüdischen Milieu wurzelnde Stücke zur Verfügung stehen, ob es notwendig und unerläßlich sei, auf Stücke zurückzugreifen, die weder jüdischen Inhaltes sind noch sonst in der Bearbeitung besonderen literarischen Wert aufwensen. Und schließlich nicht zuletzt der Einwamd, daß diese kleine Bühne in der Praterstraße doch schwerlich in einer Aufführung mit dem — Akademietheater konkurrieren könne. Nun, alle, aber wirklich alle Einwände verstummen vor der Leistung der Pastor. Man vergißt Akademietheater und die entzückende Maus der Alma Seidler, man läßt sich willig einen Abend lang und noch mehr von dem kleinen Mädchen Sevilla einen Traum vor träumen, den sie bald schelmisch-verschmitzt, bald verträumt und bald nüchtern, bald heiter und kapriziös, bald lausbubenhaft frech, bald kindlich naiv und bald vornehm damenhaft — aber immer mit Scharm, Anmut, Kunst und unerhört großem Können — solange träumt, nun ja — bis sie ihren Bankdirektor heimführt. So macht Sevilla auf reizvollste Art Karriere. Wir aber sind immer wieder aufs neue überrascht von der Vielseitigkeit, der fast unerschöpflich reichen Ausdruckskala dieser Künstlerin. Die Aufführung war sauber und abgerundet. Ausgezeichnet Frl. Erna Siegler in Tanz und Spiel, urdrollig Dolly Nachbar, der, von einigen Übertreibungen abgesehen, wieder reichlich für die Erschütterung des Zwerchfells sorgt, Munju Pastor giänzt gleichermaßen als geschickter Regisseur, witziger Conferencier und Komiker. Hermann Kosowsky verleiht einem amerikanischen Bankdirektor Haltung, gelungene Typen werden von Benzion Sigall und Frau Kosowsky gestellt. Das Premierenpublikum amüsierte sich königlich und dankte mit stürmischem Beifall für den genußreichen Abend. j. r. Sevilla Pastor, die einige Tage unpäßlich war, tritt ab heute wieder in den „Jüdischen Künstler spielen“, II., Praterstraße 34, in der Titelrolle des Sohlagerlustspiels „Reisl macht Karriere“ auf. Diese Novität, die bisher bei ausverkauften Häusern in Szene ging, bleibt bis inklusive Dienstag, den 19. November, täglich abends auf dem Spielplan. Mittwoch, den 20. November, wird „Masltow“ gespielt, Donnerstag, den 21. November, „Der Pinczewer Jojvesch“ und Sonntag, den 17. November, halb 4 Uhr nachmittags, bei ermäßigten Preisen „Vergessene Kinder“. Simon Fostel als Partner von Sevilla Pastor. Aus Anlaß des Ehrenabends des bekannten Komikers Simon Fostel wird am 27. November in den „Jüdischen Künstlerspielen“ als einmalige Aufführung „Fröhliche Mischpuche“ mit Seville Pastor und Simon Fostel gegeben. Anschließend ein reichhaltiges Kabarett.programm prominenter Kunst,kräfte. Der hebräische und jüdische Volksllederabend, den kürzlich der bekannte Sänger I. S e gal-Rosenbaoh in der Urania gab, brachte dem Künstler und dem hebräischen und jüdischen Liede einen großen Erfolg. Es war wohl das erstemal, daß die Urania einen jüdischen Liederabend in ihr Programm aufnahm. Der Sänger, dessen Können und Interpretationsfähigkeit des jüdischen Volksliedes in den Spalten unserer Zoitung öfters gewürdigt wurde, brachte eino Reihe neuer hebräisohor, dem Paläst’naleben abgelauschten Liederimprossionen und or/Jelto bei vollbesetztem Haus einen fast schon gewohnten Erfolg. Jüdische Kulturstelle, I., Franz-Josefs-Kai 8. Für unsere nächsten Sondervorstellungen „Die Z.iuiberflöte“ (Oper), „Der Lügner“ (Burg), „Christa, ich erwarte dich“ (Akademietheater), „IKo erste Legion“, „loh kenne dich nicht mehr!“ und „Liebe ist, nicht so einfach“ (Theater in dor Josofstadt), sowie für die Privattheater stehen unseron Mitgliedern ermäßigte Karten zur Verfügung. Anmeldungen zum Sing- und Sprechchor, Amateur-Studio und Photoselctron in unserem Sekretariat, I., Franz- Josofs-Kai 3. Führung: Sonntag, 17. Novomber, Ilagenbuiid: Mestrovic-Ausstellung. Leitung: Akademischer Bildhauer Jakob Löw. Treffpunkt: 10 Uhr vormittags, L, Zodl'itzgasse Nr. 0, Jüdischer Musikforscher beim Papst. Aus Rom wird uns berichtet: Der Papst hat den jüdischen Musikforscher Prof. Ferdlnando Lituzzi in längerer Audienz empfangen und von ihm ein Exemplar seines neuesten Werkes über den „Ursprung der italienischen Melodie und religiösen Musik“ entgegengenommen. Professor Lituzzi, einer der bedeutendsten Musikforscher Italiens, hat in seinen Arbeiten den starken Einfluß der jüdischen religiösen Nigunim auf die Entwicklung der christlichen Liturgie und Kirchenmusik nachgewiesen. Die Wiener Aufführung des Palästina-Tonfilms „Land der Verheißung“. Die österreichische Fest-Premiere dieses ersten Palästinas-Tonfilms, der iim Auftrag des Keren Hajessod, Jerusalem, hergestellt wurde, findet aus Anlaß der 15-Jahr--Feier des Palästina-Aufbaufonds am Sonntag, den 24. d. M., 11 Uhr vormittags, im Apollo-Theater statt. Die Veranstaltung steht unter dem Ehrenschutz des Österreichischen Komitees der Jewish Agency und des Präsidiums der Israelitischen Kultusgemeinde. Der Film hat soeben gelegentlich »einer palästinensischen Uraufführung begeisterte Aufnahme bei Presse und Publikum gefunden. Die Zion. Bezirkssektion und WiZO Prater gratulieren ihren Vorstandsmitgliedern Herrn und Frau Lazar Rokach anläßlich der Vermählung ihrer Tochter Lea und Herrn Mosche Kerzner und wünschen herzlichst 2110 LOKALCHRONIK Die erste Jahrzeit Johann Kremenezkys Ein neues Ruhmesblatt in der Lebensgeschichte Johann Kremenezkys Am 16. Oheschwan wurde es ein Jahr, seitdem Johann Kremenezky für immer die Augen geschlossen hat. Mit ihm ist ein bedeutender Mitarbeiter Herzls, und der erste Organisator des Keren Kajemeth zu Grabe getragen worden. Kremenezky war bekanntlich einer der ersten, der begonnen hatte, Gelder in Erez Israel zu investieren. Er war ein wahrhafter Cbaluz der jüdischen Industrie. Sein beson deres Herzenskind war der Keren Kajemeth der in Wiener zionistischen Kreisen in der Ära des Direktoriums des Verewigten „Kreme nazionalfondis“ genannt wurde. Er hat bekanntlich letztwillig dem Keren Kajemeth einen Betrag von S. 50.000 vermacht, der bereits an unseren Bodenfonds abgeführt wurde. Ferner haben die Erben einen Vorschlatg des Keren Kajemeth Österreich erhalten, einen wei teren verfügbaren Betrag aus dem Nachlaß in eine Stiftung für Kultur- und Für sorgezwecke umzuwandeln. Das Kapital soll der Keren Kajemeth erhalten, der sich dafür verpflichtet, danenud die Stiftungszinsen zu entrichten. Das Hauptbüro des Keren Ka jemeth hait sich sogar —• mit Rücksicht auf die Person Johann Kremenezkys — verpflich tet, um vieles höhere Zinsen für die Sbiftungszwecke zu entrichten als bei ihm sonst üblich ist. Die den hebräischen Kulturzwecken gewidmeten Gelder sollen zur Anschaffung v.on original-hebräischen Büchern (nicht Lehrbüchern) verwendet werden, welche jüdischen Jugend bünden zur Verfügung gestellt werden. Ferner soll eine hebräische Volksbibliothek regelmäßig hebräische Bücher erhalten und den Namen Johann-Kremenezky-Volksbibliothek tragen. Dieser Sbiftungs'zweclc. wird von der jüdi sehen Öffentlichkeit begeistert begrüßt werden, weil die Jugend, die ernstlich die hebräische Literatur in sich aufnehmen will, nicht in der Lage ist, sich die Bücher anzuschaffen. Die Erben verhalten sich zu diesem Projekte sehr wohlwollend. Interessanterweise hat J. L. Goldberg, der allseits hochgeschätzte Veteran der zionistischen Bewegung in Rußland, letztens unter ähnlichen Bedingungen die Hälfte seines Vermögens dem Keren Kajemeth vermacht. Das Schicksal will es offenbar, daß der Name Johann Kremenezky nicht nur mit dem Keren Kajemeth dauernd, sondern auch mit dessen Zwillingsschwester — der hebräischen Kultur verknüpft werde. Wer denkt da nicht an Prof. Schapira, dem Schöpfer der Idee des Keren Kajemeth und der hebräischen Universität? bisherige Sammlung ergab bereit seinen größeren Betrag. Goldbuch Salomon Schapira. Für diese Goldbucheintragung sind bisher S 471 eingegangen. Die Sammlung wird fortgesetzt. Goldbucheintragung des „Zirenu“ ins Goldene Buch des Keren Kaje m e th. Anläßlich des zehnjährigen Bestandes des Jugendbundes „Zirenu4 hat der Makkabi- Hazair-Brith Ziienu, Wien, beschlossen, den Jugendbund „Zirenu“ ins Goldene Buch des Keren Kajemeth einzutragen. Der erste größere Betrag ist bereits beim Keren Kajemeth eingegangen. Freunde und gewesene Chawerim des alten Zjiienu werden ersucht, sich an dieser Sammlung zu beteiligen. Silbernes Buch des m e th. Hermann durch durch seine Frau durch die WIZO I Keren Kaje- Paula Hermann durch die WIZO XIII (Nr. 375). Dr. Elisabeth Bojko durch die WIZO XIII (Nr. 376). Nathan Bernstein und Kinder (Nr. 377). Frau Ria Gourary (Nr. 378). Frau Charlotte Magazanik durch die WIZO I (Nr. 379). Franz Auffärber durch den Jüdischen Pfadfinderbund Österreich (Nr. 380). Samuel Weintraub — Sara Taube anläßlich ihrer Vermählung (Nr. 381). Die Wiener Messen des Jahres 1936 Der Termin für die Wiener Frühjahrsmesse, die, wie alljährlich, im unmittelbaren Anschluß an die Leipziger Messe abgehalten wird, wurde für die Zeit vom 8. bis 15. März festgesetzt.. Die Wiener Internationale Herbstmesse findet vom 6. bis 13. September statt. Die Arbeiten des Keren Kajemeth Goldbuch Josef Altmann. Die Plenarsitzung' des Klub „Adolf Stand“ am 27. Oktober 1985 faßte den einstimmigen Beschluß, seinen Vizepräsidenten und Schriftführer Josef Altmann wegen seiner Verdienste um die zionistische Sektion Prater und den Klub „Adolf Stand“, Prater, sowie um den Zionismus im Prater im allgemeinen, in das Goldene Buch des Keren Kajemeth Lojisrael einzu tragen. Goldbucheintragung Dr. Siegfried Plasobkes. Die Landeskommission des Keren Kajemeth hat in ihrer konstituierenden Sitzung beschlossen, Gg. Dr. Siegfried PlaBchkes, der durch einige Jahre in vorbildlicher Weise die Agenden des Keren Kajemeth als geschäftsfiiluender Vizepräsident geführt hat, ins Goldene Buch «tos Keren Kajemeth eintragen zu lassen. Die Verein für jüdische Geschichte und Literatur in Wien Der Verein für jüdische Geschichte und Literatur leitete sein heuriges Vortragsjahr mit einer Würdigung des kürzlich verstorbenen Oberrabbiners der aschkenafischen Gemeinden Palästinas, Rabbi Abraham Iizchak Kuk, durch den Wiener Oberrabbiner Dr. David Feucht w an g, den Ehrenpräsideiten des ge nannten Vereines, am 28. v. M. ein. Nach einleitenden Worten, des Vizepräsidenten des Vereines, Herrn Rabbiner Dr. M. Rosenmänh, skizzierte Oberrabbiner Feuohtwang. die Lebensgeschichte des zü früh Heimgegangenen, der nach dem Ausspruche eines Großen in Israel vermöge seiner seltenen Geistigkeit und religiösen Toleranz nicht bloß der Oberrabbiner von Palästina, sondern der Judenheit der gan zen Welt genannt zu werden verdient. Als er dem Rufe der aschkenasischen Gemeinde Jerusalems gefolgt war, habe er bald von sei ner religiösen Toleranz ein Zeugnis ableger können. Man habe nämlich im hochwogenden Streit der Meinungen über die Unrcligiosität der Ohaluzim auch sein Urteil eingeholt und da habe er erklärt: „Als die Arbeiter den herrlichen Tempel Salomons erbauten, da betraten sie ihn mit sohmutzigen Stiefeln. Als er fertiggestellt war, da durften sie das Allerheiligste nicht mehr betreten, es war nur dem Hohenpni-ester allein gestattet.. So auch im diesem Falle: die Chaluzim bauen ja erst, wenn unser Land fertiggebaut sein wird, werden auch sie religiös sein.“ In allen wichtigen religiösen Fragen seine Entscheidung anzurufen, habe man sich zur allgemeinen Gewohnheit gemacht. Eine Reihe bedeutender Werke kennzeichnet ihn als einen Gelehrten allerersten Ranges. Der Vortragende charakterisierte insbesondere die ganz seltene Persönlichkeit des Verstorbenen, die sich in größten und in kleinsten Zügen seines Wesens kundgegeben habe. Besonders seine Stellungnahme zum Zionismus, zum nationalen und zum religiösen Judentume wurde deutlich gezeichnet. Und wir wissen, daß er die Untrennbarkeit von Nation und Religion in der jüdischen Gemeinschaft von der Jugend bis zum Alter mündlich und schriftlich als unerschütterlich hingesteilt hat. Reichster Beifall lohnte den Vortragenden. JÜDISCHER KALENDER 15.61s 21.November 1935 19. blt 25.Chesdiwan 5690 Freitag (15.) Sabbath-Eingang.41* Uhr Samstag (16.) Sabbath-Ausgang.5M Ubr Wodienabsdmltt: Wajara Zionistischer Vortragshalender Freitag, 15. November 2. Bez.: Sektion Prater, Jungstraße 8, 148 Uhr abends, Onegg-Sabbath. Vortrag Doktor Mermelstein. Kantorale Gesänge. 2. Bez.: Sektion II, Praterstraße 13, gemeinsam mit der Jugendorganisation „Akiba“ punkt 8 Uhr abends Onegg-Sabbath unter Leitung des Herrn Dr. Chaim Tartakower. Gäste herzlich willkommen! 6. Bez.: Sektion VI/Vn, Loquasplatz 11* 8 Uhr abends, erster Onegg-Sabbath. 20. Bez.: Sektion XX, Jägerstraße 30, 8 Uhr abends, Onegg-Sabbath. Vortrag Rab. Dr. Her* mann Blech, Gesang M. Einhorn. Samstag, 16. November 1. Bez.: WIZO, Schottenring 25, 5 Uhr nach* mittags, Onegg-Sabbath. Fr. Dr. Luise F a r c h y. 1. Bez.: WI2JO, Schottenring 25, #9 Uhr abends. Gesellschaftsabend. Rezitation: Frau Dr. Martha Hoff mann; Gesang: Manioa Frank und Feuer. 2. Bez.; Heimabend der Jugendorganisation „Akiba“ mit reichhaltigem Programm im Saale der Zionistischen Bezirkssektion, H., Praterstraße 13. Beginn 8 Uhr abendB. Gäste herzlich willkommen! 4. Bez.: Sektion und WIZO IV/V, Hauslab*« gasse 2, 8 Uhr abends, Bridge.Abend. 9. Bez.: Sektion VIII/IX, Währingerstraße Nr. 6—8, 149 Uhr abends, Onegg-Sabbath. Referent Dr. Ch. Tartakower: „S a b b a t b und On egg-Sabbath.“ Oberkantor Post. o 1 o w: Hebräische und jüdische Melodien. 6. Bez.: Klub Junger Zionisten, Loquai* platz 11, 8 Uhr abends, Onegg-Sabbath. ßension Eckstein - Semmering onsprei8 bei Mindestaufenthalt Tagen S10*— inklusive Abgaben: Blutwallungen, Herzbeklemmung, Atemnot, Angstgefühl, Nervenreizbarkeit, Migräne, Schwermut, Schlaflosigkeit, können durch den Gebrauch des natürlichen „Franz-Josef“- Bitterwassers oft sehr rasch beseitigt werden. Für Palästina-Touristen. Das zionistische Informationsbüro in Jerusalem hat eine besondere Postverteilungs stelle eingerichtet, so daß jeder Tourist, der nach Palästina kommt, seine Post unter der folgenden Adresse empfangen kann: Zionist Information Bureau, P, O. B. 485, Jerusalem. Von dieser Neueinrichtung des zionistischen Informationsbüros, welches t der unentgeltlichen touristischen Beratung dient, werden die meisten Reisenden sicherlich in ihrem eigenen Interesse Gebrauch machen. Seminare der Histadruth. Projektiert sind folgende Seminare; Bibel (Psalmen), Agada, ueuhebräißche Literatur, klassische hebräische Publizistik (Zweifel, Smolenisltin, Achad Haam, A. O. Gordon), 18. Bez.: WIZO XVIII, Weimarerstraße 7, 149 Uhr abends, erster Heimabend der WIZO XVIII (Etreeabend), bei dem Frau Hilde Du* U t ika j ä mitwirkeii wird. Gäste, willkommen,- Sonntag, 17 November 10. Bez.: Sektion X, Pernerstorfergaese 25, 8 Uhr abends, . Gesellsohaftsabend. Es wirken mit: Martha Blank, Josef Feuer, Erich Man, Paul Wagner. Am Flügel: Gideon May. Entree S 1.—. Montag, 18. November 1. Bez.: WIZO I, Schottenring 25, Uhr abendsj Alfred Kunser: „Das Wesen der Graphologie.“ 4. Bez.: Bezirkssektion, WIZO und Jugendgruppe IV/V, Hauslabgaase 2, 7 Uhr, Ausschußsitzung der WIZO und . Zusammenkunft der Mitglieder. 8J4 Uhr; Vortrag Prof. Dr. Leo Menczer: „Geschichte des Zioniem u s.“ 9 Uhr, Ausschußsitzung und Zusammenkunft der Mitglieder der Sektion. 9. Bez.: Sektion VIII/IX, Währingerstraße Nr. 6—8, 149 Uhr abends, Ohug Ivri. Prof. I. Kästenbaum: „Einleitung zu Pirkeh Avoth.“ Dienstag, 19. November 20. Bez.: Sektion und WIZO XX, Jäger* Straße 30, 149 Uhr abends, Erwin Rotfcer; „Nationalheim — Judenstaa t.“ 4. Bez.: Jugendgruppe der Sektion IV/V, Hausilabgasse 2, 8 Uhr abends, Zusammenkunft der Mitglieder. 18. Bez.: Sektion und WIZO XVHI, Weimarerstraße 7, 8 Uhr abends, Frau Frieda Ornstein:„Jüdi6oheVorgeschichte bis zum Jahre 70 der gow. Zeitrech n u n g.“ (Letzter Vortrag.) 2. Bez.: Verband Allgemein Zionistischer Handwerker und Facliarbeiter „BaaJeh MJkzoah“, II., Praterstraße 13, 8 Uhr abends, Dr. Abraham Schmerler: „Handwerker und U m s c h i ch tu ngs m ö gli chk eite n in Palästina.“ Mittwoch, 20. November. WIZO, I., Schottenring 25, 141 Uhr abends. Erster hebräischer Vortrag, Prof. I. Gelernter: „Ausder neuesten hebräischen Litera tu r.“ 10. Bez.: Sektion X, X., Pennerstorfergaase Nr. 25, 149 Uhr abends, Oberbaurat Ing. L u dwig Fischer: „Umschichten, Um leinen oder Untergang.“ 15. Bez.: Sektion XIV/XV, Bethaus, XIV., Storchengasse 21, 149 Uhr abends, Dr. Benjamin Doll: „Chassidismus.“ 17. Bez.: Sektion und WIZO XVI/XVH, XVI., Ottakringerstraße 102, Cafö Baldiahof, Lichtbildervortrag Dr. Max S e i d m a n n: „Ostjüdischo Volkskunst und ihre Beziehung zur Herkunft der Ostj u d e n.“ Zionistische Bezirkssektion Landstraße und WIZO III. Tonkino-Vorführung „Das ist das Land“ im Kreuz-Kino in Wien, I«, Wollzeile Nr. 17, Sonntag, den 24. November 1985, 1411 Uhr vormittags. Karten bei den Sektionemitgliedem und an der Tageskasse,