Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 9 (1935-1936)
- Issue
- Heft 498 (12.11.1935)
- Date
- 1935-11-12
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 498 — 12. November 1935 DIB STIMM! BeUe 3 Um die jüdisch« akademische Jugend In Wien hat sich kürzlich, ziemlich unbeachtet von der jüdischen Öffentlichkeit, innerhalb der zionistischen Studentenschaft ein Ereignis vollzogen, das von großer Bedeutung ist. Eine der ältesten zionistischen, farbentragenden akademischen Verbindungen, die „U n i t a s“, hat (siehe „Die Stimme“ Nr. 495, vom 1. November 1935, Seite 8) durch ihren ALt-Herrenverband mittcilen lassen, daß ihr „der bisherige couleurstudentische Charakter der schlagenden Verbindung mit den aus der Zeit der Gründung gerechtfertigt gewesenen Sitten und Gebräuchen „als überholt und der Geschichte angehörend“ erscheint, und es wird die Umwandlung der „Unitas“ in einen „Jüdischen Akademischen Jugend-Bund Unitas“ angekündigt. Wer die Geschichte des Zionismus und insbesonders die Geschichte des Zionismus in Wien kennt, wird dieser Meldung große Bedeutung beimessen. Zunächst einmal deswegen, weil es die schlagenden Verbindungen waren, die sich um Theodor Herzl als erste geschart hatten, und weil sie es waren, die den Zionismus in Wien, in Böhmen, Mähren, Schlesien, Galizien und in der Bukowina verbreiteten. Dann aber auch deswegen, weil es die schlagenden zionistischen Verbindungen waren, die auf der Wiener Aula gegen die Vorläufer der Hakenkreuzler, die Verfechter des Waidhof euer Prinzips, einen heldenmütigen Kampf ausfochten. Zweifellos war das damals die einzige Möglichkeit, den deutschnationalen Burschenschaftern und Korpsstudenten begreiflich zu machen, daß der Jude nicht „j e d e r E h r e bar“ sei. Mindestens bis zum Ausbruch des Weltkrieges waren es die zionistischen Verbindungen Kadimah, Unitas, Ivria, Makkab ä a, L i b a n o n i a und Z e p h i r a h, die mannhaft für die Gleichberechtigung der Juden an den Hochschulen und damit im bürgerlichen Leben der Juden im alten Österreich eintraten. Dieses Beispiel der Wiener zionistischen .Verbindungen regte die Bildung analoger farbentragender und schlagender Verbindungen in Graz (Charitas), Czemowitz (Hasmonä/a, Zephirah usw.), Prag (Barissia, Jordania), Brünn (Veritas) und Lemberg an, ebenso an den Universitäten in Deutschland und in der Schweiz. In allen diesen Ländern, insbesondere im heutigen Österreich und den Sukzessionsstaaten wurden die Couleurstudenten die Führer der zionistischen Organisationen in diesen Ländern. So stehen heute in Österreich ehemalige Couleurstudenten an führender Stelle und ebenso verhält es vsich in der Tschechoslowakei. Der Grund hiefür liegt zweifellos darin, daß die zionistischen Couleurstudenten in ihren Verbindungen eine harte, aber gute Schule mitmachten. Sie lernten dort auf ihren Posten ausharren. Kreuzten sie die Klingen mit Assimilanten oder Antisemiten, predigten sie den Zionismus in den Gemeinden der Provinz, oder wehrten sie sich im Handgemenge gegen hundertfache Übermacht, die sie aus der Aula hinauswerfen wollte, überall fühlten sie sich als Avantgarde der zionistischen Renaissance dos jüdischen Volkes und stellten ihren Mann. Das muß heute festgestellt werden, weil auch historische Wahrheiten leicht vergessen werden. Die Frage des Weiterbestandes des zionistischen Couleurstudententums seiner freiwilligen Auflösung oder seines Unterganges ist nun durch die „Unitas“ vor der zionistischen Öffentlichkeit aufgerollt worden, und es soll hier als Einleitung zu einer öffentlichen Diskussion hiezu Stellung genommen werden. Diese Zeilen sollen nur die Grundlage für eine Diskussion bilden. Die Diskussion auf breiter Basis ist notwendig und von allgemeinem Interesse, weil es sich um die Frage der zionistischen Erziehung der j ü disch e n Akademikor handelt. Zunächst muß im Interesse der historischen Wahrheit festgostcllt werden, daß der Einfluß der zionistischen farbentragendon Verbindungen auf dio Verbreitung- und Führung dos Zionismus in Österreich seit Beginn des Weltkrieges ständig zurückgogangen ist und daß die meisten Verbindungen seit dem Jahro 1918 auch an piner starken Schrumpfung der Mitgliederzahl Jeidcn, was so weit geht, daß manche Verbindungen suspendiert sind und nur noch in den Verbänden ihrer „Alten Herren“ fortleben, während bei anderen wieder eine „Aktivitas“ nur mehr auf dem Papier existiert. Die in der Nachkriegszeit erfolgte Gründung des „Ring der A. - H. - V e rbände der zionistischen Verbindungen“ hat diesen Schrumpfungsprozeß nicht eindämmen können. Die Gründe hiefür sind vielfältig. Immer mehr gewann der Gedanke Raum, daß das Tragen von Farben und das Schlagen von „Partien“ nicht mehr zeitgemäß und als Nachahmung deutscher Sitten abzulehnen sei. Seit der Machtergreifung Hitlers mehrten sich diese Stimmen der Ablehnung immer mehr, und heute wird es oft als grotesk empfunden, daß in Deutschland die Couleurs aufgelöst werden und ausgerechnet bei den Zionisten weiter bestehen sollen. Die Gegner dieser Ansicht heben die historischen Verdienste der zionistischen Verbindungen, den Wert, der Erziehung, Bundesbrüderlichkoit, Selbstzucht, Unterordnung und Gehorsam, sowie den einmal gegebenen Hang der Jugend zu Romantizismus lind Uniform hervor. Weiters werden als Grand für den zahlenmäßigen Rückgang der Couleurstudenten die wirtschaftlichen Verhältnisse angeführt, die viele Studenten diavon abhalten, in Verbindungen einzutreten. Schließlich wird darauf hingewiesen, daß auch die akademischen Vereine einen Rückgang an Mitgliedern zu verzeichnen haben, nicht zuletzt deswegen, weil das ehemalige Reservoir für die Verbindungen und Vereine — Böhmen, Mähren, Schlesien — seit dem Zerfall der Monarchie nicht mehr in Betracht kommen. Die „Unitas“ hat nun einen entscheidenden Schritt unternommen, sie sucht den drohenden Verfall dadurch aufzuhalten, daß sie sich in einen akademischen Jugendbund umwandelt, der durch sportliche und jüdische Erziehung den für das Wachstum der zionistischen Bewegung notwendigen Jugendkader erhalten und vergrößern soll. Der Widerhall dieses Schrittes ist bereits, bemerkbar, fraglich ist nur, ob die anderen Verbindungen der „Unitas“ auf ihrem neuen Weg folgen werden oder nicht. Nimmt man an, daß dies geschehen wird, dann muß man auch auf die Gefahren dieses Weges aufmerksam machen. Die „Alten j Herren“ hatten in ihrer Jugend das Glück, in ihren zionistischen Ansichten einig zu sein. Seither ist aber der Zionismus in die Zeit der Verwirklichung eingetreten. Unzählige Probleme des Palästina-Aufbaues sind zu lösen. Damit im Zusammenhang ist auch die Bildung von Parteien erfolgt, die, abgesehen von der politischen „Tätigkeit“ einzelner Perspnen, ihrer Rechthaberei und persönlichen Geltungssucht die Zilgel schießen lassen, ihre Ideologie zum Siege führen wollen. Es geht um die kulturelle, religiöse und wirtschaftliche Gestaltung Palästinas. Dieser Kampf wurde durch den Austritt der Revisionisten aus der Organisation noch verschärft. Wenn man es nun auch bedauern muß, daß die Jugend schon politisiert ist, ehe eie kaum die Grundlagen des Zionismus kennt, und wenn man es auch wünschen müßte, daß die Jugend bis in ein gewisses Reifealter keiner zionistischen Partei beitreten sollte, so sind das leider nur Wunsch träume. Die Jugend hat mm einmal Partei genommen. Einen „unpolitischen“ Zionismus gibt es nicht und kann es nicht geben, insbesondere nicht, wenn man das jugendlich« Temperament und die derzeitige politische Atmosphäre berücksichtigt. Unter den Schlagworten „Unpolitischer Zionismus“ und „Frieden“ verbirgt sich übrigens gewöhnlich nur die getarnte Wühlarbeit zugunsten einer Partei. Daraus ergibt sich, daß dio einzelnen Verbindungen auch in ihrer neuen Form zwangsläufig entweder aus Angehörigen einer politischen zionistischen Richtung oder verschiedener Richtungen bestehen werden. Trifft das letztere zu, diaun wird es bei der neuen Form ständige Reibungen geben, da jetzt das einigende Bund der Farben und die Wahrung der konventionellen Zionistische Bezirkssektion und WiZO Prater, II., Jungstraße 8 Donnerstag, den 14. November 1935, 7,9 Uhr abends Dr. OSKAR ORÜNBAUM Präsident des Zionistischen Landesverbandes für Oesterreich, und Dr. H. FREYi couleurstudentischen Umgangsformen in Wegfall kommen dürfte. Die Schwierigkeiten und wahrscheinlich die Unmöglichkeit einer einheitlichen zionistischen Linie, einer oder gar aller Verbindungen, liegen daher auf cler Hand. Dem sei aber wie immer. Der jetzige Zustand muß geändert werden. Die Erfahrung wird zeigen, wo der richtige Weg liegt. Diejenigen, die für die Beibehaltung der bisherigen couleurstudentischen Tradition elntreten, müssen durch Erfolge die Richtigkeit ihrer Ansichten beweisen. Das gleiche gilt für die Reformer. Die akademische Jugend hat jedenfalls Anspruch darauf, die Unterstützung der „Alten Herren“ bei ihrem Vorsuch zu genießen, die Studentenschaft zionistisch zu organisieren und ihr den gebührenden Aktionsradius im Zionismus wieder zu verschaffen. Hier eröffnet eich dem „Ring der A.-II.-Verbände der zionistischen Verbindungen“ ein reiches Tätigkeitsgebiet. Der Verfall der zionistischen Studentenorganisationen ist ein bedenkliches Memento und steht zum Wachstum der Bewegung in ..dien anderen Kreisen der Bevölkerung in einem krassen Gegensatz. Hier muß Wandel geschaffen werden. Wie das geschehen soll, ist keine Parteisache. Es geht alle an, denen das Wohl der zionistischen Jugend am Her: zen liegt. Wer glaubt, hier positiv mitarbeiten zu können, den wird die Jugend sicher bereitwillig anhören. Die „Stimme“ steht für Anregungen und Meinungsäußerungen zur Verfügung. Gutsbesitz bei Wr.-Neustadt Schloß mit 400 Joch Ökonomie und Wald gegen Realwerte oder Effekten, Industriebeteiligung in Deutsch- I Iand zu tauschen gesucht oder zu verkaufen. I Realbüro V. Hofhans, Wien, IX., Berggasse 14 Zionistische Arbeit in St, Pölten Am 3. November fand anläßlich der diesjährigen 16. Generalversammlung ein Vortrag des Präsidenten des Zionistischen Landesverbandes für Österreich, Dr. Oskar Grünbaum, über den Luzerner Kongreß und seine Bedeutung für das jüdische Volk statt. Das starke Interesse für diese Veranstaltung drückte sich in dem überaus zahlreichen Besuch durch die Judenschaft St. Pöltens und der. .Umgebung aus. Der Vorsitzende konnte den Ortsgruppenführer des B. J. F. St. Pölten, Hans Frank, und den Abgesandten des Keren Hajessod, Alfred Weishut aus Wien, begrüßen. Die klaren, objektiven Ausführungen Doktor Grünbaums wurden mit großem Beifall bedankt. Insbesondere nahm noch Oberrabbiner Prof. Dr. Adolf Schächter den Anlaß wahr, dem Redner für seine begeisternden Worte zu danken und ein flammendes Bekenntnis zur alten zionistischen Organisation Herziß abzulegen. Der Kultusvorsteher Kommerzialrat Albert Leicht, der mit einigen Herren des Kulturrates erschienen war, begrüßte die Versammlung im Namen der Kultusgeraeinde, dankte dem Referenten für den aufschlußreichen Vortrag und erklärte, daß er der Zionistischen Ortsgruppe beigetreten sei. In der darauffolgenden Generalversammlung berichtete sodann Dr. Morgenstern über die Tätigkeit im abgelaufenen Jahr und hob hervor, daß trotz des Ausscheidens der Revisionisten die Ortsgruppe jetzt bereits mehr Mitglieder hat als früher einschließlich der; Revisionisten. Bei den Wahlen wurde Herr Dr. Egon Morgenstern zum Obmann, in den Ausschuß die Damen Kamilla Eisner, Jenny Körner und die Herren Adolf Berger, Dr. Hugo Deutsch, Otto Frank und Dr. Alfred Körner gewählt. Die Versammlung, welche der zionistischen Organisation einen neuerlichen Mitgliederzuwachs brachto, kann als günstige Einleitung der positiven zionistischen Arbeit in St. Pölten betrachtet werden. Zionistische Ortsgruppe Salzburg. Dio ordentliche Generalversammlung der Zionistischen Ortsgruppe Salzburg findet Samstag, den 16. November, pünktlich 20 Uhr, im Fruistückszimmor des Hotel „Habsburg“ mit folgender Tagesordnung statt: 1. Genehmigung des Protokolls der letzten Generalversammlung. 2. Tätigkeitsbericht, 8. Neuwahlen, 4. Eventuelles. Die Mitglieder werden ersucht, pünktlich und zuverlässig zu erscheinen. Im Jiddischen Theater: In den Jüdischen Künstlerspielen brachte die Erstaufführung des Lustspieles „Relsel macht Karrier e“, mit Sevilla Pastor in der Hauptrolle, einen großen Publikumserfolg. Das Stück, eine Art jüdischer „Arm wie eine Kirchenmaus“, gibt der Pastor wieder willkommene Gelegenheit, ihr großes Können zu zeigen. Sevilla führt „ihre“ Reisei zur erfolgreichen Karriere. Es gab stürmischen Beifall. Wir kommen auf Stück und Aufführung noch zurück. Wochenspielplan der Wiener Theater Staatsoper: Dienstag, 12. November, 348 Uhr, im Abonnement, zweite Gruppe: „Der Zigeunerbaron.“ Mittwoch, 13. November, 348 Uhr, im Abonnement, zweite Gruppe: „Die Boheme.“ Donnerstag, 14. November, 7 Uhr, Werbevorstellung zu Nachmittagspreisen: „Die lustigen Weiber von Windsor.“ Freitag, 15. November, 7 Uhr, im Abonnement, zweite Gruppe: „Die Afrikaner im.“ Samstag, 16. November, y38 Uhr, im Abonnement, zweite Gruppe: „Zar und Zimmermann.“ Sonntag, 17. November, 348 Uhr, im Abonnement, neu einstudiert und inszeniert: „Orpheus und Eurydike.“ Burgtheater: Dienstag, 12. November, J48 Uhr, Theatergemeind«, Serie A, weiße Mitgliedskarten: „Der Lügner.“ Mittwoch, 13. November, 34 8 Uhr, im Abonnement, dritte Gruppe: „Elisabeth und Essex.“ Donnerstag, 14, November, 348 Uhr, im Abonnement, vierte Grappe: „Der Lügner.“ Freitag, 15. November, 3 Uhr: „Der Verschwender.“ —■ 348 Uhr: „Elisabeth und Essex.“ Samstag, 16. November, 3 Uhr, im Schülerabonnement, zweiter Zyklus A, beschränkter Kartenverkauf: „König und Bauer.“ —■ 348 Uhr: „Der Lügner.“ Sonntag, 17. November, 3 Uhr: „Othello.“ — 148 Uhr: „Elisabeth und Essex.“ Akademietheater. Dienstag, 12. November, 8 Uhr*. „Christa, ich erwarte dich.“ Mittwoch, 13. November, 8 Uhr, zum erstenmal, bei aufgehobenem Abonnement: „Hofjagd in Steineiich“, Lustspiel von R. Presber und Leo Lenz. Donnerstag, 14. November, 8 Uhr, bei aufgehobenem Abonnement, kein Kartenverkauf: „Zwischen zwanzig und fünfzig.“ Freitag, 15. November, 4 Uhr: „Weißer Flieder.“ — 8 - Uhrj^Hofjagd m-Steaneicb.“ Samstag, 16. November, 8 Uhr: „Zwischen zwanzig und fünfzig.“ Sonntag, 17. November, 4 Uhr: „Das lebenslängliche Kind.“ — 8 Uhr, im Sonntagsabonnement: „OhrLsta, ich erwarte dich.“ Deutsches Volkstheater: Dienstag, 12. November, 345 Uhr, Max und Moritz-Bühne: „Peter.“ — 8 Uhr: „Juristen-“ (Max PauIsen.) Mittwoch, 13. November, 4 Uhr, Theater der Jugend, kein Kartenverkauf: ,,W*eh’ dem, der lügt.“ — 8 Uhr, im Abonnement, Serie 0, grüne Karten: „Gentlemen.“ (Albert und Else Bassermann.) Donnerstag, 14. November, 345 Uhr, Max und studiert: „Die Stützen der Gseellschaft“. Freitag, 15. November, 343 Uhr, Max und Moritz-Bühne: „Peter.“ — 345 Uhr: „Juristen.“ (Max Paulsen.) — 8 Uhr, im Abonnement, Serie E, gelbe Karten: „Gentlemen.“ (Albert und Else Bassermann.) Samstag, 16. November. 343 Uhr, Max und Moritz-Bühne: „Peter.“ — 345 Uhr, Theater der Jugend, kein Kartenverkauf: „Die Stützen der Gesellschaft.“ — 8 Uhr: „Gentlemen.“ (Albert und Else Bassermann.) Sonntag, 17. November. 343 Uhr, Max und Moritz-Bühne: „Peter.“ — 345 Uhr: „Die Stützen der Gesellschaft.“ (Albert und Else Bassermann.) — 8 Uhr: „Juristen.“ (Max Paulsen.) Theater ln der Joselstadt: Dienstag, 12. November, 8 Uhr: „Die erste Legion.“ Mittwoch, 13., und Donnerstag, 14. November, 8 Uhr: „Ich kenne dich nicht mehr.“ Freitag, 15., und Samstag. 16. November, 4 Uhr: „Die erste Legion.“ — 8 Uhr: „Ich kenne dich nicht mein.“ Sonntag, 17. November, 4 Uhr: „Ich kenne dich nicht mehr.“ — 8 Uhr: „Die ernte Legion.“ Jüdische Künstlerspiele (Theater Reklame), II., Praterstraße 34: Gastspiel Sevilla Pastor, Erna Siegler. Volksoper: Dienstag, 12., und Mittwoch, 13. November, 8 Uhr: „Eva.“ Donnerstag, 14. November, 8 Uhr: „Rigoletto.“ (Tatjana Menotti.) Freitag, 15. November, 2 Uhr: „Schneewittchen.“ — 345 Uhr: „Eva.“ — 349 Uhr, neu einstudiert: „Der Kuhreigen.“ Samstag, 16. November, Gastspiel des Preßbuiger Nationaltheaters, 344 Uhr: „Die verkaufte Braut.“ — 8 Uhr: „Libussa.“ Sonntag, 17. November, 2 Uhr: „Rotkäppchen.“ — 345 Uhr: „Riigoletto.“ (Tatjana Menotti.) — 349 Uhr: „Eva.“ Montag, 18. November, 8 Uhr: „Eva.“ Scala: Dienstag bis Donnerstag, 8 Uhr: „Her Mustergatte.“ (Heinz Rühmann.) Freitag, 15b November, & Uhr: „Mein Leopold.*4 , „Die Lase in der Zionistischen Organisation und ln der jüdischen Welt nach dem Luzerner Kongreß“