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Die Stimme · 1935-10-22 · Heft 492 (22.10.1935) · page 5

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Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 492 (22.10.1935)
Date
1935-10-22
Page
– (sequence 5)
Language
German
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OT1 STIMMB Saite 5 Nr. m 22. Oktober 1935 £oUcilcJf}roniK 'Aufgaben und Leistungen des jJüdisch - Kulturellen Elternbundes Anläßlich der Feiertage, die mit. dom Beginn des Schuljahres zusniiimcnfallcu, cnU Sfi'lit dio Frage, welcher Art die Beziehungen der jüdischen Eltern zu ihren eigenen Kindern sind. In Wien gibt. es verschiedene Institutionen, die hebräische . Schulen, Kurse, Biliel- Bohulen und anderes mehr erhalten. Dazu kommen noch Jugendblindc aller Art und Sportvereine. Obzwar in allen diesen Organisationen einige tausend junger jüdischer Menschen ausgobihlet, werden oder sich in ihnen betätigen, wissen die Eltern oft sehr wenig davon, in welcher Gesellschaft sich ihre Kinder befinden, welcher Art der Unterricht, ist und welche Erfolge bei allen diesen Betätigungen erreicht oder angestrebt werden. Der .liidisch-Kulturclle Elternbund, der erst seit wenigen Jahren seine Tätigkeit unter der Patronanz der Kultusgenieinde aufgenommen hat, bemüht sich, alle diese Fragen einer Lösung zuzuführen. Dieser Bund ist aus einigen Eltcrnvereiniguugcn (im 2., 18. und 20. Bezirk) und aus dem Verein „Schülerftirsorge der Religionsichrer“ entstanden. Zur Zeit befinden sieh Sektionen dieses Bundes in beinahe allen Bezirken Wiens. Mit der Schaffung des Elternbundes wurde xum erstenmal eine Institution ins Leben gerufen, in der die Lehrerschaft, die Eltern und die Leitung des Schulwesens der Kulitusgcmeimle gemeinsam über die körperliche und geistige Erziehung der Jugend, die Jugendfürsorge und Berufswahl beraten. Hiebei muß betont wurden, daß diese Körperschaft a u f vollständig u n p o 1 i t ischer Basis aufgebaut ist. Die zionistiischen Mandatare, die an leitender Stelle ■stehen (Kultusvorstehcr Dr. Isidor K1 a b e r als Obmann, früher Prof. M. R a t h, Kiiltus- ,vor steh er Dr. Michael Stein berg als Objnannstellvertreter und Otto S t ö ß 1 als Schriftführer) arbeiten in fruchtbringender und ersprießlicherweise Hand in Hand mit den unjonistischen Führern (unter anderem Frau Buridesfürsorgerat Ottilie Politzer, Dir. G ustav K ü 1 m i n und Alfred T o n e 1- 1 e s). Im vorigen Jahre wurde eine ganze Reihe von V o r t rügen f ii r d i e j ii d i s c h e Elternschaft gehalten. Als Referenten wurden bekannte Erzieluingsfaclileute, Lehrer, Ärzte usw. herangezogen. Die Behandlung von Lrziehungsfragen wird immer dringender. wenn nian bedenkt, welche Schwierigkeiten jeder jüdische junge Mensch zu überwinden hat, wenn er von der Schule ins berufliche Leben Übertritt. Aber auch das Schulkind muß richtig betreut Aveixlen. Dank den Bemühungen der .,Schülerfürsorge-; des Bundes konnten viele bedürftige Schulkinder zur Erholung aufs Land geschickt werden. Der Elternhund beabsichtigt, eine J ug e n d b i b 1 i o t h e k zu errichten, um den Kindern eine gute jüdische Lektüre, zu ermöglichen. Vor kurzem enschien eine vom Bund horausgpgebcno Monatsschrift, bestimmt fiir dio Schüler der Haupt- und Unterm,itlelsclmie. Diese Zeitschrift soll der Jugend das jüdische Leben in allen seinen Schattierungen (Wo'ehenabsohnitte der Thora, jüdische Märchen, Geschichte des jüdischen Wien, Palästina. Gerichte, Photoecke, Sport und anderes mehr) vermitteln. Besonders hervorzulieben wäre die hebräische Beilage, die in kurzweiliger und leichtfaß lieber Form den Kindern das Hebräische iiahebringcn soll. Fach dem Wintersemester des Schuljahres 1985/80 wird eine A u s s t e 11 u n g „D a s jüdische Kind und seine Le is t, u n g“ geplant. Zur Mitarbeit an dieser Ausstellung werden noch alle interessierten Institutionen rechtzeitig aufgefordert werden. Der Bund führt für Exkursionen in die jüdischen Stätten (jüdisches Museum, jüdische Friedhöfe und an die für die Geschichte 'der Wiener Juden denkwürdigen Plätze) und in jüdische Kleingemeinden (Eisenstadt, Krems, Preßburg usw.) durch. Oneg Sabbath, Vorträge über jüdische Feste, Theat’ervorführungen von Kindern ergänzen die kuLtureüe Arbeit des Bundes. Der Bund beabsichtigt Tage s h e i rn- Stätten' für fürsorgebedürftige Kinder zu eröffnen, in denen sie unter Aufsicht von Lehrern ihre Nachmittage verbringen können. Die Arbeit des Bundes ist mannigfaltig und schwer. Die jüdische Öffentlichkeit ist 1$ aus d&iM ddit&u jaUcUCu^dcd VON RABBINER DR. MOSES LANDAU In Dura, einer am rechten Ufer des mittleren Euphrat gelegenen Stadt, wurde in den Jahren 1932 bis 4934 unter der Leitung von Michael Rostovtzeff eino Synagoge ausgegrabeu. Unter dem Namen Europos 280 v. Clir. von den Mazedoniern neugegründet, diente die Stadt später als Greuzfestung bald den jParthern, bald den Römern und wurde im Jahro 256 n. Chr. von Ücn Sassanidcn erobert. Dio Stadt war Jahrhunderto hindurch ein reiches Ilandelstmd Gewerbczentruvn und wichtiger Karawaneninittelpunkt. Demgemäß wohnten auch hier viele Juden, denen nach dem Untergänge dos zweiten jüdischen Reiches Babylonien zur zweiten Heimat und zum Mittelpunkt jüdischen Geisteslebens geworden war. Die verhältnismäßig gute Erhaltung vieler Gebäude verdanken wir dem Umstande, daß die Römer, um diu Mauern der Stadt gegen feindliche Angriffe zu verstärken, eine mächtige Lehmziegelbösehung aufführten, die bis zu den Mauerzinnen reichte. Unter diesem Glacis wurden alle Gobäudo, die längs' der Mauerstraßo lagen, begraben, ohne durch dio Erdmasson des Glacis sonderlich beschädigt zu worden. Das praehtvollo Gebäude der Synagoge wurde an Stolle einer älteren Synagoge erbaut und war von außen nicht sichtbar, da sie den Eingang durch ein Privalhaus, wcl dies wahrscheinlich für Schulzweeko benützt wurde, hatte. Erbaut aus Lehmziegelu und Bruchsteinen, mit Huchem Dach, nach We- Bten, nach Jerusalem gerichtet, lag der Eingang, dem ein mit drei Portiken geschmückter Hof vorgelagert war, in der Mitte einer der Längsseiten. Eine andere kleinere) Tür, links vom Hauptportal, diente als Eingang fite die Fxaufijjj fite Äß fiiag Abteilung in der Südecke des Innenraunies reserviert war. Runduni an den Wänden lief eine zweistufige Sitzbank für die Mitglieder der Gemeinde. Die Decke bestand aus Quer- und I.äugsbalkoh, welche Kassetten bildeten. In jede Kassette war ein quadratischer Ziegel mit bemalten Außenflächen eingesetzt. Es werden 214 solche geschmückte Ziegel gezählt, von denen an 122 Blumen, an 44 Tiere und au 23 Frauenköpfe noch leicht erkennbar sind. Drei trugen je eine griechische, zwei eine aramäische Inschrift. Sie besagen, daß Samuel, Sohn des Eiddeos,- Presbyteros ton Judaion »(des Vorstehers der Juden), die Synagoge im zweiten Jahre des Philipp, 550 der ßolouzidischen Ära (244 bis 245 n. Chr.) erbaut hat. Die Innenflächen der 'Mauern waren sämtlich bemalt. Die Hinterwand ist vollständig erhalten. Die Seitenwändo wurden von den Mauern des Glacis soweit abgetragen, wie es das Profil dos Glacis verlangte. Die Hintcnvand stellt noch in einer Höho von 2-50 Metern. ■ Dio Wandmalereien sind zum Teil rein ornamental, meistens aber stellen sie Szenen aus der Bibel dar. über den Bänken läuft ein Sockel um alle vier Wände des Raumes. Er ist mit Blättern aus buntem Marmor verziert. Darauf sind Bilder mit Frauenmaskeii und gezähmten Gepardeu gemalt, über diesem Sockel ist die Fläche in drei gleichhohe Zonen durch ein Bandornament aufgeteilt. Die Zonen enthalten sämtlich Szenen aus dem alten Testament. Im Zentrum der Hinterwand befindet sieh die Ädikula, die den Ehrenplatz in dem Gebäude einnimmt. Ihr Bogen wird von zwei Säulen getragen. Die Front der Ädikula über; dop Fäulen weist Malereien den Männern, die in uneigennütziger Weise dieses schöne Werk errichtet haben und gegenwärtig leiten, zu Dank verpflichtet. In unserer Zeit wird oft das Familienleben durch den Mangel a.u gegenseitigem Verstehen gestört. Die Kinder gehen ihre eigenen Wege. oft schon in sehr jungen Jahrein ohne daß sich die Eltern die gelängst e Autorität bewahrt haben. Durch die Zusammenarbeit von verständigen Jiigeudfiilirern, Lehrern und Beratern mit den Eltern werden Wege gefunden, die zum Wohl der hermiwnohsondeii jüdischen Menschen diesem Mange! abhclfeii. Dr. F. P i c k li o I z. Feierliche Heinieröffnung der Bezirkssektion Innere Stadt. Am 15. d. M. eröffnete die Bezirkssektion I ihr neues Arbeifsjahr mit der feierlichen Einweihung ihres Heimes, L, Neutorgasse 0. Ein erlesenes Publikum füllte bis aufs letzte Plätzchen die zweckmäßig und geechinackvoll eingerichteten Räume des Heimes. Dr. B i r ns t e in begrüßte namens der Leitung die Fefclgä>stn und dankte insbesondere den Delegierten der einzelnen zionistischen Verbände und Organisationen ffir ihr Erscheinen. In gehaltvoller Rede schilderte Rabbiner Dr. M u rm e 1 s t e i n die episodenreiche Entwicklung der Sektion I und beglückwünschte die Leitung zu ihren Erfolgen. In geistreicher Formulierung wies er auf das symbolhafte Zusammen)] eft'cn dieser Einweihungsfeier mit dem Sukkoth-Fcste hin. Die Festrede hielt Dr. Oskar G r ii n b a u m, Präsident des Zionistischen Landesverbandes. In bewegten Worten entwarf er ein Bild der Tragik der deutschen Judenschaft, deren innere Bezielningslosigkcit zum jüdischen Gedanken das hereingebroebeno Unglück noch verstärkt habe. Er betonte die Notwendigkeit der Galutharbeit und appellierte an die Anwesenden zur Einigkeit und gegenseitiger Verbundenheit-. —■ Die kantoralen Gesänge besorgte Herr David G r ü n b a u m vom Kluckvtcmpel, der die andächtig lauschenden Zuhörer mit dem nach der Melodie der Hatikwah gesungenen Zionspsalm und dem „Ejn Kamocha“ entzückte. Rabbiner Dr. Murmelstein nahm die feierliche Befestigung der Mcsiisa vor. Mit dev herzlichen Bitte um Gefolgschaft schloß der Vorsitzende die Veranstaltung, die auf alle Anwesenden deu tiefsten Eindruck machte. Zahlreiche Neuanmeldungen au Ort und Stelle gaben dio er Wirkung beredten Aufdruck. »s-. Sektion I. Die Vortragsabende finden jeden Donnerstag abends im Heimo, T., Ncutorgasse Nr. 6, stad. Interessenten für hebräische Kurse, jüdische Geschichte und zionistisches Seminar werden ersucht, räch bei der Leitung anzumeldcn. Von der zionistischen Ortsgruppe W1ZO, Klagenfurt. Aus Klagenfurt wird uns geschrieben: Am 9. d. fand die Eröffnung der diesjährigen Veranstaltungen im zionistischen Heim statt. Auf Veranlassung der Klagenfurter WIZO waren zu dickem Abend prominente Wiener Gäste ans Vortragspult ci»geladen worden. Frau Prof. Dr. Martha, II ofl'mau n, die in einem lebhaften, von tief zionistischer Begeisterung getragenen Referate die Beziehung der jüdischen Frau zu Erez Israel schildert© sowie die Ausführungen von Frau Dr. Ada Kost e nbauui, der al« Gründerin der WIZO Klagenfurt, von der Obmännin der Ortsgruppe, Frau W e i n r e b, tler Dank ausgesprochen wurde, fanden großen Beifall. Herr Rabbiner Doktor B a b a d und Vizeobmann Herr Ing. Schi!- 1 e r betonten in ihren Schlußworten die hervorragende Aufgabe, die die jüdische Frau von heute zu erfüllen hat. Den Abschluß des Festabends bildete ein künstlerisch vollendeter. Vortrag jüdischer Lieder, die von der Opern- Sängerin Fräulein Nora Tauber gesungen wurden. Der schöne Abend wird den Teilnehmern in Erinnerung bleiben. — Die Heimabende finden nach wie vor jeden Mittwoch und Samstag statt. Hebräischlernende lesen die hebräische punktierte Wochenschrift „Haivri“. Zu beziehen durch Dr, M. E. Klarmafm, XIX., Gebhardtgasse 1. — Hebräischlernende, Schul- und Kursleiter! Wendet euch hei Bedarf von Lehrkräften stets an den Hebräischlehrerverband der Histadruth Ivrith, H., Kleine Molirengasse 3< Zionistische Bezirkssektion und WIZO Brlglttenaui XX., Jägerstr. 30 Dienstag, den 22. Oktober 1935, */89 Uhr abends Dr. Oskar Grfinbaum, Präsident des Zionistischen Landesverbandes für Österreich: „Der Kongreß in Luzern und seine Auswirkung ouf das Jüdische Leben“ auf. Liuks sieht man den siebenarmigen Leuchter, den Etlirag, den Lulaw und deu Aron hakodesch, rechts die Darstellung des Isakopfers. Das Zentralbild der Hinterwand ist schlecht erhalten . und nicht deutbar. Rechts oben sieht man Moses vor dem brennenden Dornbusch, neben . sich dio Schuhe, darunter Moses 'mit einer 'aufgerollten Thora in beiden Händen. Der Behälter der Schriftrolle, von einem ■ Purp.urmautel bedeckt, steht neben ihm. Links davon oiu alter Mann mit weißem Haar, zu beiden Seiten des Kopfes Sonne. Mond.und Sterne. Rechts und links von diesen Zeutralbildern sind noch andere Bilder, die nur zum Teil erhalten sind. Sic stellen einige Episoden des Exodus dar. Man sieht Moses mit dem Wunderstab, das Tor Ägyptens mit den zehn Plagen darüber, die zwölf Vertreter der Stämme zwischen zwei Reihen bewaffneter Männer, Unbewaffnete mit den aus Ägypten mitgenommenen Gütern, das Rote Meer mit den ertrinkenden Ägyptern und Moses am jenseitigen Ufer, das Wunder des bitteren Wassers von Mara und die Teilung des Volkes in Dekaden, Zenturien und Chiliaden. Neben der Mosostlgur standen aramäische, aber nicht mehr leserliche Inschriften. Außerdem sioht man noch den mit Adlern und Löwen geschmückten Thron Salomos. Unter diesen Malereien sind dargestellt das Bundeszelt mit den heiligen Geräten, rechts und links davon zwölf Hütten, vor deren Eingängen zwölf Jünglinge mit erhobenen Händen stehen. In der Mitte ein Bassin, aus dem zwölf Wasserarmo sich nach den Zeiten winden, rechts davon Aaron in hohepriesterlicher Kleidung; neben seinem Haupte in hebräischen Buchstaben sein Name. Weiters ist zu sehen die Darstellung der Zerstörung des Dagontempels, der Entsendung der Bundeslade nach Both- Sohomosch, die Witwe von Zarefath mit ihrem toten Sohn in den Armen, neben ihr Elijahu, der ihn zum' Leben erweckt, Szenen aus dem Esterbuch, die besonders schön sind. Rechts davon sieht man: P.harao gibt den Befehl zur Ermordung der Kinder, diel Mutter des Moses setzt ihren Sohn aus, des Pharao Tochter findet das Kind beim Baden; und gibt es seiner Mutter zurück. Dann! noch die Darstellung der Salbung Davids! durch Samuel. Auf der nördlichen Wand sind dargestellt: Ein . schlafender Mann, neben ihm eine Leiter, auf der persisch gekleidete! Männer aufwärts steigen, eine Kampfszene, sowie Bilder aus dein Leben Jeoheskels, wie: zum Beispiel eine Darstellung der Vision Jecheskels. - Auf der südlichen Wand sicht man diej ßundeslade, von jungen Männern getragen, Kinder begleiten den Zug mit Palmen in; deu Händen, Szenen ans dem Leben Elija- Iius, wie zum Beispiel die Witwe aus Zarefaf am Stadttore Holz sammelnd, hinter ihr* Mehlkrug und Ölflasche, vor ihr der Prophet' Elijahu, sowie der Streit des Elijahu mit den Baalspriestern. Es sind noch andere Darstellungen vorhanden, die aber undeutbar sind. Zweifellos dienten, die Malereien nicht nur zutf Ausschmückung der Synagoge, sonderet auch als Lehrbuch, und die Erklärer der Thora haben, wenn sie zur Gemeinde sprachen, sicher darauf Bezug genommen. i Für uns aber wichtig und überraschend ist die Tatsache, daß es zur damaligen Zeit gang und gäbe war, die Wände der Synagogen und wahrscheinlich auch der Privathäuser mit Bildern und. Ornamenten! zu bemalen, obwohl das Judentum anikonisoh eingestellt ist. Denn wenn auch allai Gebäude, diu jetzt ausgegraben wurden, mit Malereien geschmückt sind, was darauf hinweist, daß dio Einwohner von Dura' große Freunde 'der Malerei waren, so ist doch nicht an.zunehmen, daß sio auf diese Stadt beschränkt blieb. Es ist sicher, wie. auch Rostovtzeff meint, daß dio Maler Vorlagen gehabt haben müssen, denn die Synagoge von Dura ist zweifellos kein! Origiualwerk,

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