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Die Stimme · 1935-10-15 · Heft 490 (15.10.1935) · page 3

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Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 490 (15.10.1935)
Date
1935-10-15
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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f Nr. 490 - 15. Oktober 1935 ■<1111—1 DIC STIMM! Sette 5; Der Zwischenfall um den Gerer Rebbe Jerusalem, 10. Oktober. Der als „Gerer Rebbe“ berühmte chassi- 'dische Rabbi von Gura Kalvarja, der in Unkenntnis der bestehenden Vorschriften die Höhle M a c h p o 1 a bei Hebron ohne speziellen Erlaubnisschein besuchen wollte, ist mit knapper Mühe der Verhaftung entgangen, dagegen wurden zehn Chassidim seiner Begleitung verhaftet. Der Rabbi wurde, als er tiefer als sieben Stufen zu der Höhle hinabstieg (bis zur siebenten Stufe ist der Zutritt ohne Erlaubnisschein gestattet), von dem diensttuenden Polizisten niedergestoßen, worauf die in seiner Begleitung befindlichen Chassidim herbeieilten, um ihm beizustehen. Während der Rabbi nach Jerusalem zuriiekfahren konnte, wurden seine Begleiter ins Gefängnis gebracht und trotz telephonischer Intervention der Agudah Jisrael nicht freigelassen. Rabbi Blau von der Agudah, der auf Anraten des stellvertretenden Sekretärs der Palästina-Regierung, Sidney Moody, nach Hebron fuhr, konnte die Freilassung der Verhafteten nicht durchsetzen. Es wurde ihm erklärt, daß sich die Chassidim eine sehrschwereübe rtretung hätten zuschulden kommen lassen und daß sie deshalb bis zu ihrer Aburteilung durch den Distriktskommissar am folgenden Tage im Gefängnis bleiben müßten. Die Transfer-Kommission Jerusalem, 10. Oktober. Gegenüber der Meldung, daß der W a a d Leumi seine Vertreter in der Transfer- Kommission infolge der Nürnberger Gesetze zurückgezogen hat, erklärt das Präsidium des Waad Leumi, daß ein Austritt des Waad Leumi aus der Haarwarah (das ist die palästinensische Stelle, die sich mit dem Transfer befaßt) zu einem früheren Zeitpunkt erfolgt war und nichts mit den Nürnberger Gesetzen zu tun hat. In der nächsten Sitzung wird der Waad Leumi nochmals darüber beraten, ob er sich an der Transfer-Kommission beteiligen soll oder nicht. 175*000 Pfund für hebräische Kulturarbeit Jerusalem, 10. Oktober. Die Eröffnung des Testaments Jizchak Löb Goldbergs, der Mitte September in einem Erholungsheim bei Zürich im Alter von 76 Jahren gestorben ist, ergab, daß Goldberg, der schon bei Lebzeiten große Summen für Kulturzwecke, insbesondere für den Ankauf des Terrains für die Hebräische Universität spendete, 75.000 Pfund für Zwecke der hebräischen Kultur hinterlassen hat. Als Treuhänder für den Nachlaß hat J. L. Goldberg den Keren Kajemeth bestimmt. Der Unterlassene Betrag soll als Stiftung unberührt bleiben, während die Zinsen alljährlich zur Förderung kultureller Bestrebungen verwendet werden sollen. Die Art der Verteilung der Zinsen wird jeweils von einem Komitee bestimmt werden, dem Vertreter der Hebräischen Universität, der Zionistischen Exekutive, des Keren Kajemeth und des Verbandes der hebräischen Schriftsteller angehören. Sechs Juden Im palästinensischen Landwirtschaftsrat Jerusalem, 10. Oktober. Wie in der „Palestine Ga.zette“ mitgeteilt wird, gehören dem Landwirtschaftsrat der Regierung außer dem Direktor und dem Vizedirektor der Landwirtschafts- und Forstabteilung und dem Sekretär der Kooperativgesellschaften 15 Mitglieder, darunter sechs Juden, und zwar Dr. M. B. Hext er, Dr. I. K1 i g 1 e r, M. S m i 1 a n s k y, H. V i t e 1 e s, E. V o 1 c a n i und H. W o 1 f s o n, an. Beratungen in Amman Jerusalem, 10. Oktober. Alis der transjordanißchen Hauptstadt Amman wird berichtet, daß dort ununterbrochen Beratungen über die politische Lage im Zusammenhang mit dem i t a 1 i enisch-abessinischen Krieg stattfinden. An den Beratungen nehmen auch Emir Abdullah und der Vertreter der Mandatarmacht in Transjordanien teil. Eine neue arabische Partei Jerusalem, 10. Oktober. In der als Zentrum der nationalistischarabischen Bewegung Palästinas bekannten Stadt Nablus (Sichern) fand auf Anregung der beiden arabischen Politiker Latif Malla und Latif Tukan die Gründungsversammlung einer neuen arabischen Partei statt, die sich „N a t i o n a 1 f 1 ü g e 1“ nennt. Es wurde eine Reihe Beschlüsse organisatorischer Art gefaßt. Der älteste Jude Palästinas ge• storben Jerusalem, 10. Oktober. Im Alter von 116 Jahren verstarb in Haifa Ephraim A a r o n i, der älteste Jude in Palästina. LOKALCHRONIK_ ■■■■■■■■■■■ Zionistischer Vortragskalender Mittwoch, den 16. Oktober 1935. 4. Bezirk, Sektion IV^V, Hauslabgasse 2 (Drasche-Park), %9 Uhr abends, Dr. Oskar Grünbaum, Präsident des Zionistischen Landesverbandes: „Der Zionistenkongreß in Luzern und seine Bedeutung für das Judentum.“ 6. Bezirk, Klub Junger Zionisten, Loquaiplatz 11, Uhr abends, Vereinsabend. 9. Bezirk, Jugendsektion VIII/IX, Hürlgasse Nr. 2, 8 Uhr abends, Zusammenkunft der Mitglieder. Donerstag, den 17. Oktober 1935. 6. Bezirk, Sektion VI/VH, Loquaiplatz 11, %9 Uhr abends, Dr. Oskar Grün bäum, Präsident des Zionistischen Landesverbandes: „Der Luzerner Kongreß und seine Auswirkung auf das jüdische Lebe n.“ 13. Bezirk, Sektion XIII, Hietzinger Haupt. Straße 22, J49 Uhr abends, Rabbiner Dr. Moses Landau: „Ghettojudentum und nationales Judentum.“ Die Zionistische Sektion Landstraße beginnt ihre Vortragsabende am Dienstag, den 15. Oktober. Es spricht Sektionsobniann Dr. Emil Schmitz über „Unser A r b e i t sprogramm“. Zeit: 349 Uhr abends. Ort: Wiener Ring-Cate, I., Stubenring 18. Achtung Wieden, Margareten! Die Ausscbußsitzung und die Zusammenkünfte der Mitglieder der Zionistischen Sektion und der WIZO finden von nun an an Stelle Dienstag jeden Mon tag statt. WIZO um 7 Uhr abends, Sektion um 349 Uhr abends. Um pünktliches und zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Hebräisch-Kurse der Sektion IV/V, IV., Hauslabgasse 2. Die Hebräisch-Kurse der Sektion IV/V finden Montag und Mittwoch von 8 bis 10 Uhr abends für Anfänger und Fortgeschrittene unter der Leitung des bewährten Professors Kienbein in Wien, V., Siebenbrunneingasse la, statt. Anmeldungen und Auskünfte dortselbst bei Herrn Feldechuh oder in der Sektion an den Vereinsabendea Der Kindergarten der Sektion IV/V. Der Kindeagarten IV., Hauslabgasse 2 (Drasche- Park), ist eröffnet, einige Plätze sind noch frei. Anmeldungen vormittags wählend der Unterrichtsstunden im Heime oder bei den Damen: Stella Hoohstimm, IV., Mühlgasse 9, und Holzer, IV., Paulanergasse 4, ebenso bei Herrn Fritz Müller, IV., Argentinierstraße 62. Bezirkssektion VIII—IX, Währingerstraßö Nr. 6—8 (Eingang Hörigasse 2). Jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag, von 4 bis 23 Uhr, stehen die Räume des Sektionsheicies Mitgliedern und Gästen zur Verfügung. Zionistische, jüdische und hebräische Zeitungen liegen auf. Gelegenheit zu Schach-, Bridge- und Rummy-Spiel. Vorträge werden fallweise iin Vortragskalender der „Stimme“ angekün* digt, Hebräisch-Kurse der Sektion VIII/IX. Die Sektion eröffnet» am 1. Oktober die hebräischen Kurse für Anfänger und Vorgeschrit' tene unter bewährter Leitung. Die Kunse finden an Wochentagen in der Zeit von 7 bis 9 Uhr abends statt. Kursteilnehmer werden um s of o r t i g e Anmeldung im Heim, IX., Währingerstraße 6—8 (Eingang Hörlgasse 2), Telephon R 52-0-12, in der vorerwähnten Zeit ersucht. Jugendgruppe der Sektion VIII—IX. Die Zusammenkünfte der Jugendgruppe finden regelmäßig jeden Mittwoch, um 8 Uhr abends, im Heime, IX., Währingerstraße 6—8 (Eingang Hörigasse 2) statt. Gäste willkommen. WIZO, Organisation Zionistischer Frauen Österreichs, I., Schottenriug 25 Hebräisch-Kurse der WIZO. Wir geben allen unseren Mitgliedern und Interessenten bekannt, daß unter der Leitung einer bewährten Kraft ein Hebräisch-Kurs für Vorgeschrittene in den nächsten Tagen beginnt. Da die Teilnehmerzahl sehr beschränkt ist, ersuchen wir um rechtzeitige Anmeldung im Sekretariate der WIZO, täglich von 3 bis 6 Uhr nachmittags. Kursstunden Dienstag, von 10 bis 11 Uhr, Freitag von 4 bis 5 Uhr. Außerdem werden Anmeldungen für einen Anfängerkurs daselbst entgegengenommen. Kursstunden nach Übereinkommen. Klub jüdischer Frauen — WIZO. Es spricht nicht Dr. Helene Kander, sondern: Doktor Martha Hofmann über „Palästina in Krise und Prosperity“. Klubheim der „WIZO“, I., Schottenring 25, Mittwoch* den 16. Oktober, 345 Uhr nachmittags. Hebräisch-Kurse der Zionistischen Bezirks-i Sektion XVI/XVII für Erwachsene werden ami 15. Oktober 1935 eröffnet. Anmeldungen jeden! Montag von 7 bis 8 Uhr abends im Sektionsheime, Wien, XVII., Rötzergasse 9. Informationsreise nach Palästina. Die von der österr. palästinensischen Wirtschaftsuncl Handelskammer angekündigte Reise, welche, den Zweck hat, österreichischen Industriellen und Gewerbetreibenden im Hinblick auf die Levantemesse anzuknüpfen, die wirtschaftliche Situation des Landes persönlich kennenzulernen und sich an Ort lind Steile die notwendigen! Kentnisse vom neuen Palästina zu verschaffen, findet am 25. Oktober 1. J. statt. Da eine ben schränkte Anzahl Teilnehmer vorgesehen ist* werden Interessenten ersucht, sich ehestens bei der österr. palästinensischen Wirtschafte- und Handelskammer, Wien, I., Sohellinggajsse 1 (Tel. R 27-4-12), anzumelden. ABESSINIEN IX. PORZELLANGASSE 39 TÄGLICH 9-4 UHR FRÜH Es spielen: Jules Carp, Gottlieb Neumann, Ferry Harsch und Max Vielgut Die- QUetto-UUc Von Dora Hausmann Aue weiter Ferne höre ich gedämpft aber doch deutlich das Geklingel der Elektrischen, die Hupensignale der Autos, daß Rattern der Motorräder, den akustischen Ausdruck deJs fieberhaft pulsierenden Großetad bl ebene. Also träume ich nicht, und doch war ich einen Moment in Zweifel und Ungewißheit darüber, wo ich eigentlich bin. Plan- und ziellos einhergehend, in Gedanken versunken und mit nach innen gerichtetem Blick achtete ich nicht des Weges. Plötzlich erwache ich in einer mir fremden, fast unheimlich ruhigen und düsteren Gegend, in einer anderen Zeit, ein halbes Jahrtausend zurück. Die Sonne ist noch nicht untergegangen und doch diese tiefe Dämmerung. Kein Mensch zu sehen, kein Zeichen von Leben — doch, dort drüben bewegen sich lautlos schemenhafte Gestalten die Häuserreihen entlang. Sind das Menschen? Ganz langsam finde ich mich zurecht; ich bin im Ghetto und das, was ich hier sehe, sind nicht die gleichen Menschen wie dort, wo der Straßenlärm herrscht und die Sonne scheint. Knapp vor mir verschwindet eino dieser Gestalten in ein Haus. Unwillkürlich will ich im Vorbeigehen durch das halboffone Tor dem Eingetretenen einen E.iek nach werfen und — ich fühle, wie mir das Blut in den Adern stockt. Doch nein, es war nichts; das Spiel der Schatten mit mein schwachen, verirrten Schimmer Licht in dem dunklen Flur und meine überreizte Phantasie ließ mich ta Gotem, sehen. Ich trockne den Schweiß von meiner Stirn und gehe eigriffen weiter. Die Gasse verbreitert sich etwas, doch das Dämmerlicht taucht alles in einen geheimnisvollen Nebelschleier. Irgendwo im Hintergrund die Fassade eines in dieser Umgebung stattlicher wirkenden Gebäudes. In einiger Entfernung davor glaube ich eine Statue zu sehen. Ich kann mir nicht vorstellen, was für ein Denkmal hier sein könnte. Ich nähere mich vorsichtig und sehe, daß es ein alter Jude ist, starr und unbeweglich, die Hände auf dem Rücken verschränkt, den Kopf ein wenig nach aufwärts gerichtet. Ich folge seinem Blick und sehe an der Wand des Hauses eine Uhr. Schon will ich mich abwenden, da bemerke ich, daß das Zifferblatt hebräische Buchstaben aufweißt und die Zeiger bewegen sich von rechts nach links. Ein sonderbarer, ungewohnter Anblick. Und merkwürdig, auch ich konnte mich dem magischen Bann, der von dieser unscheinbaren Uhr ausging, nicht entziehen. Sie erschien mir wie ein Symbol des Lebens im Ghetto; im selben Maße als die anderen Uhren vorwärts gehen, geht diese zurück und — die Zelt steht hier still. Ich habe in meinem Löben nur ein einziges Mal einen Menschen gesehen, der auf mich denselben Eindruck einer überirdischen Erscheinung machte, wie dieser Alte. Es war in Jerusalem; ich stand auf einer kleinen Anhöhe nahe der Stadt und unweit von mir bemerkte ich damals, beinahe möchte ich sagen, den nämlichen alten Juden, mit derselben Haltung, dem gleichen Patriarchenbart und denselben Zügen, die von der Abendsonne .vergoldet uöd verklärt wurden. Es war ein Marane, einer jener persischen Kryptojuden, der im Lande der Väter sein müdes Haupt zur Ruhe betten wollte. Bestimmt hatten beide dieselben Gedanken, der eine in Jerusalem, der andere im Prager Ghetto. Und sind denn nicht letzten Endes die jüdischen Gassen in der Galuth auch ein Teil von Erez Israel? Durch diese Reminiszenz und von der so mystisch anmutenden Umgebung befangen, war ich in einer ganz eigenartigen Stimmung. Der gemeinsame Anblick der Ghettouhr schuf einen unsichtbaren Kontakt zwischen meinem Gehirn und dem des alten Juden. Und mein Inneres lauschte seinen Gedanken... Er klagte nicht wie andere Juden es tun. Er war ein Seher, ein Seher von Vergangenem und Kommendem. Sein geistiges Auge folgte dem rückläufigen Sinn des Uhrzeigers, viele Jahre zurück. Tief im südlichen Rußland, gebar ihn seine Mutter während der Flucht aus dem Heimatsort, aus dem die Familie durch einen Pogrom vertrieben wurde. Seine Mutter hatte er nie gekannt; die ersten 20 Jahre seines Lebens war er fast stets auf der Flucht. Dann lebte er etliche 25 Jahre mehr schlecht als recht in einem galizischen Nest. Er liebte das Leben in der Kille und betete zu Gott, daß auch seine Kinder und Kindeskinder desselben ruhigen Löbens teilhaftig werden mögen. Doch es war ihm nicht beschieden, noch den Seinen. Es kam der Krieg und er erlebte ihn in der schrecklichsten Form. Nach dem Kriege sah er sich in Deutschland; in unerschütterlichem Glauben an seinen Gott und mit dem zähen Fleiß seines Volkes schuf er sich unter schwierigsten Verhältnissen eine neue Existenz. Seine Söhne hatten geachtete Positionen inne. Doch die Zahl der ihm auferlegten Prüfung gen war noch nicht voll. Die Furie des Rassenwahns fegte durch das Land und wieder vertrieb man ihn. Ein Sohn war in Frankreich, über das Schicksal der anderen hat er bis heute, ein volles Jahr nach der Trennung von ihnen, keine Ahnung. Ein Enkel ging vor wenigen Jahren nach Palästina und er, der Großvater, gab dem kleinen Chaluz in der kurzen Hose seinen Segen. Gottes Wege sind unerforsohlich; ein Sohn und ein Enkel sind wohlgeborgen, sein Blut lebt fort... . Ich habe meine Augen die ganze Zeit geschlossen gehalten; nun öffne ich sie wieder und versuche vergeblich das Dunkel zu durchdringen. Der alte Jude ist verschwunden. Midi fröstelt... Meine Gedanken sind noch immer ganz bei der jetzt, im fahlen Lichte des Halbmondes gespenstig wirkenden Uhr und bei dem alten Juden. Ich frago mich, wird diese Uhr noch weiter rückwärts gehen, ganz weit zurück in die Zeit, wo die Juden ein einiges Volk im eigenen Lande waren und sein werden?! Wird sio jo die Stunde anzeigen, da dein seit Jahrtausenden gehctz-i ten und gepeinigten Volk der Messias erstellt? — Langsam und traumverloren gehe ich meinen Weg zurück. Aus einem der letzten Häuser des Ghettos höre ich den monotonen Klang betender Stimmen. Ich verstehe nur ein einziges Wort, und dieses klingt mir noch heute in den Ohren — S c h a 1 o m — Friedei

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