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Die Stimme · 1935-10-04 · Heft 488 (4.10.1935) · page 9

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Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 488 (4.10.1935)
Date
1935-10-04
Page
– (sequence 9)
Language
German
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Stff« S D!C STIMME Nr. 488 — 4. Oktober 1035 Einweihung der neuen Volksschule der Israelitischen Kultusgemeinde Mittwoch, den 25. September dieses Jahres, fand im engsten Rahmen die feierliche Einweihung der ersten, von der Israelitischen Kultusgemeinde Wien errichteten Volksschule, II., Qastellezgaase 35, statt. Die Feier wurde durch den von einem Sextett des Stadfctcmpols meisterhaft vorgetragenen Choral „Gepriesen sei die Stunde. Dir Gott und Herr geweiht“, eingeleitet. Der Präsident der Kultusgomeinde, Staatsrat Dr. Friedmann, begrüßte namens der Kultusgemeinde die Herren Landesschuldnspektor Dr. Anton Simonie, Bezirksschulinspektor Kall Schimka, Oberrabbiner Dr. Feuchtwang, Oberrabbiner Dr. Taglicht, Bundeskulturrat Hofrat Dr. Frankfurter, Vizepräsidenten Dr. Löwenherz, den Obmann der Schulkommission Dr. Klaber, Studienrat Prof. Dr. Redisch, Artur Pollak v. Rudin sowie die übrigen zur Feier erschienenen Damen und Herren. Der Präsident führte in seiner Ansprache unter anderem aus, daß die Schule den Kindern nicht nur ein möglichst hohes Maß von Kenntnissen vermitteln, sondern auch der Heranbildung ihres Charakters dienstbar gemacht werden soll; sie soll, als eine religiösnationale Erziehungsatätte gedacht, das Ziel verfolgen, die Kinder mit dem Geiste unserer Religion, mit deren Geboten und den jiidischenn Gebräuchen vertraut zu machen, ihnen durch Kenntnis unserer Geschichte die Liebe zum jüdischen Volke einzuprägen, sie zu religiös-sittlichen. Menschen, zu bewußten Angehörigen unseres Volkes und Schiüksalsgemeinschaft und zu guten und treuen Bürgern unseres Staates zu erziehen. Die Schule verfolgt weder die Absicht, die Jugend zum Zelotismus noch zu nationalem Chauvinismus anzuleiten; sie soll vielmehr zum Verständnis für die kulturellen Errungenschaften aller Völker und zur Achtung für die geistigen und sittlichen Werte der anderen Religionen erzogen werden. Schließlich gab Dr. Friedmann dem Wunsche Ausdruck, daß es der Schule gelingen werde, che ihr gesteckten Ziele zu erreichen. Hierauf nahm Herr Oberrabbiner Dr. Feuchtwang die Einweihung der neuen Schule mit dem Segensspruoh „Schehechejanu“ vor. Dieser Segensspruch äst, so setzte der Herr Oberrabbiner fort, bei dieser Neugründung ganz besonders am Platze. Es sei eigentlich merkwürdig, daß die große jüdische Gemeinde Wien nicht schon ■vor Jahren eine solche Schule errichtet hat, wie es die großen jüdischen Gemeinden in der übrigen Welt ohne jeden äußeren Zwang schon vor Jahrzehnten getan haben. Es sei weder etwas der Gegenwart Fremdes, noch auch Abnormales, jüdische Schulen zu gründen, sondern es entspreche den Aufgaben einer ihrer Pflichten bewußten jüdischen Gemeinschaft und stehe iim Sinne der Überlieferung und der Religion. Es sei durchaus falsch, eine solche Schule eine Ghettoschule zu nennen. Sie sei vielmehr eine Gesinnungsschule und durchaus vereinbar mit der liberalsten Weltanschauung. Im zartesten Alter sollen die jüdischen Kinder jüdisch-kulturell, das heißt zu ausgezeichneten Mitgliedern der jüdischen Gemeinschaft und zu zukünftigen treuen Staatsbürgern erzogen werden. Wir können nicht genug jüdische Schulen aller Kategorien haben, unbeschadet der verfassungsgemäß berechtigte Ansprüche an die Staatsschulen. Ich wünschte, wir hätten schon vor langer Zeit jüdische Schulen in allen Bezirken Wions errichtet. Möge diese Schule ein segenverheißender Beginn sein. Dem Vorstände unserer Gemeinde sage Ich Dank und dem Leiter und den Lehrern dieser Schule rufe ich von ganzem Herzen zu: Cliasak we’emaz. Herr Laudesschulinspektor Dr. Simonie iiberbnachte die Glückwünsche des Bürgermeisters und dos Herrn Präsidenten des Stadtschulrates zur Gründung der neuen jüdischen Volksschule der Kultusgemeinde. Die. Schulbehörden begrüßen mit besonderer, Freude die Errichtung von Bildungsstätten, die der religiösen Erziehung der Jugend gewidmet sind; hier ist die Voraussetzung geschaffen, daß eine vom vaterländischen Geiste erfüllte Jugend mit dom Rüstzeug der Bildung und dos Wissens ausgostattet wird. Mit besonders herzlichen Worten wandte sich dann der Herr Landesschulinspektor an die bei der Feier anwesenden Kinder der ersten Klasse. Er wünschte ihnen Glück und g'uten Erfolg iin der neuen schönen Schule. Hierauf beglückwünschte der Bezirkssohulirispoktor für den II. Inspektionsbezirk, Herr Karl Schimka, in herzlichen Worten die Kultusgemeinde zur Errichtung dieser neuen Volkschule, und stellte fest, daß diese Klasse — mit Ausnahme der Schule in Kagran —• die schönste dos zweiten Bezirkes sei. Von ganzem Herzen wünsche er der neuen Schule vollen Erfolg. Der Leiter der neugegrüwdeten Schule, Herr Max J e 11 i n e k, entwarf sein Programm für die Führung der ihm anvertrauten Anstalt, indem er unter anderem ausfiihrte: „Die jüdische Schule, ■ die jetzt neu geschaffen wurde, muß eine Chiarakterschuie sein. Das liegt nicht zuletzt im Interesse des Staates und der nichtjüdischen Welt, die heute durchwegs erkannt hat, daß die Schule in erster Linie der Vermittlung charakterlicher Werte zu dienen hat. Der Inhalt des Unterrichtes, der Geist der von der Schule und den Lehrern ausgeht, ist von bestimmendem Einfluß auf die Art der Schüler, die die Schule verlassen. Die kommende jüdische Generation diarf nicht haltlos sein, Der Name Jüdisch ist es, der für un-, sere Schule richtunggebend sein muß. Bei voller Berücksichtigung der staatlichen und vaterländischen Belange wird diese Schule dann ihrer Bestimmung gerecht werden, wenn hier der alte jüdische Geist herrscht, der Geist, der die heranwachsende Jugend befähigen wird, sich frei und stolz zum Judentum zu bekennen. , Es drängt mich, hier an dieser. Stelle, in dieser feierlichen Stunde mit tiefster Ehrfurcht de® Mannes zu gedenken, dem es als geistigen Initiator des jüdischen Schulwerkes nicht vergönnt sein durfte, dem heutigen Tage beizuwohnen. In pietätvollem Gedenken neige ich mich vor der Größe unseres in Gott ruhenden Dr. Z/wi Perez C h a j e s. Sein Geist «oll unsere Arbeit stets begleiten und sein Wollen möge unser Wollen sein.“ Nachdem Herr Inspektor Oe bl er den Kindern das ihnen von der Kultußgememde zur Erinnerung au die Einweihung ihrer neuen Schule gewidmete Gedenkblatt mit einigen herzlichen Worten überreicht hatte, schloß die eindrucksvolle Feier mit der Absingung der Österreichischen Bundeshymne. Der Vereist für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, Wien, I., Kohl* ntessergasse 4, Telephon U 27*0-65, erläßt folgenden Aufruf Juden! Unerbittlich und erbarmungslos rast eine reißende Flut der Arbeitslosigkeit unter den Juden. Wirtschaftlicher Strukturumbau, Überdimensionierung vieler Maßnahmen, Störungen in der Weitproduktion und im Welthandel haben Ausschaltung und Freisetzung von jüdischen Arbeitskräften zur Folge. Tausende jüdischer arbeitsfähiger und schaffenswilliger Menschen sind ohne Arbeit und Brot. Auch Jugendlichen, die ihre Tätigkeit In der Werketätte oder Fabrik entfalten wollen, bleibt das Tor der Zukunft verschlossen. Die Auswirkungen der Erwerbslosigkeit sind Verfall des jüdischen Mittelstandes, Verarmung weiter jüdischer Schichten, Unterernährung von Erwachsenen, insbesondere von Kindern, und Flucht aus dem Lehen. Wer erfaßt die Qual und Sorgen der Familienernährer ohne Arbeit und Brot und ihre seelischen und physischen Nöte. Hungernde und zermürbte, bedrängte und zwischen Verzweiflung und Hoffnung schwebende Menschen kommen täglich zu Hunderten in den jüdischen Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis und wollen von der tödlichen Umklammerung der Arbeitslosigkeit befreit, in die Gesamtheit eingeordnet werden und ihren Anteil am Leben erlangen« Unsere schwere Sorge ist die Linderung der Not und die Überwindung der Schwierigkeiten des Tages im ungewöhnlich schwierigen Kampfe gegen die Arbeitslosigkeit und ihre bitteren Folgen. Aber alle Anspannung der Kräfte, alle Vorsich* und Einsicht und alle Einstellung ln den Dienst der heiligen Sache werden nur dam von Erfolg sein, wenn der Gemeinschaft der Not — die Gemeinschaft der Tat entgegengesetzt wird. Helfet uns, die Im Strome der Zeit untergehenden Glaubensgenossen ans rettende Ufer zu bringen — Not und Hunger zu bannen und Arbeit zu verschaffen, denn es ist oberste Pflicht, sich nach besten Kräften an der Förderung dieser der gesamten Judenheit gemeinsamen Aufgabe zu beteiligen. Jüdische Unternehmer, erfasset den Ernst der Zeit, fördert die Arbeitsbeschaffung zugunsten der jüdischen Arbeitslosen und fordert den Bedarf an Angestellten und Arbeitern beim Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, Wien, I., Kohlmessergasse 4, Tel. U-27-0-65, an. Für den Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis: Der Präsident: Göza Klinger. Für die Zentralkommision für soziale Fürsorge der Israelitischen Kultusgemeinde Wien: Der Obmann: Dr. Leo Landau. JHe Arbeit des Keren KajemetH Ara Begönne des neuen Jahres richtet der Keren Kajemeth Österreich an alle zionistischen Gruppen die Aufforderung, an alles Trennende zu vergessen, stets des großen Zieles des Zionismus — Wiederbelebung von Volk und Land — eingedenk zu sein und sich auf dem Boden der Geulath. Haarez zusammenzuflnden. Die Tatsache, daß die auf 27 Prozent der Gesamtbevölkerung ausgewachsene jüdische Bevölkerung nicht mehr ala 6Y Prozent des Bodens von Erez Israel besitzt — soll unser aller mahnendes Gewissen sein, wir sollen daran denken, wenn wir uns legen und. wenn wir aufstehen, wenn wir zu Hause sitzen und wenn wir reisen. ' Jeder Zionist werde Selbstkontingentler im neuen Jahre — alle Gruppen mögen miteinander in Taten für den Keren Kajemeth wetteifern. Die Keren-Kajemeth-Versleherungsaktion. Die KKL-Landeskomimission Österreich hat in ihrer Sitzung vom 24. September nach Anhörung der Berichte der Gg. Dir. Wittlin und Dr. Tartakower über die Vorgänge am letzten Zionistenkongreß, soweit sie die KKL-Ver* sioherung&aktion betreffen, folgenden Beschluß gefaßt: „Die Landeskommission begrüßt die während eines Dezeniuims planmäßiger Arbeit erzielten Erfolge der KKL-Versicherungsaiktion in aller Welt und die beim XIX. Zionistenkongreß erfolgte Festigung der Beziehungen zur Vertragsanstalt des KKL. Die Landeskommis&ion ist sich dabei froh bewußt, daß der Anstoß zur KKL-Versicherungs&ktion von Wien ausgegangen ist, und daß deren Erfolg sowie insbesondere die Erbauung des Amtshauses der nationalen Institutionen in Jerusalem unserem Landsmann, dem Leiter des KKL-Versicherungsdepartements Jerusalem, Herrn Dr. E. M. Zweig, zu danken ist. Die Landeskommission bekennt sich in voller Übereinstimmung mit den Weisungen des KK L - Hauptbüros gerne zur Pflicht, die ICKL-Ver®icherungßaktion mit allen Mitteln zu fördern.“ Abschluß des Geschäftsjahres 5695. Ende September geht das alte Geschäftsjahr dos Keren Kajemeth zu Ende. Alle Gruppen werden darauf aufmerksam gemacht, damit sie ihre Kontingente zu ergänzen vermögen. Da® gleiche gilt auch für die Selbstkontingentler. Bis dahin sind auch alle Rückstände (Materialien) zu begleichen und alle Sammelbogen, Imitasohen und Pinkass im zu verrechnen. Garten auf den Namen der Frau Gisela Schönfeld s. A. Die WIZO hat beschlossen, auf den Namen der verewigten Frau Gisela Schönfeld, welche zu den ersten Verfechterinnen unserer Bewegung gehörte und die die Mutter der Präsidentin der österreichischen WIZO, Frau Sophie Löwenherz, war, einen Garten im „Chajes-Walde“ zu stiften. Auf diesen Garten sind bereits eine Reihe von Bäumen eingezahlt worden. „Lanoar" ln deutscher Sprache. Die vom Keren Kajemeth und vom Verlag „Omanuth“ hebräisch herausgegebene Palästina-Bibliothek „Lanoar“, von der bereits 50 Nummern erschienen sind, wird jetzt vom Hauptbüro des Keren Kajemeth und vom Verlag „Omanuth“ in deutscher Sprache ebenfalls heraurcgebracht. Bisher sind erschienen: „Daganiah“ von Josef Baratz, übersetzt von Frau Dr. Helene Weiß, Wien, und „Bilu auf dem Weg“ von Sch. Benzion, bearbeitet von Gustav Krojanker, Die sehr schmucken Bändchen sind zum Preise von S 2,— beim Keren Kajemeth erhältlich. Jeder Band hat eine Reihe von außerordentlich interessanten Bildern. Diese Monographien erfreuen sich in den Kreisen der Palästina-Interessenten und der jüdischen Jugend mit Recht sehr großer Beliebtheit. Diagrammplakate des Keren Kajemeth. Das Hauptbüro dos Keren Kajemeth hat wunderschöne Keren Kajemeth-Diagramrae in Form von Plakaten herausgebracht, die in mehreren Farben gedruckt sind. Diese Plakate stellen in künstlerischer Weise die Leistungen des Keren Kajemeth dar. Wir empfehlen sie allen Gruppen für ihre Heime. Die jetzt herausgebrachte Serie umfaßt sechs solcher Plakate und ist im Keren Kajemeth erhältlich. Silbernes Buch des Keren Kajemeth. Anna Mühlbauer, anläßlich der Geburt ihre® Sohnes Boas durch die WIZO Prater. Sylvia Donner durch Bessie Krull (Nr. 860). Arje Marian durch den „Tcheleth Lawan“ (Nr. 861). Amtsstunden des Keren Kajemeth, Mit Beginn der neuen Arbeitsperiode er* innert der Keren Kajemeth, daß der P a rtßienverkehr von 11 bis Y2 Uhr vormittags und von YA bie VA Uhr nachmittags stattfindet. Sprechstunden des Leiters täglich nur von 11 Uhr, nachmittags nur von 5-Ulir, Dr. Chatm Tartakower und Frau danken allen Gg. und Freunden herzlichst für, die ihnen übermittelten Rosch - Haschanah- Wünsche und erwidern dieselben aufs allerherzlichste. Zionistischer Vortragskalender Freitag, 4. Oktober 1935 2. Bezirk, Sektion Prater, Jungstraße 8, Y 8 Uhr abends. Onegg Sabbath zu Ehren des Gastes Herrn Pinkas Eckerth aus Haifa. Gäste und Freunde willkommen. Dienstag, 8. Oktober 1935 . 5. Bezirk, Sektion IV/V, IV., Hauslabgasse 2 (Eingang Draechepark), 7 Uhr abends. Ausschußsitzung der WIZO und Zusammenkunft der Mitglieder. Uhr abends: Ausschußsitzung der Sektion und Zusammenkunft den Mitglieder. Wegen Wichtigkeit der zu fassenden Beschlüsse Erscheinen Pflicht! Die H e-! bräischkurse dieser Sektion finden Mon« tag und Mittwoch von 8 bis 10 Uhri abends (Beginn Mittwoch, 9. d. M.), im Tempelgebäude, V., Siebenbrunnengasse 1* unter Leitung des bewährten Prof. Kienbein, statt. Einschreibungen daselbst oder bei Herrn Feldscbuh, V., Wiedner Hauptstraße 90. 6. Bezirk, Sektion VI/Vn, Loquaiplatz 11, Y9 Uhr abends. Dr. Richard Pokorny; „Die Juden als Rasse.“ Mittwoch, 9. Oktober 1935 „Baaieh Mikzoah“, Algemein-Zionistischer, Handwerkerverband, I., Marc-Aurel-Straße 5,; 8 Uhr abends. Dr. Michael Steinberg: „Alte oder neue zionistische Organisation.“ 15. Bezirk, Sektion XIV/XV, Herklotzgasse Nr. 21, H9 Uhr abends. Dr. Oskar Grünbaum* Präsident des Zionistischen Landesverbandes für Österreich: „Die zionistische Situation nach dem Kongreß.“ Donnerstag, 10. Oktober 1935 1. Bezirk, Sektion I, Neutorgasso Nr. 6, Yj9 Uhr abends. Einweihungsfeier. Dr. Oskar Grünbaum, Präsident des Zionistischen Landesverbandes für Österreich: Festrede. 18. Bez., Sektion und WIZO XIII., Hietzinger Hauptstraße 22. ys9 Uhr abend®, Vortrag. Kulturrat des Zionistischen Landesverbandes für Österreich. Mittwoch, den 9. Oktober, Yi 8 Uhr abeuds, findet die erste Sitzung des Kulturrates des Zionistischen Landesverbandes für Österreich statt. Erscheinen der Ivultur- und Orgionisationsreferonton Pflicht!

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