Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 8 (1934-1935)
- Issue
- Heft 445 (30.4.1935)
- Date
- 1935-04-30
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 9 Dil STIMMI Nr. 445 — 80. April 1935 Frauennotdienst An der durch die Frau Bundesprä-sidentin Frau Leopoldine Miklas in? Leben gerufenen und unter ihrer Leitung stehenden großen Hilfsaktion ..Frauennotdienst“ beteiligt sich bekanntlich auch eine große Anzahl jüdischer Helferinnen unter der Führung der Frau Sophie Löwenherz. Seit der vor etwa einem Jahre erfolgten Gründung arbeiten jüdische Frauen und Mädchen mit größter Hingebung an diesem Werke der Nächstenliebe mit, was bei allen Gelegenheiten von den maßgebenden Stellen rück haltlos anerkannt wird. Am Donnerstag, den 11. d., fand im Festsaa.le des Alten Rathauses durch Frau Rundespräsident Miklas und im Beisein der Damen des Hauptausschusses die feierliche Überreichung von Ehrenabzeichen und Diplomen an verdiente Helferinnen, Gönnerinnen und Gönner des Frauennotdienstes statt. Frau Bundespräsident Miklas hielt ein Referat über das segensreiche Wirken der Helferinnen und gab Aufschluß über die Aktionen des Frauennotdienstes, indem sie unter anderem ausführte: Es wurden verteilt: Rund 32.000 kg Lebensmittel verschiedener Art, 15.000 Liter Milch, 10.000 Laib Brot, Eier, Kleingebäck, Waschmittel und dergleichen, zirka 20.000 kg Brennmaterial, mehr als 14.000 Bekleidungsstücke, 60.000 Schilling wurden für verschiedene Aushilfen, sei es Zins. Auslöse von Pfandscheinen und dergleichen verwendet. 935 Möbelstücke wurden verschenkt. Im 7. Bezirk findet eine tägliche Auöspeisung für 99 Personen statt, seit Begann des Frauennotdienstes bis zum heutigen Tag. Fenier wurden noch 36.000 Mahlzeiten gewährt. Es wurden zahlreiche Interventionen bei Behörden, Juristen, Ärzten usw. für die Schützlinge geleistet. 183 Kinder wurden zur Erholung auf das Land gesendet und 280 Menschen konnte die wertvollste Hilfe gegeben werden, indem ihnen Arbeit beschafft werden konnte. Der Rechnungsabschluß der Wiener jüdischen Gemeinde In einer unter dem Vorsitze des Staatsrates Präsidenten Dr. Desider Friedmann ßtattgehabten öffentlichen Plenarsitzung des Vorstandes der Israelitischen Kultusgemeinde Wien wurde am 16. April d. J. der Rechnungsabschluß für das Verwaltungsjahr 1934 erledigt. Vizepräsident Dr. Löwenherz erstattete ein eingehendes Referat, in welchem er neben den Ziffern der Gebarung und der Bilanz in instruktiver Weise die Wirksamkeit der Kultusgemeinde in den einzelnen Verwaltungszweigen aufzeigte und an Hand eines reichen statisti sehen Materials über die Entwicklung und Inanspruchnahme der Anstalten und Fürsorgeeinrichtungen der Kultusgemeinde berichtete. Im Verwaltungsjahre 1934 haben die Gesamteinnahmen der Kultusgemeinde S 6,462.333, die Gesamtausgaben S 6,481.334 betragen. Von den Ausgaben entfielen auf das Fürsorgewesen allein mehr als drei Millionen Schilling. Die Zahl der Trauungen in den Gemeindetempeln hat 725, die Zahl der Ehetrennungen 375 betragen. Auf den Fri edhöfen der Kultusgemeinde haben 2475 Beerdigungen stattgefunden. Das Spital der Kultusgemeinde weist an Verpflegstagen für Kranke und Personal insgesamt 114.794, die Versorgungsanstalt 168.486 aus. Im rituellen Bade sind 42.255 Bäder, davon zirka 18.000 an Unbemittelte, unentgeltlich verabreicht worden. An 428 kleine Gewerbs- und Handelstreibende wurden zinsenfreie Darlehen gewährt. Das Kinderspital-Ambulatorium wies 2255 Patienten auf. Die Bibliothek der Kultusgemeinde war von 9278 Lesern besucht, die 25.531 Werke mit 38.637 Bänden benützten. Die Zahl der Geburten belief sich auf 759, die der Sterbefälle auf 2557; aus der israelitischen Religionsgesellschaft ausgetreten sind 626 Personen, während 500 ihren Eintritt, bzw. ihren Rücktritt angemeldet haben. In allen Kapiteln des Budgets zeigt sich eine gesteigerte Inanspruchnahme der Befreiung von Taxen und Gebühren, wie überhaupt der Rechnungsabschluß ein Spiegelbild der allgemeinen wirtschaftlichen Verhältnisse aufzeigt. Dank der Opferwilligkeit der zahlungsfähigen Mitglieder und der großen Ökonomie im Gemeindehauehalte konnte das finanzielle Gleichgewicht aufrechterhalten werden. Über Antrag des Vorstandsmitgliedes, Rates der Stadt Wien Dr. Jakob Ehrlich, wurde , unter lebhaftem Beifall für den Finanzreferenten Vizepräsidenten Dr. Löwenherz der Rech nungsabschluß und diie Bilanz einhellig geneh migt. Generalversammlung des Jüdischen Jugendkitfswerkes Am 1. April fand die Generalversammlung des Jüdischen Jugendhilfswerks unter dem Vorsitz des Herrn Oberrabbiners Doktor Feuchtwang statt. Herr Dr. Groß berichtete über die Entstehung des Jugendhilfswerkes und die in der Zeit vom 10. Dezember 1933 (Konstituierung) geleistete Arbeit. Es wurden gemeinsam mit der Wirtschaftsstelle des Palästina-Amtes folgende Umsohulungs kurse abgehalten: Fliesenlegen, Mauern, Optik, Tischlerei, An streichen, Etiiiherstellung Insgesamt wurden in 7 Berufszweigen 10 Kurse mit 115 Teilnehmern abgehalten. Die Zahl der Unterrichtsstunden betrug 5264. In den nächsten Wochen beginnen folgende Kurse, für die bereits eine große Anzahl von Anmeldungen vorliegt: Tischlerei, Mauern, Waschen und Bügeln, Anstreichen, Papieronfektion. Herstellung von Werkzeugen für die Gärtnerei, Etuiherstellung (insgesamt 7 Kurse). Das zentrale Jugendheim in der Unteren Augartenstraße 35 wurde durch ein Jahr zwei Jugendbünden zur Verfügung gestellt, ein Jugendführer wurde engagiert. Der Stadtkibbuz in der Ferdinandstraße wurde gefördert und die Vertreter vieler Jugendorganisationen versammelten sich regelmäßig einmal in der Woche, um die praktische und Kulturarbeit gemeinsam mit dem Jugendhilfswerk einzurichten. In Altlengbach haben .auf einem landwirtschaftlichen Gut 25 Jugendliche in der Zeit vom Mai 1934 bis Ende Oktober 1934 ihre erste landwirtschaftliche Umschulung erhalten, unter der Führung eines vom Jugendhilfswerk hiezu bestellten Lehrers. Der Protektor, Oberrabbiner Dr. Feuchtwan g, würdigte die Tätigkeit des Jugendhilfswerkes in der abgelaufenen Periode und betonte, daß viele Aufgaben der Erledigung harren und gab der Hoffnung Ausdruck, der Appell an die jüdische Öffentlichkeit von Erfolg begleitet sein wird. Die Wahlen ergaben nachfolgendes Resultat: In den Ausschuß wurden gewählt die Herren: Dr. Paul Berger, Dr. Hugo Groß, Dr. Felix Aber dam, Salim Grün, Professor Dr. Leo Menczer, Prok, Ludwig Planer; die Damen: Dr. Berta B e r g e r, Doktor Gisa Pokorny, Dr. Ella S i I b i g e r, Doktor Lotte S c h a 11 i n g. e r, Dr. Henny Lichtenstein-Rappaport, ferner als Stellvertreterinnen A jala Tartakower, Hedwig Zuckermann und Sophie Roth. Herklotzgasse 21, Anfragen: Otto Ruzek, R 31-5-77, und Erwin Rotter, U 32-7-79. Zionistische Bezirkssektion Hernals-Ottakring, jeden Montag, K9 Uhr abends, XVII. Rötzergasse 9/11, Anfragen: Dr. L. Kubin, A 27-020. Zionistische Bezirkssektion Währing, jeden Dienstag, pj9 Uhr, XVIII., Weimarerstrafle Nr. 7, Anfragen: Ing. S. Erhlich, R 63-3-29. Zionistische Bezirkssektion Döbling, jeden zweiten Dienstag im Monat, Cafd Döblingerhof, XIX., Biltrothstraße 49, Anfragen: Direktor S. Altmann, B 11-1-60. Zionistische Bezirkssektion Brigittenau, XX., Jägerstraße 30, jeden Abend ab 7 Uhr, Anfragen: Prof. Dr. Leo Menczer, R 51-4-59. Zionistische Bezirkssektion Zwischenbrücken, Anfragen: U 22-2-11. Organisation Zionistischer Frauen Österreichs „Wizo“, I., Schottenring 25, jeden Abend ab 7 Uhr, A 11-6-26. Nähere Auskünfte über die zionistischen Bezirkssektionen, Ortsgruppen und Jugendverbände täglich zwischen 11 und 1 Uhr im Zionistischen Landeskomitee für Österreich, Doktor F. Pickholz, U 22-2-11. Zionisten Wiens, organisiert euch in unseren Bezirkssektionen! Zionistische Bezirkssektion Innere Stadt, I. Neutorgasse 6, U 29-2-77, täglich ab 7 Uhr abends. Zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt, II. Praterstraße 13, R 42-407, täglich ab 4 Uhr nachmittags. Zionistische Bezirksseklon Prater, II., Jung sraße 8, täglich ab 6 Uhr abends. Zionistische Bezirkssektion Landstraße, An fragen: S. Gaspard, B 23-7-32. Zionistische Bezirkssektion Wieden-Margareten, jeden Dienstag, 149 Uhr abends, Cafd Terrassen, V., Margaretenplatz 4, Anfragen: Fritz Müller, U 46-9-66. Zionistische Bezirkssektion Marlahilf-Neubau, VI., Loquaiplatz 11, B 20-081, täglich ab 5 Uhr nachmittags. Zionistische Bezirkssektion Josefstadt-Alsergrund, IX., Währingerstraße 6/8, R 52-012, täglich ab 4 Uhr nachmittags. Zionistische Bezirkssektion Favoriten, X., Hasengasse 17, jeden Donnerstag (auch Bibliothek), ab H8 Uhr abends, Anfragen: Erich Jellinek, A 30-1-77. Zionistische Bezirkssektion Meidling, jeden Montag 8 Uhr abends, Cafä Mariensäle, XIV., Sechshauserstraße 52, jeden dritten Montag im Monat, 8 Uhr abends, Cafä Niederhof, XII., Rosaliagasse 1, Anfragen: Dr. Richard Pokorny, R 26-012, R 33-6-68. Zionistische Bezirkssektion Hietzing, jeden Donnerstag, ab 8 Uhr abends, Cafd Hietzingerhof, XIII., Hietzinger Hauptstraße 22, Anfragen: Eugen Prager, R 22-3-90. Zionistische Bezirkssektion Rudolfsheim- Fünfhaus, jeden Mittwoch, 8 Uhr abends, XV., Zionistische Bezirkssektion und Wlzo Wöurins, VeimorerstraDe 7 Dienstag, den 30. April 1935, v*9 Uhr abends Oherrahöiner Dr. David FeuchlwanB: „RflfcM HCif 1101 ROttBfllllirS * Der Staatsfeiertag. Über Anordnung des Vorstandes der israelitischen Kultusgemeinde Wien findet am 1. Mai anläßlich des Staatsfeiertages, um 8 Uhr vormittags, im Gemeindetempel der Inneren Stadt, I., Seitenste-ttengasse 4, ein feierlicher Gottesdienst statt, bei welchem Oberrabbiner Doktor Feucht wang die Festrede hält. Export nach Palästina. Die Austro-Palestinensische Handelskammer in T e 1 - A v i v ersucht diejenigen österreichischen Firmen, welche am Export nach Palästina interessiert sind, Prospekte und Preislisten in mehreren Exemplaren ihr zur Verfügung zu stellen. Derartiges Material wolle an die österreichisch-palästinensische Wirtschafts- und Handelskammer, Wien, IX. Alserplatz 3, adressiert werden. Kulturrat des Zionistischen Landesverbandes. Mittwoch, den 15. Mai um 8 Uhr abends, findet die nächste Sitzung des Kulturrates und der Kulturkommission statt. Herr Doktor Oskar Grünbaum, Präsident des Zionistischen Landesverbandes für Österreich, wird über „Die Aufgaben des Kulturreferenten“ sprechen. Erscheinen der Organisation«- und Kulturreferenten Pflicht! Sederfeier der Zofim des Gdud Zirlm. Unter überaus zahlreicher Beteiligung feierten die Zofim-Gruppen des allgemein-zionistischen Jugendbundes Gdud Zirim im Saale der Tonbyeehalle in der Denisgasse einen gemeinsamen Seder. Walter Dukes, der Leiter des Abends, erklärte einleitend, daß nunmehr kein Feiertag mehr Vorbeigehen werde, dessen nicht in würdiger Form in der Zofim-Gruppe gedacht würde. Die Vertreter der verschiedensten Jugendgruppeon, die als Gäste erschienen waren, wurden aufgefordert, dem Beispiel zu folgen und an der Sache mitzuarbeiten. Der Abend selbst wurde in vorbildlicher Disziplin der ausnahmslos in weißen Hemden erschienenen Jugens und Mädels durohgeführt. In Zusammenarbeit der Führer und mehrerer Mitglieder wurde das Programm bestritten. Die vier Fragen, von einem jungen Chawer vorgetragen, wurden aus der Hagadah beantwortet. Daraufhin beantwortete Ch. Bergmann, der Scheliach des Hechaluz Baklal Zioni zwei weitere Fragen allgemeiner jüdischer Natur. Zwei Spielszenen, vorbildlich nach Texten aus Fegs „Moße“ zusammengestellt, folgten lebhaft akklamiert. Gemeinsame Chöre schlos sen den gelungenen Sedenabend. Der Wiener Jüdische Turnverein „Makkabi", Wien, IX., Liechtensteinstraße 20, nimmt auch weiterhin Mitgliederan/meldungen für alle Ab“ teilungen entgegen. Die Beiträge sind mäßig gehalten und für Arbeitslose, Lehrlinge und Minderbemittelte ermäßigt. Auch die Boxa b t e i 1 u n g hält ihre Trainingsabende regelmäßig ab und nimmt gerne Mitgliederanmoldungen entgegen. Von der zweiten Mai-Hälfte angefangen, wird außer im Turnsaal auch im Augarten (Eingang Lampigasse) geturnt, gespielt und geboxt werden. Jüdische Eltern, lasset eure Kinder im „Makkabi“ gymnastisch ausbilden, wo sie zu aufrechten und selbstbewußten Juden erzogen werden. Der Aufbau des Judenstaates in Erez Israel erfordert die tatkräftige Mithilfe einer geistig und physisch, auf der Höhe stehenden jüdischen Jugend. Wer also die „Makkabi“-Bewegung unter-, stützt, fördert auch das zionistische Aufbauwerk in Palästina. Austritte aus dem Judentum Braun Ernst Hellmut 13. VIII. 1928, Wien, II., Floßg. 14; Ehrenzweig Elisabeth Charlotte, I. IV. 1918. Wien, Led., Sopron; Tuschak Amalie, 1. II. 1908, Wien, led., X., Herzg. 7; Mautner Josef, 7. II. 1866, Wien, venh., XIV., Seohshauseretr. 1; Schwam Heinrich, 3. I. 1906, Wien, led., XVI., Festg. 17; Freudenfeld Paula, geb. Reif, 9. IH. 1893, Wien, verh., XVIII., Gersthoferstr. 61; Schlösinger Josef, 80. V. 1902, Wien, verh., II., Mosbachg. 1; Singer Her* mann, 15. III. 1868, Wien, verh., VII., Mariahilferstr. 55; Oplatek Franz, 21. V. 1904, Wien, verh., XIX., Würthg. 14; Österreicher Fritz, 16. II. 1916, Wien, led., VIII., Josef Städter-. Straße 81: Kohn Regine, 7. VI. 1893, Linz, led., XII., Rollingerg. 27; Buxbaum Alexander, 9. XII. 1893, Wien, led., VI.. Staimperg. 40; Slany Peter Heinz, 10. IV. 1930, Wien, led., II. , Schiittaustr. 46; Frachtenberg Otto, 1. XII. 1901, Wien, led., Hadersdorf-Weidlingau; Schüller Robert, 18. VUI. 1899, Linz, led., IV., Jo~ hann-Strauß-G. 24: Burg Hermine, 18. IX. 1913, Wien, led., XV., Neu sis er platz 4; Fein Alexander, 8. II. 1902, Wien, Graz, Kleeg. 5; Celoth Elisabeth, 22. XII. 1910, Wien, led., XXL, Leopoldauerstr. 66; Kuifler Dr. Erwin, 16. IL 1904, Liptöszentmiklöß, led., III., Kundermanng. 10; Spitzer Grete, geb. Roth, 5. III. 1896, Wien, verh., III., Vordere ZoMamtsstr. 11; Poritzen Emma, 23. II. 1907, Wien, led., in., Veötlhg. 11; Wenger Filipp, 11. VI. 1913, Wien, led., VI., Mariabilferstr. 53; Holländer Dr, Albert, 28. X. 1908, Wien, led., XVII., Dornbacherstr. 54; Czerwenka Dr. Ferdinand, 5. H. 1899, Linz, verh., IIL, Landstraßergiirtcl 19; Schlesinger Albert, 13. IX. 1913, Wien, led., XU., Arndtstraße 87; Goldschmied Grete, 14. I. 1908, Wien, led., I., Bör-seg. 3; Pechkranz Dr. Ernst, 24. IL 1894, Wien, ge>r. gesch., XIX., Saudg. 46; Reinhold Katharina, geb. Pollak, 18. V. 1891, Wien, verh., XHI., Berghaideng. 100; Köstenbaum Dr. Ernst, 3. VI. 1899, Wien, led., I., Kolilmarkt 5; Ernst Alexander. 16. XH. 1905, Wien, led., Atzgersdorf; Weiß Dr. Friedrich, 4. VII. 1900, Kirling, led., ,VI., Molkvrdg. 38; Zehetnef Helene, geb. Lipiner, 9. III. 1893, Wien, verh., II., Nordwestbahn-sfcr. 35a; Kaufmann Anna, 21. X. 1912, Wien, lod., II., Leopold&g. 6; Spitzer Dr. Ludwig, 12. IX. 1872, Wien, verh.» IX., Hörig. 19; Stiegwarott Hellmuth, 28. VII. 1919, Wien, led., IX., Säuleng. 15; Feigelstock Grete, 26. VIII. 1908, Wien, led., XIII., Htitteldorferstr. 337; Weiß Erwin, früher Basch, 9. IIL 1904, Wien, verh., XII., Gott&lebeng. 2; Volk Eva, 20. IX. 1912, Wien, led., VIH., Langeg. 63; FILM JÜDISCHER SPORT Großer Sieg der Hakoak Die Hakoah, die an der letzten Stelle in der 1. Liga rangiert und. sich im der Gefahr des Abstieges befindet, errang Sonntag einen grandiosen Sieg. Sie siegte über Vienna 5:2 (2:1). Die Mannsebaften spielten in folgender Aufstellung: Hakoah: Katz; Donnemfeld, Weiß; Breitfeld, Stroß, Platschek; Ehrlich I, Zwiebel, Ehrlich II, Maus n er, Reich. Vienna: Havücek; Rainer, Schmaus; Kaller, Hoffmann, Maohu; Broeenbauer, Gschweidl, Maiböck, Holec, ErdL In der ersten Halbzeit schossen Reich und Mausner die Tore. Schon in der zweiten Minute der zweiten Halbzeit erzielte Ehrlich II, der einen ausgezeichneten Tag hatte, ein Tor, dann köpfelte Reich ein und bald darauf gelang Reich, nach einer Flanke von Ehrlich I, ein prachtvolles Kopftor. In der 82. Minute schoß wieder Ehrlich II ein. Der Sieg der Hakoah wurde viel bejubelt. Trotz dieses Sdob steht aber die Hakoah noch an letzter Stelle. Wir wollen hoffen, daß die Hakoah bald in eine gesicherte Position gelangt. „Shanghai-Mimi.“ Dieser neue Fox-Film führt uns mit einem amerikanischen Kriegsschiff rund um die Erde und läßt uns in den verschiedensten Häfen auf abenteuerlichen Landurlaub gehen. Matrosenlriis.se und Matrosenstreiche, bei denen Alice Faye und Lew Ayres im Vordergrund stehen. Amerikas berühmteste Knockabouts, die beiden Groteskkomiker Frank und Jack, werden erstmalig in diesem Film auftreten. Die Premiere findet demnächst im Kreuz-Kino statt. „Heiratsmarkt." Wenn die Töchter der oberen Vierhundert von New York in die Gesellschaff eingeführt werden, so geschieht dies im Rahmen eines Festes von auserlesenstem Prunk. Die Wahrheit hinter dieser glänzenden Kulisse zeigt der neue Fox-Film „Heirabsmarkt“, mit Franoese Dee in der Hauptrolle. Die Uraufführung findet am 3. Mai im Burg¬ und Rotenturm-Kino statt. Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.50, vierteljährlich S 4.20, ganzjährig S 16.—. Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.—. Tschechoslowakei vierteljährlich Kö 24.—, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40—, Polen vierteljährlich Zloty 6.50, Ungarn vierteljährlich PengÖ 4.20, Rumänien vierteljährlich Lei 120.—, übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4 50. 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