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Die Stimme · 1935-04-09 · Heft 441 (9.4.1935) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
8 (1934-1935)
Issue
Heft 441 (9.4.1935)
Date
1935-04-09
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Nr. 441 — 9. April 1935 .'w»«**ww«iM»3^«S5s®reS5israSJ€»SEw3eESjä5S3S5S^S&®gBS!5!S55!KiSS!i!iS!!! VphfiB wftritmiBU!5SS^5S!^HHS Seite 6 DIE STIMME nicht gestattet, leichtfertig oder auch nur sorglos Fragen der Erziehung zu behandeln. Erst der Zusammenhang mit der Vergangenheit gibt dem Schaffen der Gegenwart einen Zukunftswert und -sinn. In dieser Auffassung bestärkt uns die ungeheure Krisis, die die ganze Kulturwelt auf allen Gebieten des Wirkens gefährdet. Heute ringen bewährte Systeme mit neuartigen Kräften um Sieg und Zukunft. Nicht alles ist wertvoll, was der Tradition angehört, nicht alles gefahrvoll, was neu ist. Nicht gegen die Erneuerung und das Revolutionäre schlechthin wehren wir uns mit vielen anderen. Aber wir wollen nicht preisgeben, was geistig und sittlich den Stempel des Überzeitlichen trägt. Die fundamentalen Grundgedanken der jüdischen Lehre scheinen uns ebenso unanfechtbar wie das ernsteste Streben wahrer Wissenschaft. Und beide Linien der Geistesgeschichte bedeuten uns in ihrem Zusammenwirken für die menschliche Gesittung außerordentlich viel. Im Rahmen der kulturellen Institutionen unseres Volkes ist die Universität diejenige Instanz, der besonders hohe Güter unserer Nation anvertraut sind. Iu ihr, der Universitas literarum, fließen die Ströme zusammen, die die Werte unserer großen Überlieferung und die Resultate und den Geist der Forschung mit sich führen. Verschiedene Quellgebiete des Geistes — aber die gdeiche Strenge und Präzision, die nur erreicht wird von der minutiösen Gewissenhaftigkeit, mit der die jüdische Ethik und das jüdische Religionsgesetz das Dasein regeln. Die Universität ist als die Spitze aller erzieherischen Anstalten und als Stätte der Forschung vornehmlich dazu berufen, geistigem Leben und Fortschreiten der Erkenntnis im Leben der Nation einen entscheidenden Ort zu sichern. Um dieses Ziel zu erreichen, ist der Zusammenhang mit allem anderen geistigen Bemühen, auch auf bescheidener Stufe, wichtig. Tatsächlich weiß unsere Universität die Rolle unserer Schulen richtig zu werten und ist vielfach um sie bemüht. Sie dehnt auch ihren Kreis über ihren eigentlichen Rahmen hinaus und wirkt an den Aufgaben der Volksbildung und der Ausbreitung wissenschaftlicher Denkweise und Resultate eifrig mit. Das Große und Edle des Renaissancestrebens unserer Nation in seinem erhabensten Ausdruck ist, wie einst in der Zedt der nationalen Erhebung in Preußen (1813), ein besonders starker Antrieb unseres kulturellen Schaffens. Es ist die große historische Aufgabe der Universität, die Spannung zwischen politischem Schicksal und kultureller Berufung zu mildern und auf höchster Stufe einen entscheidenden Beitrag zu liefern für die Einheit jüdischen Geistes, der trotz allen Wandlungen in den Jahrhunderten und allen Differenzierungen in unserer Zeit sich als ein Ganzes, Geschlossenes erweist und damit sich über alle Zeitlichkeit zum Ewigen erhebt. LOKALCHRONIK Hilferuf des Hilfsvereines der jüdischen Blinden Jüdische Frauen und Männer! Der Hilfsverein der jüdischen Blinden, der auf eine dreißigjährige segensreiche Tätigkeit für die notleidenden jüdischen Blinden zurüokbliokt, ist infolge der wirtschaftlichen Krise der letzten Jahre und infolge der großen Zahl der seine Unterstützung in Anspruch nehmenden, in Not geratenen Blinden aller Barmittel entblößt. In Anbetracht dieser traurigen Lage ist es uns leider nicht möglich, den Ärmsten unseres Volkes, den jüdischen Blinden, zu den herannahenden Osterfeiertagen auch nur das Allemotwendigste zu gewähren. Um nicht die Lichttönen ihrem Elend preiszugeben, waren wir gezwungen, eine Osteraktion durchzuführen. Wir erlauben uns daher, jeden Leser dieser Zeilen inständigst zu bitten, uns mit einer Osterspende gütigst zu berücksichtigen. — Tüchtige Musik! eh rer, Klavierstimmer, Ses rlfl echter und Bürstenmacher sind auch unter unseren Blinden, welche um Arbeit bitten! Generalversammlung des Vereines Zukunft. Der im Jahre 1840 gegründete Verein „Zukunft, Verein zur Erziehung und Erhaltung jüdischer Lehrlinge — l.sr. Handwerkerverein“ hält Sonntag den 14. April 1935 um J^ll Uhr vormittags, im Sitzung-c«aale des Eehrlingsheimes in Wien, IX., Grüne Torgas.se 26, seine 95. Generalversammlung ab, r Das hebräische Konzert Der Klub Erez Israel schreibt uns: ÜbeT die Frage der Existenz einer neueren jüdischen Musik herrscht selbst in gelehrten Fachkreisen noch immer Streit. Wenn der Referent behauptet., es sei den gegenwärtigen Verhältnissen in Palästina entsprechend notwendig, ein neues Kolorit für die jüdische Musik in Anwendung zu bringen, so widerspricht diese Behauptung diametral den dortigen Zuständen, da die jüdische Musik in Palästina tatsächlich fast ganz vernachlässigt und zumeist internationale Musik gepflegt wird, ein Übelstand, der von den großen deutsch-jüdischen Zeitungen seit langem ununterbrochen gerügt wird. Gegenwärtig herrscht in Palästina weder eine neue Richtung, noch gibt es einen seriösen Komponisten, der imstande wäre, der jüdischen Musik neue Wege zu weisen oder der gar das Genie besäße, einen neuen jüdischen Musikstil zu kreieren. Die sogenannte neue jüdische Musik der letzten Zeit stammt fast zur Gänze von russischen jüdischen Komponisten, die bei ihren Kompositionen, Bearbeitungen und Paraphrasen immer die in dieser Richtung einzig vorhandene Quelle, das sind die alten Tempelgesänge, benützen. Wenn also von dem an diesem Abend vorgetragenen Liede Hachnissini im Tone einer gewissen Geringschätzung gesagt wird., es sei eine kantorale Komposition, so kann dies nach dem Gesagten nur als eine schmeichelhafte Anerkennung für den Komponisten angesehen werden, der auf dem Gebiete der jüdischen Musik in weitesten Fachkreisen als hervorragender Experte anerkannt ist. Gegenüber der Meinung, daß in einem dem Andenken Rialiks gewidmeten Konzert in den Gesängen auch das Lied vom neuen jüdischen Menschen und vom neuen jüdischen Leben mitschwingen soll, sei hier konstatiert, daß das Programm bis auf die zwei letzten liturgischen Gesänge aussohließlicn Lieder vom neuen, aber auch vom alten jüdischen Leben aufweist, und daß gerade am Schluß des Abends der Vortrag des Min hamezar sowie des nationalen Gebetes Bene betcha Kewatchila nicht nur am Platze, sondern sogar sehr aktuell war. * Nachbemerkung der Redaktion: Wir geben aus Gründen der Loyalität dieser Zuschrift Raum, obwohl es nicht gebräuchlich ist, daß die Veranstalter eines Konzerts den Kritiker kritisieren. Kunstkritik ist außerdem unabhängig von Parteizugehörigkeit. Im übrigen hat unsere Kritik zahlreiche Zustimmung in unseren Leserkreisen ausgelöst. Wir wollen hoffen, daß das nächste hebräische Konzert eine bessere Kritik finden wird. Damit beenden wir diese Diskussion. Verband radikaler Zionisten. Donnerstag, den 11. April, K9 Uhr, Saal des Cafe Produktenbörse, II., Taborstraße 10 Vortragsabend Prof. Dr. Bronn e r Über , Maimonides, der Europäer“. Dozent Dr Fischer über „Maimonides als Arzt“. Gäste willkommen. Sondervorstellung. Cafötier S. Buchsbaum veranstaltet am 15. d., um 8.30 Uhr abends, im Theater Reklame. II., Praterstraße 34. eine Vorstellung zugunsten eines Wohltätigkeitsaktes. Zur Aufführung gelangt die Operette „Die Schickerte“. Karten im Vorverkauf, II., Kleine Pfarrgasse 21; Tel. A 43-5-19. IOOISCHER SPORT Cup-Spiel Hakoah—Liberias Am Dienstag, den 9. April 1985, findet um IQ Uhr mit dem Cupspiel Hakoah—Liberias die feierliche Eröffnung des neurenovierten Hakoah- Sportplatzes in der Krieau statt. Sämtliche Spitzen der Behörden und der Verbände sind zu dieser Eröffnung geladen und rechnet der Fußballkub Hakoan bei diesem Anlaß auch auf die treue Gefolgschaft seines Anhanges. Auf dem Platz selbst wurde eine neue Tribüne erbaut, die 2000 Sitzplätze aufweist. Der Rasen wurde gänzlich neu angelegt und die Umkleideräume mit allen möglichen Bequemlichkeiten ausgestattet. Die Hakoah ersucht um die Verlautbarung daß der Einlaß zu allen Platzkategorien bei diesem Spiel ausschließlich von der Straßenbahnseite (Wehlistraße) aus erfolgt und daß auch nur auf dieser Seite ein Parken für Autos gestattet ist. Die Eintrittspreise wurden wie folgt festgesetzt: Stehplätze 1.-—, Arbeitslosenkarten 60 Groschen, Kinderkarten 30 Groschen, TribUnensitze S 2.—, Logensitze S 3.20. Die füdtschen Ringer bei der Europameisterschaft im Zirkus Renz Bei einem Kampf mit einem Stier wurde Isaac Binder von einem amerikanischen Manager entdeckt. Herr Binder, der auch in einem großen Zirkus als Gladiator auftrat, hat bereits eine schöne Laufbahn hinter sich, u. a. errang er den polnischen Meistertitel 1934 im Schwergewicht. — Ein äußerst sympathischer und tüchtiger Sportsmann ist Oskar Faktor, polnischer Mittelgewichtsmeister. der Gründer der Schwerathletlksektion des Makkabi Bialystok.— Es i'3t zu erwarten, daß sich die beiden Vertreter der blau-weißen Farben, die schon jetzt in der Konkurrenz eine bedeutende Rolle spielen, gut placieren werden. Zionistischer Vortragshatender Dienstag, 9. April: 1. Bez.. Sektion III uncl Wizo, I., Stubenring Nr. 18, Wiener Ringcafe. Rabbiner Dr. Moses Landau „Maimonides.“ %9 Uhr abends. 6. Bez., Sektion VI/VII, VI., Loquaiplatz 11. Der Kurs Dt. Taussig findet Donnerstag, den 11. d., statt. 9. Bez., Sektion VIIJ/IX. IX., Währingerstraße 6—8, i48 Uhr abends: Zusammenkunft der Jugendgruppe. 9. Bez., Sektion VIII/IX, IX., Währingerstraße 6—8, 148 Uhr abends: Hebräisches Seminar, Leitung: Prof. Wiesen. — Uhr abends: Chug Ivri „Safruth Chadaschah.“ Prof. Kestenbaum. 18. Bez., Sektion und Wizo XVIII, XVIII., Weimarerstraße 7, 8 Uhr abends: Dr. Chaim Tartakower: „Volk und Land.“ Mittwoch, 10. April: 6. Bez., Klub Junger Zioinsten, VI., Loquaiplatz 11, Uhr ahends: Gesellige Zusammenkunft. 10. Bez., Sektion X, X., Hasengasse 17. H9 Uhr abends: Simon Saß: ..Eindrücke aus Palästina“, und Bernhard Blumenkranz: Zionismus und Antizionismus in Hitler-Deutechland. 15. Bez., Sektion XIV/XV, XV., Herklotzgasse 21. 7 Uhr abends: Vortragszyklus Frau Dr. Klara Kohn: „Die Frau als Hausärztin.“ (1. Vortrag: „Erste Hilfe bei plötzlichen Erkrankungen, Verletzungen und Vergiftungen.“) Donnerstag: 11. April: 1. Bez., Sektion I, I., Neutorgasse 6, ]49 Uhr abends: Redakteur Bruno Heilig: „Nationalsozialismus und Europa.“ 4. Bez., Zionistischer Landesverband für Österreich, IV., Treitlstraße 3: Offenbach-Saal (hinter dem Verkehrsbüro), 8 Uhr abends; Doktor Josef Kastein: „Der Geist der jüdischen Wirklichkeit.“ 6. Bez., Sektion und Wizo VI/VII, VI., Loquaiplatz 11, % 9 Uhr abends: Dr. Richard Taussig: „Die Geschichte der Vorzionistisohen Epoche.“ 13. Bez.. Sektion und Wizo XIII, Xin., Hietzinger Hauptstraße 22, Cafe Hietzingerhof. Zwangslose Zusammenkunft. Mitteilungen des Keren Kajemeth Wien, I., Marc Aurelstraße 5, Tel. U-29-1-29. Postsparkassen-Konto A 100 208. Ausweis Nr. 12 für die Zeit vom 15. bis 31. März 1935. Spezifikation der Bezirks-Sektionen und -Gruppen (alphabetisch geordnet). Zentrale S 772.53; Bnai Brith 33.29; Bruck- Neudorf 12.—; Gdud Zirim 77.54; Grinzinger Baracke 8.20; Gruppe junger Zionisten 20.—; Haowed 10.—; Hasch Hadati 47.—; dem „Heehaluz“ angeechlossene Bünde: Akiba 106.39, Brith Bilu 1.65, Hanoar Sewulun 11.79, Hasebomer Hazair 27.82, Heatid 14.55. Histadruth Gordonia 50 09, Zirenu 31.72; Judenstaatspartei 7.44; Judenstaatsgruppe Prater 20.—; Jugendverband radikaler Zionisten 70.26; Jung- Mirjam 33.25; Jung-Wizo-Mirjam 4.80; Klub Adolf Stand 155.66; Linz 1945.51; Mattersburg 5.—; Mödling-Makkabi Hazair 36.—; Rechnitz 20.43; Salzburg 94.50; Sektion I 13.—; Sektion II 231.90; Sektion Prater 46.76; Sektion III 118.30; Sektion VI/VH 58.97; Sektion XII 31.33; Sektion XIII 105.70; Sektion XIV/XV 56.50; Sektion XVIII 10.50; Sektion XX 2.54; Sektion Zwischenbrücken 13.40; Stadtkibuz 18.76; V. Z. H. Theodor Herzl 4.72; Ver. Horodenka 36.—; „Wizo“ 204.13; Zirej Hamisrachi 16.18. Selbstkontingentier und Einzelsammler (alphabetisch geordnet). Berger Eljas 22.50; Bronner Dr. Jakob für Garten jüdischer Mittelschüler 41.50; Bartfeld Markus 46.—; Balaban Kantor Markus 15.—; Hauben für Garten B. Stricker 20.—; Frau Jonas 20.—; Ella Kohl 10.—; Meißels Abisch 106.20; Mermelstein 10.—; Ornstein Dr. Felix 21.79; Palästina-Amt (Anmelde- und Alijahmarken) 45.—; Pollak Felix 35.—: Rosenfold Fanni 10.—; Segal Maurycy 86.80; Schleien Bernhard für Kfar Krem. 11.—; Schein Regina 10.—; Scherzer Dr. Leo 30.—; Seherzer Eva 33.—; Stern Dr. Kurt für Kfar Krem. 13.—; Tartakower Tirzah 29.37; Wieselborg David 36.—; Welt M. O. 5—; Werner Dr. Walter 11.50. Einzelspender (alphabetisch geordnet). Bischof! Georg a. N. Viktoria zu Berlin 50.—; Bruckneudorf Purimspenden 12.—; Ban Mizwah Peter Schmuei Littner Sohn des Doktor Robert und Mirjam Littner 2 B 21.50; Bnaii Brith „Wahrheit“ 11.50; Brith Milah des Sohnes Dr. Jam und Frau 46.—; Oskar Mcnczel und Frau 5.—; Dr. Saul Jam 10.—; Dr. Beno Ebner 10.—; Dr. Hermann Ebner 5.—, diverse 16.—; Deutsch Benno 10.—; Kommerzialrat; Hans Engel anläßlich Ablebens Dir. Siegfried Ostwald 1U0.—; Dr. K. Fleißchner 4.75; Apoth. Hermann Friedmann 5.—; Dr. Jakob Fleischer anläßlich Bar Mizwah seines Sohnes Willy 9. —; Dir. F. Grübe! 100.—; Gruppe junger Zionisten fiir Kfar Krem. 20.—; Apoth. Mag. Goranin 10.—; Gdud Zirim: Sammlung im Hotel Continental für Kfar Krem. 7.52; Doktor Emil Gaster für Kfar Krem. 5.—; Gdud Zirim: Stadtkibuz-Sammlung im Jüdischen Theater 18.76; Gdud Zirim für Mendel Teig-Garten 5.—; Hochzeit Hundert-Heller 36.—; Hundert 10.—; Hochzeit Sinader 40.—; Hochzeit Löffler 20.—; Hochzeit Mermelstein 10.—; Hochzeit Teichtluil-lrom: Telcgrammablüse 146.90; Hochzeit Tauber: Sammlung durch Rud. Altmann, Rosa Andermann, Josef Altmann, Salo Weisselberger 135.—, S. Woisselberger 20.—, M. Brandes 10. —, Singer 20.—, M. Siinger 50.—. M. Tauber 10.—, Erich Wirth 5.—, Gaspard 10—, B. Wahnnann 5.—, Zuckermann 5.—; Hochzeit Raimann 10—; Hans Heller für Blauer Garten 7.34; Hum. Verein Horodenka für eigenen Garten 36.—; Hausmann Oswald 5.—; Jiid. Kilnstlerspiele. Dir. J. Goldfließ. Sammlung bei .Ohne Zertifikat nach Palästina“ von Abioch Meisels 106.20: Sevila Pastor 27.13, E. Siegler .11.92, Kossowsky sen. 8.51. D. Nachbar 7.73, M. Pastor 8.74, Schorr 14.03. Loli 5.10, diverse 22.44; Klabcr Dr. Isidor für Kfar Krem. 6.—; Kraus Emil anläßlich Ablebens Dir. S. Ostwald 50.-—; Linz 1945.51; Thoraspenden 307.—, Büchsen 198.01. Imi 95.71, für Blauer Garten 52.50, für Dr. IIorowitz-Garten 67.—, Allgem. 360—. diverse 864.69; Löw Otto und Freunde auf Namen Hans Adler 15 Bäume 157.50; Landeskomitee 10 Prozent Abgabe vom ersten Vortrag Kaste in 22.30; Sal. Mehl für Kfar Krem. 5.—; Morgenstern Fritz, Bad Ischl für Kfar Krem. 5.—; Mattetsburg: Dr. Neuberger Telegrammablöse anläßlich der Vermählung des Herrn Tibi Storncr, Mattersburg — Fräulein Grete Martens. Wien 5.—; Moser Josef 5.—; Manovill Alfred, Budapest, anläßlich Ablebens Dir. Ostwald 50.—; Rudolf Neumann 1 Baum auf Namen Frau Ella Neumann anläßlich Jahrzeit seines Vaters Paul Neumann 10.50: Pokorny Dr. Richard für Blauer Garten Dr. Grünbaum 10.—; Sektion VI/VII für Kfar Krem. 50.—: Salzburg: für Ernst Pollak-Garten: Ludwig Pollak auf Namen Emma Pollak 4 Bäume anläßlich Ablebens 94.50; Sektion, XII für Blauer Garten Dr. Grünbaum 27.—; Dr. Spitzer für Blauer Garten Dr. Grünbaum. 5.—; Sektion XIII für Kfar Krem. 100.—; Wizo IX, 1 Baum auf Namen Heinz Kaczek anläßlich Bar Mizwah im Blauer Garten 10.50; Fritz Weinberg Imi 10.91: Ing. Gustav Wolf für Kfar Krem. 32.—; Wizo XH3 für Kfar Krem. 100.—, diverse Sammlung 8.95. Abgabe von Kinovorführung 8 30; Wizo IX, Sammlung bei Kinderfest 15.—; Wizo in für Kfar Krem. 10.—, 1 Baum auf Namen Markus Günsberger 10.50, Sammlung beim Purimfest 6.50. Erich Mann hält seine diesjährige Vorlesung „Humoristen aus Ost und West“ Montag, den 15. April, 8 Uhr, im Tnsrenieur- und Architektenverein. Karten ab 60 Groschen in der Jüdischen Kulturstelle, II., Aspembriickengase 2, Telephon R 48-2-91, und deren Zweigstellen. FILM Heute: „In den Kanälen von Paris.“ Der chinesische Detektiv Charlie Chan zeigt in seinen Filmen eine Fülle verblüffender Tricks. Sein aufregendstes Abenteuer erlebt er im unterirdischen Paris, das uns in dem neuen Charlie-Chan-Film „In den Kanälen von Paris“ geschildert wird. Die Uraufführung dieser Kriminalsensation findet heute, Dienstag, im Kreuz-Kino statt. Nach Polen und Czernowitz und allen Zwisehenstationen reisen Sie mit den Sonderzügen am 14. und 16. April 1935 früh, billig, bequem und unter bewährter Führung. Rückkehr 2. Mai; auch andere Aufenthaltsavrangements sind möglich. Anmeld., Ausk. und Kartenverkauf: Poln. Verkehrsbüro „Francopol“, III., Rennweg 1 (Geb. des Poln. Konsulates). Tel. U-16-4-90 und Intern. Reisebüro Schenker & Co., I., Schottenring 9. Tel. R-50-5-10 Serie. Nur noch drei Anmeldetage zur billigen Osterreiso der „Ozernowitzer Allgemeinen Zeitung“ nach Polen und Czernowitz. 04. bis 29. April mit. Sammelpaß und Platzkarte.) Rascheste Anmeldungen beim Reisebüro „Marienbrücke“. I., Rotenturmstmße 26, Telephon R 24-2-86/87. Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.50, vierteljährlich S 4.20. ganzjährig S 16— Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.— Tschechoslowakei vierteljährlich Kö 24.—, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40.—, Polen vierteljährlich Zloty 6.50, Ungarn vierteljührrrii Pengö 4.20. Rumänien vierteljährlich Lei 120.—. übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4 50. Post sch eck Konti: Österreich Nummer D 113.546. Polen Nr 191.190. Tschechoslowakei Nr. 500.230. Jugoslawien Nr. 40.879. Eigentümer. Verle.gov und Herausgeber: Zionißtischer Landesverband für Österreich. Wien, I.. Marc-Aurel Straße 5. — Verantwortlicher Redakteur: Imre Kaiser. Wien, I.. Marc-Aurel-* Straße 5. — Druck* Veniay A. G„ Wien, IX., Canisiubgasse 8—10, Palästinafilm von Dr. Philipp Rezek. „Palästina, Oktober 1934" Zionistische Bezlrkssekticn und Wizo IV./V., Wien, IV., Hauslabg. 2 (Eingang Draschepark) Donnerstag, den 25. April 1935, um 9 Uhr abends, in Hauptmann-Edler-von-Fdedmann-Saal Karten Im Vorverkauf bei den Aussdiußmitglledern

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