Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 8 (1934-1935)
- Issue
- Heft 438 (29.3.1935)
- Date
- 1935-03-29
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Zucker. Achtung Setablocks- und Kulturfonds- Gg. Maurycy Segal hat S 122.— bereits aufbogenbesitzer! Letzter Verrechnungstag am (gebracht und weitere S 100.— übernommen. 1. April! Bis dahin nicht zurückgestellte Blocks sind als verkauft betrachtet! An die Kulturreferenten des Zionistischen Landesverbandes. Alle Sela- und Kulturfondsbogenbesitzer werden aufgefordert, bis zum 1. April 1935 mit Herrn Dr. Pickholz abzurechnen. Die bis dahin noch nicht verrechneten Selablock3 werden als verkauft betrachtet* Bezirkssektion Wieden-Margareten und Wizo, IV., Hauslabgasse 2, Eingang durch den Garten. Freitag, den 29. d., Onegg Sabath: Vortrag Rabbiner Dr. Gabriel Mehrer, Gesang Kantor Ehrenthal. Samstag, den 30. d., Bridge-Tee, ab 5 Uhr nachmittags. Unser Kindergarten verfügt über eigenen Garten im Draschepark. Die Kinder unter bewährter pädagogischer Führung haben Gelegenheit, in frischer Luft und Sonne lästig und fröhlich ihre Spiele zu genießen. Dienstag, den 2. April, Uhr abends, Dr. Benjamin Doll: „M a i m 0 n i d e 8, sein Werk und sein Wirke n.“ Regiebeitrag «amt Garderobe 30 Groschen. Palästinafllm von Dr. Philipp Rezek in Sankt Pölten. Der Palästinafilm „Palästinas Oktober 1934“, wird Sonntag. 31. d., von der Zionistischen Ortsgruppe St. Pölten vorgeführt. Karten im Vorverkauf bei den Ausschußroitgliedern. Jung-Wizo Mirjam: Die Sichoth der Jung- Wizo Mirjam finden an folgenden Tagen statt: Montag, 8 Uhr, Chaluzkreis und Hochsehüle“ rinnenkreis: Dienstag, 8 Uhr, Erwachsenengruppe und 14- bis 16jährige; Mittwoch, halb 6 Uhr, 14- bis 15jährige und 12- bis 14jährige; Donnerstag, Erwachsenengruppe und Hochfichülerinnenkreis; Samstag, 5 Uhr, Chaluzkreis. Kfar Kremenezky Jüdische Künstler im Dienste des Keren Kajemeth für Kfar Kremenezky Eine Reihe jüdischer Künstler, und zwar Marianne Misiap-Kapper, Josef Feuer, Felix Galimir, Sieguiund Wolfsohn, Emanuel Scharfberg, Julius Lubowsky, haben sich bereit erklärt, uneigennützig in den verschiedenen zionistischen Gruppen abendfüllende Konzerte jüdischer und allgemeiner Musik zu geben; deren .Reinertrag Klar Kremenezky gewidmet 8 e i n wird. ~ Gruppen, die solche Abende zu veranstalten wünschen, mögen sich mit dem Keren Kajemeth-Biiro in Verbindung setzen. Kfar Kremenezky-Versammlungen Dienstag, den 26. März, fand in der Zionistischen Bezirkssektion III eine Versammlung sta,tt, bei der. Dr. Chaim Tartakower und Obering. Robert Stricker referierten. Der erste Referent entwarf ein Bild von der Entwicklung des Keren Kajemeth und seinen heutigen Leistungen. Obering. Stricker wies, auf die Dringlichkeit der Lösung des Bodenproblems im Sinne des Keren Kajemeth bin, wenn man eine jüdische Landwirtschaft schaffen will, bei der die Notwendigkeit von Lohnarbeit entfällt und wenn man dafür sorgen will, daß jüdische Massen ohne Kapital sich im Lande ansiedeln sollen; ohne diese werde niemals ein Judenstaat entstehen können. Die Arbeit des Keren Kajemeth Die Keren Kajemeth-Sammlung des Ensembles der »Jüdischen. Künstlerspiele“. Bei der Aufführung der prachtvollen Revue: „Ohne Zertifikat nach Palästina“ (Autor Gg. Abisch Meiseis), welche jetzt allabendlich in den „Jüdischen Künstlerspielen“ gespielt wird, begeben sieb nach einem ausgezeichneten Keren-Kajemeth-Lied alle Schauspieler ln den Zudchauerraum und sammeln mit Keren-Kajemeth-Büchsen für den Keren Kajemeth. Bisher wurden an den Keren Kajemeth zirka S 200.— abgeliefert. Die Gäste freuen eich, unter dem Eindruck des Stückes, für den Keren Kajemeth spenden zu können. Diese Sammlung wird bol allen Aufführungen dieser Revue fortgesetzt werden. Die Selbstkontingentiernng der Zionistischen Bezirks-Sektion III. Die meisten Ausschußmitglieder dieser Sektion haben bereits einen hohen Prozentsatz ihrer Selbstkontingente aufgebracht Manche haben bereits ihre Selbstkontingente ganz erfüllt (S 100.—) und sie um weitere Beträge erhöht. . , . Keren-Kajemeth-Abgabe von Veranstaltungen. Die Zionistische Bezirks-Sektion X1H hat von ihrer letzten Veranstaltung S 100.— abgeführt desgleichen die Wizo XIII. Anläßlich des Todes des Herrn Dir. Siegfried Ostwald hat Herr Kommerzialrat Hans Engel S 100.— an den Keren Kajemeth überwiesen. Silbernes Buch des Keren Kajemeth. Simon und Chaje Esther Haber-Hellner durch Saul Oppermann-Bernhard Schleien (Nr. 314). Telegrammablöse bei Hochzeit. Die Gg. Moses Irom - Fanni Teichthal haben de® Einladungen zu ihrer Hochzeit neue Telegrammformulare des Keren Kajemeth beigelegt, die den Passus enthalten: „Sollten Euer Wohlgeboren die Absicht haben, uns mit einem Telegramm zu beehren, bitten wir freundlichst, dieses Formular und beigeschlossene« Kuvert zu benützen. Der Betrag fließt dem Keren Kajemeth zu. — Inliegend: Marken, resp. Geldnoten (kein Hartgeld) im Werte von S ..... als Telegrammgebühr.“ Außerdem legten sie an eie selbst gerichtete. Kuverts bei — bestimmt für die Aufnahme dieser Telegramme und der KKL-Spende als Ablöse. Das Brautpaar erhielt 60 Telegramme und dazu S 130.— für den Keren Kajemeth und zwar in bar S 72.10 und in Briefmarken S 57.90. Dir. Siegfried Ostwald gestorben. Vor einigen Tagen verschied in Wien Herr Dir. Siegfried Ostwald, Mitinhaber des Bankhauses Kux & Bloch. Unter dem Einfluß des Hitler3chen Umsturzes in Deutschland, besuchte er mit seiner Frau Erez Israel und kehrte von dort als ein Mann zurück, dem Judentum eine ernste Angelegenheit wurde. Sein Interesse für unsere Bewegung wuchs zusehends, so daß man ihn bei allen'ernsten zionistischen Veranstaltungen sehen konnte. Er trug sich mit dom Gedanken, in seinem schönen Heim.einen zionistisch-jüdischen Kreis zu schaffen, Hilferuf. Ein seinerzeit sehr achtbarer Kaufmann, der einst bessere Tage gesehen und selbst viel Wohltätigkeit geübt Hat, ißt; durch ein tragisches Geschick gezwungen, die Mildtätigkeit;:b£lfender Menschen' in Anspruch zu nehmen. Er hatte schon vor dem Krieg das Unglück, plötzlich taub zu werden. Dank seinen Fähigkeiten gelang es ihm, sich über Wasser zu halten. In der letzten Zeit wurde er herzleidend, seine Frau erkrankte schwer, eo daß er mit sedner ganzen Familie — eine arbeitslose Tochter — jeder Mittel beraubt dasteht. Die Redaktion der „Stimme“ übernimmt gerne Spenden zur Weiterleitung und weist sie auch aus. „Die letzte internationale Messe in Tel-Aviv und die wirtschaftliche Entwicklung Palästinas“ (mit Lichtbildern). Über dieses Thema Stellenvermittlungsabteilung hält stets eine größere Anzahl geschultes Personal für Büro, Lager, Verkauf und Haushalt in Vormerkung. Die Vermittlung erfolgt kostenlos. Bürostunden an Wochentagen von 15 bis 20 Uhr. Ge sucht wird ein Kinderfräulein für Czernowitz mit Englisch und Französisch. Amtliche Verlautbarungen der Israelitischen Kultusgemeinde Predigten ln den Gemeinde- und Bezirks- Synagogen. Freitag, den 29. März 1935 werden bei den um 6.20 Uhr beginenden Abendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirks-Synagogen Predigten abgehalten, und zwar: I., Seitenstettengasse 4. Oberrabldner Dr. D. Feuchtwang: II., Tempelgasse 5. Ober rabbiner Dr. I. Taglicht: III., Untere Viadukt gasse 13. Rabbiner Dr. K. Kupfer; V., Siebenbrunnengasse 1 a, Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; VI., Schmalzhofgasse 3, Rabbiner Dr. J. Dro binsky; IX., Miillnergasse 21. Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; XIII., Eitelbergergasse 22, Rabbiner Dr. M. Lewin: XVI., Hubergasse 8, Rabbiner Dr. J. M. Bach; XIX., Dollinergasse 3, Rabbi ner Dr. A. Frankfurter: XX,, Kluckygasse 11 Rabbiner Dr. B. Murmelstein. — Samstag, den 30. März 1935. Schrifterklärungen: beim Vormittagsgottesdienst: XX.. Kluekvgasse 11. Rabbiner Dr. B. Murmelstein: XXI., Holzmeister gasse 12. Rabbiner Dr. M. Rosenmann. Beim Abendgottesdienst: XIII., Eitelbergergasso 22. Rabbiner Dr. M. Lewin. Israelitische Jugendgottesdienste. 1. J u gendgottesdienst für Volks- Haupt- und Mittelschüler (Schülerinnen). Samstag, den 30. März 1935, um 3 Uhr nachmittags, in allen Gemeinde- und Bezirks-Synagogen. 2. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen der Unterklassen im II.. IX. u n d XX. Bezirk. Samstag den 30. März 1935. um %o Uhr nachmittags im Leopoldstädter Tempel. II., Tempelgasse 5. und in den Bezirks-Synagogen, IX., Miillner gasse 21, und XX., Kluckygasse 11. FILM spricht Dr. Hugo Groß, Leiter der Österreichisch-Palästinensischen Wirtschafte- und Han delskammer, Im Niederösterreichischen Geverein, Wien, am Mittwoch, den 3. April, pünktlich ytl Uhr abends. Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, Wien, I., Kohlmessergasse 4, Tel. U-27-0-65. Jüdische Unternehmer, denkt an die jüdischen Arbeitslosen und fördert anläßlich der Frühjahrssaison den Bedarf an Angestellten und Arbeitern aller Art beim jüdischen Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, Wien, L, Kohlmessergasse 4, Tel. U-27-0-65, an. Jüdischer Angestelltenverband „Emunah“, I» Biberstraße 17. Samstag, den 30. d., 8 Uhr: Dr. Ludwig Neumann: „Gegenwartsprobleme der Wirtschaftspolitik Palästinas.“ Sonntag, den 81. d„ 7 Uhr: Heimabend mit Tanz und Jazzmusik. Gäste herzlichst willkommen. Die Heute: „Der Tyrann.“ Demnächst erscheint im Opern- und Votivpark-Kino der neue Charles-Laughton-Film der Metro „Der Tyrann“, welcher den Künstler in einer Rolle ganz anderer Art zeigt. Die übrigen Rollen des Films sind mit Norma Shearer, Fredric March und Maureen O’Sullivan, besetzt. „Alles für die Firma.“ Friedl Czepa, die populäre Schauspielerin des Theaters in der Josef- Stadt, spielt ihre erste Filmrolle in dem Wiener Filmlustspiel „Alles für die Firm a“, in dem sie Ln der Rolle eines jungen „Fräulein Doktor“ die Partnerin von Oskar Karlweis, Felix Bressart, Otto Wallburg, Alfred Neugebauer, Fritz Imhoff, Gretl Berndt, Annie Rosar und Hermine Sterler ist. Der von Rudolf Meinert inszenierte Film „Alles für die Firma“ gelangt demnächst zur Uraufführung. Männer um eine Frau. In dem neuen Joan-Crawford-Film der Metro „Abenteuer einer schönen Frau“, welcher demnächst in Wien zu sehen sein wird, hat die Künstlerin drei Partner! Gene Raymond, Edward Arnold und Franchot Tone. Das schönste Mädchen Amerikas. France« D e e, eine der jüngstes Schauspielerinnen Hollywoods, wurde bei der Uraufführung de« Foxfilmes „Millionärstöchter“, von der amerikanischen Presse als das derzeit schönste Mädchen Amerikas gefeiert. Der Film „Millionärstöchter“, gelangt demnächst im Burg¬ und Rotenturm-Kino zur Uraufführung. UmscnulunssKurs Ab 1. April findet im Stadlkibbuz, II.. Innstraße 6, ein Steinholzfegerkurs statt. Anmeldungen täglich dortselbst von 10 bis 15 Uhr. Kinoprosramme der Woche KREUZ-KINO Vom 20. Mürz bis 1. April 1935 i., Wollzelli-16 Tel. R 24-2-16 ff Schreckensexpreß" Beginn: 4, */4R, */,8. '/410 Uhr Uopoldstfidier VoiksHino II. Rotensterngasse 7a Telephon R 40-C-23 Vom 20. Milrz bis 1. April 1035 er- Programm Wochentags 7,6, 7,8. 7,10 Uhr, Sonn- und Feiertag Va4 Uhr II., Malzgasse Nr. 2 Telephon A 44-Ü-35 Vom 29. Mürz bis 1. April 1035 Wochentags: 7,6, 7*8, 0 Uhr, Sonntag: 4, 7,6, 7,8, 7,10 Uhr IX., Währingerstraße 12 Telephon A 18-3-96 Vom 20. Mürz bis 4. April 1935 Der Tyrann Tätlich: 4. s\6. </a8. %10 Uhr Zionistisch BdzlrhsseHtlon Innere Stadl, Wien, I. *’euforgasse 6 nimmt noch einige Mein ne für freie Heimabende g gen geringe Bezahlung auf. Anfragen simi zu richten: Art die Bezirkssektion. I. Neutor gasse 6 Wenige Tage trennen uns noch von Pessach und die Erzeugung und der Versand der Mazzoth ist. in vollem Gange. Unter den vielen Erzeugnissen erfreuen sich Strum-Mazzoth einer besonderen Beliebtheit, die auch infolge der hohen Qualität derselben berechtigt ist. — Strum-Mazzoth sind nach einem besonderen Verfahren durch eigene hierfür konstruierten Maschinen erzeugt, die von jüdischen Arbeitern bedient werden. Die Maschinen werden in kurzen Intervallen von Maschgichim auegewechseit und geputzt, so daß während der Reinigung der einen die anderen in Betrieb sind — ein Vorgang, der in bezug auf Kasohruth von großer Bedeutung ist. Die Maschgichim überwachen den ganzen Prozeß, den jede Mazza durchzumachen hat — von der Versorgung de« Wassers, des sogenannten Majim ßchelanu. das schon tags vorher, und zwar bis Sonnenuntergang des vorangegangenen Tages bereitgestellt sein muß, bis zum Auswerfen der Mazzoth durch den elektrisch betriebenen Drehofen, von wo aus sie von geschultem Personal der sorgfältigsten Verpackung zugeführt werden. Die Strum-Mazzoth-Bäckerei, II., Roten.sternr.ass6 Nr. 11, steht unter Aufsieht Sr. Ehrwürden Rabbiner Babad. Juden! Zionisten! Beschäftigt die Chaluzim des Stadtkibbuz C ud-Zirim Wien, II«, Innstrsße Nr. 6. Telephon R 41«4«2l Hochqualifizierte Arbeiter wie Schuhmacher, Tischler. Installateure, Elektro- Radiotechniker, Hilfsarbeiter usw. stehen zu Ihrer Verfügung. und Telephonischer Aura« genagt« Jeder bewußte Chaluz tritt dem Hechaluz Haklal Zion! bei! Anmedungen täglich, außer Sams’ag und jüdischen Feiertagen Im Heim Wien, II., Unt.Augarte^str.26 An alle Freunde des Palästina-Weines! Die vorzügliche Qualität und Beliebtheit der Weine aus den Baron Rothschildsehen Kellereien in Rishon-le-Zion hat vielfach zu Nachahmungen der Etiketten- und Markenbezeichnungen geführt. Weine anderer Provenienz und zweifelhafter Herkunft werden aus Palästinaweine in den Verkehr gebracht. Das konsumierende Publikum und der seriöse Zwischenhandel lehnen solche Fälschungen selbstverständlich ab und beuchten stets vor dem Kauf die Etikettenbezeichnung: RISHON-LE-ZION. Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.50, vierteljährlich S 4.20, ganzjährig S 16.—. Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.—, Tschechoslowakei vierteljährlich KÖ 24.—, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40.—, Polen vierteljährlich Zloty 6.50, Ungarn vierteljährlich Pengö 4.20. Rumänien vierteljährlich Lei 120--. übrige* Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4 50. Postscheck Konti; Österreich Nummer D 113.546. Polen Nr. 191.190, Tsehechos'owakel Nr. 500.230. Jugoslawien Nr. 40.879. Eigentümer. Verleger und Herausgeber: Zionistischer Landesverband für Österreich. Wien, I„ Marc Aurel-Straße 5. — Verantwortlicher Redakteur: Imre Kaiser, Wien, I.. Mare Atirol- Straßo o. - Druck: Vernay A. (!., Wien. IX., Canisiusgasso 8 10 Jeder Jude spend« reichlich anläßlich der laulandan Keren Kajemeth-Büchsenieeiung