Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 8 (1934-1935)
- Issue
- Heft 435 (19.3.1935)
- Date
- 1935-03-19
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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Nr. 438 — 10. Marz 1935 DIE STIMME Seit« 7 Ißßnk ist .hak' und hak ist Eic-ik und das wäre wirklich nicht gut. Sr sagt sic;, meine Frau, sin sn sund sein, und lugte die Welt ein, die Schwiegertochter füllt in Ohnmacht, wie gewöhnlich. Ist m denn auszuroden: ein einzig diger Sohn, ein einuudeinzig-diger, ein ganz echter, wahrhaftiger koscherer, mit einem vollkommenen Militilrbefreiungsprivileg, hat sich dreimal gestellt, hat zw cd. weiße Billette und ist noch nicht frei... Hohe ich die Füße in die Hand genommen und bin tiac Jehupetz gefahren, tun ni.it einem richtige Advokaten zu beraten. Meinen Sohn habe ich mitgenommen, mit ihm zu einem Professor zu gehen, tun zu hören, was der Professor engen wird, oh er tauglich ist oder nicht. Zwar weiß ich allein ganz gut, daß er nichts taugt, der Hund. Da« heißt, taugen taugt er schon, nur zum Soldaten taugt er nicht... Und wenn ich werde hören, wa: der Advokat eagen wird, werde ich schon ruhig schlafen können, werde nicht mehr mit der Militärgestelhing zu tun bähen. Aber cts stellt sich heraus, die Advokaten und die Professoren wisoen alle zusammen nichts. Der eine sagt so, lind der andere sagt so was der eine .sagt, lullt der andere für falsch — meßchugge könnte man werden. Der erste Advokat, den ich traf, war ein großer Kopf, ein stumpfer, trotz der großen Stirn mit Glatze, wie um Lokschenteig darauf a-iwszurollen. Er hat nicht einmal vor- .stehen können, wer Alterchen ist und wer Itzig, und wer Awrohem Itzchok ist, und wer Eisik gewesen ist. Ich erzähle ihm noch einmal und noch einmal: Alterchen und Awrohom, Jitzohok und Itzig sind ein Mensel), und Eisik ist der, der den Samowar über sich gegossen hat, als ich noch in Worotülwka gewesen bin. Wie ich meine daß ich mit ihm fertig bin, fragte er mich eine ganz neue Frage: „Sagt nur, wer ißt der Älteste, Itzig oder Alterchen oder Awrohom Jitzohok?“ — Hat man .schon eo was gehört! Sag’ ich ihm: „Ich hab’ euch schon fünfzehnmal gesagt, daß Itzig und Awrohom Jitzchok und Alterchen ist alles eine Pereon: das heißt, sein wirklicher Nam. ist Itzig, das heißt Awrohom Jitzohok, nur rufen ruft man ihn, seine Mutter, meine ich, Alterchen. Seine Mutter hat ihn so verzogen. Und Eisik ißt der, der den Samowar über sieh gegossen hat, als ich noch ein Worotiliwkaer gewesen bin.“ — ,,Und wann“, fragte jener, „in welchem Jahr ist Awrohom Alterchen, ich meine Jitzchok Eisik, zur Militärgestellung gegangen?“ — „Was schwatzt Ihr da?“ frag’ ich, „was bringt Ihr da durcheinander Graupen und Borschtsch? Zum ersten Male in meinem Loben treffe ich einen Jüd mit einem so goischkischen Kopf! Man sagt euch doch, daß Jitzchok und Awrohom Jitzchok und Itzig und Eisik und Alterchen, daß ißt alles ein Mensch!“ „Seha“, ßagte er, „schreien Sie nicht so! Was schreien Sie?“... Verstehen Sie eine •Sprach’? Nun soll er gar nicht recht haben! ... Kurz, ich habe selbstverständlich ausgespuckt und bin weggegangen zu einem anderen Advokaten, (1er war gerade ein guter Kopf, ein talmudischer Kopf war er, nur ein wenig überchochcm, überklug ein wenig. Er rieb sieh die Stirn und „lernte“, den Text des Gesetzes lernte er, drehte sich, folgerte, zog Schlüsse, daß nach diesem und diesem Paragraphen der Meeeretsoher Magistrat, gar nicht berechtigt war, ihn einzußchreiben. „Dagegen“, sagte er, „ist vorhanden ein Gesetz, daß, wenn er hier eingeschrieben worden ist und dort nicht ausgeschrieben worden ißt, so in u ß er ausgeschrieben werden; und wieder ist vorhanden eine „Kassation“, daß er, wenn er hier eingeschrieben ist und dort nicht ausgeschrieben wurde, so ...“ Kurz, so ein Gesetz lind so ein Gesetz, so eine Kassation und so (üne Kassation; er hat mir „kaee-assiort“ den Kopf voll, und ich mußte gehen zu einem dritten, mußto ich. Da hab’ ich gerade angetroffen auf einen Sohlomiehl, ein ganz junges Advokiitchen, ein funkelnagelneues, das erst vor kurzem sein „juris“ beendet hat, ein sehr gutes Mensch eben mit o in ein Züngelchen wio ein Glöckchen. Wio os scheint, lernte er sich reden, reden lernte er sich; denn wenn er sprach, merkte man’s ihm an, daß ihim das Vergnügen machte, das Heden, heißt es. Also der wurde voll Begeisterung, hielt mir eine lnngo Predigt, so daß ich ihn unterbrechen mußto und sagen: „Alle« sehr schön und fein, sehr“, sag’ ich, „Sie haben vollständig recht, aber was nützt ce mir1', »sag’ ich, „daß Sie mich, beweinen. Wozu beweinen Sie mich? Geben Sic mir lieber eine Elze")“, sag1 ich, „was ich mit meinem Sohn machen soll, vielleicht, Gott behüte, ruft man ihn doch, vielleicht?“ Kurz, was soll ich Ihnen lange erzählen, ich kam endlich zu einem richtigen, wirklichen Advokaten. Das ist, verstehen Sie mich, ein Advokat von den alten Advokaten, ein Advokat, der einen Sachverhalt versteht, verstehen Sie mich. Ich erzählte ihm die ganze Geschichte von Aleph bis Thow. Er saß die ganze Zeit mit: geschlossenen Augen und hörte mir zu. Darm meinte er: j5Schon? Sind Sie fertig? Fahren Sie nach Hause, es ist Mumpitz, mehr als dreihundert Rubel Straft» weiden Sie nicht bezahlen.“ — „Das ist das ganze?“, sag’ ich, „eh, wenn eß mit den dreihundert Hubeln -getan wäre! Aber ich habe Maure") für meinen Sohn, Maure hab’ ich!“ — „Was für Sohn?“ — „Was heißt“, sag1 ich, „was für Sohn? Mein Alter, Itzig heißt er.“ — „Was hat dies alles“, sagte er, „mit lfzigen zu schaffen?“ — „Was heißt“, sag’ ich, „vielleicht ruft inan ihn wieder einmal?“ — „Er hat doch, sagen Sie, ein weißes Billett?“ — „Zwei“, sag’ ich, „hat er, zwei.“ — „In diesem Falle“, sagt er, „was wollen Sie denn?“ — „Wollen“, sag’ ich, „will ich gar nichts, was soll ich denn wollen? Aber Maure habe ich“, sag’ ich, „denn man sucht jetzt Eisik, und Eisik ist nicht da, und Alter, Itzig heißt es, ist eingeschrieben Awrohom Jitzchok, und Jitzchok — so sagt unser Herr Rabbiner — ist Tssak, und Issak ist lenk, und Isak ist Eisik; könnte man, Gott behüte, glauben, daß mein Itzig oder Awrohom Jitzchok, Alter heißt, es, Ist Eisik.“ — „Nun, was schadet"«“, sagte er, „was schadet’«? Im Gegenteil, desto besser, dann werden Sie überhaupt nicht bestraft. Er hat doch, sagen Sie, ein weißes Billett?“ — „Zwei“, sag’ ich, „zwei weiße. Aber die hat doch Itzig, nicht Eisik.“ — „Sie sagen doch“, sagt’ er, „daß Itziig is-t Eisik?“ — „Wer ßagt das“, sag’ ich, „daß Itzig ist Eisik?“ — „Sie haben es doch selbst gesagt?“ — „Ich“, sagt’ ich, „wie konnte ich so was gesagt haben? Wie kann ich sagen“, sag’ ich, „daß Itzig ist Eisik, wenn Itzig ißt Alter, und Eisik ist der, der den kochenden Samowar auf sich umgestürzt hat, zur Zeit, als ich noch ein Worotiliwkaer. war, in Worotiliwka heißt,; Er, der Advokat, wird rot wie ein Feuer und befiehlt mir, zu gehen: „Entfernen Sie sich“, sagt’ er, „Sie langweiliger Ebräer“, sagt’ er. ...Verstehen Sie, was daß heißt? Ich bin ein langweiliger Jüd, heißt es. Haben Sie Worte? Ich und lang w eilig? I eh?. 5) Rat. °) Furcht. Sine (fadUcUtc fücMrim Vor Jahren lebte ein polnischer Graf, der, wie alle polnischen Adeligen zu jener Zeit, seinen „HofJuden" hatte. Dieser Jude ging im Hofe des Grafen, ein und aus, versorgte ihn mit, allem, was er nur wünschte, und lebte davon sehr notdürftig. Eines Tages, als der Adelige aus irgend, einem Grunde in schlechter Laune war ließ er — so machten es die Adeligen in jenen Tagen und so machen es die Herrscher in unserer Zeit, — seinen Juden zu sich kommen, und sprach zu ihm: „Hon Moschkc, ich habe mich entschlossen, dich und, deine Familie von meinem, Gut zu vertreiben und deinen ,Besitz1 für mich mit Beschlag zu legen " Der Jude brach Weinen aus. Der Graf aber konnte sich des Lachens nicht erwehren und sprach zum Juden: „Ihr seid ein verächtliches Volk, Feiglinge, deren Väter schon, verängstigte Geschöpfe waren. Meine Drohung war ja nur im Spaß gemeint und schon weinst du so sehr. Wahrlich, verächtliche Manschen seid ihr" Darauf antwortete der Jude und sprach: „Hochwohlgeborener Herr Graf, es ist ein großer Irrtum, wenn Sie glauben, daß mir Ihre Drohung so große Angst einflößte und mein Weinen hervorrief. Nein, Herr Graf, die Ursache meiner Bestürzung ist eine ganz andere. Ich bedachte: Pharao, der König von Ägypten, wollte die Juden vernichten, doch geschah das Gegenteil, daß er und sein ganzes Heer im Schilfmeer ertranken, mährend wir von der Sklaverei in die Freiheit gingen und zu einem großen Volke wurdew. Human, der persische Bösewicht, wollte uns vertilgen, doch kam er selbst mit allen seinen Söhnen auf den Galgen, während der Jude Mordechai in seinen Rang erhoben wurde. Deshalb feiern wir schon über 3000 Jahre das Fest des Auszuges aus Ägypten und über 2000 Jahre das Purimfest. Und sowohl Pessah als auch Purim kosten uns alljährlich sehr viel Geld. Auch Sie, hochwohlgeborener Herr Graf, wollten Ihren armen Hofjuden zur Verzweiflung treiben. Ich aber bin voll des Vertrauens und der Hoffnung, daß Ihr Plan vereitelt werden und daß auch Ihr Ende, Wie das der Hamans aller Zeiten; ein klägliches sein wird. Nun macht es mir große Sorge, woher ich das Geld nehmen werde, um außer den Tagen der Niederlage Pharaos und der Hamans auch noch den Tag Ihrer Niederlage festlich zu begehen. Woher das Geld? Das ist es, Herr Graf, was mich armen Juden zum Weinen brachte.“ Ascher Ehrlich (Tet-Aviv). 3. daß selbst der Verfasser des „Juchassin“, der sehr gelehrte Arzt Samuel S u 11 a m, der die Sage von der Überführung der Leiche Rambus nach Palästina aufnimmt, dieser Sago eine Variante hinzufügt, wonach der Leiehcnkontukt von Räubern überfallen wurde und der Sarg deshalb nicht in Ti her bis. sondern in Hebron, in der Nähe der Erzvütcrgräber, begraben wurde, 4. daß die philosophische Ansicht Rambas von dem Fortleben der Seele nach dem Tode nicht darauf schließen läßt, daß er auf die Bestattung seiner leiblichen Reste in Palästina Gewicht legte, 5. daß Sa m u e 1 b e n S i m s o n, der Tiberias im Jahre 1210 besucht bat, nur von den Gräbern des Rabbi Meir und Rabbi Jocbanan ben Nuri zu erzählen weiß, ebenso später Jacob den Netanel, beide aber vom etwaigen Grab des Rambam in Tiberias nichts e r w ä hn e n. Aus diesen Gründen schließt Dr. Kaniinka, daß die Grabstätte sich höchstwahrscheinlich in F o s t a t bei K a i r o, wo Maimoniklee gelebt hat und gestorben ist, befindet-. Die Maimonides-Feier Prag, 15. März 1935. Der Leiter des Wiener Maimonides-Insfcitutes, der bekannte jüdische Gelehrte und Maimonides-Forscher, Rabbiner Dr. Armand K a m i n k a, ist von dem unter Patronanz der Spanischen Regierung stehenden offiiellen Komitee zur Teilnahme an den Feierlichkeiten und wissenschaftlichen Veranstaltungen, welche in der Zeit vom 25. bis 31. Mürz in Cordova stattfiuden werden, eingeladen wordeu. Die mit, einer hebräischen Überschrift versehene Einladung spriclit in Worten der höchsten Verehrung aus, was die Stadt Cordova für ihren großen Sohn Moses ben Mainion empfindet, auf den sie ebenso stolz ist, wie auf Seneca und Averroßsos, die ebenfalls in Cordova geboren sind. Dr. Kaminka wird äls offizieller Vertreter des Wiener Mäimomdes-Institutes an den Feierlichkeiten teilnelmien und einen Vortrag über Maimonides halten. Wo ist die Grabstätte Rabbi Moses ben Mainions? Rabbiner Dr. Kaminka nimmt bekanntlich eine besondere Stellung unter den Maimonides-Forsoheru ein. Besonders interessant ist'Seine schon in einer 1926 erschienenen Schrift „Moses Maimonides“ vertretene Ansicht, daß die von Grätz, Dubnow, Eppenstein und anderen Historikern, die sich mit der Lebeusgeschiohto des Maimonides befaßt haben, wiedergegebone Behauptung, die Grabstätte Rabbi Moses ben Maimons befinde sich in Tiberias, einer ‘wissenschaftlichen Kritik nicht standhalte. In einem im Jlaarez“ veröffentlichten Aufsatz hat er noch hinzugefügt, daß er im Jahre 1928 in einer Handschrift, die einen Koheleth-Kommeutar Samuel ihn Tibons, des Zeitgenossen Rambams, enthält, eine besonders schwer ins Geivicht fallende Stelle gefunden habe, die seine Ansicht sehr bekräftigt. Diese Stelle bosagt nämlich, daß im Jahre 1204 ein Schreiben an Rambam nach Ägypten geschickt wurde, in welchem er um die Auslegung einiger dunkler Stellen in dem Buche „Sprüche Salomons“ gebeten wurde, die Boten mußten jedoch unverrichteter Dinge zurückkehren, da sie in die ägyptische Stadt in der Nähe von Kairo, wo der Rambam gelebt hatte, kamen, als erstarb und begraben w u r d e. Er wurde also in Ägypten und nicht in Palästina (Tiberias) begraben, wie die Legende wissen will. Diese positive Aussage wird, nach Ansicht Doktor Kmninkas, noch stark gestützt durch die wichtigen negativen Argumente, dio in den Tatsachen begründet sind, daß 1. niemand von den Zeitgenossen Raiubas etwas von der angeblichen Überführung seiner Leiche nach Tiberias weiß, 2. daß ein solcher Transport des Sarges Rambas von Ägypten nach dem nördlichsten Palästina im Jahre 1204 bis 1205 größtes Aufsehen und zahlreiche Mitteilungen zur Folge gehabt hätte, Wedjwood über Englands Politik London, 14. März. (2. T. A.) Im Unterhaus fragte Colonel Josiah W e d g vv o o d den Kolonienminister Sir Philip Cunliffe-Lister, ob die beiden jüdischen Frauen, die über eine Woche im Gefängnis zu Bethlehem im Hungerstreik verharrten, ohne daß eine Nachricht hierüber in die Öffentlichkeit gelangen durfte, bereits aucs der Haft entlassen sind; ob der mit der Gefüngnisleitung betraute Beamte Engländer, Araber oder Jude sei. Sir Philip Cunliffe-Lister erwiderte, er habe keine Information. W e d g w o o d: Könnte der Kolonien-' minister dem High Commissioner nicht ztt verstehen geben, daß, wenn man u ns c huldige Menschen dauernd in Haft behält, dies dazu angetan sei, die Opposition in England au steigern? Sir Philip Cunliffe-Lister: Ic& habe keinen Grund zur Annahme, daß die; Gerichte in Palästina unschuldige Menschen mit Haft bestrafen. Wedgwood: Hält d e t Ministe r.# na c h Pa 1 ä st i n a ge h e -n d e Me n-ii sehen für schuldig? g Sir Philip Cunliffe-Lister: Men« sehen, die die Einwanderungsgesetze wissentlich überschreiten und unrechtmäßig nach Palästina gehen, sind gewiß schuldig* Die Judenverfolgungen in Deutschland. . United Jewry Fellowship gab zu Ehren. Josiah W edgwoods ein Diner, dem. führende Persönlichkeiten des englischenöffentlichen Lebens und des Zionismus beiwohnten. In einer eindrucksvollen Rede griff Wedgwood . die englische Regierung an, weil sie bis jetzt kein Wort der Verurteilung über die V e r f o-I g u n g der. Juden in Deutschland gesprochen hat. Ferner griff er die englische Politik i n P a 1 äs t i n a an, die die Gefangennahme illegaler Palästinaeinwauderer zuläßt und . ein Denuiiziationssystera duldet. Lord M e 1 c h e 11 sagte Palästina eine be- ~ deutsame Rolle innerhalb des British Empirevoraus und .unterstrich in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit,; die Tore Trans jorda.niens jüdischer Arbeit ziu öffnen. Es sprachen dann noch Lord Strubolghi, Lord Winterton, Lord Lloyd, Lanshury, Wänston Churchill, Prof. Brodet-zky, Perl-' zweig u. a. m. LOKALCHRONIK Purim in Tei-Aviv ist dio Devise des großen Repräsentationsballes, den die Zionistische Bezirkssektiou Favoriten heute abends in den Rosensälen, Favoritenstraße 89. um 3^9 Uhr abends, veranstaltet. Dieser Ball findet unter dem Ehrenprotektorate des Herrn Präsidenten l>r. Oskar G r ii ubäum statt und wird nicht nur die Favorituer Juden, sondern auch die Ziouisten Wiens zu einem geselligen fröhlichen Purimball vereinen. Die Kapelle Isy Geiger wird für Musik sorgen. — Der Saal wurde vom akademischen Maler Alex Szekely künstlerisch im Sinne der Devise dekoriert.