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Die Stimme · 1935-02-08 · Heft 424 (8.2.1935) · page 8

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Journal
Die Stimme
Volume
8 (1934-1935)
Issue
Heft 424 (8.2.1935)
Date
1935-02-08
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 DIS STIMME Nr. 424 — 8. Februar 1935 Sektion IV V. — Die Eröffnungsfeier unseres neuen Heimes fand am 26. Jänner 1935 bei überfülltem Saale statt. Wir konnten Gitste aus allen Kreisen der Wiener Judenschaft begrüßen: den Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeindo Staatsrat Dr. Friedmann, den Präsidenten des Zionistischen Landeskomitees für Österreich Dr. Grün b a u m, die Präsidentin der Wizo Frau L ö w e n h e r z. Viele Sektionen und Vereine hatten ihre Delegierten geschickt. Vom Zionistischen Landesverband war anwesend Generalsekretär Dr. G 1 ii c k- 1 i c h. vom Keren-Hajessod-Büro Prof Freud, Nach einer Begrüßungsansprache des Obmannes Fritz Müller beglückwünschte Rabbiner Dr. Mehrer die Sektion zum neuen Heim. Präsident Dr. Grünbaum sprach über die nützliche Arbeit der Bezirksgruppen und Frau Präsidentin Löwenherz forderte die anwesenden Damen auf. ihre Kräfte in den Dienst der zionistischen Sache zu stellen. Dann folgten künstlerische Darbietungen. In gemütlichem Beisammensein verblieben unsere Gäste bis in die späten Nachtstunden. — Der jüdische Kindergarten ist eröffnet. Auskünfte täglich IV., Hauslabgasse 2. durch den Garten von 10 bis 12 Uhr vormittags. — Mitteilungen der Zionistischen Frauengruppe Wied e'n -Margareten (W i z o): Jeden Dienstag, 7 Uhr abends, im Herzl-Saal, IV., Hauslabgasse 2: Mitgliederversammlung. Hebräischkurse der Zionistischen Bezirkssektion IV—V Montag und Donnerstag von 8 bis 10 Uhr für Anfänger und Vorgeschrittene im Tempelgebäude, V., Siebenbrunnengasse 1 a. Kindergarten der Zionistischen Bezirkssektion IV—V eröffnet. Auskünfte täglich von 10 biß 12 Uhr. IV., Hauslabgasse 2. Gesellschaftsabend des Chajes-Realgymnasiums. Sonntag, den 17. Februar, findet in den Räumen des Militärkasinos, Wien. I., Schwarzenbergplatz 1, zugunsten des Chajes-Realgymnasiums ein Gesellschaftsabend mit Tanz (Kapelle Max. Geiger, erstklassige Kunstkräfte) statt. Beginn: %9 Uhr abends. Bibellektüre (1. Buch Mosis) mit sprach- und geisteswissenschaftlichen Erläuterungen, jeden Samstag, 6.15 Uhr abends, im Nebenraume des Cafe Phönixhof, VII., Neustiftgasse 55. Leiter: Dr. Ernst Müller. Histadruth Ivrith, H., Kleine Mohrengaßes 3, Samstag, den 9. d., 8 Uhr abends, im Heime, II., Kleine Mohrengasse 3, Vortrag des Herrn M. Ungerfeld: ..Mensch, Kunst und Charakter.“ — Seminare der Hißtadruth, B i a 1 i k - S e m inar, Samstag, den 9. d., H6 Uhr abends, Währingerstraße 6—8. Leiter: Dr. Tartakower. Paralleles Bialik-Seminar, 6 Uhr abends, II., Kleine Mohrengasse 3. Leiter: S. Auerbach. 7 Uhr abend3, Bibelseminar. Leiter: Prof. J. Gelernter. Rambam-Seminar, Mittwoch, den 13. d., 8 Uhr abendß. Leiter: Rabb. Zucker. — Der erste hebräische Kongreß tagt im April in Palästina. Alle Histadruthmitglieder werden aufgefordert, den „Sela“ zu kaufen. „Sela“-Referent ist A. Seher, II., Kleine Sperlgasse la. Spendet, für den Bialik- Kulturfonds! Haschomer HadatL — Eltern-Vortragsabend. Sopntag,-den 10. d., um 4 Uhr nachmittags, findet im Heime des Haschomer Hadati, II., Kleine Mohrengasee 6, eine Zusammenkunft der Eltern statt, bei . welcher der Obmann des Elternrates, Herr Ebrenfeld, über: „Das jüdische Kind und seine religiöse Erziehung“ referieren wird. — Bei der am Sonntag, den 3. d., stattgefundenen Konstituierung des Elternrates wurden . gewählt: Obmann: Herr Ehrenfeld, Vizeobmänner: Herr Frostig und Frau Borenstein, Kassier: Herr Borenstein, Hachscharah-Referat: die Damen Lazar und Heftler sowie die Herren Gutfleisch und Frostig. Dem Eltemrate gehören noph an: die Herren Schiller und Tepper sowie die Damen Eiohenbaum, Löffel, Perlmutter und Fessel. Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüler! Mittwoch, den 13. Februar, spricht in unserem Lokal (IX., Türkenstraße 9, 3. Stiege) der Präsident des Zionistischen Landeskomitees, Herr Dr. 0. Grünbaum über: „Lösung der Parteienfrage im Zionismus“. Gäste herzlich willkommen! „Dr. Krüger-Helm“, Wien, II., Malzgasse 7, Tel. A 48-0-77. Montag, den 11. d. M., um 18.30 Uhr, findet die diesjährige Generalversammlung statt. Nach Schluß der Generalversammlung Konstituierung des Vorstandes. Sollte die Generalversammlung nic/ht beschlußfähig sein, ßo findet eine Viertelstunde später eine neuerliche Generalversammlung statt, wiche unter allen Umständen beschlußfähig ist. Jüdische Volksbibliothek „Zion“, Wien, II., Kleine Mohrengasse 3. Die ordentliche Generalversammlung findet am Samstag, den 9. d. '/>8 Uhr abends, im Lokale statt. Jüdischer Angestelltenverband „Emunah“, I., Biberstraße 17. Samstag, den 9. d. M., 8 Uhr abends.: Rezitat.ionsabeml ..Ermstes und Heiteres“. Gäste herzliclist willkommen. — Sonntag, den 10. d. AI., 7 Uhr abends: Heima.bemd mit Tanz und Jazzmusik. Ferner finden folgende Kurse statt: Montag. 3^9 Uhr: Hebräisch für Anfänger, nach modernster Spreehmethode, Leitung Ben Chaviv. Dienstag, 7 Uhr: Englisch für Anfänger. Leitung Gisa Broczyner. Mittwoch, 7 Uhr: Esperanto. Leitung Dr. Emil Pfeffer: %9 Uhr: Französisch für Anfänger, mit Scfballplatten, Leitung Frau Ella Rndna-Pfeffer. Die ersten Stunden sind frei zugänglich. Mäßige Kunsbeiträge. Anmeldung täglich, ab 3 Uhr. im Sekretariat, I., Biberstraße 17. Stellenmarkt Der Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, Wien, I., Kohlmessergasee 4, Telephon U 27-0-65, sucht dringend Stellen für: a) Kontoristen, Buchhalter, langjährigen Geschäftsführer aus der Schuhbranche, Handelshilfsarbeiter, Geschäftsdiener. Packer. Inkassanten, Verkäufer, Auslagenarrangeure, Kellner, Nachhilfe-Lehrer, und -Lehrerinnen für Mittelschulfächer. b) Arbeit für gewerbliche Hilfskräfte aller Art (darunter auch Chemiker, Installateure. Bauingenieure, Schneider, Schuster sowie ungelernte Arbeiter); c) handwerkliche und kaufmännische Lehrstellen für Knaben und Mädchen. In demselben Verein sind derzeit offene *-• t e 1.1 e n für: geschultes Hauspersonal jeder Art, Kinderfräulein mit guter Bildung und Praxis (auch für das Ausland) Modistinnen, ge- Handstrickerinnen. Häcklerinnen, Heimarbeiterin für Strumpfgürte!; Ingenieur, be ziehungsweise Werkstättenleiter und Appret.urmeister für Spinnerei und Weberei nach Griechenland; Chemiker für Elektrolytkonden* satoren, Radioingenieur (Spezialist für Entstörung), Fachmann für Dielektrika nach Italien; leitender Techniker für Chamott-e- und Silikatmaterial-Erzeugung nach Ungarn; Fachmann fiir Druck- und Pulverfabrikation nach Rumänien; Stricker (Jacquardmaschinen), tschechischer Staatsbürger, nach Bratislava; Mittel- Schullehrer mit Lehramtsprüfung für Mathematik, Physik, Geographie, Geschichte. Englisch (Voraussetzung tschechoslowakische Staatsbürgerschaft, Beherrschung der hebräi sehen Sprache in Wort und Schrift) nach der Tschechoslowakei; Chemiker mit Erfahrung in Schellack und Zellulose, Lackierairbeiten und Farbmischungen für Aluminiumbleche, nach England. stätigung ausstellen, die sowohl von ihm als auch vom Büchseninhaber unterschrieben werden muß. Diese Bestätigung wird auf die ganze Öffnung der Büchse geklebt. Der Keren Kajemeth ersucht neuerlich all Bticheeninhaher, bei der Gestattung der Büchsenleerung Vorsicht walten zu lassen. Goldbuch-Eintragung des Rektor Adolf Schwarz s. A. Die von der „Theologin“ eingeleitete Sammlung zur Eintragung des verewigten Rektors der israelitischen theologischen Lehranstalt in Wien ist komplett. Eintragung des Rektors Prof. Samuel Kraus Ins Goldene Buch des Keren Kajemeth^ Die ..Theologin“ hat beschlossen, den Rektor Prof. Samuel Kraus ins Goldene Buch de: Keren Kajemeth einzutragen und hat mit der Sammlung für di eise Eintragung bereits begonnen. Silbernes Buch des Keren Kajemeth M i 1 e k I s1a e r — Fe1a Joachims mann anläßlich ihrer Vermählung (Nr .287). Gustav und Helene G o 1 d m a n n anläßlich ihrer Silbernen Hochzeit (Nr. 288), Amtliche Verlautbarungen der Israelitischen Kultusgemeinde Die Arbeit des Keren Kajemeth Kfar Kremenezky: Ansiedlung von 50 österreichischen Familien in Erez Israel Kosten der Ansiedlung respektive der Erwerbung und Assanierung des Bodens für eine Familie S 7500.—, je 25 Spender oder Selbstkontingentler von je S 300.— haben das Recht, einen Kandidaten für die Ansiedlung vorzuschlagen. Auch Gruppen, die S 7500 aufbringen, sind berechtigt, einen Siedler zu stellen. Erforderlicher Betrag für den Erwerb des Bodene und die Ameliorierung desselben seitens des Keren Kajemeth (zusätzlicher Betrag zu den Normaleingängen) S 120.000. Mindestens 1200 Selbstkontingentler, die mindestens je S 100.— aufbringen, werden eich in den Dienst des Keren Kajemeth stellen müssen. Warnung vor Schwindlern Es ereignen sich Fälle, daß Personen, die vollständig unbefugt sind, bei den Bücheeninhabern erscheinen und die Bücbsenleerung vornehmen wollen, respektive vornehmen. Der Keren Kajemeth warnt vor all diesen Personen und teilt ausdrücklich mit, daß nur diejenigen Personen zu leeren berechtigt sind, die im Besitze folgender Dokumente ßind: 1. einer Legimitation, welche ausschließlich für die betreffende Leerung gilt, zum Beispiel Dezember-Jänner-Leerung; 2. einer Leerungsliste aus weißem Karton, in welcher die Namen und Adressen der Büchseninhaber eingetragen sind, bei denen der betreffende Mitarbeiter die Leerung vorzunehmen hat. | Schließlich muß der Bücheenleerer eine Be-1 tige Bestimmungen. Predigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen Freitag, den 8. Februar 1935, werden bei den um 4 Uhr 55 Minuten beginnenden Abendgottesdiensten in nachbena,neben Gemeinde und Bezirkesynagogen Predigten abgehalten. und zwar: III., Untere Viaduktgasse 13. Rabbiner Dr. K Kupfer: XVIII., Schopenhauerstraße 39, Rabbiner Dr. A Z. Schwarz: XIX., Dollingergasse 3, Rabbiner Doktor A. Frankfurter; XXI., Holzmeistergasse i2, Rabbiner Dr. M. Rosenmamn. Samstag, den 9. Februar 1935, Schrifterklärungen beim Vormittagegottesdienste: I., Seitemstettenga-sse 4, Oberrabbiner Dr. D. Feuchtwang; XX., "Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein; be'.m Abendgottesdienste: XIII., Eitelberggasse 22, Rabbiner Dr. M. Lewin Israelitische Jugendgottesdienste 1. Jugendgottesdienst für Volk-, Haupt- und Mittelschüler (-Schülerinnen). Samstag, den 9. Februar 1935 um 3 Uhr nachmittags, in allen Gemeinde- und Vereinssynagogen. 2. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen für Unterklassen im II., IX. und XX. Bezirke. Samstag, den 9. Februar 1935 um K5 Uhr nachmittags im Leopoldstädter Tempel, II., Tempelgasse 5, und in der Vereinssynagoge, IX., Müllnergasse 21, und XX., Kluckygaese 11. 3. Gottesdienst für die reifere Mittelschul jugend (IV. bis VIII. Klasse). Freitag, den 8. Februar 1935 um VqI Uhr abends im Stadttempel, I., Seiteustettengasse 4. Ansprache: Prof. Dr. Emil Lehmann über: „Die soziale Frage im Judentum“, und in der Vereinssynagoge, VIII., Neudeggergässe 12, Ansprache des Studienrates Prof. Doktor M. Bauer über: „Jüdische Legende“. Carl und Rosalia Goldschmidtsche Stiftung. Aus dieser Stiftung gelangen für das Jahr 1935 S 3000.— an arme und bedürftige Personen zur Verleihung, welche ihre V erwandtschaft mit dom am 2 6. Februar 1902 in Wien verstorbenen Herrn Karl Goldschmidt, beziehungsweise mit dessen Gattin, der am 2 0. Dezember 1909 in Wien verstorbenen Frau Rosalia Goldschmidt, geh. Engel, nachweisen können. Als Verwandte in Ansehung dieser Stiftung sind solche Personen anzusehen, welche von den Urgroßeltern des Stiftere, Herrn Karl Goldsehmidt, beziehungsweise von den Urgroßeltern der Stifterin, Frau Rosalia Goldsehmidt, geh. Engel, in ehelicher Deszendenz abstammen. Gesuchebeilagen: Geburtsdokumente, Verwandtschaftsnachweis im Sinne der vorstehenden Bestimmungen, Armuts- oder Bedürftigkeitszeugnis des Gesuchetellers. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 5. März 1935. E i n r e i c h s t e 11 e Fürsorgezentrale der israelitischen Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstett-engaese 2, 1. Stock. Wien, am 5. Februar 1935, Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde Wien. Zur Bewerbung sind Gesuchsbögon zu verwenden, welche in der EinreicheteHe (I., Seitenstetteugasso 2, 1. Stock), unentgeltlich zu haben sind. Diese Formulare enthalten auch nähere für die Einschreiter wich- Palästinafilm von Dr. Philipp Rezek 2BD „Palästina, Oktober 1934" Zionistische Bezirkssektion und Wlzo XVI./XVII., Frauengasse 27, Brauhaus Kuffnar, 13. Februar um 7 Uhr abds. Zionistische Ortsgruppe Qrasi Sonntag, 10. Februar Samstag, 10. Pabruar Zionistische Ortsgruppe Llnzi Sonntag, 17. Februar Zionistische Ortsgruppe Mttdltrgi Samstag, 23 Februar Zionistische Bezlrkssehtlon und Wixo XVlll.i Sonntag, 24 Februar, 3, 0,7 Uhr Der Frühling naht... Es ist Februar und ein neuer Winter ist hereingebrochen. Wer denkt da mitten in dpr weißen Jahreszeit schon ans Frühjahr und an sein schönstes Fest? Das Pees ach fest. Und doch trennen uns nur noch kaum fünf Wochen von Pesßuch. ln der altrenommierten, äußerst modernen Al a z z o t h f a b r i k S c hm i (11, die unter der Leitung des best-bekannten Herrn Nathan Brodetzky steht, ist, die Arbeit denn auch schon in vollem Gange. Verläßlichste Kasehruth, peinlichste Sauberkeit, vollstes Ausnützen der modernsten Errungenschaften auf maschinellem Gebiete finden in Güte und Qualität der hier erzeugten Mazzoth ihren Ausdruck. Nichts wird mit der Hand, alles maschinell gemacht. Alles blitzblank. Mehrere Masehgielwm überwachen abwechselnd den ganzen Prozeß, den jede einzelne Mazzali durehzumachen hat — von dem Gesiebtwerden des Mehl-es bis zur Verpackung des Fertigfabrikates. Eine besondere Neuerung stellen die .modernen neuen Badeanlagen dar, die für eine durchgehende Reinigung der Fabriksräume Gewähr bieten. All diese Vorrichtungen modernster Art haben dazu beigetragen, ein Produkt zu schaffen, das den höchsten Anforderungen des Geschmacks und der Qualität und des Kaschruth entspricht. Der Frühling naht... und mit ihm die Freude auf einen seltenen Genuß. FILM Heute VorstadtvarietS In verhältnismäßig kurzer Zeiit ist Luise Ul 1 r i c h für das Wiener Publikum „die“ Ullrich geworden, wie es „die“ Garbo, „die“ Dietrich oder „die“ Wessely gilbt. Sie fiel dadurch auf, daß sie eich über alle Starschönheit hinwegsetzte und einen eigenen, ins Herbe hineinspielenden Stil schuf, eine Natürlichkeit, die nur sie selbst darzustellen weiß. Luise Ullrich hat die weibliche Hauptrolle des Wiener Großfilms „Vorstadtvariet6“ („Die Amsel vom Lichtental“) beendet, der heute zur Uraufführung gelangt. Eine Welt in Flammen Ein lebendes Geschichtsbuch ist der neue ewaltige Fox-Film „Eine Welt in Flammen (Inferno 1914)“. In unbestechlichen Originaldokumenten werden die markantesten Persönlichkeiten und Ereignisse dieses -Jahrhunderte zu neuem realen Leben erstehen. Von Bismarck bis Lenin werden die führenden Persönlichkeiten zu sehen sein. Dem österreichischen Herrscherhaus und der glorreichen österreichischen Armee ist in diesem Werk ein besonderer Ehrenplatz gesichert. Die große Frontreportage „Eine Welt in Flammen“ läuft ab 15. d. M. im Schweden-Kino. Wallace Beery in einer neuen Glanzrolle. Wallace Beery wird demnächst wieder in einer Glanzrolle zu sehen sein, und zwar in dom großen amerikanischen Film „Bowery“ („Helden der Vorstadt“). Die Premiere findet demnächst i.m Burg- und Rotenturm-Kino statt. Joän Crawford. Das Wiener Kinopublikum wird demnächst Gelegenheit haben, den neuesten Joan C r a w f o r d - F i 1 m der Metro zu sehen, der unter dem Titel „Sehnsucht“ erscheint. Am 19. Februar 1935 veranstaltet das Polnische Verkehrsbüro „Francopol“, III., Rennweg 1,. Tel. U-16-4-90, billige Gesellschaftsreisen nach Polen, welche eine besondere Gelegenheit für Wintersportler darstellen. Intelligente Frau zuloder 2 kleinen Kindern halbeventuell ganztägig, sucht Stellung auch im Auslande.Spricht perfekt deutsch, russisch, französisch, schneidert tadellos. Mäßige Ansprüche. Gefl. Zuschriften unter „Kinderlieb“ an die Administration d. B. Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.50, vierteljährlich S 4.20, ganzjährig S 16.—. Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.—, Tschechoslowakei vierteljährlich K£ 24.—, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40.—, Polen vierteljährlich Zloty 6.50, Ungarn vierteljährlich Pengö 4.20, Rumänien vierteljährlich Lei 120.—, übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4.50. Postscheck-Konti: Österreich Nummer D 113.546, Polen Nr. 191.190, Tschechoslowakei Nr. 500.230, Jugoslawien Nr. 40.879. Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Zionistischer Landesverband für Österreich. Wien, I., Marc-Aurel-Straße 5. — Verantwortlicher Redakteur: Irare Kaiser, Wien, I., Marc-Aurelstraße 5. — Druck: Vernay A.-G., Wien, IX., Canisiusgasse 8—10. Zionistische Bezirkssektion und Wlzo Wleden-Mreten, ll!., Hnuslobtusse tlr. 2, Mittwoch, 13. Februar 1935, 8 Uhr abends Staatsrat Dr. Desider Friedmann QIC I AGB HSD JUDPN Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde W0 ■ ■■ mm W0 »W W0 mP Wmm W

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