Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 8 (1934-1935)
- Issue
- Heft 415 (8.1.1935)
- Date
- 1935-01-08
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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S*Tte © DII tTIMMI Nr. ¥18 — 8. Jlnner 1938 LoJcalcßronilc iiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiifMiiiiiiiiiiiiiiiiiiMiiiiinniiiiiiiw^ .. die Arbeitsplätze bei dem Bauten au überlassen, kann aber insolamgie keine Abhilfe Bohaffen, als der Chaluz dem höheren Lohn naohläuft. Dieser Typus des Chaluz würde so fürchten wir — trotz allem in die Stadt gehen. Diese bedauerlichen Verfallserscheinungen des so hoch gerühmten chaluzischen Geistes müssen durch eine gründliche Erziehung der Chaluz i m boseiitigt werden. Es war immer unser größter Stolz, daß es uns Zionisten gelungen ist, den neuen Typus des jüdischen Bauern zu schaffen. Er existiert noch heute. 4500 Arbeiter sind in den Plantagen geblieben. 66.000 Juden leben auf dem Lande, tausende Chaluzim melden sich für die mörderische Arbeit im Gebiete des Ru!esees. Aber die allgewaltige H i s t adruth Haowdin mit ihren 64.000 Mitgliedern hat versagt. Hier ist etwas faul in ihrem Gefüge, aber dieser bedenkliche Zustand ist wohl bei den Chaluzim aller Parteien zu finden. Deswegen nützt es nichts, Massen von Chaluzim ins Land zu bringen, wenn sie nicht vorher im Geiste jener Chaluzim erzogen werden, die unter Aufopferung ihrer Gesundheit und ihres Lebens in den Steinwüsten und Sümpfen unendliche Leiden erduldet haben. Man muß diesen v e rehrungswürdigen Typus des alten Chaluz erneuern. Man appelliere an das Ehrgefühl unserer jungen Menschen, man brandmarke sie als Deserteure und stelle sie an den Pranger, wenn sie in die Stadt um des schnöden Mammons willen desertieren! Das allein aber genügt nicht. Unser Erziehungssystem muß revidiert werden. Wir dürfen nur Menschen nach Erez senden, die in die zionistische Ideologie eingedrungen sind, für die C h a 1 u- ■ ziuth Weltanschauung ist, und nicht Zertifikatisten. Ee geht um eine gesunde Schichtung und damit um die Zukunft des Zionismus. In dieser Frage darf es keine Parteien geben. Es geht hier um die Zukunft unseres Volkes. Caveant consules! Hachscharah für Allgemein- Zionistische Chaluzim Der Hechaluz Haklal Zioni in Wien hat die Möglichkeit, 30 Chaluzim gegen mäßige Vergütung für Kost und Quartier auf einem in jüdischem Besitz befindlichen Gute in S ü d t i r o 1 unterzubringen. Der Gutshof befindet sich in der Nähe Bozens in gesunder und landschaftlich prachtvoller Lage. Die Chaluzim werden unter Leitung eines Agronomen Landwirtschaft, Gärtnerei und Weinbau praktisch erlernen. Ein Lehrer für Hebräisch und Englisch wird vom Gutsbesitzer beigestellt. Interessenten mögen sich' sofort beim Hechaluz Haklal Zioni, Wien, II., Innstraße 6, melden. Sprechstunden täglich außer Samstag von 10 bis 12 Uhr vormittags. * Allgemein-Zionistische Chaluzim für die Hule-Sümpfe Der Allgemeine Zionistische Hechaluz (Hechaluz Haklal Zioni) in Wien hat einstimmig beschlossen, aus seinen Reiben der Zionistischen Exekutive 30 Chaluzim für die Entwässerungsarbeiten im Gebiete des Hule-Sees zur Verfügung zu stellen und hat von diesem Beschluß die Exekutive schriftlich verständigt. Dieser Beschluß unserer jungen Freunde beweist, daß bei den Allgemein-Zionistischen Chaluzim in Wien der echte Chaluzgeißt herrscht. über 300.000 Juden in Palästina Jerusalem, 4. Jänner. (£. T. ÄJ Die Zahl der Juden in Palästina Anfang 1935 wird mit 307.312 angegeben. Das sind 26 Prozent der Gesamtbevölkerung Palästinas. Hilfe für die Opfer der TebAviver Unwetterkatastrophe Die Stadtgemeinde stellte fest, daß 65 Familien durch die Wolkenbrüche der letzten Tage Schäden erlitten haben. Das Hilfskomitee hat die sofortige Bewilligung von 600 Pfund für Unterstützungszwecke verlangt. Zionistischer Vortragskatender Dienstag, den 8. Jänner 1935. 1. Bezirk, Wizo, I., Schottenring 25. halb 5 bis 6 Uhr abends, Dir. Dr. Viktor Kellner: „Fragen der jüdischen Erziehung“, I. — Halb 7 bis 8 Uhr abends. Dr. Isidor Klaber: „Die Sorgen um ein Kind von der Geburt bis zur Ehe!“ 4. Bezirk, Sektion IV/V, IV., Hauslabgasse.2, %9 Uhr abends. Generalversammlung. Referat: Dr. Ghaim Tartakower: „Volk und Land“. 6. Bezirk, Sektion VI/VII, VI., Loquaiplatz Nr. 11, halb 9 Uhr abends, Dr. Richard Taussig: „Seminar für allgemeine Geschichte.“ 9. Bezirk. Sektion VIII/IX. Währingerstraße Nr. 6/8, halb 8 Uhr abends: Hebräisches Seminar für Vorgeschrittene. — Halb 9 Uhr abends: Chug Ivri. 20. Bezirk, Sektion und Wizo, XX., Jägerstraße 30, 8 Uhr abends, Frau Dr. Sophie Löwenherz: „Was leistet die jüdische Frau in Chaluz in Palästina.“ Dr. A. Groß: „Die neue Gewerbeordnung.“ Mittwoch, den 9. Jänner 1935. 1. Bezirk, Wizo, I., Schottenring 25, halb 5 bis 6 Uhr abends, Dr. S. Rapaport: „Judentum in der Weltkultur“, H. — Halb 7 bis ,8 Uhr abends, Dr. Leo Goldhammer: „Palästinakunde“, II. 2. Bezirk, Sektion und Wizo, Prater, Jnngstraße 8, 8Uihr abends, Dr. Michael Steinberg: „Aktuelle jüdische Probleme.“ 6. Bezirk, Klub junger Zionisten, VI., Loquaiplatz 11, halb 9 Uhr abends: Vortrag 10. Bezirk, Sektion X., Hasengasse 17, 8 Uhr abends: Diskussionsabend mit einleitendem Referat. Donnerstag, den 10. Jänner 1935. 1. Bezirk, Wizo, I., Schottenring 25, halb 5 bis 6 Uhr abends, Dr. Z. F. Finkeistein: „Die Klassiker der jüdischen Literatur.“ 2. Bezirk, Sektion II und Klub Erez Israel, II., Praterstraße 13, 8 Uhr abends, Dr. Ilona Löwy: ..Die Frau und ihre Beziehungen zu Land und Boden.“ 6. Bezirk, Sektion VI/VII. Loquaiplatz 11, halb 9 Uhr abends: Generalversammlung. (Teilnahmsberechtigt nur Mitglieder.) 13. Bezirk, Wizo XIII, Xin., Hietzinger Hauptstraße 22, Cafe Hietzingerhof, 5 Uhr: Bridge-Nachmittag. . 13. Bezirk, Sektion XM, Hietzinger Hauptstraße 22, 8 Uhr abends: Generalversammlung. Zion. Bez.-Sektion I„ Neutorgasse 6. Donnerstag, 149 Uhr abends, Vortrag Prof. Dr. Otto Glaser. Thema: „Jüdisches- Staats- und Gesellschaftswesen.“ Vorher 20 Minuten Zionistische Geschichte. Dr. Kurt Offenberger, Mitglied der zionistischen Bezirkssektion I wurde bei den letzten Wahlen an der Wiener Börse zum Mitglied des Schiedsrichterkollegiums der Wiener Effektenbörse gewählt. Montessori-Kindergarten — Zion. Bez.-Sektion IV/V. Helle, luftige Räume, eigener Garten, modernst pädagogische Erziehung, Einschreibungen täglich 10—12 Uhr, Hauslabgasse Nr. 2 (Garteneingang). Oneg Sabbath am Freitag, den 11. d. M., um 8 Ubr abends, Rabbiner Dr. Mehrer und Oberkantor Simon Weiß. Hebräisch-Kurse der „Wizo“. Beginn am 15. Jänner 1935. Kurse für Anfänger: Dienstag und Freitag von 11 bis 12 Uhr vormittags. Kurse für Fortgeschrittene: Dienstag von 7 bis 8 und Donnerstag von 8 bis 9 Uhr abends. Anmeldungen im Sekretariat der „Wizo“, Wien, I., Schottenring 25, Tel. A 11-6-26. Dr. Rezeks Palästinafilm gelangt Samstag, den 12. Jänner 1935, um H7 Uhr abends, im Heim des Jugendbundes Gdud-Zirim, II., Untere Augartenstraße 26, zur Vorführung. Karten an den Kassen; im zionistischen Landeskomitee, I., Marc-Aurel-Straße 5; im Heim des Jugendbundee Gdud-Zirim, II., Untere Augartenstraße 26; im Heim des Jugendbundes, IX., Hörlgasse 13. Mittelholzers Abessinienflug. Sonntag, den 13. Jänner 1935, um 10 Uhr vormittags, findet im Helios-Kino, II., Taborstraße Nr. 36, die Vorführung des hochinteressanten Tonfilms „El Habesc-h“, Mittelholzem Abessinienflug, statt. „Palästina von gestern und heute.“ Professor Dr. Karl Schieber wiederholt seinem vor kurzem mit großem Erfolg gehaltenen Lichtbildervortrag „Palästina von gestern und heute, mit der Kamera gesehen“ Donnerstag, 10. Jänner, um 148 Uhr abends iim Kleinen Saal der Urania. Lese- und Redehalle jüd. Hochschüler! Samstag, den 12. Jänner, um 8 Uhr abends, spricht Herr Dr. Leo Goldhammer über: „Eindrücke von meiner Palästinareise“, in unserem Lokal, IX., Türkenstraße 9, 3. Stiege, 1 Stock. Gäst herzl. Willkommen! David Tendler-Konzert im Musikvereinssaal David Tendier, der bekannte Bariton, wurde für ein Konzert verpflichtet, welches am 10. Jänner um 148 Uhr abends im Wiefier Musik vereinssaa-1 stattfindet. Im Programm: Italienische Arien und Lieder von Verdi, Tosti, Giordano u. a. Am Klavier: Professor Otto Schulhof. Geschichte des Zionismus von Adolf Böhm Wie wir erfahren, arbeitet Gg. Adolf Böhm an einer Neuauflage, seiner G eschichte des Zionismus. Wir eind überzeugt, daß Böhm ein Standardwerk liefern wird, das einem derzeit fühlbaren Mangel abhelfen wird. Die derzeit vorhandenen Broschüren befriedigen nicht das Wissensbedürfnis der vielen neuen Zionisten und auch für ältere Zionisten mangelt es an einem Nachschlagswerk. Böhme Werk kann daher mit Spannung entgegengesehen werden. Mittelstandssiedlung bei Haifa. Nähere Auskünfte sowie Anmeldung für die österreichische Mittelstandssiedlung in der Haifa-Bay bei der Wirtschaft,'t-telle des Palästina-Amtes, Wien, I., Marc-Aurel-Straße 5, Dienstag und Donnerstag von 7 bis S Uhr abends. Reichsverband der jüdischen Legitimisten Österreichs. Die Legi tlinis tischen jüdischen Frontkämpfer im „Eisernen Ring“, der Verband jüdischer Legitimisten und der Legitimist isohe jüdische Frauenbund haben sich zu einer Arbeitsgemeinschaft unter den Namen „Reidh sverband der jüdischen Legitimisten Österreichs“ zucammengeschlossen. — Anmeldungen und Auskünfte in der Kanzlei, Wien, I., Parkring 4. Telephon R 27-7-57. Zionistische Ortsgruppe Salzburg. Aus Salzburg wird uns berichtet: „Für jeden, der nach Palästina kommt, gibt es Brot“, war das Thema, des Vortrages, den Herr Walter Schwarz, Obmann der Zionistischen Ortsgruppe Salzburg, am 29. Dezember v, J. im dicht,gefüllten Saale de® Hotels „Habsburg“ hielt. Der Redner schilderte, ausgehend von der dominierenden Aufbauarbeit, die die nationalen Fond®, Keren Kajemeth und Koren Hajessod, leisten, die Ansiedlungsmöglichkeiten in Palästina, wobei er das brennende Problem der Einordnung der deutschen Juden in das Wirtschafts- und Kulturleben des Landes in den Vordergrund seiner im struktiven Ausführungen rückte. Die Fragen der Berufsechichtung, die ökonomischein Ausj sichten aller Berufsgattungen, insbesondere di« Möglichkeit der Ansiedlung als Landarbeiter, fanden klare und objektive Darstellung. Der Redner schloß mit dem Aufrufe, den großen Sinn des Aufbauwerkes in Erez-Israel zu er-, kennen und die Anstrengungen des jüdischen Volkes für das jüdische Land zu fördern. Der Obmannstellvertreter der Ortsgruppe, Herr Ru-, dolf Orn stein, verband die Worte des Dankes an den Vortragenden in sinniger Weise mit den Glückwünschen anläßlich des 50. Geburtstages des Herrn Schwarz am 30. Dezember, welcher Tag gleichzeitig der 15. Geburtstag der Zionistischen Organisation in Salzburg sei. Herr Daniel Bonybadi übeTbrachte den Glückwunsch der jüdischen Gemeinde Salzburg und feierte Herrn Schwarz als den allzeit bereiten Förderer des jüdischen Lebens unserer Stadt. „Hochzeitsnacht“ von Erik Charell. Am 18. Jänner wird in mehreren Wiener Kinos der langerwartete erste amerikanische Erik-Charell-Film gezeigt werden. In dien Hauptrollen spielen Annebella und Charles Boyer. Die Musik zu diesem Film stammt von Werner R. Heymann. Sonderfahrten Wien—Haifa über den Landweg. Die fahrplantechnischen Vorarbeiten für die Sonderfahrten mit Bahn nach Palästina über den Landweg sind zur Gänze abgeschlossen. Die noch zum Teil bestehenden Paß-, ausländischen Devisen- und Emreisesohwierigkeiten machten neuerliche Verhandlungen mit den zuständigen Stellen notwendig, so daß sich das österreichisclhe Verkehrsbüro, welches mit der reiseteohnisohen Durchführung der Sonderfahrten betraut ist, veranlaßt gesehen hat, die nächsten Sonderzügo in Zusammenarbeit mit denn Komitee für „Paläetinafa/hrten“ erst im Monat März zu führen. Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.50, vierteljährlich S 4.20, ganzjährig S 16.—. Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.—, Tschechoslowakei vierteljährlich Kö 24.—, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40.—, Polen vierteljährlich Zloty 6.50, Ungarn vierteljährlich Pengö 4.20, Rumänien vierteljährlich Lei 120.—, übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4.50. Postscheck-Konti: Österreich Nummer D 113.546, Polen Nr. 191.190, Tschechoslowakei Nr. 500.230, Jugoslawien Nr. 40.879. Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Zionistischer Landesverband für Österreich, Wien, I., Marc-Aurel-Straße 5. — Verantwortlicher Redakteur: Imro Kaiser, Wien, I„ Marc-Aurelstraßo 5. — Druck: Vernay A.-G., Wien, IX., Canisiusgasse 8—IQ, JÜDISCHER SPORT iiiisiiuiiiiiiiuiiiaiiiiiiiiiHiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiaiiiiiiiiiBiiisiiiiiiiiBifliliHnBii „Juden sind im deutschen Sport unerwünscht!" Der Saarbrückener Zeitschrift „Grenzland“ wird aus Deutschland mitgeteilt: Unter den 4000 Anwärtern für die Olympiade in Deutschland befanden sich eine Zeitlang sieben junge deutsche Juden, Angehörige der zwei amtlich zugelassenen jüdischen Sportverbände; aber nur so lange, bis Mr. Brundage, der Vertreter der amerikanischen Sportbehörden, über die Teilnahme der Vereinigten Staaten an der Olympiade entschieden hatte. Zwölf Tage nach seiner Abfahrt erhielten die sieben jungen Juden von den örtlichen Sportbehörden ein gleichlautendes Schreiben, wonach ihre Leistungen nicht genügten, so daß sie durch den Reichssportführer von der Liste gestrichen seien. In allen deutschen Amtsgebäuden hängt seit Wochen ein riesiges Plakat der N. S. G. „Kraft durch Freude“. Darin heißt es: „Juden sind im deutschen Sport unerwünscht und überflüssig. Juden wollen die Vernichtung der deutschen Rasse! Juden sind die Befürworter der Rassenschande! Juden sind die Blutsauger und Würger der deutschen Arbeiter! Juden sind die Schänder der deutschen Mädchen und Frauen! Juden sind die Schuldigen der vielen Kriege! Juden sind die Schuldigen des deutschen Unglücks! Darum fort mit allem Judengemauschel!“ Wio die englische Presse mitteilt, hat der Staat Alberta bei der „Canadian Amateur Athletic Union“ zum 47. Jahreskongreß einen Antrag eingebracht, der so lautet: „In der Überzeugung, daß Juden bei den Olympischen Spielen 1936 nicht willkommen sind, besteht der Kongreß auf einer festen und eindeutigen Erklärung der deutschen Regierung, daß keine Benachteilung eines Sportlers irgend einer. Rasse oder, eines Glaubens stattfinden wird. Wird eine solche Zusicherung nicht gegeben, verlangt der Kongreß einen Ortwechsel für die Spiele.“ II. Makkabiah vom 2. bis 7. April 1935 in Tel-Aviv. Der Kreis Österreich des Makkabi-Welt verband«® ruft die Mitglieder der Turn- und Sportvereine auf, an der Jüdischen Olympiade in großen Mengen teilzunehmen. Der Leitung des Makkabi-Weltverbandes ist es gelungen, bei dem Immigrationsdepartement für die Mitglieder der Makkabi-Organisationen Bescheinigungen zu erlangen, welche die Einreise nach Erez Israel ohne Hinterlegung der sonst üblichen Kaution von 2000 Schilling ermöglichen. Die Teilnehmer müssen daher rechtzeitig die für das Jahr- 1935 notwendigen Mitgliedskarten beheben. Die Makkabi-Expedition wird am 27. März 1935 von Triest aus die Reise antreten. Der Preis für diese Reise (Pauschalpreis) beträgt 730 Schilling. In diesem Preis ist inbegriffen: Die Bahnfahrt D-Zug III. Klasse tour-retour (Wien—Triest— Wien), Schiffahrt in der Touristenklasse (Triest—Haifa—Triest), Visum, Aus- und Einbootung und alle anderen vom Makkabi-Weltverband vorgeschriebenen Gebühren. Da die Anzahl der dem Kreise Österreich zugetoilten Bescheinigungen nicht sehr groß ist, werden die Mitglieder aufgefördert, ihre Anmeldungen längstens bis Mitte Jänner vorzunehmen. Nähere Auskünfte über die Reise sowie über den Landaufenthalt: Kreis Österreich des Makkabi-Weltverbandes, I., Biborstraße 17; Sportklub „Hakoah“, Wien, I., Wiesingerstraße 11; Schwimmklub „Hakoah“, Wien, I., Wipplingenstraße 21 (Dr. Valentin Rosenfeld); Palestino & Orient Lloyd (Reisebüro Oity), Wien, I„ Kohlmarkt 8—10. — Der obige Preis wird bei eventuellen besonderen Schwankungen der Valutenkurse entsprechend reguliert werden.