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Die Stimme · 1935-01-04 · Heft 414 (4.1.1935) · page 8

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Journal
Die Stimme
Volume
8 (1934-1935)
Issue
Heft 414 (4.1.1935)
Date
1935-01-04
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite S DIE STIMME Nr. 414 — 4. Jänner 1035 firührtoino SSftüSä Ul UUlllullIu Wien, i., Seitenstettengasse Nr 2 XI., Zentralfriedhof, neben dem l. Tor. Samstag geschlossen Liederabend Josef Feuer Im dichtgefüllten Saale des Industriehauses fand kürzlich ein Liederabend Josef Feuer statt. Der junge Künstler, der beim jüdischen Publikum längst kein unbekannter Sänger ist, verfügt über eine schöne Tenorstimme und über dais Vermögen, dem jüdischen Volksliede die entsprechende Interpretation zu geben, überaus hübsch sang er die hebräischen Lieder von Josef Millet. Die begeisterten Zuhörer spendeten dem jungen, aufstrebenden Künstler recht viel Beifall. Wie wir erfahren, ist Herr Josef Feuer für kommenden Samstag zu einem Probesingen in den Tempel Fünfhaus eingeladen worden. Ein Oberkantor als Tempelmaler. Der Wiener Oberkantor B o h o m i 1 n y, von seinen Funktionen im Döblinger Tempel und seinen zahlreichen Mitwirkungen an verschiedenen jüdischen Veranstaltungen durch seine ■wunderschöne Stimme bestbekannt, hat den „Dolliner“ Tempel (Döbling) vor kurzem neu gemalt, und zwar in besonders geschmackvoller und künstlerischer Art. Der Oberkantor hat sich dieser Arbeit Wochen hindurch in der uneigennützigsten Weise gewidmet und so ein schönes Werk vollbracht, für dae ihm jeder Tempelbesucher dankbar sein muß. Jüdische Bühne, II.. Praterstraße 60. Telephon R-43-4-59. Ab Freitag. 4. Jänner 1935, %9 Uhr abends: A Chassene un Klesmer. Sonntag, 6. Jänner 1935, YA Uhr nachmittags: A Chassene un Klesmer. Jüdische Künstlerspiele „Theater Reklame“. Zu der am 16. Jänner 1935 im „Theater Reklame“, II., Praterstraße 34. stattfindenden „Sondervorstellung“ unter Mitwirkung der besten jüdischen Soubrette Sevilla Pastor, der Primadonna Erna Siegler und des gesamten Ensembles der Künstlerspiele, hat der Vorverkauf bereits begonnen. Grünberg, C'afe National, II., Taborstraße 18, und Vegetarische Küche Zuckermann. II., Rotensterngasse 14. Hebräisch-Sprechende mit schauspielerischem Talent werden gebeten, sich wegen einer hebräischen Aufführung beim Verband der Hebräischlehrer, II., Kleine Mohrengasse 3, schriftlich zu melden. JÜDISCHER KALENDER 4.—10. Jänner 1935 25. Tebeth bis 6. Sdiewath 5695 Freitag (4.) Sabbath-Eingang 4 Uhr 05 Samstag (5.) Sabbath-Ausgang 4 Uhr 55 Rosdi (hodesdi Wochenabschnitt: Waera Zionistischer VortragsUdlender Freitag, den 4. Jänner 1935. 2. Bezirk. Sektion II, Praterstraße 13. Oneg Sabbath, Vortrag Prof. Dr. Glaser, 8 Uhr abends. Sektion Prater, Jungstraße Nr. 8, Oneg Sabbath, 8 Uhr abends. 20. Bezirk, Sektion XX, Jägerstraße 30, Oneg Sabbath mit Vortrag L. H. Frostig. Samstag, den 5. Jänner 1935. 2. Bezirk, Sektion und Wizo, Prater, Jungstraße 8, 8 Uhr abends, Vortrag Dr. Z. F. Finkelstein: Chaim Weizmann, anläßlich seines 60. Geburtstages. Anschließend Geseüigkeitsabend. 6. Bezirk, Klub junger Zionisten, VI., Loquaiplatz 11, gesellige Zusammenkunft, halb 9 Uhr abends. 9. Bezirk, Sektion VIII/IX, Währingerstraße Nr. 6/8, 4 Uhr nachmittags, Oneg Sabbath. Leitung: Dr. Ch. Tartakower, Öberkantor Postolow. 9. Bezirk, Sektion VIII/IX, Währingerstraße Nr. 6/8, 8 Uhr abends, Dr. Josef Löwenherz, Vizepräsident der Israelitischen Kultusgemeinde: „Die Lage der Juden.“ 2. Bezirk, Sektion II, Praterstraße 13, halb 8 Uhr: Geselliger Abend. Sonntag, den 6. Jänner 1935. 1. Bezirk, Sektion I., Neutorgasse 6, 6 Uhr abends: Gesellige Zusammenkunft, 9. Bezirk, Sektion VIII/IX, Währingerstraße Nr. 6/8: Konstituierung der Jugendgruppe. Referent Dr. Tartakower. 8 Uhr abends. Montag, den 7. Jänner 1935. 1. Bezirk, Sektion I, Neutorgasse 6, 8 Uhr abends, Rabbiner Dr. Murmelstein: „Seminar über jüdische Geschichte.“ 1. Bezirk, Wizo, I., Schottenring 25, halb 5 bis 6 Uhr abends, Dr. Martha Hofmann: „Geschichte und Probleme der Frauenbewegung“, I. — Halb 7 bis 8 Uhr abends, Sophie Löwenherz: „Wizo und ihr Werk“, I. 4. Bezirk, Sektion Jugendgruppe der Sektion IV/V, IV., Hauslaabgas.se 2 (Garteneingang Draschepark), halb 9 Uhr abends, Prof. Dr. Leon Menczer: „Assimilation und Zionismus.“ 14. Bezirk, Sektion und Wizo XII. XIV., Sechshauserstraße 52, 8 Uhr abends: Vortrag. Dienstag, den 8. Jänner 1935. 1. Bezirk, Wizo. I., Schottenring 25. halb 5 bis 6 Uhr abends, Dir. Dr. Viktor Kellner: ..Fragen der jüdischen Erziehung“. I. — Halb 7 bis 8 Uhr abends. Dr. Isidor Klaber: „Die Sorgen um ein Kind von der Geburt bis zur Ehe.“ 6. Bezirk, Sektion VI/VII, VI.. Loquaiplatz Nr. 11, halb 9 Uhr abends, Dr. Richard Tanssig: ..Seminar für allgemeine Geschichte.“ 9. Bezirk, Sektion VIII/IX. Währingerstraße Nr. 6/S, halb 8 Uhr abends: Hebräisches Seminar für Vorgeschrittene. — Halb 9 Uhr abends: Chtig Ivri. 20. Bezirk. Sektion und Wizo, XX., Jägerstraße 30, 8 Uhr abends, Dr. A. Groß: „Die neue Gewerbeordnung.“ Dr. Sophie Löwenherz: ..Was leistet die jüdische Frau in Chaluz in Palästina.“ Mittwoch, den 9. Jänner 1935. 1. Bezirk, Wizo, I., SchottenriDg 25. halb 5 bis 6 Uhr abends. Dr. S. Rapaport: ..Judentum in der Weltkultur“, II. — Halb 7 bis 8' Uhr abends. Dr. Leo Goldhammer: „Palästinakunde“, II. 2. Bezirk, Sektion Wizo, Prater. Jungstraße Nr. 8. 8 Uhr abends, Dr. Michael Steinberg: „Aktuelle jüdische Probleme.“ 6. Bezirk, Klub junger Zionisten, VI., Loquaiplatz 11, halb 9 Uhr abends: Vortrag 10. Bezirk. Sektion X.. Hasengass-e 17, 8 Uhr abends: Diskussionsabend mit einleitendem Referat. Donnerstag, den 10. Jänner 1935. 1. Bezirk, Wizo, I„ Schottenring 25, halb 5 bis 6 Uhr abends. Dr. Z. F. Finkelstein: „Die Klassiker der jüdischen Literatur.“ 2. Bezirk, Sektion II und Klub Erez Israel, 11., Praterstraße 13, 8 Uhr abends, Dr. Ilona Löwv: ..Die Frau und ihre Beziehungen zu Land und Boden.“ 6. Bezirk, Sektion VI/VII, Loquaiplatz 11, halb 9 Uhr abends: Generalversammlung. (Teilnahmsberechtigt nur Mitglieder.) 13. Bezirk, Sektion XIII, Hietzinger Hauptstraße 22, 8 Uhr abends: Generalversammlung. Zionistische Bezirkssektion IV V. Dienstag, den 8. Jänner 1935, YA Uhr abends, Generalversammlung im eigenen Heim, IV., Hauslabgasse 2. Referat Dr. Chaim Tartakower: „Volk und Land.“ Zionistische Sektion Zwischenbrücken. Am 30. Dezember fand in der Zionistischen Sektion Zwischenbrücken eine Abschiedsfeier für das langjährige Außschußmitglied, den verdienstvollen Zionisten Herrn Hersch Herschberg, aus Anlaß seiner Übersiedlung nach Palästina, statt. In herzlichen Abschiedsreden des Obmannes Herrn S. Oppermann, wie des KKL- Referenten Herrn I. Rothmann, wurde die treue Gefolgschaft des Gesinnungsgenossen gewürdigt und ihm die Glückwünsche seiner zionistischen Freunde auf den Weg in die neue Heimat zum Ausdruck gebracht. Der Anregung, Herrn Herschberg in das Silberne Buch des KKL einzutragen, wurde mit Begeisterung zugestimmfc und der Betrag an Ort und Stelle gezeichnet. Histadruth Ivrith, II., Kleine Mohrengasse 3. Samstag, den 5. Jänner, 7 Uhr abends, im Heim, II., Kleine Mohrengasse 3, Vortrag des Herrn M. Ungerfeld. Seminare der Histadruth. Samstag, den 5. Jänner, HG Uhr abends Bialiksem.inar (Währingerstraße 6 bis 8). Leiter: Dr. Tartakower. 6 Uhr abends, paralleles Bialikseminar in der Mohrengasse 3. 7 Uhr abends, Bibelseminar. Leiter: Prof. Gelernter. Mittwoch, den 9. Jänner, 8 Uhr abends, Rambomseminar. Leiter: Rabbiner Zucker. Onegj Schabbath der „Akiba“. Der dieswöchige Oneg Schabath der jüdischen Jugendorganisation „Akiba“ am Freitag, den 4. Jänner, um halb 8 Uhr abends, im „Akiba“-Heim, I., Wiesingerstraße 3, ist der neupalästinensi3chen Literatur gewidmet und beinhaltet im Rahmen des reichhaltigen Programms ein Referat über Schimonowitz. Jüdische Jugendliche herzlich willkommen. Unentgeltliche Hebräischkurse. Es werden noch Jugendliche in die Hebräischkurse der „Akiba“ für Anfänger, Vorgeschrittene und sehr Vorgeschrittene aufgenommen. Die Kurse werden von bestbewährten Lehrkräften geleitet und sind für Mitglieder frei zugänglich. Anmeldungen täglich ab 20 Uhr im „Akiba“- Heim, I., Wiesingerstraße 3. Telephonische Auskünfte unter B 52-2-40. Verein für jüdische Geschichte und Literatur ln Wien, II., Ferdinandstraße 23j8. Montag, den 7. Jänner 1935, im Klubsaale der „Hakoah“, 1., Wiesingerstraße 11 (Caf6 Atlasbof, eigener Eingang, Souterrain), Vortrag des Herrn Theodor Ehren stein: „Rund um das Esther- Fragment“. Beginn: H8 Uhr abends. Eintritt frei. Gäste willkommen. Jüdischer Angestelltenverband „Emunah“, Wien, I., Bibersfraße 13. Samstag, den 5. d. M., Vortrag des Herrn Dr. Leo Goldhamnier: „Juden als Gründer moderner Industrien. Begann 20 Uhr. Gästewillkommen. Sonntag, den 6. d. M., Heimabend. Liedervorfräge des Herrn Kantors Alexander Blank stein. Anschließend Tanz (Jazzkapelle). Beginn 20 Uhr. Gäste willkommen. Die Arbeit des Keren Kajemeth Kfar Kremenezky. Ziel: Ansiedlung von 50 Personen aus Österreich. Gruppen, die 7500 Schilling für Kfar Kremenezky aufbringen, sind berechtigt, einen Siedler zu nominieren; je 25 Personen, von denen jede 300 Schilling spendet oder als Selbstkontingentler aufbringt, werden zu Gruppen zusammengefaßt, die einen Siedler stellen können. Zur Durchführung von Kfar Kremenezky muß der Keren Kajemeth neben seinen normalen Eingängen 120.000 Schilling aufbringen. Mindestens 1200 Selbstkontingentler werden für diesen Zweck mindestens je 100 Schilling aufzubringen haben. Eintragung Adolf Stands in Goldene Buch des Keren kajemeth. Gelegentlich der diesjährigen Gedenkfeier, welche der ..Adolf-Stand-Klub“ in seinem Heime veranstaltet hat, wurde beschlossen. Adolf Stand anläßlich seines 15. Todestages in3 Goldene Buch des Keren Kajemeth einzutragen. Die sofort durchgeführte Sammlung ergab 154 Schilling. Eintragung des Gg. J. A. Gerstel ins Goldene Buch des Keren Kajemeth. Der „Adolf-Stand-Klub“ hat beschlossen, den Gg. J. A. Gerstel ins Goldene Buch des Keren Kajemeth einzutragen. Die Sammlung ist bereits vollständig. Silbernes Buch des Keren Kajemeth. Dr. Adolf Engel — Dr. Nußbaum durch die Hochzeitsgäste (Nr. 274); Dr. Marian Gottesmann — Doktor Helli Seelenfreund anläßlich Ihrer Hochzeit und Alijali (Nr. 275); Helene Weiß—Dr. Hans Stein anläßlich ihrer Hochzeit (Nr. 276); Dr. Emanuel Rosenberg — Fani Zeieler anläßlich ihrer Hochzeit (Nr. 277). Selbstkontingentierung. Die zionistische Bezirkssektion VIII/IX hat bereits einen Teil ihrer Mitglieder selbstkontingentiert und dem Keren Kajemeth die Liste bereits überreicht. Konkurrenz zugunsten des Keren Kajemeth. Die Hostadruth Gordonia hat unlängst eine Jugendkonkurrenz zugunsten des Keren Kajemeth durchgeführt, die folgendes Resultat ergab: Es werden 100 -neue Büchsen aufgesbellt, Keren-Kajemeth-Materialien um 500 Schilling abgesetzt und auf Grund von Sammelbögen 75 Schilling gesammelt. Der „Brith Bilu“ hat ebenfalls eine Konkurrenz zugunsten des Keren Kajemeth mit folgendem Ergebnis veranstaltet: 74 Büchsen wurden neu aufgestellt, um 515 Schilling Materialien verkauft und rund 52 Schilling gesammelt. Parteienverkehr im Keren Kajemeth: Nur ab 11 Uhr vormittags. Sprechstunden des Leiters des Keren Kajemeth: Am Vormittag nur ab 11 Uhr, am Nachmittag nur ab 5 Uhr. Amtliche Verlautbarungen der israelitischen Kultusgemeinde Israelitische Jugendgottesdienste. Jugendgotteedienst für Volks-, Haupt- und Mittelschüler (-Schülerinnen). Samstag, den 5. Jänner 1935, um 3 Uhr nachmittags in allen Gemeinde- und Vereinssynagogen. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen für Unterklassen im II., IX. und XX. Bezirke. Samstag, den 5. Jänner 1935, um Uhr nachmittags, im Leopoldstädter Tempel, II., Tempelgasse 5, und in den Vereinssynagogen IX., Miillnergasse 21, und XX., Kluckygasse 11. Predigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Freitag, den 4. Jänner 1935, werden bei den um 4 Uhr 5 Minuten beginnenden Abendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: II., Tempelgasse 5, Oberrabbiner Doktor I. Taglicht; III., Untere Viaduktgasse 13, Rabbiner Dr. K. Kupfer; V., Siebenbrunnengasse la, Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; VI., Schmalzhofgasse 3, Rabbiner Dr. J. Drobinsky: VIII., Neudeggergasse 12, Rabbiner Dr. M. Bauer; IX., Miillnergasse 21, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; X., Humboldtgasee 27, Rabbiner Doktor A. Weiner; XIII., Eitelbergergasse 22, Rabbiner Dr. M. Lewin; XVI., Hubergasse 8, Rabbiner Dr. J M. Bach; XIX., Dollinerga.sse 3, Rabbiner Dr. A. Frankfurter; XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein. Samstag, den 5. Jänner 1935: Predigt beim Vormittagegottesdienste: I.. Seitcnstcttongasse 4, Oberrabbiner Dr. D. Feuehtwang. Schrifterklärungen: beim Vormittagsgottesdienste: XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein; XXI., Holzmeistergasse 12, Rabbiner Dr. M. Rosenmann; beim Abendgottesdienete: XIII., Eitelbergergasse 22, Rabbiner Dr. M. Lewin. JÜDISCHER SPORT Ein weiterer Erfolg der „Hakoah“ in Italien Nach dem prachtvollen Spiel der „Hakoah“ in Neapel, da,s der jüdischen Mannschaft einen grandiosen Sieg brachte, trug die „ Hakoah“ gen den dortigen spielstarken Klub ein weiteres gen den dortigen spielstarker Klub ein weiteres Wettspiel aus, das 1:1 unentschieden endete. Dieses Resultat stellt einen uni so bemerkenswerteren Erfolg der „Hakoah“ dar, als der jüdi-! sehe Verein bis wenige Sekunden vor Spielende durch einen Treffer von Ehrlich in Führung lag und der Ausgleich der italienischen Mannschaft lediglich durch eine irreguläre Verlängerung der Spielzeit durch den italienischen Schiedsrichter, der sonst das Wettspiel in befriedigender Weiße leitete, zustande gekommen ist. Bciefe cu* die Redaktion Ein Leser unseres Blattes schreibt uns aus Jerusalem: „Unser Gesinnungsgenosse Herr Elieser Förster aus Wien wurde von einem harten Schicksalsschlage betroffen. Vor einiger Zeit übersiedelte er mit seiner Familie zu ständigem Aufenthalt nach Palästina. Unterwegs erkrankte seine Gattin, Frau Risa Förster, so schwer, daß es nur mit größter Mühe gelang, die Kranke lebend nach Jerusalem zu bringen. Hier ist Frau Risa Förster, die eine edelmütige und selbstlose Frau, nach zweitägigem Spita’saufenthalt gestorben. Das Schicksal der Frau'ist besonders tragisch, da sie es war, die schon lange darnach strebte, mit ihrer Familie nach Palästina zu übersiedeln. Im letzten Jahre hat sie denn auch alle Anstrengungen gemacht, um diesem Ziele näherzukommen. Sie war die Initiatorin für die Übersiedlung nach Palästina nicht nur ihrer Familie, sondern auch ihrer Schwesterfamilie. Nun ist sie nach zweitätigem Aufenthalte im Lande ihrer Sehnsucht, in Jerusalem, umtrauert von ihrem Mann und ihren zwei Töchtern, verschieden.“ Heute: „Die Flucht Ins weiße Land.“ Peter Freuchens Romann „Die Flucht ins weiße Land“, ist jetzt von der „Metro“ verfilmt worden. Premiere heute. RESTAURANT ROTH II., Praterstrafle 54 Tel. R 47*0-41 empfiehlt seine reichhaltigen Menüs: Suppe, fasch.Lungenbraten, Gern., Mehlspeise S —*S5 Suppe, Braten, Gemüse, Mehlspeise . . S 1*30 Suppe, Braten oder 7* Huhn, Gemüse, Kompott, Mehlspeise .S 1a60 Kalbs- und Rindsbraten ä ta carte . . . S —*90 I0 dkg gebratenes Gansl.S —*55 Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.50, vierteljährlich S 4.20, ganzjährig S 16.—. Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.—, Tschechoslowakei vierteljährlich Kü 24.—, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40—, Polen vierteljährlich Zloty 6.50, Ungarn vierteljährlich Pengö 4.20, Rumänien vierteljährlich Lei 120.—, übriges Ausland*vierteljährlich Schweizer Franken 4.50. Postscheck-Konti: Österreich Nummer D 113.546, Polen Nr. 191.190, Tschechoslowakei Nr. 500.230, Jugoslawien Nr. 40.879. Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Zionistischer Landesverband für Österreich, Wien, I., Marc-Aurel-Straße 5. — Verantwortlicher Redakteur: Imre Kaiser, Wien, I., Marc-Aurelstraße 5. — Druck: Vernay A.-G., Wien, IX., Canisiusgasse 8—10. Illlllllllillllllllllf In jedes jüdische Haus „Die Stimme“ il!llllllll!lllllllllllll!lllllllll!IIIIIIIIIIIII Zionistische Bezirkssektion und Wizo, Prater, II., JungstraBe. 8 Samstag, 6. Jünner, 8 Uhr abends uihiiu imi Dr. Z. F. Finkelstein: „CHAIM WEIZMANH anläßlich seines sechzigsten Geburtstages"

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