Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 8 (1934-1935)
- Issue
- Heft 413 (1.1.1935)
- Date
- 1935-01-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite O 0(1 «TIMM« Nr. 413 — i. Jänner 1989 pie iitntnef* Adolf Stand in Briefen geführt und neue, planmäßige Werbearbeit beschlosesn wurde. In der kurzen Zeit wurden bereits 47 neue Mitglieder geworben. Am 28. Dezember v. J. fand eine FrauenveiSammlung, bei der über hundert Frauen anwesend waren. Es wurde ein aus 12 Damen bestehender Auachuß gewählt. Au« seinen Briefen an Dr. Marek Seherlag (Fortsetzung) Lemberg, den 14. Oktober 1902. Nach langer Pause nehme ich den Briefwechsel mit Ihnen wieder auf. Sie werden sich wohl ganz außerordentliche Nachrichten von mir erwarten, nachdem ich so lange und so beharrlich geschwiegen habe. Nichts von alledem. Ich war in Ischl und habe die Zeit nicht mehr und nicht weniger angenehm verbracht als gewöhnlich. Mit echtem Neurastheniker ist vor allem das Sichherausreißen aus den gewöhnlichen Verhältnissen vonnöten. Geschieht das, dann gehVs mir schon besser. Hieher zurückgekehrt, fand ich die alten Verhältnisse wieder, die einem jeden Humor und jede Stimmung verderben. TFns soll man auch in solcher Umgebung schreiben? Nichts hat sich hier gebessert. Ii'«s hört man bei Ihnen? Der Herausgeber des Jahrbuches gibt mir keine Ruhe. Deshalb sende ich unablässig Briefe hinaus in die Welt mit der Bitte um Mitarbeiterschaft. Was geben Sie diesmal? Die Arbeit, die bei mir liegt, eignet sich nicht für das Jahrbuch. Ich bitte, sich in dieser Sache möglichst bald zu entscheiden. So viel ich jetzt schon iceiß, wird im Jahrbuch erscheinen: meine Studie über Birnbaum, ein Aufsatz von Buber über das Verhältnis der Juden zu den Polen, Slovazkis jüdische Typen von Cybulski und eine von Bromberg besorgte Übersetzung des Adlerschen Dramas „Hiob“. Die anderen Themen sind noch ungewiß. Auf Sie rechne ich bestimmt. Lemberg, den 16. November 1902. ... Ihren pessimistischen Ausführungen über den Stand unserer Sache kann ich nicht beipflichten. Es ist lange nickt . o schlimm, wie Sie es denken. Es wird allseits tüchtig gearbeitet. Mir persönlich sind die Berliner „Jungen“ sehr sympathisch. Es taten sich einige wenige junge Männer zusammen und schon in kurzer Zeit war ein Fonds da zur Errichtung einer Jüdischen Universität — ein erhabenes, ein in seiner Art imponierendes Ziel. Auch für jüdische Kunst wird viel getan. Ausgaben wie „Ost und West“, „Almanach“ und „Künstlerbuch“ zeigen von literarischem Geschmack, männlicher Energie und kaufmännischem Unternehmungsgeist. Wo diese drei Faktoren vereinigt sind, kommt immer etwas zustande, was anerkannt zu werden verdient. Sie sagen: „Das alles wird uns Palästina nicht erobern.“ Gewiß. Aber das alles im Verhältnis zu früheren Zeiten bedeutet einen beachtenswerten Fortschritt. Auch bei uns zeigt es eine Umwälzung an. Wir waren bisher in zwei Gruppen geteilt: Anhänger und Gegner Herzls, Er arbeitete; wir lobten ihn überschwänglich oder wir bekämpften ihn gedankenlos. Jetzt eröffnen sich neue Arbeitsgebiete. Dank denen, die sie uns eröffneten. Soeben habe ich die Lektüre von „Altneulands“ beendet. Den Kritiker mag diese Erzählung nicht ganz befriedigen. Ein Roman ist es durchaus nicht, und die Tendenz glicht von allen Seiten hervor. Aber es liest sich mit großer Spannung. Abwechselnd öffnen und schließen wir das Buch. Es fließen darin Traum und Wirklichkeit ineinander. Viele Träume sind darin, Träume eines lebhaften Tatmenschen. Träume, deren Quelle die heutige Weit Wirtschaft und deren Mündung die moderne Technik ist. Dem Zionisten gibt das die Phantasie des Meisters sehr viel, dem Psychologen gewährt sie Einblick in die Seele der einzelnen Gestalten sowie in die Psyche des Verfassers. Immer größer erscheint mir unser llerzel. Mit welchem Ernst er diesen neuen Stoff behandelt, wie er seine Leute kennt, wie er mit seinem Herzblut schreibt, wie er intuitiv zukünftiges Werden voraussieht. Es ist in ihm etwas von einem Politiker und einem Dichter, er hat in sich die Eigenheiten eines Entdeckers und die eines Agitators. Die ungleichartigsten Elemente sind in ihm vereinigt, wie Gedanke und Tat, Traum und Wirklichkeit, Energie und Sentimentalität, Kultur und Urwüchsigkeit, Herrschsucht und Achtung vor. dm Volke, Wir. merken nicht, wie oft sich diese Gegensätze vereinigen. Aber bei ihm merken wir es. Und das ist seine Kraft. Und das ist unsere Stärke. Und das ist des Volkes Zulmnft. Ach, Furcht und Grauen beschleicht einem bei dem Gedanken, auch er könnte krank werden und sterben. Wer soll ihn dann vertreten? Wer kann ihn jetzt vertreten? Brrrrr! — Herr X wartet darauf, daß Herzl liquidiere und er sein Erbe antrete. Ich wäre dann der erste, der sich hinter die sieben Berge verkriechen würde vor der Oberleitung der Megalomanen-Gruppe aus dem Cafe Central... Bad Ischl, Hotel Post, den 25. Juli 1914. Soeben bekomme ich Ihre Karte. Es herrscht heute hier eine eigentümliche Stimmung. Hunderte Kurgäste sitzen beim Frühstück an der Esplanade in gedrückter Stimmung. Viele schweigen; manche, die sich etwas zu sagen haben, lispeln. Eine bange, unheimliche Angst vor den Dingen, die da kamen, bemächtigt sich aller. Es ist ein schwerer, düsterer Tag. Der Tischah b’ab wirft eine Woche früher seine Schatten. Heute abends fallen die Würfel. Für jeden Fall muß man sich das Datum merken. Ich glaube, unsere Enkel werden viel über den 25. Juli sprechen. Es wird ein Wendepunkt in der Geschichte Österreichs sein. Das Herzl-Buch ist längst erschienen. Mit vielen Grüßen an Sie und Ihre liebe Frau. Wien, IX., D'Orsaygasse 11, 25. August 1917. Ich habe Ihre und Ihrer lieben Frau Karte erhalten. Es freut mich, daß es Euch gut geht und Ihr Euch dort (in Gleichenberg) erholt. Ihren Aufsatz in der „Jugend“ habe ich mit großem Interesse gelesen. Er war wirklich gut und interessant. Die einfache Art der Schilderung wirkt da stark. Dem Breuer habe ich nach Nikolsburg zwei Besprechungen eingeschickt. Die jüdischen Monatshefte“ bringen an leitender Stelle ein Interview mit mir. Haben sich die „Monatshefte“ an Sie in letzter Zeit gewendet? (Für die galizische Nummer.) Auch „Der Jude“ bringt meinen Aufsatz über „Herzl und Baron Hirsch“. Ich arbeite viel für den jüdischen Kongreß. Mit besten Grüßen und Handkuß für Ihre Frau Ihr Stand. JÜDISCHER SPORT Sensationssieg der Hakoah in Neapel Hakoah schlägt Napoli 2:0 (1:0) In einem prächtigen Kampf schlug die Hakoah in der Aufstellung: Kohn; Donnenfeld, Weiß; Breitfeld, Stroß, Platschek; Ehrlich I, Zwiebel, Ehrlich II, Mausner, Reich, eine verstärkte Mannschaft . von Napoli 2:0 (1:0). Die jüdische Mannschaft befand eich in Hochform und führte gegen den zur Spitzenklasse des italienischen Fußballs gehörigen Napoli-Klub ein blendendes Spiel vor. Insbesondere wußte die Hintermannschaft der Blauweißen zu imponieren. Der Hakoah-Sturm brachte die Sensation, indem er gegen die bekannt harte Verteidigung der italienischen Mannschaft zwei Tore erzielte. Beide Treffer schoß Mausner. Zusammenschluß aller zioni stischen Sportverbände Als Ergebnis der Londoner innerzionistischen Befriedungsaktion geht jetzt ein Zusammenschluß aller zionistichen Sportverbände vor sich. Der revisionistische Sportverein „Nordia“ schloß sich dem Weltverband Makkabi an, der sich demnächst reorganisieren und Vertreter der Revisionisten in die Leitung aufnehmen soll. Auch die Sportgruppe des Brith Trumpeldor bereitet ihren Anschluß an den Welt- Makkabi vor und verständigte sich dieserhalb bereits mit dem Ehrenpräsidenten des Makkabi, Lord Melchett. Hasinonea-Makkabi — S. C. Praterstern 1: 0 (1:0) abgebrochen Aufstellung: Gruber; Stroß, Löwenbaum; Mondschein, Kohn, Hekler; Schöntal, Gutwurzel, Pottasch, Rotter, Sternbaoh. Der in der ersten Hälfte ziemlich faire Kampf nahm ein unschönes Ende. Hasmonea konnte in der 38. Minute durch Schöntal den Führungstreffer erzielen, während vorher unzählige Chancen von den Hasmonea-StUrmern vernebelt wurden. Im allgemeinen leistete die Mannschaft eine gute Feldarbeit. 16 Minuten nach Wiederbeginn gibt es ein Gedränge vor dem Haamonea-Tor, bei welchem Gruber gefoult wird; eine Minute später wiederholt sich dies und Gruber wird neuerdings von Straka ordinär attakiert. Der Schiedsrichter pfeift ab, während dessen erhält Stroh von Straka einen Schlag ins Gesicht. Straka wird ausgeschlossen, tritt aber nicht ab, die Pratersternspieler protestieren und Schiedsrichter Brandweinor bricht infolge Bedrohung das Spiel aus Versohuldeu Pratersterns ab. Als die Mannschaften den Platz verlassen, stürmt Kuzel von hinten auf Gutwurzel loe und versetzt ihm einen Faustschlag ins Gesicht. Selbstverständlich fehlte auch nicht der antisemitische Charakter und die Kosenamen „Saujud“ usw. flogen nur so durch die Luft. Interessant wäre nur, ob der Spieler „Cohen“ und die jüdischen Funktionäre des Vereines S. C. Praterstern die Liebkosungen ihrer Klubkollegen gehört haben. Die Herren scheinen noch immer nicht zu wissen, wo sie hingehören. — Was sagt dazu übrigens der Fußbailverband? (Anm. d. Red.) Zionistischer Vortragskalender Dienstag, den 1. Jänner 1935 6. Bez.: Sektion VI/VII, Loquaiplatz 11. K9 Uhr abends, Dr. Richard Taussig: „Kurs für allgemeine Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der jüdischen Geschichte1. 9. Bez.: Sektion VIII/IX, WähringeTstr. 6—8, HS Uhr abends, hebr. Seminar für Fortgeschrittene unter Leitung von Prof. Wiesen. — H9 Uhr abends: Chug Iwri. 20. Bez.: Sektion XX, Jägerstraße 30, 8 Uhr abends. Abend jüdischer Kunst und Literatur.' Sektion VIII., IX. Heute Dienstag, H8 Uhr. im Heim, Währingerstraßo 6—8, Seminar für Fortgeschrittene. Leiter: Prof. Wiesen. — H9 Uhr: C h u g -1 w r i. Mittwoch, 2. Jänner 1935 1. Bez.: Wizo, I., Schottenring 25, H5 Uhr nachm., Dr. S. Rappaport: „Das Judentum in der Weltkultur“. — Uhr abends, Dr. Leo Goldhammer: „Palästina-Kunde“. 2. Bez.: Hechaluz Ilaklal Zioni, II.. Untere Augartenstraße 26, 8 Uhr abends, Prof. Julian Silberbusch: „Jüdische Erneuerung“. 6. Bez.: Klub Junger Zionisten, VI., Loquaiplatz 11, Vortrag. Anschließend geselliges Beisammensein. 10. Bez.: Sektion X, Hasengasse 17, Dr. Leo Goldhammer: „Erfüllte Träume Herzls“; Eindrücke von einer Palästima-Reiße. 8 Uhr abends. Donnerstag, 3. Jänner 1935 1. Bez.: Wizo, I., Schottenring 25, H5 Uhr abends, Dr. Ed. Birnstein: „Grundzüge aes Zionismus.“ — H9 Uhr abends, Hugo Friedmann: Jüdische Kunst. 1. Bez.: Wizo, I., Schottenring 25, 1 Uhr 25 nachmittags, Prof. Julius Wolfsohn: „Juden in der Musik“. — %7 Uhr abends, Prof. Wilhelm Stein: „Vorgeschichte des Zionismus“. 6. Bez.: Sektion VI/VII und Wizo, Loquaiplatz 11, H9 Uhr abends, Dr. Josef Löwenherz, Vizepräsident der Israelitischen Kultusgemeinde: „Die Leistungen der Kultusgemeinde im Rahmen des Budgets im Jahre 1935“. 13. Bez.: Sektion Hietzing u. Wizo, Hietzinger Hauptstraße 22, Caf6 Hietzingerhof, H9 Uhr abends, Dr. Ludwig Neumann: Wirtschafts¬ und Siedlungspolitik Palästinas. 20. Bez.: Sektion XX, Jägorstraße 80: Diskussion sahen d mit einleitendem Referat. Verband radikaler Zionisten. Donnerstag, den 3. Jänner, H9 Uhr, Saal des Cafe Produktenbörse, II., Taborstraßo 10, Vortrag Dr. Leo Goldhammer über „Juden als Schöpfer österreichischer Industri e.“ Gäste willkommen. Reorganisation der Wizo, Brigittenau Auf Initiative von Frau Kammerrat Kohn. Organisatlonsreforontin der „Wizo“, fand am 21. November v. J. eine Besprechung statt, in d«r di« Reorganisation der Wizo XX durch¬ Jüdischer Angestelltenverband „Emunah* (I., Biberstraße 17). Donnerstag, dem 3. Jänner, 20 Uhr, erster Vortrag: „Verkaufstechnik und Reklame“. Eintritt frei. Palästina-Lichtbildervortrag Im kleinen Saal der Urania hält Pro* fessor Dr. Karl Schieber am 10. Jänner, % 8 Uhr, einen Lichtbildervortrag unter dom Titel: Palästina von gestern und heute, mit der Kamera gesehen. Ein gleicher Vortrag fand in der Urania am 22. Dezember v. J. statt; der große Erfolg bat seine Wiederholung veranlaßt, Rücktritte ins Judentum. Herr Isak F e i n s t e i n, geboren am 24. Oktober 1906 in Odessa, wohnhaft in Wien, I., Riemergasse 14, ist zum Judentume zurückgetreten. AUS DER PROVINZ Zum Tode Adolf Neuraths in Mödling. Aus Mödling wird uns geschrieben: Am 25. Dezember v. J. wurde in Mödling unter großer Beteiligung der jüdischen und christlichen Bevölkerung Herr Adolf Neurath zu Grabe getragen. Durch seinen Heimgang erleidet die zionistische Ortsgruppe in Mödling, deren tätiges Mitglied der Verstorbene seit ihrer Gründung gewesen ist, einen schmerzlichen Verlust. Adolf Neurath hat seine Kinder zu treuen Juden und eifrigen Zionisten erzogen. Sein Sohn Bans Neurath ist im väterlichen Handwerk als Schlossermeister schon seit mehreren Jahren in Erez Israel erfolgreich tätig. Der sehnlichste Wunsch des Dahiingeschiedenon, seinen Lebensabend in Palästina verbringen zu können, mußte infolge def schweren Erkrankung unerfüllt bleiben. Der schwer betroffenen Familie wendet sicht die allgemeine Teilnahme zu. FILM Szöke Szakall filmt in Wien. In den Tobis-Sascha-AMiers am Rosenhügel und in Sievering dreht jetzt die in Wien neugegründete Panta-Filmgesellschaft ihren ersten Film, ein Szöke-Szakall-Großlustspiel, das den Titel „loh hass' dich und lieb’ dich“ (Bretter, die die Welt bedeuten) führt. „Viva Villa!« Die Metro-Goldwyn-Mayor bringt demnächst in Wien einen weiteren Spitzenfilm ihrer Jubiläumsproduktion heraus. Es handelt sich um den Großfilm „Viva Villa!“, der das abenteuerliche Leben des mexikanischen Staatspräsidenten Pancho Villa behandelt. Für die Darstellung dieser Rolle erhielt Wallace Beery bei der Biennale von Venedig die goldene Medaille für die beste schauspielerische Leistung des Jahres. „Eskimo“, der Film der Sensationen. Demnächst erscheint in Wien der große Sensationsfilm der Metro „Eskimo“. W. S. van Dyke, der Schöpfer von „Trader Horn“ und „Weiße Schatten“, hat in zweijähriger Arbeit diesen Film geschaffen. Neuer Tim-Mc-Coy-Fiim im Kreuz-Kino. Der sympathische junge Sensationsdarsteller Tim Mc Coy, der erst kürzlich im Kreuz-Kino das Publikum durch seine Erlebnisse in dem Film „Polizeiwagen Nr. 17“ in Atem hielt, erscheint am 4. Jänner 1935 im gleichen Theater in der Rolle eines Autorennfahrers in dom Film „Mit dem Tod um die Wette“. Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.50, vierteljährlich S 4.20, ganzjährig S I6.~ Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.—. Tschechoslowakei vierteljührr h KC 24.—, Jugoslawien vierteljährlich D'nar 40.—, Polen vierteljährlich Zloiy 6.50. Ungarn vierteljährlich Pengö 420 Rumänien vierteljährlich Lei 120.— übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4.50. Postscheck Konti: Österreich Nummer D 113.546. Polen Nr. 191 199 Tschechoslowakei Nr. 500.230, Jugoslawien Nr 40.879 Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Zionistischer Landesverband für Österreich. Wien, I.. Marc-Aurel-Straße 5. — Verantwortlicher Redakteur: Imre Kaiser, Wien, I., Marc-Aurelstraße 5. — Druck: Vernay A.-G., Wien, IX„ Canisiusgasao 8—10.