Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 8 (1934-1935)
- Issue
- Heft 405 (30.11.1934)
- Date
- 1934-11-30
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/3053752-3054140-3054160--4669-3060313- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Beirut 1× ep/1047833
OCR text
8*11* 10 OntTIMMI Nr* 406 - 80. November 1084 erwartet man außerordentliche Unkosten im Betrage von 700.000 Dollar allein für Nahrungsmittel. Wenn man sieb diese Ziffern Üb erschlägt, kommt man auf einen Gesamtbetrag von über acht Millionen Dollar, die im Laufe von weniger als zwei Jahren teils für amerikanische, teils für fremdstaafeige Juden gesammelt wurden. Das ist eine erstaunliche Summe, besonders wenn man in Betracht zieht, daß diese Sammlungen in eine Zeit fallen, wo die Wirtschaftskrise die Kräfte des einzelnen schon an sich bis aufs Äußerste anspannt, wo Millionen und sogar Milliarden durch die Entwertung von Besitz und Verlust an Einkommen spurlos verschwinden, und wo das ganze Land von Sorgen und Ungewißheit erfüllt ist* Der Amerikaner — Geschäftsmann, der er ist — betrachtet „charity“ nicht nur vom Gesichtspunkt der Bedürftigkeit, sondern von dem des Wertes. Er ist nicht nur geneigt zu fragen: „Ist es wirklich unbedingt notwendig?“, sondern, was einer nüchternen Seele vielleicht näher liegt: „Wie rentiert sich die Investierung?“. Das ist ein bedeutungsvoller Unterschied, denn er zeigt, daß zum Beispiel die Spenden für die innerhalb oder außerhalb der deutschen Grenzen notleidenden Juden auf der einen Seite, und diejenigen für den Aufbau Palästinas vielleicht ans derselben Tasche fließen, aber verschiedenen Motiven entstammen. Das eine ist Humanität, das andere, wenn auch vielleicht nur indirekt, Geschäft. Es zeigt ferner, daß — sollte die eine Quelle versiegen — die andere bedeutende Möglichkeiten hat. Der Amerikaner, auch der amerikanische Jude, will Gründe haben. Er ist immer noch, nach 150 Jahren, grundlegend Pionier — wie denn auch der Jude nach zwei und drei Generationen immer noch grundlegend Jude ist und bleiben wird. Was bisher unter dem Druck des Hakenkreuzes für die deutschen Juden geleistet worden ist, gehört in die Annalen des amerikanischen Judentums. Aber der Druck wird vorübergehen. die deutschen Juden werden zur Lösung ihres Problems früher oder später kommen, die amerikanische Wohltätigkeit wird — jedenfalls ans dieser Quelle — versiegen. U n d d o c h - s o 111 e die Bindung, die sich so prachtvoll zwischen den beiden Kontinenten bewährt, nicht aufhören. Dann sollte sich der Appell an die andere Gesinnung des amerikanischen Juden richten, an seine Freude am Aufbau (Palästinas), an seinen Stolz des Pioniertums (in Palästina), an seinen Ehrgeiz, neue Wellen zu erobern (über Palästina). Hier liegen Schätze vergraben, die sehr wohl eine größere Zukunft nach Erez zu tragen vermögen. TQealer » Kunsi « Film Neuwahlen des Präsidiums der israelitischen Kultusgemeinde Baden Nach der Demission mehrerer Vorstandsmitglieder fand am 25. d. eine Sitzung des verstärkten Kultusaussohusses der israelitischen Kultusgemeinde Baden statt, bei welcher die Neuwahl des Präsidiums erfolgte. Gewählt wurden aussohließlioh Kandidaten der zionistischen Fraktion, und zwar zum Präsidenten Herr Dr. Rudolf Lackenbacher, Facharzt in Baden, zum Stellvertreter Herr Dozent Dr. Richard Singer, Chefarzt, zum ersten Beirat Herr Ludwig Grünwald, Kaufmann, und zum zweiten Beirat Herr Moritz Brander, Kaufmann in Vöslau. Herr Dr. Rudolf Lackenbacher steht im 40. Lebensjahr und ist in Baden als Facharzt tätig. Er machte den Weltkrieg als Mediziner in Serbien, Italien und Albanien mit, -wurde schwer verwundet und mit der Silbernen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Er ist seit mehreren Jahren in der zionistischen Organisation Badens als Obmann des Jüdischen Klubs in Baden und als K. K. L. Kommissär tätig. Es ist das erstemal in unserer Gemeinde, daß die Vertretung der israelitischen Kultusgemcinde Baden in den Händen von Zionisten allein liegt. Es ist zu hoffen, daß die neue zionistische Leitung dank Ihrer aufopfernden und pflichtbewußten Tätigkeit zum Wohle des gesamten Judentums auch die Kreise, die heute noch dem Zionismus ferne stehen, zu sich heranziehen wird! De. med. Tuqü&om stkwLui^sUc faU Ein Metro-Film Dieser neue Metro-Film, eine Verfilmung des bekannten amerikanischen Theaterstückes der Josefstadt „Menschen in Weiß“, unterscheidet sich ganz wesentlich von vielen anderen Filmen, die aus Vorlagen von Theaterstücken entstanden sind, und deren Manko darin besteht, daß sie nichts anderes als photographiertes Theater sind. Dadurch geht wohl die Wärme und Fülle der Dialoge der Sprechbühne verloren, ohne daß der Film mit seinen großen Möglichkeiten dafür entschädigt. Anders in der Verfilmung des Stückes „Menschen in Weiß“. Hier verläßt man das Kino nach einem hohen künstlerischen Genuß mit dem Wunsche, auch das Theaterstück kennenzulemen. Gewiß verläßt man auch das Theater mit dem gleichen Wunsche, den Film zu sehen. So ergänzen sich beide Stücke in verschiedenen Kunstäußerungen aufs vortrefflichste. Was der FiLm an Gedenklichem schuldig bleibt, das schafft er durch eine außerordentlich einprägsame und von Wirklichkeitsnahe erfüllte Milieuatmosphäre der „Menschen in Weiß“, jener Menschen, in deren Hände die Gesundheit und das Schicksal der Mitbürger gelegt ist. Der Film spielt in den Räumen eines großen Hospitals in New' York. In die Diskussion über Gewissen, persönliches und kollektives Schicksal, flicht sich schicksalhaft die Kette einer Beziehung zwischen drei Menschen. Dr. Fergusons schwierigster Fall ist kein medizinischer: Es ist der seelische Konflikt des Arztes, der. von großem Menschentum erfüllt, zwischen Aufgabe und Pflicht dem Kollektivem gegenüber einen Weg zum eigenen Ich sucht und nicht finden kann. Der Fall muß tragisch enden. Tragisch für die Frau, die in das Lehen dieses Arztes tritt, tragisch für den Arzt selbst. Darstellerisch ist der Film vor allem durch das hervorragende, noble Spiel Clark G a b 1 e s auf höchst kultivierter Stufe. j. r. ,/Diz töe&t geUt wulUc".. Kindergärtnerin, mit Kindergarten- und Priuatprcuris, perfekt in Hebräisch, sucht ganz- oder halbtägige Stelle. H. Widltr X., Quellenstr. «3 Ein Fox-Film Dieser neue Fox-Film wird gleich dem vor Jahresfrist erschienenen „Cavalcade“ zu einem Erlebnis. Jenseits des Filmischen ist dieser Film „Die Welt geht weiter...“ eine Anklage gegen das Völkermorden, gegen jene Tendenzen, die immer wieder von der Beseitigung der Übervölkerung der Welt durch das Stahlbad sprechen. An Hand des Schicksals einer über alle Welt verstreuten Industriellenfamilie wird in konsequenter Weise gezeigt, wie Familienbande durch den mordenden Krieg gelockert, Familienschwüre verleugnet und schließlich der Untergang, der natürlich symbolische Bedeutung hat, herbeigeführt wird. Er zeigt aber auch in krasser Weise das Unvermögen der menschlichen Kreatur, aus dem Elend und den Nöten einer durch Krieg gegangenen Generation etwas zu lernen. Kaum ist der Kanonendonner verhallt, kaum haben sich di eGräber der tausenden und abertausenden gefallenen Väter und Söhne geschlossen, als, geblendet vom Ehrgeiz und Jobbertum, verführt von einer nationalistischen Phraseologie, wieder Kriegsgeschrei erschallt und Reiterscharen über die Landstraße ziehen. Der Film verficht offen pazifistische Tendenz, was nicht hoch genug gewürdigt werden kann. Der Film, der den Krieg in den entsetzlichsten und tollsten Äußerungen zeigt, sollte überall, für Groß und Klein, allen Schichten der Bevölkerung vorgeführt werden. Er ist die beste Propaganda gegen den Krieg, für den Frieden. j. r. „Die Welt geht weiter.“ Der außerordentliche Publikumserfolg des Millionenfilms der Fox „Die Welt geht weiter“ veranlaßte die Direktion des Burg¬ und Rotenturm-Kinos, diesen Meisterfilm noch um eine weitere Woche zu verlängern. Ein Hohelied der Vaterliebe. Der Film „Hauptmann Sorrell und Sohn“, der demnächst in der englischen Originalfassung im Burg- und Rotenburm-Kino zur Uraufführung gelangt,' ist ein Hohelied der Vaterliebe. „Heute nacht bei mir.“ Nach der überaus erfolgreichen Uraufführung de« neuen Jenny-Jugo-Films „Heute nacht bei mir“ erscheint dieser Film ab Freitag in den Wiener Kino«. Lieder- und Arienabend Jotanthe Garde Freitag, den 80. November, findet im Mittleren Konzerthaussaal der vom 3. November ver schobene Lieder- und Arienabend der bestbekannten Operasängerin Joldntbe Garda, von ihrem Auftreten in der Wiener Volksoper noch in guter Erinnerung, Btatt. Mitwirkend Alexander S v6d. Am Flügel Prof. Erich Meller. Der Abend bringt Arien und Duette au« den bekanntesten Opern. Der Wiener jüdische Gesangverein hielt seine XVI. Generalversammlung ab. Obmann Popper hielt, bevor er in die Tagesordnung einging, einen Nachruf für die Toten des vergangenen Jahres. Ganz besonder« gedachte er des verstorbenen Obmannes Blüh, dem der Gesangverein viel verdanke. Dann erstattete Herr Popper den Tätigkeitsbericht des vergangenen Jahres. In vielen Konzerten und Mitwirkungen warb der Verein für jüdische Musik und jüdische Musiker. Außer dem jüdischen Volksliede, dessen Verbreitung eine der Hauptaufgaben des Vereine« ist, wurde im vergangenen Jahre zum erstenmal ein rein liturgisches Konzert veranstaltet. Bei den Wahlen wurden folgende Damen und Herren in den Ausschuß gewählt: 1. Obmann: Herr Popper. Obmannstellvertreter: Glück Mandel. Schriftführer: Frl. Malvine Feuerstein, Lehrer. Archivare: Heller. Kolm. Sangesräte: Frau Moreado, Reiß, Beck. Sprinzelis, die Herren Mark, Bernstein, Stadler, Reinkraut, Braun. Kassiere: Frau Dr. Löwy, Fräulein Sprinzelis, Revisorin: Frau Siegl. Jüdischer Gesangverein in Graz. Au« Graz wird der „S t. i m m e“ geschrieben: Am 3. Oktober hielt der Jüdische Gesangverein im Sitzungssaal der Kultusgemeinde seine XII. ordentliche Generalversammlung ab, die einen sehr guten Besuch aufwie«. Nach Erstattung des Jahresberichtes durch den Obmann, Herrn Stephan F r e i b e r g e r, der auf die schönen Erfolge des abgelaufenen Jahres hinwie«, entspann sich eine lebhafte Diskussionsrede über die Aufgaben und Ziele des Vereines, wobei Wünsche nach intensiverer Pflege speziell jüdischer Musik laut wurden. Der erfolgreiche musikalische Leiter und Chordirigent Friedrich Po Hak teilte mit, daß künftighin die jüdische Volksmusik in stärkerem Maße gepflegt werden wird. Die Neuwahl der Vereinsleitung brachte folgendes Ergebnis: Herr Stephan Freiberger Obmann, Herr Leo pold Gottlieb Stellvertreter, Herr Leo Benedikt Schriftführer, Herr S. Schkolnik Kassier, ferner Frau Elsa Klein, Fräulein Fanny Schwarz, die Herren Dr. Siegmund Weiß, Oskar Neumann und Tibor Kaldor. Jüdische Bühne, H., Praterstraße 60, Tel. R 43-4-59. Ab Freitag, den 30. November, H9 Uhr abends, „A Chasen — A Chuchem“. Musikalische Komödie in drei Akten. In den Jüdischen KUnstlerspielen, II., Praterstraße 34, findet Freitag, den 30. November, die Erstaufführung des Lustspiel« „M a s c h k a, das Wolgamädel“ von J. Rosenberg, Musik von Sekunde, mit Sevilla Pastor und Erna Siegler in den Hauptrollen, statt. Die Novität bleibt bis inklusive Donnerstag, den 6. Dezember, am Spielplan. Sonntag nachmittags Yt4 Uhr zu halben Preisen „MaechJca, das Wolgamädel“ in der vollen Abendbesetzung. Jüdische Kultursteile. Sonntag, 2. Dezember: Führung durch das Kunsthistorische Museum. Treffpunkt: 9 Uhr, Haupteingang. Leitung: Hugo Friedmann, Volkstümliche Musikkurse der Jüdischen Kulturstelle (Jka). Zur Verbreitung musikalischer Bildung in der jüdischen Bevölkerung Wiens richtet die Jka in der Hauptschule, H„ Kleine Sperlgasse, Musikkurse mit folgendem Programm ein: Violine, Klavier, Violincello, Blasinstrumente, Volksinstrumente (Gitarre, Mandoline, Okarina), Gesang, Theorie, Musikgeschichte und Kindersingkurse. Kursbeitrag pro Monat für zwei Wochen-Lektionen S 8 plus S —.60 Abgaben. Beginn der Kurse 1. Dezember 1934. Anmeldungen: Jüdische Kulturstolle, II., Aspernbrückeugasse 2, Tel. R 48-2-91, täglich zwischen 9 und 5 Uhr. Ein Kaufhaus des Hutnors im SimpUcissimut, Freitag, den 30. d„ findet im Simpiicissimus die Uraufführung der Novität „Was ist gofällig“ von Arthur Kaps statt. „Wae ist gefällig“ ist ein Kaufhaus des Humors, das in 24 Abteilungen von Witz und Humor sprüht. Die musikalische Untermalung der Simpl- Novität hat Bruno Uber besorgt. Die Säulen des Humors werden auch diesmal sein: Franz Engel und Fritz Wiesenthal, die, sekundiert von I*ola von Hübner, Gerda Redlich, Gret! Jira, John Pullman, Gustav Wagner, Rudolf Dittrich. Außerdem wurden noch die Two Vegas, die internationalen Banjo-Virtuosen von der Music Hall aus New York, sowie Jonny Flemming von Folies Bergöres, Paris, mitwirkeü. Die Inszenierung der Revue hat Franz Engel, die musikalische Leibung Robert Schwarz. Premiere im Ronacher. Am 1. Dezember findet im Ronacher die Premiere statt. Unter großem Kostenaufwand ist es der Direktion gelungen, den weltberühmten Clown der Clowns, Ferry Corwey, zu engagieren. Neben dieser grandiosen Nummer ist auch der berühmte Komiker Armin Berg mit seinem vollständigen Programm, sowie Gretl Vernon und sieben neue Stars zu sehen Vorstellungen wochentags 4 und 8 U’t. sonn- und feiertags 2, Vk6 und H9 Uhr. Telephon R 24-2-20. Klnder-Chanukkah-Feier findet am 1. Dezember, %5 Uhr nachmittags, im Theatersaal der „Jüdischen Künstlerspiele, II., Praterstraße 34, statt. Aus dem Programm: Ohannah und ihre sieben Söhne (Szene nach der Bibel von A. Meiseis, dargestellt von der Kindergruppe). Lichterzünden (jugendlicher Sänger mit Chor), Volkslieder und Tänze (die berühmten Schauspielerinnen Sevilla Pastor und Erna Siegler. * Paiestine & Orient Lloyd (Vertretung für Österreich: Reisebüro City, Dr. I. H. Körner) teilt mit: Das Jahr 1935 soll den Beweis erbringen, daß das junge Erez Israel vollauf in die Gruppe der Fremdenverkehrsländer einzureihen ist. Die Güte der Hotels und Restaurant«, die Strandanlagen, die fabelhaften breiten Straßen usw., durchwegs Einrichtungen, die denen anderer Länder ganz und gar gleich kommen. Alle Schiffahrtsgesellschaften haben die Herbst- und Wintermonate dazu benützt, ihre Flotte gründlich umzugeetalten, damit sie den gestellten Anforderungen vollkommen ehtspreebem. Überdies werden Palästinareisen auf den Ozeanriesen stattfinden, die sonst nur für die großen, weiten Seereisen bestimmt sind. Die einzige jüdische Weltorganisation für Paläetmaxeisen, der Paiestine & Orient Lloyd, und seine Schwestergesellsohaft, die Paiestine & Egypt Lloyd Ltd., haben auf Grund ihrer langjährigen Erfahrungen 14tägige Palästina- Standard-Reisen zusammengestellt, die vollkommen ein Überblick über das Land und seine Verhältnisse gewähren. Diese Landarrangements, die stets im Anschluß an den Fahrplan, der an,langen den Dampfer beginnen, wurden besonders eingerichtet für die Fährten der Ozeanriesen: 7. Februar ab Neapel, Dampfer „Roma“ (33.000 t), via Palermo, Athen, an Haifa 12. Februar. Standard-Laudiprogramm vom 12. bis 26. Februar. 22. Februar ab Neapel, Dampfer „Conto di Savoia“ (48.500 t), direkt an Haifa 25. Februar. 9. März ab Neapel, Dampfer „Rex“ (51.000 t), direkt an Haifa 11. März. Standard-Landprogramm „Purim in Tel-Aviv“. Dauer 11. bis 25. März. 24. März ab Neapel, Dampfer „Coaite $ Savoia“ (48.500 t), direkt an Haifa 27. März. Für beide Reisen Standardprogramm „Makkabia“. Dauer: 27. Februar bis 10. April. 8. April ab Neapel, Dampfer „Saturnh“ (42.000 t), via Palermo, Athen, Rhodos, Beirut, an Haifa 25. April. Standard-Landprogramm „Peösaoh“. Dauer: 15. bis 29. April. Alle näheren Auskünfte: Paiestine & Orient Lloyd, Reisebureau City, Wien, I., Kohlmarkt 8. Zionistische Bezirkssektion Favoriten Donnerstag, don 6« Dezember 1934t Halb 9 Uhr abends Komensky-Schule, 2L, Wlelandgaeee 3—4 Große Makkabäer - Feier Festrede: Staatsrat, Präs, der Isr. Kultusgemeinde Dr. Desider Friedmann 0048232348234853232353532353232353234823232323234853480101000201485348485353234853534853