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Die Stimme · 1934-10-30 · Heft 396 (30.10.1934) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
8 (1934-1935)
Issue
Heft 396 (30.10.1934)
Date
1934-10-30
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seit« O OH tTlMMI Nr. 396 — 30. Oktober 1984 Rumäniens bei Mitbeteiligung der jüdischen Wirtschaftsorganisationen dieser Länder an. Diese Konferenz wird sich mit der strafferen Organisierung des Emigrantenhilfswerkes befassen. Propaganda-Winke Von Dr. F. Pickholz. Die guten Erfolge mancher Bezirkssektionen und die geringeren anderer Bezirkssektionen, finden ihren Grund im wesentlichen in der guten oder schlechten Arbeit der Organisationsreferenten. In jeden Ausschuß muß ein besonderer Werbereferent sein, der Uber genügende Vorbildung und Erfahrung im Organisationswesen verfügt. Mit Bedauern muß festgesteil.lt werden, wie wenig Beaebtung in manchen Ausschüssen dem Organisation«-, Propagandaimd Veranstaltungsreferenten geschenkt wird. Man vergißt, daß das Organdsationsreferat im weiteren Sinne das Alpha und Omega einer jeden Körperschaft ist, beziehungsweise sein soll. Der Organisationsreferent soll der „spiritus movens“ eines jeden Exekutivorganes sein. Welche Art der Propaganda ist die wirksamste? Die beste aber auch die schwierigste ist die Werbung von „Mann zu Mann“. Eine andere Art der Werbung ist die durch Werbeversammlungen. Es wäre zu empfehlen, gewisse Variationen im Vortragsprogramm vorzunehmen. Jeder Werbeabend sollte mindestens aus zwei Teilen bestehen. Erstens aus einer Einleitung und zweitens aus dem eigentlichen Vortrag. Als Einleitung kommt ein Kurzfilm, eine Rezitation oder eine Musiknummer in Betracht. Wenn auch für derartige Abende Lustbarkeitsabgabe (Magistratsabteilung 52) geleistet werden muß, so ist diese nicht groß und die daraus erwachsenden Spesen können durch einen minimalen Regiebeitrag wieder eingebracht werden. Bei Werbeversamnilungien soll die Sammeltätigkeit möglichst eingeschränkt werden, damit der zionistisch nicht informierte nicht den falschen Eindruck gewinnt, man habe ihn eingeladen, um ihn zu einer Spende zu veranlassen. Wieder eine andere Art der Werbung, die sich besonders für die Villenviertel eignet, Sst die Bildung von Zionistischen Zirkeln. Der Vorgang dabei ist folgender. Ein bewährter Zionist ladet zu sich eine Anzahl von Bekannten ein, von denen die Mehrzahl Nichtzionisten sind. Bei dieser Gelegenheit wird eine zwangslose Diskussion über das „ABC“ des Zionismus unter Leibung eines Gesinnungsgenossen (jedoch nicht des Gastgebers) geführt und auf diese Weise wird der Sinn der Gäste für zionistische Probleme geweckt und damit für die Lektüre der „Stimme“ und den Besuch zionistischer Versammlungen. Die so begonnene Arbeit ist durch die zuständige Bezirkssektion fortzusetzen. Weiters müssen die Sektionen in ihren eigenen Wirkungsbereichen die „Indifferenten“ unausgesetzt durch Aufrufe, Mitteilungen, Einladungen, Besuchen usw. veranlassen, sich der Zionistischen Landesorganisation anzuschließen. Deprimierend wirkt es, wenn man bemerkt, daß manchen Gesinnungsgenossen der Begriff „pünktlich“ unbekannt ist. Jeder Vortrag soll zur angegebenen Zeit beginnen, ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen. Es wäre vom propagandistischen Standpunkt zu empfehlen, stets an. einem bestimmten Wochentag die Veranstaltungen durchzuführen. Von den ungefähr dreißig Körperschaften, die dem Zionistischen Landeskomitee für Österreich unterstellt sind, haben nicht alle die hier wiefiergegebenen Grundsätze realisiert. Zusammenfassend kann gesagt werden, daß eine Vereinigung nur dann mit Erfolg ihrer Aktionen rechnen kann, wenn sie in ihren Ausschuß einen agilen, verläßlichen und tüchtigen Organisationsreferenten hat, der die Unterstützung des Ausschusses und der aktiven Mitglieder hat und nach einem bestimmten System arbeitet. Das manchmal herrschende System der Systemlosigkeit führt letzten Endes zu Mißerfolg. Dr. F. Pickholz. Das Palästlna'Amt Wien teilt mttt Iiu Monat Oktober 1934 wurden vom Palästina-Amt. insgesamt 114 Palästina-Aus-1 wanderer abgefertigt. Unter diesen sind 82 Personen auf Zertifikate der Jewii&h Agency j gereist, während die restlichen 32 Palästina- Fahrer verschiedenen anderen Einwanderungskategorien angehörten. Mittwoch, den 31. Oktober, teilen 600 Palästina-Auswanderer aus Polen iure.h Wien nach Triest, wo die Einschiffung auf den Dampfern „Carnaro“ und „Ifcalia'- erfolgt.. Der Sonde.rzug mit den Emigranten wird am N o r d b a h n h o f e gegen 1 Uhr mittags eintreffen. Die Durchreisenden werden, wie bisher, vom Palässtinaamte mit Hilfe von einigen Damen der „Z. M. V. Mirjam“ bewirtet werden. Die Weiterfahrt nach Triest dürfte gegen 2 Uhr nachmittags erfolgen. Zionistischer Vortragshatender Dienstag, den 30. Oktober. 1. Bez., Sektion III, Wiener Ring-Cafe, I., Stubenrmg 18. 8 Uhr abends: Dr. Michael Steinberg: „Zionistische Probleme der Gegenwart“. 9. Bez., Wizo, Organisation Zionistischer Frauen Österreichs, Festsaal des Handelsmuseums, IX„ Berggasse 16, y9 Uhr abends, Dir. Dr. Viktor Kellner: „Die jüdische Schule in Österreich“., 20. Bez., Sektion XX, Jägerstraße 30. 8 Uhr abends, Prof. Julian Sllberbußch: „Die einzige Lösung“. Mittwoch, den 31. Oktober. 2. Bez., Sektion und Wizo, Prater, Jungstraße 8, 8 Uhr abends, Dr. Oskar Grtinbautn, Präsident des Zionistischen Landeskomitees für Österreich: „Kernprobleme des Zionismus und deren Lösung“. 6. Bez,. „Klub junger Zionisten“, Loquaiplat-z 11, 8 Uhr abends, Dr. Alfred Apsler: „Die Lage der Juden in den verschiedenen Epochen der Weltgeschichte“. 20. Bez., Wizo XX, Jägerstraße . 30, 8 Uhr abends, Blanka Federn: „„Was will die Wizo“. — Dr. Amalie Kantor: „Interessantes und Neues aus Palästina“. Donnerstag, den 1. November. 1. Bez., Sektion I, Neutorgaewe 6, y9 Uhr abends, Oberünanzrat Dr. H. Benedikt: „Die Wurzeln des Judentums“. 2. Bez., Sektion II, Praterstraße 13, 8 Uhr abends, Oberrabbiner Dr. Israel Täglich: „Wohltätigkeit, im jüdischen Altertum“. 6. Bez., Sektion 6/7, Loquaiplatz 11, Y0 Uhr, Oberbaurat Ing. Ludwig Fischer: „Umschichtung durch jüdische Lehrwerkstätten“. 13. Bez., Sektion XIII, Cafe Hietzingerhof, Hietzinger Hauptstraße 22, 8 Uhr abends, Prof. Dr. Alfred Spitzer: „Die Protokolle der Weisen von Zion und andere Märchen“. Voranzeige: Sonntag, den 4. November, yil Uhr vormittags, Paläst,inaölm mit Vortrag: Dr. Paul Berger: „Das Land ohne Arbeitslosigkeit“. Aus der Organisation. Die erste Sitzung des Kulturrates des Zionistischen Landeskomitees für Österreich findet Mittwoch, den 31. Oktober, um 8 Uhr abends, I., Kämtnerstraße 28, statt. Erscheinen der eingeladenen Referenten Pflicht. Mitteilungen des Keren Kafemeth Wien, 1., Kärntnerstraße 28, Tel. R 27-3-20, Postsparkassenkonto A 100.208. Ausweis Nr. 1 für die Zeit vom 1. bis 15. Oktober 1934 Spezifikation der Bezirks-Sektionen' und Gruppen (alphabetisch geordnet). Zentrale S 973.05; Akiba 20.50; Baden 10.—; Bnai Biith 6.20; Brith Bili 26.61; Gdud Zirim 419.68: Z. M. V. Giskalah 10.—; Güssing 74.65; Hakoah (Touristik und Ski) 24.98; Hanoar Sewulun 7.58; Haowed 26.92; Hasch. Hazair 24.42; Hecihahiz 74.10; Herzl-Klub 19.—; Hiistadruth Gordonia 88.91; Z. T. V. Jordania 10.50; Judenstaatspartei 2.—; Judenstuatspartei Prater. 5—; Jugendverband radikaler Zionisten 17.—; Klageitfurt 188.78; Klosterneuburg 50.—; Klub Adolf Stand (Frauengruppe) 9.—; Krems 23.—; Lese- und Redehalle 10.50; Mödling 20.—; „Omer“ 7.38; Salzburg 228.89; Sektion II. 71.65; Sektion Prater 71.40; Sektion IV/V 50.70: Sektion IX 5.55; Sektion X 3.—; 'Sektion XII/XV 50.—; Sektion XIV/XV 17.50; Sektion XVIII 45.22; Sektion XX 36.—; Sektion Zwischenbrücken 3.—; Verband radikaler Zionisten 23.66; Verein der Brodyer 19.—; Verein Horodenka 10.—; „Wizo“ 275.62; Zirej Hamisraehi w’Hechaluz 16.69; Zirenu 6.58. Selbstkontingentier und Einzelsammler (alphabetisch geordnet). Apter Alex. S 17.05; Brodyer Verein, Thora 19.—; Berglas Sabine 12.75; Bartfeld 28.—; Glanzmann 68.50; Güssing: Georg Deutsch 74.65; Hudes Gvsa 6.23; Hudes Frieda, 9.54; Jeschua» Achim 17.05; Karpeles, Dr. Karl 5.—; Kaufmann S. 15.—; Lar.ine] Bettina 43.—; de Loeuw 25.78; Löwy, Dr. Ilona 14.18; Ortlieb Tilly 5.—; Palästina-Amt (Ali jah- und Anmekleinarkon) 41.40; Amtsleitcr ltoeenfckl 6.38; Sendrowioz Selo: Sammlung bei Brith Mil ah, Alfred Deutsch 12.—; Sehmiedt JeJvuda 45.—; Scherzet', l>r. Leo 10.—; Schräge Leo 5.—; Schieber, Dr. Chaim, Schiffssammlung 2-4.50; Stern Erwin 17.—; Wind sch au er Neohuma 12.75; Werner, Dr. Walter 6.20. Einzelspender (alphabetisch geordnet). A Ibens Artur S 50; Blumenfekl Jos. 1 Baum anläßlich Verlobung Fr}. Tewel Alfrede 10.50; Blumenfekl Joel. Thora-Spende 5.—; Bar Mr.zwnh, Izo Liehtenstoin, Sammlung 25.50; Ba.lli.nt Leo 50.—; Bar M.izwah Artur Grün im „Lotte Plaschkes-Garten“ 21.—; Bronner, Dr. Jakob 10.—: Bikkur-Cholun-Verein 10.—; Benedikt, Dr. Hugo 1 Baum a. N. Rafael Scliiffma.um s. A. 10.50; Baden: Ludwig Müller 5.—; Böhmer Robert 5.—; Bieinstock Max 5.—; Brith Mil ah Alfred Deutsch 12.—; Bauer IX. 10—; Diamant Max 10.—; Diamant. Dr. 20.—; Engel, Kommerzialrat Hans 100.—; Ekstein, Dr. Leonhard 10.—; Friedezky 39.50; Fuchs, Hofrat Siegmund 10.—; Glasgail Thora-Spende 5.—; Goiirary R. für „Gisela, Blauer-Garten“ 110.50; Glasberg Kassiel 5.—; Grübel, Dir. Friedrich 100.—; Göhl. Dr. Adolf 10.—; Geier. Dr. NLsa-n, Thora-Spende 10.—; Glanzmann N. Neder 10.—; Familie Dr. Nisan Goldstein, anläßlich der ersten Jahrzeit 10.—; Horodenkaer Verein 10.—; Hochzeit Bleier-März 9.—; Hübner, Thona- Spende 5.—; Hechaluz, anläßlich des Todestages Dr. Horowitz 10.—; Jerusalem, Dr. Max 10.—; Z. T. V. „Jordania“, anläßlich Eröffnung eines neuen Heimes der „Haboneh“ 10.50; Dr. Jung 10.—; Intrater Leiser 10—; Klarfeld, Dr. Boguslav 10.—; Kohn Rosl für „Gisela Blauer-Garten“ 5.—; Kolb 5.—; Kudermann Michael Busse 10—; Kantor, Dr., Thora-Spende 30.—; Klagen furt: Simon Friedländer 12.—, Emil Friedländer 5.—, Elios Fried,länder 8.—, Leo Fried länder 5.—, Artur »Grünspan 5.— Leo Linker 12.—, Sam. Linker 5.—, Max Linker 5.—, Dir. Adolf Terner 20.—, Norbert Rudnik 6.—, Isidor Weinreb 40.—, Jakob Klein 5.—, Nandor Salzberger 5.—, Ing. Hermann Schiller 5.—, Dr. Karl Perlberg 5.—; Lederer Erna 5.—; Lese- und Redehalle, 1 Baum. a. N. Dr. Karl Jellinek, anläßlich seines 40. Geburtstages 10.50; Mödling: Dr. Rosenhek 20.—; Mühlstein Aron 5.—; Müller Fritz 5.—; Popper Karl 12.—; Pepis 5.—; Rubel M. 5.—■; Rapaport, Konsul Bemard, 5 JCT-Aktien, 182.50; Rybaczewski, Dr. Dagobert, Thora- Spende 5.—; Salzburg, Thora-Spenden: Eugen Rosenberger 5.—; Rudolf Orristein 10.—; Emari. Rosenberg 5.—, Rob. Omstein 5.—, Ludwig Pollak 5.—, K. Seidner 5.—• Smetana-Woklfa.hrtiseinrich.tung 5.—; Singer Walter 5.—; Süß Adolf 20.—; Schächter Isidor 50.—; Steif, Dr. Berthold 5.—; Tenenbaum Leo 5.—; Tälmud-Thona, Prater 5.—; Tefilatih Jeschurun 10.40; Trepper M. 14.—; Teich 5.—; Werth« int Paula 6.—; Werner, Hofrat Dr. Ludwig 10.^; Weinstein Herma 5.—; .Woinberger Joachim, Thora-Spende 10.—. Schwere Niederlage der Hakoah Rapid—Hs Hakoah hat letzten Sonntag die erwartete Niederlage durch Rapid erlitten. Es ist der jüdischen Mannschaft von Haus aus kaum die Chance des Reussierens gegen die Grünen, eingeräumt worden. Daß der jüdische Verein eine Niederlage in diesem Ausmaß erleidet, war allerdings nach 'seinen bisherigen Leistungen kaum anzunehmen. Allerdings gäbt das Resultat von 5:1 keineswegs ein Bild des wirklichen Kräfteverhältnisses beider Mannschaften. Hakoah war weit besser, zeitweise auch überlegen, als das Resultat besagt. Hakoah hat seit fast einem Jahrzehnt keinen Erfolg gegen den Altmeister zu erzielen vermocht. Der letzte Erfolg, den Hakoah gegen Rapid landete, fällt in die Zeit des Frühjahres 1925, also in jenes Jahr der grandiosen Erfolge der jüdischen Mannschaft, in das Jahr, das der Hakoah den stolzen Meistertitel von Österreich einbrachte. Seither war Rapid. für Hakoah ein fast uneinnehmbares Bollwerk. Wohl erwartete man, daß die Hakoah, die heuer eine wesentlich bessere Rolle in der Wiener Meisterschaft als in den letzten Jahren spielt, diesmal die Serie der Niederlagen gegen Rapid durchreißen und zumindest einen halben Erfolg erzielen werde, zumal Rapid mehrere Posten mit Ersatzleuten zu besetzen gezwungen war. Allerdings ist auch Hakoah seit einiger Zeit gezwungen, auf bewährte Stützen, wie auf den noch immer verletzten Feldmann zu verzichten, während Rapid mit seinem ausgezeichneten Spielerreservok den einen oder anderen Spieler sehr gut zu ersetzen in der Lage ist. Durch das Fehlen Feklmanns in der Verteidigung muß Stroß in der Verteidigung spielen, wodurch die Läuferreihe eine verläßliche Stütze verliert, ohne daß die Verteidigung eine solche gewinnt. Auch gestern hat die Hakoah-Verteidigung, die noch im vorigen Jahre zu den besten Verteidigungen Wiens koab 5:1. zählte, das Spiel verloren. Löwy im Tor hatte das Pech, sich bald nach Spielbeginn zu verletzen und dem Verteidigerpaar Amster— Stroß unterliefen zahlreiche Schnitzer, die zu den ersten Treffern der Grünen führten. In der Läuferreihe bemühte sich P1 a t s oh e k einigermaßen mit Erfolg, der kleine Liebermann konnte gegen Rapids langen Mittelstürmer kaum reüssieren, und schließlich war die Aufstellung Mausners als dritter Half ein arges Danebengreifen. Im Sturm brillierte wieder einmal Donnenfeld, der das Um und Auf der Mannschaft war. Es ist nicht seine Schuld, daß das Spiel verloren ging. Er war auch diesmal blendend. Die Bemühungen Donnenfelds blieben allerdings durch die schwachen Leistungen der übrigen Stürmer leider erfolglos. Rapid hatte die Schwächeperiode der jüdischen Mannschaft gleich in der ersten Halbzeit entsprechend ausgenutzt und sich einen Vorsprung von drei Toren gesichert, der vom jüdischen Verein, trotz zeitweise offenen Spiels und energischer Angriffe der Hakoah-Stiirmer, nicht mehr aufgeholt worden konnte. Bei diesem Stand gelang es lediglich Zwiebel nach Vorarbeit Donnenfelds den Ehrentreffer der Hakoah zu erzielen. In der 40. Minute ereilte Zwiebol der Ausschluß, eine Maßnahme, die in Anbetracht dos geringfügigen Anlasses und in Anbetracht zahlreicher schwererer Vergehen anderer Spieler auch in diesem Spiel, eine viel zu harte war. Herr Frankenstein, der Spielleiter, hat da ein wenig an Objektivität über die Schnur gebaut. Während einer Verletzung Lüwys, die den jüdischen Tormann für eine kurze Zeit außer Gefecht setzte, verteidigte Donnenfeld das Tor der Hakoah. Durch diese Niederlage hat sich die Position der Hakoah in der Meisterschaft nicht geändert. Sjß rangiert nach wie vor an fünfter Stelle. Makkabäus. Kinder als Selbstkontingentier. Elimelech Seidmann 1.06; Samuel Charasch —.60; Klgra Reiß 3.—. ' FILM Jubiläum im Kreuz-Kino. Anläßlich seines fünfzehnjährigen Bestehens hat sich das Kreuz-Kino für sein Jubiläums- Festprogramm einen besonderen Leckerbissen für sein Publikum gesichert. Das Kino dej Sensationen zeigt ab 2, November unter dem Titel: „Sport-Rekorde — Sensationen..ein Speziiaiprogramm, das aus den Archiven der Fox-Wochenschau zusammengestellt wurde. Jean Harlow: „Freitag abends um acht“. Jean Harlow, der neue Star der Metro, spielt die Hauptrolle in dem großen Gesellschaftsdrama „Freitag abends um acht“. „Freitag abends um acht“ erscheint demnächst in Wien. „Frasqulta“-Festpremiere, Donnerstag, den 8. November, s findet im Busch-Kino die Fostpromiere der Lustspieloperette „Frasquita“ statt, die Karl Lamac nach dem bekannten Lcharschen Werk in den Wionor Ateliers, hn Ronacher und in Ragusa inszenierte. Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.50, vierteljährlich S 420, ganzjährig S 16.— Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.—, Tschechoslowakei vierteljiihrU h Kö 24.—, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40.—, Polen vierteljährlich Zloty 6.50, Ungarn vierteljährlich Pengö 420. Rumänien vierteljährlich Lei 120.—. übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4.50. Postscheck - Konti: Österreich Nummer D 113.546, Polen Nr. 191.199. Tschechoslowakei Nr. 500 230. Jugoslawien Nr 40.879 Eigentümer. Verleger und Herausgeber: Zionistischer l.andesvprband für Österreich. Wien, I Kärntnerstraße 28. — Verantwortlicher Redakteur: Imre Kaiser, Wien. 1., Kürntnerstraße 28 — Dru:k: Vernay A.‘G.. Wien. IX., Canisiusgasse 8—10. iiiii‘;!:i!iii.ii.i:iiiit!i'!ii:,;ii;iiiiiii:iiii Spendet Bäume für den Dr.-Simon-Horowitz-Garten!

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