Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 7 (1934)
- Issue
- Heft 384 (4.9.1934)
- Date
- 1934-09-04
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 DIE STIMME Nr. 384 4. September 1934 IMBBWpgMMWMBB——MB Aus der jüdischen Presse ,,Entgleister Zionismus" Von D. Lazer (Nowy Dzenniek). Der Verfasser wendet sich gegen einen Artikel von Dr. Robert W eit sch in der „Jüdischen Rundschau", in welchem dieser sagt: „Die arabische Aktion erschwert, die illegale Einwanderung no c h m e h r. Aber ob dies ein Grund ist, mm die arabischen Jugendverbände herabzusetzen? Daß die nationalen Araber Gegner der jüdischen Immigration sind, ist doch bekannt; gegen die legale, von der Regierung bewilligte Immigration können sie sich nicht wehren, aber was die illegale Immigration betrifft, so ist das Gesetz auf ihrer Seite und es ist begreiflich, daß sie davon Gebrauch machen.“ Er wirft ihm vor, daß er die arabische Jugend in ihrem Kampfe gegen jüdische Immigration (Abfangen von illegalen Einwanderern) verteidigt. „Es ist kaum, zu glauben“ — sagt D. Lazer —, „daß ein jüdischer Publizist den Mut haben könnte, so etwas schwarz auf weiß zu schreiben... Es ist selbstverständlich, daß wir für eine V erständigung mit den Arabern sind, wenn dies aber eine Zustimmung zu der unerhört gemeinen Taktik der arabischen Jungen bedeutet... danken wir für eine solche Verständigung. Herr Weltsch operiert mit Begriffen ,legaV und ,illegal' in derselben Weise wie die palästinensische Administration, Seiner Definition nach begeht ein Chaluz, der nach unglaublichen Schwierigkeiten nach Palästina gelangt und, die Grenze überschreiten will, eine illegale Tat. Dies sind ganz falsche Ideale. Auf diese Weise werden wir Palästina nicht erbauen. Summum ius der palästinensischen Einwanderungsvorschriften ist für uns — summa iniuria, mit der wir uns nie einverstanden erklären werden.1“ „Zionistische und revisionistische Politik" Von Jacob Rosenberg (Jüdische Rundschau). „Im Jahre 1930 hat auch die Revisionistische Weltunion eine Antwort auf den! Shaw-Bericht veröffentlicht... Abgesehen davon, daß das entsprechende Memorandum der Jewish Agency meines Erachtens einen entschiedeneren und überzeugenderen Ton führt, sind die Forderungen der ,Maximal- Zionisten* geradezu minimalistisch, Die Einwanderung solle allmählich anwachsen und dann eine maximale jährliche Einwanderung von 25.000 erreichen. Die Einwanderungszahlen sähen demnach so aus: 1930 5.000 1935 20.000 1931 7.500 1936 25.000 1932 10.000 1937 25.000 1933 12.500 (! d, V.) und so weiter. 1934 15.000 (! d. V.) ln Wirklichkeit haben wir ohne revisionistische Politik, also unter der Ägide einer Exekutive, der die Revisionisten Verkleinerung‘ des Zionismus vorwerfen, im Jahre 1933 über 40.000 Einwanderer gehabt.“ Weiter heißt es in jenem revisionistischen Dokument: „Es ist augenscheinlich, daß verschiedene vorbereitende Maßnahmen gesetzgeberischer, finanzieller und technischer Natur getroffen werden müssen, damit mit so einem Amcachsen . . . gerechnet werden kann. Man bezeichnet das mit ,Kolonisationsregime'. Nun ist es Tatsache, daß wir den Stand, unserer heutigen, die revisionistischen Ziffern, weit übertreffenden Einwanderung trotz aller Widerstände und. ohne .Kolonisationsregime' erreicht haben. Jenes Dokument zeigt, schulmeisterlich, wie schlechte zionistische Politik aussieht. Anstatt Bedingungen zu schaffen, werden nur Forderungen gestellt, die mechanisch Zahlen nennen, und an denen die Wirklichkeit vorübergeht,“ Die Nichtzionisten auf der An« hlagebcmh ln „The Jewish Chronik“ -.(London) lesen wir über die Züricher Tagung der „Nichtzionisten'*: ... Obwohl der Nichtzionist Neville Laski den Vorsitz führte, war es klar, daß er und seine Freunde eigentlich auf der Anklagebank saßen... Die Nichtzionisten sind vollkommen unorganisiert. Von den dreißig Nichtzionisten aus England wird, kaum einer sagen können, wo die übrigen Nichtzionisten in England sind Nicht einmal, der Board of Deputies hat „Nichtzionisten“ in den Council entsendet... Die Gründung der erweiterten Jewish Agency hat einigen Notabein die Möglichkeit gegeben, durch ihre Mitarbeit am Aufbau ihr Gewissen zu beruhigen... Die Zionisten verlangen mit Recht von ihren nichtzionistischen Kollegen finanzielle Unterstützung und eine aktive Mitarbeit. Es wird interessant sein, das Ergebnis zu beobachten. europäischen Elements durch die Japaner ist. Eine judenfeindliche Hetze betreiben die zeristisohen Weißgardisten, sie haben jedoch geringen Erfolg. Eine Anzahl jüdischer Ärzte aus Deutschland, die von dem Hilfskomitee dorthin geschickt wurden, haben sich dort eine Existenz begründen können. Zionistischer Vortragskalentier Mittwoch, den 5. d., 10. Bez.. Sektion X, Hasengasse 17. Dr. Hugo Groß: „ReiseeindTtic-ke aus Palästina“. 8 Uhr abends. Donnerstag, den 6. d., 6. Bez., Zionistisches Landeskomitee, im Heimo der Sektion VI., Loquaiplatz 11, Redner Moses Waldmann: ..Ergebnisse der Welthilfskonferenz in Genf“, 8 Uhr abends. JÜDISCHER SPORT Fritzi Löwy schwimmt wieder Rekord Beim Schwimmländerkampf Österreich gegen Ungarn konnte die bekannte jüdische Schwimmerin Fritzi Löwy (Hakoah, Wien) einen neuen österreichischen Rekord im 400-Meter- Kraulschwimmen aufstellen. Gleich im ersten Wettbewerb traf sie auf die ungarische Spitzenkönnerin Toth, gegen die Fräulein Löwy schon so manchen harten Strauß ausgefochten hatte. Beide lieferten sich einen spannenden Kampf. Nach 300 Meter machte sich Fräulein Löwy von ihrer Gegnerin frei und hatte sich bei 300 Meter bereits einen Vorsprung von 4 Sekunden gesichert. Auf dem letzten Teil der Strecke ging die jüdische Schwimmerin ihrer Gegnerin förmlich auf und davon und beendete ihr Rennen mit 15 Sekunden Vorsprung. * Bei den ungarischen Schwimmerinnen sicherte sich Fräulein Fonvo, eine Jüdin, im Kunstspringen den ersten Platz. Wiener jüdischer Turnverein „Mahhahi" gegründet 1898, 36. Vereinsjahr, Mitglied der ,,Makkabi“-Weltorganisation London. Adressen der Turnlokale in Wien: H., Leopoldsgasse 3 (Volksschule); IX., Liechtenstednstraße 20 (eigener Tunisaal); X., Uhlandgasse 1 (Volksschule); X., Quellengasse 52 (Volksschule); XV., Herklotzgasse 21 (eigener Turnsaal im jüdischen Vereinshaus); XVII.. Rötzergasse 9 (jüdisches Vereinshaus). Im September ward der volle und regelmäßige Betrieb wieder aufgenommen. Mäßige Beiträge, geringe Einschreibgebühr. Die Beiträge sind für unbemittelte Hochsohüler, Lehrlinge, Schüler und Arbeitslose ermäßigt. Jüdische Turner und Turnerinnen aller Altersstufen melden sich sofort an obige Adressen an. Jedermann herzlichst willkommen. Weitere „Makikabi“-Vereine befinden sich in Linz a. d. Donau, St. Pölten Und M ö dling. Der „Makkabi“ besitzt ferner eine eigene Jugendorganisation, „Makkabift-Hazair-Brith Zirenu mit einigen Ortsgruppen. Der „Makkabi“, der zirka 1000 Mitglieder zählt, trifft bereits Vorbereitungen (Training usw.) für die im nächsten Frühjahr in T e 1- A v i v stattfindende „Makkabiah 1935“, an der sich zahlreiche Mitglieder beteiligen werden. Jüdische Eltern, schicket eure Kinder in den „Makkabi“, wo sie zu selbstbewußten, aufrechten und physisch gesunden Juden erzogen werden. Der „Makkabi“ ist der SammcLpunkt aller jungen jüdischen Turner und Turnerinnen. 0. F. Eröffnung der hebräischen Schule der zionistischen Bezirkssektion Leopoldstadt, II., Praterstraße 13. Die Eröffnung der hebräischen Schule für Kinder findet am 12. d. um halb 4 Uhr nachmittags statt. — Kurse für Erwachsene. Die Eröffnung der Kurse für Anfänger findet am 17. September von halb 8 bis halb 9 Uhr, für Vorgeschrittene von halb 9 bis halb 10 Uhr statt. Anmeldungen täglich von 8 bis 10 Uhr abends. 60.000-Pfund-Anleihe der Gemeinde Tel-Aviv Wie wir erfahren, hat die Londoner Versicherungsgesellschaft „Prudential“ der Stadtgemeinde Tel-Aviv eine Anleihe von 60.000 Pfund für Schulbauten zugesagt. Dadurch erhöhen sich die Kapitagsanlagen der Gesellschaft in Palästina auf 750.000 Pal. Pfund. Austritte aus dem Judentum Neumann Ernst, 10. VI. 1908, Wien, led., XIX., Sollingerg. 18; Neumann Oskar, 28. HI. 1915, Wien, led., XIX., Sollingerg. 18; Neumann Fritz, 13. III. 1912, Wien, led., XIX., Sollingerg. 18; Neumann Alfred, 20. X. 1913, Wien, led., XIX., Sollingerg. 18; Hohenberger Anna, geh. Knill, 15. VII. 1880. Knimau, verh., V., Zentag. 6, 1/12; Zobel Alfred, 26. HI. 1915, Wien led., VI., Gumpendorfr rst r. 139; Vantoch Eugen, 3. VIII. 1880, Nimburg, verh., XVII., Marieng. 37; Hiß Max, 24. III. 1899, Wien, verh., XIH., Lenneisg. 13; Hiß Elisabeth Jakobine, 10. IX. 1895, Graz, verh., XIH., Lenneisg. 13; Zuber Lotte, geb. Eninger, 12. XII. 1905. Wien, verh., XIX., Nederg. 21; Mayer Alice Lizzi, 8. VI. 1906, Wien, led., II., Gredlerstr. 10, ni/14; Mayer Franz Ludwig, 31. V. 1908, Wien, led., II., Grcdlerstr. 10, III/14; Klein Ernestine, geb. Kreisler. 24. II. 1887, Wien, verh., XIII , Feldmiihlg. 11; Fritz Grünfeld, 12. III. 1907, Wien, verh., I., Graben 30; Adler Frieda, 2. VI. 1889. Wien, led., I., Opernring 7; Weiner Grete Melitta, 19. VI. 1903, Weikersdorf, led., I., Salzgries 12; Revesz Trude, 22. VI. 1916, Wien, led.. XII., Tivolig. Nr. 3/21; Worin Jenny false Engelmann, 28. II. 1914, Wien, led., XX.. Rauscherstr. 19/6; Weiß Alexander, 18. IX. 1908, Wien, led. XX., Pasettistr. 95, 1/8; Brück Adele, 1904, ßlelitz, verw., V., Margaretengürtel 10, U/16; Fuchs Marianne, geb. Deutsch, 12. I. 1897, Wien, verh., IX., Waaag. 21; Heindl Friederike, 5. I. 1906, Wien, verh., Liesing, Parkg. 18; Sonntag Anny Henriette, 28., XI. 1903, Wien, verh., VI., Stumperg. 60; Müller Emil, 2. VIII. 1870, Gr.-Meseritsch. verh., VI., Kaserneng. 9, IV/95; Müller Gisela, geb. Guttmann, 18. V. 1881, Wien, verh., VI., Kaserneng. 9, IV/95; Aschkenasi Kurt, 21. XI. 1819, Wien, led., XIII., Auhofstr. 11a; Aschkenasi Theresia, 6. X. 1896, Rausenbrtik, verh., XIII., Auhofstr. 11 a; Aschkenasi Elfriede, 2. V. 1932, Wien, XIII., Auhofstr. 11a; Aschkenasi Robert, l. X. 1897, Wien, verh., XIII., Auhofstr. 11a; Schindler Elly, verehel. Schwarz, 18. XI. 1867, Breslau, ger. gesch., VIII., Bennopl. 6; Brüll Rosa, 8. IV. 1887, Perchtoldsdorf, led.. XII., Ratsch- Uyg. 34/33; Brüll Johanna, 1. VIII. 1910, Wien, led., XII., Jtatacbkyg. 34/33; Rotte* Paul)1 18. V. 1905, Wien, led., XH., Rotenmühlg. 4; Tintner Anna, geb. Barek, 2. IV. 1886, Wien, verh., XIX., Greinerg. 23; Minkus Josefine, recte Pollatschek, 7. I. 1906, Wien, verh., 11.. Obere Augartenstr. 127; Wertheimer Anna Rosa, geb. Scholen, 18. IV. 1894, Wien, ger. gesch., XIX., Heiligenstädterstr. 6/4; Wassermann Martha, 27. IV. 1889, Wien, verw., Alt- Aussee; Dr. Lothar Rosner, 21. III. 1903, Wien, led., III., Münzg. 4; Wufko Elsa, geb. Erzborg, 10 VII. 1892, Göding, verh., II., Heidingerg. Nr. 23/7; Rosenlhal Leentye, geb. Marcus, 2. VII. 1906, Amsterdam, verw., III., Arenbergring 10; Strakosch Heinrich, 8. XI. 1902, Wien, led., VII., Kaiserstr. 41; Gottlieb Erich, 11. I. 1920, Wien, led., XIII., Testarellig. 25; Pollak Johanna, 16. III. 1889, Wien, ger. gesch., 11., Taborstr. 8, VI/II/5; Neustadtl Paul, 9. VI. 1886, Wien, led.. II., Am Tabor 22/14/10; Eisler David Rudolf, 25. XII. 1893, Wien, verh., II., Schiffmühlenstr. 62; Wilhelm Paul, 23. XI. 1880, Wien, verh., II., Großo Schiffg. 4, 11/6; UL, Geusaugasse 46, II/7; Wittlin Klara geb. Distier, 15. III. 1900, Lemberg, ger. gesch., III., Arcnbergring 10/9; Groß Stella, 24. II. 1899, Wien, led., III., Radetzkyst,r. 3, III/6; Grünhut Eugenie, vereh. Antony, 9. VI. 1885. Bez. Mähr. Aussee, Goldenstem verh., III., Moßg. 27, III/S8; Weiß Rudoll. 15. IX. 1901, Rechnitz, led., VII., Westbahnstr. 25/7; Lustig Andreas, 14. I. 1905, Gr.- Kanica, led., II., Ybbstr. 4/12; Fuchs Wilhelmine, 27. VII. 1885, Wien, verw., V., Margaretengürtel 100; Wollner Josefa Karoline, 11. I. 1871, Olraütz, verw., VI., Webg. 10/5; Wollner Elise, 13. IV. 1906, Wien, led., VI., Webg. 10/5; Salzer Gustav, 16. VIII. 1912, Wien, led., Spitz Franziska Leopoldine, geb. Martinek, 24. IX. 1900, Wien, verh., XX., Wexstr. 14/1. Spitz Alois, 29. XI 1897, Wien, verh., XX., Wexstr. 14/1; Sobotka Marianna, 6. IV. 1907, Wien, led., V., Margaretengürtel 98; Selialko Rudolf, 31. V. 1884, Wien, ger. gesch., XIII-, Flusterg. 16; Kouty Katharina, geb. Spitz, 9. III. 18Ö7,v Wien, verh., XVI. Gaullacherg. 61; Kohn Maria, geb. Ottawa, 26. III. 1872, Wien, verw., XIV., Johnetr. 34; Schreyer Liselotte, 81. VIII. 1915, Wien, led., L, Biberstr. 11; FILM Jenny Jugo als „Fräulein Frau“. Warum ärgern sich die Jungverheirateten Frauen so oft, wenn man ihnen „Fräulein“ sagt? Es geht ihnen genau so wie Jenny Jugo in dem neuen Fox-Lustspiel „Fräulein Frau“, in dem ihr keiner glauben will, da,ß Paul Hörbiger sich sämtliche ehelichen Rechte über sie gesichert bat. Das von Karl Boese inszenierte neue Fox- Lustspiel gelangt heute im Elite-, Opern-, Schotten ring-, Lustspieltheater- und Flotten- Kino zur Aufführung. Das PaUistina-Amt Wien teilt mit: Die nächsten Gruppenabfahrten von Olim aus Österreich nach Erez Israel erfolgen ab Wien (Süidbahnhof) u<m 21.20 Uhr a.m 4„ 11. und 25. September. Am 29, August reiste ein Sonderzug mit, zirka 300 Olim aus Polen durch Wien nach Erez Israel. Die Durchreisenden wurden, wie es üblich ist, am Bahnhof mit einer Jause vom Wiener Palästina-Amte bewirtet. Vortrag über die jüdische Welthilfskonferenz. Wir machen darauf aufmerksam, daß Herr Redakteur Moses W a 1 d m a. n n am Donnerstag, den 6. d., um 8 Uhr abends, über die Ergebnisse der Jüdischen Weltkonferenz in Genf im Heim der Bezirkssektion, VI., Loquaiplatz Nr. 11, referieren wird. Verband radikaler Zionisten. Mittwoch, den 5. September, halb 9 Uhr abends, Zusammenkunft im separierten Garten des Ersten Kaffeehauses, Prater Hauptaliee. Aktueller Vortrag. Gäste willkommen. — Hebräischk u r s e für Kinder (Anfänger und Vorgeschrittene) unter bewährter Leitung Prof. Weinsteins beginnen demnächst. Anmeldungen im Verbandsheim, II., Praterstraße 11, Hochparterre rechts, Tel. R 42-4-28. Minjan der hebräischen Schule, II., Praterstraße 13. Im Sektionsheim, II., Praterstraße, wird oin Minjan abgehalten. Karten sind . im Sektionsheim, ü., Praterstraße 13, von 7 bis 10 Uhr abends, zu haben. Gottesdienst in der Ausspeisung „Seudai Sabat“. Der unentgeltliche tägliche Armenausspeisungsverein „Seudat Sabat,“ veranstaltet anläßlich der Feiertage in seinen eigenen Lokalitäten, II., Malzgasse 2, einen feierlichen' Gottesdienst. Für gute Vorbeter ist gesorgt. Der gesamte Reinertrag wird zur Ausspeisung Armer verwendet. Der Kartenverkauf findet täglich mit Ausnahme von Samstag in der Zeit von 9 bis 1 Uhr vormittags und von 4 bis 8 Uhr abends im Sekretariat des Ausspefeungs- Vereines „Seudat Sabat“, II., Malzgasse 2, statt. Minjan der zionistischen Bezirkssektion Leopoldstadt. Die zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt veranstaltet in den Räumen des Zentrallokals, II., Taborstraße 8 a, anläßlich der hohen Feiertage einen feierlichen Gottesdienst,. Kartenverkauf ganztägig im Lokal, II., Taborstraße 8 a. II., Praterstraße 54 Tel. R 47-0-41 empfiehlt 6einereichhaitigen Menüs: Suppe, Braten, Gemüse, Mehlspeise . . . S 1*30 Suppe, Braten oder l/„ Huhn, Gemüse, Kompott, Mehlspeise.S 1*00 Kalbs- und Rindsbraten ä la carte . . . S —*90 IO dkg gebratenes Gansl.S —*60 Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.50, vierteljährlich S 4-20, ganzjährig S 16— Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.—. Tschechoslowakei vierteljährlich Kö 24.—, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40.—, Polen vierteljährlich Zloty 6.50. Ungarn vierteljährlich Pengö 4.20, Rumänien vierteliährllcn Lei 120.—. übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4.50. Postscbeck Kontl: Österreich Nummer D 113.546, Polen Nr. 191.199. Tschechoslowakei Nr. 500.230, Jugoslawien Nr. 40.879. Eigentümer. Verleger und Herausgeber: Zionistischer l^andesverband für Österreich. Wien, L Kärntnerstraße 28. — Verantwortlicher Redakteur: Dr. Rudolf Glücklich. Wien, I4 Kärntnerstraße 28. Druck: Vernay A.-CL» Wien, IX,, Oaaisiusgaese ft—10, 020101010001020000020102020002000100010202000101020101 ^^9627084^72^345218601962328031572^6