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Die Stimme · 1934-08-21 · Heft 380 (21.8.1934) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
7 (1934)
Issue
Heft 380 (21.8.1934)
Date
1934-08-21
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 6 DIE STIMME Nr. 880 — 21. August 1084 tercn Rollen: Hilde v. Stolz. Trude Hesterberg. Hilde Hildcbramlt. Paul Kemp, Theo Untren, Paul Hörbinger. Willy Schur. Regie: Carnvine Gallone. Buch: Ernst Mnrischka. Musik: Robert Stolz und — Puecini; Premiere demnächst. Das Appollokino erötTnete Donnerstag, den 16. d. M. die Saison mit dem amerikanischen Farbentonfilm ,.W a c h s f i g u r e n k a b in e 11". Diese 101 Wachsfiguren sind das Geheimnis eines unglücklichen, krankhaft veranlagten Bildhauers. Der Film, technisch wundervoll durchgeführt, fesselt den Zuschauer bis zum Schlüsse. Im Beiprogramm die „Singin. babies“ mußten, dem stürmischen Beifa folgeleistend, immer wieder ganz reizende Lieder zum Vortrag bringen. Vom Boxer zum Piloten. Myrna Loy. die im Max-Baer-Film „Der Boxer und die Dame“ die Frau eines großen Boxers gespielt hat, spielt in dem neuen Metro-Film „Nachtflug“ die Frau eines Piloten. Der Metro-Film „Nachtflug“ erscheint demnächst im Schweden-Kino. Die Juden in Afghanistan Kürzlich erhielt das Joint Foreign Committee in London die Nachricht, daß ungefähr 1000 Juden aus Rußland nach Afghanistan geflüchtet seien und sich dort bar aller Mittel aufhalten. Ungefähr zur selben Zeit kam nach London die Nachricht, daß etwa 2000 eingeborene Juden aus den afghanischen Grenzstädten Mazar, Ankhoi und Maimana vertrieben worden seien und in der Wüste herumirren, ferner, daß sie alle nach Palästina gehen' wollen. Die Jewish Agencv konnte ihnen Land von Mohammed Zahir-Khan, der den Thron nach der Ermordung seines Vaters bestieg, regiert. Die Tradition, wonach die Afghanen und die Juden stammesverwandt sind, hat den Juden nie genützt. So wie in manchen anderen mohammedanischen Ländern, stehen die Juden in Afghanistan auf einer niedrigen Kulturstufe. Sie sind sehr arm und der Willkür der Machthaber ausgesetzt. Es ist daher sehr begreiflich, daß viele von ihnen nach Palästina auswandern wollen. aber nur 40 Zertifikate zur Verfügung stel-; len. Kleinere Summen erhielten sie von der Eine Erklärung der Pariset afgfta* Vereinigung der bucharischen Juden, und j nlschen Gesandtschaft der British Board of Deptttie» bemühte sich,: Die afghani5c,he Gesandtschaft in Paris hat dem Korrespondenten des „Judaisme Sepharadi“ gegenüber im Zusammenhang mit einem kürzlich aufgetauchten Gerücht, Unglücklichen einen Fonds aufzufiir diese bringen 1 Die Afghanen sind Mohammedaner des; sunnitischen Ritus. In alten Chroniken hei-' ßen sie B a n i -1 s r a i 1. Nach der Tradij tion bezeichnen sie sich als Abkommen! des Königs Saul, den sie T a 1 u t; nennen. Dessen Sohn Jeremiah hatte einen Sohn namens A f g h a n a, von dem dann Land und Volk den Namen erhielt. Nach einer anderen Version -wurde Afghanistan vom König Salomo besiedelt. Weit verbreitet ist die Tradition, daß die Afghanen die Nachkommen der verlorenen zehn Stämme seien, die durch N eb u k a d n e z a r (Buktunasar) in dem Gebirge Ghur angesiedelt wurden. Sie standen in Beziehungen mit den Juden Arabiens. Als nun die Juden Arabiens zum Islam bekehrt wurden, seien mehrere Afghanen unter Führung eines gewissen Kais nach Arabien gezogen und von Mohammed herzlich aufgenommen worden. Derzeit leiten alle Adeligen im Lande ihre Herkunft von diesem Kais her. Bemerkenswert ist jedenfalls, daß die Afghanen in ihrer Physiognomie sehr den Juden ähneln. Die Juden in Afghanistan wohnten in etwa 60 Städten. Sie sprechen einen judäo-persischen Dialekt. Ihre Lehrer und Bücher beziehen sie aus Teheran oder Maskat in Persien. In einigen größeren Städten lebten sie jahrhundertelang in Gr h e 11 i s, deren Tore am Abend geschlossen und in der Früh geöffnet wurden. Die Juden tragen schwarze Turbane, wahr scheinlich zur Unterscheidung von der jüdischen Bevölkerung. Die Juden allerdings behaupten, daß die schwarzen Turbane das Zeichen der Traue’r über den Fall Jerusalems sind. Die Zahl der Juden in Afghanistan, die einmal mit 40.000 angegeben wurde, betrug im Jahre 1927 nur mehr ungefähr 18.000 Seelen und im Jahre 1929 gab das amerikanisch-jüdische Jahrbuch ihre Zahl nur mit 5000 an. Die größte jüdische Gemeinde befindet sich in Kabul. In einer anderen Stadt, in II e r a t, die im Jahre 1906 noch 4000 Juden zählte, gab es im Jahre 1924 nur mehr 200 Familen. Die turbulente Geschichte Afghanistans im letzten halben Jahrhundert hat auch die jüdische Gemeinschaft stark mitgenommen. Die Juden, die vom Militärdienst befreit sind, müssen unerhört hohe Taxen zahlen, was ihnen oft unmöglich ist. Viele von ihnen fliehen daher nach Persien und versuchen von dort nach Palästina zu kommen. Dort schließen sie sich der-bucharischen Gemeinde an. Im Jahre 1932 siedelten sich 186 afghanische Juden in Palästina an. Durch einen Vertrag zwischen Rußland und England wurde ein großer Teil Afghanistans im Jahre 1887 an Rußland abgetreten. Rußland anerkannte hiefür die Vorherrschaft des britischen Einflusses in Afghanistan an, so daß seit ungefähr 190b tatsächlich britische Beamte wonac-h Instruktionen an die afghanischen Konsulate im Auslande erlassen wurden, afghanischen Juden die Pässe abzunehmen, folgende Erklärung gegeben: Die Juden von Afghanistan genießen die gleichen Rechte wie die anderen Nationalitäten. Sie leiden unter keinerlei unterschiedlicher Gesetzgebung und stützen sich auf dieselbe Rechtsgleichheit wie alle anderen Bürger. Berichte, über Einziehung von Pässen entsprechen keineswegs den Tatsachen. Es scheint sich dabei um Personen zu handeln, die auf nicht reguläre Art die Naturalisierung erwarben und im Ausla-nd ihren Wohnsitz haben. Es sind dies im allgemeinen Juden aus Buchara und Daghestan, die aus politischen Gründen die afghanische Nationalität angenommen zu haben behaupten. LETZTE NACHRICHTEN 2.—Grünberger Joachim Slutschef- Dr. lvitty Rosen- -; Dr. Richard Bach das Lind einhcimisi Khan, .1 annnbm; nisten cii •'P n. Allerdings gibt es noch Prinzen. A m a n u 11 a h- Hfr den Titel eines Königs T'ipäische Kultur in Afgha- •i wollte, mußte bekanntlich Arabischer Kongreß wegen Zwistigkeiten verschoben Jerusalem, 18. August (Z. T. A.) Die letzte Sitzung der arabischen Exekutive, an der von 48 Mitgliedern bloß 18 teilgenommen haben, nahm einen stürmischen Verlauf. In der Aussprache kam der alte Streit zwischen den Notabein- Familien um die Hegemonie im arabischen öffentlichen Leben zum Ausdruck. Schließlich war die Exekutive genötigt, den achten arabischen Kongreß, der schon im kommenden Monat abgehalten werden sollte, um sechs Monate zu verschieben. Dieser Beschluß wird als ein Sieg der Familie Nashashibi geführten Opposition angesehen. Die Nashashibis treten dafür ein, daß der Kongreß erst nach Schaffung der Legislative Council Zusammentritt, während die bisherige Mehrheit der Exekutive überhaupt gegen einen Legislative Council ist. Der Kongreß wird auch einen neuen Präsidenten der Exekutive an Stelle de‘s verstorbenen Musa Kazim Pascha zu wählen haben. Um das Amt des Präsidenten wird ein heftiger Kampf geführt. Hakenkreuzplakate in arabischer Sprache Jerusalem, 15. August. An Schaufensterscheiben und Hauswänden in Jerusalem und Haifa sind hakenkreuzgeschmückte Plakate in arabischer Sprache angeschlagen worden. Die Plakate tragen judenfeindliche Boykottparolen. Mitteilungen des Keren Kafemeth Wien, I., Kärntnerstraße 28, Tel. R 27-8-20, Poetsparkassen-Konto A 100.208. im Jahre 1929 abdanken. Derzeit wird das i Juni-Leerung. I. öczirk: Dr. Oskar Teller 2.15; J. P. 8.50; Is. Kerpner 6-02; Dr. Kurt Stern 2.—; Oberrabbiner Dr. D. Feuchlwang 3.5Ö; Dr. A. Mayorsohu 2.50; Berry Beer 6.00: Käthe Klein 2.05: -Tiil. OoMliugor 3"0; A "' •••ii & Sohn 5.--; J. Hochmuth 2.—-; P. Silberfeld 8.—: Karl Zerkowitz 2.86; Jak. l euer 2.10; Isid. Kalmann 5.—; Sim. Picker 2.-—; Leo Fall 2.69; Winter & Neumann 2.—; Dr. Leo Löwensohn 7.50; Eva Kluge 4.11; Dr. Klarfeld 25.60; Charlotte Prager 4.—; Leni Larisch 2.78; Dr. Karl Pollak 3.29; Georg Bischof! 10.13: Laster, Holzindustrie 2.47; Dr. Fritz Eckstein 2.—; Max Eckstein 6.60; Dr. Alfred Vogel 5.—; Dr. Israel Waldmann 5.—; Brüder Keßler 10.—; Josef Bauer 2.21; Dr. Heinrich Kiewe 5.—; Erna Geliert 2.10. Nachtrag zur März-Leerung: Dr. Isidor Klaber 6.57; Uri & Zwick 2.—; Moritz Goldschmied 2.54; Max Fränkel 2.10; Jenny Rosner 5.30; Dr. Siegfried Omstein 2.—; Ad. Sibert 2.49; Armin Biel 2.67; Dr. Egon Perez 2.14; Nemlieh & Co. 2.58; Dr. Egon Ruß 3.20. Nachtrag zur März-Leerung: Mendl Kobn 2.03; Moses Wahl 2 35; Dr. Siegfried Seidner 4.—; Saiomon Drimmer 3.—; Wilhelm Ritter 2.—: Eisig Neumann 6.50. II. Bezirk: Dr. J. Hager 4.11; Tempel, Pazmanitengasse 14.60 uncl 5.53; Tempel, Leopoldsgasse 2.74; Dr. W. Grüß 20.—; Jüdische Kunststelle 2.95; Josef Pbtschek 2.—; Julius Rosenfeld 3.50; Jeschuath Achim 7.86; Hakoah, Tennissektion, 2.11; Carl Löw-Beer 7.70; Helene Spira 2.70; Adele Dröhlich 3.—; Dr. Paul Morgenstern 2.33; Gedalia Müller 4. —; Max Tisser 3.33; Heinrich Käufer 2.3b; Mendel Welt 2.—; Dr. Otto Abeies 2.14; Doktor Siegbert Pinkus 2.92; Dr. Leopold Freud 2.25; Dr. Samuel Engelmann 2.—; Isak Hirschhorn 2.80; M. Fürst 2.21; Rabbiner Twerksy 2.50; Glaßberg 2.—; Dora Brandeistein 2.10; Gerson Wittlin 3.—; Benno Miliwer 2.—; Bernhard Komiker 3.—; Oskar Schladmich 5.31; David Pomeranz 2.80; Dr. Otto Buxbaum 2.—; Schaje Gleicher 3.12; Eüeser Stockmann 4.61. Ul. Bezirk: Josef Schur 5.30; Lola Dalma 2.40; Tempel, Untere Viaduktgasse 4.77; Wiener jüdischer Gesangverein 2.08; Dr. Ign. Eisenstein 3.15; Hans Oser 2.—; Ernst Rosenberg 5. —; Dr. Felix Omstein 17.41; Dr. Batscha 6.45; Leon Bluraenfeld 2.62; Ernst Kornfeld 2.98; Hans Weinberg 2.96; Dr. Scherlag 2.71; Hanz Menzel 12.86; Armin Lencz 2.20; Josef Herrmann 5.—; Igo Morgen 9.37; Dir. Gustav Spielmann 2.50; Arthur Tanne 2.03; Isak Halpern 3.—; Ignatz Münz 7.70; Olga Teller 3.32; Isidor Einzingcr 2.—: Büchner 2.—; Leitner 3.20; Dr. Emil Krasny 46.07; S. Goldenberg 6.11; Ing. Viktor Gehler 2.—; Dr. Johanna Wallner 2.22; David Banner 3.—; Siegfried Reich 5.—•;■ Ch. Verständig 2.—; Siegfried Wolf 3.—; Fritz Robert Safran 2.16; Adolf Wolf 4.—; Dr. Buchbinder 2.—; Dr. Josef Silbiger 3.45; Regine WTeiner 2.—. Nachtrag zur März-Leerung: S. Goldenberg 8.15. IV. Bezirk: Sobotka 2. —; Saiomon Lehr 11.20; sky 2.50; Dir. Lazarus 3.- blatt 2.—-; Regine Falk 3.- 5.—; Rosa Krieser 3.25. VI. B e z i r k: Dr. Sanel Beer 2.30; Arcb. Hugo George 5.—; Dr. Josef Drucker 2.50; Paula Bauer 5.—; Eugen Geyer 2.30; Elsa Meißner 4.27; Dr. Leopold Lampl 3.—; Berthold Lindenbaum 3.30; Josef Brüll 2.—; Dr. Paul Berger 3.01; Karl Seidmann 2.02; Tony Kemeny 2.—; Viktor Adlersberg 3.—; Viktor Sonnenfeld 2.—; Dir. Erna Guttmann 2.—; Erna Awin 3.—; B. Spira 2.50; Ing. Armin Herschkowitz 4.10; Viktor Adlersberg 2.—; Herbert Feniger 7.55; Dr. Paul Fischer 2.—; Dr. Pia Klein 3.—; Jakob Pollak 3.30; Lilly Kweller 3.52; Paula Singer 2.52; Melitta Erber 3. —; Rudolf Bermann 4.24; Max Großmann 2.08; Rosa Hotter 4.—; Rosa Presser 2.—; Gustav Sach 2.75; Kupfermann 2.—. VII. Bezirk: Jakob Thür 2.35; Dr. Robert Fischer 11.86 Saul Haber 3.40; Theodor Rix 2.—; Elieser Sehikler 2.—; Ernst Kufler 3.67; Selecznik 2.—; Sam. Appenzeller 15.—; Hermann Schwarz 2.—; Ing. Wilhelm Fingerhut 2.44. . VIII. Bezirk: Schlatyner 7,—; Erna Teitelbaum 2.15; Ing. Rudolf Köpel 2.—; Mendel Friemann 2.—; Dr. Eduard Pachtmann 5.37. Nachtrag zur März-Leerung: Egon Kux-2.46; Gisa Sußmann 3.—; Sophie Breier 5.90; Isidor Diamand 3.93. IX. B e z i r k: Dr. Helene Kobn 2.—; Heinrich Trieger 8.09; Fr.' Großrabbiner Friedmann 10.—; E. Nußbaum 5.70; Mensa Academica 7.69; Müllner-Tempel 5.89; Ing. Franz Gutmann 6.—; Dr. Isidor Sadger 2.60; Dora Rosenhaucb 3.—. Nachtrag, zur März-Leerung: Rudolf Will-hedm 3.—; Rabbiner Dr. Schwarz 5.-. X. Bezirk: Tempel, Humboldgaese 5.32 und 1.92; Dr. Benjamin Doll 12.85; Paula Hausner 5.—; Max Marian 2.—. XII. Bezirk: Josef Feldmann 3.20; Anna Molnar 6.60. XIII B e z i r k: Tempel, Breitenseergasse 10.83; Tempel, Eitelbergergasse 3.68; Tom Ruda 2.—; B. Drucker 2.10; Max Sprinzelis 2.—; Elisabeth Streit 8.—; Moritz Drucker 9.10; Ing. Siegfried Horowitz 8.—; Karl Feigel 2.—; Dr. Nelly Schick 2.—; Gustav Holliczer 3.10; Arch. Gustav Spiclmauin 2.94; Hermann Roth 2.50; Ing. Theodor Deutsch 5.78; Dr. Max Wachstein 3.-—. XIV. Bezirk: B. Kümmel 4.62. XV. Bezirk: Tempel, Turnergasse 6.49, 4.87, 9.83 und 3.07. XVI. Bezirk: Tempel, Hubergasse 4.31, 12.82 und —.53; S. Wasservogel 6.86; S. Neuschüler 2.—; Ing. Otto Kra.uß 5.19; Abraham Stein 2.24; Ella Hahn 8—. XVIII. Bezirk: Frau Dr. Omstein 2.12; Lilly Rachmiel 2.40; Tempel, Schopenhauer- Btraßo 4.25 und 1.21: Dr. Eugen Felix 2.21; Elise Hausner 4.61; Hermann Kornbluth 2.—; Rosalie Blau 3.78; Dr. Albert Eisinger 2.26; Leopold Moser ,2.—; Ernst Zernik 8.24; Josef Halpern 1.08: Adolf Eisenmann 2 15: Sali Feldman]) 2 29:!"•( l>“. Sllhcrstoin 3..v: He lene Bring* 10.--; Ing. Max Weber 2.—; Siegfried Edels 2.—; Kantor 8.70; Netty Schärf 2.68; Kurt Agid 2.—; Oskar Doktor 2.—; Dr; Robert Willheim 2.—; Ing. Samuel Ehrlich 6.85; Samuel Scbmorak 2.30; Dr. Wilhelm Körner 2.37; Gustav Mautner 2.10; Philipp Grtinhut 10.—; Dr. Santi Sokal 7.39; Dr. Rudolf Grünfeld 2.—; Aron Picker 2.—; Elise Marmorek 2.—*, Alfred Eisler 2.—; Ing. Berta. Bauer 14.67; Elly Fischl 2.51; Baum. Arnold Barber 3.26; Moses Trepper 2.—; -Samuel Kelmer 2.15; Dr. Hermann Ebner 4.—; Dr. W, Griffel 2.39; Leopold Goldschmied 3.28; Nissan Taffel 6.74. XIX. Bezirk: Tempel, Dollinergasse 3.50; Dir. S. Altmann 5.—; Dr. Emil Kornfeld 3.66; Fr. Baurat Weiß 3.—; Ing. Eugen Stern 33.60; Dr. David Rothblum 11.57; Isak Axel 3.—; Norbert Geierhahn 2.68; Kurt Glaser 2.72; Heinrich Delfiner 10.—; Max Cylindor 5.—; Prof. W. Hausmann 2.—; W. Bergei 3.—; Weißenstein 2.—; S. Hart 3.—; Allerhand 3.50; Sigmund Storch 8.20; Dr. Robert Weil 2.84; Ludwig Kantor 2.33; Arnold Zieler 2.—; Adolf Meisel 2.45; Dr. Friedrich Grosser 2.07; Moritz Bondy 3.—; Dir. Ignatz Wagner 2.—; Heinrich Babad 32.95; Alfred Grün 4.50; Prof. Dr. B. Geiger 3.04; Richard Finaly 2.50; Leopold Feldmann 2.—; Max Weiß 5.66; Johann Zolschan 2.—; Dr. Ph. Silberstein 15.30; August Friedmann 2.—; Wilhelm Löw 3.—; Efraim Katz 2.41; Fritz Pollak 2.55; Julius Löwy 2.—; Lola Robitschek 5.—; Rosl Müller 3.81; Bela Fränkel 3.—; Arthur Pelikan 4.—; Olta Janowsky 2.—; Josef Dermann 2.—; B. Balaban 2. —; Hugo Rechnitzer 2.—; Hugo Bardach 2.—; Ing. Heitmann 5.—; Dr. Berthold Löwenfeld 2.01; Simon Haber-Hellner 2.10; Sarah Burstyn 3. —. Nachtrag zur M ä r z - L e e r u n g: Dr. Cliaim Tartokower 4.12; Dr. Edmund Jerusalem 4.02. XX. Bezirk: Joachin Morer 4.02; Josef Steiner 3.—. XXL Bezirk: Wolf Czloczower 2.86; Mart he Landau 4.—; Leo Brainin 3.—; Fritz Eger 2.—; Ludwig Landau 2.80; Adolf Reininger 2.—; Dr. Alfred Glaser 10.—; Dr. Hans Tauber 5.—; Dr. S. Ruß 3.—; Dr. Toni Heller 2.—; M. Schratter 2.50; M. Koppelmann 3.—; Samuel Präger 2.20; Dr. M. Tioho 5.—; Ing. Paul Eisner 2.—; Therese Schnabel 2.—; Rabbiner Dr. Moses Rosenmann.5.—; Julius Klein 2 25; Miksa Deutsch 3.20; Max Steinschneider 2.30: Adolf Frankl 3.—; David Haas 2.60; Dr. Rudolf Knecht 3.—; Ella Arnstein 2.—; Aron Käufer 10.40; A. Bollitzer 19.80; Katharina Blau 7.—; Rosa Mandler 5.—; Martin Schober 3.—; Sigmund Grünwald 2.—: Nathan Landmann 2.—; Alois Frankl 2.—. 2.-; JÜDISCHER SPORT Irene Grünwald Nathan Führer den Jüdische Mannschaft erringt tunesischen Fußbaiipohat Die zum Makkabi-Verband gehörende Vereinigung sämtlicher tunesisch-jüdischer Sportvereine gewann den Tunesischen Fußballpokal durch einen Sig über C. A. de Ferryville mit 2:1. Gilbert Naim, ein Mitglied des Makkabi Tunis, wurde tunesischer Meister über 100 m Freistil in 1:06,4 Minuten und im 200-m-Freistil in 2:33,6 Minute«. Im Rückenschwimmen errang Emilie Taieb die tunesische Meisterschaft, über 100 m in 1:17,2 Minuten. Er wurde ferner Meister im 400-m-Freistil in der Zeit von 5:35,6 Minuten. Paläst ina^Vor trag Mittwoch, den 22. d. M., Uhr abends, spricht Dr. Leopold Plaschkes im Verbände radikaler Zionisten, separierter Garten des I. Kaffeehauses, Prater, Hauptallee: „Aktuelles in Palästina und in der Galutlr‘. Gäste willkommen. Billigste Sonderfahrt nach Polen. Auch diesmal findet unter bewährter Leitung eine besonders billige Sonderfahrt nach Polen statt, Krakau, Lemberg usw. Reservierte Plätze, mäßige Preise. Nähere Auskünfte erteilt bereitwilligst: Büro E. Ferstel, I., Kärnterring 12, Telephon U 40-301. II., Praterstraße 54 Tal. R 47-0-41 empfiehlt seinereichhaltigen Menüs: Suppe, Braten, Gemüse, Mehlspeise . . . S 1*30 Suppe, Braten oder V« Huhn, Gemüse, Kompott, Mehlspeise.S 1*60 Kalbs- und Rindsbraten ä la oarte . . . S —*90 I0 dkg gebratenes Gansl.. . S —*60 Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.50, vierteljährlich S 4.20, ganzjährig S 16.—. Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.-—. Tschechoslowakei vierteljährig;h Ki 24.—, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40.—, Polen vierteljährlich Zloty 6.50. Ungarn vierteljährlich Pengö 420. Rumänien vierteljährlich Lei I20.— übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4.50. Postscheck-Konti: Österreich Nummer D 113.546. Polen Nr. 191.190. Tschechoslowakei Nr. 500.230. Jugoslawien Nr. 40.879. FMgeutümer. Verleger und Herausgeber: Zionistischer Landesverband für Österreich. Wien, I Kärntnerstraße 28 — Verantwortlicher lic ja kl cm Di Rudolf Glücklich. Wien. I., Käiinnerstlaße 28. Druck: Vernay A-G., Wien, IX.. CaniBiusgasse 8—10.

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