Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 7 (1934)
- Issue
- Heft 378 (14.8.1934)
- Date
- 1934-08-14
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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Seite 8 DIE STIMME Nr. 378 — 14. August 1934 Palästinensische Industrie fordert Facharbeiter Jerusalem (Paloor). Das Departement, für Handel und Industrie bei der Exekutive der Jewish Agency hat nach gründlicher Untersuchung festgestellt, daß die palästinensische Industrie sofort nicht weniger als 500 neue Spezialarbeiter braucht, die als Instruktoren für die ungelernten Arbeiter in den Fabriken dienen werden. Das Verzeichnis der 500 Facharbeiter berücksichtigt sowohl eine Reihe von Fabriken, die jetzt neu gegründet werden als auch eine Anzahl alter Fabrikunternehmungen, die vor der Vergrößerung und Erweiterung ihrer Produktion stehen. Unter den Fabriken, die am dringendsten Facharbeiter benötigen, finden sich Unternehmen folgender Branchen: Metall, Textilwaren, Schuhe, Leder, Autokaros^erien, Wäsche, Holz, künstliche Zähne, chemische Artikel usw. LITERATURECKE Schochen stiftet einen Bialik• Literaturpreis Jerusalem, 7. August. Salman Schocken, der bekannte Zionist und Warenhausbesitzer in Deutschland, der sich jetzt definitiv in Palästina niederließ, hat einen Bialik-Preis in Höhe von 300 Pfund jährlich für hebräische Schriftsteller gestiftet, die eine Dichtung oder eine Abhandlung über jüdisches Denken oder jüdische Forschung verfassen. Originalität und neue Beiträge zu hebräischer Literatur oder Sprache werden als die Hauptfaktoren erachtet werden. Die Preisverkündung wird jährlich am 21. Tammuz, dem Todestage Chaim Nachman Bialiks, stattfinden. Tagore geht mich Palästina London, 9. August (Z. T. A.) Die Tagore-Gesellschaft in London hat die Vorbereitungen für eine Palästinareise Dr. Rabindranath Tagoree, des großen Hindudichters und Nobelpreisträgers, getroffen. Tagore soll in der ersten Septemberwoche in Palästina eintreffen. Licht• und Schattenseiten Palästinas Im „Nowy Bziennik“ (Lwow) schreibt Br. O. Thon: Unser Zorn, unser Lärm, der bei uns für politische Aktivität betrachtet wird, ist bedeutungslos in unserem Verhältnis zu England, wir müssen in erster Reihe den Engländer studieren und dann den besten Weg zum Zusammenleben mit ihm suchen. Bie erste Erkenntnis ist: Ber Engländer ist nicht konsequent. Bies wird uns lehren, durch sein Verhalten nicht sofort in Zorn zu geraten und unser Gleichgewicht zu verlieren und uns zeigen, daß wir nicht resignieren dürfen, sondern immer weiter mit dem Kopf an die Mauer schlagen, bis sich eine Spalte in der Mauer öffnet. Bas beste Beispiel dafür: Die Frage der Zertifikate. Nach langem Schweigen, nach vollkommener Gleichgültigkeit unseren Protesten gegenüber erteilt England auf einmal 1700 neue Zertifikate•. Eine andere interessante Erscheinung — die Änderung in der Politik der Immigraiionsnbteilung der Regierung nach dem. Absetzen von Hyamson. Es war also gar nicht die konsequente englische. Politik, die durch so viele Jahre, am Retardieren der jüdischen Immigration die Schuld trug, sondern die Gleichgültigkeit der Engländer, die sich um das Ressort überhaupt nicht gekümmert haben ... Eme andere Laune des High Commissionen — er wendet eine große Geldsumme einer proarabischen Aktion zu —, damit Araber ihr Land nicht an Juden verkaufen. Auch dahinter braucht man keinen tiefen politischen Sinn zu suchen... (Wir bezweifeln, daß dieser Optimismus des Verfassers begründet ist. Bie Red.) Österreichische Juden« Statistik Das Jiddische Wissenschaftliche Institut in Wilna veröffentlicht die folgenden Ziffern Über die Juden in Österreich: 1910 lebten auf dem Gebiete des heutigen Österreich 194.584 Juden, die 2-9% der Gesamtbevölkerung ausmachten. Allein in Wien lebten 175.318 Juden (8*6% der Gesamteinwohnerschaft von Wien). 1923 betrug die Zahl der Juden in Österreich rund 225.000, darunter die in Wien 201.513. Die Wiener Judenschaft machte 10*8% der Bevölkerung aus. Die Vermehrung ist auf den Zustrom von Juden aus anderen Gebieten der einstigen Monarchie nach Wien im Kriege zurückzuführen. Während der Jahre 1910—1917 traten in Wien jährlich ungefähr 500 Personen aus der jüdischen Religion aus, etwa 100 Personen traten jährlich wieder ein, so daß der Verlust jährlich 400 Personen betrug. Von* 1 da an stieg die Zahl der Austritte und fiel die Zahl der Eintritte. 1918 traten 774, 1919 1401 Personen aus dem jüdischen Glauben aus. 1920—1923 betrug der jährliche Austritt im Durchschnitt 1066 Personen. 1924—1927 verließen jährlich im Durchschnitt 832, 1928—1931 jährlich im Durchschnitt 805 Personen den jüdischen Glauben. 1932 betrafen die Austritte nur 781 Personen. 1920—1923 nahmen jährlich 298, 1924—1927 jährlich 173, 1928—1931 jährlich 129 Personen, im Jahre 1932 128 Personen den jüdischen Glauben an. In den Jahren 1918—1922 betrug der Verlust der jüdischen Gemeinde durch Austritte insgesamt 3896 Personen (779 jährlich). 1923 bis 1932 machte der Verlust 6913 (knapp 700 Personen jährlich) aus. Der Palästina-Verkehr über Triest Von Ch. Enis Am 4. Juli sind mit dem Dampfer „PiLna“ 390 jüdische Emigranten nach Erez Israel abgefahren. Die „Pilsna“, eines der größten und luxuriösesten Schiffe des Lloyd Triestino, hat die Reise nach Palästina zum erstenmal angetrefcen und wird die Linie jetzt regelmäßig befahren. Aufgeteilt nach der Kategorie, kana man die Emigranten wie folgt unterscheiden: Kapitalisten 22, Chaluzim 298, Familienangehörige (Drischot) 18, Rückwanderer 14, Touristen 38. Nach der Staatsbürgerschaft verteilten sie sich in: 205 Deutsche, 72 Polen, 44 Letten, 8 Palästinenser, 7 Österreicher, 5 Ungarn, 3 Litauer, 2 Rumänen, 2 Engländer, 2 Amerikaner, 1 Italiener, 1 Däne, 1 aus Danzig und 37 Staatenlose. Am 11. Juli sind 181 Emigranten mit dem Dampfer „Italia“ abgegangen. Das Schiff hätte an Bord den Sarg des Dichters Bialik, der in einem eigenen Raum aufgestellt und mit Blumenkränzen und jüdischen Nationalfahnen geschmückt war. Die Ehrenwache hielten während der Fahrt Chaluzim aus Deutschland. Von den 181 Emigranten waren 55 Deutsche, 52 Polen, 20 Österreicher (davon elf Chaluzim), 14 Palästinenser, 14 Amerikaner und Tschechoslowakei 2 Schweizer, 1 Rumäne, 1 Engländer und 20 Staatenlose. Folgende Kategorien waren vertreten: Kapitalisten 12, Studenten 2, Chaluzim 123, Familienangehörige (Drischot) 7, Rückwanderer 17, Touristen 20. Antisemitische Agitation ln Criechlsch'Thrazlen Saloniki, 10. August. (Z. T. A.) Die antisemitische Agitation, die als Rückwirkung der jüngsten Judenaustreibung in Türkisch-Thrazien nun auch in Griechisch-Thrazien einsetzte, dauert an. Eine Anzahl antisemitischer Zeitungen, so die in Demotica erscheinende „Ebrofi“ und die in Alexandroupolis erscheinende Zeitung „Proodos“ bringen fortlaufend Hetzartikel gegen die Juden, in denen sie behaupten, die Juden wären Staatsverräter und Vaterlandsfeinde. Dieser Verleumdungskampagne treten nun die Regierungsblätter entgegen, indem sie auf die Haltlosigkeit, der Beschuldigungen hinweisen. Kabinett Döbling sehr sauber, geräumig, preiswert an Frau, auch Mädchen, zu vermieten. Zu erfragen bei Tartakower, Silbergasse 23. Die illegale arabische Einwanderung Tel-Aviv, 8. August. (Z. T. A.) Auf einer gegenwärtig in Tel-Aviv tagenden Konferenz des Rates der Histadruth Haowdim, erklärte der Leiter des Hauptarbeitfävermitthmgsamtes, H. Frmnkin, die in der arabischen Presse genannte Zahl von 30.000 bis 85.000 arabischen Einwanderern sei nicht zu hoch gegriffen. Es handle sich hier um eine illegale Einwanderung. Hiezu führte der Referent noch folgende Einzelheiten an: In Petach Tikwah arbeiten 1400 Hauranier, die in den arabischen Dörfern der Umgebung wohnen. In Haifa arbeiten beim Straßen- und Häuserbaii allein 1200 arabische Ausländer; einschließlich der Träger, Hafenarbeiter usw. sind es mindestens 2000. In letzter Zeit hätten diese illegal eingewanderten Araber begonnen, auch ihre Frauen und Familien mitzubringen, ln Tel-Aviv habe eine Zählung von 357 arabischen Arbeitern in der Baustoffindustrie ergeben, daß 273 von ihnen Hauranier sind. JiflülSlHER SPORT Jüdischer Schwimmer erbringt Meistertitel Prag, 10. August. Zum Abschluß der staatlichen Schwimmmeisterschaften in der Tschechoslowakei wurde Getreuer (H a g i b o r, Prag) Meister im 1500-Meter-Wettbewerb. Hagibor errang damit endgültig mit 169 Punkten die Meisterschaft der Republik. Austritte aus dem Judentum Hawel Grete, geb. Pisk, 1. XII. 1903, Wien, verh., II., Darwing. 23: Einhorn Helene, 14. I. 1910. Wien, led., II., Wohlmuthstr. 31; Bachner Chaijim, 7. IV. 1879, Busk, verh., II., Josef-Christ-G. 9; Ivany Walter, 4. I. 19-10, Wien, led., V.. Reinprechtsdorferstr. 49: Bikles Rosa, 18. I. 1909, Wien, led., VII., Breiteg. 9; Schober Paula, geb. Löwy, 15. XII. 1902,1 Knittelfeld, verh., XII., Arndstr. 1; Grünberg Otto, 28. VI. 1915, Wien, led., VI., Millerg. 41; Libochowitz Sophie, 23. II. 1911, Wien, verh., XI., Hasenleiteng. 6; Libochowitz Kurt, 8. I. 1906, Wien, verh., XI., Hasenleiteng. 6; Libochowitz Helmut, 2. HI. 1933, Wien, XI., Hasenleiteng. 6; Deutsch Helene, 7. VIII. 1889, Groß- Enzersdorf, led., XVI., Abeleg. 15; Rudisch Paul, 1. I. 1875, Storoczynetz, verh., XIX., Barawitzkag. 10; Penizek Josef, 10. II. .1907, Wien, led,, XVI, Friedrich-Kaiser-G.; Iilaar Stephanie, 6. IX. 1885, Wien, verh., VI., Nikolsdorf erg. 1; Berger Anna Martha, 25. VI. 1893, Rastenberg, ger. geseh., XLIL, Baumgartnerhöhe; Spira Friedrich Johann, 23. VT. 1897, Wien, verh., XIV., Reindorfg. 17; Paneth Hildegarde, 1. H. 1896, Herzogenburg, verh., n., Obere Weißgärberstr. 10; Paneth Peter Julian, 24. HI. 1918, Wien, verh., II., Obere Weißgärberstr. 10; Rubinstein Agnes, 6. VII. 1914, Bihar, led., X., Bucheng. 101; Steinhof Anna, geb. Schadt, 6. IV. 1887, Wien, verw., IX., Freiheitspl. 15; Reiß Friedrich, 30. IV. 1910, Wien, led., XIX., Leidesdorfg. 16 (Chauffeur); Witrofsky Elsa, 28. IR. 1913, Wien, lod., IV., Viktorg. 20; Hahn Fanni, 12. VIII. 1889, Wien, led., VII., Apollog. 20; Steinert Hilda, geb. Goldberg, 1. IV. 1904, Wien, verh., VI., Mariahilferstr. 76; Steiner Sophie, geb. Klein, 17. X. 1890, Wien, verh., XIII., Ilagenbergg. 23; Steiner Gustav, 6. VIII., 1898, Mißlitz, verh., XIII., Hagenbergg. 23; Fischer Fanni, geb. Reißmann, 14. I., 1878, Wien, verw., II., Böck- Iinstr. 49; Bleier Charlotte, geb. Mayer, 8. X. 1877, Budapest, verh., XII., Schönbrunnerstr. Nr. 282; Aberbach Helene, geb. Kuz, 28. I. 1880, Olmütz, verh., II., Am Tabor 22; Aberbach Robert, 4. I. 1916, Wien, led.. II., Am Tabor 22; Aberbach Friedrich, 23. XII. 1918, Wien, led., II., Am Tabor 22; Dienstein Marie» 3. HI. 1900, Pilsen, led., V.. Lothringerstr. 16; Johne Berta, 6. VIII. 1905, Wien, led., XV., Tannengasse 4—6; Bermann Hermitie, 1. VII. 1909, Wien, led., XIV., Goldschlagstr. 64; Berger Georg, 2. I. 1913, Wien, led., IX., Hahng. Nr. 17; Schlesinger Karl, 10. II. 1896, Wien, ger. gesch., XXL. Pragerstr. 43/4; Schlesinger Egon, 12. IIJ. 1920, Wien, lod.. XII., Arndßfr. Nr. 87; Hitschmann Walter, 3. VII. 1918, Wien, led., IV.. Wiedncr Hauptstr. 3; Hitschmann Alfred, 20. XII., 1919. Laibach, led., IV., Wjedner Hauptstr. 3; Segall Leopold, 19. IX. 1905, Wien, lod., XIL, Rotenmühlg. 64; Felgl Erich Hans, 26. V. 1901, Reichenberg, led., XII., Cumborlandstr. 13; Feingold Nathan, 23. II. 1910, Wien, led.. III., Hohlwegs. 42; Weinberger Hans, 1. IX. 1901, Wien, led., I. Kohlmarkt 5; Links Hermine, geb. Grünbaum, 12 XII. 1866, Teino.svar. verw., V., IJamburgerstr. 14; Weisz Georg, 5. XII. 1908. Wien, verh.. II., Gloekeng. 10; Heimovitsch Heinrich, 18. II. 1914, Wien' led, II.. Franzensbrückenstr. 80: Ehrenberger Rosa, geb. Hirsch, 9. VIII. 1899, Wien, verh., II., Lusallest-r. 6; Schntirmacher Käthe, 19. II. 1911, Wien, led., V., Cafitellig. 23; Rcinlsch Otto, 17. IV. 1890, Wien, verh.. XIX.. Boschstr. 18; Wolf Paul. 18. VIII. 1901. Wi«n. verh. I.. Graben 27: Sinek Herbert, 1. I. 1912, Wien led., VII., Schottenfcldg. 51; Wollniann Sigismund, 25. VI. 1909, Bremen, led., II., Castellezg. 20; Brodmann Gisela. 10. VIII. 1911, Wien, led., II., Stuwerstr. 34 Hirsch Friedrich, 22. V. 1892, Ciwanowit. verh., VIII., Laudong. 54; Wahl HedwR. 17. VIII. 1894, Gödöllö, led., XIX.. Nederg. 2). Fischer Cornelia, geb. Raab, 16. XI. 190.; Wien, verh. XVII., Lirbang. 14; Fischer Lor; 28 II 1934, Wien, XVII., Urbang. 14; Cicr vackl Grete, 6. III. 1910, Wien, verh., XVI Gschwandnerg. 18; Lobmann Klara, geb. Je linek, 12. 11. 1907, Wien, ger. gesch., XVI!. Hernalser Hauptstr. 20; Wolfsohn Theresi 30. VI. 1887, Bresso, led., VII., Burgg. 7>. Rosner Rosa, geb. Löbl, 18. XII. 1885, Frei bürg, verb., VII., Seideng. 15; Broch Anit 9. II. 1914, Olmütz, led., X., Am Wasse. türm 184; Weiß Otto, 3. I. 1910, Wien, leg XVI., Thalheimerg. 46; Aberbach Mori: 18. VII. 1875, Wien, verh., II. Am Tabor 2. Personalnachricht. Vorgestern hat in Wie , die Trauung unseres Freundes Dr. San- Beer, Obmann der Sektion für den VI. un VII. Bezirk, mit Frl. Lizzie Barany, stal gefunden. Alle Zionisten bringen dem ju: gen Paar ihre herzlichsten Wünsche zu; Ausdruck. Todesfall. Die einst gefeierte Opernsängerin ui Schriftstellerin Raja Berber-Waldber“. wurde kürzlich von einer großen Zahl vi Freunden zur letzten Ruhestätte am Döbling Friedhof begleitet. Oberabbiner Dr. Feucb wan g, hielt in bewegten Worten eine r greifende Ansprache, indem er das verdien.-, volle Wirken dieser vornehmen Frau a> künstlerischem und charitativem Gebie; hervorhob. Gottesdienst Der Vorstand der israelitischen Kultu. gemeinde Wien veranstaltet anläßlich der die. jährigen hohen Feiertage im Große Musikvereinssaal, I., Dumbagaese : sowie im Sophiensaal, ni., Marxergasse 1 feierliche Gottesdienste. Jene Parteien, welche auf die im Vorja! benützten Sitzplätze reflektieren, können d neuen Karten gegen Vorweisung der vorjäh; gen an der Kartenkassa der Israelitische Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse I. Stock, in der Zeit vom 22. August b 30. August 1934 während der Amtstsunden v< 8 bis 13 Uhr beheben. Der allgemeine Verkauf beginnt a.m 31. An gu st 1931. Stellenmarkt. Der Verein für unentgeltlichen ArbeitsnacL wois, Wien, I., Kohlmessergasse 4 (Telepht U 27-0-65) sucht dringeud: a) Stellen für Kci toristen, Buchhalter, Handelshilfsarbeiter, G schäftsdiener, Packer, Manipulanten, Inkassa ten, Lageristen; b) Arbeit, für gewerblicl ■ Fachkräfte aller Art (darunter auch Bäckc Bauingenieure, Anstreicher), sowie ungelern Arboiter; c) handwerkliche Lehrstellen f’; Knaben und Mädchen. FILM „Ein Mädchen mit Prokura.“ Unter diese; ■ Titel erscheint am 17. August im Gartennau Kärntner-, Busch-, Haydn-, Kolosseumur; Votivpark-Kino ein deutscher Kriminaiüli mit Gerda Maurus in der Titelrolle. De . Film bringt die Tobis-Sascha. „Schön ist es, verliebt zu sein.“ Eine Tor filmoperette wird am 17. August in Wien untc dem Titol „Schön ist es, verliebt zu sein“* von der Tobis-Sascha herausgebracht werden. E Sommer-Schluß.Verkauf im Indanthren haus, VI., Mariahilferstraße 71. Alle Altemoderner Stoffe für Kleidung und Heim, Ba«.’ und Strand, entzückende, elegante und ein fache Kleider, Dirndl, Pyjamas, Bademäntel Strockfauteuils, Garteoieessel, Herrenum’ Damenwäsche, durchwegs? mit dem Vorteil un übertrolTener Wasch- und Lichteehthcit, werden zu wesentlich reduzierten Preisen verkauft. Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.50 vierteljährlich S 420, ganzjährig S 16.— Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.— Tschechoslowakei vierteljährig ^1- Kä 24.—, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40.-, Polen vierteljährlich Zloty 6.50. Ungarn vierteljährlich Pengö 420. Rumänien viertel jährlich Lei 120.— übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4 50. Postscheck Konti: Österreich Nummer D 113.546. Polen Nr 191 199. Tschechoslowakei Nr. 500 230. Jugoslawien Nr 40.879. Eigentümer Vorleger und Herausgeber Zionistischer Landesverband für Österreich Wien. I Kfirntrierstraße 28 — Verantwortlicher Redakteur- Dr Rudolf Glücklich. 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