Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 7 (1934)
- Issue
- Heft 368 (10.7.1934)
- Date
- 1934-07-10
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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Bette 6 DIE STIMME Nr. 368 — 10. JuK 1984 Die Stimme des Volkswirts: LOKALCHRONIK Mittelstandssiedlung bei Haifa gruppen raten, sie mögen sich selbst mit all diesen Problemen befassen. Es ist selbetveri ständlioh, daß die Kultusgemeindo gemeinsam mit ihnen neue Wege suchen und finden wird. Dr. F. P i c k h o 155. Sparen oder Konsumieren? Am 3. Juli 1934 hat eine gut besuchte Versammlung von Interessenten für die Stadtrandsiedlung bei Haifa stattgefunden. Zionistischer Vortragshatender Mittwoch, den 11. Juli 1934 Vor einiger Zeit konnte man im Zuge einer gutgemeinten Propagandaaktion in Wiener Geschäftsauslagen Plakate folgenden Inhalts sehen: ..Sparen vergrößert die Arbeitslosigkeit!“ Zuekerlgeschäfte hatten ihre-Schaufenster durch die Mahnung verschönt: ,,Kaschen schafft Arbeit!“ Wer diese sinnigen Aussprüche las, mochte sich daran erinnern, daß in wenigen Monaten, nämlich am 31. Oktober, der sogenannte W e 11 s p a r t a g zelebriert wird, an dem alljährlich das Publikum durch alle geeigneten Propagandamethoden mit. der volkswirtschaftlichen Notwendigkeit, des Sparens vertraut gemacht werden soll. Der gewöhnliche Sterbliche, der sich dem Widerstreit der Parolen wehrlos ausgeliefert sieht, möchte gerne wissen, was für eine Bewandtnis es denn eigentlich mit diesen Dingen hat. Gilt im Juni nicht, was im Oktober gilt? Wäre es um die österreichische "Wirtschaft wirklich besser bestellt, wenn die Bevölkerung mehr genascht und überhaupt mehr konsumiert hätte, statt etwa Trefferanleihe zu zeichnen? Wird der Volkswirtschaft und namentlich dem Abbau der Arbeitslosigkeit durch erhöhte Sparsamkeit oder durch erhöhten Verbrauch besser gedient? Nehmen wir an, jemand stünde vor der angenehmen Alternative, sich entweder ein Luxusauto zu kaufen oder den entsprechenden Betrag zurückzulegen. Der Käufer des Autos bringt den Arbeitern der Automobilfabrik und ihren Vorproduzenten Beschäftigung. Was wäre dagegen geschehen, wenn das Geld statt zur Anschaffung eines Autos etwa zur Zeichnung von Trefferanleihe verwendet wrorden. wäre? Dann hätte die Bundesregierung mit dem Geld zum Beispiel die Kosten einer Straßenausbesserung bestritten, es wären also statt Metallarbeiter Straßenarbeiter beschäftigt, worden. Das ersparte Geld hätte seinen Weg aber auch statt in die Anlageform einer Anleihe in die Kassen einer Bank nehmen und von dort in Gestalt eines Betriebskredites zu einem Unternehmer wandern können; dann hätte das Geld im Betrieb dieses Unternehmers „gearbeitet“, also dort Arbeiter beschäftigt. Man sieht: durch Sparen geht keine Kaufkraft verloren und wird der Beschäftigungsgrad nicht verringert; die Kaufkraft wird nur an einer anderen Stelle eingesetzt, die Arbeit nur an anderen Produktionsstätten geleistet. Dieser Satz läßt sich auch umgekehren: wenn man die Spartätigkeit einschränkt und dafür mehr konsumiert, so wird keine neue Kaufkraft gewonnen und keinerlei zusätzliche Arbeitsgelegenheit geschaffen, sondern Kaufkraft und Arbeitsmögliehkeiten werden lediglich verschoben. Dennoch besteht ein wichtiger Unterschied zwischen Sparen und Verausgabung zum Konsum. Durch die Straßenausbesserung etwa werden nicht nur Arbeiter beschäftigt, sondern es wird ein dauerndes Verkehrsmittel geschaffen, das den Transport verbilligt, den Fremdenverkehr erleichtert und auf diese Weise dauernd andere Produktionen fördert, also an anderen Stellen tatsächlich neue Arbeitsgelegenheiten schafft. Noch deutlicher sind die Wirkungen der Spartätigkeit, wenn die zurückgelegten Mittel zur Neugründung, Modernisierung oder Erweiterung eines Betriebes dienen oder wenn dadurch ein wegen Kapitalsmangels ganz oder teilweise eingestellter Betrieb wieder in Tätigkeit gesetzt wird — ein Fall, der heute besonders aktuell wäre. Hier Ist gesparte Kaufkraft unmittelbar zur Schaffung einer bleibenden Arbeitsstätte verwendet worden. Vergleichen wir damit den Fall des Autokaufes: mit der Fertigstellung des Luxusautos sind die Arbeitsmöglichkeiten erschöpft, da« Auto selbst ist keine Betriebsstätte. Dasselbe gilt natürlich von Kleidern, Nahrungsmitteln und allen übrigen Gütern des Verbrauchs. Spartätigkeit und Verausgabung für Konsumzwecke unterscheiden sich in ihren Wirkungen auf den Arbeitsmarkt also dadurch, daß die Spartätigkeit die Vorbedingungen nicht nur für eine einmalige | Arbeitsgelegenheit, sondern für zusätzliche und dauernde A r b e Unmöglichkeiten schafft. Vorausgesetzt, ist I dabei freilich, daß die ersparten Beträge | nicht nur zurück-, sondern a.uch angelegt, also nicht gehortet werden. Sparen bedeutet nur die erste Hälfte des Kapitalbildungsprozesse-s, Investition die zweite. Sparen ohne Anlage der ersparten Beträge ist. für Zeiten allgemeinen Mißtrauens charakteristisch. Die Hortung vollzieht sich dann teils im Schrank des Sparers, teils in Form kurzfristiger Einlagen bei den Banken, welche in solchen Zeiten Kredite nur mit großer Zurückhaltung gewähren können, da nur wenig Kreditwerber gut sind und überdies stets mit der Abberufung größerer Einlagenbeträge gerechnet werden muß. Aber aus diesen Erscheinungen, die wir auch in Österreich kennengelernt haben, lassen sich Argumente zu Gunsten stärkeren Verbrauches nicht ableiten. Wenn die Sparei Bedenken tragen, ihr Geld privaten Unternehmungen anzuvertrauen, können Staat und andere öffentliche Körperschaften erfolgreich eingreifen und die freien Sparmittel sammeln, um sie der Produktionssphäre zuzuführen, das ist in Österreich zuletzt durch die Trefferanleihe geschehen. Private Hortungen spielen in Österreich heute eine geringe Rolle, von Hortungen bei den Kreditinstituten kann man überhaupt nicht reden, da ihre Kassenbestände keineswegs zu groß sind und jede beträchtliche Verringerung dieser Bestände durch Abberufung von Einlagen zu Kreditriickziehungen führen würde. Aber selbst wenn die Bevölkerung eines Landes große Geldbeträge im Schrank aufbewahrt, ist es sehr unerwünscht, wenn diese Beträge für Konsumzwecke Verwendung finden und dadurch den aktuellen Geldumlauf inflationistisch erhöhen. Der richtige Weg für solche Horte führt zu den Banken und von diesen zur Notenbank. Es wäre gewiß sehr schön, wenn nicht erhöhte Spartätigkeit, sondern erhöhter Konsum zur Besserung der wirtschaftlichen Verhältnisse führen würde. Für jeden Menschen ist es leichter zu konsumieren als zu sparen. Daß das Bequemere und Angenehmere auch das Bessere sei, entspricht einem kindlichen Wunsch träum. Daher lassen sich die Menschen so gern einreden, man müsse des allgemeinen Wohles halber mehr konsumieren. Aber Wunschträume stimmen mit der Wirklichkeit nicht immer überein. Das gilt leider ganz besonders im Bereich der Wirtschaft. Der Palästina-Touristen* verkehr vor dem Unterhaus Der Abgeordnete Joel fragte den Kolonienminister, ob nicht eine Abänderung jener Bestimmungen der Palästina-Einwanderungsordnung in Aussicht genommen sei, durch die die Hinterlegung einer Kaution durch Touristen, die nach Palästina nicht erster Klasse reisen, vorgeschrieben wird; ob der Kautiombetrag von 60 Pfund nicht herabgesetzt werden soll; ob Informationen darüber vorlägen, in welchem Ausmaß der Touristenverkehr Palästinas durch diese Bestimmungen beeinträchtigt wurde. In Beantwortung dieser Anfrage erklärte der Kolonienminister, die Vorschrift betreffend die Hinterlegung einer Kaution werde jetzt auf alle Personen, die nach Palästina reisen wollen, ohne Rücksicht auf die benutzte Schiffklasse, angewandt. Eine Änderung des Kautionsbetrages von 60 Pfund sei nicht in Aussicht genommen, doch seien die Konsulate und Paßämter ermächtigt worden, von der Hinterlegung der Kaution bei solchen Personen abzusehen, von denen sie überzeugt sind, daß sie wirklich Touristen oder Pilger oder im Besitz eines Kapitals von 1000 Pfund sind. Im April habe der High Commissioner für Palästina berichtet, daß die Einführung dieser Bestimmung den palästinensischen Touristenverkehr nicht beeinträchtigt, hat, und daß Palästina in diesem Jahre die beste Touristensaison seit einer Reihe von Jahren hatte. I Die Herren Josef Schur, Dr. L. Plaschkes und Dr. H. Groß haben über die Modalitäten der Siedlung auf Grund ihrer persönlichen Beobachtungen in Palästina berichtet,. Es besteht die Möglichkeit,, auf Boden des Keren Kajemeth, etwa 10 Kilometer von Haifa entfernt, im Anschluß an die deutschen Juden ein eigenes Haus zu bauen, die Kosten stellen sich auf etwa 270 bis 350 Pfund, wovon 40 Prozent zu erlegen sind. Die weiteren Arbeiten für die Durchführung der Aktion sind einem Kojnitee übertragen worden. Weitere Interessenten können sich bei der Wirtschaftsstelle des Pal ästin a-A m t e s, Wien, I., Kärntnerstraße, 28, jeden Donnerstag von 19 bis 21 Uhr melden. Was soll mit unserer Jugend geschehen? Mit diesem Thema veranstaltete die Sektion Döbling einen Vortragsabend, an dem Dr. Isidor K1 a b e r, Obmann der Fürsorgezentrale der Israelitischen Kultusgemeinde, referierte. Mit Rücksicht auf die Wichtigkeit diese« Problems bringen wir das Wesentlichste seiner, mit, starkem Beifall angenommenen Ausführungen. Die geistigen Berufe, meint der Referent, werden mit Menschen überfüllt, die oft keine Vorliebe für diese Berufe haben, und auch oft nicht die entsprechende Eignung hiefür besitzen. Dadurch wird ein geistiges Proletariat herangeziiohtet. Diese Menschen sind oft vielfach unglücklich, weil sie mit ihrem Studium kaum ihr Brot verdienen können. Anderseits sind sie auch nicht mehr für andere Berufe nmzusehiohten. Es wäre viel besser, diese Menschen in gewerblichen Berufen (Spengler, Installateure, Elektrotechniker, Bautechniker u. v. m.) auszubilden, selbst auf die Gefahr bin, daß sie dann hier keine Anstellung finden. Sie sind aber brauchbare Palästina-Emigranten, zum Unterschied von den vielen ungelernten Arbeitern, die sich heute um Zertifikate bewerben. Ganz besonders kraß ist die Anzahl der studierenden Mädchen, im Verhältnis zu den Mädchen, die sich für Haushaltung, Küche usw. interessieren. Auch ist darauf hinzuweisen, daß Palästina Mangel an derartig vorgebildeten weiblichen Kräften leidet. Die Kultusgemeinde hat letztens Stipendien zwecks Heranbildung von Krankenschwestern für das Spital und das Versorgungshaus ausgeschrieben. Jugendliche, die sich in der Landarbeit ausbilden wollen, haben hiezu die beste Möglichkeit auf diversen Haohscharah-Plätzen sämtlicher zionistischer Jugendbünde. Es wäre zu erwägen, ob nicht das schon von anderer Seite vorgesohlageno Problem der Überführung von Waisenkindern nach Palästina auf Kosten der bestehenden Waisenvereine jetzt in Tat umgesetzt werden könnte. Der ehemalige Kultusvorsteher Bauminger hat sich bereit erklärt, in Palästina die Vorarbeiten für ein solches Unterbringen jüdischer Waisenkinder zu leiten. Dieses würde nicht nur für die Kinder eine Wohltat bedeuten, dio dann i,m vorhinein entsprechend ausgebildet werden, sondern diese Aktion würde auch unsere Fürsorge materiell entlasten. Denn zur Zeit können die Achtzehnjährigen nicht entsprechend untergebracht werden. ln Wien bestehen folgende Berufeiberatungsstellen: 1. Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis (Leitung Dr. A. Schmorler), I., Kohlmessergasso 4; 2. Jugendfürsorge der Kultufigemeindo, I., Soitenstettengasse 2; 3. Dr.-Krüger-IIeim (nur für Mädchen), II., Malzgassn 7; 4. Berufsboratungsamt der Gemeinde Wien, UI„ Esteplatz 5/7. Vollständigkeitshalber möchto ich noch erwähnen, daß eine Möglichkeit besteht, einen neuen Kibbuz nach dem Muster des schon bestehenden im Hause des jüdischen Lehrlingsheimes (9. Bezirk) zu errichten, Es wäre dort die billige Verpflegung«- und [Jnterkunflsmöglichkeit irn vorhinein gegeben. Zum Schlüsse würde ich den Jugend- 6. Bezirk: Klub jungor Zionisten, VI„ Loqab platz 11, >39 Uhr abends, Aron Schwertfinger: „Einführung in die jüdische Geschichte.“ 10. Bezirk: Sektion X., Hasengasse 17, 349 Uhr abends, Dr. Richard Pokorny: „Aus der Geschichte der Ritualmordlüge.“ Donnerstag, den 12. Juü 1934 2. Bezirk: Sektion Prater, II., Jungstraße 8, XA9 Uhr abends, Dr. Oskar Grünbaum: „Der Schicksalsweg des jüdischen Volkes.“ In menioriam Oskar Blüh Die Wiener Judengemeinde, sofern sie an jüdischer Musik interessiert ist, hat einen schweren Verlust erlitteu. Oskar Blüh, der langjährige Leiter des Wiener jüdischen Gesangvereines ist gestorben. Man kann es fast nicht glauben, daß dieser lebensfrohe, gütige Mensch nicht mehr unter uns weilt. Die Wiener jüdischen Sänger haben einen warmherzigen und stets hilfsbereiten Freund verloren. Im Dienst des Wiener jüdischen Gesangvereines vergaß er oft an Familie und eigene Interessen. Sein Glück und seine Freude war das Wohlergehen des Vereines. Obwohl selbst ein Westler, liebte er ganz besonders unsere jüdischen Volkslieder. Seiner Energie und seinem Mute ist es zu danken, daß bei uns in Wien das jüdische Volkslied bekannt und verbreitet wurde. Mitten in rastloser Tätigkeit, überquellend von neuen Gedanken, hat ihn eine tückische Krankheit aus unserem Kreis gerissen. Aber sein Wirken wird nicht spurlos Vorbeigehen. Er hat eine Schar von Idealisten erzogen, die sein Lebenswerk fort,setzen und jüdische Kunst und jüdischen Gesang in alle Kreise des Judentums hineintragen werden. Ehre seinem Angedenken. Dr.-Krüger-Heim. Frau Bundespräsidentin Leopoldine Miklae und eiue sehr große Anzahl jüdischer Persönlichkeiten waren vorige Woche zu der Schulschlußfeier der Frauenberufsscbulen im „D r. - K r ii g e r - H e i m“ erschienen. Die Arbeiten der zweijährigen Fachschule, Kleidermachen und Wäschewaronerzeugung, sowie die Kochkunstausstellung fanden viel Anerkennung. Frau Bundespräsident., welche für die Kulturarbeit der Institution und den religiösen Geist im Hause voll Anerkennung war, sah auch den Turn- und Tanzvorführungen der Zöglinge zu, welche mit Absingen der Hatikwah und einer künstlerisch getanzten Hora den Abschluß fanden. Der Jüdische Hochschulausschuß stellt für bedürftige und würdige Mitglieder der „J u d ä a“ Freiplätze (beziehungsweise halbe Freiplätze) bei seinen Ferienreisen zur Verfügung. In Betracht kommen vor allem Kollegen, die nach ärztlichem Attest erholungsbedürftig sind. Anmeldungen täglich von 3412 bis J41 Uhr beim Fürsorgereferenten. Bad Tatzmannsdorfer Kuren Seit alter Zeit ist dieses berühmte Herz- und Frauenheilbad weit über die Grenzen Österreichs hinaus durch seine heilkräftigen Quellen bekannt. Noch größero Bedeutung errang dieser Kurort, als in seiner nächsten Umgebung ein großes Moorfeld entdeckt wurde, dessen Eisenmoor dem Franzensbader Moor gleichwertig ist. Späterhin wurde auch die Naubeimer Kur eingeführt, gleichzeitig mit der Errichtung einer Wasserheilanstalt, und von dieser Zeit ab gewann Bad Tatzmannsdorf immer mehr und mehr Anhänger. In den letzten Jahren ist Tatzmannsdorf in die erste Reihe unserer österreichischen Kurorte gerückt, die ausgezeichneten Heilerfolge bei Herzleiden und Frauenkrankheiten wurden in don weitesten Kreisen bekannt, und viele Kranke, die vordem nur in Franzensbad oder in Bad Nauheim Heilung suchen konnten, kommen jetzt nach Tatzmannsdorf, wo ihnen nebst einer Reihe hervorragendster Ärzte alle Kurmittei und Kurbeheifo zur Verfügung stohen. A u skiinfte und Prospekte durch die Kurkommission in Bad Tatzmannsdorf (Burgenland). Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.50, vierteljährlich S 4.20, ganzjährig S 16.— Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.—. Tschechoslowakei vierteljährig :1t Kö 24.—, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40.—, Polen vierteljährlich Zloty 6.50. Ungarn vierteljährlich Pengö 420. Rumänien vierteljährlich Lei 120.—. übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4.30. Postscheck-Konti: Österreich Nummer D 113.546, Polen Nr. 191.199. Tschechoslowakei Nr. 500.230. Jugoslawien Nr. 40.879. Eigentümer. Verleger und Herausgeber: Zionistischer!,andesverband für Österreich. Wien, l„ KärntnerBtraße 28. — Verantwortlicher Redakteur: Dr Rudolf Glücklich Wien. J., Kärntnerstraße 28. Druck: Vernay A.-CL* Wien, IX„ Canisiusgasse &—10.