Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 7 (1934)
- Issue
- Heft 367 (6.7.1934)
- Date
- 1934-07-06
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Bote» DIE STIMME Nr. 367 — 6. Juli 1934 Heute: „Was wir* die Welt ohne Liebe“. Von Amerika bis herüber an den Rhein breitet sich der Schauplatz dieses heiteren musikalischen Films, der die Erlebnisse eines Millionäre und seiner Tochter auf einer Europareise schildert. Der Film erscheint ab heute im Kärntner-, Busch-, Haydn- und Kolosseum-Kino. Heute: „Die Mädels von heute“. Wie „Die Mädels von heute“ trotz aller Emanzipation in einem Punkte, nämlich in der Liebe, die Mädels von gestern bleiben, zeigt das Filmlustspiel „Die Mädels von h e n t e“, das ab heute im Tuchlauben- und Flotten-Kino zu sehen ist. Viktor de Kowa, Lily Rodien, Leni Sponholz und Anny Markart spielen die Hauptrolle. Musik: Gerhard Mohr. Regie: Herbert Selpin. LOKALCHRONIK Zionistischer Vortragshaiender Mittwoch, den 11. Juli 1934 6. Bez: Klub junger Zionisten. VI.. Loquaiplatz 11, Vi 9 Uhr abends, Aron Schwertfinger: „Einführung in die jüdische Geschichte.“ 10. Bez.: Sektion X., Hasengasse 17, K9 Uhr abends, Dr. Richard Pokorny: „Aus der Geschichte der Ritualmordlilge.“ Donnerstag, den 12. Juli 1934 2. Bez.: Sektion Prater, II., Jungstraße 8, H9 Uhr abends, Dr. Oskar Grünbaum: „Der Schicksalsweg des jüdischen Volkes.« Zionistische Sektion Prater. Bei der am 38. Juni 1934 stattgefundenen Generalversammlung, der zionistischen Sektion Prater und des Bethausvereines ,JPetach Tikwa“ wurden folggende Vorstandsmitglieder gewählt: I&ak Adler, Josef Altmann, Hersch Aschkonas. Wolf Beizer, Elias Berger, Aron Brandeistein. Jakob Bergglas, Prof. Meier Chartiner. Clmne Dörfler. Gedalje Frischer. Arje Feldmann. Lazar Fränkel, Dr. N. Frey, Dawid Gelbard, J. A. Gerstl. Julius Horowitz, Josef Kampf, Dr. Dawid Kreppei, Leo Morgenstern, Ing- Markus Mühlbauer, Lazar Rekach, Chaim Rubin, Moses Rubin, Isak Schnee. Jehuda Schmidt, Jehuda Singer, Mechel Stein, Lipe Weißbrod, Heinrich Windschauer, Helene Adler, Rosa Andermann, Dora Brandelstein, Sali Halpern, Anna Mühlbauer, Sali Scherzer und Necbama Windschauer. — Bei der am 30. Juni 1934 stattgefundenen konstituierenden Sitzung des Vorstandes wurde folgendes Präsidium gewählt: Präsident: Jehuda Schmidt, Vizepräsidenten: Moses Rubin und Ing. Markus Mühlbauer, Schriftführer: Jakob Bergglas und Dawid Gelbard, Kassier: Gedalie Frisscher. — Gleichzeitig wurde auch die Konstituierung des Bethausvereines „Petach Tikwa“ durchgefübrt und es wurden folgende Herren in das Präsidium gewählt: Wolf Beizer, Arie Feldmann, Lazar Rekach, Jehuda Singer und Hermann Süßer. Umschulungslrur8e. Das jüdische Jugendhilfswerk veranstaltet gemeinsam mit der Wirtschaftsstelle des Palästina-Amte« folgende Umschulungskurse für Palästina-Interessenten: Tischlerei, Etuiherstellung, Waschen und Bügeln (für Mädchen), Miedermachen (für Mädchen), Herstellung von Werkzeugen für Gärtnerei, Anstreichen (Lackieren), Papierkonfektion und Mauern. Nähere Auskünfte und Anmeldungen jeden Montag zwischen 18.30 und 19.30 Uhr. Zionistisches Landeskomitee, Wien, I., Kärntnerstraße Nr. 28. Stellenmarkt. Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, Wien, I., Kohlmessergasse 4, Telephon U-27-0-65, sucht dringend: a) Stellen für Kontoristen, Buchhalter, Handelshilfsarbeiter, Geschäftsdiener, Packer, Manipulanten, Inkassanten, Lageristen; b) Arbeit für gewerbliche Fachkräfte aller Art (darunter auch Bäcker, Bauingenieure, Anstreicher) sowie ungelernte Arbeiter; c) handwerkliche Lehrstellen für Knaben und Mädchen. Kostenlose Stellenvermittlung des Jüdischen Angestelltenverbandes „Emunah« (Wien, II., Taborstraße 1). Offene Stellen: Korrespondentin, perfekt deutsch und polnisch, Stenotypistin, engl, und franz. Sprachkenntnisse, möglichst aus der Speditionsbranche, für Polen; Verkäufer, Modewarenbranche, sowie Praktikant für Niederösterreich. — Stell engesuche: Männliches und weibliches kaufmännisches und gewerbliches Per- Bonal. — Wir bitten um Anmeldung freier Stellen schriftlich «dor telephonisch (A 48-6-56). Mitteilungen des Keren Katemeth Jung-Wizo-Mirjain 1 Baum auf Namen Frau Wien, I., Kärntnerstraße 28, Tel. R 27-3-20, Postsparkassenkonto A 100.208. Ausweis Nr. 17 für die Zeit vom 15. bis 30. Juni 193-1. Der Keren Kajemeth-Ausweis in neuer Form Der neue Ausweis umfaßt drei Gruppen: 1. Die Sektionen und Gruppen und die von ihnen in der Ausweisperiode aufgebrachten Beträge (alphabetisch). 2. Die Selbstkontingentier und sonstigen Einzelsammler und ihre aufgebrachten Beträge (alphabetisch geordnet). 3. Die Einzelspender, und zwar alphabetisch geordnet mit samt ihren Spenden. Der besondere Anlaß, wenn ein solcher angegeben sein wird — wird hervorgehoben werden. I Nur Spender von 5 Schilling aufwärte werden namentlich veröffentlicht. Im Büchsenausweis, der in der Woche, in welcher ein allgemeiner Spendenausweis nicht erscheint, veröffentlicht wird, tritt keine Änderung ein. Spenden von mindestens 2 Schilling werden auch weiterhin ausgewiesen werden, und zwar bezirksweise — wie bisher. Spezifikation der Bezirks-Sektionen und Gruppen (alphabetisch geordnet). Zentrale S 379.35; Baden 19.04; Brith Bilu 18.30; Brith Herzl 50.14: Cbajes-Realgymnasium 50.— (darunter durch Prof. Löwenfeld 40.—); Eisenstadt 10.—; Gdud Zirim 6.10; Z. M. V. Giskalah 4.64; Haschomer Hazair (Sammlung beim Herzl-Grabgang) 9.35; Hechaluz 56.69; Histadruth Gordonia 55.75 (darunter Sammlung beim Herzl-Grabgang 13.13); Innsbruck 120.—; Z. M. V. Jedidäa 7.74; Jugendverband radikaler Zionisten 28.73 (darunter Sammlung beim Herzl-Grabgang 5.67); Lese- und Redehalle 19.10; Mirjam 149.03 (darunter Sammlung beim Herzl-Grabgang 88.53); Misrachi 42.—; „Omer“ 21.—; Sektion II 501.55; Sektion Prater 11.30; Sektion III durch Dr. Schmitz 108.—; Sektion VI/'VII 50.—; Sektion VIII/IX 48.79; Tischgesellschaft Meidling 29.60; Sektion XIII 57.75; Sektion XV1/XVII 20.—; Sektion XVIII 3.50; Tcheleth Lawan 187.48; Theologia 1.20; Verband radikaler Zionisten 5.—; Wizo 231.75 (darunter durch Wizo-Zentrale 21.—, Wizo-U 29.25, Wizo-VI/VII 71.—, Wizo-XVIII 10.50, Wizo-XX 100.—); „Zirenu“ 1037.46 (darunter Sammlung beim Herzl-Grabgang 35.15); Zirej Misrachi 10.—; Zireth Misrachi 21.10 (darunter Sammlung beim Herzl-Grabgang 11.96). Selbstkontingentier und Einzeisammler (alphabetisch geordnet). Bartfeld Markus 91.53; Bibelschule (Eltern) Terapelgasse 3, 4 Bäume auf Namen Reiigionslehrer Rudolf Müller 42.—; Benedikt, Oberfinanzrat, Dr.. Hugo 25.—; Be risch Siegmund 20.—; Blum Kopel 10.—; Engel Hermann 12.65; Fantl Julius 6.—; Gröbel Ottilie 67.80; Goldschmied Arnold 20.—; Glaser Regine 100.—; Hochzeit Dr. M. Pais—Cilli Parnes 339.—; Hochzeit Lacher—Katz 10.—; Hochzeit Samuel Gottlieb—Toni Weintraub 58.50; Hochzeit Gelband— Wunder 73.—; Hochzeit Hansen—Tüehler 20.—; Hochzeit Dr. Lewin—Dr. Mehler 65.50; Kubin, Dr. Ludwig 20.—; Knoll Otto 7.—; Lampl Bettina 21.—; Lebensohn Betti 12.65; Leibi Adolf 20.—; Mandl 20.—; Mayer Benno 12.—; Mandl Benno 20.—; Nemon Frieda 100.—; Pidjon Haben Nußbaum 15.—; Pokorny, Dr., Richard 10.—; Prager Eugen 32.75; Reik, Dr. Kurt 80.—; Reichert Arthur 104.—; Rokasch Bronia 29.25; Roth Hermann 32.75; Sofer Haas 7.—; Stern Erwin 13.—; Schapira Salomon 91.53; Schwarz Esther 8.79; Schräge Leo 88.14; Scbmerler, Dr. Abraham 73.— und 32.—; Teich Anselm 29.25; Tempel: Müllncr-Tempel Thoraspenden 40.—; Verlobung Melia Pollak—Max Pluznik 32.—; Wenkart Max 61.—. Einzelspender (alphabetisch geordnet). Altmann, Dr., Benno 10.—; Altmaun Rosa 5.—; Bloch, Dr. 5.—; Brück Lilli 5.—; Bing Edgar 5.—; Benedikt, Oberfinanzrat, Dr., Hugo 10.—; Bauer, Ing., Berta 20.—; Eisinger Selma 10.—; Eliasberg Benjamin 46.19; Ebner 5.—; Fliegei Rosy 5.—; Flandrak, Dr., Fritz 10.—; F., Dr. 10.—; Gottfried, Dr., Leo 10.—; Goldhammer, Dr., A., 5% Polizzen-Rlickkaufsgebühr 22.88; Ginsberg, I)r., Leo 7.—; Griibl, Direktor, Friedrich 150.—; Griinspann Maximilian 10.—; Geduldig Markus 5.—; Goldschmiedt Arnold 5.—; Grünbaum Ferdinand 5.—; Gottlieb S. 10.—; Gutwillig Robert 5.—; Gelband Benjamin 10.—; Gelband 10.—; Grfinstein, Frau Direktor 25.—; „Giskalah“ 10.—; Händel 10.-; Hudee Golde 5.75; Hechaluz Merkas, 1 Baum auf Namen Aron Baumöbl—Gisi Qual anläßlich Vermählung 10.50; Hilsenrad Fr. 10.—; Huscbak 5.—j Hansen Max 10.—; Imber Ludwig 10.—; Caroline Löwit s. A. 10.50; Kantor Kß 20.—; Kriegei, Dr. J. 5.—; Kalwil Emil 6.—; Krasny, Dr., Emil 10.—; Langsam Oskar 5.—; Lebensohn J. 5.—; Lackenbach: Leo Wollisch 10.—; Landesmann 5.—; Lackenbacher, Dr., Siegfried, Baden 10.—; Lewin, Dr., O. 10.—; Müller 5.—; Medak J. 6.—; Mack, Dr., Julian 10.—; Mahler, Dr. 10.—; Müller 5.—; Morway Fr. 10.—; Metzger Fr. 10.—; N. N. (durch Oberfinanzrat Dr. Benedikt) 5.—; Nemon, Frau 15.—; O. W. 20.—; Pais Baruch 100.—; Parneß Samuel 100.—; Pais J. 10.—; Parnes, Dr., Edmund 5.—; Pokorny, Dr., Richard 10.—; Reik Ludwig 10.—; Reik, Dr., Kurt 10.—; Reichert Arthur 5.—; Roszes 10.—; Roßmann Fr. 5.—; Rosenblum 20.—; Rosenberg, Dr., Edmund 10.—; Singer M. 5.—; Saß Simon 5.—; Singer M. 5.—; Spitz Otto 10.—; Stein Jozsef 10.—; Stiaßny Arthur 10.—; Strasser Fr. 5.—; Streif!er Eduard 10.—; Schapira Hermann 5.—; Vogelfänger Alexander 5.—; Wizo auf Namen Frau Kammerrat Kohn 2 Bäume 21.—; Frau Sabine Weiß auf Namen Gisela Schönfeld 1 Baum 10—; Waseing, Obermedizinalrat, Dr. 25.—; Wasservogel Raoul 5.—; Weiß, Ing., Emil 5.—; Weintraub 5.—; Weintraub 5.—; Weintraub 5.—; Wunder S. 5.—; Wirtschafter 10.—; Zwillinger, Dr., Arrigo 12.—. Kinder als Selbstkontingentler Walter Abraham 5.30. Amtliche Verlautbarungen der israelitischen Kultusgemeinde Ausbildung von jüdischen Krankenpflegerinnen Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien hat beschlossen, eino Anzahl von jüdischen, die österreichische Staatsbürgerschaft besitzenden Mädchen zu diplomierten Krankenpflegerinnen ausbilden zu lassen. Die Ausbildung wird an einer staatlichen Krankenpflegeschule erfolgen. Der Lehrgang beträgt drei Jahre und bezweckt die planmäßige, praktische und theoretische Schulung in allen Zweigen der Krankenpflege auf wissenschaftlicher Grundlage sowie die berufliche Erziehung. über die endgültige Aufnahme entscheidet auschließlich eine kurz vor Schulbeginn tagende staatliche Aufnahmskommission. Die Schülerinnen aller drei Jahrgänge erhalten im Schiilerinnen-Internat der Krankenpflegerschule die unentgeltliche Verköstigung, die Beistellung der Berufskleidung und kostenlose Reinigung derselben. Die Bewerberinnen haben sich schriftlich zu verpflichten, nach Vollendung ihrer Ausbildung über Verlangen des Vorstandes der israelitischen Kultusgemeinde für die Dauer von drei Jahren in den Dienst des Spitales oder der Versorgungsanstalt der israelitischen Kultusgemeinde zu treten. Ein Anspruch auf eine solche Anstellung wird jedoch durch Absolvierung der Krankenpflegeschule nicht erworben. Die mit einem Stempel im Werte eines Schillings versehenen, eigenhändig geschriebenen Aufnahmsgesucho sind bis spätestens 1. August 1934 bei der Amtsdirektion der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, einzubringen. Die Gesuche sind zu belogen mit: a) Geburtsschein, b) Ileimatsschein, I c) behördlichem Zeugnis über unbescholtenen Lebenswandel, d) bei außerhalb Wiens wohnenden Bewerberinnen vom Amtsärzte der zuständigen Bezirkshauptmannschaft ausgestelltes Zeugnis über die volle physische Eignung für den Krankenpflegeberuf, e) Bestätigung über die Impfung innerhalb dor letzten zwei Jahre, f) letztem Schulzeugnisse, g) Zeugnissen über allfälligo bisherige berufliche Tätigkeit, h) selbstverfaßter und eigenhändig geschriebener Schilderung des Lebenslaufes Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeindo Wien. Stipendien der Gemeinde Wien Laut Mitteilung des Wiener Magistrates gelangen im Studienjahre 1934/35 für Schüler der Wiener Obermittelschulen (Oborgymnasion, Oberrealschulen und sonstigen Öbermittelschulon, dio dieselben Berechtigungen zum Besuche der Hochschulen gewähren), der Akademio für Musik und darstellende Kunst in Wien, der Wiener Bundes-Lehrorbildungsanstalten, der Wienor Staatsgowerbcsclmlen, des Wiener Technologischen Gewerbemuseums, der Wiener Handelsakademien mit öffontlichkeitsreeht, der Kunstgowerbeschule des österreichischen Museums für Kunst und Industrie, der Bundeslehranstalt für Textilindustrie und der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien von der Gemeinde Wien errichtete Stipendien von je S 180.— jährlich und für Hörer der Wiener Universität, der Wiener Technik, der Wiener Tierärztlichen Hochschule, der Hochschule für Welthandel, der Hochschule für Bodenkultur, der Akademie für bildende Künste und der Akademischen Spezialschule fiir Meda-illeurkunst in Wien von der Gemeinde Wien errichtete Stipendien von je S 300.— jährlich nach den hiefiir bestehenden allgemeinen Vorschriften und unter nachstehenden besonderen Voraussetzungen und Bedingungen zur Verleihung. Zum Genüsse dieser Stipendien sind nur unbemittelte öffentliche Schüler und Schülerinnen und ordentliche Hörer und Hörerinnen dor genannten Lehranstalten berufen. Privatieten an Mittelschulen und außerordentliche Hörer an Hochschulen sind von der Beteil ung mit einem Stipendium ausgeschlossen. Gefordert ist die österreichische Bundesbürgerschaft; unter sonst gleichen Bestimmungen haben nach Wien zuständige Bewerber den Vorzug. Die mit der Wiirdigkeitsbeetätigung der Schulleitung versehenen Gesuche sind bis 20. Juli 1. J. unmittelbar beim Wiener Magistrate, Abteilung 8 (I., Neues Rathaus), einzubringen. Dem Gesuche sind beizuschließen: a) Geburtsschein, b) Iloimatsschein, c) Studiennachweis des Jahrganges 1933/34, Hörer der Technischen Hochschule haben das vorgeschriebene Einheitenverzeichnis beizubringen, d) ein Fragebogen, der vor der Überreichung des Gesuches in der Magistratsabteilung 8 zu beheben und in allen Rubriken genau auszufüllen ist. Die Gesuche sind stempelfrei. Das billige Badgastein. Einst galt Badgastein als ein teurer Weltkurort. In der Zeit der Hochfrequenz des Fremdenverkehres hatte es auch ein Anrecht darauf, sich alle Vorteile, welche Badgastein in sich vereinigt, entsprechend bezahlen zu lassen. Aber die Weltwirtschaftskrise hat auch hier Wandel geschaffen. Wenn man heute einen Prospekt von Badgastein zur Hand nimmt, kann man sehen, daß die Preise sehr bescheiden genannt werden müssen. Ja, in kleineren Häusern sind die Preise so niedrig, wie man sie in jeder Sommerfrische bezahlen muß. In Badgastein, welches in hochalpiner Umrahmung zu beiden Seiten des Wasserfalles, inmitten von Wäldern und Wiesen an steilen Bergeshängen aufgebaut ist, vereinen sich dio Schönheiten der Natur, die man aus unmittel-« barster Nähe genießen kann, mit den Vorzügen der Kultur, die moderne Wohnbauten bieten. Herrliche, viele Kilometer lange, fast ebene Promenaden führen teilweise im schattigen Wahl, teilweise über sonnige Wiesen zu den bekannten Ausflugsorten der Umgebung* Hier können die ruhebediirl'tigen Kurgäste, wenige Minuteu von den belebten Straßen, dio Ruhe der ursprünglichen Natur genießen. Andere Kurgäste ziehen wieder Leben und Abwechslung der Ruhe vor, sie genießen die Kurmusik im Merangarten und erfreuen sich, am Gewoge der Menschen, wo internationales Publikum inmitten der herrlichsten Bergwelt promeniert. * NEU ERSCHIENEN —- Z.F. Finkelf fein SdUcksaissiunden. eines füluxcs 128 Seiten, reich illustriert PreisS5a-|GebundenS5‘-,GanzleinenS6‘- Zu beziehen duren den SAWITRA-VERLAG l.,Wipp!ingerstr.12 sowie alle Buchhandlungen Friedländer & Wien, I., Seitenstettengasse Nr. 2 Tel. U 28-1-28 XI., ZentralfrJedhof, neben dem I. Tor. Tel. U 18-0-85 Beh. konz. Realbüro Ing.M.Mühlbauer Kauf und Verkauf von Realifäten, Hypotheken I., II. und lli. 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