Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 7 (1934)
- Issue
- Heft 347 (24.4.1934)
- Date
- 1934-04-24
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Beite 6 DIE STIMME Nr. 347 — 24. April 1034 teil. Auf dem Gebiete der hebräischen Gram m a t. i k galt. Prof. Caro als Kapazität.. Nach seinem Hinscheiden wird bekannt, daß er ein größeres Werk hinterlassen hat, das den Einfluß der Midraschim in einer poetischen mittelenglischen Bearbeitung von Genesis und Exodus (1. und 2. Buch Mosis) zum Gegenstand hat. An der Frankfurter Jeschiwah unterrichtete er jahrzehntelang die ausländischen Hörer in profanen Fächern. Die Schweiz feiert Kart Joel Die Schweiz beging soeben den 70. Geburtstag des Philosophen Karl Joel, der seit mehr als 50 Jahren an der Baseler Universität Philosophie lehrt. Joel wurde 1864 zu Hirschberg in Schlesien als Sohn des Rabbiners H. Joel geboren. Er schrieb eine große Reihe philosophischer und geschichtsphilosophisc-her Werke, die viel gelesen und viel übersetzt, wurden. Er führt einen Kampf gegen die Seelenlosigkeit des mechanischen Weltbildes der Psychologie und Philosophie der Gegenwart und stellt diesen gegenüber das Bild der Seele auf, die nicht ein leeres, mechanisches Drängen und Stoßen der Bewußtseinselemente, sondern schöpferische Fruchtbarkeit des Lebens ist. So ißt ihm die Welt der Makrokosmos, dessen höchste schöpferische Manifestation der Mensch, die Weltgeschichte der Menschheit ist. Gott ist ihm das ewige Leben in beständiger Erneuerung. Und wie eg de« göttlichen Meisters Seligkeit ist, zu schaffen, so wird die Welt erst selig in Gott, seiner schaffenden Unendlichkeit. — Die amtliche Festschrift der Baseler Fakultät rühmt Joels außerordentliche Lehrbegabung und führt weiter aus, Joel „verdanke dem Judentum, dem er entstammt, sein .hohes, beispielgebendes Ethos“. Palästina-Patenschaften amerikanischer Frauen für jüdische Kinder aus Deutschland Die Frauengruppe des Palästina-Campaign in New England hat 250 Patenschaften für jüdische Kinder aus Deutschland, die in Palästina untergebracht werden sollen, übernommen. Der Patenschaftsbeitrag beträgt für jedes Kind 80 Dollar. Auf diese Weise soll ein Betrag von 20.000 Dollar für die Aktion zur Überführung jüdischer Kinder aus Deutschland hach Palästina aufgebracht werden. Andere Frauengruppen wollen diesem Beispiel folgen. SPRECHSAAL Für den Inhalt der in dieser Rubrik veröffentlichten Mitteilungen tragen die Einsender allein die Verantwortung. Keine deutschen Waren Wir erhalten folgende Zuschrift: Ein Artikel in Ihrem geschätzten Blatt veranlaßt mich zu folgenden Zeilen an Sie, und ich wäre Ihnen außerordentlich dankbar, wenn Sie meinen Mitteilungen in Ihrer Zeitung Raum geben würden. Sie schreiben in dem besagten Artikel, der auf mich wegen seiner aufrechten Tendenz starken Eindruck machte, ungefähr: „Die ganze Welt (mit verschwindender Ausnahme) steht dieser Kulturschande Deutschland verneinend gegenüber, schüttelt dazu den Kopf und —bleibt tatenlos.“ Sie regen verschiedene Wege an, wie auf die Repressalien Hitler-Deutschlands geantwortet werden kann und verweisen da besonders auf die modernste Waffe, auf den Boykott. Überall kann man heute die Beobachtung machen, daß diejenigen, die cs in erster Linie angeht, nämlich die Juden, sich am dem Boykott alles dessen, was aus Deutschland kommt, entweder gar nicht oder in ganz unzulänglicher Weise beteiligen. Ich kenne viele „Arier“, die den Boykott weit strenger und lückenloser durchführen als die meisten Juden meines Bekanntenkreises. Es ist ein uns aufgezwungener Kampf; aber wir müssen ihn führen. wenn wir nicht mit Recht der Feigheit und Indolenz gegenüber unseren eigenen Volksgenossen bezichtigt werden sollen. Ist es nötig, daß wir gerade und ausschließ- Spende Herr Robert Steiner, Wien IV., spendete znr Verteilung an drei kinderreiche Familien Buch heuer zu den Pessach-Feiertagen S 150.—. lieh deutsche Parfümeriewaren kaufen? Man bekommt diese Artikel, die aus Österreich stammen, in mindestens ebenso guter Qualität um einen höchstens etwas höheren Preis. Aber diese kleine Preisdifferenz sollte es uns schon wert sein; wir zahlen nur eine Kleinigkeit mehr und der Gegner wird an seiner empfindlichsten Stelle, an seiner Wirtschaft, getroffen. Denn der Boykott, von wenigen durchgeführt, vermag nicht viel, aber von einer großen Mehrheit — und ich zweifle nicht daran, daß mit ein bißchen Energie eine gewaltige Beteiligung an einem großangelegten Weltboykott zu erzielen sein wird — strikte durchgeführt, ist die stärkste Waffe des modernen Wirtschaftslebens, des modernen Lebens überhaupt. Schreiben und reden, reden und schreiben über die Kulturschande des modernen mitteleuropäischen Deutschland, das kann leicht einer, das kostet nur ein bißchen Tinte und Druckerschwärze. Zeigt aber, daß Ihr auch imstande seid, Opfer für eure Überzeugung auf euch zu nehmen, wobei in diesem Fall das Opfer nicht einmal gar so groß ist und nicht so schwer fallen dürfte. Verlanget in euren Geschäften österreichische, nur keine deutschen Waren; nehmt euch ein Beispiel an den Amerikanern, bei denen ein Großwarenhaus nach dem anderen seine Einkäufe in Hitler-Deutschland einstellt, „wegen beharrlichen Widerstandes der Konsumenten“. Noch ein Punkt, der sicherlich etwas mehr Überwindung kosten wird: müßt Ihr gerade zu deutschen Filmen laufen, wo doch andere Filme mindestens so hübsch, meistens aber viel interessanter und künstlerisch weitaus hochstehender sind? Ist es nötig, daß Ihr die Kassen der Ufa füllt? Ein bißchen Energie und unsere einzige Waffe in unserem gerechten Kampf, der für uns, wenn wir uns nicht rechtzeitig wehren, verhängnisvoll werden kann. Der Weltboykott alles dessen, was deutsch ist, wird unserem Gegner gefährlicher werden als alles Jammern und Klagen, als alle Druckschriften, Broschüren, Protestversammlungen, Resolutionen, Reden und Konferenzen, in denen wir ja wirklich groß sind, ^eigt, daß wir auch anders können! Unsere Parole muß lauten: Einer für alle, alle für einen! a. D. LOKALCHRONIK Todesfall Bei Drucklegung unseres Blattes erhalten wir die Nachricht, daß unser Gesinnungsgenosse Dr. Isidor K 1 a b e r durch den vor zwei Tagen erfolgten Tod seiner Mutter einen schweren Verlust erlitten hat. Das Zionistische Landeskomitee für Österreich drückt Dr. Klaber zum herben Verlust sein tiefstes Beileid aus. Zionistischer Vortragshdlender Dienstag, 24. April 1934: 1. Bezirk, Sektion III, Ring-Cafe, I., Stubenring 18, halb 9 Uhr abends, Prof. Dr. Albert Batscha: „Judenstaatsprojekte in alter und neuer Zeit“. 2. Bezirk, Sektion II und Klub Erez Israel, II., Praterstraße 13, 8 Uhr abends: Seminar für zionistische Geschichte. Leitung Dr. Tulo Nussenblatt. 6. Bezirk, Sektion VIJVU, VI., Loquaiplatz Nr. 11, 8 Uhr abends: Kurs für jüdische Geschichte. Leitung Dr. Richard Taussig. 19. Bezirk, Sektion XIX, Cafe Döblinger Hof, XIX., Billrothstraße 49, 8 Uhr abends: Herzl- Abend. Gedenkrede: Prof. Dr. Wilhelm Stein. Musikalischer Teil: Voilinvirtouse Kurt Fuohsgelb. Am Klavier: Klaviervirtuose Walter Spitz. Aus Herzls Schriften: Oskar Teller. 20. Bezirk, „Wizo XX“, XX., Jägerstraße 30, 8 Uhr abends, Mitgliederversammlung mit Vortrag: Frau Dr. Hennie Rappaport-Liechtenstein: „Jüdische Erziehungsprobleme“. Mittwoch, 25. April 1934: 6. Bezirk, Klub junger Zionisten, VI., Loquaiplatz 11, 8 Uhr abends, Prof. Dr. Leo Menczer: „Der Palästinagedanke in der jüdischen Literatur“. 15. Bezirk, Sektion, XII, XIV, XV, XV., Herklotzgasse 21, 8 Uhr abends, Prof. Dr. Alfred Spitzer: ,,Jüdische Erziebungsfragcm“. Mittwoch, 25. April, Uhr, Verband radikaler Zionisten, Saal des Cafö Produktenbörse, II., Taborstraßo 10, Alfred W e I s h u t: „Für Einheit im Zionismu s“. Wir machen unsere geehrten Leser auf die Beilage der Firma Ludwig Zwieback & Bruder, Wien, I., Kärntrstraße 11—15, in unßerer heutigen Auflage höfldchst aufmerksam. Donnerstag, 26. April 1934: 6. Bezirk, Sektion VI/VII und „Wizo“, VI., Loquaiplatz 11, 8 Uhr abends: Palästinaabend, a) Filmvorführung von einer Palästinareise von Ing. H. Goldberg und Richard Müller, b) Auskünfte über Geschäfts- und Reisemöglichkeiten in Palästina, Ing. Rudolf Seiden. 20. Bezirk, Sektion XX, Klub Leo Motzkin, XX., Jägerstraße 30, 8 Uhr abends: Seminar für jüdische Geschichte. Leitung Prof. Dr. Leo Menczer. „Wizo“ und Sektion XIII., Hietzinger Hauptstraße 22 (Cafe Hietzingerhof): „Gesprochene Zeitung“. Frau Dr. Sophie Löwenherz: „Die soziale Fürsorge der ,Wizo‘ in Palästina und der Frauennotdienst in Wien“: Leitartikel: Frau Fr. Amalie Kantor; Dr. Chahim Tartakower: „Erez Israel in Wort und Bild“; Tagesneuigkeiten: Herr Ludwig Teich; Literatur:; Lustige Ecke: Dr. Sonderling; Annoncen: Gesungen von Hilde Dulitzkaja. 8 Uhr abends. Zionistische Frauengruppe 9 der „Wizo“ Montag, den 30. April d. J., 8 Uhr abends, Festsaal des Caf6 City, IX., Porzellangasse 1, Frau Dr. Sophie Löwenherz: „Die soziale Fürsorge der ,Wizo‘ in Palästina und der Frauennotdienst in Wien“; Frau Dr. Gisela Blauer: „Gegenwartsprobleme im Zionismus“. Zionistische Bezirks-Sektion XII, XIV, XV. Am 11. d. hat. die Generalversammlung unter dem Vorsitz des Herrn Ruzek stattgefunden. Die Berichte wurden zur Kenntnis genommen. Der neue Ausschuß setzt sich wie folgt zusammen: Obmann; Ruzek. 1. Stellvertreter (Referent für Organisation); Dr. R u b n e r. 2. Stellvertreter; Dr. P o k o r n y. Schriftführer: Färber. Referenten: Kultur: Professor Doktor Spitzer; Propaganda: Mayer. Kassier: Kende. Heim: Fratu Zeichner und Abend. Fonds: Pollak und Schreiber. Chaiuziuth: Dr. Seider. Jugend: Rotter und Magister Bürger. Schekel: Dr. Seider und Frau Dr. Geier. Kindergarten: Frau Kürschner und Lande. Veranstaltungen und Presse: Steiner. Revisoren: Dr. Geier und Oberbaurat Steiner. Nach der Abwicklung der Tagesordnung hielt Herr Dr. Berger (Landeskomitee) einen mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Vortrag über das Programm der allgemeinen Zionisten. Die Generalversammlung war sehr stark besucht. Der jüdische Angestelltenverband „Emunah“ Der Verlauf der Zeit bringt es mit sich, daß in immer weiteren Schichten des Judentums das Bedürfnis entsteht, die Gemeinschaft gleichgestimmter Bekenntnis- und Leidensgefährten zu suchen. Daä allgemeine Angestelltenproblem suchten und suchen Gewerkschaften und Interessenvereinlguugen aller Art mit mehr oder weniger Erfolg zu lösen, das Sonderproblem des jüdischen Angestellten aber harrt noch der Lösung. Ihr näher zu kommen, ist die große und schwere Aufgabe des „Jüdischen Angestelltenverbandes“. Der Jüdische Angestelltenverband muß sich zunächst mit den all erbrenne tute teil Beruf ssorgen seiner Mitgliedschaft auseinandorsetzen. Er wird daher in weit größerem Ausmaß als bisher durch Kurse, fachmännische Aufklärung und Beratung aller interessierenden Fragen sowie durch Fühlungnahme mit maßgebenden Kreisen des jüdischen Wirtschaftslebens den einzelnen in seiner Erwerbstätig'keit fördern. Natürlich gilt die besondere Anteilnahme des Vereines den unschuldigen Opfern der furchtbaren Wirtschaftskrise, dio ja gerade im Kreise dor Angestelltenschaft in trauriger Menge zu finden sind. Darüber hinaus aber schwebt der Leitung das große Ziel vor Augen, eine lebendigo und feste Gemeinschaft aus dem Mitgliederkreis erstehen zu lassen, dio nicht nur um einzelner Vorteile willen, sondern aus innerem Bedürfnis und höherem Interesse zusammeusteht. Dio Vereinsabende sollen zu geselligen Veranstaltungen ausgebaut werden, dio, vor allem Bildungszwecken dienend, auch Gelegenheit zu persönlicher Aussprache und Fühlungnahme bieten sollen. Auch an dio Heitork e i t, dio uns heuto so dringend nottut, wollen wir dabei nicht vergossen. Gutes menschliches Einverständnis setzt gleichfalls dio gemeinsame Pflege von Sport und Touristik voraus, dio nun im Vorbandsprogramm mit an erster Stelle stehen soll. Einer großzügigen Ausgestaltung harrt, auch dio Verbandsbibliothek, die sieh schon jetzt regsten Zuspruches erfreut. Jüdischer Angestelltenverband „Emunah“, TL, Taborstraße 1, 2. Stock. Auskünfte von Montag bis Donnerstag von 19 bis 21 Uhr. Wichtige Verlautbarung für jüdische Notstandsunterstützte ] Auf Grund einer jüngst, erlassenen Verordn nung wird sämtlichen Notstandsunterstützten wöchentlich ein Betrag von S 1.— abgezogen, wogegen diese Unterstützten einen Gutschein auf ein bestimmtes Quantum Selchfleisch erhalten. Über Intervention des „Schomre Schabbos“ hat der Leiter der Industriellen Bezirkskommission in entgegenkommender Weise angeordnet, daß bei j e n e n jüdischen Nofcstandsunterst.fi t z t e n, die eine streng religiöse Lebensführung nachweh sen und daher das ihnen zugewiesene Selchfleisch n i c h t verwenden könnten, dieser Abzug nicht, vorgenommen wird. Bescheinigungen über den streng religiösen Lebenswandel werden vom Sekretariat des Verbandes der Sabbathfreunde „Schomre Schabbös“, Wien, II., Leopoklsgasse Iß, ausgestellt. Wizo I veranstaltet, Mittwoch, den 25. d., um halb 9 Uhr, im Hotel de France einen Bridge- und Rummyabend. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Zionistische Bezirks-Sektion I — Sportklub Hakoaii, Wien. Donnerstag, den 26. d„ halb 9 Uhr abends, spricht, Dr. Benjamin Murmelstein im Klubheim des Sportklubs Hakoah, Wien, I., Wiesingerstraße Nr. 11, über: Jüdische Mentalität. — Englisch-Kurs jeden Donnerstag, halb 8 Uhr, Cafö Rabel. Chajesrealgymnasium, II., Castellezgasse 35. Anmeldungen für das nächste Schuljahr in die erste KLasse werden nur bis Ende April täglich zwischen 11 und l Uhr in der Direktionskanzlei entgegengenommen. JÜDISCHER SPORT Helene Mayer Florettmeisterin von V. S. A. New York, 18. April. Die in New York aiißgetragene Damen-'. Florettmeisterschaft der Vereinigten Staaten von Amerika gewann die deutsche Jüdin Helene Mayer, die die vorjährige Siegerin Dorothy Locke besiegte. Helene Mayer, die einstige deutsche Meisterin und spätere Weltmeisterin im Damen-Fechten^ mußte wegen ihrer Zugehörigkeit zum Judentum (sie ist die Tochter des verstorbenen Vorstandsmitgliedes der jüdischen Gemeinde Offenbach und der Offenbacher Ortsgruppe, des Central-Vereines deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, des Arztes Dr. Mayer)’ Deutschland verlassen, sie lebt als Emigran-s tin in Amerika. Leopoldstädter Turnverein Makkabi II. Dienst tag, den 27. März .1934, fand d.ie diesjährige! Generalversammlung statt. Obmann Tb. Otto Carnioi erstattete einen ausführlichen Bericht Uber die Tätigkeit im letzten Vereinsjahr* Trotz der ungünstigen wirtschaftlichen Lage! und des Abfalles bewährter Mitarbeiter konnte! der Betrieb voll aufrechterhalten werden* Durch Erwerbung eines eigenen Heimes in den Zionistischen Bezirks-Sektion II, konnte auch’ kulturelle Arbeit geleistet werden. Der Präsident des Makkabd-Kreise« in Österreich, Herr! Ing. Wasservogel, hielt einen Vortrag über dio kulturelle Bedutung des jüdischen Sportes. Anschließend erstattete Tb. Professor Reiß den Turnbericht. Der Kassabericht des Tb. Braun wurde zur Kenntnis genommen. Dem scheidenden Ausschuß wurde für seine erfolgreiche und aufbauendo Tätigkeit der besondere Dank der. Mitglieder ausgesprochen und bei der Neuwahl der alte Ausschuß wiedergewählt. Durch Reaktivierung vorzüglicher Turner hat der Vom ein wieder eine erstklassige Riege. FILM Wer ist Lobo? Der Film „L o b o“, der demnächst im Apollo erscheint, schildert mit seltener Naturtreue und Wahrhaftigkeit die aufregenden und spannungsreichen Abenteuer des Fallenstellers und seines treuen Kameraden. Ein neuer Dschungelfllm. Demnächst erscheint in acht Wiener Uraufführungstheatern ein neuer Dsehungelfilm der Fox, betitelt „Der Teufelstiger“. Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.50, vierteljährlich S 4.20, ganzjährig S 16.—. Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.—, Tschechoslowakei vierteljährlich Kü 24.—, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40—, Polen vierteljährlich Zloty 6.50, Ungarn vierteljährlich Pengö 4.20, Rumänien vierteljährlich Lei 120.—, übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4.50. Postscheck-Konti: Österreich Nummer ü 113.546, Polen Nr. 191.199, Tschechoslowakei Nr. 500.230, Jugoslawien Nr. 40.879. Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Zionistischer Landesverband für Österreich. Wien, I.. Kärntnerstraße 28. — Verantwortlicher Redakteur: Dr. Rudolf Glücklich. Wien. L, Kärntnerstraße 28. - Druck: Vernay A.-G^ Wien, IX., Canisiusgasse ß—10,