Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 7 (1934)
- Issue
- Heft 340 (30.3.1934)
- Date
- 1934-03-30
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 DIE STIMME Nr. 3-10. — 30. März 1934 Die „Judäa“ teilt mit: Kolleginnen und Kollegen! Kommt während der Ferien in unser Arbeitslager! Ihr habt Gelegenheit, Euch handwerkliche und landwirtschaftliehe Kenntnisse anzuoignen und helft dabei, eine große Idee zu verwirklichen: Wir bauen das erste Umschulungslager Österreichs. Aufenthalt kostenlos. Erste und wichtigste Besprechung Dienstag, 13. März, 7 Uhr, Alserstraße 26. Es werden Lichtbilder von Siedlungen in Palästina gezeigt. Wer zur Besprechung nicht erscheint, muß sich bis spätestens 13. März im Sekretariat, Alserstraße 26, täglich von 12 bis 2 Uhr anmelden. Das Kinder-Purim-Kosttimfest der Sektion VI. VII zeitigte einen glänzenden Erfolg, und war der Zuspruch seitens der jüdischen Eltern und Kinder des VI. und VII. Bezirkes derart groß, daß alle Säle des Heimes überfüllt waren und das Heim wegen Überfüllung gesperrt werden mußte. Das Fest stand unter der bewährten Leitung der Präsidentin Frau Direktor G u 11 m a n n, der sämtliche Damen des Ausschusses mit gewohnter Routine zur Seite standen. Es wurde den Besuchern eine sehr gelungene Akademie, Luftballontanz und verschiedenes anderes geboten. Zu bemerken ist, daß das Programm nur von Kindern bestritten wurde. Es zeichneten sich aus als Conferencier die achtjährige Helly Appenzeller, als Klavierkünstlerin die neunjährige Beate Wiznitzer und der erst vierjährige Fritz Kurt Stern mit seinem Fiakerlied. Die Gesang- und Tanzproduktion der kleinen Lia Dulickaja und Melitta Halpern wurde stürmisch bejubelt. Vorher wurde unter Leitung der hebräischen Lehrerin Frau Engelberg das Purimspiel aufgeführt, das einen durchschlagenden Erfolg erzielte. Besonders hervorzuheben wäre noch, daß Vizepräsidentin Frau Fanni Preminger 20 Waisenkinder mit Kakao und Bäckerei bewirtete. Da? Fest befriedigte, in gleicher Weise Erwachsene und Kinder. Zionistische Sektion Prater. Samstag, 3. März 1934. fand im Heim der Zionistischen Sektion Prater vor einem zahlreichen Publikum ein Purim-Abend statt. Professor 0. Glaser hielt einen Vortrag über die Esther-Legende, Fräulein Siddy Serber (Gitarre), Dr. Siegfried Smötric (Mandoline), U; Korn (Jüdische Lieder) und Israel Deutsch (Heiteres) ernteten mit ihren Darbietungen reichen Beifall. Verband der Sabbathfreunde „Schomre Schabbos“, Wien, II., Leopoldsgasse 16, Telephon A-46-0-15 1. Auszahlung der Arbeitslosenunterstützung. Jene strenggläubigen jüdischen Arbeitslosen, deren Kontroll- oder Auszahlungstag auf einen S a b b a t h oder jüdischen Feiertag fällt, können in unserem Sekretariat um Ausstellung einer Bescheinigung ansuchen, auf Grund welcher für diese Arbeitslosen der Kontroll-, beziehungsweise Auszahlungstag von den in Betracht kommenden Arbeitslosenämtern auf einen Wochentag verlegt wird. 2. Schuldispens an jüdischen Feiertagen. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß auf Grund des Erlasses des Stadtschulrates die Schulkinder Anspruch darauf erheben können, an den jüdischen Feiertagen vom Schulbesuch befreit zu werden. Demgemäß sind die jüdischen Schüler und Schülerinnen an den Pessach-Festtagen (31. März, 6. und 7. April) vom Schulbesuch zu befreien. 3. Schreibunterricht an Sabbathen. Nach den bestehenden Erlässen ist es den Lehrern und Schuidirektionen untersagt, die jüdischen Schulkinder zum Schreiben oder zur Verrichtung sonstiger Handarbeiten an Sabbathen und jiidiächen Feiertagen zu verhalten. Sollten sich diesbezüglich Schwierigkeiten ergeben, ist der „Schomre Schabbos“ zur Intervention bereit. 4. Leistungen der Krankenkassen. Die Angestelltenkrankenkassen gewähren jenen jüdischen Angestellten, die den Nachweis Btreng religiöser Lebensführung erbringen, an Stelle eines bewilligten Heil¬ oder Kuraufenthaltes in einem geschlossenen Heim einen baren Zuschuß zu einem freien Landaufenthalt. Diesbezügliche Bescheinigungen und nähere Auskünfte im Verbandssekretariat. 5. Stellenvermittlung. Offene Stollen: Köchin für alles, mit langjährigen Zeugnissen, nicht über 40 Jahre. Stellengesuche: Geschultes und verläßliches kaufmännisches, gewerbliches und handwerkliches Personal jeder Art. Gründung eines jung-zionistischen Klubs im XX. Bezirk. Den Zionisten des XX. Bezirkes wird ee noch in Erinnerung geblieben sein, wie sehr in früheren Jahren die zionistische Tätigkeit in diesem Bezirke rege, wie groß die Begeisterung der jüdischen Jugend für unsere Idee gewesen ist. Da das jüdische Problem derzeit wieder im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses steht, muß wohl angenommen werden, daß auch die jüdische Bevölkerung des XX. Bezirkes in noch größerem Maße als bisher für den Zionismus zu wirken bereit ist. In dieser Erwägung wurde vor kurzem im Rahmen der Bezirkssektion ein Klub gegründet, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, bisher der zionistischen Tätigkeit noch fernstehende junge Juden zu erfassen und im Kreise Gleichgesinnter für Palästina zu wirken. Der Klub bietet seinen Mitgliedern wöchentlich Vorträge, Diskussionen und gesellige Zusammenkünfte. Er hat seinen Sitz am Heim der Sektion, XX., Jägerstraße 30, I. Stock. Die erste Veranstaltung des Klubs findet am Dienetag, den 3. April 1934, um 8 Uhr abends, statt, wobei ein Vortrag über aktuelle jüdische Probleme sowie Gesangs- und deklamatorische Vorträge gehalten werden. Alle, die für ernste zionistische Arbeit Interesse haben, sind eingeladen, dem Klub als Mitglieder beizutreten und an seinen Veranstaltungen, die regelmäßig in der „Stimme“ publiziert werden, teilzunehmen. Die Arbeiten des Keren Kajemeth Kfar Ussischkin. Bisherige Eingänge für Kfar Ussischkin bei den einzelnen Gruppen und Sektionen: Baden 5.—; Brith Bilu 45.—; Chajes-Realgymnasium 103.50; Eisenstadt 4.—; Haechomer Hazair. 57.—; Hechaluz 20.—; Herzl-Klub 239.—; Histadruth Gordonia 131.—; Judenstaatspartei 5.—; Jüd. Pfadfinderbund Österreich 107.—; Mirjam 222.—; Mödling 49.—; Sektionen: I 354.—; II 185.—; Prater 50.—; III 116.—; VI/VII 168.—; VIII/IX 10.—; XII/XIV/XV 25.—; XIII 38.—; XVIII 172.—; XIX 15.—; Tcheleth Lawan 54.—; Union der Zionisten Revisionisten 15.—; Verband radikaler Zionisten 300.—; „WIZO“ 901.-^; Zirenu 289.—. Büchsenaufstellung im Rahmen der Kfar Ussischkin-Aktion. Zirenu — neben den bisher bereits aufgestellten 138 Büchsen — weitere 45 im XIII. Bezirk; Jugendvereinigung radikaler Zionisten 39, Gdud Zirim 101 Büchsen. Überreichung des Diploms der Goldbuch-Eintragung an Frau Rosa Andermann. Am 17. März fand in der Sektion Prater die feierliche Überreichung des Goldbuchdiploms an die sehr verdiente Zionistin Frau Rosa Andermann statt. Die Sprecher des Abends hoben voll Anerkennung die hingebungsvolle Tätigkeit der Geehrten auf dem Gebiete des Keren Kajemeth, des hebräischen Kindergartens im Prater, sowie für die Sektion und WIZO-Prater hervor. — Mit tiefer Rührung antwortete die Geehrte auf die zu ihren Ehren gehaltenen Reden. — Bei dieser Gelegenheit wurden 80 S für den Keren Kajemeth gesammelt. Silbernes Buch des Keren Kajemeth. Dr. Samuel O r c h o w durch seine Freunde (Nr. 213); „A 11 - B 1 a u - W c i ß“ durch seine Mitglieder (Nr. 214). Büchsenleerung. Die Gruppen, die bisher das Material der März- Leerung nicht in Empfang genommen haben, werden aufgefordert, dies ehestens zu tun, ansonsten wird über das Material seitens des Bureaus anderweitig verfügt werden. Sammlungen für den Keren Kajemeth auf den nach Erez Israel gehenden Schiffen. Wie das Hauptbureau des Keren Kajemeth mitteilt, bürgert sich immer mehr der Brauch ein, unter den nach Palästina Reißenden während der Fahrt für den Keren Kajemeth Sammlungen durchzuführen, und zwar für konkroto Ziele: Goldbueh-Eintragungen und dergleichen. So ergab eine Sammlung auf dom französischen Schiffe „Mariette Pascha“ 88 Pfund, auf dom Schiffo „Aquitania“ voranstaltete der berühmte Oberkantor Herschmann aus Amerika ein Konzert für den Keren Kajemeth, welches 200 Pfund ergab. Diese Sammlungen werden vom Schiffskommando und der Schiffsmannschaft mit Sympathien verfolgt. Dor Keren Kajemeth Österreich ermicht auf diesem Wege die Palästinafohrer, sich in den Dienst des Keren Kajemeth stellen zu wollen und dio gesammelten Beträge an das Hauptbureau für das Kontingent des österreichischen Keren Kajemeth abzuführen. Die Gg., dio sich dazu bereit erklären, werden gebeten, sich mit dem österreichischen Koren Kajemeth, Wien, 1., Kärntnerstraße 28, in Verbindung setzen zu wollen. Mitteilungen des Keren Kajemeth Wien, I., Kärntnerstraße 28, Tel. R 27-3-20. Postsparkasseukonto A 100.208, März-Leerung. I. Bezirk: Ing. Fedor Ackermann 2.—; Baurat Golduer 2.—. Dezember-Jänner-Leerttng. II. Bezirk: Isidor Spira 6.64; Oskar Schladmich 10.12; Bernhard Mambor 4.10; David Pomeranz 2.40; Dr Otto Buxbaum 2.—; Rabb. Salomon Friedmann 6.38; Josef Diamand 2.14; Bronia Hagler 2.—; Johanna Stark 2.80; Philipp Heiß 2.—; Jakob Rosenzweig 2.10. III. Bezirk: Isidor Einzinger 2.—; Doktor Joachim Reisner 2.—; Regina Zweig 4.30; Lilly Sinek 4.40; Leitncr 8.73; Siegbert Krakauer 3.60; Dr. Emmerich Kovacz 5.—; Leopold Rosenberger 2.15; Ing. Jakob Tobell 4.92; Zinnemann 3.—; Dr. Kreisberg 2.60; Pinkas Gold zweig 2.50; Auguste Parnas 2.27; Doktor Benno Sehallinger 3.50; Grete Kollek 9.78; Siegmund Oser 3.06; Esther Reichmann 4.22; Abraham Sperber 3.—; Dr. Bernhard Hahn 2.—; Osias Prinz 2.16; Isak Lifschitz 3.50; Isidor Knöpfmacher 2.—; Itiiberl 4.—. VI. Bezirk: Dr. Paul Berger 2.20. VII. Bezirk: Heinrich Kirsehner 4.—; Ella Medak 3.—; Vermes 2.71; Josef Händel 4.86; Dr. M. Groß 2.50. IX. Bezirk: B. B Wahrheit 19.32; B. B. 'Wahrheit 11.10; B. B. Maesadah 8.67. XVI. Bezirk: Friedlich Friedmann 4.—. XVII. Bezirk: Karl Fclbcrbaum 2.—; Mirjam Lourie 10.—. XX. Bezirk: Aron Käufer 4.60; Doktor Eduard Thaler 2.62; Otto Abeies 2_; S. Schorr 3.—; Fritz Weiß 7.—; Nandor Trcitel 2.33; Siegfried Stiasny 2.-; Josef Ehrlich 2.50; Jakob Seemann 3.60. Stockerau durch Hans ofer 5.35. Amtiiche Verlautbarungen der Israelitischen Kultusgemeinde Predigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Am kommenden Passahfeste werden in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgelialtcn, und zwar: Freitag, den 30. März 1934 (Vorabend des 1. Festtages, Beginn 6 Uhr 15 Minuten abends): HI., Untere Viaduktgasse 13, Rabbiner Doktor K. Kupfer. Samstag, den 31. März 1934 (1. Festtag, Beginn halb 9 Uhr vormittags): I., Scitenstcttcngasse 4, Oberrabbiner Dr. D. Fcuchlwang; II., Tempelgasse 5, Überrabbiner Dr. I. Taglicht; V., Siebenbrunnengasse 1 a, Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; VI., SehmaIzhofgats.se 3, Rabbiner Doktor J. Drobinsky; XIII., Eitelbergergasso 22, Rabbiner Dr. M. Löwin; XV., Turnergasse 22, Dozent Dr. II. J. Zimmols; XVI., Hubergasse 8, Rabbiner Dr. J. M. Bach; XVIII., Schopenhauerstraße 39, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; XXI., Holzineistergassc 12, Rabbiner Dr, M. Itosonmann. Sonntag, den 1. April 1934 (2. Festtag, Beginn halb 9 Uhr vormittags): II., Pa/.manitengasso 6, Rabbiner Dr. Z. Taubes; III., Untoro Viaduktgaß.se 13, Rabbiner Dr. K. Kupfer; VIII., Neudeggergas.se 12, Rabbiner Dr. M. Bauer; IX., Müllnergasso 21, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; X., Ilumboldtgasso 27, Rabbiner Dr. A. Weiner; XX., Kluckygasso 11, Rabbiner Dr. B. Murmclstein. Donnerstag, den 5. April 1934 (Vorabend des 7. Festtages, Beginn halb 7 Uhr abends): IX., Müllnergasso 21, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz. Freitag, don 6. April 1934 (7. Festtag, Beginn halb 9 Uhr vormittags): L, Soitenßtottcngasso 4, Oberrabbiner L)r. D. Fcuchlwang; II.. Tempelgasse 5, Oborrabbinor Dr. I. Taglicht; XVI., Hubergasse 8, Rabbiner Dr. J. M. Bach; XVIII., Schopcnhauerstraßo 39, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; XX., Kluckygasso 11, Rabbiner Doktor B. Murmolstein. Samstag, den 7. April 1931 (8. Festtag, Beginn halb 9 Uhr vormittags): IF., I’azinuiiiteugasse 6, Rabbinor Dr. Z. Taubes; 111., Untere Viaduktgasso 13, Rabbiner Dr. K. Kupfer; V., Siebenbrunnongasßo 1 a, Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; VI., Schinalzhofgasse 3. Rabbiner Doktor J. Drobinsky; VIII.. Neudoggorgnsso 12, Rabbiner Dr, M, Bauer; X., Ilumboldtgasso 27, ‘ Rabbiner' Dr. Ä. Weiner; XIII., Eitelbergergasse 22, Rabbiner I)r. M. Lewin; XV., Turnergsaso 22, Dozent Dr. II. J. Zimmels; XIX., Doliinergasso 3, Rabbiner Dr. Frankfurter; XXL, Ilolzmeistergasso 13, Rabbiner Dr. Roßenmann. Israelitische Jugendgottesdienste. 1. Jugendgottesdienst für Volks-, Haupt- und Mittelschüler (Schülerinnen). Samstag, den 31. März d. J. tun 3 Uhr nachmittags, in allen Gemeinde- und Vereinssynagogen. — Im Rahmen desselben finden Pessachfeiern der Schuljugend statt. 2. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen der Unterklassen im II. und IX. Bezirk. Samstag, den 31. März d. J. um %o Uhr nachmittags, im Leopoldstädter Tempel, II., Tempelgasse 5, und in der Vereinssynagogo IX., Müllnergasso 21. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien veranstaltet am kommenden Pcssachfeste Sederfeiern fiir Schulkinder, die sonst keine Gelegenheit hätten, an einer solchen Feier feilzunehmen. Die Feiern finden in folgender Einteilung statt: Freitag, den 30. M ä r z d. J. (1. Sederabend), um 7 Uhr abends im Heim, XV., Herklotzgasse 31, und in den Räumen des Kindergartens, XX., Othmargasso 46. Samstag, den 31. März d. J. (1. Pessachtag), um 4 Uhr nachmittags, im Sitzungssaals des Gcineindetcmpols, XVIII., Schopenhauerstraßo 39. Unter Aufsicht des elurw. Rabbinates der Israelitischen Kultusgcmcindo Wien (Rösch Beth-Din Rabb. Josef Babad) stehen derzeit folgende Betriebe: 1. Mazzothfabriken: Nathan Brodetzky, XXI., Mengergassc 19; Hermann Strum, If., Rotenstemgasse 14; Israel V 'reiflich, II., Obere Augartcnstraßo 52. F ii r M a z z o t h und M a z z o t h - Produkte, w e I c h e von auswärts e i n geführt werden, ü b e r n i m in t d a s ehr w. R a b b i n a t keinerlei V erantwor« t u n g. 2. Milchbetriebe (nur für Pessach 1934): Milchindustric-A.-G. („Miag“), III., Leolmerstraße 4. Das Rabbinat übernimmt die rituelle Verantwortung nur für Flaschen, die am Verschlüsse mit einer Vignette nöS1? "UO vereehen sind. 3. Weinkellereien: Markus Bartfeld, II., Sebastian-Kneipp-Gasse 3; Gustav Wilder, ausschließlich für Palästinaweine, IV., Rainergassa Nr. 31. 4. Gewürze und ausgelöste. Nüsse: Moses Blind, II., Obermiillncrstraßo 7. 5. Slibowitzerzeugung: Alexander Offner, XX., Karl-Meißl-Straße 8; Randon E. & A. Kempny* XII., Schönbrunneretraßo 170; Alfred Abeies, XII., Arndtstraße 38 bis 40. Das Rabbinat übernimmt die rituelle -Verantwortung nur für Gefäße, welc-ho mit dem Rabbinatssiegol verschlossen sind. 6. Restaurant: Aron Barschak, II., Große Schiffgasse 3. 7. Auswärtige Geflügelschechitah: Fellner, Schönfeld & Sternberg, II., Haidgasse 7; Goldberg & Hundert, II., Taboretraße 58. Fiir alle anderen Betriebe, die nicht dio Aufschrift „Unter Aufsicht des ehrwürdigen Rabbinates der Israelitischen Kultusgcmcindo Wien“ tragen, übernimmt das ehrwürdige Rabbinat — auch wenn diese Betriebe eine Tafel mit der Bezeichnung „koschor“ führen — keinerlei Verantwortung in ritueller Beziehung, und cs werden dio GemeindemilgUeder auf diesen Umstand besonders aufmerksam gemacht. Die Kleiderstelle der Fürsorgezentrale bittet dringendst um Zuweisung von brauchbaren ß ek I o i d u n g s g e g o n s t ä n d o n j c d c r A r t, W ä c h e, Schuhe usw. für Männer, Frauen und Kinder. Telephonische oder schriftliche Benachrichtigung erboten an die Fürsorgezen!ralo dor Israelitischen Kultusgemoindn Wien, I., Soitenstottengasiso 2, Telephon U-25-5-85, welche dio Abholung veranlaßt. Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.50, vierteljährlich S 4.20, ganzjährig S 16.— Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.—, Tschechoslowakei vierteljährlich Kd 24.—, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40.—, Polen vierteljährlich Zloty 6.50, Ungarn vierteljährlich Pengö 4.20, Rumänien vierteljährlich Lei 120.—, übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4.50. Postscheck-Konti: Österreich Nummer D 113.546, Polen Nr. 191.199, Tschechoslowakei Nr. 500.230, Jugoslawien Nr. 40.879. Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Zionistischer Landesverband für Österreich. Wien, I.. Kärntnorstraßo 28. — Verantwortlicher Redakteur: Dr. Rudolf Glücklich. Wien, b, Kärntnorstraßo 28. — Druck: Vornay A.-G., Wien, LX., Canisiusgasse 8—10.