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Die Stimme · 1934-03-16 · Heft 336 (16.3.1934) · page 7

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Journal
Die Stimme
Volume
7 (1934)
Issue
Heft 336 (16.3.1934)
Date
1934-03-16
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
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Nr. m> — 18. März 1084 Seite 7 OIE STIMME Zionistischer Vortragshalender Freitag, den 16. März 1034: % Bezirk, Sektion Frater, Jungstraße 8, Oneg Sabbath, yS Uhr Abende. 30. Bwirk, Sektion XX, Jägerstraße 80, %8 Uhr abend«, Oneg Sabatb. Samstag, den 17. März 1934: L Bezirk, Jüdischer Klub der Jungen in Makkabl, 1., Rathausplatz 8, 8 Uhr abends, Goeelligkaitsabend, lö. Bezirk, Zionistischer Jugendbund Favoriten, X., Humboldgaese 25, Vortragszyklus „Falfietlna, die jüdische Heimat“, Prof. Binom Aschkenasy. * Sonntag, den 18. März 1934: 6. Bezirk, Sektion 6/7 und Wizo, Loquai* platz 11, Five o'clock, 5 Uhr nach* mittags. JA. Bezirk, Sektion XII/XIV/XV, Bunter Nachmittag für Kinder, Festsaal des Vereinshauses, Herklotzgasse 21, 4 Uhr nachmittags. Montag, den 19. März 1934; 1. Bezirk, Sektion I, Hotel de France, Schottenring, 8 Uhr abends, Rabb. Dr. Murmelstöin, Seminar über jüdische Geschichte. 2. Bezirk, Sektion II, Pratonstraße 18, Rabbiner Dr. K. Kupier, Seminar über jüd. Geschichte. (Fräulein Lily Hellor- Chajes als Führer.) 1. Bezirk, Zionistische Frauen Österreichs, „Wizo“, I., Jordangase 7, 5 Uhr nach* mittags, Rabb. Dr. Murmelstein, „Das Alltagsleben der jüdischen Frau ln der Vergangenheit“. Dienstag, den 20. März 1934: 8. Bezirk, Sektion III, Wiener Ring-Cafe, Stubenring 18. Prof. Dr. Leo Menczor, „Der Palästinägedanko in der jüdischen Geschiehte.“ 5. Bezirk, Sektion 4/5, Terra ssen-Cafä, Margarethenplatz, Prof. Dr. Albert Batscha, „Der jüdische Krieg in geschichtlicher und dichterischer Darstellung“. (Joseftts Fhvius-Lion Feuchtwanger.) 30. Bezirk, Sektion XX, Jägerstraße 30, 8 Uhr abends, Ö. Glaser, Talmudvortrag. 2. Bezirk, Sektion II, Praterstraße 13, Club Erez Israel, 8 Uhr abends, Seminar für zionistische Geschichte unter Leitung Dr. Tulo Nussenblatt. Mittwoch, den 21. März 1934: 3. Bezirk, Akademischer Verband Allgemeiner Zionisten, Praterstraße 13, 9 Ubr abends, Arbeitsgemeinschaft über die Geschichte des Zionismus. Hebräisch* kur« für Anfänger und Fortgeschrittene, 1 Uhr abends. & Bezirk, Klub junger Zionisten, Loqu&L platz 11, Vortrag mit anschließendem geselligen Beisammensein. 0. Bezirk, Sektion VIII/IX, veranstaltet am Mittwoch, den 21. März 1. J., um H8 Uhr abends, eino Theatervorstellung in der jüdischen Bühne, Praterstraße 60 (Cafö Astor). Zur Aufführung gelangt die musikalische Komödie „Dlewige Kalle“, mit Verra Kauiewska und Paul Breltmann. Das Rolnerträgnis fließt zur Gänze einem Fond» zur Gründung eines Sokfcionsheimes zu. Karten zum Preise von 8 1.-» aufwärts sind bei allen Vorstandsmitgliedern und bei der Kassa und bei Frau Bauer (A18-2-76) zu haben. Iß. Bezirk, Sektlion XII/XIV/XV, Herklotzgasse Nr. 21, 8 Uhr abends, Prof. Dr. Albert Batscha, „Judenstaatsprojökto ln alter und neuer Zeit“, l(). Bezirk, Sektion X, Leibnltzgaseo 3, Eli Strauß „England Araber lind Juden“. Donnerstag, 22. März 1934: 2. Bezirk. Sektion 2, Praterstraße .18, Loydhof, Dr. Otto Lifczis über „Aktuelle Zionistische Problom o“. Hebräischer Sprachkurs. Die zionistische Sektion Marlahllf-Neubau eröffnet am 15. April 1034 einen neuen He* bräilohon Sprachkurs für Anfänger. Die Ein- Die Wiener Kultusgemeinde und der jüdische Sport Die „Hakoah“, der älteste jüdische AUround-Sportvereln der Welt, die diese Woche ihr 25jährlgee Bestandsjubiläum mit der größten bisher dogewesenen jüdischen Ballveranstaltnng ln sämtlichen Konzerthauseftlen feiert, hat aus diesem Anlaß von allen öffentlichen und sportlichen Korporationen Glückwunschschreiben erhalten. für die Allgemeinheit vom besonderen Interesse Ist aber die Stellungnahme des Präsidiums der Wiener Kultuegemeinde; der Präsident Dr. Desider Friedmann schreibt: In den letzten drei Dezennien hat die jüdische Sportbewegung einen ungeahnten Aufstieg genommen. Sie hat aber nicht nur in die Breite, sondern auch in die Tiefe gegangen, weil sie eich nicht mit der körperlichen Erziehung allein begnügte, sondern auch bestrebt war, ihren Anhängern jüdisches Bewußtsein einzuflößen. Die schworen Zeiten, in denen wir leben Und di« großen Aufgaben, vor die wir in der Galuth und in Erez Israel gestellt sind, erfordern die Heranbildung eines starken Geschlechtes mit diziplinierter Kraft, unbeugsamen Willen und Opferbereitschaft. Die Wiener „Hakoah“, die auf einen 25jährigen Bestand zuriickblickt, kann für sieh mit Stolz und voller Berechtigung in Anspruch nehmen, zu denjenigen Sportvereinigungen gezählt zu werden, die in unbeirrbarer Konsequenz ihrem hohen Ziele nachgestrebt und das Programm de« Muskel-Judentums mit Erfolg in die Tat umgesetzt haben. Besonders herzlich ist das Schreiben des Präsidenten der Union österreichischer Juden und Vizepräsidenten der Wiener Kultusgemelnde, Herrn Vizepräsident Dr. Jakob OrnStein, gehalten: Ich teile wohl mit der gesamten Judensehaft nach körperlicher Ertüchtigung der jüdischen Jugend, welche im Geeamtlnteresse unserer Glaubensgemeinschaft unerläßlich notwendig erscheint. Das alte Wort: „mens sana In corpore sano“ muß eich in jedem Volke bewahr* heiteu. Nur im gesunden Körper Wohnt ein gesunder Geist, der Geist, welcher uns mit Stolz auf die Geschichte unseres Volkes, auf eine Mission und auf seine Leistungen erfüllt. Nur ein in einem kraftvollen Körper wohnender Geist gibt uns den Mut und die Entschlossenheit zur selbstbewußten Verteidigung unseres Palästina bei den Spielen in New-Delhi Telegramm unseres Spezialberichterstatters Walter Frankl, derzeit Indien. Die „Makkubim“, über Kantara nach Port Said gekommen, haben sich mit der „Conte Verde“ nach Bombay ekigesehifft und sind dort nach fast zehntägiger, sehr guter Seefahrt, in bester Kondition angekommen. Die „Makkibim“ erscheinen Überall nur in Tozcroth-Haaretz-Klöidüttg (aue heimischen Erzeugnissen). Die offizielle Uniform besteht aus weißem Tropenhelm mit blauem Judentums und cur energischen Abwehr aller gegen unser Volk gerichteten Verleumdungen und Verhetzungen, Die „Hakoah“ hat in der nun 25jährigen Dauer ihres Bestandes sich dieser Aufgabe, unsere Jugend In diesem Sinne zu ertüchtigen, gewidmet. Durch ihre hervorragenden sportlichen Leistungen hat sie sich ihren Platz ln aller Welt gesichert. Deshalb begrüße Ich Me herzlich anläßlich ihrer bevorstehenden Feier des 25jährigen Jubiläums mit dom innigen Wunsch, daß die „Hakoah“ auch weiterhin in ihrer bisherigen Tradition sich zu Ehren, dem Judentum zu Nutz und Frommen wirken möge. Vizepräsident Dr. Josef Löwenherz führt unter anderem aus: Wir wollen eine junge, aufrechte, sportliebende Generation erziehen, welche für alle Probleme des jüdischen Lebens, für die stolze jüdische Vergangenheit, für die Bedeutung der hebräischen Sprache Verständnis haben soll und ln enger Verbundenheit mit Palästina für eine bessere Zukunft des Jüdischen Volke« arbeitet und kämpft. Unter der blau-weißen Fahne der „Hakoah“ soll sich alle« vereinigen, was jung und jüdisch ist und sich stolz zum Judentum bekennt. Kraft und Stärke, da» ist der Titel, unter dem die Vereinigung vor 26 Jahren ln« Leben gerufen wurde, kräftig und stark, eportbegeistert und jüdisch bewußt möge die Generation «ein, welche in den nächsten 25 Jahren eich unter die Fahne der j;,Hakoah“ scharen und sich In den Dienst de« jüdischen Volkes stellen will. Der Platzmangel verbietet uns, auch die anderen herzlichen Glückwunschschreiben der „Hakoah“ zu veröffentlichen. Wir wünschen dem Jubilar, daß auch das Jubeljahr, reich an Erfolgen sei und hoffen, daß dies, schon bei dei* ersten großen Veranstaltung „der blau-weißen Jublläumsredoute“, der Fall sein wird. Seidenband, blauem Jacket mit Goldknöpfen und Nationalwappen, langer Creme-Hose, Tenniseohuhen, weißen Socken und weißen Glacehandschuhe. Die Sportkleidung besteht aus weißem Flanell - Trainingsanzug tnifc Wappen, blauem Afchletenleibchen und weißer Athletenhö«©. In Bombay traf die PaliLstimaattannsohaft mit der zahlenmäßig starken Ceylon- Mannschaft aus Colombo zusammen, mit der sie gemeinsam in einem Sönderwaggon die lange Bahnreise nach New-Delhl machte, die so lang ist, wie die Strecke Wien— Trieet. Der nächste ausführliche Bericht erfolgt von New-Delhi. Schreibungen können bereits Jetzt vorgenommen werden, jeden Montag und Donnerstag zwischen 7—9 Ulit abends, im Heim, Loquaiplatz Nr. 11. Leiter des Kurses: Dr. H. Weinstein. HobräisohkUre der Sektion X findet jeden Dioustag zwischen 8 und 9 Uhr abends, Humboldtgasso 25, statt. Nouanmetdungen beim Kursleiter Dr. Brill, vor Beginn de« Kurses. Die Fortsetzung des Vortragszyklus&e« „Palästina, die jüdische Heimat“, geleitet von Prof. Dr. Binom Aßzkonasy, im Zionistischen JUgondbund Favoriten, Humboldtgftsse 25, findet Samstag, 17. März, um VS Uhr abends, statt. Avieo: Der großo Paläst. Abend mit Filmvorführung der Sektion XIX findet am 27. März, 8 Uhr abonds, XIX. Bozlrk, Cafö Döblingerhof, Billrothstraße, statt. Die Zionistische Bezirkesektion Wieden-Margareten veranstaltet unentgeltliche Hebräischkuree für Anfänger und Vorgeschrittene. Jeden Montag und Donuenstag von 8 bis 9 Uhr abends für Anfänger und von 9 bis 10 Uhr für Vorgeschrittene Im Tempelgebäude, V., Slebenbrunnengasse 1 a. Anmeldungen dortsolbst bei Herrn Feldschuli. Sektion XIX hat bereits den Hebräischkurs eröffnet; Anmeldungen bei Dir, Hugo Pechnitzor, Tel. B 11-9-46. Warum Togal? Mehr als 6000 Arzte, darunter viele bedeutende Professoren, anerkennen die hervorragende und zuverlässige Wirkung der Togaltabletten bol gichtischen und rheumatischen Beschwerden sowie bet Erkältungskrankheiten. Die Sohmorzen werden meist sofort behoben. Togal ist in jeder Apotheke de« In- und Auslandes su haben, ANKÜNDIGUNGEN UND MIT» TEILUNGEN Jüdische Vothspartei Österreichs Donnerstag, den 22. März 1934, findet um M9 Uhr abends, im Saale des Hotel „Auge Gottes“, Wien, IX., Nußdorferetraße 75, ein Vortrag statt. Thema: Die Judenfrage immer dringender. Der Jüdische Weltkongreß. Referent: Oberbaufat Ing.. Robert Stricker und Dr. O. Grün* bäum. Kleiner Regiebeitrag. Hlstadrufft fvrlth, If., Praterstraße 11. Samstag, 17. d. M„ 8.15 Uhr abends: Vortrag Schlomo Auerbach über: Gnessin. Hebrälschfehrerkonferenz der Hfstadrutb. Samstag, den 17. d., 4 Uhr nachmittags, im Chorsaale, II., kleiner Tempel, Tempelgasse 3, Hebräischlehrerkonferenz. Der Präsident der Unterricbtskommi«8ion wird auf dieser Konferenz referieren. Tempelverein des 13. Bezirkes der Stadt Wien. Am 18. März 1934, %11 Uhr vormittags, findet Im Caf6 Hietzingerhof, XHL, Hietzinger Hauptstraße 22, die ordentliche Generalversammlung statt. Der HUtsverband der jüdischen Kriegsopfer, Invaliden, Witwen und Waisen in Wien hält seine diesjährige Generalversammlung am Sonntag, 18. d. M., J410 Uhr vormittags, in seinem Lokal, VIII., Fennoplatz la, ab. Akademie. Eine Festakademie veranstaltet der Chorverband H a s i m r a h zugunsten notleidender Sänger am Samstag, den 17. d. M., um 8 Uhr abends, im Festsaal des Hotel Continental. Mitwirkend: Oberkantor P o s t o I o w, Dario M ed i n a (Radio), Jacques Retter, Professor Josef Z l m b 1 e r. PERSONALNACHRICHTEN Hochzeit Fräulein Fritsl Groß und Dr» Chanina Lehr Sonntag, den 18. d., findet um 3 Uhr naoAmittage im Neudegge r-Tempel, VIIL. Nendeggerga&ser 12, die Trauung von Frl. Fritzi Groß, der Tochter unseres Gg., des vdr : dienstvollen Mitgliedes dets Zion. Landeökomitees für Österreich, Herrn Apotheker L Groß mit Herrn Mr. Dr. Chanina Lehr statt. Das Zionistische Landeskomitee und die Redaktion der „Stimme“ gratulieren aUerheraiiohst, Zur Vermählung seines Freundes des. Herrn Karl Huppert mit Fräulein Miriam Feuerwerker gratuliert herzliehst Samuel Blech. ,: Theater und Kunst Jüdische Bühne, H., Praterstraße 60, R 43-4-5Ö. Ab Freitag, dem 16. Mftrz, täglich: „Bandit Gentleman“ Lustspiel mit Musik in 8 Akten von ZagrAniczny. Beginn 8.80 Uhr; Sonntag nachmittags 8.30 Uhr. Der „Verein zur Förderung jüdischer Musik“ veranstaltet am 18. März 1934, im Saale der „B'ual Brith“, Wien, IX., Universitäts- Straße 4. einen Kammermusikabend mit Werken von Olmamn, Bellisou, Brandmann, Gnesslu, Krein, Kontorovicz und Millner. — Ausführende: Judith Sander (Gesahg), Professor Kontorovioz-Wilna (Geige), Robert Spitz (Klavier), Heinrich Radlinger (Klarinette), da« Streichquartett dos Voreines (Brandmann, Westermacher, Storn und Lewitus). Beginn präzise yt 6 Uhr. „S72 ruft um Hilfe“ im Kreuzkino. Eiu neuer Zano-Grey-Roman — ein neuer George O'Brion Meistoriilm. Im Mittelpunkt der Handlung die unheimlichen Sendungen einer geheimen Radiostation. Ein großangelegter Erbschaftsschwindel von amerikanischen Gangstern in Szene gesetzt und von Goorgo O’Brien und seiner bildhübschen Partnerin Claire Trevor durchkreuzt. — Dieser neue Georg O'Brion- Film der Fox „S 72 ruft um Hilfe“ gelangte sie Storn Im K r e u z k i n o zur Uraufführung. Stadtkibbux, II., Ferdinandstr. 4, Tel. R 45*0«9I ZIONISTEN! JUDEN! Beschäftigt unsere CWusim hei Vergehung von Reparaturen Und Neudrheiten! E* stehen zur Verfügung s Tischler, Schneider, Elektriker, TApexierer, Mechaniker und Kürschner

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