Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 6 (1933)
- Issue
- Heft 314 (21.12.1933)
- Date
- 1933-12-21
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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■r ffefte fr w. Jüdische Das PReudoigrnt ist eins in literarhistorischer wie psychologischer Hinsicht gleicherweise interessante Erscheinung. Erwägt man, daß Ehrgeiz und Ruhmbedürfnis, der Wunsch, sich durch das gedruckte Wort «unsterblich» zu machen, eine nicht unbedeutende Komponente im Antrieb zu literarischem Schaffen darstellen, so ist es zunächst unerklärlich, daß viele Autoren sich, zumindest vorübergehend, um ihren Schriftstellemihm bringen, indem sic ihr Werk nicht unter ihrem ehrlichen bürgerlichen Namen in die Welt hinausschicken, sondern sich hinter einem willkürlich gewählten Schriftstellernamen, eben einem Pseudonym, verbergen. Doch hat solche «Tarnung» sehr wohl ihren Sinn, und es wäre ein lohnendes Beginnen, alle die mannigfachen psychologischen Wurzeln der Pseudonymität im einzelnen bloßzulegen. - Wohl in den seltensten Fällen erfolgt die Annahme eines Pseudonyms, weil der Verfasser alles Persönliche von seinem Werk abstreifen will, dieses nur durch es selbst sprechen lassen will, um dadurch die Allgemeingültigkeit, die völlige Objektivität der darin vorgetragenen Ansichten darzutun, wie etwa im Falle A c h a d H a a m s, der mit diesem Pseudonym erklären wollte: Ich bin kein Schriftsteller, ich schreibe nicht um des Schreibens willen, sondern wenn ich zu einem ernsten, schweren Problem meines Volkes etwas zu sagen habe — und nur dann — trette ich, «einer aus dem Volke», hervor und äußere meine Meinung, um aber sogleich wieder die Feder wegzulegen, da ich kein Berufspublizist bin. Häufiger ist, namentlich in der jiddischen Literatur, die Erscheinung, daß ach die Autoren volkstümliche Namen oder Begriffe als Pseudonyme zulegen, um sich und ihr Werk: als den breiten Massen des Volkes verbunden zu deklarieren, deren Leben und Treiben liebevoll zu schildern der einzige Gegenstand ihres literarischen Schaffens ist — man denke zum Beispiel an «S c h o 1 e m A1 e c h e m> und «M e. n d e 1 e, den fahrenden Buchhändler». Eine große Zahl von Pseudonymen in der hebräischen Literatur des vorigen Jahrhunderts findet ihre Erklärung in dem Kampf zwischen der unter dem Namen «Haskalah» bekannten Aufklärungsbewegung und der Orthodoxie. . Aus Furcht vor den orthodoxen Kehillagewaltigen und Machthabern, zu denen sie oft ira Verhältnis wirtschaftlicher Abhängigkeit standen, konnten die Maskilim ihre literarische Fehde nur selten mit offenem Visier austragen. Für jüdische Verhältnisse charakteristisch ist auch die Wahl von Pseudonymen aus Gründen mehr oder minder großer kultureller Abhängigkeit von den Wirtsvölkem. Ein jüdischer Literat in Amerika, auch wenn er jiddisch schreibt, kann unmöglich seinen gutjüdischen Vornamen und seinen slawischen Familiennamen beibehalten. So wird aus jedem Moses ein Morris, aus Chaim Ehrenreich wird ein Denly Milton. Ein Seitenstück hiezu bildet die Hebräisierung europäischer Familiennamenin Palästina, die in dem besprochenen Werke zum Zwecke der Identifizierung ebenfalls mitangeführt werden. Aber über alles psychologische Interesse hinaus ist «t für die Kenntnis einer jeden Literatur ein Grunderfordernis, die Zugehörigkeit von Autor und Werk in jedem Einzelfall eindeutig festzustellen. Für den Literarhistoriker darf es keine Rätsel geben. Er muß von jedem Werk, auch dem anonym erschienenen, wissen, wer sein Verfasser ist; er muß von jedem Autor wissen, welche Werke ihm zuzuschreiben sind. In der Tat läßt es sich die Literaturgeschichte aller Kulturvölker angelegen sein, auch in der Frage des pseudonymen Schrifttums Klarheit zu haben. In der hebräischen'und jiddischen Literatur hat es aber bisher, von einzelnen, unzulänglichen Versuchen abgesehen, an einem umfassenden Pseudonymenlexikon gefehlt. Dieses dringende Desideratum geschaffen zu haben, ist ein hervorragendes Verdienst Saul C h a j e s’, Bibliothekars der jüdischen Gemeindebibliothek in Wien, dessen «OzarBeduje ha-Schem» fortan zu dem unentbehrlichsten Rüstzeug jedes , jüdischen Literarkritikers und Literarhistorikers gehören wird. Das Chajessche Werk imponiert zunächst schon durch seinen Umfang. Es verzeichnet nicht weniger als etwa fünfeinhalbtausend Schriftsteüernamen und -sigeln, und dazu zumindest je. ein Werk, das unter dem betreffenden Pseudonym erschienen ist. Aber darüber hinaus hat es sich Chajes angelegen sein lassen, jeweils auch das Geheimnis der Wahl gerade dieses Pseudonyms durch den Autor zu lüften (anagraphische Umstellung der Buchstaben des wirklichen *) Saul Chajes, Ozar B.eduje ha-Schem. Pseudonymen- Lexikon der hebräischen und jiddischen Literatur. Wien 1933, Verlag Dr. Heinrich Glanz. Palästina ist das Land, welches heute mehr denn je das Interesse weitester Kreise geweckt hat. Nach diesem Wunderlande zu reisen, gibt es viele Möglichkeiten. Die kürzeste, bequemste und billigste Linie ist die direkte Eillinie über Triest nach Haifa..Eine solche Gesellschaftsreise wird von der Palästina-Abteilung der «Reise- und Verkehrsgeseilschaft», Wien, I., Rotenturmstraße 20 (Ecke Fleischmarkt 1) — ehemaliges Orendi-Lokal —, Telephon R-24-5-25, welche am 16. Jänner von Wien abgeht, arrangiert. Auskünfte an alle Palästina-Interessenten werden daselbst bereitwilligst erteilt I Seefeld, Tirol 0200 Meter) hervorragendster Wintersportplatz u. Höhenluttkurort, das Sonnenparadies für Kinder, jede Art Wintersport. «Schneesicher». Pension Geschwister Sctaeer Im Hotel Hochalm streng ^^3 Bekannt erstklassige Verpflegung, Wiener Kücoe, billige Preise. Telephon 28. Mitglied des Vereines zur Förderung ritueller Speisehäuser, Hamburg. 50 Prozent Fahrpreisermäßigung M STIMMST m:m — n. uzmtiitim Namens, Uebersetzühg aus . einer Sprache in dws aridere etc.)', üjid oft weiten, listorischen Abhandlungen aus, die sich ebenso durch Gründlichkeit wie durch Schärfe der Kombination auszeichnen.: Eirt am Schluß beigegebener ausführlicher alphabetischer Indexe der wirklicen Namen der Autoren ergibt die -interessante Feststellung, daß manche Schriftsteller oft unter mehreren Pseudonymen geschrieben haben. Ihre . Identifizierung ger rade durch diesen Index ist auch an sich ein' wertvoller Behelf für die Literaturgeschichte, und Biographie. t . Es hat wohl jahrelanger, emsiger Arbeit bedurft, -bis das weite Gebiet der hebräischen Literatur der letzten 1500 Jahre sowie der gesamten jüdisch-deutschen und jiddischen Literatur nach Pseudonymen durchforscht und durchpflügt wurde. Hoffentlich wird dem Autor , die verdiente Wissenschaftlidxe Anerkennung nicht ausbleaben. , EIne°^^gra|^^4|^':5ei^^ischea ■} Die Jüdische-National- , und: Unj'vers^tätsWbliothfiäc ,-# Jerusalem bereMtetfldlefPüb}ilfatiöntejiierjoteriewinteiillBHJw^ graptoie vor. Die Nachköjnmen der im Jahre T492 aus Spanien Vertriebenen Juden (Sephardipt) haberi ^b'ekauiitheh bislMte die'spänfectie: Sprache fii ^inem-eigentümlicHen' Wiömbribehalten und in der «spaniolischen» Sprache ist un Laufe der Jahrhunderte eine reiche Literatur geschaffen worden. Wiener jiidiitthes Familienblatt ."'"0,1s'' zweite Heft dieser .Zeitschrift ist soeben reich'fflü«* Striert erschienen. Der. Inhalt ist bedeutend ausge&taltet worden iiiid enthält, eine Reihe hochaktueller und interessanter Beiträge. Unter anderen einen Mahnruf: «Jude,'wohin?»,'einen Aufsatz übet die Ordnung der Judenfrage in Oesterreich, eine Polemik mit Graf Reventloff, eine Besprechung der Broschüre Dr. Czermak-Dr. Karbach, Aufsätze über S-'gm. Freud als Jude, «die Juden in Karpatho-Rußland», «die Judem in Eisenstridt». Eine Reihe interessanter Aufsätze, eine reichhaltige Jugeodbeiiage, Kalender, die ständige Rubrik «Von. Monat xii Monat». Preis 1 S,' jährlich 1! S. Erhältlich bei aHen Kolporteuren. Verwaltung:!., Petersplatz 7, Tel. U 25*4-70. Regierungsrat Wachs t.e i n hat dem Werk ein .Vorwort beigegeben, das einen wertvollen Beitrag zur Geschichte des Pseudonyms in der jüdischen Literatur von den ältesten Zeiten bis in die Gegenwart enthält. Dr. Benjamin Klar. „Juag-Wizo“ «J u n g-W.i zo», Mo n a ts.s c h rif t, herausgegeben von der Jung-Wizo-Zeiitrale, Wieni Dies« Zeitschrift bringt ein anschauliches Bild von dem Leben iirid den Leistungen der Jung-Wizö Mittellind Osteuropas. Nm. 1/2. und 3 des VI. Jahrganges, die heute vorliegen, veröffentlichen u. a. Berichte von der 8.. Bundestageng der JW und der 7. Wizokonferenz im Sommer 1933. Diese Berichte zeugen von dem großen Umfang der Arbeit, die innerhalb der JW geleistet wird, und zwar sowohl auf dem kulturellen und auf dem Gebiet der Erziehung und Organisation als auch auf dem Gebiet der praktischen Arbeit und der Vorbereitung für Palästina. Gerade dieses letzte Arbeitsfeld und die damit verbundenen Probleme der Mädchenhachscharah und Alijah nehmen im Programm der JW-Organisation einen breiten Raum ein. Die «Jung-Wizn» bildet die Basis für die Arbeit aller JW-Gruppen und zugleich das alle vereinigende Bänd. Demgemäß bietet sie eine Fülle von Anregungen für praktische Arbeit^ aber auch Aufsätze, Artikel. und Kurse über alle die Mädchen berührenden Fragen- Interessant ist die Rubrik^ «Freie Tribüne», in. der. die politische Stellungnahme der einzelnen Mitglieder zum Ausdruck kommt. Da die JW prinzipiell in zionistischer Beziehung überpolitisch ist, kommen hier alle Richtungen , mit-ihren verschiedenen Anschauungen äum Wort.!Die Zeitschrift, dte ausgezeichnet redigiert ist; vermittelt allen jenen, die sich' für die Bewegung interessieren, eine Fülle von mteressantäji und wissenswertem Material und verdient es/, aufs wärmste gefördert zu werden.. ' .... : :: - Palästina Zeitschrift für dein:Aufbau iüalastlnas ' s ' Redaktion (i. E.): Adolf B Öhm, Wien /Sr. 10/11 ist kürzlich erschienen. Dr. Ernst Simon, Haifa, solvreibt -cZum Problem der"staatsbürgerlichen Erziehung rn Palästina». Er zeigt die Schwierigkeiten und Besonderheiten (fieser Frage für die Juden in Palästina auf und gibt eine Skizze für die Gestaltung des Unterrichtes zur menschlichem und jüdischem Ausbildung der Jugend. — Dr. Alfred Marcus, Haifa, schreibt über «Stand und Aussichten der palästinensischen Chemikalienwirtschait». Die vorhandenen Möglichkeiten, der Stand der gegenwärtigen Erzeugung, die Aussichten für die Zukunft werden sachkundig eingehend erörtert. — Chefarzt Dir. j. Majer, TdrAwiw, schreibt, über «Entwicklungsgang ■ der Arbeitefrkrankenkasse». Er zeigt, daß diese sich von allen Subventionen unabhängig machen konnte und ihre Leistungen qualitativ und quantitativ stets -vergrößert hat -—Ferner enthält das Heft größere Auszüge aus zwei Kongreßreferäten; zunächst einen aus dem von J. Wiilkanski: «Probleme der ■landwirtschaftlichen Kolonisation», in dem er die Voraussetzungen der künftigen Arbeit auf Grund alter Erfahrungen und dem Stande der Forschung darstellt. Ein Hauptgewicht legt er auf die wissenschaftlichen Arbeiten der Versuchsstation Die eensramersammiuno des Der Wiener jüdische Gesangverein hielt am Dienstag, den 28. November 1933, seine 15. Generalversammlung ab. Bei der, äußerst würdig abgehaltenen Versammlung erstattete Obmann Blüh den Bericht über das ab gelaufene Vereinsjahr, in welchem eine . Reihe großer und sehr erfolgreicher Veranstaltungen durChgefülirt worden sind. Der Verein hat sich um die Pflege jüdischer Musik sehr große Verdienste erworben - und steht im Wiener jüdischen Musikleben an erster Stelle.. Bei den abgehaltenen Neuwahlen wurden folgende Damen, und Herren in den Ausschuß gewählt: 1. Obmann: Herr Popper,1 2. Obmann: Herr Blüh, 3. Obmann: Herr Glück; Schriftführerinnen: Frl. Schwarzwald, Frl. Lehrer; Kassiere: Frau Löwy, Herr Bernstein, Frl. Sprinzdis; Archivare: Herr, Heller, Frl. Gronawetter; Sangräte: Frau Blüh, Beck. Merkado, Herr Mandl, Mark, Hauser, Weintraub, R. Kohn, Dr. Weiß: Jüdische Kleinkunst «Cfiad Gadjo» Die neugegründete jüdische Kleinkunstbühne «Chad- G a d j 0» im Theatersaal des Hotel «S te fa n ie», Tabor-’ straße 12, bringt in ihren Eröffnungsvorstellungen am 23W 25. und 26. Dezember 1933 ein reichhaltiges Programm, das . alle Formen der jüdischen Volks- und Kleinkunst umfaßt Es wirken unter anderen mit: Gertrud Kraus, Dr. N. Blind, Fiderer und Dr. Max Hönig. Jüdische Bühne ün Praterstraße 60, TeL R 43*4-59 Ab Freitag, den 22. Dezember, täglich: «Perezl Lublin e r», Komödie in drei Akten mit Gesang von Seidler. Beginn 8 Uhr 30. . * ,t Neue jüdische Musik Die Bagatellen (neun kleine Stücke) für Klavier, Preis., M. 2f—, von Joachim S t u t s c h e w s k y, die .bereits großen: Erfolg in Wien bei Publikum und Presse hatten, sind soeben im- Jibneh V-erlag Wien erschienen. Die Noten sind durch die: Firma Hofmeister-Figaro, Wien, I-, Seilergasse 12, . und durch jede Musikalienhandlung 'zu 'beziehen;- . A. Meiseis, Leiter der «Jüdischen Künstlerspiele», ist-von einer erfolgreichen Tournee in der Tschechoslowakei, wo er großen Atiklang bei Publikum und Presse gefunden hat,.; zurückgekehrt. Meiseis begeht im Jänner. 1934 sein zwanzig-.1 jähriges Bühnenjubiläum und begibt sich' dann nach' Palästina. 9<fm Freitag: Luxusoperette mit Lillan HarvCy Mit dem ersten'Großfilm, m dem Lillan Harvey in Amerika spielte, zeigt die Fox morgen Freitag im Schwede-n*- Kino einen neuen Filmtyp, der bisher in allen Ländern begeistert aufgenommen'wurde. ‘ Li 1 i an Hä rv c y, die sich' mit der grandiosen ‘Lust-*- spieloperette: «Meine Küsse lügen» die Herzen der Amerikaner im Sturm erobert hat, spielt in ihrem ersten amerikanischen Großfilm mit John Boies und El Brendel. Samstag: «Tokajerblat» Die Premiere .des großen in Ungarn äufgenofnäieueh. musikalischen Filmlustspiels «T 0 k a j e r g l.u t» findet Sams-; tag im Elite-, Burg-, .Schottenring*, Lustspieltheater-, Sascha-., paläst- und Flöttenkino. statt. Hauptrollen: Szöke Szakäl'l, der Budapestef Öperettenstär Eta von H a j d u, die junge und schöne Violirivirtuosin Erna R u b i ns t e i n, Johannes . Ri e m an n u. a. m. Musik: Michael N ado r. .; in. der Universität; ferner wird aus d«m Referat von Adolf Böhm: «Die Aufgaben der nationalen Kolonisation» jener Teil abgedruckt, in dem der Autor die Schaffung eines zentralen Bodenkaufinstitutes und die eines Investmenttrusrtes vorschlug.— Eine Abhandlung über die öffentlichen Finanzen zeigt, wie stärk die Einnahmen und Ueberschüsse deir Regierung durch die jüdische Einwanderung gestiegen ist, indes sie für die jüdische Bevölkerung nur unbedeutende Aufwendungen macht. — Spectätor schreibt über den XVIII. Ziöhisfenköngreß und analysiert dessen Verlauf in woJilafbgewogener Weise. Die von diesem Autor in der Zeitschrift laufend gegebenen kritischen Ue1>ersichten erfreuen sich durch den wahrhaft stäatsmännischen Geist, in dem sie gehalten sind, einer besonderen Beliebtheit. Nachrichten und Daten sowie Büchersdhau füllen diesmal nicht weniger als 40 Seiten aus, Sie geben ein wahres Kompendium der einzelnen Materien. Bezugspreis der Zeitschrift: für Oesterreich S 14.—, Deutschland RM 9.—, Polen Zloty 18.—, sonstiges Eurqpä j Schweizer Franken 10.—, Uebersee Schweizer Franken 12.—. Administration: Rudolf Langer, Wien, XVIL, Pointengasse 15. Sie sparen Geld wenn Sie jetzt Ihre Wohnräume erstklassig malen , und anstreichen lassen durch Schütz-Zuckerberg, Maleru. Anstrejchermeister, Wien, V., Geigergasse 2. Telephon Ü 40-7-75. «Haganah». Mitglieder, die s k i 1 a u f e n oder Skilaufen lernen wollen, haben sich umgehend in der Zentrale, IX., Nußdorferstraße 16, zu melden. Der Hebräischkurs findet jeden Montag von 21 bis 22 Uhr statt. U eb-un gsabend e in der Zentrale Montag und Donnerstag von 19; bis 22 Uhr, im Kreis West, XV., Markgraf-Rüdiger-Gasse.4, Dienstag, von?0,bis 22 Uhr. Boxkürse finden in der bekannten Box- und Gymnastikschule Prof. Altmann, Wien, I., Herrengasse :14, statt: Näheres in unserer Zentrale. Die,akademische Verbindung «Kadimah», Wien, bringt die unfaßbare Nachricht zur Kenntnis, daß . ihr lieber Ji. J£.,!8. JniJ. a$r. fäoris Matzmann vor. wenigen Tagen in Rechoboth plötzlich verschieden ist. Der Verstorbene, ein unerschrockener und treuer Kämpfer für unsere Idee, ruht in Erez. ISrael, ih der Erde unserer Väter, zu der ihn sein Lebensweg vor Jahrzehnten zurückgeführt hat. Wir werden unseres Bundesbruders in steter Treue gedenken1 Fiducit! F. d. Aktivitas: F. d. A. H. Verband: J. U. C. Franz Frankl Dr. Max Siiberberg X. Präses. j ^0038106