Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 6 (1933)
- Issue
- Heft 314 (21.12.1933)
- Date
- 1933-12-21
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Sette * DIE STIMME fif. 314—* 3t. Dezember 193V laug waren nicht anwesend. Hauptredner war Cd- UH* Will» Tif t*f, 4Mt AttWffWVermJar von JSnma» le» «fl <M8% <ktffch£* etrtscftffckaer Gegner das prtl* tMta® ZfouttrtM* «Ml 4** «intemtHoiwiüt Juden» erklärt* Aufruf tHgUMh» Kirdwafterer ftpuMea 4m Emigranten London. Di* ErzMaehöfe von Cart ferfrory, Ydtk und Wales «wie die Öberftätfjnar der freie« KireBtft ve» England tfttd Waldt haben zugunsten dar Emigranten aus ßetttscfrfand «inert vom EmigrantenkommisSäf James Matfdonald WJMKJ* unterst'Utafdrf Aufruf erlassen, in dem darauf ftingdWfeSeft wird, daß das ßflllgfanfenpröbleih tftUif Glilf» benigsmeffisehaf ten sine gemetnsam« Verantwortung äöferfrgrt, An dis Angehörigen «litt BeKMmtnto wird der Appell gerichtet, m Lfodmmg der insttttotrdei? fit Frankreich nach Etobrah de» Winters unter den Emigranten herrschende» Not durch Beiträge lind gemeinsam« Arbeit mifzuHetfen und den Itt Not geratenen Emigranten öehffffleft au seift, «Ine neue tfdfflif tmd Erwerb ttf finden* ht allen Kirchen soll eine besondere Weihnacht»- samtflhittg für die jBdiScfreiiunddleCftfiä Hielt«» Emigranten. jüdischer Abstammung* durehg»* führt ward». ftahum Sofcolmw beim polnischen ItgatspTd^deiitdit W&MSm, Der Präsident der ZlenleHechen Wefrorgstd* satten «Kd der Jewüh Agency, Naftum Sekniow, der sich seit längerer Zeit in Feten aofftälf and demnächst nach London zurückkehrt, ist voslt PfSgtdefttCfl dif polnischen Republik, Prof. Moscicki, in einer Sonderaudienz empfangen worden. Präsident Mosdeki unterhielt sich mit Nahutn Sokolow längere Zeit über die aktuellen jüdischen und zioiHstisoben Probleme. vefüaiitsieiiHH an Amiaofier au Amman. Die Gesetzgebende Versammlung hat duco Antrag, in dem gefordert worden war, daß der Verkant von fransjordanischem Grnnd und Boden an Ausländer verboten werden sott» abgeiehnt Auoh Araber gegen letfilstlfe Cotmcif Jerftsälem. Wie die J. T.-A. aus zuverlässiger Quelle erfährt, sind auch die führenden arabischen Kreise Palästinas gegen die Schaffung des Legislative Council, wenn auch aus anderen Motiven als die Juden. Die Araber sind der Ansicht, daß es besser sei, durch die britische Administration, als durch eine verkrüppelte Las« desrepräsentanz regiert zu wer don} die Teilnahme der Araber an einem Legislative Council könnte in der Welt den Eindruck erwecken, als würden die Araber insgeheim das britische Mandat billigen. XS^OO-PEundAnlsUte de« Waad Lettiui Jerusalem. Die Palästina-Regierung hat dem Nattonalrat der palästinensischen Juden (Wasd Leuffli) die Bewilligung erteilt, eine Anleihe von 2 5X)00 Pfund tur Auszahlung rückständig«? Othälter für die jüdischen Lehrer aiifzttfiehmen. Die Lehrer haben »och drei Monatsgehälter aus dem letzten Schuljahr zu fordern. Beim Schulwerk der Knesseth Israel sind fest schon 800 Lehrer beschäftigt Wie tri** der künftige Jerusalem** Städtrat zusammengesetzt sein? Jerusalem. «Haare*» Milt mit, der künftige Jerusalemer Stadtrat werde aus sechs Juden, drei Moslems und zwei Christen,ferner aus einem Vertreter eines gemischten «OslemitiactJ-ChriStWchen Wahlkreise« und aus einem oder zwei Repräsentanten der ausländischen Einwohner zutamme tigeie t st sein. ArbeitttnBgtteftkeiteii In Palästina Es bieten sich derzeit Arbeitsntftglich« kelten in Palästina unter anderem für? Perfekten Koch (Köchin) und Kellner in einem großen Höfelbetrieb. Ferner für: gelernte Z i ga r r e na r b e \ i er oder -Arbeiterinnen (W ickelmacher oder 2ig4rrenxo 11 er) und Seidenweber. Nähere Auskunft erteilt die Wirtschaft!» steile des Palästina« Ain tes, Wl«n, L, Kärntnerstraße 28, Sprechstunden: Dienstag und Donnerstag vön 18.30 bis 1Ö.30 Uhr. Protestresolution des Jischuws Eine vom JerUSUttmer Waad Halr (jüdische Gemeindeorganisation) bei Teilnahme der Mitglieder des Wsad Lecmf «faberuta* Vdn$tmmthng nahm dne sehr scharf« Protestresolution gegen die EinwflnderungäbesciirSnkuflg and die unwürdigen «Touristttnjagäm» an. M der Resefatiotf wird (Be Regierung aufgefordört, die Tore Palästinas den jüdischen Musst* hr verschiedenen Lände» zu öffnen. Zionisten in Hli.raz Kalla Bekanntlich hat da* Zionistische Landesköfflitee dem Wiener rieftlttösfi&t» Jugendhund heim Direktorium des Keren Kajeaneth die Zuteilung von 10 Dunäm Böden in Mit r* z Half« durcltgesoöt. Es wird unsere Leser sicher« Ich Interessieren, etwas von der Arbeit dieser Kwtazah zu erfahren. Wir bringen ddter frn folgenden einen Auszug aus einem uns zu gegangenen Briefe, in dem cs tt. a. heißt: c . * sind heute so weh, die größten Schwierigkeiten überwunden tu haben, so» daß die Kwuzah sieh von Tag au Tag entwickelt. Unsere Chawerim Sind Ml« vollauf beschäftigt, um so mehr, da ht Haifa Arbeifermangei benscht und die Löhne sehr zufriedenstellend sind, infolge intensiver Arbeit unserer Chawerim Ist es uns möglich geworden, ein schönes Holzhaus zu errichten, das uns in alktfl Hinsichten genügt. Auch hohen wir, in nicht allzu Junger Zeit av den Bau eines Betonhauses schreiten zu können. Unsere Chawerim fühlen «ich äußerst wobt und sind tichtiieft glücklich, doch brauchen wir sehr notwendig neue Menschen in unserer Gentainschaft; denn je größer die Gruppe ist, desto rascher entwickelt sieb unsere Kwuzah. Auch wird es Sie freuen, zu hören, daß wir einen Anschluß an die allgemein-zionistische Jugend. Erez Israels gefunden haben, so daß unsere zionistische Arbeit attch hier fortgesetzt wird. Auch in kultureller Beziehung wird in ttttseret Kwuzah viel geleistet. Es wird fleißig Hebräisch gelernt, doch fehlt es an hebräischen Büchern.» Es wird die Ehrenpflicht der Wiener Allgemeinen Zk>- Süden sei* auch ihrerseits für die Entwicklung der Kwuzah ms sorgen. Wir bitten daher unsere Leser und Fremde» aus Zunächst hebräische Bücher für unsere Kwtuah zur Verfügung zu steilem. Die Bücher werden nach telephonischem Anruf an das Landeskomitee (ft 27-4-86) abgeholt. Die Namen der Spender werden In der «Stimme» verlautbart werden. Anstatt der tedtötriezotie an der Haffe-Bacht Haifa, föne besondee Kommission des Keren Kajemeth befaßt sich mit dem geplanten A u s.b a u d.e r I n d u s t r i ezone in dem dem Fonds gehörigen Gebiet an der Haifa- Bucht Bisher .würden^ierzig Gesuche um Zuterinng Von Grunüfstücken zur Errichtung vbn Fabriken bewilligt. Wabtthättser Hi« dMttteh-Jiidlsehe Einwanderer Jerusalem. Sydney Keith aus Melbourne (Australien) hat dem Keren Hajessud eine Summe von 4000 Pfund als Sonderbeitrag zur Errichtung von 25 Häusern für jüdische Einwanderer aus Deutschland auf dem Boden des jüdischen Natimtalfonda h* der Haifa-Bucht tax Verfügung gestellt. 10.000 Pfund für Klär UaHsehkin jerüsaiem. Die Al {gern einen Zionisten von Jerusalem und T«l-Ävlv haben die Kampagne zur Errichtung des K f a r U s s i s c h k i n, die anläßlich dös 70. Geburtstages des zionistischen Vorkämpfers"beschlossen wurde, eröffnet. Man erv/ärtet, daß die palästinensische Judenhelt 10.000 Pfund für diesen Zweck aufbrfngen wird. ftegierimgsfcoinmission uater&uel&f die letzten Unnuheti Jerusalem. Der High Comntissionef kündigt ah, daß «ine Kommission Zur Untersuchung der Ursachen und Hintergründe der jüngsten Arabenrnruhen in Palästina, die zum Protest gegen eine angeblich zu hohe jüdische Einwanderung Organisiert worden waren, eingesetzt wird. Leiter der Kommission Ist Sir William Murfson, der seit 1925 t\i vor kurzem Oberstrlehter der Streit« Settlements und vorher Richter am Appellationsgerlcht von Ostafrifm gewesen wdr. Er Ist 61 Jahre alt. Arabische Exekutive erkennt Unter» sucSmngskommission nicht an Jerusalem. Die Kommission, dis unter dem Vorsitz von Sir William Muri son die Ursachen der jüngsten Araberttfiruhen ln Palästina untersuchen soll, wurde von der Palästinaregienmg kn Einverständnis mit dem Colonial Offlus bereits ernannt. CHe arabische Exekutive hat beschlössen, die Muriaoa* Kommission zu boykottieren 11.600 polnische Juden In 10 Monaten nach Palästina, Von Jänner bis Oktober 1033 sind 11.ÖÖ0: Juden aus Polen mit Zertifikaten des Warschauer zentralen Paläfltinaamtes nach Palästina gereist. Etwa 1200 von ihnen .sind Touristen. Voraus muß man denken, t h II i l : J ii! ili sich sichern Phönix versichern Allgemein« Vers!cherungs-Gei« Wien IX. 6ci.) Alserp.atx Nr. 3 Gratis za Ostern und zur Uvantemesse nach Tel-Aviv! Das große Preisausschreiben dar Stimme Die VeröffentEchung unseres großen Preisausschreibens hl den letzten Nummern der «Stimm» Rodet In der breitesten Wiener Jüdischen Öffentlichkeit größten Anklßog. Täglich melden Ach In unserer Administration nette Abonnenten und Werber, <flc sieb so die Chaoee Skier Gratistahrt za Ostern and zur Levantemesse nach TeHAviv sichern wollen. Im folgenden veröffentfichen wir wieder die Bedingungen unseres Preisausschreibens. Jeder Abonnent der «Stimme», der das Jahresabonnement für das Jahr 1934 kn Betrage von S 16.—> Ws spätestens 20. Februar 1Ö34 bar bezahlt, erwirbt das Anrecht, an folgendem PrelSäuschrelben teilzunehmen: Die «Stimme» ist in der Lage, dank der liebenswürdigen Mitwirkung des Reisebüros Compass Tours, Wien, IX^ Spttaigasse 3, folgende zwei Preise auszttsetzem t. Preist Pür Werber, die ln der Zeit vom T. Dezember 1933 bis 15. Februar 1934 je fünf Abonnenten für die «Stimme» werben, die das Abonnement für ein Jahr vorausbezahlen: Eine Schlffskartc 3. Klasse tour und retour Triest— Palästina, Verpflegung dm Schiff, einschließlich Ein- und Ausbootungsgebühr sowie Laiutungsspesen, überdies erwirbt der Gewinner einen Kupon, dar ihm die Möglichkeit ein» unentgeltlichen fünftägigen Aufenthaltes Im erstklassigen Hotel Palatin In Tel-Aviv gewährt Dia Rückreise kann beliebig angetreten werden. Z. Preis: Für Abonnenten der «Stimme»j Eine Schiffskarte 3. Klasse tour und retour Triest—-Palästina, einschließlich Ein- und AusbootungSgebühr und Landungsspeseo. Aufzahlung für die 2. Klasse Ist möglich. Den Gewinnern steht es frei, me Fahrt mit einer der beiden Gesellschaftsreisen des bekannten Reisebüros Ccmpass Tours anzutreten, die von diesem Büro zu den 0sterfeiertagen, Mitte März, oder zur Levantsmesse, Mitte April« veranstaltet werden. Die Abonnenten, dje mit ihren Gebühren für das Jahr 1933 im Rückstände sind, müssen, um an diesem Preisausschreiben teilnehmen zu können« den Nachweis der inzwischen erfolgten Bezahlung erbringen. An dem Preisausschreiben könne» auch Werber teilnehmen, die nicht Abonnenten der «Stimm» sind, Außerdem gelangen noch 50 Trostpreise für die Abonnenten in Form von Büchern bekannter Autoren zur Verteilung. Die Auslosung der Preise findet am 26. Februar 1934 Im Büro des Zionistischen Landeskomitees unter Aufsicht de» öffentlichen Notars Dr, Hanns Babtik, Wien, L, Nagler* gasse 9, statt Ehret Usslschkln. den Mann der Tat, durch eine Tat I 5762^4