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Die Stimme · 1933-11-23 · Heft 310 (23.11.1933) · page 11

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Journal
Die Stimme
Volume
6 (1933)
Issue
Heft 310 (23.11.1933)
Date
1933-11-23
Page
– (sequence 11)
Language
German
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' Nr. 31Ö —- 23. November 1935 DIE STIMME Seite 11 ubblner Dr. Taglicht, Dr. Schwarz und D. Kaminka. Di«**, ferner Namen wie Kommerzialrat Karpeies, Adolf Böhm, Hofrat Frankfurter, Regierungsrat Fuchsgelb, Dr. Gehibard, Professor Jerusalem, Pr, Klaiber, Kommerzialrat Klempcrer, Memiel Singer, Professor Stein und Kommerzialrat Weiß sind die besten Bürgen dafür, daß dieses Heim nur in gut Jüdischem Sinne geführt weiden kann. Da« Institwt wird selbstverständlich auch streng religiös geführt. An den Türen de« Hauses sind überall Mesusoth angebracht. Die Küche wird streng koscher geführt, also nicht mir koscheres Fleisch, sondern wird dasselbe auoli nach Vorschrift gesalzen und gewaschen, strenge Unterscheidung zwischen milchig und fleischig sowohl bei der Zubereitung der Speisen als auch bei der Reinigung des Geschirrs, am Samstag wird nicht gekocht. Preltag und Feiertag abends werden Lichter angezflndet An den hohen Feiertagen werden die Zöglinge In den Tempel geführt. Am Sukkothfeste wird eine Laubhütte gebaut und ein LuJow und Bthrog (Palästinaprodukte) ange9chafft. Zu Chanukkah werden acht Tage Lichter gezündet, eine schöne Feier abgehalten und Geschenke verteilt. Zu Purim wird die Megillah verlesen und ein Purimspiel aufgeführt. Zu Pesach wird acht Tage Mazzoth gegessen, beide Sederabende werden in feierlicher Weise abgehalten. Mit einem Wort, das Lehrlingsheim bestrebt sich, auch bei der religiösen Erziehung seiner Zöglinge seiu Möglichstes zu tun. Die finanzielle Lage des Lehrlingsheims ist eine sehr schlechte. Staat und Gemeinde Wien weigern sich, da« Lehrlingsheim zu subventionieren, wollen nicht einmal Verpflegsbeiträge bezahlen, obwohl der größte Teil der Zöglinge naoh Wien und Oesterreich zuständig ist. Der Verein selbst besitzt gar kein Barvermögen, weil das In der Vorkriegszeit vorhanden gewesene große Vereinsvermögen durch Zeichnung von Kriegsanleihen und anderen Staatspapieren gänzlich entwertet wurde. Die Jüdische Bevölkerung unsere» Lande« verarmt Immer mehr und mehr und kann die Wohltat!gkcltsanstalten nicht mehr in der Weise unterstützen, wie es in den früheren Jahren geschehen ist Unter solchen Umständen ist es kein Wunder, daß da« einzige jüdische Lehrllngshelm Oesterreichs in große Not geraten Ist. Zirka S 5000.— ist es bereite verschiedenen Lieferanten schuldig, und die Vereinsleitung weiß nicht, wie lange sie das Helm noch erhalten wird können. Gegenwärtig sind im Lehrlingsheim 59 Zöglinge unter-?gebracht, der größte TeW derselben sind aus den beiden üdischen Waisenhäusern übernommene Waisenkinder. Da« Lehrlingshelm könnte aber noch 15 Kinder aufnehmen, da ein Schlafsaal gänzlich leer steht und auch Aufnahmsgesuche in genügender Zahl vorliegen. Das jüdische Lchrlingahelm ln der Grünen Torgasse ist der älteste jüdische Verein in Oesterreich. Im Jahre 1840 wurde er gegründet und hat während seiner 93jährigen Tätigkeit Tausenden von Kindern zu einer Existenz verholten. Gibt es in Wien und fn den andereil Gemeinden nicht noch warmherzige jüdische Menschen^ di« das Lehrlingsheim unterstützen können? Darf eine solche Institution zugrunde gehen und Ist es nicht Pflicht eines jeden Juden, hier mitzuhelfen? Heimeinweihung der zionistischen Sektion VI-VII Sarhatag,. idtea 18. November. fand die feierliche Einweihung des Eigenheimes- - der Sektion VI/VIl statt. Alles, was in der zionistischen Bewegung Rang und Namen besitzt, hatte sich zur Feier eingefunden, um die nachahmenswerte zionistische Tat zu würdigen, Das geschmackvolle Heim, ein Werk wochenlanger Arbeit beherzter, von zionistischer Begeisterung durchdrungener Frauen und Männer strahlte in festlicher Beleuchtung. Nach einer Begrüßung der Festgäste durch den Präsidenten Dr. Beer und einem Weihepsalm, vorgetragen von Oberkantor Lew in, nahm Rabbiner Dr. D roblnsky die Weihe vor. Vom Publikum stürmisch begrüßt sprachen Oberrabbiner Dr. Feuchtw.ang namens des Ra-bbinats und Präsident Dr. Friedmaitn namens der Kultusgemeinde. Dr. Paul Berge* Uberbrachte die Glückwünsche des Landeskomitees. Doktor Tartakower begrüßte namens des Keren Kajemeth, namens der Wizo Frau Erna Guttmann, für die Histadruth Iwrith Herr Dulltzky; für die Sektion III Prof. Batscha; namens Misractii Rabbiner Dr. Gerstl und als Primus hinter Paris Dr. Grün bäum. Alle Redner spendeten dem Vorstand viel Lob und hoben die Bedeutung dieser Tat hervor Es ist zu hoffen, daß die Leitung, die schon so vieles geleistet hat, der schönen Form des Heimes einen schönen Inhalt geben, daß das Heim sich zu einer Stätte des jüdischen Geistes und zionistischer Arbeit ausgestalten werde. Dul,, Zionistisches Leben im 13- Bezirk Den Auftakt zu unserer Tätigkeit in der heurigen Saison bildete der im vorigen Monat veranstaltete Gesellschaftsabend zugunsten der D^utschlandihilfe, der einen in jeder Beziehung überaus zufriedenstellenden Verlauf nahm. Der Deutsohlandhüfe konnte dn größerer Betrag zugeführt werden und das Publikum harte einen wirklich vergnügten Abend. Künstler von Nvieau boten ihr Bestes und trugen jeder zum Gelingen des Abends bei Herr Feldmai, der die Conference führte, eröffnete die Reihe der Darbietungen mit einem Psalm von Leon Kellner, Herr Weiß von der VoMwoper sang Arien und Lieder, ein deutscher Emigrant, Schauspieler Dr. Ritter, brachte selbstverfaßte, wtmderfem gesehene und gestaltete Porträts zum Vortrag. Herr Joe Wnlrter verblüffte in seinen Kartenkunststücken durch Geschicklichkeit und die bekannte Dulitzkaja war in ihren Gesangsvorträgen gut wie immer. Herzliches Lachen brachte ein Einakter, der von Herrn Feldmar, Fräulein Gisa Wurzel und Herrn Weiß glänzend auf die Bühne gestellt wurde Mit einem Wort: ein schöner Abend. Unsere Donnerstagabende, die wir imr Vorjahre bereits mit gutem Erfolg eingeführt haben, finden auch heuer allwöchentlich mit aktuellen und interessanten Vorträgen in dien Räumen des CaW Hietzlngerbof statt Jüdisch« Volksbibliothek «Zion», Wien, II., Kleine Mohrengasse 3. Die Leitung hat1 in letzter Zeit mehrfache Neuerscheinungen der deutschen und hebräischen Literatur erworben. Die Monatsgebühr beträgt 80 Groschen, für Jugendliche 40 Groschen- BMotbeksstundwu MmMÜ bis Donnerstag von halb 7 bis halb 9 Uhr abends, Sonntag von halb 11 bis halb l Uhr mittags. Zur Eröffnungsfeier de» Jüdischen Klub der Jungen im Makkabi —• Wien (J* K. J.). Ara Sonntag, den 11 d. M., fand, wie bereits kurz berichtet, die «rate Versammlung den „Jüdischer Klub der Jungen im Makkabi — Wien (J. K. J.)” statt. Durch die Gründung dieses Klubs ist tatsächlich eine Lücke im jüdischen Leben ausgefüllt worden, die besonders in letzter Zelt Bich deutlich fühlbar machte. Die Feier wurds mit der Abspielung der Ha -Tikwah eingeieitot und hierauf stellte der Obmann Dr. Paul Berger den gewählten Vorstand vor: Frau Huber-Kohlmann, die Herren Doktor Groß-Torczyner, Drückner, Wasser, Dr. Münzer, Bltttgateln, Lustig, Scharf und Kohluiann. Herr Dr. Paul Berger begrüßte die verschiedenen Ehrengäste: die Herren Dozenten Dr. WlHhefm, Prof. Dr. Taglicht, Direktor ßpiegler. Herr Dr. Paul Berger führte in seiner Rede aus: Jn einer Zelt, in der die Juden überall bedrückt werden, in einer Zelt besonders, in der da« traurige Schicksal der deutschen Juden jeden mit tiefster Trauer erfüllt, ist der Gedanke, einen Jüdischen Klub der Jungen zu gründen, auf das freudigste zu begrüßen. Der Klub soll nicht getarnt werden, nicht unter irgendeinem Namen ein unwürdiges Dasein führen, sondern sich stolz zum Judentum, zum Zionismus bekennen. Motto des Klubs soll sein: „Nicht nach außen scheinen, sondern nach innen sein.“ Der geschäftsfUhrende Obmann Torczyner wies in seiner programmatischen Ansprache auf den Zweck des Klubs hin, der die Erfassung der assimilatorischen Jugend bzw. der Weiterleitung der bereits zionistisch fühlenden Menschen bilden soll. Der Klub soll rein Jüdisch, überparteilich, aber im zionistischen Sinne geführt werden. Tanz, Geselligkeit und Sport, aktuelle Vorträge über jüdisch-zionistisebo Themen sollen den Rahmen der Arbeit des Klubs bilden. Nach dieser beifällig angenommenen Rede blieben die 120 Personen bei Tana und Geselligkeit noch bis tief in die Nacht hinein beisammen. Die Eröffnung der Vortragsabende der Wizo In dem In der letzten Frauenbeilage der «Stimme» erschienenen Bericht über die Eröffnung der Vortragsabende der Wizo Ist in Zeilen 12—-16 durch ein Versehen eine Unrichtigkeit unterlaufen. Ea soll da folgendermaßen richtig heißen: «Die Errichtung eines Beth Chaiuzoth auf Vorschlag der Jung-Wizo von der VII. Wizo-Konferenz als Empfehlung an die lewish Agency übernommen wurde. Frau Rebekka Sieff hat keine 2000 Pfund hiefür bewilligt. V’elmchr wurden 2000 Pfund für Aüjah und Hachscharah jüdischer Mädchen aus Deutschland ins Budget eingesetzt und die englische Wizo-Föderation, deren Präsidentin Frau Sieff Ist, hat für diese «deutsche Alijah» 500 Pfund aus eigenem bewillig.» o. G. Zionistische Bezirkssektian Lcopo'drtadt—Club «Erez-Israel», II., Pralerstr. 13, Mowapiq, (Lloyd-HoP, Tel. R 44-8-46 Samstag, 25. Roverober 1933. acht wir atenfls Literarisch - musikalischer Abend S9er Schabbesgoy", (Einakter), Sarah ukart, rKlavier), Fre<ly Wang, (Violine), David Tendier, (Gesang) Generaiversetnmlung der Histadruth Iwrith Samstag, den 28. Oktober 1933, fand unter Vorsitz des Herrn Prof. Rath die dtejährige Generalversammlung der «Histdruth Iwrith» statt. Naoh Eröffnung des Präsidenten Dr. David R 01 h b 1 u m, der der verstorbenen Mitglieder, der Herren Dr. Nisan G 01 d s t e i n, Isaak Eisig Torczyner und des hebräischen Schriftstellers Abraham G o i d b e r g in Warschau in warmen Wort-in gedachte, erstattete Herr Ungarfeld den Jahresbericht, aus dem Folgendes zu entnehmen ist: Im abgelaufenen Vereinsjahr fanden 72 Veranstaltungen in der Histadruth Iwrith statt. Darunter 25 Konferenzen und 4 Feiern neben den regulären wöchentlichen Vorträgen. Hervorzuheben sind die Konferenzen der Rabbiner und Lehrer, auf denen der neue Lehrplan für den Religionsunterricht in allen Schulkategorien unter der Ae-gide der Histadruth Iwrith beschlossen, vom Inspektorat dt>r Gemeinde genehmigt und dem Schulrat zur endgültigen Approbation vorgelegt wurde. Ferner die ständige Einrichtung des hebräischen Jugendrates, in dem alle Jugendbünde ohne Unterschied dir Parteirichtung vertreten sind. Auch der Kulturrat, der aus Delegierten aller zionistischen Sektionen besteht und monatlich unter dem Vorsitz des Hirrn Dr. S. H 0 r o w i t z tagt, ist eine Schöpfung der Histadruth Iwrith. Auch die Hebräischlehrer haben sich unter der Oberleitung der Histadruth Iwrith zu einer Körperschaft vereinigt, die zweimal monatlich zur Beratung von Berufsinteressen Zusammentritt. Ebenso ist die Einrichtung des Oneg Schabbat für die hebräischsprechende Jugend sehr beachtenswert. Es liegt ein Beschluß vor, diese nach dem Muster des Oneg Sohabbat in Ttri-Awiw erfolgte Einrichtung auch auf die erwachsenen Mitglieder der Histadruth Iwrith auszudehnen. Die Histadruth Iwrith hat im vergangenen Jahre hervorragende hebräische Schriftsteller zu CÄstvorträffwi eingelaaen, darunter Prof. Torczyner, Warschawjak, Dr. Rosenfeld, B. C. Katz, Dr. David JeJlin, M. Ussischkin und Rabbi Berlin. In der Histadruth Iwrith bestehen zwei Seminare, für neu« hebräische Literatur und mltt4aiteriich« Poesie. Ueber Veranlassung der Histadruth Iwrith wurde von Herrn Prof. Wiesen eine Broschüre über Kamez Gadol und Kamez Kazam herausgegeben. Die Histadruth Iwrith veranstaltete im ahgelaufenen Jahre •unter Vorsitz ihres Präsidenten eine Pressekonferenz In Wien, in der Herr Dr. Sohar über das jüdische Sobulwerk in Polen und über die Brith Iwrith Olaijiith referiert hat. Hervorragenden Anteil nahm die Histadruth Iwrith an der Weltkonferenz der Brith Iwrith Olamith anläßlich des zionistischen Kongresses. An der Diskussion beteiligte sich rnsbeonde-re Herr Auerbach, der die Tätigkeit des abtretenden Ausschusses in anerkennenden Worten würdigte, ferner die Herren Stadtmauer und Selzer. Der abtretende Ausschuß wurde en bloc wiedergewählt. Die Wiederwahl dts Präsidenten erfolgte per Akklamation. Es gehören demnach derrr Ausschuß an: ajs Präsident: Dr. David Rothblum, als Ausschußmitglieder: S. Dujitzky, Dr. S Horowitz, Dr. M. E. Klarmann, Prof. Dr. Papo, Prof. Rath, M. Rosen, A. Selzer, Dr. Ch. Tartakower und AL Ungarfeld. Hlatadruth Ivrith. Samstag, «en 15. d. M-, pünktlich 8.15 Uhr abends, Im Saale der „Stanislauer“, IT., Praterstraße 11, 1. Stock, Vortrapr: Prof. Dr. & Klar über „Schirath hatanach". Seminar« der Histadruth. Samstag; den 18. November, halb 7 Uhr abends, im Saale der „Stanislauer", IL, Praterstraße 11; Seminar für neuhebrälsch« Literatur (S. Auerbach). —- Halb 8 Uhr abends: Seminar für Mischnah und Agadah (Rabb. Dr. Zieher). Oneg 9ohabba<h für die Jugend. Samstag, den 25. d. M., 4 Uhr nachmittags, im Saale der „Mirjam“, I., Jordangasse 7, Oneg Pchabbath der Histadruth Ivrith für die hebräischlerncnde Jugend. Vortragende: Dr. Ch. Tartakower, ,T. Mellen u. a. Gesang: die Konzcrtsänger Bernhard Frlschman und S. Krybus. Hebräisoh-Lehrerkonferenz der „Histadruth Iwrith“. Sonntag, den 26. d. M., pünktlich halb 8 Uhr abends, lm Saale des Hebräischen Pädagogiums, II., Tempelgasse 8, 8. Stock: Hcbrälech-Lehrerkonferena Tagesordnung: „Thorath hämischpath w’haslgnon bAhoraah baivrlth." Vortragende: M. Ungerfeld. Erscheinen aller Mitglieder Pflicht. Anfründi&un&en und JVIi Heilungen Zion. Bezirksaektlon Leopoldstadt, II., Praterstraßo 18, Mezzanin (Lloyd-Hof), Telephon R 44-3-45. Hebräischkurse für erwachsene Anfänger: Montag und Mittwoch von halb 9 bis 10 Uhr abends. Für Vorgeschrittene: Dienstag und Donnerstag von halb 8 bis 10 Uhr abends. Kinderkurse: Täglich von halb 4 Uhr nachmittags bis halb 7 Uhr abende. Zion. Bezlrkaeektion Leopoldstadt — Club „Eres Israel“, IL, Praterstraße 18, Mezzanin (Lloyd-Hof), Tel. R 44-8-45. Samstag, den 28, November, 8 Uhr abends, findet lm Heim ein literarisch-musikalischer Abend statt unter Mitwirkung von Sarah Stukart (Klavier), Fredy Wang (Violine) und David Tendier (Gesang). Weitere führt die Theatergruppe des Clubs unter Leitung J. Herzbergs den „Schabbesgoy" (nach einer Novelle von J. L. Perez) auf. Club „Eres-Israel“, II., Praterstraße 13, Mezzanin (Lloyd-Hof), Telephon R 44-8-45. Sonntag, den 20. November, B Uhr nachmittags: Gesellige Zusammenkunft (Tanz). — Montag, 27. November, 8 Uhr abends, Ordentliche Generalversammlung. Die Zionistische Bezirkssektion Landstraße hat folgende hebräische Sprachkurse eröffnet: für Männer: Sonntag von 10 bis 12 Uhr lm Bethaus Steingasse 18; für Frauen; für Kinder. Anmeldungen werden noch entgogengenommen. Auskünfte bei H. Maurycl Segal, UL, Petrusgasse 8, oder Sonntag von 10 bis 12 Uhr lm Bathaus, Steingasse 18. Zion. Bezirksaektlon Wieden/Margareten. Die Sektion unterhält Hebräischkurse, gratis, Montag und Donnerstag ab halb 8 Uhr abends lm Tempelgebäude, V., Siebenbrunnengasse la. Anmeldungen öortaeibat Zion, Bezirkesektion XVIII. Dia Hebrälsch-Kurse haben begonnen und finden Montag, Mittwoch und Donnerstag von halb 8 bla 8 Uhr abends in der Talmud-Thoraschule XVIIL, Sohopenhauerstraße 88, 2, Stock (Tempel) statt Einschreibungen abends zur selben Zelt. Zion- Besirkaaektion XX. Freitag, den 24, d. M-, halb 8 Uhr abends, Oneg Scbabbath mit Chumaschvortrag unter der Leitungunaerea-ßg. Jäarm_Isak„Schönfeld. — Samstag, den 25, d. M., halb 8 Uhr abends, Mitgliederversammlung mit Vortrag. — Jeden Montag, 8 Uhr abends, Thalmudvortrag Dr. N. Glaser. — Die Sektion veranstaltet unter der pädagogischen Leitung der HUtadruth Ivrith Hebräischkurse für Kinder und Erwachsene. — Anmeldungen allabendlich zwischen 8 und 10 Uhr. Jung-Wizo „Mirjam“, EU Strauß, der Verfasser des Buches „Geht das Judentum unter?“, hält Samstag, den 25. November, um 8 Uhr abends im Helm der Jung-Wizo „Mirjam“, Wien, L, Jordangasse 7, einen Vortrag über „Palästina oder Blrobldschan?“. Eine neue Zion, Frauengruppe, Montag, den 13. November, gründete sich über Initiative von Frau und Herrn Kammerrat Moritz Kohn in dem Saale des Cafös Thereslenbad in Wien, XII., Schßnbrunnerstraßo 271, eine Frauengruppe und eine Tischgesellschaft als Ortsgruppe Meidling der Bezirkssektion XII, XIV und XV. Unter lebhafter Teilnahme von vielen, zum größten Teil ganz neu zur Bewegung gestoßenen jüdischen Persönlichkeiten des Bezirkes wurde die Aufteilung der Referate vorgenommen. Es wurde beschlossen, im allgemeinen jeden Montag eine Zusammenkunft mit Vorträgen zu veranstalten. Verein für jüdische Gesohiohte und Literatur in Wien,!l„ Ferdinandstraße 23/8. Montag, den 27. November, im Klubsaale der „Hakoah“, L, Wiesingerstraße 11 (Caf<5 Atlashof, eigener Eingang, Souterrain) Vortrag von Herrn Doktor Leo Goldhammer: „Die Juden in der Statistik“. Beginn halb 8 Uhr abends. Eintritt frei. Gäste willkommen. Jüdischer Angestelitenverband „Emunah“, Wien, f„ Salzgries 14. Samstag, den 25. d. M., 8 Uhr abends, Vortrag des Herrn Dr. Emil Gutheil: „Psychologie des Jüdischen Humors“. Eintritt frei. Gäste willkommen. Tretet der Hakoah-Feohtsektion bell Auch Anfängerkurse in Florett und ital. Sähel. Trainingsabende unter Leitung eines erstklassigen Trainers jeden Mittwoch und Freitag von 7 blB 8 Uhr abends im Fechtsaal, I., Mölkerbastei 5. Für Hochschüler und Mittelschüler Ermäßigung des Mitglicdsbeltragea Werbemonat. Keine Einschreibgebühren. Der Jüdische Pfadfinderbund Oesterreichs macht Mitteilung von der Vermählung seines ehemaligen Bundesführera Franz Affi Auffärber mit Frl. Mirjam Neumann. Die Trauung findet Sonntag, den 2«. d. M., ft Uhr nachmittags, im Pazmanitentempel statt. Mitteilungen des Keren Kaiemeth Wien, I., Kärntnerstraßo 28, Telephon R 27-3-20. Postsparkassenkonto A 100.208. Ausweis Nr. 3 Summe der Eingänge vom 1. bis 15. November 1933 .S 7.158.67 „Hozaoth“ (Aktion des „Herzl-Klubs“) vom L bis 16. November 1933.. 1.146.10 Summe der Eingänge von Bosch Haschanab 5693 .. 13.277.68 Summe der „Hozaoth“ von Bosch Haschanab 5«ÖI .................. 1.814.85

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