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Die Stimme · 1933-11-03 · Heft 307 (3.11.1933) · page 11

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Journal
Die Stimme
Volume
6 (1933)
Issue
Heft 307 (3.11.1933)
Date
1933-11-03
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Nr. 80? — S. November 1933 DIE STIMME Seite 11 Verlautbarung des Landeskontitees Wir machen die Bezirkssektionen darauf aufmerksam, daß sämtliche Veranstaltungen und Propagandavorträge n u r im Vortragskalender des Zionistischen Landeskomitees für Oesterreich veriautbart werden. Dia Arbeit dea Karen Kafameth Ein nenea Sammelmittel! Seter Hajeted — das Kinderbuch. Das Hauptbureau des Keren Kajemeth hat neben dem Goldbuch ein neues Buch eingefUhrt: Das Kinderbuch. In dasselbe können alte auf das Leben von Kindern bezüglichen Vorkommnisse, von der Geburt bis zur Bar Mizwah, eingetragen werden. Für jede Eintragung erhält der Eingetragene ein herrliches, in leuchtenden Farben hergesteütes Diplom direkt aus Jerusalem. Die Kosten der Eintragung betragen zwei Pfund. Nach den guten Erfahrungen, die man mit diesem Buche in einigen Ländern bereits gemacht hat, hat sich das Hawptbureau des Keren Kajemeth entschlossen, dieses Buch für die ganze Welt einzuführen. Ein Muster dieses Diploms erliegt im Keren Kajemeth-Bureau, I., Kärntnerstraße 28. Landeskonferenz des Keren Kajemeth. Die Landeskonferenz des Keren Kajemeth findet am Donnerstag, den 2. November, Im Saale der Zionistischen Bezirkssektion Leopoldstadt, II., Praterstraße 13, statt. Tagesordnung: Adolf Böhm: Die nächsten Aufgaben des Keren Kajemeth; Dr. Chaim Tartakower: Bericht über das Jahr 5693, Die Arbeit des neuen Jahres; Dr. E. M. Zweig: 10 Jahre «Phömx»-Vertrag; Verlesung der in den «Pinkas» Eingetragenen; Neuwahlen. Stimmberechtigt sind Gruppen, die mindestens 10 Pfund aufgebracht haben (1 Delegierter), und Gruppen, die mindestens 50 Pfund aufgebracht haben (2 Delegierte). Hermann-Plaschkes-Oarten. Auf den Hermann-PIaschkes-Garten sind bisher rund S 1000.— eingegangen. Frau Clcmentine Schallinger dankt Herrn Dr. Siegfried Plasohkes und spendet 5 Bäume auf seinen Namen im Hermann-PIaschkes-Garten. Abraham Zahler ein Siebziger Abraham Zahler, der älteste Beamte des Wiener Keren Kajemeth, feierte dieser Tage seinen 70. Geburtstag. Abraham Zahler, der sich durch seine gewissenhafte und pflichtbewußte Arbeit bei seinen Vorgesetzten und durch seine Hilfsbereitschaft auch bei den zionistischen Beamtenkollegen größter Wertschätzung erfreut, war aus diesem Anlaß Gegenstand zahlreicher Ehrungen. So veranstaltete der Keren Kajemeth und die zionistische Beamtenschaft am Samstag, den 28. Oktober, eine intime Feier, bei der namens des Hauplbureaus Jerusalem Dr. E. M. Zweig, ferner Doktor Ch. Tartakower, Prof. A. Freud, Direktor O. Witttin (namens des Zion. Landeskomitees), Leo Schräge, Fritz F:schl (namens wtfer Jugend)"den“Jli’hilär "würdigten. Bel der Feier wurden Herrn Zahler auch zwei Silberbuch-Diplome überreicht. Den zahlreichen Gratulationen schließt sich auch mit herzlichen Wünschen das Zionistische Landeskomitee an’ ★ Silbernes Buch des Keren Kajemeth. Abraham Zahler durch das Präsidium des Keren Kajemeth zum 70. Geburtstag (Nr. 185). Ahasver Der jüdische Jugendbund «Blau-Weiß*. (Techelet Lawan) veranstaltete am 17. v. M. im Festsaal des Hotels «Bayrischer Hof» eine jn jeder Beziehung recht gelungene Vorstellung. Zur Aufführung gelangte «Ahasver», Bilder von jüdischer Not und jüdischem Aufbau, ein Werbestück, Zusammengesetzt aus fünf Bildern, vor und zwischen denen Joel Engels Dybuk-Suite von Frl. Stella Halpern gespielt wurde. Im ersten und zweiten Bild wurden die Szenen, obwohl die Mitwirkenden durchwegs doch nur Dilettanten sind, überaus wirkungsvoll hervorgebracht. Die Sprechchöre sind allerdings zu lang und wirken ermüdend, wodurch der Gesamteindruck beeinträchtigt wird. Eine vernünftige Kürzung derselben würde zweifellos den Effekt nur erhöhen. Als drittes Bild wurde die Judenszene aus Richard Beer- Hofmanns «Der Graf von Charolais» von den Herren Jakob Krumholz und Issi Weiß-Dessau, der gleichzeitig auch die Regie inne hatte, vortrefflich wiedergegeben. Das vierte Bild waren wieder Sprechchöre, worauf eine Szene aus J. L. Perez «Die goldene Kette» folgte. Hier zeigte Herr Krumholz als chassidischer Rebbe seine große Begabung und sein nicht geringes schauspielerische Können. Die kiintleriche Leitung lag in den bewährten Händen des Reinhardtschtilers Issi Re, 13 aus Dessau. Dem Techelet Lawan darf volle Anerkennung für diese Aufführung gezollt werden. M. K. Generalversammlung der Bezirkssektion VIII/IX Am 26. d. M. fand die Generalversammlung der Sektion VIII/IX statt. Dem durch Herrn Apoth. j. Groß erhaltenen Arbeitsbericht entnehmen wir folgendes: Die Sektion hat im Berichtsjahr einen Betrag von Über 4000 Schilling eingenommen, denen Ausgaben in ungefähr derselben Höhe gegenüberstanden. Sie unterhielt einen Kindergarten und eine gut besuchte hebräische Schule. Von den zahlreichen gelungenen Veranstaltungen sind insbesondere hervorzuheben der Vortrag Adolf Böhms über «Die Wirtschaftslage in Palästina» und der Lichtbilclervortrag Ing. Pfisters «Das moderne Palästina». Bei den vorgenommenen Neuwahlen wurde Herr Apoth. J. Groß zum Präsidenten wiedergewählt. Dem Ausschuß der Sektion gehören ferner an: Dr. Georg Weiner und Frau Maia Bauer als Vizepräsidenten, Dr. Martin Scheinhorn als Schriftführer und Herr Körner als Kassier. Herr Dr. Gabe übernahm das Kulturreferat, Frau Leser und Herr Dr. Grünberger das KKL-Referat, das Keren Hajessod-Referat wurde Herrn Ing. Weiner anvertraut. Das Organisationsreferat Übernahmen die Herren Sei de mann und Dr. Blauer. Im Anschluß an die Generalversammlung hielt Herr Dr, Georg Weiner einen Vortrag Uber zionistische Werbearbeit einst und jetzt und Herr Dr. F i n k e I s t e i n, welcher die Versammlung namens des Landeskomitees begrüßt hatte, setzte sich in überaus warmen Worten für innerjüdische und insbesondere zionistische Einigkeit ein. Beide Herren fanden reichen Beifall. Die Zionistische Bezirkssektion Landstraße hielt am 17. Oktober Ihre ordentliche Generalversammlung ab. Der Obmann Dr. Emil Schmitz erstattete den Rechenschaftsbericht über die Tätigkeit des Ausschusses im abgelaufenen Jahre. Vor allem hob er di« Bemühungen der Leitung hervor, durch Versammlungen und propagandistische Vorträge im Zusammenhang mit den Ereignissen in Deutschland unter der Judenschaft des Bezirkes für die zionistische Idee und für die Sektion neue Mitglieder zu werben, was auch zum Teil von Erfolg begleitet war. Rege Tätigkeit wurde auch anläßlich der Kulbusgemeindewahlen und im Interesse des Keren Kajemeth entfaltet. Hier hat namentlich die Frauen gruppe Verdienstvolles geleistet. Die Wahl des neuen Ausschusses hatte folgendes Ergebnis: Obmann: Professor Dr. Ba t s c h a; Ausschußmitglieder: die Herren 0 a s p a r d Dr. Händler, R a b i n o w i t z, R a f a 1 owic, Dr. Schmitz, Segal. — Die neue Leitung gibt bekannt, daß in der allernächsten Zeit Hebräischkurse sowohl für Erwachsene als auch für Kinder eingerichtet werden. Interessenten erhalten Auskunft bei Herrn M. Segll, HL, Petrusgasse 9, oder an den Seklionsabcnden Dienstag, ab 1^9 Uhr abends, im Cafe Lovrama, HL, Löwengasse 36. Organisation Zion. Frauen Oesterreichs Die Organisation Zion. Frauen Oesterreichs hat mit dem 10. Oktober 1933 ein eigenes Büro (Leitung Fräulein Perlberg) im Mirjam-Heim, I., Jordangasse 7, eröffnet. Die Sprechstunden finden dortselbst an den ersten vier Tagen der Woche zwischen 5 und 7 Uhr abends statt. Die nähere Einteilung lautet: Montag: Organisationsreferat (Frau Sofie Löwenhefz, Frau Gisela Blauer); Dienstag: Berufsberatung für Frauen und Mädchen, die nach Palästina auswandern wollen (Dr. Amalie Kantor); Mittwoch: Kassa (Frau Sabine Weiß); Donnerstag: Organisationsreferat (Frau Blanka Fedem, Frau Sabine Paßweg). Außerdem findet jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat die Verrechnung des KKL-Fonds (Referentin Frau Ajaiah Tartakower) und jeden 2. und 4. Mittwoch die des Keren Hanaschin (Referentin Mala Bauer) statt. Jeden ersten Montag im Monat werden Siztungen der Leitung und der Bezirksvertreterinnen abgehalten. Jung-Wizo-Mirjam Die Jung-Wizo-Mirjam hat das diesjährige Wintersemester bereits eröffnet. Die Sichoth beginnen Montag, Mittwoch und Donnerstag pünktlich Uhr abends. Es werden fortlaufend Kruse über jüdische Geschichte, Zionistika, Palästinakunde, und -Presse und Bücherreferate gehalten. Ebenso hat sie alle praktischen Aktionen wieder aufgenommen, ln erster Linie stattet sie die nach Erez auswandernden Olim aus. (Nach Maßgabe der von Bekannten und Fremden zur Verfügung gestellten Kleider, Stoffe, Schuhe usw.) Wir bitten daher alle Freunde und Bekannten, uns weiterhin gut erhaltene Kleider, Mäntel, Anzüge usw. zukommen zu lassen. Alles wird abgeholt.) Die hochwertigen Tozereth haarez sind weiterhin in der Jung-Wizo- Mirjam erhältlich. * Die diesjährigen Veranstaltungen der Jung-Wizo- Mirjam beginnen mit einem «Abend jüdischer Kunst» am 4. November d. J. in den Kunstspielen «P a n», L, Riemergasse 11, pünktlich 8 Uhr: Szene aus Ernst Hardts «Salomo» (Ensemble deutscher Emigranten; Regie: Erich Mann). «Jiddische Lieder im Bild» (Regie A. Hoff), mitwirkend: Gertrud Kraus, J. Stutschewsky. Karten erhältlich: Jung-Wizo-Mirjam, L, Jordangasse 7, KKL, L, Kämtnerstraße 28, Jüdische Kunststelle, 11., Aspernbrückengasse 2. HIstadruth Iwrith Samstag, den 4. November 1933, pünktlich 20.15 Uhr, im Saale der Standslauer, II., Praterstraße 11, 1. Stock, Vortrag des Herrn M. Ben Amram über «Sifruth mekorith wesifruth tirgumith». Oncg Schabbat der Histadruth Iwrith für die hebräfcchsprechende Jugend Samstag, den November, 4 Uhr nachmittags, im Saale der Mirjam, I., Jordangasse 7, findet der Oneg Schabbat für die hebräischsprechende Jugend statt. Vortragende; Dr. Ch. Tartakower, Dr. Frandt und J. Meilen. Gesang: Konzertsänger J. Krybus. Sitzung der Jugendrates der HIstadruth Iwrith Montag, den 6. November, pünktlich %8 Uhr abends, im Saale des Lehrerseminars, II., Tempelgasse 3, III., Stock, Sitzung des Jugendrates der Histadruth Iwrith. Auf der Tagesordnung sehr wichtige Angelegenheit. Alle Jugendbünde werden ersucht, Ihre Kulturreferenten zu dieser sehr wichtigen Sitzung zu entsenden. Seminare für Bibel, Talmud und hebräische Literatur werden auch heuer eröffnet. Anmeldungen jeden Samstag abends. Eltern, Kursleiter und Hebräischlernendel Bedient Euch immer der Hebräischlehrer der Histadruth Iwrith (schriftlich zu melden, 1., Bräunerstraße 7/10). Zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt — Klub Erez Israel. Bei der vor kurzem stattgefundenen S i m c h a t h- Thora-Feier konnte mit Genugtuung das große Interesse für die Sektion und insbesondere für die regelmäßig stattfindenden Heimabende festgestellt werden. Der Obmann der Sektion, Dr. A. S c h m e r 1 e r, hielt die Festrede, in der er auf die kulturelle und soziale Bedeutung der Bibel hinwies. Kapellmeister Kurt Fuchs gelb brachte unter Begleitung des Herrn Fellner mit großer Virtuosität das hebräische «Eli Eli» in der Bearbeitung von p r i h o d a zum Vortrag. Kammersängerin Grete Rosenfeld und S. 01 k e n i t k y ernteten mit ihrem Vortag hebräischer und jiddischer Lieder großen Beifall. Malwine Weinig rezitierte verständnisvoll jüdische Gedichte und Berta P o r t n o y brachte das «Wiegenlied» in der Wcrifsohnschen Bearbeitung und «0j Awrum» mit großem Einfühlungsvermögen. Als Abschluß wurde noch der Einakter «Es is a Lign» aufgeführt, in dem die Herren Gelband und Weinberg sich hervortaten. Slmchas-Thora-Feier in der «Emunah». Eine wohlgelungene Simchas-Thora-Feler wurde von der «Emunah» in ihren eigenen Räumen, L, Salzgries 14, veranstaltet. Der Abend wurde eingeleitet durch einen Vortrag des Obmannes, Herrn GrUnhut. Es folgten dann Lieder und Songs, gesungen von Herrn Sascha Fiderer, und Couplets, die Herr Ernst Rubinstein-Calutta vortrug, sowie ausgezeichnete Klaviervorträge durch Herrn Karl Resler, der auch die Sänger begleitete. Dem künstlerischen Programm folgte noch bis in die späten Stunden geselliges Beisammensein und Tanz. Als Conferencier fungierte Redakteur Wiener (Dresden). Sämtliche Mitwirkende waren jüdische Emigranten aus Deutschland, die sich vollkommen uneigennützig dem Verbände «E m u n a h» zur Verfügung gestellt hatten. tüdlsdher Wehrsport- und Schützenvereln «Haganah». Die Zentrale der «Haganah» befindet sich seit 1. November wieder Wien, IX., Nußdorferstraße 16. Anmeldungen und Uebungsabende täglich Montag bis Donnerstag ab 19 Uhr. Die Uebungsabende finden ab 1. November im Heim, Nußdorferstraße 16, statt. Zionistische Bezirkssektion XIII. Vor zahlreichen Zuhörern hielt Herr Dr. S. Rappaport am 26. Oktober 1. J. einen Vortrag über «Entstehung und Bedeutung jüdischer Familiennamen» und erntete für seine überaus interessanten und lehrreichen Ausführungen lebhaften Beifall. Zionistische Jugendsektion Hietzing, Klub der zionistischen Bezirkssektion XII, XIV, XV. Bej der am 9. Oktober abgehaltenen außerordentlichen Generalversam m-* I u n g wurde die Fusion beider Gruppen beschlossen, die unter dem Namen «Zionistische Jug.endsektion Hietzing» weätergeführt werden. Der Sitz der Jugendsektion befindet sich im Cafe «H i e t z i n g e r H o f», im eigenen Klubraum, Wien, XIII., Hietzingor Hauptstraße 22, woselbst die gemeinsamen Zusammenkünfte jeden Diens- , tag von 20 bis 23 Uhr stattfinden. Zionistische Bezirkssektion XVI/XVII. Donnerstag, den 2. November, um 8 Uhr abends, findet im Sektionsheim, XVII., Rötzergasse 9—11, ein Gesdlsdiaftsabend statt (Schallplatten, Schach, Bridge usw ). Gäste herzlich willkommen. Zionistische Frauengruppe der Wizo XVI XVII. Die diesjährige Generalversammlung findet am Mittwoch, den 8. November, um 8 Uhr abends im Heim der Zion. Bezirkssektion XVt/XVll, Rötzergasse 9, statt. Referentin: Frau Gisela Blauer über «Die VH. Weltkonferenz der Wizo». Gäste willkommen. Zionistische Bezirkssektion XX. Freitag, den 3. November, um %8 Uhr abends, im Sektionsheime erster Oneg Sabbath-Abend mit Bibelvortrag unseres Gg. Herrn Isak Schönfeld. — Hebräisch-Kurse tür Kinder und Erwachsene beginnen demnächst unter pädagogischer Leitung der Histadruth Ivrith. Anmeldungen allabendlich zwischen 8 und 10 Uhr im Sektionsheime, XX., Jägerstraße 30. V. Z. H. «Theodor Herzl». Samstag, den 4. November, entfällt wegen des Delegiertentages der Judäa unser dieswöchiger Vortrag. Verein der Przemysler ln Wien. Mittwoch, den 8. November, 8 Uhr abends, spricht im Cafe Exzelsior, 1., Rotenturmstraße 24, Herr Dr. Tulo Nussenblatt Über «Episoden aus dem Leben D r. Theodor H e r z 1 s». Die Mitglieder werden ersucht, zuverlässig und pünktlich zu erscheinen. Gäste herzlich willkommen. Prater Bcthausvereln «Tefllath Jeschurun». Bei den an Sabbathtagen stattfindenden Gottesdiensten wird Vereinerabbiner Mos. Zikier jeweilig eine Predigt und nach deih Nachmittagsgottesdienste eine DroschoH in unserem Bethause, II., Sebastian-Knelpp-Gasse 14, abhalten. Der jüdische Bet- und Unterstützungsverein «Tomchej Jeschurun», Wien, XX., Allerheiligengasse 1, errichtet auch heuer in den Wintermonaten in seinem Lokal für die armen Brüder von Zwischenbrücken eine Wärmestube, in der täglich (außer Freitag und Samstag) ab V26 Uhr abends eine warme Jause unentgeltlich verabreicht werden wird. Humanitärer Verein der Lemberger ln Wien. Die Generalversammlung unseres Vereines findet Samstag, den 4. November, um %8 Uhr abends im Hotel Continental statt und werden die Mitglieder um zuverlässiges und pünktliches Erscheinen ersucht. Im Rahmen der Generalversammlung findet auch ein Vortrag unseres Mitgliedes Sr. Ehrw. Herrn Rabbiner Dr. Gabriel Mehrer über das Thema «Rückblick auf die Vergangenheit der jüdischen Gemeinde in Lemberg» statt. Personalien Kürzlich fand im Seitenstetten-Tcmpel die Trauung des Herrn Jakob Oesterreicher, Beamter der isr. KuKusgemeinde, mit Frl. Helene Eibenschütz, Tochter des Herrn und Frau Amtsleiter Jonas Eibenschütz, Wien, XXL, statt. Aus der Provmz Eröffnung des Misrachihcimes ln Mattersburg Kürzlich fand in Mattersburg unter zahlreicher Beteiligung die Einweihung des Heimes der vor kurzem gegründeten Misrachiortsgruppe statt. Namens der Mattersburger Ortsgruppe begrüßte Chawer Paul S t e i n h 0 f die Vertreter aus Wien und den einzelnen Schewa Kehilloth. Sodann sprach, von lebhaftem Beifall begleitet, Ch. lies G e 11 i s Über Ziele und Zwecke der Misrachi. Ansprachen hielten noch Juda Kitaigorodzky, Dr. 1. Neuberger, ferner als Vertreter der Wiener Misrachi die Herren Dr. Rosner und Dr. Lilienfeld, die die schwere Arbeit des Mattersdorfer Misrachi würdigten und auf die Bedeutung hinwiesen, daß min auch in den ehrwürdigen burgenländischen Gemeinden Pionierarbeit für Erez Israel geleistet wird. Mit der Absingung der Hatikwah schloß die eindrucksvolle Heimeröffnung. Der Jüdische Klub In Baden — zionistisch! Aus Baden wird berichtet: Am 7. Oktober fand unter zahlreicher Beteiligung die heurige Generalversammlung des Jüdischen Klubs statt. Mit überwiegender Majorität wurde eine Resolution gefaßt, mit welcher sich der Klub auf den Boden des Baseler Programms stellt. Dem abtretenden Obmann Dr. Rudolf Lackenbacher wurde für seine bisherige verdienstvolle Tätigkeit einstimmig der Dank ausgesprochen. In den Vorstand wurden gewählt die Herren: Daniel David, Ehrenfeld Semi, Glück Hermann, Gourary Michael, Orünwald Ludwig. Kahn Emil, Dr. Lackenbacher Rudolf, Dr. Lichtwitz Otto, Dr. Rosler Moses und Dr. Spritzer Samuel. In der ani Montag, den 23. Oktober, stattgefundenen konstituierenden Sitzung wurden gewählt: Herr Doktor Lichtwitz zum Obmann, die Herren Gourary und Grünwald zu ObmaonsteHvertretern, Dr. Rosler zum Schriftführer und Herr Glück zum Kassier. Die neu beginnende Aktionsperiode des Jüdischen Klubs verspricht, den Klub zu einem maßgebenden Faktor in der Badner Jüdischen Gemeinde ZU machen, um so mehr als in der neugewählten Leitung alle zionistischen Parteirichtungen vertreten tfgrheifuai»

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