Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 6 (1933)
- Issue
- Heft 277 (27.4.1933)
- Date
- 1933-04-27
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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StH* 8 DIE STIMME Nf. m — 2t. *ptn i«n •> I Verlautbarungen des Zionistischen Landes* komitees ProVinztagtrog Das Zionistisdie Landeskomitee für Oesterreich beruft Hiermit für den 6. und 7. Mai d. J. eine Tagung der dem Zionistischen Landeskomitee für Oesterreich organisatorisch unterstehenden Ortsgruppen in der Provinz nach L'nz ein. Die näheren Weisungen ergehen direkt an die einzelnen Ortsgruppen. Diskusslonsabende Der erste Diskussionsabend des Zionistischen Landeskomitees über Kongreßprobleme findet Donnerstag, den 27. d. M., präzise halb 9 Uhr abends (ohne jede Wartezeit) im Heime der zionistischen Bezirkssektion, Wien, 11., Praterstraße 13, statt — Einleitung: Dr. Oskar Grünbaum, Referent: Dr. Paul Berger über «Probleme des 18. Kongresses». Anschließend an die Diskussion Dr. Leopold Sofer: «Bericht über eine Palästinareise». Der zweite Diskussionsabend findet Donnerstag, den 4. Mai d. J., zur gleichen Stunde am gleichen Ort statt. Referent: Dr. Usxar Urünbaum. * Die Sektionen werden aufgefordert, die Zahl der bisher verkauften Schekalim bis 5. Mai 1933 dem Landeskomitee bekanntzugeben. Weiters haben die Sektionen bis zum selben Termin mitzuteilen: 1. Mitgliederstand zur Zeit des Delegiertentages, 2. Seitheriger Mitgliederzuwachs. Die Arbeit des Keren Kaje* meth Chajcs-Aktion. Bisher insgesamt S 16.07S.57 eingegangen. Za der letzten Woche gingen ein: Zentrale 8 442.—; Salzburg 21.—; Union der Zlonisten-Revlsionl>ten 10.—; Wizo 200.—; Zion. Sektion Prater 30.—; Zion. Sektion XVIII 10.50; Zion. Sektion XX 3.—. — Für den „Chajes-Wald“ bisher •607 i.eiurae eingegapgen; fehlen somit noch 393 Bäume. „Adolf-Böhm-Hain.44 Mit den in der letzten Woche eingegangenen weiteren Bäumen für den Adolf-Böhm-Hain ist dieser Hain komplett. In diesen Bäumen sind enthalten: Sammlung Helene HUberg S 262.50. Hain auf den Namen Dr. Friedmann — Dr. Löwenherz. Bisher auf diesen Hain insgesamt 348 Bäume eingegangen. Zur Komplettierung desselben fehlen noch 652 Bäume. Garten auf den Namen dea „Chajes-Realgymnasiums". Die Lehrerschaft und die Schüler des Chajes-Realgymnaslums führen allmonatlich eine regelmäßige Sammlung zugunsten des von ihnen im Chajes-Walde gestifteten Gartens. Zwei Monatsraten im Gesamtbeträge von S 120.— wurden bereits erlegt. Basia-Teitelbaum-Garten. Auf diesen Garten wurde durch die Töchter der Verewigten ein weiterer Betrag von 8 120.— abgeführt. Koran Kajemoth-Abgaben von Veranstaltungen. Das Zion. Landeskomitee und die Wizo haben von ihrem Gesellschaftsabend & conto ihrer lOprozentige Abgabe S 200.— abgeführt. Silbernes Buoh des Keren Kajemeth. Hedy Plaschkes zu ihrem Geburtstag (Nr. 148). Anni Rosenmann (Nr. 149). Ernst Rosenmann (Nr. 150). Babette Rosenmann (Nr. 151). Letztere drei Eintragungen anläßlich der Hochzeit Bernt-Rosenmann. Abrechnung der März-Leerung. Diese Leerung hat Weiters der Verband Zion. Mittelschüler ganz abgerechnet. lOprozentige Abgabe von Veranstaltungen. Auf Grund von Kongreßbeschlüssen sowie von Beschlüssen einer Reihe Von Delegiertentagen sind alle Gruppen verpflichtet, von Ihren Veranstaltungen 10 Prozent an den Keren Kajemeth abzuführen. Der Keren Kajemeth erinnert die Gruppen an diesen Beschluß und teilt mit. daß er mit aller Energie für die Einhaltung dieser Verpflichtung eintreten werde. Sammlungen bei Veranstaltungen. Der Keren Kajemeth erinnert, daß bei allen öffentlichen Versammlungen und Veranstaltungen Sammlungen für den Keren Kajemeth durchauführen sind. Statistik dsr von den Gruppen im ersten Halbjahr .{%• Oktober 1932 bis 31. März 1932) aufgebraehten Baträge und Prozente der übernommenen Kontingente (alphabetisch geordnet) (Fortsetzung): J. A. V. Makkabäa übernommenes Kontingent 8 3000.— (aufgebracht 4 Prozent); Z. M. V. Massadah 300.— (20); Mattersburg 200.— (18); Mirjam 2500.— (18); Mlschmar Haowdim — J. S. A. J. 8000.— (35); Mlsracht 1000.— (3); Mödling G00.— (IG); Perchtoldsdorf 200.— (11); Salzburg 1500.— (4); Semmering 100.— (30): Steyr 100.— (15); St Pölten 300.— (44); V. Z. H. Theodor Herzl 300.— (9); Theologta 200.— (5); Union der Zlon.- ReviBionisten 1000.— (IG); Verband radik. Zionisten (zusammen mit der Jugendvereinigung radik. Zionisten) 1000.— <16); Verband Zion. Mittelschüler 1000.— (16); Verein der Buczaczer 300.— (42); Verein Horodenka 1000.— (3,5); Verein der Lemberger 200.— (10); Verein der Zaleczczyker 200.— (5); Vereinigung der zlon.-revis. Jugend 600.— (IG); Wels 100.— (1,5); Wizo 6000.— (18); Zlrenu 6000.— (19): Zelrej Mlarachl — Brith Hano&r 500.— (24,5); Zelroth Mlsrachi 800.— (74); Zion. Sektion I 200.— (1,5); Zion. Sektion II 3000.— (14); Zion. 8ektion Prater 1000.— (7); Zion. Sektion III «00.— (3.5); Zion. Sektion IVIV 1000.— (14); Zion. Sektion Vl/Vil 500.— (37); Zion. Sektion VIII'IX 2500.— (23); Zion. Bektlon X 300.— (5); Zion. Sektion XWXV 300.— (50); Zion. Sektion XIX 1000.— (5.5); Zion. Sektion XX 8C0.— (26); Zion. Sektion Zwtachenbrilcken 200.— (4*n: Zistersdorf 180.— (Uh Der Vortrag Ben Gurion Wie wir bereits in unserer letzten Nummer kur* berichteten, hielt der Führer der palästinensischen Arbeiterschaft David ben ü u r i o n hier einen Vortrag über Palästina als Realität. Im folgenden sei in wesentlichen Zügen dieser Vortrag wiederg-geben. Erez Israel, ein kleines Land, wurde durch den wirtschaftlichen Sturm, der die Welt erschütterte, nicht berührt Der jüdische Jischuw wächst und fühlt sich sicher. Galuthjuden wollen in Massen nach Palästina übersiedeln. Des ist nicht allein Verdienst des Zionismus, sondern ein trauriges Schicksal, da heute alle Juden ihre Rettung nur in Paläst.na sehen. Für Erez Israel braucht man keine Propaganda mehr zu machen. — Vor vier Jahren haben wir im Lande ein großes Unglück mitgemacht: Blutige Ueberfälle der Araber. Vor sechs Jahren herrschte eine schwere Wirtschaftskrise. Tausende waren arbe'tslos und hungerten. Jetzt, in der Zeit der Prosperity, der großen Entwicklung, mangelt es an Arbeitsbänden in Dorf und Stadt. Die letzten zwei Jahre brachten tin neues Aufblühen des Landes. Die historische Atmosphäre und die Erinnerungen, für d e Juden von großer Bedeutung, sind nicht die Umstände, die den Untersched zwischen dem Leben in Palästina und der Galu'.h schaffen. Es ist möglich, daß auch in Palästina ein Golus entstehen könnte — Erez Israel allein kann uns in dem Unglück, das uns durch 2000 Jahre verfolgt, nicht helfen. Ausschlaggebend ist das neue, in Entwicklung befindliche Leben, daß der Jude dort anders schafft als in sonstigen Ländern. Der Jischuw muß sich mit eigener wirtschaftlicher, politischer und kultureller Kraft unabhängig machen: von Gnade Fremder, vom Liberalismus und auch vom Sozialismus (Beifall). Er soll allein sein Schicksal bestimmen und seine Beziehungen zu anderen Völkern regeln. Wir brauchen die jüdische Mehrheit im Land«. Ohne die Möglichkeit der Schaffung der Mehrheit in Erez Israel hat unsere Arbeit keinen Sinn und keine Zukunft. Durch Petitionen kann man kein Land aufbau.n — nur die Verwirklichung bedeutet Zionismus. Die Juden sind eine Minorität in der ganzen Welt. Wenn wir zum Beispiel vier Millionen Juden, die in Amerika wohnen, nach Erez verpflanzen würden, hätten wir nicht alles verwirklicht, ab2r Pa’ästina hätte anders ausgesehen, und dies wäre für die Juden der Galuth nicht ohne Einfluß. Das jüdische Leben war bisnun auf der Grundlage der Minoritäten aufgebaut. Die uden konnten bisher existieren, weil sie die Vemrittlerrolle atten; die Bauern und Arbeiter bedienen sich ihrer — aber nur solange sie wollen. Es gibt da keinen Unterschied zwischen West-, Osteuropa und Amerika. In Palästina müssen wir das Leben auf anderen Fundamenten aufbauen, wenn wir e nen Millionenjischuw erreichen wollen. Die Juden können nicht in ihren bisherigen Berufen und Beschäftigungen nach Palästina kommen, man muß sie umschichtcn. Sie sollen dort Wurzel fassen und so leben wie die anderen Völker in ihren Ländern. Ein Galuthleben ist in Erez unmöglich. Arbeit und Land ist die Hauptsache, aber nur jüdische Arbeit auf jüdischer Scholle. Wer ins Land kommt, ob ins Dorf oder in die Stadt, um beim Wiederaufbau mitzuhelfcn, dessen Tat ist gesegnet. Wir sind erst auf dem Wege des Aufbaues. Manche, die den Weg der «Bitu» gegangen sind, haben uns verlassen und beschäftigen in ihren Kolon en arabische Arbeiter. M?( uns geh.n aber d e Besten den Weg des Pioniertunrs. Nicht nur der einfache Arbeiter ist Chaluz, auch Ruthenberg und Nowomiejski und jene Kapitalisten, die mit ihren Mitteln und ihrer Initiative ins Land kommen, um große Werte für Erez und das Judentum zu schaffen, sind Chaluzim. Wir hören jetzt vom Putsch Jabotinskys, des Schöpfers der zion’stisch-revisionistischen Bewegung, gegen seine Exekutiv?. Und gerade hier in Wien muß ich fragen: Warum regt sich Herr Stricker auf und bezeichnet jetzt Jabotinsky als Putschisten? Hat er denn nicht früher gewußt, wer Jabotinsky ist? Hat er ein so kurzes Gedächtnis? Vor etwa fünf Jahren hat ein junger Jude in Paris einen ukrainischen General erschossen. Er kam vor christliche Geschworene, legte ein volles Geständnis ab und wurde freigesprochen, weil der Pogromgeneral Petljura zehntausende ermordete Juden, tausende geschändete jüdisch? Frauen und Mädchen am Gewissen hatte... Und mit diesem Pogromisten schloß Jabotinsky einen Bund. Das zionistische Aktionskomitee hat in einer Resolution erklärt, die zionistische Organisation habe mit d esen Verhandlungen Jabotinskys nichts gemeinsam und zog ihn zur Verantwortung. Diese Resolution hat im A. C. — Stricker beantragt. Die Revisionisten gehen gegen den zentralen Nerv des Zionismus vor, gegen die jüdische Arbeit Hat Stricker erst nach Kattowitz erkannt, wer Jabotinsky ist? Bis dahin aber hat er ihn bei der Kandidatur auf den Präsidenten der Zionistischen Weltorganisation unterstützt. Jabotinsk war Mitglied der Londoner Exekutive in den Jahren 1921 bis 1923. Als der Pogrom im Jahre 1921 ausbrach, leitete Jabotinsky ln Abwesenheit Weizmanns und Sokoiows die politischen Agenden der Exekutive. Er erte'lte sämtlichen Landesorganisationen telegraphisch den Auftrag: «Ruft Versammlungen ein, drückt Vertrauen der brit'schen Regierung und dem Oberkomnrissär Herbert Samuel aus.» ln einem Artikel im «Jewish Chronicle» erklärte er, an der Lage in Erez sind die Juden selber schuld, denn sie haben ihre Pflicht nicht erfüllt, nicht genügend Geld gegeben. So snrach der Mann, als er der Exekutive angehörte. Auch der Legislative Council, von dem jetzt so viel gesprochen wird, ist keine Erfindung Lord Passfields, d es wurde bereits im Weißbuch, mit dem sich Jabotinsky durch seine Unterschrift einverstanden erklärte, bestimmt. Nach der Resolution des A. C. weigette sich labotlnsky auch bei der Karlsbader Jahreskonferenz, die Dokumente in Angelegenheit des Petljura-Paktes vorzttlegen: er yerl eß die Exekutive und die Organisation. Nachher gab er im «Raswjet» seine Verantwortung für das Weißbuch zu und bezelchnete die Erschwerungen desselben als «unwesentlich». Unwesentlich war für Jabotinsky die Beschränkung der jüdischen Einwanderung, die Ersetzung eines Legishtive Council mit zehn Arabern und vier Juden, der über d:e Einwanderung entscheiden sollte. Es ist nicht ehrlich und aufrichtig, wenn man glaubt, di? Oeffentlichkeit habe dies vergessen Jabofnsky vertrat in der Folge den falschen Standpunkt, zlles hängt vom polit'schen Regime ab, und verlangte eine «Pause», einen Stre k in der jüd:schen Besiedlung des I andes. Trotz a'ldem sind im letzten Jahre 15000 Juden nach Erz Israel eingewandert und ist ein Atifschwtmg'in der Entwicklung e?ngetreten. Nach Jabotinskys Rezent hätten wir nicht nu’ die Weltkrise inr Lande, sondern auch die Pogrome wie im lahre 1929. Der Revisionismus erzieht d’e Jugend im lächerlichen Mil'tnr.srus. den sich das iüdsche Volk nieht leisten kann und darf. Die zionistische Bewegung hat keine Kanonen, Basere Kraft ist moralischer Appell. Palästina*Reise — Purim 1934 (Sparverein) Die Zonistische Bezirkssektion Leopoldstadt und der Klub «Erez Israel» veranstalten zu Purim 1934 eine Oes.ffschaftsreise nach Paläst'na, Zu diesem Zwecke hat s ch ein aus den Herren Dr. A. Schmetler, Dir. G. Wittlin, J. Müller, J. Singer, J. Lebensohn, Dr. M. Pas und M. Gelband best. hendes Komitee gebildet, welches die Durchführung dieser Reise übernommen hat. Die Reisespesen sollen im Wege eines Sparsystems (monatliche Teilzahlung der Interessenten) aufgebracht werden. Für die Sicherheit der eingezahlten Beträge bürgen die angeführt, n Komiteemitglieder. Nähere Auskünfte und Prospekte erliegen imr Sekretariat der Zionistischen Bezirkssektion Leopoldstadt, Wien, II, Praterstraße 13, Mezzanin (Lloyd Hof) sowie im Landeskomitee, Wien, 1., Kärntmrstraße 28. Richtigstellung «Die dritte Sedemacht» Im Nachtrag zu unserem über diese Veranstaltung der Zion. Bezirkssekton Leo^oldstadt veröffentlichten Bericht stellen wir diesen dahin richtig, daS das satyrische Schauspiel «Die dritte Sedernacht» von Dr. Abraham Schmerler verfaßt wurde, während die anderen im Berichte genannten Herren nur als technische Bearbeiter tätig waren. Bei dieser Gelegenheit sei auch die verdienstvolle Mitwirkung des Dr. Meir Pais hervorgehoben. /tnätindigungen und MHteilun&en Zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt — Klub «Eret Israel», Wien, II., Praterstraße 13, Mezzanin (L!oyd-Hof), Tel. B 44-3-45, errichten in ihren Räumen einen Abend- Schnellkurs für Hebräisch sprechen (auch für Anfänger). Kursdauer vom Mai bis Ende Juni 1933. Unterrichtszeit jeden Donnerstag von 9 bis 10 Uhr abends und jeden Samstag von 7 bis 9 Uhr abends. Beginn: Donnerstag, den 4. Mai 1933, um 9 Uhr abends. Kursleiter: Lehrer J. Herzberg. Anmeldungen im Sekretariat. Zionistische Bezirkssektion Landstraße. Nächster Sektionsabend Dienstag, den 2. Mai d. J., im Cafe Lovrana, III., Löwengasse 3ö. Es spricht Herr Benno Deutsch über «Die jüdische Legion im Weltkrieg». Gäste herzlich willkommen. Zionistische ßczirkssektlon XII./XIV./XV., XV., Herklotzgasse 21. Mittwoch, 10. Mai 1933, 8 Uhr abends, «Gesprochene Zeitung». Mitwirkend Dr. Ch. Tartakower, Dr. Paal Berger und Mitglieder des Klubs. Gäste willkommen. Zionistische Bezirkssektion Döbling. Vortrag Dr. Desider Friedmann, Präsident der Kulhisgemeinde über «Die jüdische Situation», Donnerstag, den 4. Mai, 1/?9 Uhr abends im Caf4 Döblingerhof, XIX., Bjllrothstraße 49. Ule «PAG» teilt mit: Vom 18. April 1933 an wird ein erweiterter Palästina-Informationsdienst, der jedermann frei zugänglich ist, eingerichtet. Personen, welche verläßliche Auskünfte über a) Palästina-Reisen und Uebersiedlungen, Einreisebedingungen, Reisekosten auf den verschiedenen Linien, Visabeschaffung, Gruppenreisen, b) Ex- und Importfragen, Zollsätze, Warentransportkosten, c) Investitionsmöglichkeiten in Landwirtschaft, städtischem Besitz, Industrie, Handel und Gewerbe, d) Existenzaussichten in den verschiedenen geistigen und manuellen Berufen, e) Einrichtung von Betrieben in Palästina und Liquidation in Europa, f) Zusammenführung von Fachleuten mit Kapitalisten und von Interessenten für Kollektiv-Unternehmungen sowie alle anderen Palästina-Fragen zu erhalten wünschen — Auskünfte, die von erprobten Fachleuten und unter Heranziehung eines reichen Quellenmaterials erteilt werden —, wenden sich persönlich an das Informationsbureau der «PAG», Wien, VI., Capistrangasse 2 (bei der MariahilferstraBe. vis-ä-vis der Stiftskirche), nur Montag bis Freitag von %10 bis V212 Uhr (eigener Eingang ins Bureau, neben aent Haustor). Zionistische Organisation Bezirkssektion BrMttenaa, Wien, XX., Jägerstraße 30, Tür 8. Am 13. d. M. fand in unserem Heim die ordentliche Generalversammlung unserer Sektion statt, die durch ein Referat des Herrn Dr. Oskar Grünbaum eirogeteitet wurde. Nach Erstattung der Berichte, die einstimmig zur Kenntnis genommen wurden, fanden die Neuwahlen in den Sektionsausschuß statt. Am 19. d M hat sich der neugewählte Ausschuß wie folgt konstituiert: Obmann: Emil Nimhäuser; Obmannstcllvertreter: Dr Leo Menczer, Moses Imber; Kassiere: Juda Löw, Aron Schnee: Schriftführer: Isak Gottfried, Benzion Gold; Keren Kajemeth: luda Löw; Keren Hajessod: Israel Trompeter; KMlturreferat: Dr. Leo Menczer; Organisationsreferat: Hermann Scharfberg: Schekelreferat: Moses Imber. i/n f!!stlu*rutl» IwM. Samstag, den 29. d. M., pünktlich J49 Uhr abends, im Saale der «Stanislauer», II., Prateretraße Nr. 11, 1 Stock, Stiege rechts, «Neschef wikuchim al mosdoth hachinuch hajehidim bewinah». Hapothach-hakategor: M. Ungerfeld. */£7 Uhr: Seminar für hebräische Poesie im Mittelalter (Dr. B. Klar). V28 Uhr: Seminar für neuhebräische Literatur. Nach dem Vortrag eine Meaibath-peridah zu Ehren des Herrn Kretschmer. —- Aus Raummangel entfallen diesmal 8o*üUdU AtaMunkUem. V1I1/1X. Am 30. April um halb 11 Uhr vormittags hält Ing. RvdolV Pflater, der Mitarbeiter Ruthenbergs bei der Erbauung des Jordan-Kraftwerkes, im RQIOSSE0M-RINO. IJL. HUSS40RFERS RASSE UM, 4 tlRCI Vortrag mit Lichtbildern Eintrittskarten k S 1.10 im Sektionslokal, VIII. Bennoplat* Nr. I a, bei allen Vorstandsmitgliedern, im Wäschegeschäft Macourek-Epstein, VIII., Skodagasse 30 u. an der Kinokasaa